[go: up one dir, main page]

DE1961735A1 - Golfschlaeger - Google Patents

Golfschlaeger

Info

Publication number
DE1961735A1
DE1961735A1 DE19691961735 DE1961735A DE1961735A1 DE 1961735 A1 DE1961735 A1 DE 1961735A1 DE 19691961735 DE19691961735 DE 19691961735 DE 1961735 A DE1961735 A DE 1961735A DE 1961735 A1 DE1961735 A1 DE 1961735A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
fibers
carbon fibers
shank
resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691961735
Other languages
English (en)
Inventor
Kilshaw John Arthur
Haines Robert Christopher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Co Ltd filed Critical Dunlop Co Ltd
Publication of DE1961735A1 publication Critical patent/DE1961735A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B53/00Golf clubs
    • A63B53/10Non-metallic shafts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B60/00Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2209/00Characteristics of used materials
    • A63B2209/02Characteristics of used materials with reinforcing fibres, e.g. carbon, polyamide fibres
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B60/00Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
    • A63B60/06Handles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B60/00Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
    • A63B60/06Handles
    • A63B60/08Handles characterised by the material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B60/00Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
    • A63B60/06Handles
    • A63B60/10Handles with means for indicating correct holding positions

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

Golfschläger
Die Erfindung bezieht sich auf Golfschläger, deren Schaft Kohlenstoff asern enthält.
Bisher werden die Schafte von Golfschlägern aus Hickory, Stahl, Glasfasern oder Aluminium hergestellt. Um unter Verwendung derartiger Msteriaüisn die notwendige Festigkeit und Biegesteifigkeit zv erreichen, beträgt das mit derartigen Materialien erreichbare Mindestgewicht etwa 153 g (5 I/2 ounces), 120 g (4 1/4 ounces), 12%(4 1/2 ounces) bzw. etwa 110 g (3 7/8 ounces). Die erreichbaren Mindestabmessungen sind dabei:
009825/0112
BAD
Schaftmaterial
Mindest gew. d. Schafte-f. die Hölzer Schafte f.."die Eisen
Schaftes in oberer unterer oberer unterer
Durchmesser Durchmesser
g (ounces) mm (inch) mm (inch) mm (inch) mm (inch)
Hickory- 153 (5 1/2) 19,0
(0,750)
11,4
(0,45 )
1 9,0
(0,750)
12,7
(0,5 )
Stahl 120 (4 1/4) 14,7
-(0,580)
6,9
(0,270;
14,7
(0,580)
8,9
(0,350)
Glasfas. 128 (4 1/2) 15,1
(0,600)
8,1
(0,320)
15,1
(0,600)
9,0
(0,355;)
Alumin. 110 (3 7/8) 14,7
(0,580)
7,3
(0,290)
14,7
(0,580)
9,4
(0,370)
Derartige Golfschlagerschäfte besitzen eine beträchtliche Trägheit, so daß ein bedeutender Teil der vom Golfspieler beim Schlagen aufgewandten Gesamtenergie zur Beschleunigung des Schaftes aufgebraucht wird und damit nicht zur Beschleunigung des Schlägerkccpfes und des Balles genutzt wird.
Zusätzlich zu seiner Trägheit besitzt der Schaft einen gewiss en Luftwiderstand, wenn er auf einen Golfball geschwungen wird. Die Trägheit und der Luftwiderstand des Schaftes vermindern die Geschwindigkeit, mit der der Schlägerkopf auf den Ball geschlagen werden kann. Der vom Luftwiderstand hervorgerufene Teil dieser Verringerung ist nicht so groß wie der durch dieTrägheit hervorgerufene, darf jedoch nicht vernachlässigt werden. Die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes beim Aufschlag und dee Balles kann theoretisch dadurch erhöht werden, daß Trägheit und Luftwiderstand des Schaftes verringert werden. Das erstere ist dadurch erreichbar, daß für den Schaft ein leichteres Material verwendet
009825/0112
wird, das letztere durch Verringerung des Schaftdurchmessers. Der Schaft eines GolfSchlägers muß jedoch eine gewisse minimale Festigkeit und Steifheit aufweisen, wenn er richtig arbeiten soll. Bisher konnte die Schwierigkeit noch nicht befriedigend gelöst werden, den Golfschlägerschaft leichter und dünner zu machen, ohne dessen andere Grundeigenschaften in Mitleidenschaft zu ziehen. Es ist nun festgestellt worden, daß die Spieleigenschaften von Golfschlägern durch Verwendung von Schäften, in denen Kohlenstoffasern oder -fäden eingebettet sind, wesentlich verbessrt werden können. Bei dem erfindungsgemäßen Golfschläger besteht der Schaft aus mit Kohlenstoffasern.verstärktem Kunststoff.
Die Bezeichnung "Golfschläger" umfaßt hier Hölzer und Eisen sowie Putter.
Erfindungsgemäß werden die notwendigen Eigenschaften eines Golfschlägerschaftes bei einem Schaftgewicht von beispielsweise lediglich etwa 57 bis 100 g (2 bis 3 1/2 ounces) erreicht. Der Außendurchmesser liegt dabei zwischen etwa 13 bis 15 mm (0,5 bis 0,6 inch) am oberen und zwischen etwa und 8,5 mm (0,20 bis 0,33 inch) am unteren Ende bei Hölzern ..oder etwa 7,5 bis 10 mm (0,30 bis 0,39 inch) am unteren Ende bei Eisen, Bei einem derartigen Schaft sind die Trägheit und der Luftwiderstand stark verringert und es ist festgestellt worden, daß ein Golfspieler den Ball bei gegebenem Schwung bis zu etwa 7 1/2 bis 9 m (8 bis 10 yards) weiter schlagen kann als mit herkömmlichen Schäften, ohne dabej die Kontrolle oder das "Gefühl" zu verlieren. Die erhöhte Schlagkraft von Schlägern mit eiern erfindungsgemäßen Schaft wird hauptsächlich dadurch erreicht, daß das Gewicht des Schlägerkopfes erhöht ist. Dies ist deshalb möglich, weil das Gewicht des Schaftes verringert ist.
009825/01 12
Häufig soll jedoch eine Anzahl von Hölzern und Eisen zu einem zusammenpassenden Golfbesteck zusammengestellt werden. Herkömmlich werden dazu Schläger mit im wesentlichen dem gLeichen "Schwinggewicht" zusammengestellt. Ein verbessertes Verfahren zu dieser Zusammenstellung besteht darin, daß man Golfschläger mit im wesentlichen dem gleichen Trägheitsmoment um eine gegebene Achse wählt. Das "Schwinggewicht" und das Trägheitsmoment eines GolfSchlägers werden normalerweise bezüglich einer Achse gemessen, die an oder in der Nähe des Oberteils, . d. h. des Griffes des GolfSchlägers liegt. Beide Eigenschaften sind proportional dem Abstand zwischen dieser Achse und dem Massenschwerpunkt. (Das Trägheitsmoment wächst proportional dem Quadrat des Abstandes zwischen der Achse und dem Massenschwerpunkt.) Dadurch wachsen bei einer Verschiebung des Gewichtes vom Schaft zum Schlägerkopf, d. h. mit größer werdendem Abstand des Gewichtes von der Achse, sowohl das "Schwinggewicht" als auch das Trägheitsmoment des Schlägers. Soll daher das "Schwinggewicht" oder das Trägheitsmoment auf- einem bestimmten Wert gehalten werden, so kann eine Verminderung des Schaftgewichtes mit einem Gewicht "x" nicht durch eine Erhöhung des Kopfgewichtes um das Gewicht "X" ausgeglichen werden. Die Erhöhung des Kopfgewichtes muß etwas geringer sein als dieser Wert, damit das Gewicht bzw. der Schwerpunkt weiter von der in Frage stehenden Achse wegbewegt werden kann. Tittzdem kann bei einem e rf indungs gemäßen Golfschläger das Gewicht des Schlägerkopfes etwa 10 % größer sein als bei einem Golfschläger mit dem gleichen Trägheitsmoment mit einem Stahlschaft. Der Golf spieler kann Eilt dem gleichen Schwung bei beiden Schlägerart ^n die gleiche Kopf geschwindigkeit beim Schlag erreichen, jedoch schlägt der schwerere Kopf den Ball weiter.
009825/01 1 2
Ein erfindungsgemäßer Schlägerschaft kann Kohlenstoffasern cder eine Mischung aus Kohlenstoffasern und Glasfasern und/oder eine Metallfolie oder ein Metallgeflecht, vorzugsweise aus Stahl enthalten. Die Kunststoffe können aus einem warmhärtbaren Harz bestehen, beispielsweise aus einem Epoxy-, Polyester-, Phenol- oder aus einem anderen geeigneten synthetischen Harz. Nach dem Zusammenbau kann das Harz gehärtet werden, um die Bestandteile miteinander zu verbinden und einen Schaft der geeigneten Festigkeit oder Steifigkeit zu bilden.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Schaft aus einer oder mehreren Faserscharen aus Kohlenstoffasern hergestellt sein. Diese können mit einem Harz imprägniert sein und auf die benötigte Länge und Breite geschnitten sein und die gewünschte Dicke besitzen. Diese Faserscharen bzw. Kettbahnen können auf einen Dorn gerollt werden, der die gewünschte innere Form des Schaftes ergibt. Die Richtung der Kohlenstofffasern in der Kettbahn oder den Kettbahnen sind so gewählt, daß, wenn sie um den Dorn gelegt sind, sich die gewünschte Kombination aus Fasern in Längs-, Schrauben-, Spiral- und/oder Radialausrichtung gegenüber der Längsachse des Schaftes oder Doms ergibt. Dadurch erhält der Schaft die notwendige Festigkeit und Biegesteifigkeit.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden zusammen mit Kohlenstoffasern eine oder mehrere vorimprägnierte Kettbahnen oder Gewebe aus Glas verwendet, wobei die Richtung der Glasfasern im Glasgewebe oder der Glas-Kettbahn so gewählt ist, daß sich, wenn sie um den Dorn gelegt sind, die gewünschte Kombination aus Kohlenstoffasern und Glasfasern schraubenförmig, spiralförmig, radial und/oder in Längsrichtung gegenüber der Längsachse des Schaftes oder Dorns ergibt, um dem Schaft die notwendige Festigkeit und Biegesteifigkeit zu geben.
00982 5/0112
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der Aufbau mit einer dünnen Metallfolie oder einem dünnen Metallgeflecht versehen, so daß, wenn die Kombination aus Kohlenstoffasern oder Kohlenstoffasern und/oder Glasfasern und/ oder Metall um den Dorn gelegt ist, das Metall die Biege- und Torsionsfestigkeit sowie die Steifigkeit des Schaftes erhöht.
In einer weiteren Ausführungsform sind die Kohlenstofffasern oder -bänder auf einen Dorn gesponnen. Auch können Kombinationen aus Kohlenstoffasern und Glasfasern in dieser Form in getrennten oder gemeinsamen Schichten auf den Dorn aufgebracht sein. Die Fasern können mit einem Harz vorimprägniert sein oder während des Aufbringens imprägniert werden. Während des Aufspinnens oder -wickelns der Fäden sollten die Windungen oder Fasern um den Dorn in bestimmten" Winkeln aufgebracht werden und diese während des gesamten Aufwickeins kontrolliert werden, so daß der richtige Anteil von Fasern in Längs-,Schrauben- und Spiralausrich.tung gegenüber der Achse des Wickeldorns aufgebracht werden und der mit einer Faserbespinnung versehene Schaft die gewünschte Festigkeit und Biegesteifigkeit besitzt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die Kohlenstoffasern oder Kohlenstoffasern zusammen mit Glasfasern in Endlos-Litzen oder einer anderen Verstärkungsform in einem Harzbad imprägniert und durch eine Matrize gezogen. Dieses Verfahren wird als "Ziehextruslon" bezeichnet. Dabei werden wiederum die Formen der Verstärkung und die Richtung der Fasern kontrolliert, um die gewünschte Festigkeit und Biegesteifigkeit zu erreichen.
009825/01 12
Um spitz zulaufende Schäfte nach diesem Verfahren herstellen zu können, besteht die Matrize vorzugsweise aus einer Form mit den bevorzugten Außenabmessungen des Schaftes. Ferner kam; ein Dorn verwendet werden, der dem Schaft die bevorzugten Innenabmessungen verleiht. Dieser Dorn kann nach dem Aushärten des ziehextrudierten Schaftes entfernt werden, wobei der Schaft dann hohl ist. Der Dorn kann ai-oh im Schaft gelassen werden, wobei er vorzugsweise aus einem leichten Material wie Holz oder geschäumtem*Kunststoff besteht. In diesem Fall ist der Schaft massiv und der Dorn bildet den Innenkern des Scha f tes.
In' einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Schaft einem geeignete, Kolilenstof fasern enthaltenden Kunststoff bestehen. Ein beispielsweise geeignetes Material ist eine warmhärtende Formmasse wie sie von der Firma Courtäulds Ltd. unter der Bezeichnung' "Warmhärtende Formmasse Grade XI" geliefert wird. Dies ist ein Epoxy-Harz, das etwa 20 Gew.-% Kohlenstoffasern enthält. Gewünschtenfalls können jedoch auch Formmassen verwendet werden, die einen wesentlich höheren Anteil an Kohlenstoffasern enthalten.
Auf diese-Weise geformte Schäfte enthalten willkürlich orientierte Kohlenstoffasern. Zwar ist es möglich auf diese Weise ausreichend feste Schafte herzustellen, vorzugsweise werden die Schäfte jedoch nach einem der vorherbeschriebenen Verfahren hergestellt, d. h. aus einer Kettbahn, einem Band oder langen Fäden oder Litzen aus Kohlenstoffasern. Aufr diese Weise kann die Richtung der Fasern sehr genau eingestellt werden, so daß sich die gewünschte Festigkeit ergibt unc die Verstärkung in einer bestimmten Richtung liegt. So kann beispielsweise eine erste Kettbahn aus Kohlenstoffasern so aufgebracht werden, daß öle Federn im wesentlichen in der Längsrichtung des Schaftes liegen. Ferner können zusätzliche Faserschichten aufgebracht werden, daß die in diesen Schichten liegenden
009825/0112
BAD
Fasern beispielsweise im rechten Winkel oder unter 45 zu den Fasern der ersten Bahn liegen. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders hohe Festigkeit und die Verstärkung kann in vorherbestimmten Richtungen angebracht werden.
Die verwendeten Kohlenstoffasern können aus nur an ihrer Oberfläche zu Graphitkristallen pyrolisierten Fasern bestehen, wobei das Innere der Fasern nicht karbonisiert ist.
Anhand der im folgenden beschriebenen beispielsweisen Ausführungsformen und der einzigen beigefügten Figur wird die Erfindung näher erläutert.
Die Figur zeigt einen t'eilweisen Schnitt des erfindungsgemäßen Schaftes.
Ein etwa 112 cm (44 inch) langer Schaft für einen Golfschläger wurde folgendermaßen hergestellt:
Eine Kettbahn 11 aus Kohlenstoffasern wurde auf eins Größe von etwa 112 χ 10 cm (44 χ 4 inch) und etwa 0,25 mm Dicke geschnitten, wobei die Kohlenstoff asernim wesentlichen parallel zur Länge der Bahn ausgerichtet waren. Diese Bahn wurde mit vorzugsweise etwa 30 % ihres Gewichts mit einem Epoxy- oder Polyesterharz imprägniert und zwei anderen Kettbahnen 12 und 13 aus Kohlenstoffasern tßlegt. Die Bahnen 12 und 13 waren auf eine Größe von etwa 112 χ 5 cm (44 χ 2 inch) und eine Dicke von etwaO,O6 mm (0,0025 inch) Dicke geschnitten. Dabei waren die Kohlenstoffasern dieser Bahnen etwa unter 45 zu den Kohlenstoffasern der Bahn 11 ausgerichtet, wobei die Kohleustoffasern der Bahn 12 quer, vorzugsweise etwa im rechten Winkel zu den Fäden der Bahn 13 lagen. Diese Bahnen waren vorzugsweise mit etwa 50 Gew.-% Epoxy- oder Polyesterharz imprägniert. Die Bahnen -12 und 13 wurden zunächst so angeordnet, daß die Kanten der beiden Bahnen aneinander stießen. Diese
009825/01 1 2
BAD ORIGINAL
Anordnung wurde auf die Bahn 11 gelegt, wie in der Fig. gezeigt. Der sich ergebende Stapel aus drei Bahnen wurde auf einen Dorn 10 gerollt, dessen Durchmesser am dickeren Ende etwa 13 mm (1/2 inch) betrug und sich zum anderen Ende hin auf einen Durchmesser von etwa 1,6 mm (1/16 inch) verjüngte. Falls erwünscht, kann eine Bahn aus imprägniertem Glasgewebe (möglicherweise mit einem Farbpigment) mit einer Größe von etwa 112 χ 0,025 bis 0,13 mm (0,001 bis 0,005 inch) und einer Breite zwischen etwa 76 mm (3 inch) an einem Ende,, die sich zum anderen Ende hin auf etwa 30mm (1,2 inch) verringert, auf die Außenseite der Kohlenstoffaserbahnen gerollt werden.
Der gesamte Aufbau wurde unter Hitze und Druck ausgehärtet, beispielsweise in einer Presse oder in einem Druckbehälter. Alternativ kann die Anordnung unter Hitze ausgehärtet werden, während der Druck von einem sich kontrahierenden Oellophanband aufgebracht wird, das spiralförmig auf die Außenseite der ungehärteten Faserbahnen aufgewickelt wird, nachdem diese auf den Dorn gelegt sind. Nach der Härtung wurde der Schaft vom Dorn entfernt und die Oberfläche zur Verbesserung ihres Aussehens geschliffen. Der sich ergebende Schaft besitzt einen äußeren Durchmesser von etwa 14,7 mm (C,330 inch) am oberen Ende und verjüngt sich zum unteren Ende auf etwa 7,6 mm (0,3 inch). Der Schaft wog lediglich etwa 70 g (2 1/2 ounces) Und besaß die für einen Golfschlagerschaft notwendige Festigkeit und. Biegesteifigkeit.
Zur Erzielung der unterschiedlichen Längen von Golfsch'äften und d?r verschiedenen gewünschten Steifheitsgrade können verschiedene Größen, Formen und Stärken von Kettbahnen verwendet werden. Abgesetzte Schaftmuster können, falls erwünscht, mit einem geeignet geformten Dorn und/oder einer Form erreicht werden. Der Schaft braucht nicht bis zum unteren Ende hin
009825/0112 BAD
•vollständig rohrförmig zu sein. Das iintere Ende kann auch massiv sein, was eine in manchen Fällen bevorzugte Form darstellt.
Zur Herstellung eines Schaftes des vorgeschlagenen Aufbaues können auch andere als die beschriebenen oder Kombinationen diener Verfahren verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen GolfSchlägerschafte sind unter anderem rohrförmig oder teilweise rohrförmig und bestehen teilweise oder ganz aus mit einem synthetischen Harz imprägnierten Kohlenstoffasern. Ihr Gewicht kann zwischen etwa 56 bis 100 g (2 bis 3 1/2 ounces),· vorzugsweise etwa 70 g (2 1/2 ounces) betragen. Ihr Durchmesser kann am oberen Ende beispielsweise zwischen etwa 9 und 15,7 mm (0,350 bis 0,620 inch), vorzugsweise etwa 12,7 bis 15,2 mm (0,500 bis 0,600 inch) betragen und sich zum unteren Ende hin stetig oder in Stufen auf etwa 3 bis 10 mm (0,120 bis 0,390 inch), vorzugsweise etwa 5 bis 7,6 mm (0,20 bis 0,30 inch) bei Holzschlägerschaften oder etwa 7,6 "bis 10,1 mm (0,30 bis 0,40 inch) für Eisenschlägerschafte verjüngen. Aufgrund ihres besonderen Aufbaues besitzen sie das gewünschte Maß an Festigkeit und Biegesteifigkeit, so daß sie eine stark verringerte Trägheit und einen stark verringerten .Luftwiderstandbesitzen und der Golfspieler den Ball etwa 7 bis 9 m (8 bis 10 yards) weiter schlagen kann als mit Golfschlägern, deren Schaft den herkömmlichen Aufbau besitzt.
Geeignete Kohlenstoffaser-Kettbahnen bestehen beispielsweise aus solchen, wie sie von der Firma Oourtaulds Ltd. unter der Typenbezeichnung HM (high modulus) S.T. (surface treated for improved interlaminar shear strength)' geliefert werden.
009825/01 12

Claims (1)

  1. PA TEHIAIS P R U Ό Η E
    Schaft für Golfschläger, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem mit Kohlenstoffasern verstärkten Kunststoff hergestellt ist.
    2. Schaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffasern die Form von einer oder mehreren Kettbahnen besitzen./
    3· Schaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine'Kettbahn aus Kohlenstoffasern so angeordnet ist, daß die Fasern im wesentlichen in Längsrichtung des Schaftes liegen.
    4. Schaft nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine zweite und dritte Kettbahn aus Kohlenstoffasern so angeordnet sind, daß die Fasern in der zweiten und dritten Bahn im wesentlichen im rechten Winkel zu einander und unter 45° zur in Längsrichtung verlaufenden Kettbahn liegen.
    5· Schaft-nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß sein Gewicht zwischen etwa 57 und 100 g (2 bis 3 1/2 ounces) liegt.
    6. Schaft nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß sich der Schaft verjüngt und an einem Ende einen Außendurchmesser zwischen etwa 9 bis 15,7 mm (0,35 biö 0, 62 inch) und am anderen Ende einen Außendurchmesser zwischen etwa 3 bis 10 mm (0,120 bis 0,39 inch) besitzt.
    7. Schaft nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Kunststoff aus einem warmhärtenden Harz besteht.
    009825/0112
    B. Schaft r.ich Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Harz aus einem Epoxy- ,Polyester- oder Phenolharz besteht.
    9. Schaft nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ζ e Ic e η η ζ e i c Ii η e t , daß er Glasfasern und/oder eine Metallfolie oder Metallgeflecht als zusätzliche Verstärkung besitzt.
    10. Schaft nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da,durch geke-nnz eich net , daß die Kohlenstofffasern aus Pasern bestehen, die nur.an ihrer Oberfläche zu Graphitkristallen pyrolisiert sind.
    11. Verfahren zur Herstellung eines Golf Schlägers cliaft es nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e"-kennz eich net , daß eine Bahn aus Kohlenstoffasern mit einem warmhärtenden synthetischen Harz imprägniert wird, daß die imprägnierte Bahn um einen Dorn gelegt wird, dessen Außenabmessungen den Innenabmessungen des gewünschten Schaftes entsprechen, und daß das Harzmater,IaI ausgehärtet wird.
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich net, daß eine zusätzliche Bahn aus imprägnierten Glas-
    ™ fasern um den Dorn gelegt wird.
    13. Golfschläger, dadurch gekennzeichnet , daß an einem Schaft nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10 ein Kopf befestigt ist.
    009825/01 12
    BAD
DE19691961735 1968-12-10 1969-12-09 Golfschlaeger Pending DE1961735A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB58609/68A GB1261541A (en) 1968-12-10 1968-12-10 Golf clubs

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1961735A1 true DE1961735A1 (de) 1970-06-18

Family

ID=10481992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691961735 Pending DE1961735A1 (de) 1968-12-10 1969-12-09 Golfschlaeger

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS5116818B1 (de)
DE (1) DE1961735A1 (de)
ES (1) ES176943Y (de)
FR (1) FR2025800A1 (de)
GB (1) GB1261541A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4023801A (en) * 1974-09-24 1977-05-17 Exxon Research And Engineering Company Golf shaft and method of making same
DE2650279A1 (de) * 1976-02-10 1977-08-11 Saurer Diederichs Sa Eintragnadel fuer schuetzenlose webmaschinen
EP0001563A1 (de) * 1977-10-26 1979-05-02 August Krempel Söhne GmbH & Co. Schlagstock, insbesondere Peitsche für eine Webmaschine
DE3933623A1 (de) * 1989-01-24 1990-08-02 Honma Golf Club Golfschlaegerschaft
EP0724895A1 (de) 1995-01-31 1996-08-07 Wilson Sporting Goods Company Schaft für Golfschläger, Golfschlägerset und Verfahren zur Auswahl von Schäften

Families Citing this family (41)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1005478A (en) * 1973-04-27 1977-02-15 Michael A. Taylor Golf club, carbon-graphite shaft therefor, and method of making carbon-graphite tubes
JPS5020826A (de) * 1973-06-27 1975-03-05
GB1451713A (en) * 1973-07-16 1976-10-06 Babcock & Wilcox Co Golf club shaft
US4000896A (en) * 1973-07-16 1977-01-04 The Babcock & Wilcox Company Composite golf club shaft
JPS5059124A (de) * 1973-09-28 1975-05-22
JPS5234297Y2 (de) * 1974-04-20 1977-08-05
JPS519938A (de) * 1974-07-12 1976-01-27 Hitachi Chemical Co Ltd
JPS5110872A (de) * 1974-07-16 1976-01-28 Yoko Seisakusho Kk
US4203598A (en) * 1974-09-05 1980-05-20 Square Two Golf Corporation Golf club
JPS5165065U (de) * 1974-10-28 1976-05-22
JPS5172536A (de) * 1974-12-20 1976-06-23 Nippon Carbon Co Ltd
JPS5832570B2 (ja) * 1975-09-25 1983-07-14 トクノウ トモトシ キヨウカプラスチツクツリザオノ セイゾウホウ
US4086115A (en) * 1975-10-16 1978-04-25 Sweet Jr Robert D Method of making a hockey stick
US4128242A (en) * 1975-11-11 1978-12-05 Pratt-Read Corporation Correlated set of golf clubs
JPS5266033A (en) * 1975-11-27 1977-06-01 Toray Ind Inc Frame of tennis racket
US4043074A (en) * 1975-12-31 1977-08-23 Skyline Industries, Inc. Graphite fiber fishing rod
US4078797A (en) * 1976-02-10 1978-03-14 Bergee Mark A Fast-action soccer game
US4061806A (en) * 1976-04-12 1977-12-06 Shakespeare Company Flexible hollow fishing rod
JPS52156173U (de) * 1976-05-19 1977-11-26
JPS52143125A (en) * 1976-05-20 1977-11-29 Avco Corp Builttup composite shaft for golf club
US4097626A (en) * 1976-06-07 1978-06-27 Grafalloy Corporation Construction for a fiber reinforced shaft
US4070021A (en) * 1976-07-07 1978-01-24 Fansteel Inc. Composite high strength to weight structure having shell and sleeved core
US4070020A (en) * 1976-07-07 1978-01-24 Fansteel Inc. Composite high strength to weight structure with fray resistance
US4189144A (en) * 1976-07-20 1980-02-19 Amf Incorporated Golf club
US4082277A (en) * 1976-08-03 1978-04-04 Auken Richard L Van Golf club shaft
JPS5347132A (en) * 1976-10-13 1978-04-27 Hitachi Construction Machinery Control method of facing stability of tunnel excavator
US4084819A (en) * 1976-11-02 1978-04-18 Exxon Research & Engineering Co. Golf club shaft for irons
US4148482A (en) * 1977-01-31 1979-04-10 Charles R. Rhodes Hockey stick reinforcing method and product
JPS53125140A (en) * 1977-09-30 1978-11-01 Hitachi Chem Co Ltd Shaft for golf by filament winding method
JPS5631255Y2 (de) * 1978-06-19 1981-07-24
US4301201A (en) * 1979-03-30 1981-11-17 Trail Equipment Company, Inc. Ski pole shaft
US4319750A (en) * 1979-04-30 1982-03-16 Aldila, Inc. Golf shaft having controlled flex zone
US4288075A (en) * 1979-08-27 1981-09-08 Brunswick Corporation Ultra light weight golf club shaft
JPS57165427U (de) * 1981-04-13 1982-10-19
GB2187646A (en) * 1986-03-14 1987-09-16 Tsai Son Kung Billiard cue with hollow body and foamed core
US4848745A (en) * 1986-06-04 1989-07-18 Phillips Petroleum Company Fiber reinforced article
GB2199505A (en) * 1987-01-07 1988-07-13 Lo Kun Nan Cue with carbon fibre shell and polyurethane foam core
JPH0271771A (ja) * 1988-09-05 1990-03-12 Ryobi Ltd ゴルフシャフト及びその製造方法
US5093162A (en) * 1990-04-30 1992-03-03 Spalding & Evenflo Companies, Inc. Large-tip composite golf shaft
US5112046A (en) * 1991-03-12 1992-05-12 Thorpe James F Billiard cue device
US5573467A (en) * 1995-05-09 1996-11-12 Acushnet Company Golf club and set of golf clubs

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1110791A (en) * 1964-04-24 1968-04-24 Nat Res Dev The production of carbon fibres

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4023801A (en) * 1974-09-24 1977-05-17 Exxon Research And Engineering Company Golf shaft and method of making same
DE2650279A1 (de) * 1976-02-10 1977-08-11 Saurer Diederichs Sa Eintragnadel fuer schuetzenlose webmaschinen
EP0001563A1 (de) * 1977-10-26 1979-05-02 August Krempel Söhne GmbH & Co. Schlagstock, insbesondere Peitsche für eine Webmaschine
DE3933623A1 (de) * 1989-01-24 1990-08-02 Honma Golf Club Golfschlaegerschaft
EP0724895A1 (de) 1995-01-31 1996-08-07 Wilson Sporting Goods Company Schaft für Golfschläger, Golfschlägerset und Verfahren zur Auswahl von Schäften
US5971865A (en) * 1995-01-31 1999-10-26 Wilson Sporting Goods Co. Golf club with oversize shaft

Also Published As

Publication number Publication date
GB1261541A (en) 1972-01-26
ES176943U (es) 1972-09-01
FR2025800A1 (de) 1970-09-11
JPS5116818B1 (de) 1976-05-27
ES176943Y (es) 1973-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1961735A1 (de) Golfschlaeger
DE69515982T2 (de) Tennisschläger mit grosser gesamtlänge
DE69218214T2 (de) Hockeyschläger
DE3750370T2 (de) Golfclubstiel und verfahren zur herstellung.
DE4112485A1 (de) Golfschlaegerschaft und verfahren zu seiner herstellung
DE2505454A1 (de) Verbundbauteil mit hohem festigkeits- und gewichtsverhaeltnis und verfahren zu dessen herstellung
DE1966439A1 (de) Tennisschlaegerrahmen
DE4009590A1 (de) Golfschlaegerschaft mit selektiver verstaerkung
DE3516420C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Verbundteiles mit einer komplizierten Gestalt und hiermit hergestelltes Verbundteil
DE2338436A1 (de) Schlaeger fuer tennis oder andere sportarten und verfahren zu seiner herstellung
DE4426778A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Rahmens für einen Spielschläger
DE2631288A1 (de) Rahmen fuer spiele-schlaeger
DE1578674A1 (de) Schlaeger fuer Tennis,Federball und andere Ballspiele
DE3344781A1 (de) Schaft eines hockeyschlaegers sowie verfahren zu seiner herstellung und werkzeug zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE3238117A1 (de) Spielstock, insbesondere eishockeystock, und verfahren zu dessen herstellung
DE3826986C2 (de)
DE2005952A1 (en) Plastics golf or hockey stick
DE2834924A1 (de) Verfahren zur herstellung von dicken, verstaerkten kunststoffgegenstaenden
DE2853417A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines form- oder hohlkoerpers aus verbundmaterial sowie form- oder hohlkoerper aus verbundmaterial
DE1453147A1 (de) Kegel aus Kunststoff
EP0046204B1 (de) Verbundwerkstoff-Profil
DE2704836A1 (de) Zusammengesetzte saite, insbesondere fuer sportschlaeger, musikinstrumente und dergleichen
DE3417728A1 (de) Schlaegerblatt fuer einen tischtennisschlaeger
DE2845735A1 (de) Hockeyschlaeger
DE4426779A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Rahmens für einen Spielschläger