DE19617683A1 - Sprühbeschichtungsvorrichtung - Google Patents
SprühbeschichtungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE19617683A1 DE19617683A1 DE19617683A DE19617683A DE19617683A1 DE 19617683 A1 DE19617683 A1 DE 19617683A1 DE 19617683 A DE19617683 A DE 19617683A DE 19617683 A DE19617683 A DE 19617683A DE 19617683 A1 DE19617683 A1 DE 19617683A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spray
- spray coating
- coating device
- secondary part
- end faces
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B13/00—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
- B05B13/02—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
- B05B13/04—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
- B05B13/0447—Installation or apparatus for applying liquid or other fluent material to conveyed separate articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B12/00—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
- B05B12/08—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B15/00—Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
- B05B15/60—Arrangements for mounting, supporting or holding spraying apparatus
- B05B15/62—Arrangements for supporting spraying apparatus, e.g. suction cups
Landscapes
- Spray Control Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sprühbeschichtungsvor
richtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus der US-PS 4 196 465 ist eine Sprühvorrichtung
bekannt, welche an einem Roboterarm, am Arm eines
Hubständers oder bewegbar oder ortsfest an einer
anderen Maschinenvorrichtung befestigt werden kann. Die
zu beschichtenden Gegenstände werden bei automatischen
Sprühbeschichtungsvorgängen von einer
Transportvorrichtung an der Sprühvorrichtung quer zu
ihrer Sprührichtung vorbeibewegt. Wenn die zu
beschichtenden Gegenstände ortsfest angeordnet werden,
muß die Sprühvorrichtung relativ zu den Gegenständen
bewegt werden, damit die gesamte Oberfläche des
Gegenstandes beschichtet wird. Während des
Beschichtungsbetriebes kann es vorkommen, daß eine
Sprühvorrichtung, meistens "Pistolen" genannt, nicht im
richtigen Abstand zu dem zu beschichtenden Gegenstand
steht. Eine Kollision ist in diesen Fällen
unvermeidlich. Bei einer Kollision können die
Sprühvorrichtungen und die zu beschichtenden
Gegenstände beschädigt werden. Teure
Betriebsunterbrechungen der Sprühbeschichtungs
vorrichtung sind dann die Folge. Die Kollisionen sind
nicht vermeidbar. Es ist deshalb ein Bedürfnis, die
Sprühvorrichtung zu schützen.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden,
Beschädigungen der Sprühvorrichtung und der zu
beschichtenden Gegenstände im Falle einer Kollision so
weit wie möglich zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die
kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung hat folgende Vorteile: Im Falle einer
Kollision wird die Transportvorrichtung der zu
beschichtenden Gegenstände sofort abgeschaltet. Zur
Ermittlung einer Kollision zwischen der
Sprühvorrichtung und den zu beschichtenden Gegenständen
in den vier Koordinatenrichtungen auf, ab, links und
rechts wird nur ein einziger Sensor benötigt. Gemäß der
Erfindung ist die Sprühvorrichtung quer zu ihrer
Sprührichtung in allen Kollisionsrichtungen geschützt,
weil sie in allen Kollisionsrichtungen den zu
beschichtenden Gegenständen ausweichen kann. Dabei
spielt es keine Rolle, ob die Gegenstände bewegt und
die Sprühvorrichtung ortsfest angeordnet werden, oder
ob die Sprühvorrichtung bewegt und die zu
beschichtenden Gegenstände ortsfest angeordnet werden,
oder ob sowohl die zu beschichtenden Gegenstände als
auch die Sprühvorrichtung bewegt werden. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist derart ausgebildet,
daß nach Beseitigung der Kollisionssituation die
Sprühvorrichtung automatisch in eine Neutralstellung
zurückbewegt und in dieser Neutralstellung für den
weiteren Beschichtungsbetrieb gehalten wird. Mit
"Neutralstellung" ist hiermit die Stellung der
Sprühvorrichtung relativ zu ihrem Träger gemeint,
welche für den normalen Sprühbeschichtungsbetrieb
erforderlich ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die
Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform
als Beispiel beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Sprühbeschichtungsvorrichtung nach
der Erfindung von der Seite in oder
entgegen der Bewegungsrichtung der zu
beschichtenden Gegenstände gesehen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Sprühbe
schichtungsvorrichtung von Fig. 1,
Fig. 3 eine Kollisionsschutzvorrichtung im
Längsschnitt längs der Ebene III-III von
Fig. 4 der Sprühbeschichtungsvorrichtung
nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Stirnansicht auf die in Fig. 3
obere Stirnseite der
Kollisionsschutzvorrichtung,
Fig. 5 einen Längsschnitt in Sprühbeschich
tungsrichtung einer weiteren
Ausführungsform einer Kollisionsvor
richtung nach der Erfindung, in der
Ebene V-V von Fig. 6 gesehen,
Fig. 6 eine Stirnansicht in Fig. 5 von oben
gesehen entgegen der
Sprühbeschichtungsrichtung.
Die in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnungen dargestellte
Sprühbeschichtungsvorrichtung nach der Erfindung zum
Sprühbeschichten von Gegenständen 2 enthält eine
Kollisionsvorrichtung 4. Die Kollisionsvorrichtung 4
enthält einen Primärteil 6 und einen Sekundärteil 8.
Der Primärteil 6 ist an einem Träger 10 lösbar
befestigt und der Sekundärteil 8 weist Mittel 12 auf,
um an ihm mindestens eine Sprühvorrichtung 14 zu
befestigen, die eine vom Sekundärteil 8 wegragende
Sprührichtung 16 hat. Die Befestigungsmittel 12
bestehen bei der dargestellten Ausführungsform aus
einem in Sprührichtung 16 vom Sekundärteil 8
wegragenden Vorsprung 18 zum Draufsetzen der
Sprühvorrichtung 14 und im Vorsprung 18 gebildeten
Bohrungen 20 zum Anschrauben der Sprühvorrichtung 14.
An den Befestigungsmitteln 12 können anstelle der
dargestellten einen Sprühvorrichtung 14 mehrere
Sprühvorrichtungen 14 befestigt werden. Der Träger 10
kann anstelle der dargestellten einen
Kollisionsvorrichtung 4 mehrere Kollisionsvorrichtungen
4 tragen.
Der Träger 10 kann ortsfest angeordnet oder ein
beweglicher Computerarm oder ein in Richtung des
Doppelpfeiles 28 auf und ab bewegbarer Arm eines
Hubständers 29 sein. Der Hubständer 29 kann ortsfest
angeordnet oder horizontal in Richtung eines
Doppelpfeiles 31 quer zur Bewegungsrichtung 26 der zu
beschichtenden Gegenstände 2 bewegbar sein und/oder
längs eines weiteren Doppelpfeiles 33 parallel zur
Bewegungsrichtung 26 der Gegenstände 2 bewegbar sein.
Die Sprühvorrichtung 14 kann mit oder ohne
elektrostatische Wirkung zum Sprühen von pulverförmigem
oder flüssigem Beschichtungsmaterial, beispielsweise
Farben oder Lacke, ausgebildet sein.
Der Sekundärteil 8 ist am Primärteil 6 quer zur
Sprührichtung 16 schwenkbar befestigt, wie dies
insbesondere Fig. 3 und 4 zeigen. Für die schwenkbare
Befestigung wird nur eine einzige Zugfeder 22 oder ein
anderes Federelement benötigt, welche den Sekundärteil
8 relativ zum Primärteil in eine Neutralstellung
drängt, welche in Fig. 3 dargestellt ist. Der
Sekundärteil 8 ist entgegen der Federkraft der Zugfeder
22 quer zur Sprührichtung 16 aus der Neutralstellung um
den Primärteil 6 herum wegschwenkbar durch die Kraft
einer Kollision zwischen der Sprühvorrichtung 14 und
einem zu beschichtenden Gegenstand 2. Die zu
beschichtenden Gegenstände 2 werden von einer
Transportvorrichtung 24, beispielsweise mit Hilfe einer
Förderkette, quer zur Sprührichtung 16 an der vorderen
Stirnseite der Sprühvorrichtung 14 vorbeitransportiert
und können dabei mit der Sprühvorrichtung 14
kollidieren, wenn diese zu nahe an die Gegenstände 2
heranbewegt wird. Der Träger 10 kann ortsfest
angeordnet sein. Bei der dargestellten bevorzugten
Ausführungsform ist der Träger 10 und damit auch die
Sprühvorrichtung 14 vertikal bewegbar gemäß einem
Doppelpfeil 28 in Fig. 1. Auch bei dieser
Vertikalbewegung 28 quer zur Sprührichtung 16 kann die
Sprühvorrichtung 14 mit einem der Gegenstände 2
kollidieren, wenn sie zu nahe beieinander angeordnet
werden. Bei einer Kollision der Gegenstände 2 in ihrer
Transportrichtung 26 von Fig. 2 mit der
Sprühvorrichtung 14 wird diese Sprühvorrichtung 14
entgegen der Kraft der Zugfeder 22 horizontal relativ
zum Primärteil 6 weggeschwenkt. Bei einer Kollision der
Sprühvorrichtung 14 in ihrer Hub- oder Senkrichtung 28
mit einem der Gegenstände 2 wird die Sprühvorrichtung
14 entgegen der Federkraft der Zugfeder 22 relativ zum
Primärteil 6 durch die Kollisionskraft vertikal
weggeschwenkt. Die Zugfeder 22 ist so angeordnet, daß
sie und ihre Zugrichtung rechtwinkelig zur
Kollisionsrichtung liegen. Im vorliegenden Beispiel ist
die Zugrichtung der Zugfeder 22 in der Sprührichtung 14
oder parallel zur ihr.
Ein einziger Sensor 30 ist, mit Bezug auf seine
Wirkungsrichtung parallel, neben der Zugfeder 22
angeordnet und meldet an eine nicht dargestellte
elektronische Steuervorrichtung in Abhängigkeit von der
relativen Position zwischen dem Primärteil 6 und dem
Sekundärteil 8, wenn die Sprühvorrichtung 14 zusammen
mit dem Sekundärteil 8 relativ zum Primärteil 6 quer
zur Sprührichtung 16 geschwenkt wird. Die nicht
dargestellte elektronische Steuereinrichtung schaltet
in Abhängigkeit von dem Signal des Sensors 30 die
Transportvorrichtung 24 und/oder Antriebsmittel für den
Träger 10 und/oder Antriebsmittel für den Hubständer 29
automatisch jeweils dann ab, wenn der Sensor 30 eine
solche Schwenkbewegung meldet.
Der Primärteil 6 besteht aus einem Grundkörper 34 und
einer Schalterplatte 36, die mit Schrauben 38 an der in
Sprührichtung 16 zeigenden Stirnseite des Grundkörpers
34 befestigt ist. Der Sensor 30 ist ein Mikroschalter.
Der Mikroschalter 30 ist in einer Bohrung 40 des
Grundkörpers 34 auf der Rückseite der Schalterplatte 36
angeordnet, und an dieser Schalterplatte 36 (oder dem
Grundkörper 34) befestigt. Ein entgegen der
Sprührichtung 16 und damit parallel zur
Federkraftrichtung der Zugfeder 22 betätigbarer
Betätigungsstift 42 des Mikroschalters 30 ragt durch
eine Bohrung 44 der Schalterplatte 36 bis über deren in
Sprührichtung 16 zeigende vordere Stirnseite 46 hinaus
und wird von einer gegenüberliegenden hinteren
Stirnseite 48 des Sekundärteils 8 in die Ebene der
vorderen Stirnseite 46 zurückgedrückt. Diese beiden
einander parallel gegenüberliegenden Stirnseiten 46 und
48 der Schalterplatte 36 und des Sekundärteils 8 sind
flach, so daß der Sekundärteil 8 in einem Kollisions
fall um eine seiner Außenkanten kippt, die sich auf der
vorderen Stirnseite 46 der Schalterplatte 36 abstützt.
Dabei gibt der Sekundärteil 8 den Betätigungsstift 42
des Mikroschalters 30 frei, so daß sich dieser in
Sprührichtung 16 aus seinem Mikroschalter 30
herausbewegt und dadurch im Mikroschalter 30 Kontakte
schließt oder öffnet, was über ein elektrisches Kabel
50 ein entsprechendes Signal in der nicht dargestellten
Steuereinrichtung zur Folge hat. Anstatt eines
Mikroschalters 30 kann ein induktiver Näherungsschalter
verwendet werden.
Durch den Grundkörper 34 und die Schalterplatte 36
erstreckt sich in Sprührichtung 16 und damit parallel
zur Bohrung 40, in welcher der Mikroschalter 30
untergebracht ist, eine weitere Bohrung 52. Die
Zugfeder 22 ist in dieser weiteren Bohrung 52
untergebracht und erstreckt sich durch die
Schalterplatte 36. Das vordere Ende 56 der Zugfeder 22
ist an einer Schaftschraube 57 eingehängt, welche quer
zur Sprührichtung 16 in den Sekundärteil 8 geschraubt
ist. Das hintere Federende 54 ist am vorderen Ende
eines Zugankers oder einer Spannschraube 58 eingehängt,
welche in die weitere Bohrung 52 des Grundkörpers 34
axial verschiebbar hineinragt. Die Spannschraube 58
kann durch eine Gewindemutter 60 axial verstellt und in
ihrer axialen Position fixiert werden. Zusätzlich kann
eine Kontermutter 61 vorgesehen werden. Durch axiales
Verstellen der Spannschraube 58 kann die Vorspannung
der Zugfeder 22 eingestellt werden, mit welcher die
Zugfeder 22 den Sekundärteil 8 mit ihrer hinteren
Stirnseite 48 gegen die vordere Stirnseite 46 der
Schalterplatte 36 in die in Fig. 3 dargestellte
Neutralstellung zieht, bei welcher diese beiden
Stirnseiten 46 und 48 vollständig aneinander anliegen.
Da die aneinander anliegenden Stirnseiten 46 und 48 der
Schalterplatte 36 und des Sekundärteils 8 flach sind,
ist für die Neutralstellung eine definierte
Rasterposition gegeben. Der Sekundärteil 8 kann
entgegen der Federkraft der Zugfeder 22 nur über einen
äußeren Rand seiner hinteren Stirnseite 48 abkippen,
welche sich an der gegenüberliegenden vorderen
Stirnseite 46 der Schalterplatte 36 abstützt. Der
Sekundärteil 8 mit der Sprühvorrichtung 14 ist nur dann
aus der dargestellten Neutralstellung oder
Rasterposition wegschwenkbar, wenn die Kollisionskraft
ein bestimmtes Mindest-Kippmoment quer zur Zugkraft der
Zugfeder 22 erzeugt.
Der Sekundärteil 8 ist bei der dargestellten
Ausführungsform als Adapter für die Befestigung der
Sprühvorrichtung 14 ausgebildet. Gemäß einer nicht
dargestellten Ausführungsform kann der Sekundärteil 8
durch einen Teil der Sprühvorrichtung 14 selbst
gebildet sein.
Die vordere Stirnseite 46 der Schalterplatte 36 und die
ihr gegenüberliegende Stirnseite 48 des Sekundärteils 8
können eine andere als die dargestellte flache Form
haben, beispielsweise abgestuft oder bogenförmig
ausgebildet sein. Bei einer bogenförmigen Ausbildung
müssen jedoch einander gegenüberliegende flache
Oberflächen oder andere Rastermittel vorgesehen sein,
damit für die Neutralstellung von Fig. 3 eine
definierte Rasterposition gegeben ist.
Die zum Verschwenken des Sekundärteils 8 relativ zum
Primärteil 6 erforderliche Kollisionskraft ist
vorzugsweise in allen Richtungen quer zur Sprührichtung
16 gleich groß. Damit dies der Fall ist, muß beachtet
werden, daß das Gewicht der Sprühvorrichtung 14
entgegen der Federkraft der Zugfeder 22 ein Kippmoment
nach unten erzeugt. Zur Berücksichtigung dieses Fakts
ist die vertikale Strecke 64, und damit der vertikale
Hebelarm vom Angriffspunkt der Zugfeder 22 nach unten
bis zu der Stelle 66, wo die Stirnflächen 46 und 48
unten aufhören aneinander anzuliegen, größer als die
horizontale Strecke 68, und damit auch der horizontale
Hebelarm, vom Angriffspunkt der Zugfeder 22 beidseitig
je bis zu den Stellen 70, wo die Stirnflächen 46 und 48
seitlich aufhören aneinander anzuliegen, d. h. wo sie
sich jeweils mit ihren Rändern aufeinander abstützen im
Falle einer Schwenkbewegung des Sekundärteils 8 relativ
zum Primärteil 6. Die Zugrichtung der Zugfeder 22 ist
rechtwinklig zu den genannten vertikalen und
horizontalen Strecken 64 und 68.
Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß den
Zeichnungen sind die aneinander anliegenden Stirnseiten
46 und 48 oval, wobei die vertikale Ovalachse 72 länger
ist als die horizontale Ovalachse 74. Der Angriffspunkt
der Zugfeder 22 liegt im Ovalzentrum 76. Eine der
beiden Stirnseiten 46 und 48, im dargestellten
Ausführungsbeispiel die vordere Stirnfläche 46 der
Schalterplatte 36, ist vertieft angeordnet und von
schrägen Einführflächen 78 begrenzt, über welche die
andere Stirnseite, im vorliegenden Beispiel die hintere
Stirnfläche 48 des Sekundärteils 8, auf die eine
Stirnfläche 46 zurückgeführt wird, wenn nach Wegfall
einer Kollisionskraft diese beiden Stirnflächen 46 und
48 von der Zugfeder 22 wieder soweit zusammengezogen
werden, daß sie aneinander anliegen.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte weitere
Ausführungsform einer Kollisionsvorrichtung 4 ist
identisch ausgebildet wie die Kollisionsvorrichtung 4
der Fig. 3 und 4, mit Ausnahme einer mit dem
Grundkörper 34 des Primärteils 6 einstückig gebildeten
Rohrschelle 80. Die Rohrschelle 80 hat eine
zylindrische Sackbohrung 82 zur Aufnahme des vorderen
Endes des Trägers 10. Dadurch ist die Rohrschelle 80,
und mit ihr die gesamte Kollisionsvorrichtung 4, in
Richtung eines Pfeiles 84 auf den Träger 10
aufsteckbar. Das innere Ende der Sackbohrung 82 ist mit
einander diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen 86
versehen, so daß ein flexibler äußerer Schellenteil 88
gebildet ist, welcher durch den Kopf 90 einer
Spannschraube 92 gegen einen relativ dazu ortsfesten
Teil 94 des Grundkörpers 34 spannbar ist, in welchen
die Spannschraube 92 eingeschraubt ist. Anstelle eines
kreiszylindrischen runden Querschnittes könnten der
Träger 10 und die Sackbohrung 82 auch eine andere
Querschnittsform haben. Die Schrauben 38, mit welcher
die Schalterplatte 36 am Grundkörper 34 befestigt ist,
sind anders als bei der Ausführungsform nach den Fig. 3
und 4 positioniert, damit sie sich nicht mit den
Spannschrauben 92 kreuzen. In allen übrigen Teilen ist
die Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 identisch mit
der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 und wird
deshalb nicht nochmals im Detail beschrieben.
Claims (8)
1. Sprühbeschichtungsvorrichtung zum Sprühbeschichten
vom Gegenständen,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der mechanischen Verbindung zwischen einer
Sprühvorrichtung (14) und einem sie tragenden
Träger (10) eine Kollisionsvorrichtung (4)
vorgesehen ist, welche einen Primärteil (6) und
einen Sekundärteil (8) aufweist, daß der
Sekundärteil (8) am Primärteil (6) quer zur
Sprührichtung (16) schwenkbar befestigt ist, und
daß Federmittel (22) vorgesehen sind, welche den
Sekundärteil (8) relativ zum Primärteil (6) in
eine definierte Neutralstellung (Fig. 3) drängen,
aus welcher der Sekundärteil (8) entgegen der
Federkraft der Federmittel (22) quer zur
Sprührichtung (16) wegschwenkbar ist durch eine
quer zur Sprührichtung (16) wirkende Kraft einer
Kollision zwischen der Sprühvorrichtung (14) und
einem der zu beschichtenden Gegenstände (2), und
daß Sensormittel (30) vorgesehen sind, die in
Abhängigkeit von der relativen Position zwischen
dem Primärteil (6) und dem Sekundärteil (8)
melden, wenn die Neutralstellung verloren geht.
2. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Primärteil (6) und der Sekundärteil (8)
einander gegenüberliegende Stirnflächen (46, 48)
haben, daß die Federmittel (22) mit Vorspannung
zwischen den Primärteil (6) und den Sekundärteil
(8) gespannt sind, so daß diese Stirnflächen (46,
48) gegeneinander gespannt werden, wobei die
Neutralstellung (Fig. 1) dann gegeben ist, wenn
diese Stirnflächen (46, 48) in einer definierten
Rasterposition aneinander anliegen.
3. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine (46) der beiden Stirnflächen (46, 48)
vertieft angeordnet ist und von schrägen
Einführflächen (78) begrenzt ist, über welche die
andere Stirnfläche (48) nach Wegfall einer
Kollisionskraft von den Federmitteln (22) wieder
auf die eine Stirnfläche (46) zurückgezogen wird.
4. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vertikale Hebelarm-Strecke (64) von der
Federkraft-Wirkungslinie der Federmittel (22) nach
unten bis zu der Stelle (66), wo die Stirnflächen
(46, 48) unten aufhören aneinander anzuliegen,
größer ist als die horizontale Hebelarm-Strecke
(68) von der Federkraft-Wirkungslinie der
Federmittel (22) seitwärts bis zu der Stelle (70),
wo die Stirnflächen (46, 48) seitlich aufhören
aneinander anzuliegen.
5. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnflächen (46, 48) oval sind, daß die
vertikale Ovalachse (72) größer ist als die
horizontale Ovalachse (74), und daß die
Federkraft-Wirkungslinie der Federmittel (22) im
Ovalzentrum liegt.
6. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Primärteil (6) einen Grundkörper (34) und eine
an ihm befestigte Schalterplatte (36) aufweist,
welch letztere mit der Stirnfläche (46) des
Primärteils (6) versehen ist, daß die Sensormittel
(30) einen durch die Schalterplatte (44) hindurch
mit der Stirnfläche (48) des Sekundärteils (8)
zusammenwirkenden Sensorteil (42) haben.
7. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
Einstellmittel (58, 60) zur Einstellung der
Vorspannung vorgesehen sind, mit welcher die
Federmittel (22) den Sekundärteil (8) gegen den
Primärteil (6) ziehen.
8. Sprühbeschichtungsvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Element (34) des Primärteils (6) als
Rohrschelle (80) ausgebildet ist, welche auf den
Träger (10) aufsteckbar ist und an diesen Träger
(10) festklemmbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19617683A DE19617683A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Sprühbeschichtungsvorrichtung |
| JP9115809A JPH1043650A (ja) | 1996-05-03 | 1997-05-06 | 吹付け塗装装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19617683A DE19617683A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Sprühbeschichtungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19617683A1 true DE19617683A1 (de) | 1997-11-06 |
Family
ID=7793164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19617683A Withdrawn DE19617683A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Sprühbeschichtungsvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH1043650A (de) |
| DE (1) | DE19617683A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020000412A1 (de) | 2020-01-24 | 2021-07-29 | bdtronic GmbH | Dosiervorrichtung sowie Verfahren zur dosierten Abgabe eines Mediums |
| CN116213163A (zh) * | 2022-12-08 | 2023-06-06 | 天津七所高科技有限公司 | 一种适用于大型油缸喷涂输送线的挂具自动识别、跟踪装置 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113245095B (zh) * | 2021-04-25 | 2023-12-08 | 江苏沛泽机械科技有限公司 | 一种路灯安装柱线条环形喷涂设备 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2729781B1 (de) * | 1977-07-01 | 1978-09-28 | Daimler Benz Ag | Verfahren zum automatischen,einseitig geradlinig begrenzten Auftragen von UEberzugsmaterial auf die Oberflaeche eines Gegenstandes,insbesondere eine Karosserie fuer Personenkraftwagen |
| DE3334047C1 (de) * | 1983-09-21 | 1985-02-21 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Einrichtung zum Konservieren von Hohlraeumen |
| DE3505967C1 (de) * | 1985-02-21 | 1986-03-27 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Sprueheinrichtung zum Verspruehen von fliessfaehigen Medien auf Werkstueckoberflaechen |
| DE3510199C2 (de) * | 1985-03-21 | 1988-01-21 | Ransburg-Gema Ag, St. Gallen, Ch |
-
1996
- 1996-05-03 DE DE19617683A patent/DE19617683A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-05-06 JP JP9115809A patent/JPH1043650A/ja active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2729781B1 (de) * | 1977-07-01 | 1978-09-28 | Daimler Benz Ag | Verfahren zum automatischen,einseitig geradlinig begrenzten Auftragen von UEberzugsmaterial auf die Oberflaeche eines Gegenstandes,insbesondere eine Karosserie fuer Personenkraftwagen |
| DE3334047C1 (de) * | 1983-09-21 | 1985-02-21 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Einrichtung zum Konservieren von Hohlraeumen |
| DE3505967C1 (de) * | 1985-02-21 | 1986-03-27 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Sprueheinrichtung zum Verspruehen von fliessfaehigen Medien auf Werkstueckoberflaechen |
| DE3510199C2 (de) * | 1985-03-21 | 1988-01-21 | Ransburg-Gema Ag, St. Gallen, Ch |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020000412A1 (de) | 2020-01-24 | 2021-07-29 | bdtronic GmbH | Dosiervorrichtung sowie Verfahren zur dosierten Abgabe eines Mediums |
| CN116213163A (zh) * | 2022-12-08 | 2023-06-06 | 天津七所高科技有限公司 | 一种适用于大型油缸喷涂输送线的挂具自动识别、跟踪装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH1043650A (ja) | 1998-02-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69200174T2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines Gegenstandes auf einem Transportträger, insbesondere Vorrichtung zum Verriegeln eines Brennstoffbündels in einem Transportbehälter. | |
| DE4313719C2 (de) | Transportvorrichtung | |
| EP2913162B1 (de) | Leitungs-rückzugsystem | |
| EP0192940B1 (de) | Auffahrschutzvorrichtung für Flurförderfahrzeuge | |
| DE4305190A1 (de) | ||
| DE19925688A1 (de) | Überlast-Schutzeinrichtung | |
| DE69212227T2 (de) | Betätigungsglied für einen Aerosolbehälter | |
| DE19915468A1 (de) | Spannvorrichtung | |
| DE4328155A1 (de) | Einrichtung zur Handhabung, insbesondere zum Stapeln und Entstapeln dicht aufeinanderliegender ebener Bauteile mit glatter Oberfläche | |
| EP0205985B1 (de) | Vorrichtung zur Sicherheitsabschaltung für maschinell bewegte Werkzeuge, insbesondere automatische Schweisspistolen | |
| AT515647A2 (de) | Leuchte | |
| DE4111430C2 (de) | ||
| EP1784901B2 (de) | Vorrichtung zum beschichten, insbesondere zum lackieren, von gegenständen, insbesondere von fahrzeugkarosserien | |
| DE19617683A1 (de) | Sprühbeschichtungsvorrichtung | |
| DE102004040161B4 (de) | Vorrichtung zum Beschichten von Gegenständen | |
| EP0706494B1 (de) | Schwenkflügelweiche | |
| DE10140315A1 (de) | Greifer zum Haltern und Bewegen von Hohlkörpern | |
| DE60101513T2 (de) | Montierhilfe für Raupenkette | |
| EP0065080A1 (de) | Transportsystem mit einer Förderbahn für Werkstücke bzw. Werkstückträger | |
| EP0596279B1 (de) | Spritzkopf für eine Extrusionsanlage der Kautschuk oder Kunststoff verarbeitenden Industrie | |
| DE69002910T2 (de) | Apparat zum Rechtwinkligmachen von Muffen. | |
| DE3125433C2 (de) | ||
| DE19530290C2 (de) | Schutzvorrichtung an einer Tragrolle eines Gurtförderers | |
| EP0515996A1 (de) | Anbaugerät für verfahrbare Stapler in Form eines Zinken- oder Klammerverstellgerätes | |
| DE29720659U1 (de) | Vorrichtung zum Abdichten des unteren Spaltes einer Tür |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITW GEMA AG, ST. GALLEN, CH |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |