DE19616226A1 - Griff für Kraftfahrzeugtüren - Google Patents
Griff für KraftfahrzeugtürenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/10—Handles
- E05B85/107—Pop-out handles, e.g. sliding outwardly before rotation
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B77/00—Vehicle locks characterised by special functions or purposes
- E05B77/34—Protection against weather or dirt, e.g. against water ingress
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Description
Die Erfindung betrifft einen aus dem Türaußenblech
ausschwenkbaren Griff gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1, welcher vorzugsweise zum Bewegen
von Kraftfahrzeughecktüren bzw. -klappen geeignet
ist.
Griffe an Kraftfahrzeugtüren sind wie alle äußeren
Bauteile einer Verschmutzung ausgesetzt. Besonders
trifft dies für den zum Öffnen und Schließen von
Hecktüren bzw. -klappen dienenden Griff zu, da sich
durch die an der Rückseite des Fahrzeuges auftreten
den Wirbel sehr starke Verschmutzungserscheinungen
bilden.
Aus DE-OS 33 11 111 A1 ist bereits eine Vorrichtung
zum Öffnen und Schließen von Kraftfahrzeugtüren
bekannt, durch die Verschmutzungen am Bediengriff
verringert werden. Dies wird erreicht, indem die
Außenkontur des Griffes in Ruhestellung bindig mit
dem Türaußenblech abschließt. Dabei ist der Griff in
einer Mulde versenkbar angeordnet. Zum öffnen der
Kraftfahrzeugtür wird der Griff aus der Mulde in die
Bedienstellung geschwenkt. Nachteilig ist, daß die
obere und untere Kante des Griffes auch in der
Griffmulde Verschmutzungen ausgesetzt ist, so daß
Sauberkeit der Hände der Bedienperson nicht gewähr
leistet werden kann.
Aus DE-PS 33 30 483 02 ist eine Vorrichtung zum
Bewegen von Kraftfahrzeugtüren bekannt, bei der die
Griffober- und -unterseite hinter das Außenblech
zurückschiebbar ausgebildet ist und in Bedienstel
lung ausgeschwenkt werden kann. Diese verbesserte
Vorrichtung bietet jedoch nur der Griff ober- und
-unterseite Schutz gegen Verschmutzungen, da die
Stirnseite des Griffes als nicht versenkbare Ab
schlußplatte ausgebildet ist. Die Abschlußplatte
schützt die Öffnung im Türaußenblech und den übrigen
Griffbereich in dessen Ruhestellung vor Verschmut
zungen, verhindert aber die Möglichkeit den Griff
durch die Bedienperson ohne eine Verschmutzungs
gefahr vollständig zu umfassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Griff gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
zu schaffen, der beim Entriegeln des Türschlosses
selbsttätig und gereinigt in die Arbeitsstellung
ausschwenkt bzw. beim Zudrücken der Kraftfahrzeugtür
in die Ruhestellung hinter das Außenblech zurück
schwenkt.
Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielten
Vorteile bestehen in der sofortigen Verfügbarkeit
des Griffes welcher nach dem Entriegeln des Tür
schlosses selbsttätig vor das Türaußenblech schwenkt.
Dabei wird die Schwenkbewegung des Griffes durch den
um eine Achse drehenden Hebel aus der gradlinigen
Bewegung der über ein Federelement in den auf
schwenkenden Türbereich geschobenen Schubstange
erzeugt. Außerdem wird durch den in Längsachse als
durchgängiges Profil ausgebildeten Griff dem in der
Durchtrittsöffnung im Türaußenblech umlaufende Ab
streiflippen zugeordnet sind, der Effekt er
zielt, daß der Griff durch die
Abstreiflippen gedrückt und auf diese Weise gerei
nigt wird. Dieser Reinigungsvorgang wiederholt sich
beim Zudrücken der Kraftfahrzeugtür und dem damit
verbundenen Zurückschwenken des Griffes, wodurch
ein Eindringen von Schmutz in das Türinnere verhin
dert wird.
Die Weiterbildung nach Anspruch 2 ermöglicht den
Schwenkkreisdurchmesser des den Griff bewegenden
Hebels wesentlich größer auszuführen als die Stärke
der Kraftfahrzeugtür. Dadurch kann der Griff soweit
in die Bedienstellung vor das Türaußenblech schwen
ken, daß er mit der gesamten Hand bequem ergreifbar
ist.
Die Weiterbildung nach Anspruch 3 ermöglicht das
Schließen der Kraftfahrzeugtür bei gleichzeitigem
Festhalten des Griffes in der Bedienstellung.
Die Weiterbildung nach Anspruch 4 ermöglicht das
Ausschwenken des Griffes nach der Entriegelung des
Türschlosses, ohne daß die Kraftfahrzeugtür durch
das Federelement spaltweise geöffnet wird.
Anhand der Fig. 1-10 soll eine mögliche Ausge
staltung der Erfindung beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht einer Kraftfahrzeugtür mit dem
Griff in Bedienstellung und den wichtigsten
für seine Funktion benötigten Bauteilen,
transparent durch das Außenblech sichtbar
dargestellt.
Fig. 2 den Schnitt durch einen Abschnitt aus Fig. 1
entlang der Linie A-A,
Fig. 3 die Ansicht des in Ruhestellung befindlichen
Griffes mit den für seine Funktion benötig
ten Bauteilen dargestellt,
Fig. 4 den Schnitt durch einen Abschnitt aus Fig. 3
entlang der Linie B-B,
Fig. 5 die Ansicht des in Bedienstellung befind
lichen Griffes mit den für seine Funktion
benötigten Bauteilen dargestellt,
Fig. 6 den Schnitt durch einen Abschnitt aus Fig. 5
entlang der Linie C-C,
Fig. 7 die Ansicht des in Bedienstellung befind
lichen Griffes bei gleichzeitig geschlos
sener Kraftfahrzeugtür,
Fig. 8 die an den Bauteilen der Fig. 3 und 4
wirkenden Kräfte als Pfeile dargestellt,
Fig. 9 die an den Bauteilen der Fig. 5 und 6
wirkenden Kräfte als Pfeile dargestellt,
Fig. 10 die an den Bauteilen der Fig. 7 wirkenden
Kräfte als Pfeile dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine mögliche Ausführung
des in einer Kraftfahrzeugtür (10) eingebauten
Griffes (1). Er ist in die Bedienstellung ausge
schwenkt, nachdem das Türschloß (11) betätigt und
die Schubstange (3) über das Federelement (4) nach
unten bewegt wurde. Zur Übertragung eines Teils der
Kraft des Federelementes (4) von der Schubstange (3)
auf den Griff (1 ) dient der Hebel (2). Die kreis
förmige Schwenklinie (12) des Hebels (2) ist wegen
der zur Ebene des Türaußenbleches (9) schrägen
Anordnung der Drehachse (6) als Ellipse sichtbar.
Der Griff (1) wurde hier mit einem runden Profil
dargestellt, kann aber in beliebigen in seiner Längs
achse verlaufenden Profilformen ausgeführt werden,
welche von angepaßten Abstreiflippen (7) umschlossen
werden. Durch die Anordnung des Griffes (1) an der
Unterkante der nach oben aufschwenkenden Kraftfahr
zeugtür (10) ist dessen Ergreifen auch bei einer
hochgeschwenkten Türstellung bequem möglich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den in Ruhestellung befind
lichen Griff (1), den Hebel (2), die Schubstange (3)
mit dem gespannten Federelement (4) und dem Führungs
blech (13), sowie die an der Durchtrittsöffnung im
Türaußenblech (9) angeordneten Abstreiflippen (7) in
Front- und Schnittansicht B-B. Eine elastische Ver
bindung zwischen dem Hebel (2) und der Schubstange
(3) wurde in dem Ausführungsbeispiel als Federkopf
(5) ausgebildet. In Fig. 4 wird außerdem die schräg
zur Ebene des Türaußenbleches (9) angeordnete Dreh
achse (6) des Hebels (2) dargestellt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen den über die Schubstange
(3) mit Federelement (4) aufgedrückte Kraftfahr
zeugtür (10). Das Federelement (4) besitzt eine
etwas größere Schubkraft als zum Aufdrücken der
Kraftfahrzeugtür (10) notwendig ist, so daß sie
nach dem Entriegeln des Türschlosses (11 in Fig. 1)
geringfügig aufgeschoben wird. Der sich mit der
Schubstange (3) nach unten bewegende Federkopf (5)
drückt auf die Oberseite des Hebels (1).
Dabei wird der Griff (1) über den um die Drehachse
(6) bewegten Hebel (2) auf der Schwenklinie (12)
an die Abstreiflippen (7) vorbei in die Bedienstel
lung geschwenkt. Die Kraftfahrzeugtür (10) kann
durch einen leichten Druck auf den Griff (1) bzw.
durch deren Zufallen geschlossen werden.
Fig. 7 zeigt die geschlossene Kraftfahrzeugtür (10)
mit in Bedienstellung befindlichen Griff (1). Durch
den Federkopf (5) wird eine Zwangsführung des Hebels
(2) mit Griff (1) über die Schubstange (3) beim
Schließen der Kraftfahrzeugtür (10) verhindert.
Der beim Zudrücken der Tür (10) in der Hand der
Bedienperson befindliche Griff (1) wird durch die
Kraft des Federkopfes (5) leicht in die Ruhestellung
gezogen. Während des Schließvorgangs der Kraftfahr
zeugtür (10) wird der festgehaltene Griff (1) von
der Bewegung der Schubstange (3) abgekoppelt. Das
durchgängige Profil des Griffes (1) schließt eine
Verletzungsgefahr bei dessen Zurückschwenken in die
Ruhestellung aus.
Fig. 8 zeigt, daß in Fig. 3 und 4 die Gewichtskraft
F₁ der Kraftfahrzeugtür (10) und die Haltekraft F₂
des Türschlosses (11) größer ist als die Feder
kraft F₃ des Elementes (4). Die Kraftfahrzeugtür
(10) ist geschlossen.
Fig. 9 zeigt, daß in Fig. 5 und 6 die Gewichtskraft
F₁ der Kraftfahrzeugtür (10) kleiner ist als die
Federkraft F₃ des Elementes (4). Die überschüssige
Federkraft wird zur Überwindung der Reibungskraft
F₄ der Schubstange (3) und Anheben der Kraftfahr
zeugtür (10) wirksam. Außerdem wird durch das
Federelement (4) die Reibungskraft F₅; F₆ des
Hebels 2 und Griffes 1 aufgebracht.
Fig. 10 zeigt, daß in Fig. 7 die Gewichtskraft F₁
und die Druckkraft F₉ der Bedienperson auf den
Griff (1) größer sind als die Federkraft F₃ des
Elementes (4). Die Kraftfahrzeugtür (10) wird
somit geschlossen. Mit dem Einrasten des Türschlos
ses (11) kann die Druckkraft F₉ entfallen. Die
beim Umfassen der Kraftfahrzeugtür (zusätzlich zur
Druckkraft F₉) auf den Griff (1) wirkende Halte
kraft F₇ wird als Federkraft F₈ im Kopf 5 teil
weise gespeichert. Die Federkraft F₄ bewirkt nach
dem Loslassen des Griffes (1) dessen Einschwenken
hinter das Türaußenblech (9).
Claims (4)
1. Griff für Kraftfahrzeugtüren, der in eine Bedien
stellung ausgeschwenkt ist und in eine Ruhestel
lung hinter das Außenblech eingeschwenkt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Griff (1) an einen um die Achse (6)
schwenkbar gelagerten Hebel (2) angeschlossen
ist, welcher eine Verbindung mit der Schubstange
(3) aufweist, die an einem Ende in Richtung des
aufschwenkenden Bereiches der Kraftfahrzeugtür (10)
durch das Federelement (4) gedrückt wird und der
Griff (1) zusätzlich ein über die gesamte Längs
achse reichendes durchgängiges Profil besitzt,
das in der Durchtrittsöffnung im Türaußenblech (9)
von einer oder mehreren dem Griffprofil angepaßten
Abstreiflippen (7) umgeben wird.
2. Griff nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der an dem Griff (1) angeschlossene Hebel (2)
auf einer zur Ebene des Türaußenbleches (9) schräg
gelagerten Drehachse (6) angeordnet ist.
3. Griff nach mindestens einem der Ansprüche 1
und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungen zwischen dem Griff (1)
und/oder dem Hebel (2) und/oder der Schubstange
(3) elastisch ausgeführt sind/ist bzw. der Hebel
(2) als ein elastisches Bauteil ausgebildet wird.
4. Griff nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß einem Ende der Schubstange (3) in der
Öffnung der Kraftfahrzeugtür (10) eine Auf
schlagplatte (8) zugeordnet ist, die eine
Vertiefung gegenüber dem übrigen Türrahmen
durch eine Schwenk- oder Klappbewegung abdeckt
bzw. öffnet und an ein bewegliches Teil des
Türschlosses (11) mittels eines Verbindungs
elements angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19616226A DE19616226A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Griff für Kraftfahrzeugtüren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19616226A DE19616226A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Griff für Kraftfahrzeugtüren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19616226A1 true DE19616226A1 (de) | 1997-10-16 |
Family
ID=7792219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19616226A Withdrawn DE19616226A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Griff für Kraftfahrzeugtüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19616226A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19805509A1 (de) * | 1998-02-11 | 1999-08-12 | Bayerische Motoren Werke Ag | Ausfahrbarer Handgriff an einer Fahrzeugklappe |
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| US6117685A (en) * | 1997-05-22 | 2000-09-12 | Sakura Color Products Corporation | Ozone indicator and ozone detecting ink |
| CN111236771A (zh) * | 2015-10-21 | 2020-06-05 | 伊利诺斯工具制品有限公司 | 车辆的门把手 |
-
1996
- 1996-04-12 DE DE19616226A patent/DE19616226A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19835994B4 (de) * | 1998-08-08 | 2008-11-13 | Volkswagen Ag | Betätigungsvorrichtung für eine Klappe, insbesondere eine Heckklappe eines Kraftfahrzeugs |
| CN111236771A (zh) * | 2015-10-21 | 2020-06-05 | 伊利诺斯工具制品有限公司 | 车辆的门把手 |
| CN111236771B (zh) * | 2015-10-21 | 2021-11-05 | 伊利诺斯工具制品有限公司 | 车辆的门把手 |
| US11643855B2 (en) | 2015-10-21 | 2023-05-09 | Illinois Tool Works Inc. | Door handle for vehicle |
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Legal Events
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