DE19618711B4 - Handbetätigte Pumpe - Google Patents
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Abstract
– einem Pumpengehäuse (30) mit einem ersten, äußeren Gehäuseende (31) und einem zweiten, inneren Gehäuseende (32) und einem sich zwischen beiden Gehäuseenden (31, 32) erstreckenden Pumpenzylinder (34) mit einer Pumpenzylinderwand (36) und mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch (38), der mit dem Pumpengehäuse (30) eine Einheit bildet,
– einer Belüftungsöffnung (39), die sich durch die Pumpenzylinderwand (36) des Pumpengehäuses (30) erstreckt,
– einem Verschluß (40), der auf einem Behälterhals befestigt werden kann und eine mittlere Öffnung (42) hat, durch die sich das erste Gehäuseende (31) des Pumpengehäuses (30) hindurch erstreckt,
– einer Hülse (70) innerhalb des Pumpenzylinders (34), welche eine zylindrische Innenwand (71) und eine zylindrische Außenwand (72) aufweist und mittels Rastelementen (74, 75) an der Zylinderwand (36) des Pumpengehäuses (30) dicht befestigt ist,
– einem Ringkragen (76), der ein...
Description
- Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Pumpe zur Abgabe von Flüssigkeiten, insbesondere Waschlotionen für die Reinigung des menschlichen Körpers, mit einem zwischen einer Ruhestellung und Betätigungsstellung bewegbaren Spenderkopf sowie mit Mitteln zum Verhindern der Bewegung des Spenderkopfs sowohl in der Ruhestellung als auch in der Betätigungsstellung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine handbetätigte Pumpe dieser Gattung ist aus der nach veröffentlichten
EP 0 737 518 A1 bekannt. - Derartige Pumpen sind in den letzten Jahren zunehmend gebräuchlich, um eine große Anzahl von Produkten, wie z.B. Körperpflegeprodukte, Reinigungsprodukte, Schmiermittel etc., abzugeben. Eine typische, handbetätigte Pumpe besteht aus einem Pumpengehäuse mit einem Pumpenzylinder zur Aufnahme eines hin und her gehenden Kolbens, der in dem Pumpenzylinder verschiebbar angeordnet ist. Die Pumpe ist mit einem Saugrohr versehen und kann auf einem Behälter zum Ansaugen von in dem Behälter enthaltener Flüssigkeit befestigt werden. Ein Pumpenschaft erstreckt sich aus dem Pumpengehäuse und ist mit dem Kolben verbunden, wobei eine Feder den Kolben und den Pumpenschaft in Richtung der ausgefahrenen Ruhestellung des Pumpenschaftes unter Vorspannung hält. Der Spenderkopf ist auf dem Pumpenschaft befestigt. Eine Mehrzahl von Einwegventilen ist innerhalb des Pumpengehäuses angeordnet, damit die Flüssigkeit in dem Behälter aus der Abgabeöffnung durch Hin- und Herbewegen des Spenderkopfs zwischen der Ruhestellung und der Betätigungs- oder Arbeitsstellung abgegeben werden kann. Es ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, mit welcher der Pumpenschaft verriegelbar ist, um eine Abgabe der Flüssigkeit aus der Pumpe während ihres Transports o.dergl. zu verhindern. Dabei ist eine Sperrung sowohl in der Ruhestellung als auch in der Arbeitsstellung des Pumpenschaftes möglich. Die Reihenfolge der Schritte zum Sperren der Pumpe in der Ruhestellung ist mit der Reihenfolge der Schritte zum Sperren der Pumpe in der Arbeitsstellung identisch. Es bedarf nur einer Drehung des Spenderkopfs von 90°, um die Pumpe zu verriegeln oder zu entriegeln. Die Sperrvorrichtung ist im Pumpengehäuse angeordnet. Der Hersteller hat daher die Wahl, das Produkt mit dem Spenderkopf entweder in der Ruhestellung oder in der Betätigungsstellung zu versenden.
- Wenn Pumpen dieser bekannten Bauart in Verbindung mit sogenannten Waschlotionen unter einer Dusche verwendet werden, kann infolge der erforderlichen Behälterbelüftung Wasser oder Waschwasser zwischen dem Spenderkopf und dem Gehäusehals in das Pumpengehäuse und somit durch die für die Belüftung notwendige Seitenbohrung in den Behälter eindringen und sich mit der darin enthaltenen Waschlotion vermischen. Im günstigsten Fall führt diese Vermischung zu einer Verdünnung der in der Waschlotion enthaltenen Wirkstoffe, im ungünstigen Fall, insbesondere bei Waschlotionen ohne Konservierungsmittel, zu einer Kontaminierung oder Verkeimung der Waschlotion.
- In
DE 33 16 308 A1 ist eine Handpumpe beschrieben, deren Pumpengehäuse mit einem ersten und zweiten Gehäuseende und einem sich durch das Pumpengehäuse erstreckenden Pumpenzylinder versehen ist. Eine Befestigungsvorrichtung dient zur Befestigung des Pumpengehäuses an dem Behälter. Ein Saugrohr ist an dem zweiten Ende des Pumpengehäuses befestigt. Ein erstes Einwegventil ist zwischen Saugrohr und Pumpenzylinder angeordnet. Ein Kolben ist im Pumpenzylinder sowie auf dem unteren Ende des mit einem axialen Durchgangskanal versehenen Pumpenschaftes axial verschiebbar gelagert. Ein Spenderkopf ist auf dem äußeren Ende des Pumpenschaftes angebracht. Eine Feder spannt den Pumpenschaft in Richtung der ausgefahrenen Ruhestellung vor. Ein zweites Einwegventil wird von dem Kolben und Öffnungen im Pumpenschaft gebildet und ist in die Flüssigkeitsverbindung zwischen Pumpenzylinder und Durchgangskanal des Pumpenschaftes geschaltet. Ferner ist eine Hülse im Pumpengehäuse angeordnet. Eine Sperrvorrichtung, die mindestens einen von dem Pumpenschaft radial nach außen vorstehenden Sperrnocken und mindestens einen, von der Hülse radial nach innen vorstehenden Sperrblock umfaßt, ermöglicht eine axiale Hin- und herbewegung sowie eine Verriegelung des Pumpenschaftes sowohl in seiner ausgefahrenen Ruhestellung als auch in seiner eingefahrenen Pumpenhub-Endstellung durch Verdrehen des Spenderkopfes mit Pumpenschaft. Der Spenderkopf ist mit einem Mantel versehen, der ein aus dem Pumpengehäuse herausragendes Ende der Hülse in jeder Stellung des Pumpenschaftes übergreift. Dabei umgibt der Spenderkopfmantel in radialem Abstand einen Verbindungsstutzen, der von der Unterseite des Spenderkoptes vorstehet und mit einer Durchgangsöffnung für die Behälterflüssigkeit versehen ist. Zwischen einem Ringflansch des Pumpenschaftes und einer oberen ringscheibenförmigen Strinfläche des Kolbens stützt sich eine weitere Druckfeder ab. Eine Dichtungsscheibe auf der Oberseite dieses Ringflansches dichtet in Ruhestellung der Pumpe den Pumpenzylinder oberhalb des Kolbens gegenüber einem Belüftungskanal ab. Ein Kugelventil ist frei beweglich in den Ansaugkanal des Pumpengehäuses geschaltet. - Aus
DE 93 18 998 U1 ist eine Handpumpe bekannt, bei der ein Spritzwasserschutz vorgesehen ist. Die Pumpe weist im Bereich oberhalb eines Wandhalters für einen Flüssigkeitsbehälter einen Verschluß auf, von dessen Innenseite sich ein Saugrohr in das Innere eines Flüssigkeitsbehälters erstreckt. Ein kappenartiger Spenderkopf ist mit einem äußeren Mantel versehen, der in radialem Abstand unter Bildung eines Ringraumes ein sich von der Unterseite des Spenderkopfes erstreckendes Verbindungsrohr gleicher Länge umgibt, das auf das obere Ende eines Pumpenschaftes aufsteckbar ist. Das untere Ende des Spenderkopfmantels ist mit einem Innenwulst sowie einer nach außen vorragenden Abtropfkante versehen. In den Ringraum zwischen Spenderkopfmantel und Verbindungsrohr greift ein zylindrischer Abschnitt des Pumpengehäuses ein, der am oberen Ende mit einer Ringnut für einen O-Ring als Abdichtung gegenüber dem Spenderkopf versehen ist. Außerdem ist diese Pumpe nur für stationäre Anwendung geeignet, weil diese Pumpe nur funktionieren kann, wenn keine Abdichtung zwischen dem Flacon und der Pumpe besteht, da anderenfalls kein Luftaustausch möglich ist. Somit ist ein mit dieser Pumpe ausgerüsteter Behälter für einen Transport nicht geeignet. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine handbetätigte Pumpe der oben beschriebenen Gattung dahingehend zu verbessern, daß die im Behälter enthaltene Flüssigkeit bzw. bereits in dem Pumpenzylinder vorhandene Flüssigkeitsreste vor einer Kontaminierung oder anderweitigen Qualitätseinbuße geschützt sind.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Kombination der im Patentanspruch enthaltenen Merkmale. Hierdurch wird erreicht, daß die Leichtgängigkeit der Pumpe trotz des wirksamen Spritzwasserschutzes erhalten bleibt und Nachteile infolge zusätzlicher Montageschritte für die Anordnung von Dichtungskörpern und einer möglichen chemischen Reaktion zwischen solchen Dichtungselementen aus speziellem Dichtungsmaterial und der Behälterflüssigkeit vermieden werden. Durch die Überdeckung des in Richtung des Spenderkopfes aufragenden, zylindrischen Gehäusehalses durch die in Richtung des Behälters vorstehende, zylindrische Dichtungskappe des Spenderkopfes in jeder Betriebsstellung der Pumpe, insbesondere aber schon in der Ausgangs- oder Ruhestellung der Pumpe, ist sichergestellt, daß die Pumpe in jedem Betriebszustand vor dem Eindringen von die Qualität der im Behälter enthaltenen Flüssigkeit beeinträchtigenden und ggfls. kontaminierenden Fremdkörpern oder Flüssigkeiten geschützt ist, so daß eine hygienische Verwendung der Pumpe auch unter ungünstigen Bedingungen gewährleistet ist, d.h. daß die Pumpe auch zur Abgabe von hochwertigen Produkten, z.B. medizinischer Waschlotion o.dergl., unter relativ ungünstigen Bedingungen, wie z.B. unter einer Dusche, geeignet ist.
- Die Erfindung ist nachstehend anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen der Pumpe näher beschrieben. Es sind:
-
1 ein Mittellängsschnitt einer handbetätigten Pumpe, wobei die Überdeckung zwischen Spenderkopf und Pumpengehäuse in der ausgefahrenen Ruhestellung des Spenderkopfes zu sehen ist; -
2 ein Querschnitt gemäß Linie 2-2 in1 ; -
3 ein Mittellängsschnitt ähnlich1 , wobei die Überdeckung zwischen Spenderkopf und Pumpengehäuse in der eingefahrenen Arbeits- oder Pumpstellung des Spenderkopfes gezeigt ist; -
4 ein Querschnitt gemäß Linie 4-4 in3 ; -
5 ein vergrößerter, teilweise weggebrochener Mittellängsschnitt der Pumpe gemäß1 bis4 , wobei der Pumpenkolben in der eingefahrenen Arbeits- oder Pumpstellung dargestellt ist; -
6 ein vergrößerter, teilweise weggebrochener Mittellängsschnitt der Pumpe gemäß1 bis4 , wobei der Pumpenkolben in die ausgefahrene Ruhestellung zurückbewegt ist; -
7 eine teilweise weggebrochene, isometrische Ansicht eines Teils einer in2 gezeigten Hülse mit einem Sperrblock und Anschlägen; -
8 eine teilweise weggebrochene, isometrische Ansicht eines Teils eines Pumpenschaftes der2 mit Sperrnocken; -
9 ein Querschnitt gemäß Linie 9-9 in1 ; -
10 ein Mittellängsschnitt gemäß Linie 10-10 in9 , wobei die Position des Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock gezeigt ist; -
11 eine teilweise weggebrochene, isometrische Draufsicht der8 mit der Position des ersten Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock; -
12 ein Querschnitt ähnlich9 , wobei der Pumpenschaft in der ausgefahrenen Stellung gesperrt ist; -
13 ein Mittellängsschnitt längs der Linie 13-13 inFig. 12 mit der Position des Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock; -
14 eine teilweise weggebrochene, isometrische Draufsicht der12 mit der Position des ersten Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock; -
15 ein Querschnitt ähnlich9 , wobei der Pumpenschaft in der eingefahrenen Arbeits- oder Pumpstellung gesperrt ist; -
16 ein Mittellängsschnitt längs der Linie 16-16 in15 mit der Position des Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock; und -
17 eine teilweise weggebrochene, isometrische Unteransicht der15 mit der Position des Sperrnockens in bezug auf den Sperrblock. - Gleiche Bezugszeichen beziehen sich auf ähnliche Teile in den Fig. der Zeichnungen.
-
1 ist ein Mittellängsschnitt einer handbetätigten Pumpe10 mit einem Spenderkopf60 , der sich in einer ausgefahrenen Ruhe- oder Ausgangsstellung befindet, wobei mit61 ein als Spritzwasserschutz vorgesehener, permanenter Überdeckungsbereich zwischen dem Spenderkopf60 und einem Pumpengehäuse30 bezeichnet ist.2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 in1 .3 ist ein Mittellängsschnitt ähnlich1 , wobei der Spenderkopf60 in der eingefahrenen Arbeits- oder Pumpstellung angeordnet ist, so daß der Überdeckungsbereich61 zwischen dem Spenderkopf60 und dem Pumpengehäuse30 entsprechend vergrößert ist.4 ist ein Querschnitt längs der Linie 4-4 in3 . - Der Pumpengehäuse
30 hat ein erstes, äußeres Gehäuseende31 und ein zweites, inneres Gehäuseende32 , wobei sich zwischen beiden Gehäuseenden31 ,32 ein Pumpenzylinder34 mit einer Pumpenzylinderwand36 erstreckt. Der Pumpengehäuse30 ist mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch38 versehen, der mit dem Pumpengehäuse eine Einheit bildet. Eine Belüftungsöffnung39 erstreckt sich durch die Pumpenzylinderwand36 , des Pumpengehäuses30 . - Ein Verschluß
40 hat eine mittlere Öffnung42 , durch die sich das erste Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 hindurch erstreckt. Der Verschluß40 hat ein Innengewinde44 , mit welchem der Verschluß40 auf einem Außengewinde eines Behälterhalses in üblicher und daher nicht dargestellter Weise befestigt werden kann. Das erste Gehäuseende31 erstreckt sich durch die Öffnung42 des Verschlusses40 . Wenn das Pumpengehäuse30 mittels des Schraubverschlusses40 auf einem Behälter befestigt ist, liegt der Flansch38 des Pumpengehäuses30 auf dem Rand der Behälteröffnung auf, so daß das Pumpengehäuse30 gegenüber dem Behälter abgedichtet ist. Es versteht sich, daß anstelle der Schraubbefestigung auch jede andere, bekannte Art der Befestigung des Verschlusses auf dem Behälter in Frage kommt. - Eine Hülse
70 ist innerhalb des Pumpenzylinders34 angeordnet, welche eine zylindrische Innenwand71 aufweist. Eine zylindri sche Außenwand72 der Hülse70 ist mit ringförmigen Rastelementen74 versehen, die mit ringnutförmigen Rastelementen75 an der Zylinderwand36 des Pumpengehäuses30 im Sinne einer dichten Befestigung der Hülse70 im Pumpengehäuse30 zusammenwirken. Ein Ringkragen76 ist ein integraler Bestandteil der Hülse70 und übergreift das erste Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 . Der Ringkragen76 hält außerdem den Verschluß40 zwischen dem Flansch38 und dem Ringkragen76 in Position. Die Verbindung einer Mehrzahl dieser in axialem Abstand vorgesehenen, ringwulstförmigen bzw. ringnutförmigen Rastelemente74 bzw.75 der Hülse70 bzw. des Pumpengehäuses30 ist axial einstellbar. - Die Hülse
70 erstreckt sich in1 mit einem aus dem Pumpengehäuse30 herausragenden, zylindrischen Ende73 über den Ringkragen76 hinaus nach außen bzw. nach oben in Richtung des Spenderkopfes60 sowie in einem radialen Abstand zwischen der Innenwand71 dir Hülse70 und der Außenwand eines Pumpenschaftes50 unter Bildung eines zylindrischen Ringraumes oder -spaltes25 . - Der Pumpenschaft
50 hat ein erstes Schaftende51 , das sich aus dem Pumpengehäuse30 heraus erstreckt, sowie ein zweites Schaftende52 , das sich in den Pumpengehäuse30 hinein erstreckt. Ein axialer Durchgangskanal54 verbindet die beiden offenen Schaftenden51 ,52 des Pumpenschaftes50 . Das erste Schaftende51 trägt den Spenderkopf60 , der eine Austrittsöffnung62 aufweist, welche mit dem Durchgangskanal54 des Pumpenschaftes50 in Verbindung steht. Das erste Schaftende51 greift in einen mit einer Durchgangsöffnung64 versehenen, rohrförmigen Verbindungsstutzen63 an der dem Pumpengehäuse30 zugekehrten Unterseite des Spenderkopfes60 vorzugsweise mit Reibsitz ein. Die Durchgangsöffnung64 ist mit der Austrittsöffnung62 durch einen Austrittskanal62A des Spenderkopfes60 verbunden. - Der rohrförmige Verbindungsstutzen
63 ist in radialem Abstand unter Bildung eines freien, zylindrischen Zwischenraumes67 von einer zylindrischen Abdichtkappe65 umgeben, die sich in Richtung des Pumpengehäuses30 koaxial zum Pumpenschaft50 über das untere Ende des Verbindungsstutzens63 hinaus nach unten erstreckt. - Der Innendurchmesser dieser Abdeckkappe
66 des Spenderkopfes60 ist etwas größer als der Außendurchmesser des äußeren Endes73 der Hülse70 , so daß die Abdichtkappe65 das äußere Hülsenende73 nicht nur in der in1 gezeigten, oberen Ausgangs- oder Ruhestellung des Pumpenschaftes50 und des Spenderkopfes60 , sondern in jeder Hubstellung desselben abdichtend und verschiebbar überdeckt. - Der zylindrische Zwischenraum
67 zwischen dem Verbindungsstutzen66 und der Abdichtkappe65 des Spenderkopfes60 ist dem Querschnitt des äußeren Endes73 der Hülse70 etwa entsprechend angepaßt, derart, daß der Zwischenraum67 einen nach unten offenen Führungskanal68 für das obere Hülsenende73 im Pumpenkopf60 bildet. Der Verbindungsstutzen66 kann im Bereich der Pumpenhub-Endstellung in eine Öffnung69 des äußeren Endes73 der Hülse760 eingreifen. - Wie durch Versuche erhärtet wurde, kann kein Spritzwasser in den Ringraum
25 gelangen, durch das die Wirkstoffe einer Waschlotion verdünnt und eine Kontaminierung derselben verursacht werden könnten. Die Abdichtung zwischen dem Spenderkopf60 und der Hülse70 wird naturgemäß bei Ausübung eines Pumpenhubes durch Niederpressen des Spenderkopfes60 noch verstärkt. - Der Zwischenraum
67 zwischen dem Verbindungsstutzen66 und der Abdichtkappe65 des Spenderkopfes60 ist dem Querschnitt des äußeren Endes73 der Hülse70 etwa entsprechend angepaßt, derart, daß der Zwischenraum67 einen Führungskanal68 im Pumpenkopf60 bildet und der Verbindungsstutzen66 im Bereich der Pumpenhub-Endstellung in eine Öffnung69 des äußeren Endes73 der Hülse70 eingreifen kann. - Ein Saugrohr
78 ist mittels Reibsitz in einer Aufnahmeöffnung 79 im zweiten, unteren Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 befestigt. Das Saugrohr78 stellt die Flüssigkleitsverbindung zwischen der im Behälter enthaltenen Flüssigkeit und dem Pumpenzylinder34 des Pumpengehäuses30 her. - Ein erstes Einwegventil
80 ist nahe dem zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 angeordnet, um den Flüssigkeitsstrom aus dem Behälter nur in den Pumpenzylinder34 des Pumpengehäuses30 zuzulassen. Das erste Einwegventil80 umfaßt einen Ventilsitz82 , der als zylindrischer Ventilsitz dargestellt ist und mit dem Pumpengehäuse30 eine Einheit bildet, sowie ein bewegliches Ventil84 zur Abdichtung des Ventilsitzes82 . Das Ventil84 ist hier als Kugelventil ausgebildet. - Eine Feder
90 drückt unter Vorspannung das Ventil84 abdichtend gegen den Ventilsitz82 . Die Feder90 ist eine Schraubenfeder mit einem ersten Abschnitt91 , einem zweiten Abschnitt92 und einem Zwischenabschnitt93 . Der Zwischenabschnitt93 der Schraubenfeder90 hat gegenüber dem zweiten Abschnitt92 der Schraubenfeder90 einen kleineren Durchmesser. Der Durchmesser des zweiten Abschnitts92 reicht aus, um eine lineare Bewegung des Ventils84 innerhalb des zweiten Abschnitts92 der Feder90 zu ermöglichen. Der Durchmesser des Zwischenabschnitt93 der Feder90 ist ausreichend klein, um das Ventil84 zu erfassen. Der zweite Abschnitt92 der Feder90 hält das Ventil84 in dem zweiten Abschnitt92 der Feder90 , während der Zwischenabschnitt93 der Feder90 das Ventil84 gegen den Ventilsitz82 abdichtend vorspannt. Das zweite Schaftende52 des Pumpenschaftes50 weist ein engeres Schaftende100 auf, das den ersten Abschnitt91 der Feder90 zur Vorspannung des Pumpenschaftes50 in dessen Ruhestellung aufnimmt. - Der Durchgangskanal
54 des Pumpenschaftes50 endet im Bereich einer Mehrzahl von Eingangsöffnungen101 ,102 ,103 zu dem Durchgangskanal54 , die in einer Schaftausnehmung106 nahe dem zweiten Schaftende52 des Pumpenschaftes50 angeordnet sind. Die Schaftausnehmung106 ist zwischen einem einen Durchmesser108D aufweisenden, ringförmigen Schaftwulst108 des Pumpenschaftes50 und einer Schaftschulter109 angeordnet. Erste und zweite Schaftventilsitze111 und112 sind in dem Pumpenschaft50 vorgesehen. Der erste Schaftventilsitz111 wird von der Schaftschulter109 des Pumpenschaftes50 gebildet. Der zweite Schaftventilsitz112 besteht aus dem Ringwulst108 des Pumpenschaftes50 . - Ein Kolben
120 ist innerhalb des Pumpenzylinders34 des Pumpengehäuses30 verschiebbar angeordnet und unterteilt daher den Pumpenzylinder34 in zwei Hälften, nämlich einen ersten, oberen Pumpenzylinder34A und einen zweiten, unteren Pumpenzylinder34B . Der Kolben120 hat einen im wesentlichen starren, zylindrischen Teil122 mit einer zentralen Öffnung124 . Eine Ringschulter des Kolbens120 erstreckt sich in die zentrale Öffnung124 und hat einen inneren Schulter-Durchmesser126D . Eine erste und zweite Kolbenventilfläche128 und129 sind an dem Kolben120 angeordnet und wirken jeweils mit den ersten und zweiten Schaftventilsitzen111 und112 zusammen. Die erste Kolbenventilfläche128 besteht aus einer Innenfläche des im wesentlichen starren Kolbenteils122 , während die zweite Kolbenventilfläche129 von dem Ringwulst108 des Kolbens120 gebildet wird. - Ein erster und zweiter Dichtungsmantel
131 und132 bilden mit dem Kolben120 eine Einheit mittels eines ringförmigen Kolbenträgers134 . Die ersten und zweiten Dichtungsmäntel131 ,132 sind zu ihren Enden131A und132A hin verjüngt, welche unter Reibung an der Pumpenzylinderwand36 anliegen und eine Gleitdichtung zwischen dem Kolben120 und der inneren Zylinderwand36 des Pumpenzylinders34 bilden. - Der Außendurchmesser des ringförmigen Schaftwulst-Durchmessers
108D des Schaftwulstes108 ist geringfügig größer als der Innendurchmesser des Ringschulter-Durchmessers126D der Kolben-Ringschulter126 des Kolbens120 . Infolgedessen kann der Schaftwulst108 in die zentrale Öffnung124 des Kolbens120 unter Kraftaufwand eingesetzt und durch den Kolbenwulst hindurchbewegt werden. Dadurch wird der weitgehend starre, zylindrische Teil122 des Kolbens120 so weit verformt, daß der Schaftwulst108 an der inneren Ringschulter126 des Kolbens120 vorbeibewegt werden kann. Nachdem der Schaftwulst108 an der Ringschulter126 vorbeibewegt wurde, wird der Kolben120 innerhalb der Schaftausnehmung106 des Pumpenschaftes50 verschiebbar gehalten. - Ein zweites Einwegventil
140 umfaßt die ersten und zweiten Schaftventilsitze111 und112 des Pumpenschaftes50 , die mit den ersten und zweiten Kolbenventilflächen128 und129 des Kolbens120 zusammenwirken. Der Kolben120 ist innerhalb der Schaftausnehmung106 des Pumpenschaftes50 verschiebbar gelagert, so daß die ersten und zweiten Schaftventilsitze111 und112 des Pumpenschaftes50 sich jeweils gegen die ersten und zweiten Kolbenventilflächen128 und129 des Kolbens120 anlegen können. Wenn der Kolben120 innerhalb der Schaftausnehmung106 des Pumpenschaftes50 gleitet, kann der Kolben120 die Eingangsöffnungen101-103 des Durchgangskanals54 entweder abdecken oder freilegen, um die Flüssigkeitsverbindung zum Durchgangskanal54 zu öffnen oder zu schließen. Die erste Kolbenventilfläche128 des Kolbens120 bildet eine Gleitdichtung gegenüber dem ersten Schaftventilsitz111 . - In der unbetätigten Stellung gemäß
1 spannt die Feder90 den zweiten Schaftventilsitz112 des Pumpenschaftes50 in Anlage gegen die zweite Kolbenventilfläche129 des Kolbens120 vor, um das Strömen der Flüssigkeit12 aus dem zweiten Pumpenzylinder34B in den Schaftkanal54 des Pumpenschaftes50 zu verhindern. Wenn der Spenderkopf60 durch eine Bedienungsperson in Richtung der eingefahrenen Pumpstellung bewegt wird, immobilisiert der Reibsitz zwischen den äußeren Enden131A ,132A der ersten und zweiten Dichtungsmäntel131 ,132 und der Pumpenzylinderwand36 anfänglich den Kolben120 in bezug auf das Pumpengehäuse30 . Wenn der Pumpenschaft50 sich relativ zum Kolben120 bewegt, wird der zweite Schaftventilsitz112 des Pumpenschaftes50 von der zweiten Kolbenventilfläche129 des Kolbens120 verstellt, damit die Flüssigkeit zwischen dem zweiten Pumpenzylinder34B und dem Schaftkanal54 des Pumpenschaftes50 fließen kann. Eine fortdauernde Bewegung des Pumpenschaftes50 in bezug auf den Kolben120 führt dazu, daß der erste Schaftventilsitz111 des Pumpenschaftes50 verschiebbar die erste Kolbenventilfläche128 des Kolbens120 abdichtet, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit12 aus dem Pumpenzylinder34B in den ersten Pumpenzylinder34A fließt. - Wenn der Spenderkopf
60 von einer Bedienungsperson freigegeben wird, bewegt die Feder90 den Pumpenschaft50 in Richtung der ausgefahrenen Stellung gemäß1 . Der Reibsitz zwischen den äußeren Enden131A und132A der ersten und zweiten Dichtungsmäntel131 und132 und der Pumpenzylinderwand36 immobilisiert anfänglich wiederum den Kolben120 in bezug auf das Pumpengehäuse30 . Wenn der Pumpenschaft50 in bezug auf den Kolben120 bewegt wird, dichtet der erste Schaftventilsitz111 des Pumpenschaftes50 die erste Kolbenventilfläche128 des Kolbens120 verschiebbar ab, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit zwischen dem zweiten Pumpenzylinder34B und dem Schaftkanal54 des Pumpenschaftes50 fließt. Eine fortdauernde Bewegung des Pumpenschaftes50 in bezug auf den Kolben120 führt dazu, daß der zweite Schaftventilsitz112 des Pumpenschaftes50 in Anlage gegen die zweite Kolbenventilfläche129 des Kolbens120 bewegt wird, wie1 zeigt, damit verhindert wird, daß die Flüssigkeit aus dem zweiten Pumpenzylinder34B in den Schaftkanal54 fließt. -
5 und6 zeigen den Betrieb der Pumpe10 .5 zeigt den Pumpenschaft50 in Bewegung zu dem zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 durch die äußere Kraft einer Bedienungsperson, während6 den Pumpenschaft50 bei seiner Rückkehr zu dem ersten Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 unter Einwirkung der Feder90 darstellt. - Wenn der Spenderkopf
60 durch eine Bedienungsperson eingefahren wird, bewegt sich der Pumpenschaft50 zum zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 , und der Pumpenschaft50 bewegt sich in bezug auf den Kolben120 . Der zweite Schaftventilsitz112 wird von der zweiten Kolbenventilfläche129 zum Öffnen der Eingangsöffnungen101–103 des Schaftkanals verstellt und der erste Schaftventilsitz111 hält die Gleitdichtung gegenüber der ersten Kolbenventilfläche128 aufrecht, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit aus dem zweiten Pumpenzylinder34B in den ersten Pumpenzylinder34A strömt. Das erste Einwegventil80 bleibt in der geschlossenen Stellung, wobei das bewegliche Ventil84 den Ventilsitz82 abdichtet. - Die Bewegung des Pumpenschaftes
50 zu dem zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 reduziert das Volumen des zweiten Pumpenzylinders34B , um Flüssigkeit innerhalb des zweiten Pumpenzylinders34B in den Schaftkanal54 des Pumpenschaftes50 zu pumpen, wie durch die Pfeile in5 gezeigt ist. Die Flüssigkeit wird zu dem ersten Schaftende51 und durch den Austrittskanal62A zur Abgabe aus der Austrittsöffnung62 gepumpt. - Wenn der Pumpenschaft
50 zu dem zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 bewegt wird, legt der Kolben120 die Belüftungsöffnung39 frei, die sich durch die Pumpenzylinderwand36 des Pumpengehäuses30 erstreckt. Die Belüftungsöffnung39 ermöglicht die Belüftung des Behälters20 aus der Atmosphäre längs des Ringraums25 zwischen dem Pumpenschaft50 und der Pumpenzylinderwand36 und Innenwand71 der Hülse70 . -
6 zeigt den Pumpenschaft50 bei seiner Rückkehr zu dem ersten Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 unter der Wirkung der Feder90 . Wenn der Spenderkopf60 durch die Feder90 zurückgebracht wird, bewegt sich der Pumpenschaft50 zum ersten Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 und der Pumpenschaft50 bewegt sich in bezug auf den Kolben120 . Der erste Schaftventilsitz111 hält eine Gleitdichtung gegenüber der ersten Kolbenventilfläche128 aufrecht und schließt die Eingangsöffnungen101 ,103 des Schaftkanals. Der zweite Schaftventilsitz112 bewegt sich in Anlage gegen die zweite Kolbenventilfläche129 , damit verhindert wird, daß die Flüssigkeit aus dem Pumpenzylinder34B in den Schaftkanal54 des Pumpenschaftes50 strömt. Bei Aufrechterhaltung der Bewegung des Pumpenschaftes50 deckte der Kolben120 die Belüftungsöffnung139 ab, die sich durch die Pumpenzylinderwand36 des Pumpengehäuses30 erstreckt. - Die Bewegung des Pumpenschaftes
50 zu dem ersten Gehäuseende31 des Pumpengehäuses30 vergrößert das Volumen des zweiten Pumpenzylinders34B , so daß der darin herrschende Innendruck reduziert wird. Der reduzierte Innendruck in dem zweiten Pumpenzylinder34B bewirkt, daß das bewegliche Ventil84 sich aus der abdichtenden Anlage an dem Ventilsitz82 löst, um das erste Einwegventil80 zu öffnen. Das geöffnete, erste Einwegventil80 ermöglicht es, daß die Flüssigkeit im Behälter20 durch das Saugrohr78 in den zweiten Pumpenzylinder34B eindringt, wie durch Pfeile in6 gezeigt ist. - Die Pumpe
10 umfaßt eine Sperrvorrichtung 150 zum Sperren des Spenderkopfs60 in der ausgefahrenen Stellung gemäß1 und zum Sperren des Spenderkopfs60 in der Pumpenhub-Endstellung in3 . Die Sperrvorrichtung150 umfaßt erste und zweite Sperrnocken151 und151A , die sich von dem Pumpenschaft50 radial nach außen erstrecken. Die Sperrvorrichtung150 umfaßt ferner erste und zweite Sperrblöcke161 und161A , die sich in bezug auf den Pumpenzylinder34 des Pumpengehäuses30 radial nach außen erstrecken. Die ersten und zweiten Sperrblöcke161 und161A erstrecken sich von der zylindrischen Wand71 der inneren Hülse70 radial nach innen. -
7 ist eine teilweise weggebrochene, isometrische Ansicht eines Teils der Innenhülse70 in2 unter Darstellung des ersten Sperrblockes161 , wobei der zweite Sperrblock161A eine spiegelbildliche Darstellung desselben ist. Der erste Sperrblock161 bildet eine erste und eine zweite Sperrblockfläche171 und172 . Jeder der ersten und zweiten Sperrblöcke161 und161A erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen Winkel von annähernd 90° um die Innenhülse70 . Ein erster und ein zweiter Zwischenraum201 und202 wird zwischen den ersten und zweiten Sperrblöcken161 und161A gebildet. - Erste Anschläge
181 und181A erstrecken sich radial nach innen sowie axial in Richtung des ersten Gehäuseendes31 des Pumpengehäuses30 zur Begrenzung der Drehung des Pumpenschaftes50 , wenn der Spenderkopf60 sich in der herausragenden Stellung befindet. Zweite Anschläge182 und182A erstrecken sich radial nach innen sowie axial in Richtung des zweiten Gehäuseendes32 des Pumpengehäuses30 zur Begrenzung der Drehung des Pumpenschaftes50 , wenn der Spenderkopf60 sich in der zurückgezogenen Stellung befindet. -
8 ist eine teilweise weggebrochene, isometrische Ansicht eines Teils eines Pumpenschaftes50 in2 mit einer Darstellung der ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A , die sich von dem Pumpenschaft50 radial nach außen erstrecken. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A dienen dazu, sich durch die ersten und zweiten Zwischenräume201 und202 hindurchzubewegen, um den ersten und zweiten Sperrblöcken161 und161A auszuweichen. -
9 ist ein Querschnitt längs Linie 9-9 in1 , wobei der Pumpenschaft50 in einer Betriebsstellung angeordnet ist, die die Abgabe der Flüssigkeit aus dem Behälter20 ermöglicht.10 ist ein Mittellängsschnitt längs der Linie 10-10 in9 , während11 eine teilweise weggebrochene, isometrische Draufsicht von9 ist. - Der Spenderkopf
60 ist gedreht dargestellt, wobei der erste und zweite Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 aus der Fluchtrichtung zu den ersten und zweiten Sperrblöcken161 und161A herausbewegt sind. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A sind in Ausrichtung zu den ersten und zweiten Zwischenräumen201 und202 gezeigt, damit die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A durch die ersten und zweiten Zwischenräume201 bzw.202 jeweils hindurchbewegt werden können. In dieser Drehstellung des Spenderkopfs60 kann der Pumpenschaft50 zwischen der ausgefahrenen Position und der eingefahrenen Position hin und her bewegt werden, um die Flüssigkeit aus dem Behälter20 durch die Austrittsöffnung62 zu pumpen. -
12 ist ein Querschnitt ähnlich9 , wobei der Pumpenschaft50 in der ausgefahrenen Position gesperrt ist, um eine Bewegung des Spenderkopfs60 zu verhindern.13 ist ein Mittellängsschnitt längs der Linie 13-13 in12 , während14 eine teilweise weggebrochene, isometrische Draufsicht von12 ist. - Der Spenderkopf
60 ist in der ausgefahrenen Stellung gedreht gezeigt, wobei der erste und zweite Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 mit den ersten und zweiten Sperrblöcken161 und161A ausgerichtet ist. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A sind als gegenüber den ersten Sperrblockflächen171 und171A ausgerichtet dargestellt, um eine Bewegung des Spenderkopfs60 zum zweiten Gehäuseende32 des Pumpengehäuses30 zu verhindern. Die ersten Anschläge181 und181A begrenzen eine Drehbewegung in Uhrzeigerrichtung in12 , nachdem die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 jeweils an die ersten Anschläge181 und181A angeschlagen sind. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 sind aus Gründen einer deutlichen Darstellung in den verschiedenen Figuren der Zeichnungen als von den ersten Anschlägen181 und181A verstellt dargestellt. - Wenn eine Betätigungsperson wünscht, die Pumpe
10 in die Arbeitsstellung gemäß9 bis11 zurückzubringen, wird der Spenderkopf60 im Gegenuhrzeigersinn in12 gedreht. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 liegen jeweils an den ersten Anschlägen181A und181 an, um die Drehung im Gegenuhrzeigersinn des Pumpenschaftes50 zu begrenzen und die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A gegenüber den ersten und zweiten Zwischenräumen201 und202 auszurichten. Wenn die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A gegenüber den ersten und zweiten Zwischenräumen201 und202 ausgerichtet sind, können die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A durch die ersten und zweiten Zwischenräume201 und202 hindurchbewegt werden, damit der Pumpenschaft50 hin und her bewegt werden kann, um die Flüssigkeit aus dem Behälter20 durch die Austrittsöffnung62 zu pumpen. -
15 ist ein Querschnitt ähnlich9 , wobei der Pumpenschaft50 in der eingefahrenen Stellung gesperrt ist, um eine Bewegung des Spenderkopfs60 zu verhindern.16 ist ein Mittellängsschnitt längs der Linie 16-16 in15 , während17 eine teilweise weggebrochene, isometrische Unteransicht von15 ist. - Der Spenderkopf
60 ist in der eingefahrenen Stellung gedreht gezeigt, wobei der erste und zweite Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 gegenüber den ersten und zweiten Sperrblöcken161 und162 ausgerichtet sind. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A sind gegenüber den zweiten Sperrflächen172 und172A ausgerichtet dargestellt, um eine Bewegung des Spenderkopfs60 in Richtung des ersten Gehäuseendes31 des Pumpengehäuses30 zu verhindern. Die zweiten Anschläge182 und182A begrenzen eine Drehbewegung in Uhrzeigerrichtung in12 –14 , nachdem der erste und zweite Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 jeweils an den zweiten Anschlägen182 und182A angeschlagen sind. - Wenn eine Bedienungsperson wünscht, die Pumpe
10 in die Arbeitsstellung gemäß9 bis11 zurückzubringen, wird der Spenderkopf60 im Gegenuhrzeigersinn in15 gedreht. Die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A des Pumpenschaftes50 liegen jeweils an den zweiten Anschlägen182A und182 an, um die Drehbewegung in Gegenuhrzeigerrichtung des Pumpenschaftes50 zu begrenzen und die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A mit den ersten und zweiten Zwischenräumen201 und202 auszurichten. Wenn die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A gegenüber den ersten und zweiten Zwischenräumen201 und202 ausgerichtet sind, können die ersten und zweiten Sperrnocken151 und151A durch die ersten und zweiten Zwischenräume201 und202 hindurchbewegt werden, damit der Pumpenschaft50 hin und her bewegt werden kann, um die Flüssigkeit aus dem Behälter durch die Austrittsöffnung62 zu pumpen. - Die Pumpe gemäß der Erfindung verhindert durch den beschriebenen Überdeckungsbereich
61 zwischen dem Spenderkopf60 und dem äußeren Hülsenende73 in jeder beliebigen Stellung des Pumpen schaftes50 ein Eindringen von fremden Stoffen oder Flüssigkeiten von außen, die zu einer Qualitätsverminderung oder Kontaminierung der in dem mit der Pumpe ausgerüsteten Behälter führen können. Dabei bleibt im übrigen die Funktionsfähigkeit der Pumpe erhalten, die sich leicht entweder in der ausgefahrenen Aussgangsstellung oder in der eingefahrenen Pumpenhub-Endstellung sperren läßt. -
- 10
- Pumpe
- 25
- Ringraum
(zw.Schaft
50 u. Hülse70 ) - 30
- Pumpengehäuse
- 31
- erstes Gehäuseende
- 32
- zweites Gehäuseende
- 34
- innerer Pumpenzylinder
- 34A
- erster innerer Pumpenzylinder
- 34B
- zweiter innerer Pumpenzylinder
- 36
- Pumpenzylinderwand
- 38
- radialer Flansch
- 39
- Belüftungsöffnung
- 40
- Verschluß
- 42
- mittlere Öffnung
- 44
- Innengewinde
- 50
- Pumpenschaft
- 51
- erstes Schaftende
- 52
- zweites Schaftende
- 54
- Durchgangskanal
- 60
- Spenderkopf
- 61
- Überdeckungsbereich
- 62
- Austrittsöffnung
- 62A
- Austrittskanal
- 63
- rohrförmiger Verbindungsstutzen
- 64
- Durchgangsöffnung
- 65
- Abdichtkappe
- 66
- Verbindungsstutzen
- 67
- Zwischenraum
- 68
- zylindrischer Führungskanal
- 69
- obere Hülsenöffnung
- 70
- Hülse
- 71
- zylindrische Innenwand
- 72
- zylindrische Außenwand
- 73
- äußeres, zylindrisches Hülsenende
- 74
- Rastelemente
- 75
- Rastelemente
- 76
- Ringkragen
- 78
- Saugrohr
- 79
- Aufnahmeöffnung
- 80
- erstes Einwegventil
- 82
- Ventilsitz
- 84
- bewegliches Ventil
- 90
- Feder
- 91
- erster Federabschnittt
- 92
- zweiter Federabschnitt
- 93
- Zwischenabschnitt
- 100
- verengtes Schaftende
- 101
- Schaftkanal-Eingangsöffnungen
- 102
- 103
- 106
- Schaftausnehmung
- 108
- ringförmiger Schaftwulst
- 108D
- Schaftwulstdurchmesser
- 109
- Schaftschulter
- 111
- erster Schaftventilsitz
- 112
- zweiter Schaftventilsitz
- 120
- Kolben
- 122
- starrer zylindrischer Teil (Kolben)
- 124
- mittlere Öffnung
- 126
- Ringschulter
- 126D
- Ringschulterdurchmesser
- 128
- erste Kolbenventilfläche
- 129
- zweite Kolbenventilfläche
- 131
- erster Dichtungsmantel
- 131A
- äußeres Ende
- 132
- zweiter Dichtungsmantel
- 132A
- äußeres Ende
- 134
- ringförmiger Kolbenträger
- 140
- zweites Einwegventil
- 150
- Sperrvorrichtung
- 151
- erster Sperrnocken
- 151A
- zweiter Sperrnocken
- 161
- erster Sperrblock
- 161A
- zweiter Sperrblock
- 171
- erste Sperrfläche
- 171A
- 172
- zweite Sperrfläche
- 172A
- 181
- erster Anschlag
- 181A
- 182
- zweiter Anschlag
- 182A
- 201
- erster Zwischenraum
- 202
- zweiter Zwischenraum
Claims (1)
- Handpumpe (
10 ) zur Abgabe einer Flüssigkeit in einem Behälter, in Kombination bestehend aus: – einem Pumpengehäuse (30 ) mit einem ersten, äußeren Gehäuseende (31 ) und einem zweiten, inneren Gehäuseende (32 ) und einem sich zwischen beiden Gehäuseenden (31 ,32 ) erstreckenden Pumpenzylinder (34 ) mit einer Pumpenzylinderwand (36 ) und mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch (38 ), der mit dem Pumpengehäuse (30 ) eine Einheit bildet, – einer Belüftungsöffnung (39 ), die sich durch die Pumpenzylinderwand (36 ) des Pumpengehäuses (30 ) erstreckt, – einem Verschluß (40 ), der auf einem Behälterhals befestigt werden kann und eine mittlere Öffnung (42 ) hat, durch die sich das erste Gehäuseende (31 ) des Pumpengehäuses (30 ) hindurch erstreckt, – einer Hülse (70 ) innerhalb des Pumpenzylinders (34 ), welche eine zylindrische Innenwand (71 ) und eine zylindrische Außenwand (72 ) aufweist und mittels Rastelementen (74 ,75 ) an der Zylinderwand (36 ) des Pumpengehäuses (30 ) dicht befestigt ist, – einem Ringkragen (76 ), der ein integraler Bestandteil der Hülse (70 ) ist und das erste Gehäuseende (31 ) des Pumpengehäuses (30 ) übergreift sowie den Verschluß (40 ) zwischen dem Flansch (38 ) und dem Ringkragen (76 ) in Position hält, – einem aus dem Pumpengehäuse (30 ) herausragenden, zylindrischen Ende (73 ) der Hülse (70 ), das sich über den Ringkragen (76 ) in Richtung des Spenderkopfes (60 ) erstreckt, – einem Pumpenschaft (50 ), dessen Außenwand sich im radialen Abstand von der Innenwand (71 ) der Hülse (70 ) unter Bildung eines zylindrischen Ringraumes (25 ) erstreckt, – einem ersten Schaftende (51 ) des Pumpenschaftes (50 ), das sich aus dem Pumpengehäuse (30 ) heraus sowie einem zweiten Schaftende (52 ) des Pumpenschaftes (50 ), das sich in das Pumpengehäuse (30 ) hinein erstreckt, – einem axialen Durchgangskanal (54 ), der die beiden offenen Schaftenden (51 ,52 ) des Pumpenschaftes (50 ) verbindet, von denen das erste Schaftende (51 ) den Spenderkopf (60 ) trägt, der eine Austrittsöffnung (62 ) aufweist, welche mit dem Durchgangskanal (54 ) des Pumpenschaftes (50 ) in Verbindung steht, dessen erstes Schaftende (51 ) in einen mit einer Durchgangsöffnung (64 ) versehenen, rohrförmigen Verbindungsstutzen (63 ) an der dem Pumpengehäuse (30 ) zugekehrten Unterseite des Spenderkopfes (60 ) eingreift, wobei die Durchgangsöffnung (64 ) mit der Austrittsöffnung (62 ) durch einen Austrittskanal (62A ) des Spenderkopfes (60 ) verbunden ist, – einer zylindrischen Abdichtkappe (65 ), die den rohrförmigen Verbindungsstutzen (63 ) des Spenderkopfes (60 ) unter Bildung eines freien, zylindrischen Zwischenraumes (67 ) im radialen Abstand umgibt und sich in Richtung des Pumpengehäuses (30 ) koaxial zum Pumpenschaft (50 ) über das untere Ende des Verbindungsstutzens (63 ) hinaus erstreckt, – einem Saugrohr (78 ), das in einer Aufnahmeöffnung (79 ) im zweiten, unteren Gehäuseende (32 ) des Pumpengehäuses (30 ) befestigt ist, – einem ersten Einwegventil (80 ), das nahe dem zweiten Gehäuseende (32 ) des Pumpengehäuses (30 ) angeordnet ist und einen Ventilsitz (82 ) aufweist, – einer Feder (90 ), die unter Vorspannung mit einem Ende das Ventil (84 ) abdichtend gegen den Ventilsitz (82 ) drückt und mit dem anderen Ende den Pumpenschaft (50 ) in Richtung der ausgefahrenen Ruhestellung beaufschlagt, – einem zweiten Einwegventil (140 ) mit einer Mehrzahl von Eingangsöffnungen (101 ,102 ,103 ) am Ende des Durchgangskanals (54 ), die zwischen einem ringförmigen Ringwulst (108 ) des Pumpenschaftes (50 ) und einer Schaftschulter (109 ) angeordnet ist, – ersten und zweiten Schaftventilsitzen (111 und112 ) in dem Pumpenschaft (50 ), wobei der erste Schaftventilsitz (111 ) von der Schaftschulter (109 ) des Pumpenschaftes (50 ) und der zweite Schaftventilsitz (112 ) von dem Ringwulst (108 ) des Pumpenschaftes (50 ) gebildet sind, – einem Kolben (120 ), der innerhalb des Pumpenzylinders (34 ) des Pumpengehäuses (30 ) verschiebbar angeordnet ist und einen im wesentlichen starren, zylindrischen Teil (122 ) mit einer zentralen Öffnung (124 ) aufweist, wobei eine Ringschulter (126D ) des Kolbens (120 ) sich in die zentrale Öffnung (124 ) erstreckt, – einer ersten und zweiten Kolbenventilfläche (128 ,129 ) an dem Kolben (120 ), die jeweils mit den ersten und zweiten Schaftventilsitzen (111 ,112 ) zusammenwirken, wobei die erste Kolbenventilfläche (128 ) aus einer Innenfläche des im wesentlichen starren Kolbenteils (122 ) besteht, während die zweite Kolbenventilfläche (129 ) von dem Ringwulst (108 ) des Kolbens (120 ) gebildet ist, – ersten und zweiten Dichtungsmänteln (131 ,132 ), die mit einem ringförmigen Kolbenträger (134 ) des Kolbens (120 ) eine Einheit sowie eine Gleitdichtung zwischen dem Kolben (120 ) und der Innenwand (36 ) des Pumpenzylinders (34 ) bilden, wobei der Kolben (120 ) innerhalb der Schaftausnehmung (106 ) des Pumpenschaftes (50 ) verschiebbar gehalten ist, so daß die ersten und zweiten Schaftventilsitze (111 ,112 ) des Pumpenschaftes (50 ) sich jeweils gegen die ersten und zweiten Kolbenventilflächen (128 ,129 ) des Kolbens (120 ) anlegen können, und der Kolben (120 ) die Eingangsöffnungen (101 ,102 ,103 ) des Durchgangskanals (54 ) entweder abdecken oder freilegen kann, – einer Sperrvorrichtung (150 ), die zum Sperren des Spenderkopfs (60 ) in seiner ausgefahrenen Ruhestellung und in seiner eingefahrenen Pumpenhub-Endstellung erste und zweite Sperrnocken (151 ,151A ), die sich von dem Pumpenschaft (50 ) radial nach außen erstrecken, sowie erste und zweite Sperrblöcke (161 ,161A ) umfaßt, die sich von der zylindrischen Wand (71 ) der inneren Hülse (70 ) radial nach innen um die Innenhülse (70 ) in Umfangsrichtung erstrecken, – ersten und zweiten Sperrblockflächen (171 ,172 ) des ersten Sperrblocks (161 ), die einen ersten und zweiten Zwischenraum (201 ,202 ) zwischen den ersten und zweiten Sperrblöcken (161 ,161A ) bilden, – ersten Anschlägen (181 ,181A ), die sich radial nach innen sowie axial in Richtung des ersten Gehäuseendes (31 ) des Pumpengehäuses (30 ) zur Drehbegrenzung des Pumpenschaftes (50 ) in dessen ausgefahrener Ruhestellung erstrecken, sowie zweiten Anschlägen (182 ,182A ), die sich radial nach innen sowie axial in Richtung des zweiten Gehäuseendes (32 ) des Pumpengehäuses (30 ) zur Drehbegrenzung des Pumpenschaftes in dessen eingefahrener Pumpstellung (50 ) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß – der Innendurchmesser der Abdichtkappe (66 ) des Spenderkopfes (60 ) etwas größer als der Außendurchmesser des äußeren Endes (73 ) der Hülse (70 ) bemessen ist, so daß die Abdichtkappe (65 ) das äußere Hülsenende (73 ) in jeder Hubstellung des Spenderkopfes (60 ) abdichtend und verschiebbar überdeckt, und – der zylindrische Zwischenraum (67 ) zwischen dem Verbindungsstutzen (66 ) und der Abdichtkappe (65 ) des Spenderkopfes (60 ) dem Querschnitt des äußeren Endes (73 ) der Hülse (70 ) etwa entsprechend angepaßt ist, derart, daß der Zwischenraum (67 ) einen nach unten offenen Führungskanal (68 ) für das obere Hülsenende (73 ) im Pumpenkopf (60 ) bildet, und der Verbindungsstutzen (66 ) im Bereich der Pumpenhub-Endstellung in eine Öffnung (69 ) des äußeren Endes (73 ) der Hülse (76 ) eingreifen kann.
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