DE19618377A1 - Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Luft und Verfahren zum Abwerfen von abgesammeltem Staub - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Luft und Verfahren zum Abwerfen von abgesammeltem StaubInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen
staubhaltiger Luft mit Filtertaschen, durch deren Wandun
gen die Luft von außen nach innen hindurchtritt, sowie
ein Verfahren zum Abwerfen von auf sich horizontal er
streckenden Filtertaschen, die zur Reinigung von Staub
luft dienen, angelagertem Staub.
Es ist bekannt, staubhaltige Luft durch Filterelemente in
Form von Filterschläuchen oder -taschen zu reinigen, die
eine poröse Wandung aus Filtermaterial aufweisen. Die
Luft strömt dabei von außen gegen den Mantel der Filter
schläuche oder -taschen, tritt in das Innere derselben
ein, wobei Staub auf der Außenseite der Filtertaschen
abgelagert wird, und tritt durch zumindest eine stirnsei
tige Öffnung der Filterschläuche oder -taschen in einen
Reinluftraum aus. Die Filterschläuche oder Filtertaschen
sind bei den bekannten Vorrichtungen kreisförmig und
vertikal angeordnet. Hierdurch ist die Effektivität der
Staubablagerung und damit der Filterung begrenzt. Es muß
aufgrund der kreisförmigen Querschnittsausgestaltung eine
Reinigung der Filtertaschen mit hoher Frequenz vorgenom
men werden. Dadurch, daß die gereinigte Luft bei den
vertikal angeordneten Filterelementen am oberen Ende in
einen darüberliegenden Reinluftraum eintritt, ist die
Einhaltung einer maximalen Steiggeschwindigkeit erforder
lich. Beim Abreinigen zum Abwerfen auf der Außenseite der
Filter abgelagerten Staubes durch impulsartiges Einblasen
von Druckluft in die Filterelemente kann im oberen Be
reich derselben abgeworfener Staub wieder im unteren
Bereich anhaften, so daß keine wirksame Reinigung durch
einen Druckluftimpuls möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermei
dung der vorgenannten Nachteile eine verbesserte Vorrich
tung zum Reinigen staubhaltiger, gasförmiger Medien zu
schaffen, die eine zuverlässige und wirksame Filterung
gestattet und darüber hinaus in einfacher Weise effektiv
zu reinigen ist. Aufgabe der Erfindung ist weiterhin die
Angabe eines Verfahrens zur wirksamen Reinigung einer
derartigen Filtervorrichtung.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe mit einer
Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, welche
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Filtertaschen als
Flachfiltertaschen mit einer gegenüber ihrer Stärke
wesentlich größeren Höhe ausgebildet sind. Zum wirksamen
Entfernen des Staubes von den Filtertaschen sieht die
Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Art vor,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß übereinanderlie
gende Reihen von Filtertaschen sukzessive von oben nach
unten mit Druckluft zum Abwerfen des Staubes beaufschlagt
werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Filterta
schen wird eine effektive Ausnutzung der verwendeten
Filtermaterialien erreicht, darüber hinaus die Möglich
keit zu einer schonenderen Abreinigung bzw. Entfernen des
angesammelten Staubes unter Reduzierung des Einsatzes der
Druckluftenergie erreicht.
In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die
Filtertaschen sich in horizontaler Richtung erstrecken.
Gerade durch diese Ausgestaltung wird in Verbindung mit
der vorgenannten erfindungsgemäßen Ausgestaltung des
Verfahrens zum Entfernen des angesammelten Staubes eine
wirksame Abreinigung der Filtertaschen ermöglicht, ohne
daß nach einem solchen Abreinigungsvorgang dabei abgewor
fener Staub auf einzelnen Filtertaschen oder Bereichen
von Filtertaschen verbleibt; der gesamte Staub kann bei
einer Abreinigungssequenz in den Staubsammelraum geför
dert und dann aus diesem entsorgt werden.
In bevorzugter konstruktiver Ausgestaltung ist vorgese
hen, daß die Filtertaschen mit ihrer offenen Stirnseite
an einer vertikalen Schlitzplatte befestigt sind, wobei
insbesondere vor Auslaßöffnungen der Filtertaschen sich
erweiternde Trichter angeordnet sind. Die sich öffnenden
Trichter sind auf Druckluftdüsen zugerichtet, wodurch die
Druckluft gesammelt und zuverlässig in das Innere der
Filtertaschen geführt wird. In einer weiteren bevorzugten
Ausgestaltung ist vorgesehen, daß vor den Auslaßöffnungen
der Filtertaschen bzw. den Trichtern Düsenrohre angeord
net sind, wobei insbesondere die Düsenrohre sich horizon
tal, aber quer zu den Filtertaschen erstrecken. Dabei
zeichnet sich eine bevorzugte Ausgestaltung dadurch aus,
daß vor jeder horizontalen Reihe von Filtertaschen zwei
Düsenrohre angeordnet sind, die Düsen aufweisen, die
jeweils wechselweise den Filtertaschen der Reihe zugeord
net sind. Hierdurch können in einer Reihe benachbart
angeordnete Filtertaschen recht eng angeordnet sein, und
damit ist ein kompakter Aufbau gewährleistet. Dennoch
berühren benachbarte Filtertaschen bei der Beaufschlagung
mit Druckluft in ihrem Inneren einander nicht, da jeweils
nur jede zweite Filtertasche einer Reihe mit Druckluft
beaufschlagt wird; darüber hinaus ist sichergestellt, daß
von den mit Druckluft beaufschlagten Filtertaschen auch
bei relativ enger Anordnung derselben nicht Staub an
benachbarten Filtertaschen hängenbleibt.
Während grundsätzlich die Düsenrohre einen kreisförmigen,
elliptischen oder ovalen Querschnitt aufweisen können,
sieht eine bevorzugte Ausgestaltung vor, daß die Düsen
rohre rechteckigen, insbesondere quadratischen Quer
schnitt aufweisen. Hierdurch wird eine weitgehend lamina
re Druckluftströmung innerhalb der Düsenrohre sicherge
stellt, so daß der Druckverlust minimiert wird und damit
auch die erforderliche Energie zur Erzielung eines hin
reichenden Druckluftimpulses in den Filtertaschen gering
gehalten werden kann. Darüber hinaus bildet diese Ausge
staltung den Vorteil, daß in Weiterbildung vorgesehen
sein kann, daß zwei benachbarte, der gleichen Reihe von
Filtertaschen zugeordnete Düsenrohre unmittelbar mitein
ander verbunden sind.
Die Druckluftauslässe oder Düsen aus den Düsenrohren
können ebenfalls unterschiedliche Formen aufweisen. Es
können runde, quadratische oder sonstige Öffnungen vorge
sehen sein. In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen,
daß Auslässe in den Düsenrohren als Schlitzdüsen ausge
bildet sind, wobei insbesondere die Schlitzdüsen ihre
größte Länge quer zur Erstreckungsrichtung der Düsenrohre
haben.
Eine Weiterbildung sieht darüber hinaus vor, daß die
Filtertaschen durch Stützkörper getragen sind. Dies gilt
insbesondere für den Fall, daß die Gewebe selbst keine
Verstärkungs- oder Versteifungseinlagen bzw. ein Stützge
webe aufweisen. Als Materialien für Stützkörper kommen
Stahl oder Kunststoff in Frage. Die Filtermaterialien der
Filtertaschen können Vliesstoffe, Nadelfilze, Mikrofaser
gewebe oder dergleichen sein.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
zeichnet sich dadurch aus, daß in einer Reihe unmittelbar
nebeneinander liegende Filtertaschen nicht gleichzeitig,
sondern nacheinander mit Druckluft beaufschlagt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschrei
bung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert sind.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Form einer kompakten Filtereinheit
in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt in schemati
scher Darstellung der Vorrichtung der
Fig. 1;
Fig. 3 eine Stirnansicht des unteren Berei
ches der erfindungsgemäßen Vorrich
tung der Fig. 1;
Fig. 4a ein Düsenrohr mit rundem Querschnitt
und Schlitzöffnungen in perspektivi
scher Darstellung;
Fig. 4b einen Schnitt entsprechend IVB-IVB
der Fig. 4a;
Fig. 5a zwei übereinander angeordnete, direkt
miteinander verbundene quadratische
Düsenrohre mit Düsenschlitzen; und
Fig. 5b einen Vertikalschnitt VB-VB durch
die Fig. 5a.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Reinigen staubhal
tiger, gasförmiger Medien, wie insbesondere Staubluft,
weist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Vielzahl
von flachen Filtertaschen 2 oder Flachfiltertaschen auf.
Die Filtertaschen 2 sind matrixförmig angeordnet, d. h. es
sind mehrere übereinanderliegende Reihen von Filterta
schen 2 vorgesehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 weist eine Reihe sechs Filtertaschen 2 auf; es
sind vier übereinander angeordnete Reihen vorhanden.
Die Filtertaschen 2 weisen an einer Stirnseite eine
Öffnung 3 auf, während sie an ihrer entgegengesetzten
Stirnseite 4 geschlossen sind. Die Filtertaschen 2 beste
hen aus geeigneten Filtermaterialien, wie Vliesstoff,
Nadelfilz, Mikrofaser, mit oder ohne Stützgewebe oder aus
Membranmaterial. Insbesondere wenn sie ohne Stützgewebe
ausgebildet sind, so sind sie über Stützkörper aus Draht
geflecht, welches aus Stahl oder Kunststoff bestehen kann
(nicht dargestellt), aufgespannt.
Die Filtertaschen 2 - bzw. auch die Stützkörper - werden
durch eine Schlitzplatte 5 im Bereich der Öffnungen 3
gehalten, die im unteren Bereich der Fig. 1 weggebrochen
wurde. Auf der den Filtertaschen 2 abgewandten Seite der
Schlitzplatten 5 sind sich von den Öffnungen 3 der Fil
tertaschen 2 fort erweiternde, im Schnitt rechteckige
Trichter 6 vorgesehen. Die Schlitzplatte 5 wird durch ein
Rahmenteil 7 gehalten, welches mit Wandungen 8 versehen
ist (teilweise zur Veranschaulichung fortgelassen); in
der Wandung 8 ist eine Auslaßöffnung 9, aus der die
Reinluft austreten kann.
Seitlich der Schlitzplatte 5, getragen durch den Rahmen
7, befindet sich eine Druckluftquelle 11. Von der Druck
luftquelle 11 erstrecken sich ebenfalls horizontal, aber
quer zur Erstreckungsrichtung der Filtertaschen 2 vor
deren Öffnungen 3 bzw. den Trichtern 6 Düsenrohre 12, 13,
wobei jeder horizontalen Reihe von Filtertaschen 2 zwei
Düsenrohre zugeordnet sind. Zwischen den Düsenrohren 12,
13 und der Druckluftquelle 11 sind jeweils Ventile 14
vorgesehen, die individuell durch eine nicht dargestellte
Steuereinrichtung ansteuerbar sind.
Die Düsenrohre 12, 13 weisen Auslaßschlitze 16 auf (Fig.
4a und 4b). Bei unmittelbar einander benachbarten Düsen
rohren 12, 13, die der gleichen Horizontalreihe von
Filtertaschen 2 zugeordnet sind, sind die Schlitze 16 der
Rohre derart zueinander versetzt, daß die Schlitze 16 des
einen Rohres 12 einer ersten, dritten und fünften Tasche
zugeordnet sind, während die Schlitze des benachbarten
Düsenrohres 13 den jeweils dazwischenliegenden zweiten,
vierten und sechsten Taschen zugeordnet sind.
Dies ist deutlicher bei den Rechteckdüsenrohren 12a, 13a
der Fig. 5a und 5b zu erkennen. Bei dem Rechteckrohr 12a
sind die Schlitze 16a und 16b beispielsweise einer ersten
und einer dritten Filtertasche zugeordnet, während die in
Erstreckungsrichtung der Rohre 12a, 13a dazwischenliegen
den Schlitze 16c, 16d des Rohres 13 jeweils zweiten und
vierten Taschen zugeordnet sind.
Hierdurch können erste, dritte . . . Filtertaschen 2 einer
seits und zweite, vierte . . . Filtertaschen andererseits
wechselweise mit Druck zur Abreinigung des außen auf
ihnen aufliegenden Staubs beaufschlagt werden. Dies ist
in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Das dort dem Rohr 12
zugeordnete Ventil ist geöffnet, so daß Druckluft aus den
Auslässen 16a, 16b austreten kann und die diesen gegen
überliegenden Filtertaschen 2 kurzzeitig impulsartig
aufbläht, wodurch der außen auf diesen aufsitzende Staub
abgeworfen wird. In einem nächsten Schritt werden die
dann dazwischenliegenden, in den Fig. 2 und 3 zunächst
nicht beaufschlagten Filtertaschen durch die Auslässe
16c, 16d des Düsenrohres 13 mit Druckluft beaufschlagt,
so daß der auf diesen aufsitzende Staub abgeworfen wird.
Diese Ausgestaltung und wechselseitige Beaufschlagung hat
den Vorteil, daß die Filtertaschen recht eng benachbart
zueinander angeordnet werden können, damit eine effekti
ve, kompakte Ausgestaltung möglich ist, ohne daß beim
Abreinigen durch Aufblähen der Filtertaschen diese einan
der berühren oder aber auf den einen aufsitzender Staub
lediglich auf die anderen übergeworfen wird.
Um eine effektive Abreinigung der Filtertaschen 2 zu
bewirken, wird zunächst die obere Reihe in der vorstehen
den Weise abgereinigt. Der auf den oberen Filtertaschen
aufsitzende Staub fällt herunter in einen unterhalb der
Einheit befindlichen Staubsammelraum. Ein Teil des von
der oberen Reihe der Filtertaschen 2 abgeworfenen Staubes
mag auf tieferliegenden Filtertaschen hängenbleiben. Aus
diesem Grunde wird die zweitoberste Reihe erst anschlie
ßend in der ebenfalls beschriebenen Weise mit Druckluft
beaufschlagt, indem benachbarte Filtertaschen wechselsei
tig mit Druckluft beaufschlagt werden. Anschließend
folgen sukzessive im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 die zweitunterste und die unterste Reihe der
Filtertaschen. Durch die horizontale Erstreckung der
Filtertaschen 2 und die beschriebene sukzessive Beauf
schlagung mit Druckluft von oben werden die Filtertaschen
bei einem Abreinigungsvorgang zuverlässig von Staub
gereinigt, wie es beispielsweise nicht der Fall wäre,
wenn die Filtertaschen entweder vertikal angeordnet
wären, da bei einem Abreinigungsimpuls vom oberen Bereich
einer vertikal angeordneten Filtertasche Staub im unteren
Bereich hängenbleiben würde, oder aber wenn bei der in
Fig. 1 dargestellten Anordnung die Filtertaschen gleich
zeitig mit Druckluft beaufschlagt würden; auch in diesem
Falle bestand die Gefahr, daß von der oberen Reihe der
Filtertaschen 2 abgeworfener Staub auf den Filtertaschen
unterer Reihen hängenbleibt.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Luft mit
Filtertaschen, durch deren Wandungen die Luft von
außen nach innen hindurchtritt, dadurch gekennzeich
net, daß die Filtertaschen (2) als Flachfilterta
schen mit einer gegenüber ihrer Stärke (S) wesent
lich größeren Höhe (H) ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Filtertaschen (2) sich in horizontaler
Richtung (L) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Filtertaschen (2) mit ihrer offe
nen Stirnseite (3) an einer vertikalen Schlitzplatte
(5) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß vor Auslaßöffnungen (3)
der Filtertaschen (2) sich erweiternde Trichter (6)
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filtertaschen (2)
in mehreren übereinanderliegenden Reihen angeordnet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß vor den Auslaßöffnungen
(3) der Filtertaschen bzw. den Trichtern (6) Düsen
rohre (12, 13) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsenrohre (12, 13) sich horizontal, aber
quer zu den Filtertaschen (2) erstrecken.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder horizontalen
Reihe von Filtertaschen (2) zwei Düsenrohre (12, 13)
angeordnet sind, die Düsen aufweisen, die jeweils
wechselweise den Filtertaschen (2) der Reihe zuge
ordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei benachbarte, der gleichen Reihe
von Filtertaschen (2) zugeordnete Düsenrohre (12a,
13a) unmittelbar miteinander verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenrohre (12, 12a,
13, 13a) mit sukzessive betätigbaren Ventilen ver
sehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Düsenrohre (12a, 13a) recht
eckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt
aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch
gekennzeichnet, daß Auslässe in den Düsenrohren als
Schlitzdüsen ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Schlitzdüsen (16, 16a, 16b, 16c) ihre
größte Länge quer zur Erstreckungsrichtung der
Düsenrohre (12, 12a, 13, 13a) haben.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filtertaschen (2)
durch Stützkörper getragen sind.
15. Verfahren zum Abwerfen von auf sich horizontal
erstreckenden Filtertaschen, die zur Reinigung von
Staubluft dienen, angelagertem Staub, dadurch ge
kennzeichnet, daß übereinanderliegende Reihen von
Filtertaschen sukzessive von oben nach unten mit
Druckluft zum Abwerfen des Staubes beaufschlagt
werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Reihe unmittelbar nebeneinander liegen
de Filtertaschen nicht gleichzeitig, sondern nach
einander mit Druckluft beaufschlagt werden.
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