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DE19617785A1 - Anordnung für Spiralförderanlagen - Google Patents

Anordnung für Spiralförderanlagen

Info

Publication number
DE19617785A1
DE19617785A1 DE1996117785 DE19617785A DE19617785A1 DE 19617785 A1 DE19617785 A1 DE 19617785A1 DE 1996117785 DE1996117785 DE 1996117785 DE 19617785 A DE19617785 A DE 19617785A DE 19617785 A1 DE19617785 A1 DE 19617785A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spiral
conveyor
arrangement
feed
spirals according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996117785
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Icking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996117785 priority Critical patent/DE19617785A1/de
Publication of DE19617785A1 publication Critical patent/DE19617785A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0258Automatic devices with endless screws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
    • B65G33/08Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials
    • B65G33/14Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials comprising a screw or screws enclosed in a tubular housing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Spiralförder­ anlagen gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs und dient vor­ nehmlich der Verteilung von Futterstoffen aus einem Vorratsbe­ hälter auf mehrere Versorgungseinrichtungen einer Tierkategorie.
In der modernen landwirtschaftlichen Veredlungsproduktion ist es aus Gründen des Tierschutzes und der Wirtschaftlichkeit im­ mer wichtiger nach dem "Rein-Raus-System" zu verfahren, d. h. in einem Raum befinden sich ausschließlich Tiere gleichen Alters und Gewichts mit einheitlichen Bedürfnissen.
Nur so können die operativ zu steuernden Faktoren wie Wärme, Lüftung; Fütterung usw. je Stallabteil einheitlich optimiert werden.
So werden derzeitig über Seil- oder Kettenförderer, die durch alle Abteile eines Zucht- oder Mastbetriebes führen, spezielle Futtermischungen vom Computer über Trogventile zu den einzel­ nen Freßstellen hin gesteuert.
Abgesehen, daß dabei oft die maximal zulässigen Förderlängen bekannter Futtertransportanlagen nicht ausreichen, ist der technische Aufwand sehr teuer und kompliziert.
Kombinationen herkömmlicher Spiralförderer, bei denen aus einem Hauptförderer je Abteil kurze Querförderer abzweigen, reduzieren zwar den Ventilaufwand, haben aber den großen Nachteil, bei Einzeltierhaltungen oder Krankheiten nicht zu funktionieren, weil nur in einer Richtung gefördert werden kann.
Bei den vorgenannten Einschränkungen kommt es häufig vor, daß am Ende eines Einzelförderers, wo der Endschalter plaziert sein muß, kein Futter abgenommen wurde, die Anlage folglich dann kein Futter nachbringt, obwohl an vorangegangenen Freßplätzen Bedarf besteht, der nicht beriedigt werden kann.
Hier helfen nur geschlossene Förderkreise, die nicht abgenom­ menes Futter wieder zurück zum Ausgangspunkt transportieren. Wenn das zurückgekommene Futter den zulässigen Maximalfüllgrad überfördert kommt es bei Seil- und Kettenförderern zu kostspie­ ligen Störungen, weil in einem geschlossenem Fördersystem das Transportrohr nicht 100% gefüllt sein darf.
Bekannte Rohrförderer, die nicht verbrauchtes Futter wieder in den Futtervorratsbehälter zurückfördern (FR-PS 14 78 681 oder GB-PS 11 48 741) sind oft zu teuer, machen bisweilen auch Schwie­ rigkeiten bei engen Einbauverhältnissen und haben grundsätzlich das Problem einer ungewünschten Vermischung, wenn z. B. Medizi­ nalfutter verabreicht wurde, kann nicht direkt wieder mit Stan­ dardfutter weiter gefahren werden, weil zurückkommendes Spezial­ futter oben auf das Standardfutter abgelegt und zu spät und unkontrolliert wieder zu den Tieren gelangen würde. Ähnliches gilt für viele Futterinhaltsstoffe, die beim Altern Qualität einbüßen.
In der DE 29 42 324 C2 wird eine "Anordnung für Futterförder­ anlagen mit Förderschnecke" beschrieben, bei der das umlaufende Förderseil von einer Schnecke aus dem Vorratsbehälter das Fut­ ter erhält und zurückkommendes Futter am anderen Ende wieder auf den Anfang dieser Einspeiseschnecke abgibt.
Derartige Förderanlagen sind für einzelne Stallabteile jedoch zu teuer und zu wartungsintensiv.
In einer aus den USA bekannten Förderanlage wird eine Spirale, dessen beide Enden miteinander verbunden sind, mit Hilfe eines Zahnradantriebes axial durch ein geschlossenes Rohrsystem bewegt.
Bei zurückkommendem Futter muß die dosierte Futtereinspeisung solange gestoppt werden, bis das Förderrohr sich geleert hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs beschriebene Förder­ anlage so zu gestalten, daß nicht abgegebene Futterstoffe bis zu ihrer zielbestimmten Abgabe im Transportrohr verbleiben, ohne daß eine zusätzliche Rückgabeleitung oder füllgradabhängige Steuermechanismen notwendig sind, andererseits der gleichmä­ ßige Förderstrom nicht gestört wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Anordnung eines Vorratsbehälters in einem Futterförderer, dessen beide Enden der Förderspirale sich überschneiden, gelöst, in dem die Spiral­ anschlußwelle des ziehend wirkenden Antriebs bis in den Vorrats­ raum hineinreicht und das Futter unmittelbar nach Austritt aus dem Vorratsbehälter auf das andere Ende der Spirale übergeben wird.
An beiden Seiten läuft der keilförmige Boden des Vorratsbehälters in Stutzen für den Förderrohranschluß aus.
Zur Antriebsseite hin wird das Übergabeteil mit dem Motorflansch montiert. Hier wird die Förderspirale über eine Anschlußwelle, die bis in den Vorratsraum reicht, an den Antriebsmotor gekop­ pelt, durch den Vorratsraum und der angeschlossenen Förderlei­ tung hindurch bis zurück durch das motorseitige Übergabeteil un­ terhalb des angetriebenen Spiralendes geführt.
Im Betrieb wird das Futter durch die Spirale aus dem Vorratsraum zum Motor hingezogen, dabei sorgt die Anschlußwelle im Innen­ durchmesser der Spirale für eine reduzierte Förderleistung. Im Übergabeteil fällt das Futter auf das andere Ende der Spirale und kommt über die Ausläufe zu den Freßstellen oder bei Nicht­ bedarf wieder von der entgegengesetzten Seite in den Vorrats­ behälter zurück.
Da hier im Bereich des Eingangsstutzens die Spirale auch im Innendurchmesser frei ist, gibt es keine Rücknahmeprobleme und das Futter zirkuliert bis zur Abgabe an die Futterstellen in der Förderleitung.
Ausführungs- und Einsatzbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt, dabei zeigt
Fig. 1 eine Anordnung gemäß der Erfindung mit sich kreuzenden Spiralenden.
Fig. 2 die Draufsicht der Anordnung in Fig. 1.
Fig. 3 eine Anordnung im Querschnitt gemäß der Er­ findung mit parallel verlegten Spiralenden.
Fig. 4 Einsatzbeispiele im Stallgrundriß.
In Fig. 1 ist die Spirale 1 durch die Anschlußwelle 2 über eine Muffe 3 mit der Antriebswelle 4 des Motors 5 verbunden. Sie beginnt im Übergabeteil 6, führt unten durch den Vorrats­ behälter 7 mit dem Futter B und die Förderleitung 9 und kommt im unteren Bereich 10 des Übergabeteils 6 wieder zurück. Unterhalb der Förderleitung 9 erkennt man die Futterabgabe­ leitungen 11, die zu den Freßstellen 12 in den Boxen 13 führen.
In Fig. 2 wird in der Draufsicht von Fig. 1 der Weg des Futters durch die Richtungspfeile 14 angezeigt, dabei geht es der Reihe nach wie folgt:
  • 1. Vorratsbehälter 7,
  • 2. Übergabe im Übergabeteil 6 auf das andere, kreuzende Ende der Spirale 1,
  • 3. Abgabe an die Freßstellen 12 oder Rückfluß durch den Vorratsbehälter 7 wieder in das Übergabeteil 6.
In Fig. 3 wird das Futter B durch das motorseitige Ende der Spirale 1 aus den Vorratsbehälter 7 im Übergabeteil 6 auf das parallel geführte andere Ende der Spirale 1 gegeben.
Der weitere Weg des Futters wird durch die Richtungspfeile 14 am stilisierten Förderkreis 15 klar.
Das Übergabeteil 6 in Fig. 1 ist baugleich mit dem Übergabeteil 6 der Fig. 3, der Unterschied liegt in der Montage, im ersten Beispiel wird der Queranschluß unten und im zweiten Beispiel der Parallelanschluß unten benötigt.
Der Stallgrundriß in Fig. 4 zeigt praktische Einsatzbeispiele mit sich kreuzenden Spiralen 16 und parallelgeführten 17.

Claims (8)

1. Anordnung für Spiralförderanlagen mit einem Futtervorrats­ behälter in einem Förderkreis mit einer einseitig angetrie­ benen Förderspirale, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (8) nach seinem Austritt aus dem Vorratsbehälter (7) von einem Ende der Spirale (1) auf das entgegengesetzte Ende übergeben wird.
2. Anordnung für Förderspiralen nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich Anfang und Ende der Förderspirale (1) über­ schneiden.
3. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Förderspirale (1) nicht verbunden sind.
4. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Motoranschlußwelle (2) durch den Ausgangsstutzen des Vorratsbehälters (7) bis in dessen Innern reicht.
5. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (5) ziehend ange­ ordnet ist.
6. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß zurückkommende Futterstoffe den För­ derbereich nicht verlassen.
7. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoranschlußwelle (2) so ausgebildet ist, daß das Losreißmoment nicht die Förder­ spirale (1) belastet.
8. Anordnung für Förderspiralen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergabeteil (6) sowohl eine sich kreuzende Fig. 1 als auch eine parallele Führung Fig. 3 der beiden Spiralenden (1) zuläßt.
DE1996117785 1996-05-05 1996-05-05 Anordnung für Spiralförderanlagen Withdrawn DE19617785A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE1996117785 DE19617785A1 (de) 1996-05-05 1996-05-05 Anordnung für Spiralförderanlagen

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DE1996117785 DE19617785A1 (de) 1996-05-05 1996-05-05 Anordnung für Spiralförderanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19617785A1 true DE19617785A1 (de) 1997-11-06

Family

ID=7793239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996117785 Withdrawn DE19617785A1 (de) 1996-05-05 1996-05-05 Anordnung für Spiralförderanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE19617785A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10000694A1 (de) * 2000-01-10 2001-07-12 Erich Stallkamp Futterförderer
DE10000681A1 (de) * 2000-01-10 2001-07-12 Erich Stallkamp Fütterungsanlage
DE19851175C2 (de) * 1998-11-06 2002-10-31 Paul Icking Antriebsstation einer Rohrförderanlage für Trockenfutter

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19851175C2 (de) * 1998-11-06 2002-10-31 Paul Icking Antriebsstation einer Rohrförderanlage für Trockenfutter
DE10000694A1 (de) * 2000-01-10 2001-07-12 Erich Stallkamp Futterförderer
DE10000681A1 (de) * 2000-01-10 2001-07-12 Erich Stallkamp Fütterungsanlage
EP1116436A2 (de) 2000-01-10 2001-07-18 Erich Stallkamp Fütterungsanlage
EP1125495A3 (de) * 2000-01-10 2003-11-12 Erich Stallkamp Futterförderer

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