DE19617778A1 - Hochdruckreinigungseinrichtung - Google Patents
HochdruckreinigungseinrichtungInfo
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B08B2203/0205—Bypass pressure relief valves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hochdruckreinigungseinrichtung mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 2 bzw. den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 8.
bzw. den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 17.
Die bekannte Hochdruckreinigungseinrichtung, von der die Erfindung ausgeht (EP-
A-0 668 113), zeigt eine Bypassventilanordnung - Unloader - an der Förderpumpe,
eine Ventilpistole zum Öffnen und Verschließen eines Düsenkopfes, der üblicherweise
über eine dazwischen angeordnete Reinigungslanze mit der Ventilpistole verbunden
ist, dort aber auch direkt angeschlossen sein kann, und eine von der Förderpumpe
bzw. der Bypassventilanordnung zur Ventilpistole führende Druckleitung. In der
Druckleitung befindet sich an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende
bzw. im Unloader ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole hin öffnendes, bei ge
schlossener Ventilpistole jedoch geschlossenes Rückschlagventil.
Der zuvor erläuterte Stand der Technik geht davon aus, daß es zuvor bekannt war,
mit einer Anordnung eines Sicherheitsventils den Druck in dem stromabwärts des
Rückschlagventils befindlichen Teil der Druckleitung zu begrenzen, jedoch nur auf
einen Wert, der deutlich oberhalb des maximalen Betriebsdruckes liegt. Nach dem
Abschalten bleibt also bei dem dort vorausgesetzten Stand der Technik die Drucklei
tung unter dem hohen Betriebsdruck, was sie unnötigerweise beansprucht und im
übrigen beim Platzen der Druckleitung eine Gefahr für Bedienungspersonen darstellt.
Der zuvor erläuterte Stand der Technik beschreibt eine Hochdrucksreinigungsein
richtung mit einem Kolbenunloader, bei dem das Bypassventil von einem in einem
Zylinder laufenden Kolben entgegen Federkraftwirkung geöffnet wird, wobei die
Bewegung in Öffnungsrichtung des Bypassventils durch den ansteigenden Druck in
der Druckleitung bei Schließen der Ventilpistole ausgelöst wird, weil dieser Druck
über eine Steuerleitung in eine Steuerkammer oberhalb des Steuerkolbens übertragen
wird. Diese Steuerleitung zweigt stromabwärts des Rückschlagventils von der
Druckleitung ab. Ein solcher Kolbenunloader erfordert zwingend das Rückschlag
ventil in der Druckleitung, da sonst die zur Schaltung des Bypassventils erforderliche
Druckdifferenz am Steuerkolben nicht erzeugt werden kann.
Der zuvor erläuterte Stand der Technik hat bei einer Hochdruckreinigungseinrich
tung mit einem Kolbenunloader eine Lösung für das Problem der stark druckbelaste
ten Druckleitung (Unfallgefahr) dadurch, daß von der stromabwärts des Rückschlag
ventils beginnenden Steuerleitung bzw. der Steuerkammer des Steuerkolbens eine
Entlastungsleitung um das Rückschlagventil herum zu dem stromaufwärts des Rück
schlagventils befindlichen Abschnitt der Druckleitung führt und in diese Entlastungs
leitung ein Sicherheitsventil eingesetzt ist. Dieses ist in Schließrichtung federbelastet.
Bei geöffneter Ventilpistole, geöffnetem Rückschlagventil und Strömung durch die
Druckleitung ist das Sicherheitsventil durch den Druck in der Druckleitung von bei
den Seiten her ausgeglichen und funktionslos bzw. geschlossen. Wird jedoch die
Ventilpistole geschlossen und bricht die Strömung durch die Druckleitung ab, so
schließt auch das Rückschlagventil und am Sicherheitsventil treten Druckverhältnisse
auf, die von dem in der Druckleitung weiter anstehenden hohen Druck, dem durch
Öffnen des Bypassventils stromaufwärts des Rückschlagventils nur noch anstehen
den niedrigen Druck und dem durch die Federkraft der Rückstellfeder des Sicher
heitsventils ausgeübten Druck bestimmt sind. Dieses Sicherheitsventil öffnet, solange
der Druck in der Druckleitung stromabwärts des Rückschlagventils um einen be
stimmten Betrag (bestimmt durch die Rückstellfeder) größer ist als der Druck in der
Druckleitung stromaufwärts des Rückschlagventils bzw. im Bypasskreis des Un
loaders. Bei dieser bekannten Hochdruckreinigungseinrichtung wird dadurch der
Druck in der Druckleitung bei geschlossener Ventilpistole auf einen bestimmten unte
ren Haltedruck abgesenkt, bei einem Betriebsdruck von beispielsweise 100 bar auf
einen Haltedruck von beispielsweise 30 bar. Dieser geringe Haltedruck ist nicht mehr
unfallgefährdend.
Ein Haltedruck in der Druckleitung bei geschlossener Ventilpistole ist zweckmäßig
insbesondere dann nutzbar, wenn ein Schalter vorgesehen ist, der die Förderpumpe
für die Reinigungsflüssigkeit alsbald abschaltet wenn die Ventilpistole geschlossen
worden ist. Der Haltedruck in der Druckleitung steht dann nämlich zum erneuten Be
tätigen des Schalters und Einschalten der Förderpumpe für die Reinigungsflüssigkeit
zur Verfügung, sobald die Ventilpistole wieder geöffnet wird. Mit anderen Worten
führt ein beim Öffnen der Ventilpistole zunächst erfolgender Druckabfall in der
Druckleitung gegenüber dem Haltedruck dazu, daß eine Kraftwirkung im oder am
Unloader realisiert werden kann, die zur Ausübung einer Schaltfunktion genutzt
werden kann.
Neben den ein Rückschlagventil zwingend erfordernden Kolbenunloadern sind für
Hochdruckreinigungseinrichtungen auch Strömungsunloader bekannt
(DE-C-38 37 579). Ein Strömungsunloader wird nicht vom Druck in der Druckleitung, son
dern nur von der Strömung in der Druckleitung gesteuert. Dazu weist ein Strö
mungsunloader einen in einer Steuerkammer freifliegend verschiebbaren Steuerkol
ben auf. Der Steuerkolben trägt auf einer einen Bypassanschluß durchragenden Kol
benstange einen Bypassventilkörper. Auf der von dem Steuerkolben abgewandten
Seite des Bypassanschlusses ist der Ventilsitz für den Bypassventilkörper ausgebil
det. Der Steuerkolben selbst weist am Außenumfang und/oder im Inneren mindestens
einen Strömungskanal für die Reinigungsflüssigkeit auf. Da der Strömungsquer
schnitt vor dem Steuerkolben und nach dem Steuerkolben größer ist als am bzw. im
Steuerkolben bildet der Strömungskanal eine Drosselstelle für die Wasserströmung.
Das hat zur Folge, daß bei hoher Wasserströmung (Reinigungsflüssigkeit) der Steuer
kolben in Richtung des Anschlusses der Druckleitung verschoben wird und das By
passventil geschlossen hält. Wird die Strömung der Reinigungsflüssigkeit durch
Schließen der Ventilpistole plötzlich gestoppt, so wird wegen der bestehenden
Druckdifferenz der Bypassventilkörper vom Bypassventilsitz abgehoben, die By
passleitung geöffnet und der Steuerkolben simultan in Richtung des Bypassan
schlusses zurückgezogen. Bei einem solchen Strömungsunloader ist an sich ein
Rückschlagventil nicht vorgesehen, die Druckleitung ist also zum Unloader hin stets
geöffnet. Dadurch tritt das zuvor erläuterte Problem des Einschlusses hohen Arbeits
druckes in der Druckleitung zwischen geschlossener Ventilpistole und geschlos
senem Rückschlagventil nicht auf, die Druckleitung bleibt auf geringem Druck so
lange die Ventilpistole geschlossen ist.
Eine Hochdruckreinigungseinrichtung mit einem Strömungsunloader ist zwar sicher
heitstechnisch optimal, springt aber wegen des geringen Restdruckes in der Drucklei
tung vor der geschlossenen Ventilpistole relativ langsam an, wenn die Ventilpistole
wieder geöffnet wird. Die Betätigung eines Schalters zum Abschalten der Förder
pumpe bedarf überdies weiterer Modifikationen, insbesondere des Einsatzes einer
Vorspannfeder zur Erzeugung definierter Kraftverhältnisse. Dazu kann man bei
spielsweise eine Vorspannfeder mit geringer Vorspannkraft für das Bypassventil ein
setzen, die das Bypassventil in Schließrichtung geringfügig vor spannt. Gleichzeitig
kann man ein Rückschlagventil in die von der Förderpumpe zum Unloader führende
Leitung einsetzen. Dadurch bleibt dann, auch ohne ein Rückschlagventil in der vom
Unloader zur Ventilpistole führenden Druckleitung ein Haltedruck in der Drucklei
tung erhalten, der für Schaltfunktionen genutzt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hochdruckreinigungseinrichtung der
in Rede stehenden Art, insbesondere eine solche mit der Funktion eines Sicherheits
ventils, konstruktiv zu vereinfachen.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist bei einer ersten Lehre der Erfindung dadurch ge
löst, daß das Sicherheitsventil in den Ventilkörper des Rückschlagventils integriert ist.
Mit der Integration des Sicherheitsventils in den Ventilkörper des Rückschlagventils
gelingt es, auf die zusätzlichen Leitungen, Aufnahmen etc. in der Anordnung des
Standes der Technik zu verzichten und die Funktion des Sicherheitsventils mit ein
fachsten konstruktiven Mitteln zu realisieren. Dabei ist erkannt worden, daß auch der
Ventilkörper des Rückschlagventils selbst bei geöffneter Ventilpistole und geöffne
tem Rückschlagventil allseitig druckausgeglichen ist, so daß das Sicherheitheitsventil
hier funktionslos bzw. wirkungslos ist. Es tritt auch insoweit nur bei Schließen des
Rückschlagventil in Wirkung und senkt den Druck in der Druckleitung auf den Hal
tedruck ab.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieser Lehre sind Gegenstand der
Ansprüche 2 bis 7. Insbesondere wird hier erläutert, wie ein Sicherheitsventil mit der
erfindungsgemäßen Technik optimal in einen Strömungsunloader integriert werden
kann. Die Anordnung des Sicherheitsventils im Ventilkörper des Rückschlagventils
(natürlich mit entgegengesetzter Wirkungsrichtung) vermeidet den beim Stand der
Technik erforderlichen Einsatz einer Umwegleitung - Druckentlastungsleitung - zwi
schen der Druckleitung stromabwärts und der Druckleitung stromaufwärts des Rück
schlagventils mit darin angeordneter Ventilkammer etc.
Nach einer weiteren und eigenständigen Lehre der Erfindung, der besondere Bedeu
tung zukommt, ist das Sicherheitsventil überhaupt nicht dem Anfang der Drucklei
tung, insbesondere dem Unloader zugeordnet, sondern in der Ventilpistole angeord
net. Hier wird es bei geschlossener Ventilpistole entgegen einer durch eine Rückstell
feder definierten Rückstellkraft zum Düsenkopf hin geöffnet bis in der Druckleitung
der Haltedruck erreicht ist. Diese Lehre der Erfindung macht das Sicherheitsventil
völlig unabhängig von der Konstruktion am Anfang der Druckleitung, insbesondere
also der Konstruktion des Unloaders. Sowohl ein Kolbenunloader als auch ein Strö
mungsunloader als auch ein modifizierter Strömungsunloader können eingesetzt
werden. Die Absenkung des Druckes in der Druckleitung auf den Haltedruck erfolgt
völlig unabhängig davon an der Ventilpistole.
Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß auch in der Ventilpistole ein Umfeld vor
liegt, in dem das Sicherheitsventil bei geöffneter Ventilpistole durch den Druck allseits
ausgeglichen und funktionslos ist und so nur bei geschlossener Ventilpistole bestim
mungsgemäß in Wirkung tritt. Besonders bevorzugt ist es dabei, daß das Sicherheits
ventil in den Ventilkörper der Ventilpistole integriert ist. Das schafft einen besonders
einfachen konstruktiven Aufbau und nutzt die Tatsache, daß der Ventilkörper der
Ventilpistole bei geöffneter Ventilpistole allseits druckausgeglichen ist, so daß auch
das darin dann befindliche, umgekehrt wirkende Sicherheitsventil druckausgeglichen
und damit funktionslos ist. Es tritt erst bei Schließen der Ventilpistole, also Anliegen
des Ventilkörpers der Ventilpistole am Ventilsitz, in bestimmungsgemäße Wirkung und
entlastet die Druckleitung nach vorne, also zum Düsenkopf hin bis auf den Halte
druck.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieser selbständigen Lehre der
Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 10 bis 16.
Erfindungsgemäß bietet auch schon ein Strömungsunloader als solcher in Verbin
dung mit einem Rückschlagventil eine Neukonzeption, die bislang unbekannt war
und erhebliche Vorteile bietet. Diese Konstruktion verbindet nämlich die Charakte
ristika eines Kolbenunloaders mit denen eines Strömungsunloaders. Wie sich aus den
voranstehenden Ausführungen ergibt, kann damit eine Schaltfunktion erreicht wer
den, und es kann erreicht werden, daß die Förderpumpe schneller "anspringt". Diese
Grundkonzeption ist Gegenstand der Ansprüche 17 bis 22.
Schließlich läßt sich die Erfindung auch in einer Bypassventilanordnung für eine
Hochdruckreinigungseinrichtung als solche jedenfalls großteilig realisieren. Eine By
passventilanordnung kann als Baugruppe einer Hochdruckreinigungseinrichtung
handelsfähiger Gegenstand als solcher sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele dar
stellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in schematischer, einen Überblick gebender Darstellung eine Hoch
druckreinigungseinrichtung üblicher Bauart,
Fig. 2 eine Bypassventilanordnung (Strömungsunloader) für ein erstes Ausfüh
rungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungseinrich
tung,
Fig. 3 stark vergrößert, im Schnitt, den Ventilbereich einer Ventilpistole eines
zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Hochdruckrei
nigungseinrichtung,
Fig. 4 in Fig. 3 entsprechender Darstellung ein modifiziertes Ausführungsbei
spiel und
Fig. 5 ausschnittweise ein Sicherheitsventil im Ventilkörper einer Ventilpistole
eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Hoch
druckreinigungseinrichtung.
Fig. 1 zeigt im grundlegenden Aufbau eine Hochdruckreinigungseinrichtung mit ei
nem unter anderem eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit, insbesondere für
Wasser, aufweisenden Gehäuse 1 mit einer Ventilpistole 2 mit angeschlossener Reini
gungslanze 3 od. dgl. mit einem am Ende erkennbaren Düsenkopf oder auch mit ei
nem direkt angeschlossenen Düsenkopf und mit einer von der Förderpumpe zur
Ventilpistole 2 führenden Druckleitung 4.
Anhand des ersten Ausführungsbeispiels einer Bypassventilanordnung gemäß Fig. 2
soll der weitere Aufbau einer solchen Hochdruckreinigungseinrichtung erläutert
werden. In der Druckleitung 4 ist an deren an der Förderpumpe angeschlossenen
Ende, im dargestellten Ausführungsbeispiel in einer in der Förderpumpe angeordne
ten Bypassventilanordnung, dem in Fig. 2 dargestellten Unloader 5, ein in Strö
mungsrichtung zur Ventilpistole 2 hin öffnendes, bei geschlossener Ventilpistole 2
geschlossenes Rückschlagventil 6 angeordnet. Der Druckleitung 4 ist ferner ein Si
cherheitsventil 7 zugeordnet, das bei geöffneter Ventilpistole 2 und folglich Strö
mung durch die Druckleitung 4 durch den Druck in der Druckleitung 4 ausgeglichen
und funktionslos ist, bei geschlossener Ventilpistole 2 jedoch entgegen einer Rück
stellkraft öffnet bis der Druck in der Druckleitung 4 auf einen bestimmten unteren
Haltedruck abgesunken ist.
Das in Fig. 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel macht nun deutlich, daß gemäß
der Erfindung das Sicherheitsventil 7 in den Ventilkörper 8 des Rückschlagventils 6
integriert ist. Die Integration des Sicherheitsventils 7 in das Rückschlagventil 6, d. h.
in dessen Ventilkörper 8, läßt Umwegleitungen im Gehäuse des Unloaders 5 bzw. der
Förderpumpe entfallen. Schließt das in Fig. 2 in geöffneter Stellung dargestellte
Rückschlagventil 6, so kommt der Ventilkörper 8 im Ventilsitz 9 abdichtend zur An
lage. Die Druckleitung 4 ist stromaufwärts dann ebenso geschlossen wie stromab
wärts an der geschlossenen Ventilpistole 2. Da dann stromaufwärts des Rückschlag
ventils 6 eine Druckentlastung über den Bypass eintritt, reicht der hohe Druck in der
Druckleitung 4 aus, um das Sicherheitsventil 7 in Richtung stromaufwärts zum By
pass hin zu öffnen und die Druckleitung 4 bis hinunter auf den Haltedruck zu entla
sten. Man erkennt den außerordentlich einfachen Aufbau dieser Konstruktion.
Der dargestellte Unloader 5 ist als Strömungsunloader mit Zulaufanschluß 10, By
passanschluß 11, Druckleitungsanschluß 12, Steuerkammer 13 und in der Steuerkam
mer 13 zwischen Anschlägen verschieblichem Steuerkolben 14 mit Strömungskanal
15 ausgeführt. Diese Konstruktion eines Strömungsunloaders ist aus dem eingangs
erläuterten Stand der Technik gemäß der DE-C-38 37 579 bekannt. Zusätzlich vor
handen ist lediglich das Rückschlagventil 6.
Der Ventilkörper 8 des Rückschlagventils 6 ist in Längsrichtung hinter und stromab
wärts des Steuerkolbens 14 angeordnet und wirkt dort mit dem Ventilsitz ? an der
Steuerkammer 13 zusammen. Der Ventilkörper 16 des Sicherheitsventil 7 ist an der
Spitze des Steuerkolbens 14 angeordnet und wirkt mit einem Ventilsitz 17 am Ventil
körper 8 des Rückschlagventils 6 zusammen.
Definierte Kraftverhältnisse werden dadurch erreicht, daß der Steuerkolben 14 in
Schließrichtung des Bypassventils 18 und des Sicherheitsventils 7 durch die Kraft ei
ner Rückstellfeder 19 vorgespannt ist.
Besonders bevorzugt ist das dargestellte Ausführungsbeispiel dadurch, daß der Steu
erkolben 14 in Längsrichtung über das Bypassventil 18 hinaus durch eine Kolben
stange 20 verlängert ist, an der die Rückstellfeder 19 angeordnet ist. Durch diese in
Längsrichtung hintereinander ausgerichtete Anordnung ist der Aufbau des Gehäuses
des Unloaders 5 besonders einfach, diese Gestaltung wird den Voraussetzungen bei
einem Strömungsunloader überdies in besonderem Maße gerecht. Zusätzliche Kanäle
im Gehäuse können praktisch entfallen, lediglich Anschlüsse seitlich sind neben der
die Steuerkammer 13 bildenden Längsöffnung erforderlich.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeichnet sich weiter dadurch aus, daß ein Schal
ter 21 vorgesehen ist, der die Förderpumpe alsbald abschaltet wenn die Ventilpistole
2 geschlossen worden ist. Dabei ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Schalter
21 in Längsrichtung vor und stromaufwärts des Steuerkolbens 14 angeordnet und
wird über die durch eine abgedichtete Durchführung heraus geführte Kolbenstange
20 betätigt. Durch die Rückstellfeder 19 ist eine sichere Schaltfunktion des Schalters
21 gewährleistet, und zwar in Wechselwirkung mit dem Haltedruck in der Drucklei
tung 4 bei geschlossener Ventilpistole 2. Wird die Ventilpistole 2 geöffnet, so fällt der
Druck in der Druckleitung 4 unter den Haltedruck ab, das Bypassventil 18 schließt
wieder und der Ventilkörper 16 des Sicherheitsventils 7 schiebt bei geschlossenem
Sicherheitsventil 7 den Ventilkörper 8 in Fig. 2 nach rechts in die dort dargestellte
Position des geöffneten Rückschlagventils 6.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hochdruck
reinigungseinrichtung und von diesem weiteren Ausführungsbeispiel ausschnittweise
und vergrößert im Schnitt den Ventilbereich der Ventilpistole 2. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel der eine selbständige Lehre bildenden Erfindung ist das Sicherheits
ventil 7 in der Ventilpistole 2 angeordnet. Das Sicherheitsventil 7 öffnet bei geschlos
sener Ventilpistole 2 entgegen einer durch eine Rückstellfeder 22 definierten Rück
stellkraft zum Düsenkopf hin bis in der Druckleitung 4 der Haltedruck erreicht ist.
Auch in der Ventilpistole 2 kann man das Sicherheitsventil 7 mit Umwegleitungen
od. dgl. realisieren. Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist aber besonders zweck
mäßig, da hier das Sicherheitsventil 7 in den Ventilkörper 23 der Ventilpistole 2 inte
griert ist. Der Ventilkörper 23 der Ventilpistole 2 wirkt mit einem Ventilsitz 24 zusam
men und taucht, gegebenenfalls zusätzlich unter Wirkung der Federkraft einer
Schließfeder 25 mit einer Spitze in den Ventilsitz 24 ein. Die Spitze des Ventilkörpers
23 weißt einen Strömungsdurchgang 26 oder mehrere Strömungsdurchgänge auf, an
den sich im Ventilkörper 23 eine Sicherheitsventilkammer 27 anschließt. In der Si
cherheitsventilkammer 27 befinden sich die Rückstellfeder 22 und der Sicherheits
ventilkörper 28. Von der Sicherheitsventilkammer 27 führt eine einen Sicherheits
ventilsitz 29 bildende Öffnung zur Druckleitung 4 zurück.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeichnet sich in Fig. 3 und Fig. 4 in beiden Va
rianten dadurch aus, daß die Rückstellfeder 22 als übliche Schraubendruckfeder aus
geführt ist. Demgegenüber zeigt Fig. 5 eine Darstellung, bei der die Rückstellfeder 22
als axial belasteter O-Ring ausgeführt ist. In diesem konstruktiv besonders einfachen
Ausführungsbeispiel ist der Sicherheitsventilkörper 28 als Kegel mit einer Ventilkugel
an der Spitze und Strömungskanälen im Inneren ausgeführt und nach bevorzugter
Ausgestaltung aus Kunststoff hergestellt.
Fig. 3 zeigt eine Variante bei einer Ventilpistole 2, bei der der Ventilkörper 23 entge
gen der Federkraft der Schließfeder 25 ziehend, hier nämlich mit einer Zugstange 30
betätigt wird, wobei, wir angedeutet, um die Zugstange 30 herum Durchtrittsöffnun
gen angeordnet sind, durch die die Reinigungsflüssigkeit von der Druckleitung 4 zu
der den Sicherheitsventilsitz 29 bildenden Öffnung strömt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 zeigt alternativ dazu die Ausführung mit einer
Druckstange 30 für drückende Betätigung des Ventilkörpers 23 und entsprechenden
Durchtrittsöffnungen, durch die die Reinigungsflüssigkeit von dem Strömungsdurch
gang 26 aus abströmen kann.
Bei vom Ventilsitz 24 abgehobenem Ventilkörper 23 der Ventilpistole 2 befindet sich
das Sicherheitsventil 7 insgesamt allseits vom Druck der Reinigungsflüssigkeit beauf
schlagt, ist also druckausgeglichen und somit funktionslos. Es tritt nur bei geschlos
sener Ventilpistole 2, also der dargestellten Position des Ventilkörpers 23 am Ventilsitz
24 in Wirkung und erlaubt es, daß der Druck in der Druckleitung 4 bis auf den Halte
druck entlastet wird.
Für die grundlegende Idee des Strömungsunloaders in Kombination mit einem Rück
schlagventil und die eigenständige Bedeutung einer Bypassventilanordnung als
handelsfähige Baugruppe wird auf die Ausführungen im allgemeinen Teil der Be
schreibung verwiesen.
Claims (23)
1. Hochdruckreinigungseinrichtung
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und
mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnendes, bei geschlos sener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) angeordnet ist,
wobei der Druckleitung (4) ferner ein Sicherheitsventil (7) zugeordnet ist, das bei geöffneter Ventilpistole (2) und folglich Strömung durch die Druckleitung (4) durch den Druck in der Druckleitung (4) ausgeglichen und funktionslos ist, bei geschlossener Ventilpistole (2) jedoch entgegen einer Rückstellkraft öffnet bis der Druck in der Druckleitung (4) auf einen bestimmten unteren Haltedruck abgesunken ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherheitsventil (7) in den Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) integriert ist.
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und
mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnendes, bei geschlos sener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) angeordnet ist,
wobei der Druckleitung (4) ferner ein Sicherheitsventil (7) zugeordnet ist, das bei geöffneter Ventilpistole (2) und folglich Strömung durch die Druckleitung (4) durch den Druck in der Druckleitung (4) ausgeglichen und funktionslos ist, bei geschlossener Ventilpistole (2) jedoch entgegen einer Rückstellkraft öffnet bis der Druck in der Druckleitung (4) auf einen bestimmten unteren Haltedruck abgesunken ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherheitsventil (7) in den Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) integriert ist.
2. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückschlagventil (6) in einer an der Förderpumpe angeordneten By
passventilanordnung - Unloader (5) - angeordnet ist.
3. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unloader (5) als Strömungsunloader mit Zulaufanschluß (19), Bypassan schluß (11), Druckleitungsanschluß (12), Steuerkammer (13) und in der Steuer kammer (13) zwischen Anschlägen verschiebbarem Steuerkolben (14) mit Strö mungskanal (15) ausgeführt ist,
daß der Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) in Längsrichtung hinter und stromabwärts des Steuerkolbens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (9) an der Steuerkammer (13) zusammenwirkt und
daß der Ventilkörper (16) des Sicherheitsventils (7) an der Spitze des Steuerkol bens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (17) am Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) zusammenwirkt.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unloader (5) als Strömungsunloader mit Zulaufanschluß (19), Bypassan schluß (11), Druckleitungsanschluß (12), Steuerkammer (13) und in der Steuer kammer (13) zwischen Anschlägen verschiebbarem Steuerkolben (14) mit Strö mungskanal (15) ausgeführt ist,
daß der Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) in Längsrichtung hinter und stromabwärts des Steuerkolbens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (9) an der Steuerkammer (13) zusammenwirkt und
daß der Ventilkörper (16) des Sicherheitsventils (7) an der Spitze des Steuerkol bens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (17) am Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) zusammenwirkt.
4. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
daß der Steuerkolben (14) in Schließrichtung des Bypassventils (18) und des Si
cherheitsventils (7) durch die Kraft einer Rückstellfeder (19) vorgespannt ist.
5. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (14) in Längsrichtung über das By
passventil (18) hinaus durch eine Kolbenstange (20) verlängert ist und daß, vor
zugsweise, an der Kolbenstange (20) die Rückstellfeder (19) angeordnet ist.
6. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Schalter (21) vorgesehen ist, der die Förderpumpe als
bald abschaltet wenn die Ventilpistole (2) geschlossen worden ist.
7. Hochdruckreinigungseinrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schalter (21) in Längsrichtung vor und stromaufwärts des
Steuerkolbens (14) angeordnet ist und, vorzugsweise, über die durch eine ab
gedichtete Durchführung herausgeführte Kolbenstange (20) betätigt wird.
8. Hochdruckreinigungseinrichtung
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnendes, bei geschlos sener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) angeordnet ist,
wobei der Druckleitung (4) ferner ein Sicherheitsventil (7) zugeordnet ist, das bei geöffneter Ventilpistole (2) und folglich Strömung durch die Druckleitung (4) durch den Druck in der Druckleitung (4) ausgeglichen und funktionslos ist, bei geschlossener Ventilpistole (2) jedoch entgegen einer Rückstellkraft öffnet bis der Druck in Druckleitung (4) auf einen bestimmten unteren Haltedruck ab gesunken ist,
insbesondere nach Anspruch 1, gegebenenfalls auch nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherheitsventil (7) in der Ventilpistole (2) angeordnet ist und bei ge schlossener Ventilpistole (2) entgegen einer durch eine Rückstellfeder (22) de finierten Rückstellkraft zum Düsenkopf hin öffnet bis in der Druckleitung (4) der Haltedruck erreicht ist.
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnendes, bei geschlos sener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) angeordnet ist,
wobei der Druckleitung (4) ferner ein Sicherheitsventil (7) zugeordnet ist, das bei geöffneter Ventilpistole (2) und folglich Strömung durch die Druckleitung (4) durch den Druck in der Druckleitung (4) ausgeglichen und funktionslos ist, bei geschlossener Ventilpistole (2) jedoch entgegen einer Rückstellkraft öffnet bis der Druck in Druckleitung (4) auf einen bestimmten unteren Haltedruck ab gesunken ist,
insbesondere nach Anspruch 1, gegebenenfalls auch nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherheitsventil (7) in der Ventilpistole (2) angeordnet ist und bei ge schlossener Ventilpistole (2) entgegen einer durch eine Rückstellfeder (22) de finierten Rückstellkraft zum Düsenkopf hin öffnet bis in der Druckleitung (4) der Haltedruck erreicht ist.
9. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherheitsventil (7) in den Ventilkörper (23) der Ventilpistole (2) inte
griert ist.
10. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper (23) der Ventilpistole (2) mit einem Ventilsitz (24) zusam menwirkt und ,gegebenenfalls zusätzlich unter Wirkung der Federkraft einer Schließfeder (25), mit einer Spitze in den Ventilsitz (24) eintaucht,
daß die Spitze des Ventilkörpers (23) einen Strömungsdurchgang (26) (oder mehrere Strömungsdurchgänge) aufweist, an den sich im Ventilkörper (23) eine Sicherheitsventilkammer (27) anschließt,
daß sich in der Sicherheitsventilkammer (27) die Rückstellfeder (22) und der Si cherheitsventilkörper (28) befinden und
daß von der Sicherheitsventilkammer (27) eine einen Sicherheitsventilsitz (29) bildende Öffnung zur Druckleitung (4) führt.
daß der Ventilkörper (23) der Ventilpistole (2) mit einem Ventilsitz (24) zusam menwirkt und ,gegebenenfalls zusätzlich unter Wirkung der Federkraft einer Schließfeder (25), mit einer Spitze in den Ventilsitz (24) eintaucht,
daß die Spitze des Ventilkörpers (23) einen Strömungsdurchgang (26) (oder mehrere Strömungsdurchgänge) aufweist, an den sich im Ventilkörper (23) eine Sicherheitsventilkammer (27) anschließt,
daß sich in der Sicherheitsventilkammer (27) die Rückstellfeder (22) und der Si cherheitsventilkörper (28) befinden und
daß von der Sicherheitsventilkammer (27) eine einen Sicherheitsventilsitz (29) bildende Öffnung zur Druckleitung (4) führt.
11. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (22) als axial belasteter O-Ring ausge
führt ist.
12. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sicherheitsventilkörper (28) als Kegel mit einer Ventil
kugel an der Spitze und Strömungskanälen im Inneren ausgeführt ist und, vor
zugsweise, aus Kunststoff besteht.
13. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, daß der
Ventilkörper (23) der Ventilpistole (2) entgegen der Federkraft der Schließfeder
(25) ziehend, insbesondere durch eine Zugstange (30) betätigt wird.
14. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 13, daß um die Zugstange (30)
herum Durchtrittsöffnungen angeordnet sind, durch die Reinigungsflüssigkeit
der den Sicherheitsventilsitz (29) bildenden Öffnung zuströmt.
15. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (23) der Ventilpistole (2) entgegen der
Federkraft der Schließfeder (25) drückend, insbesondere mittels einer Druck
stange (30) betätigt wird.
16. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß um die Druckstange (30) herum bzw. an der Druckstange (30) vorbei
Durchtrittsöffnungen angeordnet bzw. vorgesehen sind, durch die die Reini
gungsflüssigkeit von dem Strömungsdurchgang (26) abströmt.
17. Hochdruckreinigungseinrichtung
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und
mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende, nämlich in einer an der Förderpumpe angeordneten Bypassventilanord nung - Unloader (5) - ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnen des, bei geschlossener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) an geordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unloader (5) als Strömungsunloader mit Zulaufanschluß (19), Bypassan schluß (11), Druckleitungsanschluß (12), Steuerkammer (13) und in der Steuer kammer (13) zwischen Anschlägen verschiebbarem Steuerkolben (14) mit Strö mungskanal (15) ausgeführt ist und
daß der Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) in Längsrichtung hinter und stromabwärts des Steuerkolbens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (9) an der Steuerkammer (13) zusammenwirkt.
mit einem u. a. eine Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit aufweisenden Ge häuse (1),
mit einer Ventilpistole (2) mit angeschlossener Reinigungslanze (3) od. dgl. mit einem Düsenkopf oder direkt angeschlossenem Düsenkopf und
mit einer von der Förderpumpe zur Ventilpistole (2) führenden Druckleitung (4),
wobei in der Druckleitung (4) an deren an der Förderpumpe angeschlossenem Ende, nämlich in einer an der Förderpumpe angeordneten Bypassventilanord nung - Unloader (5) - ein in Strömungsrichtung zur Ventilpistole (2) hin öffnen des, bei geschlossener Ventilpistole (2) geschlossenes Rückschlagventil (6) an geordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unloader (5) als Strömungsunloader mit Zulaufanschluß (19), Bypassan schluß (11), Druckleitungsanschluß (12), Steuerkammer (13) und in der Steuer kammer (13) zwischen Anschlägen verschiebbarem Steuerkolben (14) mit Strö mungskanal (15) ausgeführt ist und
daß der Ventilkörper (8) des Rückschlagventils (6) in Längsrichtung hinter und stromabwärts des Steuerkolbens (14) angeordnet ist und mit einem Ventilsitz (9) an der Steuerkammer (13) zusammenwirkt.
18. Hochdruckreinigungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerkolben (14) in Schließrichtung des Bypassventils (18) durch die
Kraft einer Rückstellfeder (19) vorgespannt ist.
19. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich
net, daß der Steuerkolben (14) in Längsrichtung über das Bypassventil (18) hin
aus durch eine Kolbenstange (20) verlängert ist und daß, vorzugsweise, an der
Kolbenstange (20) die Rückstellfeder (19) angeordnet ist.
20. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Schalter (21) vorgesehen ist, der die Förderpumpe alsbald
abschaltet wenn die Ventilpistole (2) geschlossen worden ist.
21. Hochdruckreinigungsgerät nach den Ansprüchen 19 und 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schalter (21) in Längsrichtung vor und stromaufwärts des
Steuerkolbens (14) angeordnet ist und, vorzugsweise, über die durch eine ab
gedichtete Durchführung herausgeführte Kolbenstange (20) betätigt wird.
22. Hochdruckreinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
gekennzeichnet durch
die Merkmale eines oder mehrerer der Patentansprüche 1 bis 16.
23. Bypassventilanordnung - Unloader (5) - für eine Hochdruckreinigungseinrich
tung mit einer Förderpumpe für Reinigungsflüssigkeit,
mit einem Rückschlagventil (6) an das eine Druckleitung (4) der Hochdruckrei nigungseinrichtung anschließbar ist und das bei hohem Rückdruck in der Druckleitung (4) geschlossen ist,
gekennzeichnet durch
die Merkmale des kennzeichnenden Teils eines oder mehrerer der Patentansprü che 1, 3 bis 7, 17 bis 21.
mit einem Rückschlagventil (6) an das eine Druckleitung (4) der Hochdruckrei nigungseinrichtung anschließbar ist und das bei hohem Rückdruck in der Druckleitung (4) geschlossen ist,
gekennzeichnet durch
die Merkmale des kennzeichnenden Teils eines oder mehrerer der Patentansprü che 1, 3 bis 7, 17 bis 21.
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|---|---|---|---|
| DE19617778A DE19617778C2 (de) | 1996-04-13 | 1996-05-03 | Ventilpistole für eine Hochdruckreinigungseinrichtung sowie Hochdruckreinigungseinrichtung mit einer solchen Ventilpistole |
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|---|---|
| DE19617778A1 true DE19617778A1 (de) | 1997-10-23 |
| DE19617778C2 DE19617778C2 (de) | 1998-12-17 |
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-
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- 1996-05-03 DE DE19617778A patent/DE19617778C2/de not_active Expired - Fee Related
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