DE19618734A1 - Ionenquelle für eine Ionenstrahlanlage - Google Patents
Ionenquelle für eine IonenstrahlanlageInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ionenquelle
für eine Ionenstrahlanlage gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Ionenquellen finden ihre technische Anwendung in Bereichen,
in denen ein großflächiger homogener Ionenstrahl erforder
lich ist. Dies ist beispielsweise bei der Großflächenionen
implantation zur Dotierung von Halbleitern, bei der Tribo
logie zur Oberflächenhärtung und bei der ionenstrahlunter
stützten Beschichtung der Fall.
Der Trend in der Ionenimplantation für die hochintegrierte
Mikroelektronik geht zu geringeren Ionenenergien bei größe
ren Implantationsflächen. Die Höchstintegration mit mehr als
10⁷ Bauelementen pro Schaltung verlangt eine Reduzierung der
pn-Übergangstiefe. Zum Beispiel sind in der CMOS-Technologie
für die Drain und die Source ultrafache pn-Übergänge mit
einer Tiefe von weniger als 100 nm erforderlich. Die Her
stellung von immer flacheren pn-Übergängen bereitet vor
allem bei der Implantation von Bor für p⁺-Gebiete große
technologische Schwierigkeiten. Die hierfür erforderlichen
Anforderungen an die Ionenimplantation, wie z. B. eine ge
ringe Ionenenergie deutlich unterhalb von 30 keV, hoher
Ionenstrom bzw. hoher Durchsatz, paralleler Strahl bei
großen Implantationsflächen und hohe Homogenität werden von
derzeit erhältlichen kommerziellen Anlagen nicht erfüllt.
Ein weiteres Leistungsmerkmal für zukünftige Halbleiterfer
tigungsgeräte ist die Integrierbarkeit in sogenannten Mehr
kammerprozeßanlagen, die auch als Cluster-Systeme bezeichnet
werden. Dies erfordert die Entwicklung kleiner Prozeßmodule,
die von einem zentralen Roboter mit Prozeßscheiben bedient
werden können. Solche System haben den Vorteil, daß mehrere
Prozeßschritte in einer Anlage ausgeführt werden können.
Durch die steigende Anzahl an Prozeßschritten bei der Halb
leiterfertigung und höhere Anforderungen an die Flexibilität
des Fertigungsprozesses gewinnen solche Anlagen immer mehr
an Bedeutung. Herkömmliche Implantationsanlagen eignen sich
nicht für eine Integration in eine Mehrkammerprozeßanlage,
da sie in ihren Abmessungen zu groß sind. Die immer kom
plexer und teuerer werdenden kommerziellen Anlagen erfordern
weiterhin einen hohen Wartungsaufwand und eine große Rein
raumfläche, was wiederum zu hohen Betriebskosten führt.
Um den genannten Anforderungen Rechnung tragen zu können,
ist eine neue Ionenstrahltechnologie nötig. Eine Möglichkeit
bietet die sogenannte "Plasma Immersion Ion Implantation",
kurz PIII. In solchen Anlagen wird mittels hochfrequenter
elektromagnetischer Anregungen ein Plasma in der Implanta
tionskammer ausgebildet. Die Ionendichte in diesem Bereich
beträgt in der Regel 10¹⁰ bis 10¹¹ cm-3. Durch Anlegen einer
negativen Spannung, die bis zu einigen Kilovolt betragen
kann, werden die positiven Ionen aus dem Plasma in Richtung
einer Probe, die zu bearbeiten ist, beschleunigt. Eine
PIII-Anlage hat eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. hoher
Ionenstrom, niedrige Prozeßkosten und ist ein kompaktes,
wartungsarmes System, welches sich sehr gut für Mehrkammer
prozeßanlagen eignet.
Obwohl das PIII-Verfahren schon lange bekannt ist, konnte es
sich bisher nicht bei der Implantation bei der Halbleiter
technologie durchsetzen. Die Gründe hierfür sind die un
scharfe Energieverteilung (Energiekontamination), die inho
mogene Dosisverteilung und die Kontamination der Proben mit
Schwermetallen oder unerwünschten Ionenarten.
Bekannte Ionenquellen für die Erzeugung großflächiger Ionen
strahlen sind die Hochfrequenz- und die Elektro-Zykletron-
Resonanz-Ionenquelle.
Bei Hochfrequenz-Ionenquellen (HF-Ionenquelle) liegt der Ar
beitsdruck bei etwa 10-3 bis 10-2 mbar. Bei diesen Ionen
quellen ist die einfache Bauart und der geringe Leistungsbe
darf von Vorteil. Die Hochfrequenz wird kapazitiv bzw. in
duktiv eingekoppelt. Ist ein sehr sauberes Plasma erforder
lich, besteht der Plasmareaktor aus einem Quarzdom. Durch
die Verwendung eines Quarzdoms wird die Hochfrequenzeinkopp
lung und ein gleichmäßig verteilter Gaseinlaß in den Plasma
raum erschwert. Um diese Nachteile, die zu inhomogenen
Ionenverteilungen und höheren Arbeitsdrücken führen, zu ver
meiden, werden bei vielen Herstellern Metallteile im Plas
maraum eingesetzt. Dies wiederum führt zu einer Metallkonta
mination auf den Prozeßscheiben und schließt eine Verwendung
dieser Ionenquellenart für die großflächige Ionenimplanta
tion aus. Die herkömmlichen großflächigen HF-Ionenquellen
sind deshalb nur für Ionenätzen geeignet. Da beim Ätzen sich
die Kontaminationen an der Oberfläche befinden und nicht in
den Halbleiter implantiert werden, können diese wieder ent
fernt werden.
Elektron-Zykletron-Resonanz-Ionenquellen (ECR-Ionenquellen)
zeichnen sich aufgrund der Elektron-Zykletron-Resonanz durch
eine höhere Plasmadichte (10¹² bis 10¹³ cm-3) als Hochfre
quenzplasmen (10¹⁰ bis 10¹¹ cm-3) aus. Daher arbeiten diese
Quellen bei einem geringeren Prozeßdruck im Bereich von 10-5
bis 10-2 mbar. Ein Nachteil der ECR-Ionenquellen ist die
durch das Magnetfeld entstehende Divergenz des Ionenstrahls.
Ebenso wie im Falle der HF-Quellen ist für Anwendungen im
Halbleiterbereich zur Reduzierung der Kontamination ein
Quarzdom erforderlich. Dies erschwert auch hier den gleich
mäßig verteilten Gaseinlaß und die Mikrowelleneinkopplung.
Es werden daher bei manchen Herstellern Metallteile im
Plasmaraum verwendet. Die ECR-Quellen werden für die her
kömmliche Ionenimplantation (mit Massenseparation) und für
Ätzanwendungen verwendet. Für die großflächige Ionenimplan
tation sind sie aus den bisher ungelösten Kontaminationspro
blemen und aufgrund der hohen magnetischen Felder nicht ein
setzbar. Weiterhin nimmt mit zunehmender Größe die Homogeni
tät des Plasmas ab, da die ECR-Bedingung meist nur am Rand
des Plasmas erfüllt wird. Eine solche ECR-Ionenquelle ist
beispielsweise aus der DE 37 08 716 A1 bekannt.
Eine weitere bekannte Ionenquelle ist die sogenannte Kauf
mannionenquelle, die jedoch für viele Anwendungen aus Konta
minationsgründen ausscheidet. Besonders problematisch bei
der Verwendung von Kaufmannionenquellen ist die Korrosion
und das Absputtern der Glühkathode.
Im Stand der Technik sind Ionenstrahlanlagen bekannt, die
sogenannte Ionenoptiken verwenden. Bisherige Ionenoptiken
für großflächige Ionenstrahlen sind jedoch auf die Extrak
tion und die Beschleunigung von Ionen aus dem Plasma be
grenzt. Es ist mit diesen bekannten Ionenoptiken nicht mög
lich, einen großflächigen Ionenstrahl abzulenken, ohne die
Homogenität des Ionenstrahls zu beeinträchtigen und ohne
eine zusätzliche Kontaminationsquelle in den Ionenstrahl
einzubringen. Da die bisherigen Gitter oder Ablenkeinrich
tungen aus Metall oder Graphit bestehen, wird durch Ionen
strahlzerstäubung Material abgetragen, welches die Halblei
terproben kontaminiert. Ein weiteres Problem bei den bisher
igen Gittern besteht darin, daß die Gitterstruktur auf der
Prozeßscheibe abgebildet wird. Extraktionsgitter sind bei
spielsweise in der DE 43 15 348 A1 und in der DE 36 01 632 A1
beschrieben.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegen
den Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ionenquelle zu
schaffen, die die Erzeugung eines kontaminationsfreien
Ionenstrahls ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Ionenquelle gemäß Anspruch 1
gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Ionenquelle mit einer
Anode; einer Kathode; und einem zwischen der Anode und der
Kathode angeordneten Plasmaraum; bei der die Kathode aus
demselben Material, aus dem eine Probe besteht, zu der Ionen
aus der Ionenquelle abgegeben werden, oder aus einem
Material hergestellt ist, das für die Probe keine Konta
mination darstellt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, eine Ionenstrahlanlage zu schaffen, die die Erzeugung
eines großflächigen, homogenen und kontaminationsfreien
Ionenstrahls mit niedriger Ionenenergie und hohem Ionenstrom
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Ionenstrahlanlage nach An
spruch 7 gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Ionenstrahlanlage mit
einer Ionenquelle mit einer Anode; einer Kathode; und einem
zwischen der Anode und der Kathode angeordneten Plasmaraum;
bei der die Kathode aus demselben Material, aus dem eine
Probe besteht, zu der Ionen aus der Ionenquelle abgegeben
werden, oder aus einem Material hergestellt ist, das für die
Probe keine Kontamination darstellt; und einer Einrichtung
zum Extrahieren und/oder Ablenken von aus der Ionenquelle zu
der Probe abgegebenen Ionen, wobei die Teile der Einrich
tung, die mit einem Ionenstrahl oder Plasma in Berührung
kommen, aus demselben Material, aus dem die Probe besteht,
oder aus einem Material hergestellt ist, das für die Probe
keine Kontamination darstellt.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß
mittels der neuartigen Ionenstrahlanlage ein kontaminations
freier Ionenstrahl erzeugt, extrahiert, abgelenkt und be
schleunigt werden kann, wobei die für die Erzeugung, Extra
hierung, Ablenkung und Beschleunigung wesentlichen Elemente
der Ionenquelle und der Ionenoptik gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel aus Silizium bestehen und deshalb für
sehr saubere Prozesse in der Siliziumhalbleitertechnologie
geeignet sind.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, daß mittels der erfindungsgemäßen Ionenstrahlanlage die
oben beschriebenen Nachteile der bekannten Implantationsan
lagen reduziert bzw. vollständig ausgeräumt werden und fer
ner ein kostengünstiges, kompaktes und integrierbares System
mit hohem Durchsatz und niedrigen Betriebskosten geschaffen
wird, das speziell für die Implantation von hohen Dosen bei
niedriger Energie, kleiner als 10 keV, geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß mittels der neuar
tigen Ionenoptik, die beispielsweise aus Silizium besteht,
der Ionenstrahl kontaminationsfrei extrahiert, beschleunigt
und/oder abgelenkt werden kann, ohne daß sich eine Gitter
struktur auf der Prozeßscheibe abbildet. Ferner kann die
Form des Ionenstrahls dem Substrat bzw. der Prozeßscheibe
angepaßt werden, wobei die Größe hierbei beliebig ist. Somit
eignet sich die erfindungsgemäße Ionenquelle auch für die
Prozessierung von quadratischen Substraten, wie z. B. für
LCD-Anzeigen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ionenstrahlanlage
besteht darin, daß es nun möglich ist, die Vorteile der
Plasmadotierung mit den Vorteilen der herkömmlichen Ionenim
plantation zu verbinden. Es wird ein modernes, leistungs
fähiges Halbleiterfertigungsgerät geschaffen, das den Anfor
derungen in der Ionenimplantationstechnik nach immer höherem
Durchsatz bei niedriger Energie und hoher Dosis gerecht
wird.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, daß ein sehr sauberes Plasma und somit ein kontamina
tionsfreier Ionenstrahl erzeugt wird, da der Plasmaraum z. B.
vollständig mit Quarzglas und Silizium abgeschirmt ist. Fer
ner wird eine optimale Hochfrequenzeinkopplung sicherge
stellt, da sich die Elektroden unmittelbar am Plasma befin
den und den Plasmaraum abgrenzen.
Wiederum ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein sehr
homogenes Plasma auch bei großen Flächen erzeugt werden
kann, wobei im Gegensatz zu anderen Plasmaquellen die Homo
genität mit steigender Fläche bei einem Parallelplatten-Re
aktor zunimmt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Form des Ionen
strahls beliebig ist und somit der Form der zu bearbeitenden
Probe angepaßt werden kann. Ferner wird eine kontaminations
freie Auskopplung der Ionen aus dem Plasma durch Verwendung
eines Siliziumgitters oder eines Siliziumschlitzgitters
sichergestellt. Durch sogenanntes Wobbeln bzw. Ablenken des
Ionenstrahls wird die Abbildung der Gitter auf den Prozeß
scheiben verhindert.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in
der Schaffung eines kostengünstigen, kompakten und inte
grierbaren Systems, das geringe Anschaffungs-, Wartungs- und
Betriebskosten hat.
Ferner hat die erfindungsgemäße Ionenstrahlanlage den Vor
teil eines hohen Durchsatzes und niedriger Prozeßkosten, wo
hingegen es bei herkömmlichen Implantationsanlagen bei der
Herstellung von flachen pn-Übergängen aufgrund der niedrigen
Ionenenergie zu einer drastischen Reduzierung des Ionenstro
mes und somit zu einem niedrigen Durchsatz kommt. Der Vor
teil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß mittels
der neuen Ionenquelle es ermöglicht wird, sehr kurze Implan
tationszeiten bei hohen Dosen zu erreichen.
Wiederum ein weiterer Vorteil der vorliegenden erfindungsge
mäßen Ionenstrahlanlage besteht darin, daß ein Implanta
tionsmodul geschaffen wird, das vollständig neue technologi
sche Möglichkeiten bietet, wie z. B. die Durchführung
mehrerer Prozeßschritte in einer Anlage, wenn das Implanta
tionsmodul beispielsweise mit einem Tempermodul kombiniert
wird.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ionenquelle be
steht darin, daß diese für Anwendungen, die einen groß
flächigen Ionenstrahl erfordern, der direkt (ohne Massen
separation, Ablenk- und Fokusiereinheit) auf die Probe zu
beschleunigen ist, besonders gut geeignet ist.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen definiert.
Nachfolgend werden anhand der beiliegenden Zeichnungen be
vorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
HF-Ionenquelle;
Fig. 2 eine Mehrfach-Schlitzgitterstruktur;
Fig. 3 eine Mehrfach-Schlitzgitterkammstruktur;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Ablenkung von
Ionenstrahlen mittels einer Ionenoptik;
Fig. 5a und 5b ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der er
findungsgemäßen Ionenstrahlanlage;
Fig. 6 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines integrier
ten Dosismeßsystems in der erfindungsgemäßen Ionen
strahlanlage; und
Fig. 7 eine HF-Plasmaquelle gemäß dem Stand der Technik.
Bevor nachfolgend bevorzugte Ausführungsbeispiele der vor
liegenden Erfindung näher beschrieben werden, erfolgt zu
nächst eine kurze Beschreibung einer herkömmlichen HF-Plas
maquelle für Ätzanwendungen anhand der Fig. 7.
In Fig. 7 ist eine herkömmliche Plasmaquelle in ihrer
Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 700 bezeichnet. Die
HF-Plasmaquelle umfaßt eine sogenannte Duschelektrode 702,
die mit Masse verbunden ist. Die Gegenelektrode ist durch
den Probenhalter 704 gebildet, auf dem eine zu bearbeitende
Probe 706 angeordnet ist. Zwischen der Elektrode 704 und der
Duschelektrode 702 ist der sogenannte Plasmaraum 708 defi
niert. In dem Plasmaraum 708 wird durch Beschicken desselben
mit einem Gas, wie es durch die Pfeile 710 angedeutet ist
und durch Anlegen einer Hochfrequenzspannung an den Proben
halter 704 ein Plasma 712 erzeugt.
Die in Fig. 7 dargestellte HF-Plasmaquelle stellt eine ein
fache Art dar, ein sehr homogenes Plasma zu erzeugen. Dies
wird durch Anlegen der Hochfrequenzspannung UHF zwischen der
Duschelektrode 702 und der Elektrode 704 erreicht. Dieses
-Prinzip findet vielfach in Ätzmodulen Verwendung, wobei die
zu ätzende Siliziumscheibe 706 bereits auf einer Metallplat
tenelektrode 704 aufliegt. Da das Plasma 712 direkt über der
Siliziumscheibe 706 ausgebildet ist und die beiden Platten
elektroden 702 (Duschelektrode in Fig. 7) und 704 aus Metall
bestehen, treten in einem solchen System Strahlenschäden und
eine Metallkontamination an der Oberfläche der Silizium
scheibe auf. Diese Art der Plasmaerzeugung kann daher nur
für Ätzanwendungen oder plasmaunterstützte Schichtabschei
dungen verwendet werden.
Anhand der Fig. 1 wird nachfolgend ein erstes bevorzugtes
Ausführungsbeispiel einer Ionenoptik im Zusammenwirken mit
einer Ionenquelle gemäß der vorliegenden Erfindung näher be
schrieben. Es wird darauf hingewiesen, daß in der nachfol
genden Beschreibung der vorliegenden Erfindung in den Zeich
nungen für ähnliche Elemente die gleichen Bezugszeichen ver
wendet werden.
In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Ionenquelle in ihrer Ge
samtheit mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnet. Es wird dar
auf hingewiesen, daß in Fig. 1 neben der erfindungsgemäßen
Ionenquelle 100 noch weitere Elemente einer Ionenstrahlan
lage dargestellt sind, wie z. B. eine Ionenoptik 102, die zum
Extrahieren und/oder Ablenken von aus der Ionenquelle 100
zu einer Probe 104 abgegebenen Ionen dient. Wie es in Fig. 1
dargestellt ist, umfaßt die erfindungsgemäße Ionenquelle 100
eine Anode 106, die mit Masse verbunden ist und eine Kathode
108, an die eine HF-Spannung UHF anlegbar ist. Zwischen der
Anode 106 und der Kathode 108 ist ein Plasmaraum 110 defini
ert. Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Ionenquelle wird ein
zu ionisierendes Gas in den Plasmaraum 110 eingeleitet, wie
dies durch die Pfeile 112 in Fig. 1 dargestellt ist. Auf
grund der Art der Einführung des Gases in den Plasmaraum 110
wird die Anode 106 auch als Duschelektrode bezeichnet. Eben
falls ist es möglich, den Gaseinlaß von der Anode zu tren
nen, z. B. durch einen ringförmigen Gaseinlaß zwischen der
Anode und der Seitenwand 126. Zur Erzeugung eines Plasmas
114 innerhalb des Plasmaraums 110 wird an die Kathode 108,
die beispielsweise als Gitterelektrode ausgebildet ist, eine
Hochspannung UHF angelegt.
Wie aus der obigen Beschreibung der erfindungsgemäßen Ionen
quelle deutlich wird, weist diese einen sogenannten Paral
lelplattenreaktor auf, der die nachfolgend näher beschrie
benen entscheidenden Ergänzungen aufweist. Die Anode und Ka
thode, d. h. die Elektroden 106, 108 bestehen gemäß der vor
liegenden Erfindung nicht aus einem Metall, sondern aus dem
selben Material, aus dem die Probe 104 besteht. Gemäß dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Elek
troden 106, 108 aus einem Halbleitermaterial, wobei die un
terste Elektrode 108 beispielsweise in der Form eines Git
ters ausgebildet ist oder eine geeignet geformte Lochstruk
tur aufweist oder aus einer Siliziumplatte mit mehreren
Schlitzen besteht. Die Elektrode 108 kann gleichzeitig zu
der Erzeugung des Plasmas auch die Extraktion der Ionen aus
dem Plasmaraum 110 ermöglichen. Wie es aus Fig. 1 zu erken
nen ist, brennt das Plasma 114 nicht direkt über der Probe
104, sondern ist von dieser beabstandet. Durch die Verwen
dung der Gitterelektrode 108 (bzw. der Schlitzelektrode)
wird aus dem Parallelplattenreaktor eine Ionenquelle.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ist zwischen der Ionen
quelle 100 und der Probe 104 die auf einem Probenhalter 116
angeordnet ist, die Ionenoptik 102 angeordnet. Die Ionenop
tik 102 umfaßt ein Extraktionsgitter 118 und eine Ionenab
lenkeinrichtung 120, die die von der Ionenquelle 100 erzeug
ten Ionen, die zu der Probe 104 abgegeben werden, extrahie
ren und ablenken, wie dies durch die Ionenstrahlen 122 in
Fig. 1 angedeutet ist.
An die Extraktionselektrode 118 ist eine Extraktionsspan
nung UEX anlegbar. Es wird darauf hingewiesen, daß die Elek
trode 118 beispielsweise als Gitter oder Schlitzelektrode
ausgebildet sein kann. Mittels der Ablenkeinrichtung 120 er
folgt eine Ablenkung der Ionenstrahlen 122. Die Funktions
weise der Ionenoptik 102 wird später noch detaillierter be
schrieben. Die Kombination der in Fig. 1 dargestellten zwei
Hauptkomponenten, nämlich der Ionenquelle 100 und der erfin
dungsgemäßen Ionenoptik 102 stellt ein Ausführungsbeispiel
einer Ionenstrahlanlage 124 dar.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß abhängig von der vor
gesehen Verwendung der Ionenquelle 100 auf die Ionenoptik
102 ganz oder teilweise verzichtet werden kann. Mit anderen
Worten ist es beispielsweise nicht zwingend erforderlich,
das in Fig. 1 dargestellte Extraktionsgitter 118 und die
Ionenablenkeinrichtung 120, die beispielsweise auch in der
Form eines Gitters vorliegt, vorzusehen, da einerseits die
im Plasma 114 zwischen der oberen und der unteren Elektrode
106, 108 entstehende Spannung zur Ionenextraktion verwendet
werden kann, und andererseits eine Spannung zwischen der
Gitterelektrode 108 und dem Probenhalter 116 zur Extraktion
anlegbar ist.
Ferner ist es möglich, auch nur einen Teil der Ionenoptik
zusammen mit der Ionenquelle 100 vorzusehen, abhängig vom
Anwendungsfall. So kann beispielsweise auf die Ionenablenk
einrichtung 120 verzichtet werden und nur ein Extraktions
gitter 118 vorgesehen sein. Andererseits kann, wenn die
Extraktionsspannung auf die oben beschriebene Art erzeugt
wird, auf das Extraktionsgitter 118 verzichtet werden, und
nur die Ablenkeinrichtung 120 vorgesehen sein.
Neben den oben beschriebenen Strukturen der Kathode 108 kann
diese auch eine Mehrfach-Schlitzstruktur haben.
Wie es in Fig. 1 weiter dargestellt ist, ist der Plasmaraum
110 in Bereichen, in denen er nicht durch die Anode 106 oder
die Kathode 108 begrenzt ist, durch eine nicht-metallische
Struktur 126 begrenzt, die beispielsweise eine Quarzstruktur
ist.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 2 bis 4 die oben angespro
chene Ionenoptik 102 näher beschrieben. Wie es bereits im
Vorhergehenden ausgeführt wurde, sind die bisher bekannten
Ionenoptiken für großflächige Ionenstrahlen einfache Metall- oder
Graphitgitter, mit denen nur eine Extraktion und Be
schleunigung der Ionen möglich ist. Diese Gittersysteme ha
ben zwei entscheidende Nachteile für die Anwendung bei der
Ionenimplantation, erstens sind sie eine Kontaminations
quelle, zweitens werfen sie einen Schatten, d. h. die Gitter
werden durch den Ionenstrahl auf der zu implantierenden Pro
be abgebildet.
Wie es bereits anhand der Fig. 1 kurz beschrieben wurde, um
faßt die Ionenoptik 102 eine Einrichtung 118, 120, mittels
der Ionen, die aus der Ionenquelle 100 zu der Probe 104 ab
gegeben werden, extrahiert und/oder abgelenkt werden. Abhän
gig von der erwünschten Anwendung kann hierbei entweder nur
extrahiert oder nur abgelenkt oder extrahiert und abgelenkt
werden.
In Fig. 2 und 3 sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der
verwendeten Gitterstrukturen 200 bzw. 300 dargestellt. Die
Ionenoptik 102 (Fig. 1) umfaßt eine Extraktionseinrichtung 118
und eine Ionenablenkeinrichtung 120. Die Extraktionsein
richtung ist durch eine Mehrfach-Schlitzgitterstruktur 200
(Fig. 2) gebildet. Die Gitterstruktur 200 umfaßt einen soli
den Umfangsabschnitt 202 sowie eine Mehrzahl von leitfähigen
Stegen 204, die von dem Umfangsabschnitt 202 gehalten sind.
Der Umfangsabschnitt 202 ist bevorzugterweise aus einem iso
lierenden Material hergestellt, um somit die voneinander
isolierte Anordnung mehrerer Strukturen 200 zu ermöglichen.
Ferner ist die Gitterstruktur 200 mit einer Anschlußvorrich
tung, die in Fig. 2 nicht dargestellt ist, versehen, um das
Anlegen einer Spannung an die Stege 204 zu ermöglichen.
Die Ionenablenkeinrichtung der Ionenoptik 102 ist durch eine
Mehrzahl von Mehrfach-Schlitzgitterstrukturen gebildet, die
voneinander isoliert sind. Die Mehrfach-Schlitzgitterstruk
tur für die Ionenablenkeinrichtung 120 kann beispielsweise
durch eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Mehrfach-
Schlitzgitterstrukturen gebildet sein, wie sie in Fig. 2
dargestellt ist.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Mehrfach-
Schlitzgitterstruktur als Kammstruktur ausgebildet, wie dies
in Fig. 3 dargestellt ist. Die in Fig. 3 dargestellte Mehr
fach-Schlitzgitterstruktur 300 umfaßt einen Umfangsabschnitt
302, der sich teilweise um den äußeren Umfang der Struktur
300 erstreckt. Ausgehend von dem Umfangsabschnitt 302 er
strecken sich Stege 304, die voneinander beabstandet sind
und mit dem Umfangsabschnitt verbunden sind. Die Stege kön
nen durch eine geeignete Vorrichtung mit einer Spannungs
quelle (nicht dargestellt) verbunden werden. Bei der Verwen
dung einer Gitterstruktur, wie sie in Fig. 3 dargestellt
ist, umfaßt die Ionenablenkeinrichtung 120 eine Mehrzahl von
Mehrfach-Schlitzgitter-Kammstrukturen, wobei diese derart
angeordnet sind, daß die Kammstrukturen (in der Form der
Stege 304) ineinander geschoben sind.
Die wesentlichen Elemente der Ionenoptik, die zur Extraktion
und/oder Ablenkung des Ionenstrahls 120 vorgesehen sind, be
stehen gemäß der vorliegenden Erfindung aus demselben Mate
rial, aus dem die Probe 104 besteht. Die Verwendung der
Mehrfachschlitz-Ionenoptik, beispielsweise aus Silizium,
wenn eine Siliziumprobe zu behandeln ist, hat den Vorteil,
daß die Ionenoptik 120 für die Prozeßscheibe bzw. Probe 104
keine Kontaminationsquelle darstellt, da beide aus demselben
Material bestehen. Das von Ionenstrahl zerstäubte Material
ist beispielsweise Silizium. Durch Verwendung eines Mehr
fach-Schlitzsystems können die Ionen extrahiert, beschleu
nigt und/oder abgelenkt werden. Hierbei werden zwei überein
ander gelegte und voneinander isolierte Mehrfach-Schlitz
scheiben 200 oder zwei ineinander geschobene Kammstrukturen
300 verwendet, wodurch es ermöglicht wird, ein elektrisches
Feld senkrecht zur Ionenstrahlrichtung zu erzeugen und da
durch einen großflächigen Ionenstrahl abzulenken, ohne des
sen Homogenität zu beeinträchtigen. Dies ist in Fig. 4 ver
deutlicht, in der positive Ionenstrahlen 120 dargestellt
sind, die eine ineinandergeschobene Kammstruktur 300 bzw.
übereinander angeordnete flache Schlitzgitter 200 durch
laufen. Durch Erzeugung des elektrischen Feldes senkrecht
zur Ionenstrahlrichtung, wie es durch die Angaben der Po
larität vereinfacht dargestellt ist, erfolgt eine Auslenkung
der Ionenstrahlen, wie es durch die Pfeile 400 dargestellt
ist. Die Ionenoptik stellt somit eine Art Breitstrahlwobbel
einrichtung, im vorliegenden Fall beispielsweise eine Sili
ziumbreitstrahl-Wobbeleinrichtung dar, mit der auf einfache
Weise das Abbilden der Gitterstruktur 200 bzw. 300 (Extrak
tionsgitter, Beschleunigungsgitter) auf die Siliziumprozeß
scheibe 104 verhindert wird.
Ein Vorteil der oben beschriebenen Ionenoptik besteht darin,
daß diese gegenüber thermischer Ausdehnung unempfindlich
ist, und somit keine mechanischen Spannungen auftreten und
eine Dejustierung vermieden wird.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Herstellung der Struk
turen 200 bzw. 300, die nach deren Strukturierung mit Hilfe
einer Diamantsäge zu entsprechenden Scheiben mit vorbestimm
ter Dicke erzeugt werden.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 5a und der Fig. 5b ein wei
teres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Ionenstrahlanlage 124 beschrieben, wobei in Fig. 5 Elemente,
die bereits anhand der vorhergehenden Figuren beschrieben
wurden, mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und eine
erneute Beschreibung weggelassen ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ionenstrahlanlage 124 bildet
sich das Plasma 114 gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Aus
führungsbeispiel im Bereich zwischen einer Siliziumanode 106
und einer Siliziumschlitzkathode 108 aus, wobei der Plasma
raum 110 nach außen durch Quarzringe 126 abgeschirmt ist.
Das Plasma 114 kommt somit nur noch mit Silizium bzw. Quarz
oberflächen in Berührung, was eine Metallkontamination ver
hindert. Durch Anlegen einer negativen externen Gleichspan
nung an das Siliziumextraktionsgitter 118 werden positive
Plasmaionen extrahiert und auf die zu prozessierenden Schei
ben 104 beschleunigt. Durch eine Siliziumionenoptik 120 wird
der Strahl abgelenkt, und kann beispielsweise durch eine zu
sätzliche, nicht dargestellte Lochblende fokusiert bzw. de
fokusiert werden.
Die Siliziumanode 106, die auch als Duschanode bezeichnet
wird, umfaßt eine Metallhalterung 502, eine Quarzringhalte
rung 504, wobei durch die Anode 106, die Metallhalterung 502
und die Quarzringhalterung 504 ein geschlossener Gasvertei
lungsraum 506 definiert ist.
An den Verbindungsstellen zwischen der Metallhalterung 502
und der Quarzringhalterung 504 sind entsprechende Dichtungs
elemente 508 angeordnet, um den Gasverteilungsraum 506 dicht
abzuschließen. Über einen Gaseinlaß 510 wird Gas von einer
Gasversorgung 512 in den Gasverteilungsraum 506 eingebracht.
Der Gasverteilungsraum 506 gewährleistet eine optimale Gas
verteilung und stellt ferner eine physikalische Trennung der
Metallhalterung zu der Siliziumanode 106 sicher, so daß eine
vollständige Trennung des Plasmas 114 von Metallteilen ge
währleistet ist. Wie es in Fig. 5 zu erkennen ist, ist die
Anode 106 durch Wolframfedern 514 an der Metallhalterung 502
befestigt und gegen einen Vorsprung 516 der Quarzringhalte
rung 504 vorgespannt.
Das Gas wird aus dem Gasverteilungsraum 506 in den Plasma
raum 510 durch eine Mehrzahl von gleichmäßig verteilten Lö
chern in der Siliziumscheibe 106 oder durch ringförmig am
Rande zwischen dem Vorsprung 516 und der Siliziumscheibe 106
eingebracht. Die Metallhalterung 502 und die Siliziumanode
106 sind beide geerdet.
Die Metallhalterung 502 ist mit einem Wassereinlaß 518 und
mit einem Wasserauslaß 520 verbunden, wodurch eine Wasser
kühlung der Metallhalterung 502 bereitgestellt wird.
Die Siliziumkathodenanordnung ruht auf einem Glasring 522,
der als Grundplatte und zur elektrischen Isolation dient.
Ferner ist ein Siliziumring vorgesehen, der Aluminiumkon
taktringe 526 und 527 von dem Plasmaraum 110 isoliert. Die
Aluminiumkontaktringe 526 dienen dazu, die entsprechenden
Spannungen an die Elektroden 108 und 118 anzulegen, wie dies
in Fig. 5b zu erkennen ist. Um einen Kurzschluß zwischen den
Elektroden 108 und 118 zu vermeiden, sind diese durch einen
Teflonring 528 voneinander isoliert.
Wie es in Fig. 5 zu sehen ist, ist die Anodenstruktur mit
der Kathodenstruktur über die Quarzglasringseitenteile 126
verbunden, wobei bei aufgesetzter Anodenstruktur die Quarz
ringhalterung 504 zusammen mit einer Teflondichtung 530 und
den Quarzglasringseitenteil 126 den Plasmaraum 110 nach
außen vollständig abschirmen.
Die erforderliche Hochfrequenzspannung wird über den Alumi
niumkontakt 526 an die Siliziumkathode 108 angelegt.
Der erzeugte Ionenstrahl 122 wird durch die bereits oben be
schriebene Ionenoptik 120 abgelenkt bzw. gewobbelt, so daß
sich keine Gitterstrukturen auf der Siliziumscheibe 104 ab
bilden. Zusätzlich kann eine in Fig. 5 nicht dargestellte
Lochapertur vorgesehen sein, die den Ionenstrahl geringfügig
verbreitert bzw. fokusiert. Durch das Anlegen einer Spannung
an ein weiteres, ebenfalls nicht dargestelltes Schlitzgit
ter, bzw. an die Probenhalterung 116 wird der Ionenstrahl
auf die gewünschte Energie gebracht, so daß die Beschleuni
gungsspannung von der Extraktionsspannung entkoppelt ist und
in weiten Bereichen frei gewählt werden kann. Die Probenhal
terung 116 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit Silizium
verkleidet, um Kontaminationen durch eine Zerstäubung zu
vermeiden.
Die bisher beschriebene Anordnung ist in einem Vakuumgehäuse
angeordnet, das wassergekühlte Seitenwände 532 sowie einen
Vakuumdeckel 534 aufweist. Die Seitenwände sind mit Flan
schen 536 versehen, die als Sichtfenster, Spannungs- und
Meßdurchführung genutzt werden können.
Ein Boden 538 des Gehäuses umfaßt zwei Flansche 540, zwi
schen denen eine Ausnehmung 542 gebildet ist, die den An
schluß des Gehäuses an eine Vakuumpumpe ermöglichen. An
einer Seitenwand 532 des Gehäuses ist ein Vakuumventil 544
vorgesehen, das die Beschickung der Ionenstrahlanlage mit
einer zu prozessierenden Scheibe mittels einer Roboterein
richtung 546 ermöglicht. Die Ionenquelle ist mittels des
Glasrings 522 über entsprechende Befestigungselemente 548 an
der Seitenwand 532 befestigt. Ebenso ist der Probenhalter
116 mittels einer isolierten Aufhängung 550 an dem Gehäuse
seitenteil 532 befestigt.
In dem Probenhalter 116 ist eine Mehrzahl von Faraday-Be
chern 552 integriert. Mittels dieser Becher 552 kann der
Ionenstrom und die Homogenität des Ionenstrahls während des
Prozesses gemessen werden. Durch eine Aufintegration des
Ionenstroms über die Prozeßzeit ist die Bestimmung der
Ionendosis möglich, welche eine wichtige Kenngröße beim
Ionenimplantationsprozeß darstellt.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 6 eine Dosismeßeinrichtung
detaillierter beschrieben. Elemente, die bereits anhand der
vorhergehenden Figuren beschrieben wurden, sind in Fig. 6
mit den gleichen Bezugszeichen versehen und eine detaillier
te Beschreibung dieser Elemente wird weggelassen.
Die integrierte Dosismessung erfolgt durch eine Mehrzahl von
Faraday-Bechern 552, die in der Prozeßscheibenhalterung 116
angeordnet sind, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Mittels
dieser Faraday-Becher wird der Ionenstrom und die Homogeni
tät des Ionenstrahls während des Prozesses bzw. zwischen den
einzelnen Prozeßschritten gemessen. Durch eine Integration
des Ionenstroms über die Prozeßzeit ist die Bestimmung der
Ionendosis möglich, welche eine wichtige Kenngröße bei einem
Ionenimplantationsprozeß darstellt.
Wie es in Fig. 6 dargestellt ist, sind die einzelnen Fara
day-Becher 552 über Leitungen 602 mit einem Meßverstärker
604 verbunden, der innerhalb der Halterung 116 angeordnet
ist. Über eine Datenleitung 606 und eine Energieleitung 608
ist der Meßverstärker mit einer Dosismeßeinrichtung 610 ver
bunden. Die Dosismeßeinrichtung umfaßt eine Steuerung, eine
Dosisanzeige, eine Energieversorgungseinheit und stellt eine
Schnittstelle mit dem Meßstromverstärker und mit einem
Steuerrechner 612 bereit. Der Steuerrechner 612 dient neben
der Ansteuerung des Dosismeßgeräts auch zur Steuerung der in
Fig. 5 dargestellten Ionenstrahlanlage.
Wie es in Fig. 6 zu sehen ist, erfolgt die Verbindung zwi
schen Meßverstärker und Dosismeßgeräten mittels der Leitun
gen 606 und 608, die durch eine isolierte Durchführung in
der Aufhängung 550 geführt sind, mit der die Scheibenhal
terung 116 an einer Seitenwand 632 befestigt ist. Das Innere
der Scheibenhalterung 116 ist von dem im Inneren des Gehäu
ses 532 herrschenden Vakuum isoliert.
Der in Fig. 6 dargestellte Stromintegrator besteht aus meh
reren Faraday-Meßbechern 552 und einer oder mehrerer Ver
stärkereinheiten 604 an jedem Faraday-Meßbecher, die auf
einem Hochspannungspotential liegt und beide in der
Halterung 116 integriert sind. Ein Dosismeßgerät und ein
Rechner sind, wie bereits oben beschrieben wurde, vorgese
hen.
Das Verstärkersignal wird über einen Lichtwellenleiter zum
Dosismeßgerät weitergeleitet und in der Dosissteuerung wird
das Signal über die Prozeßzeit integriert und in die Dosis
umgerechnet. Nachdem eine voreingestellte Dosis erreicht
ist, wird der Implantationsprozeß von der Steuerung über den
Steuerrechner 612 abgeschaltet. Die Dosisisteuerung kann
manuell oder über den Steuerrechner 612 eingestellt werden.
Da mehrere Meßbecher symmetrisch am Rand der Implantations
fläche angeordnet sind, erhält man über die Abweichung der
einzelnen Meßwerte während des Prozesses ein Maß für die
Homogenität. Bei einem Scheibenwechsel, d. h. wenn der Robo
ter 546 (Fig. 5) die Scheibe 104 entfernt und eine neue
Scheibe holt, ist anhand von einem oder mehreren weiteren
Meßbechern, die während des Prozesses von der Siliziumschei
be abgedeckt sind, eine genaue Homogenitätsbestimmung direkt
am Ort der Scheibenablage möglich.
Die Verwendung des oben beschriebenen Dosismeßsystems be
steht darin, daß die Messung der Dosis direkt an der Sili
ziumscheibe erfolgt und die Messung der Strahlhomogenität
ohne mechanisch bewegte Teile direkt am Ort der Scheibenab
lage durchgeführt wird. Das beschriebene Dosismeßsystem
weist eine hohe Störsicherheit auf, da das Meßsignal direkt
nach dem Meßbecher 552 verstärkt wird und erst dann an eine
Dosissteuerung weitergeleitet wird.
Ferner hat das System den Vorteil, daß der Faraday-Becher
und der Verstärker von der Dosissteuerung galvanisch ge
trennt sind und somit auf unterschiedlichem Potential liegen
können. Dies ermöglicht eine Dosismessung auch dann, wenn
der Faraday-Becher auf 20 kV liegt und die Steuerung auf
Massepotential liegt.
Obwohl in der vorhergehenden Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung hauptsäch
lich auf Proben aus Silizium Bezug genommen wurde, wird dar
auf hingewiesen, daß anstelle des beschriebenen Siliziums
auch Proben aus anderem Material, wie z. B. Galiumarsenit
oder Germanium oder ähnlichem verwendet werden können, wobei
in diesem Fall zur Vermeidung der Kontamination der zu
bearbeitenden Prozeßscheibe die oben beschriebenen Elemente
der Ionenquelle bzw. der Ionenstrahlanlage aus demselben
Material hergestellt sind, aus dem die zu bearbeitende Probe
besteht, oder aus einem die Material hergestellt sind, das
für die Probe keine Kontamination darstellt, wie z. B. Si
oder C bei einer Probe aus SiC.
Claims (15)
1. Ionenquelle mit
einer Anode (106);
einer Kathode (108); und
einem zwischen der Anode (106) und der Kathode (108) angeordneten Plasmaraum (110);
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kathode (108) aus demselben Material, aus dem eine Probe (104) besteht, zu der Ionen aus der Ionen quelle (100) abgegeben werden, oder aus einem Material hergestellt ist, das für die Probe (104) keine Konta mination darstellt.
einer Anode (106);
einer Kathode (108); und
einem zwischen der Anode (106) und der Kathode (108) angeordneten Plasmaraum (110);
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kathode (108) aus demselben Material, aus dem eine Probe (104) besteht, zu der Ionen aus der Ionen quelle (100) abgegeben werden, oder aus einem Material hergestellt ist, das für die Probe (104) keine Konta mination darstellt.
2. Ionenquelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anode (106) zumindest im Fall von reaktiven
Gasen ebenfalls aus demselben Material, aus dem die
Probe (104) besteht, oder aus einem Material herge
stellt ist, das für die Probe (104) keine Kontamination
darstellt.
3. Ionenquelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Kathode (108) eine Mehrfach-Schlitzstruktur
hat.
4. Ionenquelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Kathode (108) eine Lochstruktur hat.
5. Ionenquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Plasmaraum (110) in Bereichen, in denen dieser
nicht durch die Anode (106) und die Kathode (108) be
grenzt ist, durch eine nicht-metallische Struktur
(126), wie etwa eine Quarzstruktur, begrenzt ist, wo
durch eine zusätzliche induktive Hochfrequenzeinkopp
lung ermöglicht wird.
6. Ionenquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekenn
zeichnet durch
einen Gaseinlaß (510), der wirksam mit einem Gasvertei
lungsraum (506) verbunden ist, wobei der Gasvertei
lungsraum (506) durch die Anode (106) von dem Plasma
raum (110) getrennt ist.
7. Ionenstrahlanlage, mit
einer Ionenquelle (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6; und
einer Einrichtung (118, 120) zum Extrahieren und/oder Ablenken von aus der Ionenquelle (100) zu der Probe (104) abgegebenen Ionen, wobei die Teile der Einrich tung, die mit einem Ionenstrahl oder Plasma in Berüh rung kommen, aus demselben Material, aus dem die Probe (104) besteht, oder aus einem Material hergestellt ist, das für die Probe (104) keine Kontamination darstellt.
einer Ionenquelle (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6; und
einer Einrichtung (118, 120) zum Extrahieren und/oder Ablenken von aus der Ionenquelle (100) zu der Probe (104) abgegebenen Ionen, wobei die Teile der Einrich tung, die mit einem Ionenstrahl oder Plasma in Berüh rung kommen, aus demselben Material, aus dem die Probe (104) besteht, oder aus einem Material hergestellt ist, das für die Probe (104) keine Kontamination darstellt.
8. Ionenstrahlanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net,
daß die Einrichtung eine Extraktionseinrichtung (118) und eine Ionenablenkeinrichtung (120) umfaßt;
wobei die Extraktionseinrichtung (118) durch eine Mehr fach-Schlitzgitterstruktur (200; 300) gebildet ist; und
wobei die Ionenablenkeinrichtung (120) durch eine Mehr zahl von Mehrfach-Schlitzgitterstrukturen (200; 300) ge bildet ist, die voneinander isoliert sind.
daß die Einrichtung eine Extraktionseinrichtung (118) und eine Ionenablenkeinrichtung (120) umfaßt;
wobei die Extraktionseinrichtung (118) durch eine Mehr fach-Schlitzgitterstruktur (200; 300) gebildet ist; und
wobei die Ionenablenkeinrichtung (120) durch eine Mehr zahl von Mehrfach-Schlitzgitterstrukturen (200; 300) ge bildet ist, die voneinander isoliert sind.
9. Ionenstrahlanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net,
daß die Ionenablenkeinrichtung (120) durch eine Mehr
zahl von übereinander angeordneten Mehrfach-Schlitz
gitterstrukturen (200) gebildet ist.
10. Ionenstrahlanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net,
daß die Ionenablenkeinrichtung (120) eine Mehrzahl von
Mehrfach-Schlitzgitterstrukturen (300) umfaßt, die eine
Kammstruktur haben, wobei die Mehrfach-Schlitzgitter
kammstrukturen ineinander geschoben sind.
11. Ionenstrahlanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
gekennzeichnet durch
einen Probenhalter (116) zur Aufnahme der Probe (104).
12. Ionenstrahlanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
gekennzeichnet durch
eine Dosismeßeinrichtung (552, 604, 610) zum Messen der
Dosis des von der Ionenquelle (100) ausgegebenen Ionen
strahls (122) und dessen Homogenität.
13. Ionenstrahlanlage nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Dosismeßeinrichtung Faraday-Becher (552) um
faßt.
14. Ionenstrahlanlage nach Anspruch 12 oder 13, jeweils in
Rückbezug auf Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosismeßeinrichtung in den Probenhalter (116) integriert ist, und
daß eine in situ Dosis- und Homogenitätsmessung möglich ist.
daß die Dosismeßeinrichtung in den Probenhalter (116) integriert ist, und
daß eine in situ Dosis- und Homogenitätsmessung möglich ist.
15. Ionenstrahlanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Probe (104) aus Silizium besteht.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19618734A DE19618734C2 (de) | 1996-01-23 | 1996-05-09 | Ionenquelle für eine Ionenstrahlanlage |
| DE19700856A DE19700856C2 (de) | 1996-01-23 | 1997-01-13 | Ionenquelle für eine Ionenstrahlanlage |
| DE59700270T DE59700270D1 (de) | 1996-01-23 | 1997-01-23 | Ionenquelle für eine ionenstrahlanlage |
| PCT/EP1997/000319 WO1997027613A1 (de) | 1996-01-23 | 1997-01-23 | Ionenquelle für eine ionenstrahlanlage |
| US09/117,297 US6087615A (en) | 1996-01-23 | 1997-01-23 | Ion source for an ion beam arrangement |
| JP52655197A JP3186066B2 (ja) | 1996-01-23 | 1997-01-23 | イオンの広範囲注入のためのイオン源 |
| EP97902212A EP0876677B1 (de) | 1996-01-23 | 1997-01-23 | Ionenquelle für eine ionenstrahlanlage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19602283 | 1996-01-23 | ||
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19618734A1 true DE19618734A1 (de) | 1997-07-24 |
| DE19618734C2 DE19618734C2 (de) | 1999-08-26 |
Family
ID=7783437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19618734A Expired - Fee Related DE19618734C2 (de) | 1996-01-23 | 1996-05-09 | Ionenquelle für eine Ionenstrahlanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19618734C2 (de) |
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| DE3708716A1 (de) * | 1987-03-18 | 1988-09-29 | Hans Prof Dr Rer Nat Oechsner | Hochfrequenz-ionenquelle |
| EP0405855A2 (de) * | 1989-06-30 | 1991-01-02 | Hitachi, Ltd. | Ionenimplantierungsgerät sowie Herstellungsverfahren von halbleiterintegrierten Schaltungen unter Verwendung eines solchen Gerätes |
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- 1996-05-09 DE DE19618734A patent/DE19618734C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|
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| JP-Abstr. 61-13542 (A) * |
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| JP-Abstr. 63-252341 (A) * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19618734C2 (de) | 1999-08-26 |
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