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DE19617181A1 - Netzwerk-Server und programmierbares logisches Steuerungssystem - Google Patents

Netzwerk-Server und programmierbares logisches Steuerungssystem

Info

Publication number
DE19617181A1
DE19617181A1 DE19617181A DE19617181A DE19617181A1 DE 19617181 A1 DE19617181 A1 DE 19617181A1 DE 19617181 A DE19617181 A DE 19617181A DE 19617181 A DE19617181 A DE 19617181A DE 19617181 A1 DE19617181 A1 DE 19617181A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
memory
pls
network server
network
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19617181A
Other languages
English (en)
Inventor
Minoru Umetsu
Koji Morita
Toshiyuki Takase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE19617181A1 publication Critical patent/DE19617181A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/418Total factory control, i.e. centrally controlling a plurality of machines, e.g. direct or distributed numerical control [DNC], flexible manufacturing systems [FMS], integrated manufacturing systems [IMS] or computer integrated manufacturing [CIM]
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/31From computer integrated manufacturing till monitoring
    • G05B2219/31092Network server for communication between plc's, using server
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/31From computer integrated manufacturing till monitoring
    • G05B2219/31225System structure, plc's and pc's communicate over lan
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P90/00Enabling technologies with a potential contribution to greenhouse gas [GHG] emissions mitigation
    • Y02P90/02Total factory control, e.g. smart factories, flexible manufacturing systems [FMS] or integrated manufacturing systems [IMS]

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Computer And Data Communications (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)
  • Stored Programmes (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Netzwerk-Server zum Speichern von Daten für eine Vielzahl von Programmverarbei­ tungseinheiten, insbesondere für eine Vielzahl von logischen Steuerungen. Speziell betrifft die Erfindung einen Netzwerk- Server, an dem ein programmierbares logisches Steuerungs- System und eine Steuerung zur Automatisierung von Fertigungs­ anlagen, kurz FA-Steuerung angeschlossen sind.
Fig. 30 zeigt eine herkömmliche Anordnung eines Systems, das eine Vielzahl programmierbarer logischer Steuerungen auf­ weist. In Fig. 30 bezeichnet die Bezugsziffer 100 eine FA-Steuerung und die Bezugsziffern 101 bis 104 bezeichnen je­ weils eine programmierbare logische Steuerung (nachfolgend auch PLS) genannt). Die FA-Steuerung 100 ist an die PLS 101 bis 104 angeschlossen, so daß eine bidirektionale Kommunika­ tion über einen Kommunikationspfad 105 stattfinden kann. Die FA-Steuerung 100 führt 1 bis N Kommunikationsschritte mit den PLS 101 bis 104 durch, wobei sie jeweils einen Verarbeitungs­ schritt betreibt. Sie speichert die Daten für die PLS 101 bis 104 in einen Speicher, so daß die Daten darin ein- oder dar­ aus ausgelesen werden können.
Bei diesem System gibt die FA-Steuerung 100, wenn Daten von einer an die FA-Steuerung 100 angeschlossene PLS in eine an­ dere PLS kopiert werden, eine Datenanforderung an die PLS, von der die Daten kopiert werden, liest und erhält die Daten von einem gerätebezogenem Speicher in der PLS und überträgt die erhaltenen Daten an die andere PLS.
Beim Kopieren von Daten gemäß dem oben beschriebenen Ablauf von einer PLS in eine andere PLS ist es notwendig, daß die FA-Steuerung Daten, wie die Adressen der PLS speichert, so daß Speicherplatz in der FA-Steuerung speziell dafür vorgese­ hen werden muß und nicht eingespart werden kann.
In einer FA-Steuerung, die von einem beispielsweise in der Büroautomatisation verwendeten Computer verschieden ist, ist die Frequenz der Änderungen des Systems hoch und ein Kommuni­ kationsprogramm für die FA-Steuerung muß möglicherweise je­ desmal geändert werden, wenn das System geändert wird. Aus diesem Grunde ist es möglich, daß eine Fertigungsanlage für einen langen Zeitraum stillsteht, was den Auslastungsgrad der Fertigungsanlage verkleinert.
Weiterhin muß die FA-Steuerung jedesmal, wenn Daten kopiert werden, Daten von einer PLS auslesen oder Daten in eine PLS einlesen, so daß eine große Zeitspanne zum Kopieren von Daten erforderlich ist und die Arbeitsbelastung für die FA-Steue­ rung sehr hoch ist.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Netz­ werk-Server und eine programmierbare logische Steuerung be­ reitzustellen, bei denen ein Ablauf zum Kopieren von Daten für eine Programmverarbeitungseinrichtung, wie beispielsweise einer PLS genau mit hoher Sicherheit durchgeführt werden kann und ohne von einem Verarbeitungsschritt einer FA-Steuerung abzuhängen.
Diese Aufgabe wird alternativ durch die Ansprüche 1 oder 7 gelöst.
Ein Vorteil liegt darin, daß die FA-Steuerung keine Daten, wie beispielsweise die Adressen der PLS, zu speichern braucht und eine Fertigungsanlage oder dergleichen auch dann betrei­ ben kann, wenn ein System für die FA-Steuerung geändert wird.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß Daten für jede Pro­ grammverarbeitungseinrichtung unter einheitliches Management gesetzt werden, so daß Daten leicht ausgelesen oder einge­ schrieben werden können. Weiterhin läßt sich ein überschauba­ rer Datentransfer, eine einfache Datenvervielfachung und eine Verbesserung der Effizienz des gesamten Systems erreichen.
Beim Netzwerk-Server nach der vorliegenden Erfindung schreibt die Schreibeinrichtung die Daten in den Speicher ein und die Daten im Speicher werden erneuert, wenn Daten von einer er­ sten Programmverarbeitungseinrichtung aufgrund einer Änderung der Daten der an den Netzwerk-Server angeschlossenen ersten Programmverarbeitungseinrichtung erhalten werden. Ebenfalls werden, wenn Daten im Speicher geändert werden, die Daten aus dem Speicher mittels der Leseeinrichtung ausgelesen und an die Programmverarbeitungseinrichtung übertragen.
Somit werden die Daten für die erste und die weiteren Pro­ grammverarbeitungseinrichtungen einheitlich am Netzwerk-Ser­ ver gesteuert.
Wenn Daten kopiert werden, werden die auf einer Speicher­ adresse eingeschriebenen Daten aus dem Speicher mittels der Leseeinrichtung ausgelesen und an einer Speicheradresse im Speicher, an der Daten für andere Programmverarbeitungs­ einrichtungen abspeichert werden, mittels der Schreibeinrich­ tung eingeschrieben gemäß den in einer Kopierdatenliste be­ schriebenen Speicheradressen, von welchen die Daten kopiert werden und an die die Daten hinkopiert werden. Der Datenko­ piervorgang ist somit komplett.
Durch diese Mittel wird das Datenkopieren genau mit hoher Si­ cherheit und ohne von einem Verarbeitungsschritt einer ande­ ren Steuerung abzuhängen, durchgeführt.
Bei einem anderen Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung schreibt die Schreibeinrichtung, wenn Daten von einer PLS aufgrund einer Änderung in den Daten im gerätebezogenen Speicher der am Netzwerk-Server angeschlossenen PLS erhalten werden, die Daten in einem Speicher für die entsprechende PLS und die Daten im Speicher für die entsprechende PLS werden erneuert. Auf der anderen Seite werden, wenn Daten im Spei­ cher für eine PLS sich aufgrund des Empfangs von Daten von der FA-Steuerung geändert haben und mittels der Schreibein­ richtung in den Speicher für die PLS eingeschrieben wurden, die Daten aus dem Speicher für die PLS mittels der Leseein­ richtung ausgelesen und an die entsprechende PLS übertragen.
Damit werden die Daten für alle programmierbaren logischen Steuerungen einheitlich im Netzwerk-Server gesteuert.
Wenn Daten kopiert werden, werden die an einer Spei­ cheradresse in einem Speicher für die entsprechende PLS ein­ geschriebenen Daten aus dem Speicher für die PLS mittels der Leseeinrichtung ausgelesen und an eine Speicheradresse im Speicher für die PLS, an der Daten für eine andere program­ mierbare logische Steuerung gespeichert werden mittels der Schreibeinrichtung eingeschrieben, gemäß den in der Kopierda­ tenliste beschriebenen Speicheradressen, von denen Daten ko­ piert werden. Somit ist der Kopiervorgang komplett.
Mit diesen Merkmalen und Maßnahmen wird der Datenkopiervor­ gang zuverlässig innerhalb von kurzer Zeit und ohne von ir­ gendwelchen Verarbeitungsschritten der FA-Steuerung abzuhän­ gen, durchgeführt.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung, der in ein System einer Vielzahl von Netzwerk-Ser­ vern integriert ist, an die jeweils eine oder mehrere pro­ grammierbare logische Steuerungen angeschlossen sind, wird der Datenkopiervorgang in einem erweiteren Bereich zwischen den Netzwerk-Servern gemäß den in einer Kopierdatenliste be­ schriebenen Adressen, von denen Daten kopiert werden und zu denen Daten hinkopiert werden, durchgeführt. Der Datenkopier­ vorgang zwischen den Netzwerk-Servern wird ebenfalls genau, in kurzer Zeit und ohne von irgendeinem Verarbeitungsschritt der FA-Steuerung abzuhängen, durchgeführt.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung, der in einem System einer Vielzahl von Netzwerk-Ser­ vern integriert ist, an die jeweils eine oder mehrere pro­ grammierbare logische Steuerungen angeschlossen sind, wobei an die Vielzahl von Netzwerk-Servern weiterhin eine FA-Steue­ rung angeschlossen ist, bestimmt die Steuereinrichtung, wenn eine Datenlese-/schreibaufforderung von der FA-Steuerung er­ halten wird, ob die Datenlese-/schreibaufforderung für eine an den Netzwerk-Server angeschlossene programmierbare logi­ sche Steuerung bestimmt ist unter Bezugnahme auf den Listen­ inhalt einer Liste angeschlossener PLS. Die Steuereinrichtung kommt der Aufforderung dann selbst nach, wenn die Datenlese- /Schreibaufforderung für eine programmierbare logische Steue­ rung bestimmt ist, die am eigenen Netzwerk-Server angeschlos­ sen ist und sie leitet die Lese-/Schreibaufforderung mittels der Übertragungseinrichtung an andere Netzwerk-Server weiter, wenn die Datenlese-/Schreibaufforderung nicht für eine am eigenen Netzwerk-Server angeschlossene programmierbare logische Steuerung bestimmt ist.
Durch diese Maßnahmen erhält und übersendet der nicht an die FA-Steuerung angeschlossene Netzwerk-Server Daten von und zu der FA-Steuerung, über den an die FA-Steuerung angeschlosse­ nen Netzwerk-Server. Sowohl Empfangen als auch Übersenden von Daten wird unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS, die vom Netzwerk-Server gespeichert wird, durchgeführt, so daß die FA-Steuerung einen transparen­ ten Datenaustausch mit allen Netzwerk-Servern durchführt.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung, der in einem System einer Vielzahl von Netzwerk-Ser­ vern integriert ist, an die jeweils eine oder mehrere pro­ grammierbare logische Steuerungen angeschlossen sind, werden Daten, die für eine an einem anderen Netzwerk-Server ange­ schlossene programmierbare logische Steuerung bestimmt sind, durch Kommunikation zwischen den Netzwerk-Servern mittels der Übertragungs- und Empfangseinrichtungen übersandt oder erhal­ ten. Die Daten, die für eine am anderen Netzwerk-Server ange­ schlossene programmierbare logische Steuerung bestimmt sind, werden darüber hinaus in den Speicher für die PLS einge­ schrieben. Somit werden die Daten dupliziert.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung, der in einem System einer Vielzahl von Netzwerk-Ser­ vern integriert ist, an die jeweils eine oder mehrere pro­ grammierbare logische Steuerungen angeschlossen sind, werden die im Speicher für die PLS des Netzwerk-Servers zu spei­ chernden Daten gemäß dem im Speichermedium-Speicher einge­ schriebenen Speichermedium-Daten bestimmt. Daraufhin werden die PLS-Speicherdaten, die diese Bestimmung, nämlich welcher der Netzwerk-Server jeweils welche Daten speichert, anzeigen, im PLS-Speicheranzeigespeicher gespeichert. Die Daten werden entweder im Speicher für die PLS im eigenen Netzwerk-Server eingeschrieben, oder an andere Netzwerk-Server gemäß dem im PLS-Speicheranzeigespeicher gespeicherten PLS-Speicherdaten weitergeleitet.
Durch diese Maßnahme werden für die Eigenschaften des den Speicher für die PLS bildenden Speichermediums geeignete Da­ ten für jeden Speicher für die PLS ausgewählt und die Daten werden in die entsprechenden Speicher für die PLS einge­ schrieben. Beispielsweise werden Daten, die eine kurze Zy­ kluszeit hinsichtlich Änderungen aufweisen, in das Speicher­ medium eingeschrieben, das eine hohe Betriebsgeschwindigkeit aufweist, wohingegen Daten, die eine lange Zykluszeit hin­ sichtlich Änderungen aufweisen, in ein Speichermedium mit ei­ ner geringen Betriebsgeschwindigkeit eingeschrieben werden. Somit läßt sich eine effektive Ausnutzung der Speicherressour­ cen und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Gesamt­ systems erreichen.
Bei einem weiteren programmierbaren logischen Steuerungs- System gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Server- Steuereinheit vorgesehen. Wenn der Netzwerk-Server Daten von der programmierbaren logischen Steuerung erhält, gibt das System eine Zielanfrage für das Abspeichern der Daten an die Server-Steuereinheit aus. Die Server-Steuereinheit verteilt die Daten für die jeweiligen programmierbaren logischen Steuerungen gemäß der Anfrage unter den Netzwerk-Servern bzw. ordnet die Daten den jeweiligen Netzwerk-Servern zu, die die Daten für die jeweilige programmierbare logische Steuerung gemäß dem im Speichermedium-Speicher eingeschriebene Spei­ chermediumdaten speichert. Die Server-Steuereinheit schreibt dann die PLS-Speicherdaten, die unter obiger Verteilung bzw. Zuordnung bestimmt wurden, in einen PLS-Speicheranzeige­ speicher ein, liest die entsprechenden PLS-Speicherdaten aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher jedesmal aus, wenn eine Zielanfrage zum Abspeichern von Daten vom Netzwerk-Server zur Bestimmung des Ziels der Daten ausgegeben wird und überträgt die dem Speicherziel entsprechenden Daten an eine Station, die die Anfrage ausgegeben hat.
Der Netzwerk-Server schreibt daraufhin, wenn eine Antwort von der Server-Steuereinheit, nämlich die das Speicherziel be­ treffenden Daten erhalten wird, die Daten in den eigenen Speicher für die PLS ein oder überträgt die Daten an andere Netzwerk-Server.
Durch diese Maßnahmen werden für die Charakteristiken des je­ weiligen Speichermediums, das den Speicher für die PLS bil­ det, geeignete Daten für jeden Speicher für die PLS ausge­ wählt und in den Speicher für die PLS eingeschrieben. Somit läßt sich eine effektive Ausnutzung der Speicherressourcen und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems erreichen. Verteilung und Zuordnung von Daten an die jeweili­ gen Netzwerk-Server, die jeweils die Daten speichern und eine Angabe des Speicherziels werden einheitlich in der Server- Steuereinheit vorgenommen. Somit läßt sich die Leistungsfä­ higkeit des Gesamtsystems im Vergleich zu einem Fall verbes­ sern, in dem diese Rechenschritte jeweils in jedem einzelnen Netzwerk-Server durchgeführt werden.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausfüh­ rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 ein verallgemeinertes Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform des PLS-Systems mit dem Netzwerk- Server gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Blockdiagramm der ersten Ausführungsform des Netzwerk-Servers gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein Flußdiagramm, das den Betriebsablauf einer PLS in dem PLS-System mit Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert;
Fig. 4 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der ersten Ausführungsform des Netz­ werk-Servers zeigt;
Fig. 5 ein Flußdiagramm, das einen zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der ersten Ausführungsform des Netz­ werks-Servers zeigt;
Fig. 6 ein verallgemeinertes Blockdiagramm, das für die Ausführungsformen eins bis vier das PLS-System mit dem Netzwerk-Server zeigt;
Fig. 7 ein Blockdiagramm, das die zweite Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung mit ange­ schlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. B eine Blockdiagramm, das die zweite Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne ange­ schlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 9 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der zweiten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der zweiten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 11 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der zweiten Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne angeschlos­ sener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 12 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der zweiten Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne angeschlos­ sener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 13 ein Blockdiagramm, das eine dritte Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steue­ rung zeigt;
Fig. 14 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der dritten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 15 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der dritten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 16 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der dritten Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne angeschlos­ sener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 17 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der dritten Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne angeschlos­ sener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 18 ein Blockdiagramm, das eine vierte Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steue­ rung zeigt;
Fig. 19 ein Blockdiagramm, das eine vierte Ausführungsform des Netzwerk-Servers in der Ausführung ohne ange­ schlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 20 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der vierten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 21 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der vierten Ausführungsform des Netzwerk-Servers mit angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 22 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes der vierten Ausführungsform des Netzwerk-Servers ohne angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 23 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes der vierten Ausführungsform des Netzwerk-Servers ohne angeschlossener FA-Steuerung zeigt;
Fig. 24 ein verallgemeinertes Blockdiagramm, das eine Aus­ führungsform des programmierbaren logischen Steue­ rungs-Systems nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 25 ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform der Server-Steuereinheit bei dem programmierbaren logi­ schen Steuerungs-System nach der vorliegenden Er­ findung zeigt;
Fig. 26 ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform des Netzwerk-Servers beim programmierbaren logischen Steuerungs-System nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 27 ein Flußdiagramm, das den Betriebsablauf der Server-Steuereinheit beim programmierbaren logischen Steuerungs-System nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 28 ein Flußdiagramm, das einen ersten Teil des Be­ triebsablaufes des Netzwerk-Servers des program­ mierbaren logischen Steuerungs-System nach der vor­ liegenden Erfindung zeigt;
Fig. 29 ein Flußdiagramm, das den zweiten Teil des Be­ triebsablaufes des Netzwerk-Servers des program­ mierbaren logischen Steuerungs-System nach der vor­ liegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 30 ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche Ausführung eines programmierbaren logischen Steuerungs-Systems zeigt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform eines PLS-Systems, das einen Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt. In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 den Netzwerk-Server, die Bezugsziffer 2 die FA-Steuerung und die Bezugsziffern 3₁ bis 3 n bezeichnen jeweils die PLS. Der Netzwerk-Server 1 und die FA-Steuerung 2 sind miteinander in einer Weise verbunden, die bidirektionale Kommunikation über den Kommunikationspfad 4 gestattet. Gleichzeitig sind der Netzwerk-Server 1 und die PLS 3₁ bis 3 n miteinander in einer Weise verbunden, die bidirektionale Kommunikation über den Kommunikationspfad 5 gestattet.
Wie in Fig. 2 gezeigt umfaßt der Netzwerk-Server 1 eine Steuereinrichtung 6, einen Speicher 7 für die PLS, eine Spei­ cherüberschreibeinrichtung 8 zum Einschreiben von Daten in den Speicher 7 für die PLS, eine Speicherleseeinrichtung 9 zum Auslegen von Daten aus dem Speicher 7 für die PLS, einen Bereich 10 für die Kopierdatenliste, eine Übertragungsein­ richtung 11 und gleichzeitig eine Empfangseinrichtung 12 zur Kommunikation mit der FA-Steuerung 2, eine Übertragungsein­ richtung 13 und gleichzeitig eine Empfangseinrichtung 14 zur Kommunikation mit den PLS 3₁ bis 3 n.
Der Speicher 7 für die PLS speichert die Daten für die ent­ sprechenden PLS 3₁ bis 3 n an einer bestimmten Speicher­ adresse. Hierbei werden die Speicherbereiche 7₁ bis 7 n für die jeweiligen PLS 3₁ bis 3 n festgelegt und die für diese Speicherbereiche 7₁ bis 7 n festgelegten Speicheradressen sind die gleichen, wie die Speicheradressen A₁ bis F₁ . . . An bis Fn in dem gerätebezogenen Speicher 18, der weiter unten für die jeweiligen PLS 3₁ bis 3 n beschrieben wird.
Der Bereich 10 für die Kopierdatenliste enthält eine Liste, in der Speicheradressen, von denen Daten kopiert und an die Daten hinkopiert werden, beschrieben sind. In Fig. 2 gibt es drei Arten von Kopierdaten. Im ersten Fall bezeichnet die Speicheradresse A₁ im Speicherbereich 7₁ die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, wohingegen die Speicheradresse A₂ im Speicherbereich 7₂ die Speicheradresse bezeichnet, zu der Daten hinkopiert werden.
Die Steuereinrichtung 6 steuert den Betrieb der Speicherüber­ schreibeinrichtung 8, der Speicherleseeinrichtung 9, der Übertragungseinrichtung 11 und 13 und der Empfangseinrichtun­ gen 12 und 14 und bringt Steuerbefehle hervor, um Daten an einer bestimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS mittels der Speicherüberschreibeinrichtung 8 gemäß einer von der FA-Steuerung über die Empfangseinrichtung 12 erhaltenen Lese-/Schreibaufforderung einzuschreiben. Sie bringt weiter­ hin Steuersignale hervor, um mittels der Speicherleseeinrich­ tung 9 angeforderte Daten aus dem Speicher 7 für die PLS aus­ zulesen und die Daten mittels der Übertragungseinrichtung 11 an die FA-Steuerung zu übertragen. Ferner bringt sie Steuer­ signale hervor, um mittels der Speicherleseeinrichtung 9 Da­ ten aus dem Speicher 7 für die PLS auszulesen und die der PLS entsprechenden Daten mittels der Übertragungseinrichtung 13 zu übertragen, wenn irgendeine Änderung in den im Speicher 7 für die PLS eingeschriebenen Daten auftritt, und ebenfalls um Daten von den PLS 3₁ bis 3 n zu erhalten und die Daten mittels der Speicherüberschreibeinrichtung 8 an einer bestimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS einzuschreiben.
Auch bringt die Steuereinrichtung 6 Steuerbefehle hervor, um die an der Speicheradresse, von der Daten in den Speicher 7 für die PLS aus dem Speicher 7 für die PLS kopiert werden, eingeschriebenen Daten mittels der Speicherleseeinrichtung 9 gemäß den in der Kopierdatenliste beschriebenen Speicher­ adressen 2 von denen die Daten kopiert und, zu denen die Da­ ten hinkopiert werden, auszulesen, und um die Daten an der Speicheradresse, an die Daten im Speicher 7 für die PLS ko­ piert werden, mittels der Speicherüberschreibeinrichtung 8 einzuschreiben.
Die FA-Steuerung 2 weist sowohl eine Übertragungseinrichtung 15, als auch eine Empfangseinrichtung 16 auf, die jeweils zur Kommunikation mit dem Netzwerk-Server 1 vorgesehen sind.
Die PLS 3₁ bis 3 n haben jeweils eine Steuereinrichtung 17, einen gerätebezogenen Speicher 18, eine Speicherüberschreib­ einrichtung 19 zum Einschreiben von Daten in den gerätebezo­ genen Speicher 18, eine Speicherleseeinrichtung 20, zum Aus­ lesen von Daten aus dem gerätebezogenen Speicher 18 und sowohl eine Übertragungseinrichtung 21, als auch eine Emp­ fangseinrichtung 22, die zur Kommunikation mit dem Netzwerk- Server 1 vorgesehen sind.
Die Steuereinrichtung 17 bringt Steuersignale hervor, um die mittels der Empfangseinrichtung 22 vom Netzwerk-Server 1 er­ haltenen Daten mittels der Speicherüberschreibeinrichtung 19 in den gerätebezogenen Speicher 18 einzuschreiben. Sie bringt weiterhin Steuersignale hervor, um mittels der Speicherlese­ einrichtung 20 Daten aus dem gerätebezogenen Speicher 18 aus­ zulesen, wenn eine Änderung der Daten im gerätebezogenen Speicher 18 aufgetreten ist. Schließlich bringt sie Steuersi­ gnale hervor, um mittels der Übertragungseinrichtung 21 Daten an den Netzwerk-Server 1 zu übertragen.
Nachfolgend wird eine Beschreibung des Betriebsablaufes der ersten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 5 gegeben.
Fig. 3 zeigt einen Betriebsablauf in einer PLS. Dieser Be­ triebsablauf mit jeweils einer vorbestimmten Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei zunächst gegenwärtige interne Daten im internen Programm mit den in einer vorherge­ henden Abtastroutine im gerätebezogenen Speicher 18 abgeta­ steten Daten verglichen werden (Schritt S100). Daraufhin wer­ den, wenn sich die Daten geändert haben (Schritt S101 posi­ tiv), Daten für die PLS, wie beispielsweise eine Netzwerknum­ mer, eine Einheitennummer, ein Gerätename oder dergleichen und die geänderten Daten in einen Rahmen gesetzt und an den Netzwerk-Server 1 übertragen (Schritt S102). Was die Sequenz zum Übertragen der geänderten Daten von den PLS an den Netz­ werk-Server anbelangt, werden die Kommunikationsleitungen stark belastet, wenn jeweils die geänderten Daten übertragen werden, so daß eine Vielzahl von geänderten Daten in einer Gruppe zusammengefaßt werden kann, die eine solche Größe auf­ weist, daß die Daten durch das Netzwerk übertragen werden können.
Dann wird eine Änderungsbestätigung vom Netzwerk-Server abge­ wartet (Schritt S103). Wenn die Daten empfangen wurden (Schritt S104), werden die Daten an der vorbestimmten Spei­ cheradresse im gerätebezogenen Speicher 18 der PLS einge­ schrieben (Schritt S105).
Die Fig. 4 und 5 zeigen den Betriebsablauf im Netzwerk- Server. Dieser Betriebsablauf mit jeweils vorbestimmter Zeit­ dauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei zunächst der Server in einen Zustand ist, in dem er auf den Empfang von Daten von der PLS und gleichzeitig auf geänderte Daten von der PLS wartet (Schritt S200). Daraufhin werden, wenn geän­ derte Daten erhalten werden (Schritt S201 positiv), die PLS- Daten analysiert und die erhaltenen Daten werden an einer vorbestimmten Speicheradresse des Speichers 7 für die PLS eingeschrieben (Schritt S202).
Daraufhin wartet der Server auf eine Datenleseauforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S203). Wenn eine Datenleseaufor­ derung erhalten wurde (Schritt S204 positiv), liest er die angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS aus und überträgt die Daten an die FA-Steuerung 2 (Schritt S205).
Daraufhin wartet der Server auf eine Datenschreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S206). Wenn Schreibdaten er­ halten werden (Schritt S207 positiv), werden die erhaltenen Daten mit den entsprechenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS verglichen (Schritt S208). Bei diesem Vergleich wer­ den, wenn irgendeine Änderung in den Daten stattgefunden hat (Schritt S209 positiv) , die neuen Daten (die erhaltenen Da­ ten) von der FA-Steuerung 2 an der vorbestimmten Speicher­ adresse im Speicher 7 für die PLS (Schritt S210) eingeschrie­ ben. Weiterhin werden die Daten an die PLS zusammen mit den PLS-Daten übertragen (Schritt S211).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der Daten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten kopiert werden, wie im Bereich 10 für die Kopierdatenliste beschrieben (Schritt S212). Wenn bestimmt wird, daß die Spei­ cheradresse, an der Daten eingeschrieben werden, die Speiche­ radresse ist, von der Daten wie im Bereich 10 der Kopierda­ tenliste beschrieben kopiert werden (Schritt S212 positiv), werden die Daten an der Speicheradresse eingeschrieben, an der Daten wie in der Kopierdatenliste 10 beschrieben, kopiert werden sollen, so daß der Datenkopiervorgang ausgeführt wird (Schritt S213).
Es sei bemerkt, daß selbst, wenn die Daten für den Speicher 7 für die PLS als Folge eines Datenkopiervorgangs geändert wur­ den, die Daten an die PLS zusammen mit den PLS-Daten übertra­ gen werden.
Der oben beschriebene Datenkopiervorgang wird genau, schnell und ohne von der FA-Steuerung 2 abzuhängen, durchgeführt. Durch die beschriebenen Merkmale und Maßnahmen wird die Bela­ stung der FA-Steuerung reduziert und eine Fertigungsanlage oder dergleichen kann wie gewöhnlich in Betrieb bleiben, selbst wenn das System in der FA-Steuerung 2 geändert wird. In diesem Fall führt die FA-Steuerung nur Schritte zum Ändern der Parameter durch und muß keinerlei Adressdaten für die PLS 3₁ bis 3 n speichern, so daß Speicherplatz in der FA-Steuerung 2 eingespart werden kann. Weiterhin muß das Programm zum Ko­ pieren von Daten zwischen den PLS nicht in den PLS selbst vorgesehen werden.
Die Daten für jede der PLS 3₁ bis 3 n werden im Netzwerk-Ser­ ver einheitlich gesteuert, so daß die FA-Steuerung 2 keine Datenlese-/schreibaufforderungen einzeln an jeden PLS auszu­ geben braucht, wenn die FA-Steuerung eine Datenlese- /schreibaufforderung an eine Vielzahl von PLS ausgibt. Aus diesem Grunde werden Bearbeitungsschritte, wie das Program­ mieren einfacher.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine zweite Ausführungsform des PLS-Systems mit Netzwerk-Server nach der vorliegenden Erfin­ dung. Bei der zweiten Ausführungsform findet, wie in Fig. 6 gezeigt, ein Netzwerk-Server Verwendung, der zwei Netzwerk- Servereinheiten 1₁ und 1₂ umfaßt.
An den Netzwerk-Server 1₁ ist über einen Kommunikationspfad 4 eine FA-Steuerung 2 in einer Weise angeschlossen, die bidi­ rektionale Kommunikation gestattet. Weiterhin sind am Netz­ werk-Server 1₁ PLS 3₁ bis 3₁₀ in einer Weise angeschlossen, die über den Kommunikationspfad 5₁ bidirektionale Kommunika­ tion gestattet. Gleichermaßen sind am Netzwerk-Server 1₂ PLS 3₁₁ bis 3₂₀ in einer Weise angeschlossen, die über den Kommu­ nikationspfad 5₂ bidirektonale Kommunikation mit den Netz­ werk-Servern 1₁ und 1₂ gestattet, die miteinander über einen Kommunikationspfad 23 in einer Weise verbunden sind, die ebenfalls bidirektionale Kommunikation gestattet.
Der Speicher 7 für die PLS im Netzwerk-Server 11 weist Speicherbereiche 7₁ bis 7₁₀ für die an diesem Netzwerk-Server angeschlossenen PLS 3₁ bis 3₁₀ auf, wohingegen der Speicher 7₁₁ für die PLS im Netzwerk-Server 1₂ die Speicherbereiche bis 7₂₀ für die PLS 3₁₁ bis 3₂₀ aufweist, welche an diesem Netzwerk-Server angeschlossen sind.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Netzwerk-Server 1₁ sind die Übertragungseinrichtung 24 und die Empfangseinrichtung 25 zur Kommunikation mit dem Netzwerk-Server 1₂ dem Netzwerk-Server 1 nach der ersten Ausführungsform hinzugefügt sind. Dagegen sind bei dem in Fig. 8 gezeigten Netzwerk-Server 1₂ sowohl die Übertragungseinrichtung 11 als auch die Empfangseinrich­ tung 12 zur Kommunikation mit der FA-Steuerung 2 im Vergleich zum Netzwerk-Server 1 nach der ersten Ausführungsform bei­ seite gelassen und anstelle dessen eine Übertragungseinrich­ tung 26 und gleichzeitig eine Empfangseinrichtung 27 zur Kom­ munikation mit dem Netzwerk-Server 1₁ hinzugefügt.
Der Bereich 10 für die Kopierdatenliste schließt einen Be­ reich ein, in dem Speicheradressen, von denen Daten kopiert werden und zu denen Daten hinkopiert werden, für Datenkopier­ vorgänge zwischen den Netzwerk-Servern, wie beispielsweise A₂ nach A₁₂ oder B₁₈ nach D₈, beschrieben sind.
Dadurch wird durch jede der Steuereinrichtungen 6 der Netz­ werk-Server 1₁ und 1₂ eine Steuerung bereitgestellt, um einen Datenkopiervorgang zwischen den beiden Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ mittels der Übertragungseinrichtungen 24 und 26 und der Empfangseinrichtungen 25 und 27 gemäß den in der Kopier­ datenliste beschriebenen Speicheradressen, von denen Daten kopiert werden und den Adressen, zu denen Daten hinkopiert werden, durchzuführen.
Die Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ weisen jeweils einen Bereich 28 für eine Liste angeschlossener PLS auf. Darin ist eine Liste von Netzwerknummern der an den Server angeschlossenen PLS be­ zeichnet. Der Bereich 28 der Liste angeschlossener PLS im Netzwerk-Server 1₁ trägt der Tatsache Rechnung, daß die PLS mit den Netzwerknummern #1 bis #10 am Netzwerk-Server 1₁ angeschlossen sind, wohingegen der Bereich 28 der Liste ange­ schlossener PLS im Netzwerk-Server 1₂ der Tatsache Rechnung trägt, daß die PLS mit den Netzwerknummern #11 bis #20 am Netzwerk-Server 1₂ angeschlossen sind.
Die Steuereinrichtung 6 im Netzwerk-Server 1₁ bestimmt, wenn eine Datenlese-/schreibaufforderung von der FA-Steuerung er­ halten wird, ob die Datenlese-/schreibaufforderung für eine am Netzwerk-Server angeschlossene PLS ist, insbesondere ob sie für die eigene Einheit bestimmt ist, unter Bezugnahme auf die Liste angeschlossener PLS. Wenn die Datenlese-/Schreib­ aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist, führt die Steuereinrichtung 6 die Schritte entsprechend der Aufforde­ rung selbständig durch, wohingegen, wenn die Datenlese- /Schreibaufforderung nicht für die eigene Einheit bestimmt ist, sie ein Steuersignal hervorbringt, um die Datenlese- /schreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ mit­ tels der Übertragungseinrichtung 24 zu übertragen.
Nachfolgend wird der Betriebsablauf der zweiten Ausführungs­ form unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 12 erläutert.
Die Fig. 9 und 10 zeigen jeweils den Betriebsablauf im Netzwerk-Server 1₁. Dieser Ablauf mit jeweils einer vorbe­ stimmten Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei der Netzwerk-Server 1₁ zunächst in einem Zustand ist, in dem er auf das Empfangen von PLS-Daten und geänderten Daten von den PLS, die an seine eigene Einheit angeschlossen sind war­ tet (Schritt S300). Daraufhin analysiert der Netzwerk-Server 1₁, wenn geänderte Daten erhalten werden (Schritt S301 posi­ tiv) , die PLS-Daten von den am Netzwerk-Server angeschlosse­ nen PLS und schreibt die erhaltenen Daten an der vorbestimm­ ten Speicheradresse des Speichers 7 für die PLS in seiner ei­ genen Einheit ein (Schritt S302).
Daraufhin wartet der Server 1₁ auf eine Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S303) und bestimmt, wenn eine Datenleseaufforderung erhalten wird (Schritt S304 positiv), ob die Datenleseaufforderung für seine eigene Einheit be­ stimmt ist unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste (Bereich 28) angeschlossener PLS (Schritt S305).
Wenn die Datenleseaufforderung für seine eigene Einheit be­ stimmt ist (Schritt S305 positiv), werden die angeforderten Daten gemäß der Leseaufforderung aus dem Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ausgelesen und die Daten werden zur FA-Steuerung 2 übertragen (Schritt S306).
Dagegen wird, wenn die Datenleseaufforderung nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S305 negativ), die von der FA-Steuerung 2 mittels des Netzwerk-Servers 1₁ erhaltene Datenleseaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ wei­ tergeleitet (Schritt S307).
Daraufhin tritt der Server 1₁ in einen Zustand, in dem er auf den Empfang von Daten vom anderen Netzwerk-Server 1₂ als Ant­ wort auf die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 wartet (Schritt S308). Wenn die Daten erhalten werden (Schritt S309 positiv), leitet der Netzwerk-Server 1₁ die Da­ ten an die FA-Steuerung 2 weiter (Schritt S310).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S311). Wenn die Schreibdaten erhalten werden (Schritt S312 positiv), bestimmt der Netzwerk-Server, ob die Schreibdaten für seine eigene Einheit bestimmt sind unter Bezugnahme auf den Listen­ inhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S313).
Wenn die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind (Schritt S313 positiv), werden die empfangenen Daten mit den entsprechenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit verglichen (Schritt S314). Wenn bei diesem Vergleich irgendeine Änderung in den Daten festge­ stellt wird (Schritt S315 positiv), werden die neuen Daten, bzw. die von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an der vor­ bestimmten Speicheradresse des Speichers 7 für die PLS einge­ schrieben (Schritt S316) und die Daten werden an die PLS zu­ sammen mit PLS-Daten übertragen (Schritt S317).
Dagegen wird, wenn die Datenschreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S313 negativ), die von der FA-Steuerung 2 mittels des Netzwerk-Servers 1₁ erhaltene Datenschreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S318).
Daraufhin wartet der Server 1₁ auf eine Daten-Schreibauffor­ derung vom anderen Netzwerk-Server 1₂ für einen Datenkopier­ vorgang (Schritt S319). Wenn die Schreibdaten erhalten werden (Schritt S320 positiv), werden die Daten an der Speicher­ adresse, an der Daten in den Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit kopiert werden sollen, eingeschrieben. Ferner werden die Daten an die an seine eigene Einheit angeschlos­ sene PLS übertragen (Schritt S321).
Dann bestimmt der Server 1₁ beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 ob die Speicheradresse, an die Daten einge­ schrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten ko­ piert werden, wie im Bereich 10 der Kopierdatenliste be­ schrieben (Schritt S322). Wenn die Speicheradresse, an der Daten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten kopiert werden, wie in der Kopierdatenliste beschrie­ ben, wird bestimmt, ob die Speicheradresse, von der Daten ko­ piert werden, sich in seiner eigenen Einheit befindet unter Bezugnahme auf den Bereich 28 der Liste angeschlossener PLS (Schritt S323).
Wenn die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, sich in der eigenen Einheit befindet (Schritt S323 positiv), wer­ den die Daten an der Speicheradresse eingeschrieben, an der Daten im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit ko­ piert werden sollen. Ferner werden die Daten an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS übertragen (Schritt S324).
Dagegen, wenn die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den, sich nicht in seiner Einheit befindet (Schritt S323 ne­ gativ), wird die Datenschreibaufforderung für den Datenko­ piervorgang an den anderen Netzwerk-Server 1₂ übertragen (Schritt S325).
Die Fig. 11 und 12 zeigen einen Betriebsablauf im Netz­ werk-Server 1₂. Dieser Ablauf mit vorbestimmter Zeitdauer wird ebenfalls wiederholte Male durchgeführt, wobei zunächst der Server 1₂ in einen Zustand tritt, in dem er auf den Emp­ fang von PLS-Daten und geänderten Daten von an seine eigene Einheit angeschlossenen PLS wartet (Schritt S400). Wenn geän­ derte Daten erhalten werden (Schritt S401 positiv), analy­ siert der Netzwerk-Server 1₂ die PLS-Daten und schreibt die empfangenen Daten an einer vorbestimmten Adresse im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt S402).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Daten­ leseaufforderung (Schritt S403). Wenn die Datenleseaufforde­ rung erhalten wird (Schritt S404 positiv), bestimmt der Netz­ werk-Server, ob die Aufforderung für seine eigene Einheit be­ stimmt ist unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S405).
Wenn die Aufforderung für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S405 positiv), werden die der Leseaufforderung ent­ sprechend angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ausgelesen und die Daten werden an den Netzwerk-Server 1₁ übertragen (Schritt S406).
Dagegen wird, wenn die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S405 negativ), die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenleseaufforderung an andere Netzwerk-Server weitergeleitet (Schritt S407).
Es sei erwähnt, daß die Schritte S405 und S407 nur notwendig sind, wenn andere Netzwerk-Server zusätzlich zu den Netzwerk- Servern 1₁ und 1₂ vorhanden sind. In der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform sind diese Schritte nicht notwen­ dig.
Daraufhin wartet der Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk- Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenschreib­ aufforderung (Schritt S408). Wenn Schreibdaten erhalten wer­ den (Schritt S409 positiv), bestimmt der Server, ob die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S410).
Wenn die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind (Schritt S410 positiv), werden die erhaltenen Daten mit den korrespondierenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit verglichen (Schritt S411). Wenn bei diesem Vergleich irgendeine Änderung in den Daten festge­ stellt wird (Schritt S412 positiv), werden die neuen Daten, bzw. die von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an der vor­ bestimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS einge­ schrieben (Schritt S413). Ferner werden die Daten auch an die PLS zusammen mit PLS-Daten übertragen (Schritt S414).
Wenn dagegen die von der FA-Steuerung 2 erhaltene Daten­ schreibaufforderung nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S410 negativ), wird die mittels des Netzwerk- Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenschreib­ aufforderung an andere Netzwerk-Server weitergeleitet (Schritt S415).
Es sei bemerkt, daß die Schritt S410 und 5415 ebenfalls nur notwendig sind, wenn andere Netzwerk-Server zusätzlich zu den Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ vorhanden sind. In der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform sind diese Schritte nicht notwendig.
Daraufhin wartet der Server 1₂ auf eine Datenschreibaufforde­ rung vom anderen Netzwerk-Servers als Folge eines Datenko­ piervorgangs (Schritt S416). Wenn Schreibdaten erhalten wer­ den (Schritt S417 positiv), schreibt der Server die Daten an die Speicheradresse, an der die Daten in den Speicher für die PLS kopiert werden sollen, in seine eigene Einheit ein und überträgt ferner Daten an die an seine eigene Einheit ange­ schlossene PLS (Schritt S418).
Dann wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der die Daten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten kopiert werden, wie im Bereich 10 der Kopierdatenliste be­ schrieben (Schritt S419). Wenn die Speicheradresse, an der die Daten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten kopiert werden, wie in der Kopierdatenliste be­ schrieben, wird bestimmt, ob die Speicheradresse, von der Da­ ten kopiert werden, in seiner eigenen Einheit ist unter Be­ zugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S420).
Wenn die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, in seiner eigenen Einheit ist (Schritt S420 positiv), werden die Daten in die Speicheradresse eingeschrieben, an der Daten im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit kopiert werden sollen und die Daten werden ebenfalls an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS übertragen (Schritt S421).
Wenn dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den, nicht in seiner eigenen Einheit ist (Schritt S420 nega­ tiv), wird die Datenschreibaufforderung für den Datenkopier­ vorgang an den anderen Netzwerk-Server 1₁ weitergeleitet (Schritt S422).
Bei dieser zweiten Ausführungsform wird das Kopieren von Da­ ten gemäß jeweils in der Kopierdatenliste beschriebenen Spei­ cheradressen, von denen Daten kopiert werden und Adressen, an die Daten kopiert werden, praktisch ausschließlich in einem Bereich zwischen den Netzwerk-Servern durchgeführt. Der Da­ tenkopiervorgang zwischen den Netzwerk-Servern wird genau, schnell und, wie bei der ersten Ausführungsform, ohne von ir­ gendeinem Verarbeitungsschritt in der FA-Steuerung abzuhän­ gen, durchgeführt.
Der Netzwerk-Server 1₁ bestimmt ebenfalls, ob die Datelese- /schreib-Aufforderung von der FA-Steuerung 2 für seine eigene Einheit bestimmt ist unter Bezugnahme auf die Liste ange­ schlossener PLS. Wenn sie nicht für seine eigene Einheit be­ stimmt ist, leitet er die Datenlese-/schreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weiter, so daß die FA-Steue­ rung 2 keine Kommunikationsadressen für die Netzwerk-Server zu speichern braucht und eine transparente Datenübertragung mit jedem Netzwerk-Server durchführen kann, ohne daß sie zu wissen braucht, an welchem Netzwerk-Server die PLS jeweils angeschlossen ist.
In Fig. 13 ist eine dritte Ausführungsform des PLS-Systems gezeigt, das einen Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung umfaßt. Bei dieser dritten Ausführungsform weist der Speicher 7 für die PLS im Netzwerk-Server 1₁ die Speicherbe­ reiche 7₁ bis 7₁₀ zum Abspeichern von Daten für die ange­ schlossenen PLS 3₁ bis 3₁₀ Weiter weist er Speicherbereiche 7₁₁ bis 7₂₀ zum Abspeichern von Daten für die an den Netz­ werk-Server 1₂ angeschlossenen PLS 3₁₁ bis 3₂₀ auf.
Der Netzwerk-Server 1₂ in der dritten Ausführungsform kann denselben Aufbau aufweisen wie bei der anhand von Fig. 8 er­ läuterten zweiten Ausführungsform.
Somit ist der PLS-Speicher für die PLS 3₁₁ bis 3₂₀ doppelt, nämlich in beiden Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ vorhanden.
Wenn bei der dritten Ausführungsform (vgl. Fig. 8) Daten im Speicher 7 für die PLS in der Einheit des Netzwerk-Server 1₂ überschrieben werden, leitet seine Steuereinrichtung 6 die Daten an den Netzwerk-Server 1₁ weiter, um die Daten zu du­ plizieren. Wenn die Steuereinrichtung 6 des Netzwerk-Servers 1₁ die zu duplizierenden Daten vom Netzwerk-Server 1₂ erhält, schreibt die Steuereinrichtung 6 die Daten an die vorbe­ stimmte Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS ein.
Nachfolgend wird eine Beschreibung des Betriebsablaufes der dritten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 17 gegeben.
Die Fig. 14 und 15 erläutern den Betriebsablauf im Netz­ werk-Server 1₁. Dieser Betriebsablauf mit jeweils einer vor­ bestimmten Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wo­ bei zunächst der Server 1₁ in einen Zustand eintritt, in dem er auf PLS-Daten und geänderte Daten von den an seine Einheit angeschlossenen PLS wartet (Schritt S500). Wenn geänderte Da­ ten erhalten werden (Schritt S501 positiv), analysiert der Netzwerk-Server 1₁ die PLS-Daten und schreibt die erhaltenen Daten an die vorbestimmte Speicheradresse im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt S502).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Datenleseauf­ forderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S503). Wenn eine Datenleseaufforderung erhalten wird (Schritt S504 positiv), bestimmt der Netzwerk-Server, ob die Aufforderung für seine eigene Einheit bestimmt ist unter Bezugnahme auf den Listen­ inhalt des Bereichs 28 der Liste angeschlossener PLS (Schritt S505).
Wenn die Aufforderung für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S505 positiv), werden die der Datenleseaufforderung entsprechenden angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ausgelesen und diese Daten wer­ den an die FA-Steuerung 2 übertragen (Schritt S506).
Wenn dagegen die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S505 ne­ gativ), wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 erhaltene Datenleseaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S507).
Daraufhin tritt der Netzwerk-Server 1₁ in einen Zustand, in dem er auf den Empfang von Daten als Antwort auf die Datenle­ seaufforderung der FA-Steuerung 2 vom anderen Netzwerk-Server 1₂ wartet (Schritt S508). Wenn die Daten erhalten werden (Schritt S509 positiv), leitet er die Daten an die FA-Steue­ rung 2 weiter (Schritt S510).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S511). Wenn Schreibdaten erhalten werden (Schritt S512 positiv), be­ stimmt der Netzwerk-Server 1₁, ob die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S513).
Wenn die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind (Schritt S513 positiv), werden die erhaltenen Daten mit den korrespondierenden internen Daten im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit verglichen (Schritt S514). Wenn bei diesem Vergleich irgendeine Änderung in den Daten festge­ stellt wird (Schritt S515 positiv), werden die neuen, bzw. von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an eine vorbestimmte Speicheradresse des Speichers 7 für die PLS eingeschrieben (Schritt S516) und die Daten werden an die PLS zusammen mit den PLS-Daten übertragen (Schritt S517).
Wenn dagegen die Datenschreibaufforderung der FA-Steuerung 2 nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S513 ne­ gativ), wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 erhaltene Datenschreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S518).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung aufgrund eines vom anderen Netzwerk- Servers 1₂ ausgehenden Kopiervorgangs (Schritt S519). Wenn Schreibdaten erhalten werden (Schritt S520 positiv), werden die Daten an die Speicheradresse, an die sie kopiert werden sollen, im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben und ebenfalls an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS weitergeleitet (Schritt S521).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung vom anderen Netzwerk-Server 1₂, um Daten zu duplizieren (Schritt S522). Wenn Schreibdaten erhalten werden (Schritt S523 positiv), werden die Daten an der vorbe­ stimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben (Schritt S524).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS festgestellt, ob die Speicheradresse, an der die Daten eingeschrieben werden, der Speicheradresse entspricht, von der Daten wie in der Kopierdatenliste beschrieben, ko­ piert werden. Ferner wird bestimmt, wenn die Speicheradresse, an der die Daten eingeschrieben werden, der Speicheradresse entspricht, von der, wie in der Kopierdatenliste beschrieben, Daten kopiert werden, ob die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, sich in seiner eigenen Einheit befindet unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS im Bereich 28 (Schritt S526). Wenn sich die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, in seiner eigenen Einheit be­ findet (Schritt S526 positiv), werden die Daten an der Spei­ cheradresse, an der Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit kopiert werden sollen, eingeschrieben und die Daten werden ebenfalls an die an seine eigene Einheit ange­ schlossene PLS weitergeleitet.
Wenn dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den, sich nicht in seiner eigenen Einheit befindet (Schritt S526 negativ), wird die dem Datenkopiervorgang entsprechende Schreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weiter­ geleitet (Schritt S528). Die Daten werden dann an der Spei­ cheradresse, an der Daten im Speicher 7 für die PLS kopiert werden sollen, eingeschrieben, um die Daten zu duplizieren (Schritt S529).
Die Fig. 16 und 17 zeigen einen Betriebsablauf im Netz­ werk-Server 1₂. Dieser Betriebsablauf mit jeweils vorbestimm­ ter Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei zunächst der Netzwerk-Server 1₂ in einem Zustand tritt, in dem er auf den Erhalt von PLS-Daten und geänderten Daten von an seiner eigenen Einheit angeschlossenen PLS wartet (Schritt S600). Wenn geänderte Daten erhalten werden (Schritt S601 po­ sitiv), analysiert der Netzwerk-Server 1₂ die PLS-Daten und schreibt die erhaltenen Daten an die vorbestimmte Speicher­ adresse im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt S602). Der Netzwerk-Server 1₂ leitet die Daten­ schreibaufforderung ebenfalls an den Netzwerk-Server 1₁ wei­ ter, um die erhaltenen Daten zu übertragen und um die Daten für den Netzwerk-Server 1₁ zu duplizieren (Schritt S603).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Daten­ leseaufforderung (Schritt S604). Wenn eine Datenleseaufforde­ rung erhalten wird (Schritt S605 positiv), wird bestimmt, ob die Aufforderung für seine eigene Einheit bestimmt ist unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS im Bereich 28 (Schritt S606).
Wenn die Aufforderung für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S606 positiv), werden die der Datenleseaufforderung entsprechenden angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ausgelesen und an den Netzwerk- Server 1₁ übertragen (Schritt S607).
Wenn dagegen die Datenleseaufforderung der FA-Steuerung 2 nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S606 ne­ gativ) wird die mittels des Netzwerk-Server 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenleseaufforderung an andere Netz­ werk-Server weitergeleitet (Schritt S608).
Daraufhin wartet der Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk- Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenschreib­ aufforderung (Schritt S609). Wenn Schreibdaten erhalten wer­ den (Schritt S610 positiv), wird bestimmt, ob die Daten für seine eigene Einheit bestimmt sind unter Bezugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS (Schritt S611).
Wenn die Daten für seine eigenen Einheit bestimmt sind (Schritt S611 positiv), werden die erhaltenen Daten mit in­ ternen Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Ein­ heit verglichen (Schritt S612). Wenn bei diesem Vergleich ir­ gendeine Änderung in den Daten festgestellt wird (Schritt S613 positiv), werden die neuen, bzw. die von der FA-Steue­ rung 2 erhaltenen Daten an die vorbestimmte Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS eingeschrieben (Schritt S614) und die Daten werden zusammen mit PLS-Daten an die PLS weiterge­ leitet (Schritt S615). Ferner wird die Datenschreibaufforde­ rung auch an den Netzwerk-Server 1₁ weitergeleitet, um die erhaltenen Daten an den Netzwerk-Server 1₁ zu übertragen und um die Daten zu duplizieren (Schritt S616).
Wenn dagegen die Datenschreibaufforderung von der FA-Steue­ rung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S611 negativ), wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenschreibaufforderung an andere Netzwerk-Server weitergeleitet (Schritt S617).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine einem Ko­ piervorgang entsprechende Datenschreibaufforderung vom ande­ ren Netzwerk-Server 1₁ (Schritt S618). Wenn Schreibdaten er­ halten werden (Schritt S619 positiv), werden die Daten an der Speicheradresse, an der Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit kopiert werden sollen, eingeschrieben und die Daten werden ebenfalls an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS weitergeleitet (Schritt S620).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der die Da­ ten eingeschrieben werden, der Speicheradresse entspricht, von der Daten, wie in der Kopierdatenliste im Bereich 10 be­ schrieben, kopiert werden (Schritt S621). Wenn die Speicher­ adresse, an der die Daten eingeschrieben werden, der Spei­ cheradresse entspricht, von der Daten, wie in der Kopierda­ tenliste beschrieben, kopiert werden, wird bestimmt, ob die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, sich in seiner eigenen Einheit befindet unter Bezugnahme auf den Listenin­ halt der Liste angeschlossener PLS (Schritt 622).
Wenn sich die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, in seiner eigenen Einheit befindet (Schritt S622 positiv), werden die Daten an der Speicheradresse, an der Daten kopiert werden sollen, im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben und die Daten werden ebenfalls an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS weitergeleitet (Schritt S623). Die Datenschreibaufforderung wird an dem Netzwerk-Server 1₁ weitergeleitet, um die erhaltenen Daten an dem Netzwerk-Server 1₁ zu übertragen und um die Daten zu du­ plizieren (Schritt S624).
Wenn sich dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, nicht in seiner eigenen Einheit befindet (Schritt S622 negativ), wird die dem Datenkopiervorgang gemäße Daten­ schreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₁ über­ tragen (Schritt S625).
Mit dieser Ausgestaltung werden bei dieser Ausführungsform Daten für die am Netzwerk-Server 1₂ angeschlossenen PLS 3₁₁ bis 3₂₀ durch den Speicher für die PLS im Netzwerk-Server 1₁ und im Speicher 7 für die PLS im Netzwerk-Server 1₂ dupli­ ziert. Aus diesem Grund können, wenn die Daten auf einer Seite zerstört werden, die Daten der anderen Seite als back­ up-Daten verwendet werden.
Daher kann, wenn beispielsweise Probleme im Speicher 7 für die PLS des Netzwerk-Server 1₂ auftreten, die eine Zerstörung der im Speicher 7 für die PLS gespeicherten Daten verur­ sachen, ein Lesen/Überschreiben der im Speicher 7 für die PLS des Netzwerk-Servers 1₁ gespeicherten Daten für die PLS 3₁₁ bis 3₂₀ durchgeführt werden.
Die Tatsache, daß der Speicher 7 für die PLS in einem funk­ tionsuntüchtigen Zustand ist, wird durch Kommunikationsmittel zwischen den Netzwerk-Servern festgestellt, um so einen Spei­ cher, der keine Daten ausgeben kann, von anderen zu unter­ scheiden.
Darüber hinaus wird, wenn eine Datenschreib-/Leseaufforderung von der FA-Steuerung 2 übertragen wird und wenn darauf keine Antwort im Speicher erfolgt, festgestellt, ob der fragliche Speicher 7 für die PLS, auf den Zugriff genommen werden soll, funktionsuntüchtig geworden ist. Die Daten können dann über den Speicher 7 für die PLS des anderen Netzwerk-Servers, in dem die Daten dupliziert sind, eingeschrieben oder ausgelesen werden.
Es sei angemerkt, daß obwohl in dem oben beschriebenen Aus­ führungsbeispiel nur die Daten für die PLS 3₁₁ bis 3₂₀ dupli­ ziert wurden, auch die Daten für die PLS 3₁ bis 3₁₀ dadurch dupliziert werden können, daß Datenbereiche zum Speichern der Daten für die PLS 3₁ bis 3₁₀ im Speicher 7 für die PLS des Netzwerk-Servers 1₂ vorgesehen werden.
Die Fig. 18 und 19 zeigen jeweils eine vierte Ausführungs­ form des PLS-Systems mit Netzwerk-Server nach der vorliegen­ den Erfindung. Bei dieser vierten Ausführungsform weist jeder der Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ einen Speichermedium-Speicher 30 zum Abspeichern von Daten des Speichermediums wie bei­ spielsweise der Art des den Speicher 7 für die PLS bildenden Speichermediums 29 (beispielsweise ein magnetisches Speicher­ medium von Hard-Disk-Typ oder ein magnetisches Speichermedium vom Floppy-Disk-Typ), wie seiner Speicherkapazität und seiner Betriebsgeschwindigkeit oder dergleichen auf. Ferner weisen die Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ einen PLS-Speicheranzeigespei­ cher 31 auf zum Abspeichern der PLS-Speicheranzeigedaten zum Anzeigen, welche Daten der Speicher 7 für die PLS abspei­ chert, Schreibeinrichtungen 32 zum Einschreiben von PLS-Da­ tenspeicherdaten in den PLS-Speicheranzeigespeicher 31 und Leseeinrichtungen 33 zum Auslesen der PLS-Datenspeicherdaten aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher 31.
Die Steuereinrichtungen 6 in den Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ bestimmen jeweils die Daten, die im Speicher für die PLS in ihrer eigenen Einheit abgelegt werden gemäß den Speicherme­ dium-Daten, die im Speichermedium-Speicher 30 eingeschrieben sind, und bringen Steuerbefehle hervor, um Daten in den Spei­ cher 7 für die PLS in ihrer eigenen Einheit gemäß der obigen Entscheidung einzuschreiben und Daten zum Einschreiben in den Speicher 7 für die PLS des jeweils anderen Netzwerk-Servers zum anderen Netzwerk-Server mittels der Übertragungseinrich­ tung 24 zu übertragen.
Weiterhin bestimmt die Steuereinrichtung 6 Daten, welche im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit abgespeichert werden sollen gemäß den im Speichermedium-Speicher 30 einge­ schriebenen Speichermedium-Daten und bringt Steuerbefehle hervor, um die PLS-Speicherdaten in den PLS-Speicheranzeige­ speicher 31 gemäß der obigen Entscheidung einzuschreiben, um PLS-Speicherdaten gemäß den von der PLS-Speicheranzeigespei­ cher 31 erhaltenen Daten auszulesen und um die Daten entweder in den Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit einzu­ schreiben oder die Daten an den anderen Netzwerk-Server wei­ terzuleiten.
Weiterhin überwacht die Steuereinrichtung 6 in regelmäßigen Abständen den Zustand des Speichermediums 29 und erneuert die Speichermedium-Daten im Speichermedium-Speicher 30.
Um Entscheidungskriterien zur Bestimmung festzulegen, welche Daten in dem jeweiligen Speicher 7 für PLS mit welchem Spei­ chermedium 29 gespeichert werden sollen, gibt es zwei Arten der Festlegung; nämlich Festlegung durch einen Programmierer und Festlegung durch einen Benutzer.
In diesem Fall wird je kürzer eine Zykluszeit für Änderungen und je höher die Zugriffsfrequenz ist, ein Speichermedium mit einer möglichst hohen Betriebsgeschwindigkeit aus der Band­ breite des Speichermediums 29 ausgewählt, in dem noch eine erforderliche Speicherkapazität vorhanden ist.
Nachfolgend wird der Betriebsablauf der vierten Ausführungs­ form unter Bezugnahme auf die Fig. 20 bis 23 erläutert.
Die Fig. 20 und 21 zeigen jeweils den Betriebsablauf im Netzwerk-Server 1₁. Dieser Betriebsablauf mit jeweils einer vorbestimmten Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei der Netzwerk-Server 1₁ zunächst in einen Zustand tritt, in dem er auf PLS-Daten und Daten von den an seiner eigenen Einheit angeschlossenen PLS wartet (Schritt S700). Wenn die Daten erhalten werden (Schritt S701 positiv), bestimmt der Netzwerk-Server 1₁ gemäß den PLS-Daten und den im Speicherme­ dium-Speicher 30 eingeschriebenen Speichermedien-Daten, ob die Daten in seiner eigenen Einheit im Speicher 7 für die PLS gespeichert werden sollen und schreibt die PLS-Speicherdaten, die die gespeicherten PLS-Daten anzeigen, in den PLS-Speicheranzeigespeicher 31 ein (Schritt S702).
Es sei erwähnt, daß, wenn PLS-Speicherdaten bereits im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 vorhanden sind und keine Änderun­ gen in den Speichermedium-Speicher 30 eingeschriebenen Spei­ chermedien-Daten aufgetreten ist, Schritt S702 ausgelassen wird.
Dann wird bestimmt, ob die Daten von der PLS im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen gemäß den in den PLS-Speicheranzeigespeicher 31 einge­ schriebenen PLS-Speicherdaten (Schritt S703).
Wenn die Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S703 positiv), werden die erhaltenen Daten an der vorbestimmten Speicher­ adresse des Speichers 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben (Schritt S704).
Wenn dagegen die Daten nicht in den Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S 5703 negativ), wird eine Datenschreibaufforderung zur Über­ tragung der oben genannten Daten an den anderen Netzwerk-Ser­ ver 1₂ übertragen (Schritt S705).
Daraufhin wird auf eine Datenleseaufforderung der FA-Steue­ rung 2 gewartet (Schritt S706). Wenn eine Datenleseaufforde­ rung erhalten wird (Schritt S707 positiv), wird gemäß den im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 eingeschriebenen PLS-Speicher­ daten bestimmt, ob die Aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S708).
Wenn die Datenleseaufforderung für die eigene Einheit be­ stimmt ist (Schritt S708 positiv), werden die gemäß der Le­ seaufforderung angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit ausgelesen und die Daten werden an die FA-Steuerung 2 übertragen (Schritt S709).
Wenn dagegen die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S708 nega­ tiv), wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 erhaltene Datenleseaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S710).
Daraufhin tritt der Netzwerk-Server 1₁ in einen Zustand, in dem er auf den Erhalt von Daten als Antwort des Netzwerk-Ser­ vers 1₂ auf die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 wartet (Schritt S711). Wenn die Daten erhalten werden (Schritt S712 positiv), überträgt der Netzwerk-Server 1₁ die Daten an die FA-Steuerung 2 (Schritt S713).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S714). Wenn eine Datenschreibaufforderung erhalten wird (Schritt S715 positiv), entscheidet er, ob die obengenannten Daten Da­ ten sind, die im Speicher 7 die PLS in seiner eigenen Einheit gemäß den PLS-Daten und den im Speichermedium-Speicher 30 (zum Speichern von PLS-Daten) eingeschriebenen Spei­ chermedium-Daten gespeichert werden sollen, und schreibt die PLS-Speicherdaten, die die gespeicherten PLS-Daten bezeichnen in den PLS-Speicheranzeigespeicher 31 ein (Schritt S716).
Es sei auch hier bemerkt, daß wenn die PLS-Speicherdaten be­ reits im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 vorhanden sind und keine Änderung in den Speichermedium-Daten, die im Speicher­ medium-Speicher 30 eingeschrieben sind, aufgetreten ist, Schritt S716 ausgelassen wird.
Dann wird bestimmt, ob die Daten von der FA-Steuerung 2 im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen unter Bezugnahme auf die PLS-Speicherdaten, die im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 eingeschrieben sind (Schritt S717).
Wenn die Daten für die eigene Einheit bestimmt sind (Schritt S717 positiv), werden die erhaltenen Daten mit entsprechenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Ein­ heit verglichen (Schritt S718). Wenn bei diesem Vergleich ir­ gendeine Änderung in den Daten festgestellt wird (Schritt S719 positiv), werden die neuen Daten, bzw. die von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an die vorbestimmte Speicher­ adresse des Speichers 7 für die PLS eingeschrieben und die Daten werden an die PLS zusammen mit den PLS-Daten weiterge­ leitet (Schritt S721).
Wenn dagegen die Datenschreibaufforderung von der FA-Steue­ rung 2 nicht für seine eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S717 negativ) , wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 erhaltene Datenschreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S722).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Datenschrei­ baufforderung vom anderen Netzwerk-Server 1₂ für einen Daten­ kopiervorgang (Schritt S723). Wenn die Datenschreibaufforde­ rung erhalten wird (Schritt S724 positiv), schreibt der Netz­ werk-Server 1₁ die Daten an die Speicheradresse ein, an der Daten im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit ko­ piert werden sollen, und leitet die Daten an die an seine ei­ gene Einheit angeschlossene PLS weiter (Schritt S725).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₁ auf eine Daten­ schreibaufforderung vom Netzwerk-Server 1₂, um das Speicher­ medium 29 effektiv zu nutzen (Schritt S726). Wenn Daten er­ halten werden (Schritt S727 positiv), schreibt der Netzwerk- Server 1₁ die Daten in den Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt S728).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der die Da­ ten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der die Daten, wie in der Kopierdatenliste im Bereich 10 be­ schreiben, kopiert werden. Wenn die Speicheradresse, an der die Daten eingeschrieben werden, die Speicheradresse ist, von der Daten, wie in der Kopierdatenliste beschrieben, kopiert werden (Schritt S729 positiv), wird unter Bezugnahme auf die im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 eingeschriebenen PLS-Speicherdaten bestimmt, ob die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden sich in der eigenen Einheit befindet (Schritt S730).
Wenn die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, sich in der eigenen Einheit befindet (Schritt S730 positiv), wer­ den die Daten an der Speicheradresse, an der Daten im Spei­ cher 7 für die PLS in der eigenen Einheit kopiert werden, eingeschrieben und die Daten werden ebenfalls an die an die eigene Einheit angeschlossene PLS weitergeleitet (Schritt S731).
Wenn dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den, sich nicht in der eigenen Einheit befindet (Schritt S730 negativ), wird die dem Datenkopiervorgang entsprechende Da­ tenschreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ wei­ tergeleitet (Schritt S732).
Die Fig. 22 und 23 zeigen jeweils den Betriebsablauf im Netzwerk-Server 1₂. Dieser Betriebsablauf mit jeweils einer vorbestimmten Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei der Netzwerk-Server 1₂ zunächst in einen Zustand ein­ tritt, in dem er auf den Erhalt von PLS-Daten und Daten von an seine eigene Einheit angeschlossener PLS wartet (Schritt S800). Wenn Daten erhalten werden (Schritt S801 positiv), be­ stimmt der Netzwerk-Server 1₂, ob die Daten im Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit gespeichert werden sollen unter Bezugnahme auf die PLS-Daten und die im Speichermedium- Speicher 30 eingeschriebenen Speichermedium-Daten, speichert die PLS-Daten im Speicher 7 ab und schreibt die PLS-Speicher­ daten, die die gespeicherten PLS-Daten anzeigen, in den PLS-Speicheranzeigespeicher 31 ein (Schritt S802).
Es sei auch hier erwähnt, daß, wenn die PLS-Speicherdaten be­ reits im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 vorhanden sind und noch keine Änderung in den im Speichermedium-Speicher 30 ein­ geschriebenen Speichermedium-Daten aufgetreten ist, Schritt S802 ausgelassen wird.
Daraufhin wird bestimmt, ob die Daten von der PLS im Speicher 7 für die PLS eingeschrieben werden sollen unter Bezugnahme auf die im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 eingeschriebenen PLS-Speicherdaten (Schritt S803).
Wenn es sich bei den Daten um Daten handelt, die im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S803 positiv), werden die erhaltenen Daten an die vorbestimmte Speicheradresse 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben (Schritt S804).
Wenn dagegen die Daten nicht im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S803 negativ), wird die zur Übertragung von Daten an den anderen Netzwerk-Server 1₂ vorgesehene Datenscheibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S805).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Daten­ leseaufforderung (Schritt S806). Wenn die Datenleseaufforde­ rung erhalten wird (Schritt S807 positiv), wird entschieden, ob die Aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist unter Bezugnahme auf die im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 einge­ schriebenen PLS-Speicherdaten (Schritt S808).
Wenn die Aufforderung die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S808 positiv), werden die der Datenleseaufforderung entsprechend angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit ausgelesen und die Daten werden an den Netzwerk-Server 1₂ übertragen (Schritt S809).
Wenn dagegen die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S808 nega­ tiv), wird die mittels des Netzwerk-Server 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenleseaufforderung an andere Netz­ werk-Server weitergeleitet (Schritt S810).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Daten­ schreibaufforderung (Schritt S811). Wenn die Datenschreib­ aufforderung erhalten wird (Schritt S812 positiv), bestimmt der Netzwerk-Server 1₂ unter Bezugnahme auf die im PLS-Spei­ cheranzeigespeicher 31 eingeschriebenen PLS-Speicherdaten, ob die Aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S813).
Wenn die Daten für die eigene Einheit bestimmt sind (Schritt S813 positiv), werden die erhaltenen Daten mit den entspre­ chenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS in der eige­ nen Einheit verglichen (Schritt S814). Wenn bei diesem Ver­ gleich irgendeine Änderung in den Daten festgestellt wird (Schritt S815 positiv), werden die neuen, bzw. die von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an der vorbestimmten Spei­ cheradresse im Speicher 7 für die PLS eingeschrieben (Schritt S816). Die Daten werden ebenfalls an die PLS zusammen mit den PLS-Daten weitergeleitet (Schritt S817).
Wenn dagegen die Datenschreibaufforderung von der FA-Steue­ rung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S813 negativ), wird die mittels des Netzwerk-Servers 1₁ von der FA-Steuerung 2 übertragene Datenschreibaufforderung an andere Netzwerk-Server weitergeleitet (Schritt S818).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine Daten­ schreibaufforderung für einen Kopiervorgang vom anderen Netz­ werk-Server 1₁ (Schritt S819). Wenn Schreibdaten erhalten werden (Schritt S820 positiv), schreibt der Netzwerk-Server 1₂ die Daten an die Speicheradresse, an der Daten im Speicher für die PLS in seiner eigenen Einheit kopiert werden sollen, und leitet die Daten an die an seine eigene Einheit ange­ schlossene PLS weiter (Schritt S821).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server 1₂ auf eine Daten­ schreibaufforderung vom Netzwerk-Server 1₁, um das Speicher­ medium 29 effektiv zu nutzen (Schritt S822). Wenn Daten er­ halten werden (Schritt S823 positiv), schreibt der Neztwerk- Server 1₂ die Daten in den Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt S824).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der die Da­ ten eingeschrieben werden, der Speicheradresse entspricht, von der Daten, wie in der Kopierdatenliste im Bereich 10 be­ schrieben, kopiert werden (Schritt S825). Wenn die Spei­ cheradresse, an der Daten eingeschrieben werden, der Spei­ cheradresse entspricht, von der Daten, wie in der Kopierda­ tenliste beschrieben, kopiert werden, wird bestimmt, ob sich die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, in seiner eigenen Einheit befindet unter Bezugnahme auf die im PLS-Speicheranzeigespeicher 31 eingeschriebenen PLS-Speicherdaten (Schritt S826).
Wenn sich die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, in der eigenen Einheit befindet (Schritt S826 positiv), wer­ den die Daten an der Speicheradresse, an der Daten im Spei­ cher für die PLS in der eigenen Einheit kopiert werden sol­ len, eingeschrieben. Die Daten werden ebenfalls an die an die eigene Einheit angeschlossene PLS weitergeleitet (Schritt S827).
Wenn dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den sich nicht in der eigenen Einheit befindet (Schritt S826 negativ), wird die einem Datenkopiervorgang entsprechende Da­ tenschreibaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₁ wei­ tergeleitet (Schritt S828).
Bei der vierten Ausführungsform werden die für die Eigen­ schaften des Speichermediums 29, das den Speicher 7 für die PLS bildet, passenden Daten für alle Speicher 7 für jede PLS ausgewählt und in den Speicher 7 für den bzw. die PLS einge­ schrieben. Gemäß diesem Grundgedanken werden beispielsweise Daten, die sich in einer kurzen Zykluszeit ändern, in einen Speicher des Speichermediums 29 eingeschrieben, der eine schnelle Betriebsgeschwindigkeit aufweist, wohingegen Daten, die sich in einer vergleichsweise langen Zykluszeit ändern, in einen Speicher des Speichermediums 29 eingeschrieben wer­ den, der eine langsame Betriebsgeschwindigkeit aufweist. Aus diesem Grund läßt sich eine effektive Ausnutzung der Spei­ cherressourcen und eine Leistungsverbesserung des gesamten Sy­ stems erreichen.
Die Fig. 24 bis 26 zeigen eine fünfte Ausführungsform des PLS-Systems mit Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Erfin­ dung. Bei dieser fünften Ausführungsform sind die Netzwerk- Server 1₁ und 1₂ miteinander über den Kommunikationspfad 36 in einer Weise verbunden, die bidirektionale Kommunikation gestattet. Weiterhin sind mittels des Kommunikationspfades 36 die Serversteuereinheit 34 und die FA-Steuerung 2 jeweils an die Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ in einer Weise angeschlossen, die bidirektionale Kommunikation gestattet. Die Netzwerk-Ser­ ver 1₁ und 1₂ sind jeweils an die PLS 3₁ bis 3₁₀ und 3₁₁ bis 3₂₀ über Kommunikationspfade 5₁ und 5₂ wie in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform in einer Weise angeschlossen, die bidirektionale Kommunikation gestattet.
Wie in Fig. 25 gezeigt, weist die Server-Steuereinheit 34 einen Speichermedium-Speicher 37 auf, um einheitlich Spei­ chermediumdaten wie z. B. Typ, Speicherkapazität und Beriebs­ geschwindigkeit des Speichermediums 29 zu speichern, das den Speicher 7 für die PLS in beiden Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ bildet. Ferner weist die Server-Steuereinheit 34 einen PLS-Speicheranzeigespeicher 38 auf, um darin die Daten einzu­ schreiben, die zur Bestimmung, welche die PLS-Daten in den jeweiligen Netzwerk-Servern 1₁ oder 1₂ gespeichert werden sollen, notwendig sind.
Ferner weist die Server-Steuereinheit 34 eine Speicherdaten­ schreibeinrichtung 39 zum Einschreiben der PLS-Speicherdaten in den PLS-Speicheranzeigespeicher 38 auf. Sie weist weiter eine Speicherdatenleseeinrichtung 40 zum Auslesen der PLS-Speicherdaten, die in den PLS-Anzeigespeicher 38 eingeschrie­ ben wurden, auf. Weiterhin ist in der Server-Steuereinheit 34 sowohl eine Übertragungseinrichtung 44 als auch eine Emp­ fangseinrichtung 45 zur Kommunikation mit den beiden Netz­ werk-Servern 1₁ und 1₂ und der FA-Steuerung 2 vorgesehen. Schließlich umfaßt die Server-Steuereinheit 34 eine Steuer­ einrichtung 46 zum Steuern des Betriebs der oben beschriebe­ nen Einrichtungen.
Die Steuereinrichtung 46 verteilt die Daten, bzw. ordnet die Daten den Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂ jeweils zu, um darin die Daten gemäß den Speichermedium-Daten abzuspeichern, die im Speichermedium-Speicher 37 abgespeichert sind. Sie schreibt außerdem die PLS-Speicherdaten, die nach der oben beschriebe­ nen Zuordnung bestimmt wurden, mittels der Schreibeinrichtung 39 in den PLS-Speicheranzeigespeicher 38 ein. Die Steuerein­ richtung 46 liest weiterh 21563 00070 552 001000280000000200012000285912145200040 0002019617181 00004 21444in jedesmal, wenn Kommunikation zur Feststellung des Ziels für das Abspeichern der Daten vom Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ oder der FA-Steuerung 2 vom PLS-Speicheranzeigespeicher 38 durchgeführt wird, entsprechende PLS-Speicherdaten aus, um das Ziel zum Speichern der Daten festzulegen; und die Steuereinrichtung 46 überträgt die Da­ ten, welche das Bestimmungsziel zur Datenabspeicherung be­ treffen, an eine Station, die den Feststellvorgang veranlaßt hat.
Weiterhin kommuniziert die Steuereinrichtung 46 zyklisch mit den Netzwerk-Servern 1₁ und 1₂, um einen Zustand des Spei­ chermediums 29 zu überwachen, und erneuert die Speicherme­ dium-Daten des Speichermedium-Speichers 37.
Die Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ dieser Ausführungsform sind solche, bei denen im Vergleich zum Netzwerk-Server 1₁ der vierten Ausführungsform die Speichermedium-Speicher 30 und die PLS-Anzeigespeicher 31 weggelassen wurden.
Die Steuereinrichtungen 46 im Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ füh­ ren jeweils Kommunikation zur Feststellung des Bestimmungs­ ziels zum Abspeichern der Daten mit der Server-Steuereinheit 34 jedes Mal, wenn sie Daten von den PLS erhalten, durch und geben einen Steuerbefehl entweder zum Einschreiben der emp­ fangenen Daten in den Speicher 7 für die PLS im eigenen Netz­ werk-Server oder zur Übertragung der Daten an andere Netz­ werk-Server bzw. an den anderen Netzwerk-Server gemäß einem Antwortsignal von der Server-Steuereinrichtung 34 aus.
Die vorliegende Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß anders als bei der vierten Ausführungsform die Server- Steuereinheit 34 Steuerbefehle einheitlich ausgibt, um zu entscheiden, in welchen Speicher 7 für die PLS im jeweiligen Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ die PLS-Daten abgespeichert werden sollen. Es werden also Steuersignale ausgegeben, um die Daten zu verteilen bzw. die Daten dem jeweiligen Netzwerk-Server zuzuordnen und zu bestimmen, in welchem der jeweiligen Netz­ werk-Server die PLS-Daten gespeichert werden sollen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 27 bis 29 der Betriebsablauf bei der fünften Ausführungsform beschrie­ ben.
Die Fig. 27 zeigt den Betriebsablauf der Server-Steuerein­ heit 34.
Dieser Betriebsablauf mit jeweils einer vorbestimmten Zeit­ dauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei die Server- Steuereinheit 34 zunächst in einen Zustand eintritt, in der sie auf den Empfang von PLS-Daten von den beiden Netzwerk- Servern 1₁ und 1₂ und der FA-Steuerung 2 wartet, nämlich in einen Wartezustand zur Zielbestimmung der abzuspeichernden Daten (Schritt S900). Wenn PLS-Daten empfangen werden (Schritt S901 positiv), entscheidet die Server-Steuereinheit 34, in welchem der Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ die Daten ge­ speichert werden sollen, und schreibt die PLS-Speicherdaten, die anzeigen, in welchem Netzwerk-Server die jeweiligen PLS-Daten gespeichert werden, in den PLS-Speicheranzeigespeicher 38 ein (Schritt S902).
Es sollte erwähnt werden, daß, wenn bereits PLS-Speicherdaten im PLS-Speicheranzeigespeicher 38 vorhanden sind und keine Änderung in den Speichermedium-Daten, die im Speichermedium- Speicher 37 eingeschrieben sind, aufgetreten ist, Schritt S902 ausgelassen wird.
Daraufhin werden PLS-Speicherdaten aus dem PLS-Anzeigespei­ cher 38 ausgelesen und an eine Station übertragen, die den Bestimmungsvorgang betreffend das Ziel der Datenabspeicherung ausgegeben hat (Schritt S903).
Die Fig. 28 und 29 zeigen den Betriebsablauf im Netzwerk- Server 1₁ und 1₂. Dieser Betriebsablauf mit jeweils vorbe­ stimmter Zeitdauer wird wiederholte Male durchgeführt, wobei zunächst die beiden Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ in einem Zu­ stand eintreten, in dem sie auf den Empfang von PLS-Daten und Daten von an der eigenen Einheit angeschlossenen PLS warten (Schritt S1000). Wenn Daten erhalten werden (Schritt S1001 positiv), übertragen die Netzwerk-Server 1₁ und 1₂ die PLS-Daten an die Server-Steuereinheit 34 als Anfrage betreffend das Ziel der Datenabspeicherung (Schritt S1002).
Daraufhin tritt der betreffende Netzwerk-Server in einen War­ tezustand, in dem er auf den Empfang von Daten betreffend das Ziel der Datenabspeicherung von der Server-Steuereinheit 34 wartet (Schritt S1003). Wenn Daten betreffend das Ziel der Datenabspeicherung erhalten werden (Schritt S1004 positiv), wird bestimmt, ob die Daten in den Speicher 7 für PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen gemäß den die Speicherzielbestimmung betreffenden erhaltenen Daten (Schritt S1005).
Wenn die erhaltenen Daten in den Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S1005 positiv), werden die erhaltenen Daten an der vorbe­ stimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS einge­ schrieben.
Wenn dagegen die Daten nicht in den Speicher 7 für PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sollen (Schritt S1005 negativ), wird die Datenschreibaufforderung zum Übertragen der Daten an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S1007).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server auf eine Datenleseauf­ forderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S1008). Wenn die Datenleseaufforderung erhalten wird (Schritt S1009 positiv), überträgt er PLS-Daten als Daten an die Server-Steuereinheit 34 und führt eine Abfrage betreffend das Ziel der Datenab­ speicherung durch (Schritt S1010).
Daraufhin wird bestimmt, ob die der Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 entsprechenden Daten Daten sind, die in den Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit einge­ schrieben werden sollen gemäß den von der Server-Steuerein­ heit 34 ausgegebenen Daten, die das Ziel zum Abspeichern der Daten betreffen (Schritt S1011). Wenn die Aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S1011 positiv) , wer­ den die der Datenleseaufforderung entsprechend angeforderten Daten aus dem Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit ausgelesen und an die FA-Steuerung 2 übertragen (Schritt S1012.
Wenn dagegen die Datenleseaufforderung von der FA-Steuerung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S1011 ne­ gativ), wird die von der FA-Steuerung 2 mittels des Netzwerk- Servers 1₁ erhaltene Datenleseaufforderung an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weitergeleitet (Schritt S1013).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server auf eine Datenschreib­ aufforderung von der FA-Steuerung 2 (Schritt S1014). Wenn eine Datenschreibaufforderung erhalten wird (Schritt S1015 positiv), überträgt der Netzwerk-Server PLS-Daten als Daten an die Server-Steuereinheit 34 und führt eine Abfrage betref­ fend das Ziel der Datenabspeicherung durch (Schritt S1016).
Daraufhin wird bestimmt, ob die der Datenschreibaufforderung entsprechenden Daten von der FA-Steuerung 2 in den Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben werden sol­ len gemäß den von der Server-Steuereinheit 34 ausgegebenen Daten, die das Ziel der Datenabspeicherung betreffen (Schritt S1017). Wenn die Aufforderung für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S1017 positiv), werden die erhaltenen Daten mit den entsprechenden internen Daten im Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit verglichen (Schritt S1018). Wenn bei diesem Vergleich irgendeine Änderung in den Daten festge­ stellt wird (Schritt S1019 positiv), werden die neuen, bzw. die von der FA-Steuerung 2 erhaltenen Daten an der vorbe­ stimmten Speicheradresse im Speicher 7 für die PLS einge­ schrieben (Schritt S1020). Weiterhin werden die Daten auch an die PLS zusammen mit den PLS-Daten übertragen (Schritt S1021).
Wenn dagegen die Datenschreibaufforderung von der FA-Steue­ rung 2 nicht für die eigene Einheit bestimmt ist (Schritt S1017 negativ), wird die Datenschreibaufforderung von der FA-Steuerung 2 an andere Netzwerk-Server weitergeleitet (Schritt S1022).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server auf eine Datenschreib­ aufforderung für einen Datenkopiervorgang vom anderen Netz­ werk-Server 1₂ (Schritt S1023). Wenn Schreibdaten erhalten werden (Schritt S1024 positiv), schreibt der Netzwerk-Server die Daten an der Speicheradresse, an der die Daten im Spei­ cher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit hinkopiert wer­ den sollen, ein, und gibt die Daten an die an seine eigene Einheit angeschlossene PLS weiter (Schritt S1025).
Daraufhin wartet der Netzwerk-Server auf eine Datenschreib­ aufforderung vom anderen Netzwerk-Server (Schritt S1026). Wenn Daten erhalten werden (Schritt S1027 positiv), schreibt der Netzwerk-Server die Daten in den Speicher 7 für die PLS in seiner eigenen Einheit ein (Schritt (S1028).
Daraufhin wird beim Einschreiben der Daten in den Speicher 7 für die PLS bestimmt, ob die Speicheradresse, an der die Da­ ten eingeschrieben werden, der Speicheradresse entspricht, von der Daten wie in dem Bereich 10 der Kopierdatenliste be­ schrieben, kopiert werden (Schritt S1029). Wenn die Spei­ cheradresse, an der Daten eingeschrieben werden, die Spei­ cheradresse ist, von der Daten, wie in der Kopierdatenliste beschrieben, kopiert werden (Schritt S1029 positiv), werden die PLS-Daten als Daten an die Server-Steuereinheit 34 über­ tragen und eine Bestimmung betreffend das Ziel für die Daten­ abspeicherung wird durchgeführt (Schritt S1030).
Daraufhin wird gemäß den Daten von der Server-Steuereinheit 34, die das Ziel für die Datenabspeicherung betreffen be­ stimmt, ob die Speicheradresse, von der Daten kopiert werden, die eigene Einheit betrifft (Schritt S1031).
Wenn die Speicheradresse, von der die Daten kopiert werden, sich in der eigenen Einheit befindet (Schritt S1031 positiv), werden die Daten an der Speicheradresse, an der die Daten hinkopiert werden sollen, in den Speicher 7 für die PLS in der eigenen Einheit eingeschrieben und die Daten werden auch an die an die eigene Einheit angeschlossene PLS übertragen (Schritt S1032).
Wenn dagegen die Speicheradresse, von der Daten kopiert wer­ den, sich nicht in der eigenen Einheit befindet (Schritt S1031 negativ), wird die Datenschreibaufforderung für den Da­ tenkopiervorgang an den anderen Netzwerk-Server 1₂ weiterge­ leitet (Schritt S1033).
Bei der fünften Ausführungsform werden Daten, die für die Charakteristiken des Speichermediums 29, das den Speicher 7 für die PLS bildet, geeignet sind, jeweils für den Speicher 7 für die PLS ausgewählt und darin eingeschrieben.
Durch diese Maßnahme werden Daten, die hinsichtlich etwaiger Änderungen eine kurze Zykluszeit aufweisen, in den Speicher des Speichermediums 29 mit einer hohen Betriebsgeschwindig­ keit eingeschrieben, wohingegen Daten, die hinsichtlich et­ waiger Änderungen eine lange Zykluszeit aufweisen, in den Speicher des Speichermediums 29 mit einer niedrigen Betriebs­ geschwindigkeit eingeschrieben werden. Dadurch läßt sich eine effektive Ausnutzung der Speicherressourcen erreichen und die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems kann verbessert wer­ den. Auch werden Steuerbefehle für die Zuordnung bzw. das An­ sprechen von Netzwerk-Servern zum Abspeichern von Daten und Steuerbefehle für das Datenkopieren zwischen den Netzwerk- Servern einheitlich von der Server-Steuereinheit ausgegeben.
Aus diesem Grunde läßt sich die Effizienz des Gesamtsystems erhöhen, ohne daß die Verarbeitungskapazität der jeweiligen Netzwerk-Server im Vergleich zu einem Fall, in dem diese Ver­ arbeitungsschritte jeweils in dem betreffenden Netzwerk-Ser­ ver durchgeführt werden, verringert wird.
Wie oben beschrieben, werden in den Speicher des Netzwerk- Servers gemäß der vorliegenden Erfindung Übertragungs-, bzw. Empfangsdaten der an dem Netzwerk-Server angeschlossenen Pro­ grammverarbeitungseinrichtungen eingeschrieben. Gleichzeitig werden die Daten für die Programmverarbeitungseinrichtungen einheitlich im Netzwerk-Server gesteuert, so daß eine Daten­ lese-/schreibaufforderung für Daten für die Programmverarbei­ tungseinrichtungen nur im Netzwerk-Server ausgeführt wird. Aus diesem Grunde läßt sich die Ansprech- bzw. Bearbeitungs­ zeit für das Lesen/Einschreiben von Daten erhöhen. Auch ist es nicht notwendig, wenn eine Datenlese-/schreibaufforderung an eine Vielzahl von Progammverarbeitungseinrichtungen für Daten an die Programmverarbeitungseinrichtungen, die einheit­ lich im Netzwerk-Server gesteuert werden, ausgegeben werden sollen, eine Datenlese-/schreibaufforderung an jede einzelne Programmverarbeitungseinrichtung auszugeben. Aus diesem Grunde werden Abläufe, wie zum Beispiel das Programmieren vereinfacht.
Beim Kopieren von Daten werden eine Programmverarbeitungsein­ richtung betreffende Daten, die an einer Speicheradresse in­ nerhalb der Speicher eingeschrieben sind, mittels der Daten­ leseeinrichtung aus dem Speicher ausgelesen und die Daten werden an eine Speicheradresse in dem Speicher, der Daten für die anderen Programmverarbeitungseinrichtungen speichert, mittels der Schreibeinrichtung gemäß den jeweils in der Ko­ pierdatenliste beschriebenen Speicheradressen, von der Daten kopiert werden und zu denen Daten hinkopiert werden, einge­ schrieben. Dadurch wird der Datenkopiervorgang genau, schnell und ohne von der Programmverarbeitungseinrichtung abzuhängen, durchgeführt. Dadurch läßt sich die Arbeitsbelastung einer Programmverarbeitungseinrichtung reduzieren. Ebenfalls ist es nicht notwendig, ein Datenverarbeitungsprogramm in der Pro­ grammverarbeitungseinrichtung vorzusehen, das den Datenko­ piervorgang zwischen Programmverarbeitungseinrichtungen be­ wältigt.
Bei einem anderen Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung werden Daten für die PLS in den Speicher für die PLS eingeschrieben dadurch, daß die Daten von jeder an dem Netz­ werk-Server angeschlossene PLS übertragen und erhalten wer­ den. Die Daten für jede PLS werden einheitlich im Netzwerk- Server gesteuert, so daß eine Datenlese-/schreibaufforderung für Daten einer PLS von der FA-Steuerung nur an den Netzwerk- Server ausgegeben wird. Aus diesem Grund ist die Verarbei­ tungsfähigkeit hinsichtlich des Lesens/Schreibens von Daten verbessert und die Zugriffszeit verkürzt.
Darüber hinaus werden die Daten für jede PLS im Netzwerk-Ser­ ver einheitlich gesteuert, so daß es nicht notwendig ist, eine Datenlese-/schreibaufforderung an jede PLS einzeln aus­ zugeben, wenn die FA-Steuerung eine Datenlese- /schreibaufforderung an eine Vielzahl von PLS ausgibt. Aus diesem Grunde werden Abläufe, wie zum Beispiel das Program­ mieren, vereinfacht.
Wenn Daten gemäß Speicheradressen, von denen Daten kopiert und an die Daten hinkopiert werden, wie jeweils in der Ko­ pierdatenliste beschrieben, kopiert werden, werden die Daten für den PLS (programmierbare logische Steuerung), die an ei­ ner Speicheradresse im Speicher für die PLS eingeschrieben sind, mittels der Leseeinrichtung ausgelesen; die Daten wer­ den mittels der Schreibeinrichtung an eine Speicheradresse im Speicher an der Daten für andere PLS (andere programmierbare logische Steuerungen) gespeichert werden, eingeschrieben; und der Datenkopiervorgang wird mit genau, schnell und ohne von der FA-Steuerung abzuhängen, durchgeführt, so daß die Ar­ beitsbelastung in der FA-Steuerung reduziert wird.
Selbst wenn das System für die FA-Steuerung geändert wird, kann eine Fertigungsanlage oder dergleichen wie gewöhnlich in Betrieb gehalten werden. In solch einem Fall führt die FA-Steuerung nur Arbeitsschritte aus, um Parameter zu verändern; sie muß keine Adressendaten für die PLS speichern. Aus diesem Grund können Speicherressourcen in der FA-Steuerung eingespart werden. Darüber hinaus muß kein Programm für das Kopieren von Daten zwischen PLS in der PLS vorgesehen werden.
Bei einem anderem Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung wird das Kopieren von Daten in einem ausgedehnten Be­ reich zwischen Netzwerk-Servern gemäß Speicheradressen durch­ geführt, von denen Daten kopiert werden und an die Daten, wie jeweils in der Kopierdatenliste beschrieben, hinkopiert wer­ den, so daß der Datenkopiervorgang zwischen Netzwerk-Servern genau, schnell und ohne von irgendwelchen Verarbeitungs­ schritten der FA-Steuerung abzuhängen, durchgeführt werden kann. Aus diesem Grunde läßt sich die Arbeitsbelastung der FA-Steuerung reduzieren.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung wird Datenaustausch zwischen der FA-Steuerung und dem bzw. den Netzwerk-Servern unter Bezugnahme auf den Listenin­ halt angeschlossener PLS, die im Netzwerk-Server abgespei­ chert ist, durchgeführt, so daß die FA-Steuerung keine Kommu­ nikationsadress-Daten für den bzw. die Netzwerk-Server spei­ chern muß. Es kann ein transparenter Datenaustausch zwischen allen Netzwerk-Servern durchgeführt werden, ohne darüber in­ formiert zu sein, an welchen Netzwerk-Server die entspre­ chende PLS angeschlossen ist.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung werden Daten, die im Speicher für die PLS einge­ schrieben werden sollen, dupliziert, so daß selbst dann, wenn Daten zerstört werden, ein back-up mittels der anderen Daten durchgeführt werden kann. Aus diesem Grunde ist die Zuverläs­ sigkeit des Systems verbessert.
Bei einem weiteren Netzwerk-Server gemäß der vorliegenden Er­ findung werden charakteristische Daten, wie z. B. Betriebsge­ schwindigkeit des Speichermediums, das den Speicher für die PLS bildet, für jeden Speicher jeder PLS ausgewählt. Die Da­ ten werden im Speicher für die PLS eingeschrieben, so daß Speicherressourcen wirksam ausgenutzt werden und die Effizienz des Gesamtsystems erhöht wird.
Bei einem weiteren programmierbaren logischen Steuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung werden charakteristische Da­ ten des Speichermediums, das den Speicher für die PLS bildet, für jeden Speicher, für jeden PLS ausgewählt und die Daten werden in den Speicher für die PLS eingeschrieben, so daß Da­ ten, die eine kurze Zyklus zeit hinsichtlich Änderungen auf­ weisen, in den Speicher des Speichermediums mit einer hohen Betriebsgeschwindigkeit eingeschrieben werden, wohingegen Da­ ten, die eine lange Zykluszeit hinsichtlich Änderungen auf­ weisen, in den Speicher des Speichermediums mit einer gerin­ gen Betriebsgeschwindigkeit eingeschrieben werden. Damit kann eine wirksame Ausnutzung der Speicherressourcen und eine Ver­ besserung der Leistung des Gesamtsystems erreicht werden.
Auch wird die Verteilung, bzw. Zuordnung von Daten zwischen den Netzwerk-Servern, die Daten speichern, und die Steuerung des Datenkopiervorgangs zwischen den Netzwerk-Servern ein­ heitlich in der Server-Steuereinheit durchgeführt. Aus diesem Grunde läßt sich die Effizienz des Gesamtsystems verbessern, ohne daß die Rechenkapazität jedes einzelnen Netzwerk-Servers reduziert werden muß, wie das der Fall wäre, wenn Rechen­ schritte individuell in jedem Netzwerk-Server durchgeführt werden würden.
Bezugszeichenliste
Fig. 2, Fig. 7, Fig. 8, Fig. 13, Fig. 19, Fig. 18, Fig. 25, Fig. 26
12, 14, 16, 22 Empfangseinrichtung
11, 13, 15, 21 Übertragungseinrichtung
10 Bereich für Kopierdatenliste
8, 19 Speicherüberschreibeinrichtung
9, 20 Speicherleseeinrichtung
Fig. 3
Schritt S100 Daten werden verglichen
Schritt S101 Änderung in den Daten
Schritt S104 Daten erhalten?
Fig. 4
Schritt S201 Daten erhalten?
Schritt S204 Datenleseaufforderung erhalten
Fig. 5
Schritt S211 erhaltene Daten werden im Speicher für die PLS eingeschrieben
Schritt 212 Speicheradresse, an der Daten einge­ schrieben werden = Speicheradresse, von der Daten kopiert werden?
Fig. 9
Schritt S304 Datenleseaufforderung erhalten Schritt S305 für die eigene Einheit bestimmt?
Schritt S308 Warten auf Daten von anderen Netzwerk- Servern als Antwort auf eine Daten­ leseaufforderung

Claims (8)

1. Netzwerk-Server, der jeweils an eine erste (3₁) und eine zweite (3 n) Programmverarbeitungseinrichtung in einer Weise angeschlossen ist, die bidirektionale Kommunika­ tion gestattet, wobei der Netzwerk-Server (1₁; 1₂) um­ faßt:
  • - einen Speicher (7), um darin an einer vorbestimmten Speicheradresse Daten von der ersten Programmverar­ beitungseinrichtung (3₁) zu speichern;
  • - eine Empfangseinrichtung (14) zum Empfang von der ersten Programmverarbeitungseinrichtung (3₁) über­ tragener Daten;
  • - eine Schreibeinrichtung (8) zum Einschreiben von Daten in den Speicher (7), die von der Empfangsein­ richtung (14) erhalten wurden;
  • - eine Leseeinrichtung (9) zum Auslesen von Daten aus dem Speicher (7);
  • - eine Übertragungseinrichtung (13) zum Übertragen von den von der Leseeinrichtung (9) ausgelesenen Daten an die zweite Programmverarbeitungsein­ richtung (3 n):
  • - einen Bereich (10) für eine Kopierdatenliste, in der sowohl Speicheradressen beschrieben sind, von denen Daten kopiert werden, als auch Speicher­ adressen, zu denen Daten hinkopiert werden; und
  • - eine Steuereinrichtung (6) zum Bereitstellen von Steuersignalen, um die an den Speicheradressen im Speicher (7) eingeschriebenen Daten, von denen Da­ ten kopiert werden sollen, mittels der Leseeinrich­ tung (9) auszulesen und weiterhin um Daten an Spei­ cheradressen in den Speicher (7), an denen die Da­ ten hinkopiert werden sollen, mittels der Schreib­ einrichtung (8) in den Speicher (7) einzuschreiben gemäß den jeweils in der Kopierdatenliste beschrie­ benen Speicheradressen.
2. Netzwerk-Server nach Anspruch 1, an den jeweils eine Vielzahl von Programmverarbeitungs­ einrichtungen, insbesondere von programmierbaren logischen Steuerungen (kurz: PLS) (3₁, . ., 3 n) und wenigstens eine FA-Steuerung (2) in einer Weise angeschlossen sind, die eine bidirektionale Kommunikation gestattet, wobei der Netzwerk-Server (1₁; 1₂) umfaßt:
  • - einen Speicher (7) für die PLS zum Abspeichern von Daten an vorbestimmten Speicheradressen für jede programmierbare logische Steuerung (3₁, . . ., 3 n);
  • - eine Empfangseinrichtung (13, 14, 12) zum Empfang von Daten, die von den programmierbaren logischen Steuerungen (3₁, . ., 3 n) oder von der FA-Steuerung (2) übertragen wurden;
  • - eine Schreibeinrichtung (8) zum Einschreiben der durch die Empfangseinrichtung (14, 12) erhaltenen Daten in den Speicher (7) für die PLS;
  • - eine Leseeinrichtung (9) zum Auslesen von Daten aus dem Speicher (7) für die PLS;
  • - eine Übertragungseinrichtung (13, 11) zum Übertragen der mittels der Leseeinrichtung (9) ausgelesenen Daten an die programmierbaren logischen Steuerungen (3₁, . . ., 3 n) oder an die FA-Steuerung (2);
  • - einen Bereich (10) für eine Kopierdatenliste, in der sowohl Speicheradressen, von denen Daten kopiert werden als auch Speicheradressen, an die Daten hinkopiert werden, für den Datenkopiervorgang beschrieben sind; und
  • - eine Steuereinrichtung (6) zum Bereitstellen von Steuersignalen, um mittels der Leseeinrichtung (9) Daten von Speicheradressen im Speicher (7) für die PLS, von denen Daten kopiert werden sollen, auszu­ lesen, und weiterhin um mittels der Schreibeinrich­ tung (8) die Daten an den Speicheradressen, zu denen die Daten hinkopiert werden sollen, im Spei­ cher für die PLS einzuschreiben gemäß den in der Kopierdatenliste beschriebenen Speicheradressen.
3. Netzwerk-Server nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Netzwerk-Server (11) eine Übertragungseinrich­ tung (25) und eine Empfangseinrichtung (24) für bidirek­ tionale Kommunikation mit weiteren Netzwerk-Servern (1₂) aufweist,
wobei der Bereich (10) für die Kopierdatenliste einen Bereich umfaßt, in dem Speicheradressen, von denen Daten kopiert werden sollen und Speicheradressen, zu denen Da­ ten hinkopiert werden sollen, beschrieben sind,
wobei jeder Netzwerk-Server (1₁; 1₂) jeweils einen Spei­ cher (7) zum Datenkopieren zwischen den verschiedenen Netzwerk-Servern (1₁; 1₂) aufweist und
wobei die Steuereinrichtung (6) einen Datenkopiervorgang mittels der Übertragungs- und der Empfangseinrichtung (25, 24) zwischen den Netzwerk-Servern (1₁; 1₂) gemäß den Speicheradressen in der Kopierdatenliste ausführt.
4. Netzwerk-Server nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß er sowohl Übertragungs- als auch Empfangseinrichtun­ gen (25, 24) zur bidirektionalen Kommunikation mit ande­ ren Netzwerk-Servern (1₂) umfaßt und weiter einen Be­ reich (28) für eine Liste angeschlossener PLS umfaßt, die die angeschlossenen programmierbaren logischen Steuerungen anzeigt,
wobei die Steuereinrichtung (6) bei Empfang einer Daten­ lese-/schreibaufforderung von der FA-Steuerung (2) be­ stimmt, ob die Datenlese-/schreibaufforderung an irgend­ eine an den Netzwerk-Server (1₁) angeschlossene program­ mierbare logische Steuerung ausgegeben wurde unter Be­ zugnahme auf den Listeninhalt der Liste angeschlossener PLS,
wobei die Steuereinheit (6) der Aufforderung selbst nachkommt, wenn die Datenlese-/schreibaufforderung für eine am eigenen Netzwerk-Server (1₁) angeschlossene pro­ grammierbare logische Steuerung (3₁, 3₁₀) bestimmt ist, und
wobei sie andernfalls die Datenlese-/schreibaufforderung mittels der Übertragungseinrichtung (25) an den oder die anderen Netzwerk-Server (1₂) weiterleitet.
5. Netzwerk-Server nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Netzwerk-Server (1₁) einen Speicher (7) für die PLS (3₁, . . ., 3₂₀) zum Abspeichern der Daten von an an­ deren Netzwerk-Servern (1₂) angeschlossenen programmier­ baren logischen Steuerungen (3₁₁, . . ., 3₂₀) umfaßt, wobei die Steuereinrichtung (6) Steuersignale bereit­ stellt, um Daten für eine an anderen Netzwerk-Servern (1₂) angeschlossene programmierbare logische Steuerungen mittels der Übertragungs-/Empfangseinrichtung (25, 24) zu übertragen und zu empfangen und weiterhin, um die Da­ ten mit der Schreibeinrichtung (8) in den Speicher (7) für die PLS (3₁, 3₂₀) einzuschreiben.
6. Netzwerk-Server nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin umfaßt:
  • - einen Speichermedium-Speicher (30) zum Abspeichern von Speichermedium-Daten, wie Speichertyp, Spei­ cherkapazität und Betriebsgeschwindigkeit der Spei­ cher, die jeweils den Speicher (7) für die PLS bil­ den;
  • - einen PLS-Speicheranzeigespeicher (31), um darin die PLS-Speicherdaten zu speichern, die anzeigen, welche Daten im Speicher (7) für die PLS abgespeichert sind,
  • - eine Schreibeinrichtung (32), zum Einschreiben der PLS-Speicherdaten in den PLS-Speicheranzeigespei­ cher (31), und
  • - eine Leseeinrichtung (33) zum Auslesen der PLS-Speicherdaten aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher (31),
wobei die Steuereinrichtung (6) Steuersignale be­ reitstellt, um zu bestimmen, welche Daten im Spei­ cher (7) für die PLS im eigenen Netzwerk-Server (1₁) gemäß den im Speichermedium-Speicher (30) ein­ geschriebenen Speichermedien-Daten eingeschrieben werden sollen und die PLS-Speicherdaten gemäß die­ ser Entscheidung in den PLS-Speicheranzeigespeicher (31) einschreibt und auch Steuersignale ausgibt, um die PLS-Speicherdaten, die den aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher (31) erhaltenen Daten ent­ sprechen, auszulesen und wobei die Steuereinrich­ tung (6) bestimmt, ob die Daten im Speicher (7) für die PLS im eigenen Netzwerk-Server eingeschrieben werden sollen oder an andere Netzwerk-Server wei­ tergeleitet werden sollen.
7. Programmierbares logisches Steuerungssystem mit
  • - einer Vielzahl von Netzwerk-Servern, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die jeweils an eine Vielzahl von programmierbaren logischen Steue­ rungen in einer Weise angeschlossen ist, die bidi­ rektionale Kommunikation gestattet und mit
  • - einer Server-Steuereinheit (34), die an den Netz­ werk-Servern (1₁; 1₂) und an mindestens einer FA-Steuerung (2) in einer Weise angeschlossen ist, die bidirektionale Kommunikation gestattet,
  • - wobei die Netzwerk-Server (1₁, 1₂) umfassen:
  • - Empfangseinrichtungen (25), zum Empfangen von Da­ ten, die von einer programmierbaren logischen Steuerung (3₁, . . ., 3 n) oder der Server-Steuer­ einheit (34) übertragen werden,
  • - eine Übertragungseinrichtung (24) zum Übertragen der mittels der Leseeinrichtung (9) ausgelesenen Daten an die programmierbaren logischen Steuerungen (3₁, . . ., 3 n) oder an die Server-Steuereinheit (34) -Steuereinrichtungen (6) zum Bereitstellen von Steu­ ersignalen, um Kommunikationen mit der Server- Steuereinheit (34) durchzuführen, wobei ein Ziel zum Datenabspeichern abgefragt wird jedesmal, wenn Daten von einer programmierbaren logischen Steue­ rung erhalten werden und um zu bestimmen, ob die erhaltenen Daten im Speicher (7) für die PLS im je­ weils eigenen Netzwerk-Server (1₁, 1₂) eingeschrie­ ben werden sollen oder an andere Netzwerk-Server (1₂, 1₁) gemäß einer Bestätigung von diesem anderen Netzwerk-Server übertragen werden sollen, wobei die Server-Steuereinheit (34)
  • - einen Speichermedium-Speicher (37) zum Speichern von Speichermedium-Daten, wie Speichertyp, Speicherkapazität und Betriebsgeschwindigkeit des Speichermediums (29), die jeweils den Speicher (7) für die PLS bei den Netzwerk-Servern (1₁, 1₂) bilden, umfaßt,
  • - einen PLS-Speicheranzeigespeicher (38) zum Abspei­ chern der PLS-Speicherdaten, die anzeigen, welche Daten der jeweiligen Netzwerk-Server (1₁, 1₂) darin gespeichert sind,
  • - eine Schreibeinrichtung (39) zum Einschreiben der PLS-Speicherdaten in den PLS-Speicheranzeigespei­ cher (38),
  • - eine Leseeinrichtung (40) zum Auslesen der PLS-Speicherdaten aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher (38) und
  • - eine Steuereinrichtung (46) zum Bereitstellen von Steuersignalen, um die Daten an die Netzwerk-Server (1₁, 1₂) zu verteilen und diesen zuzuordnen, die jeweils zum Abspeichern der Daten gemäß den Spei­ chermedium-Daten im Speichermedium-Speicher (37) vorgesehen sind, um die PLS-Speicherdaten, die durch obige Zuordnung bestimmt wurden, mittels der Schreibeinrichtung (39) in den PLS-Speicheranzeige­ speicher (38) einzuschreiben, um entsprechende PLS-Speicherdaten aus dem PLS-Speicheranzeigespeicher (38) bei jeder Kommunikation, die nach einem Ziel zum Abspeichern der Daten vom Netzwerk-Server (1₁, 1₂) oder von der FA-Steuerung (2) nachfragt, auszu­ lesen, um die Zielrichtung zum Abspeichern der Da­ ten zu bestimmen und um die Daten, die die Ziel­ richtung festlegen, an eine Station zu übertragen, die die Nachfrage gestartet hat.
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