DE19616194A1 - Vorrichtung zum Messen einer Riemenspannung - Google Patents
Vorrichtung zum Messen einer RiemenspannungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Span
nung eines Riemens, der unter mechanischer Spannung steht.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum
Messen der Spannung eines Riemens, der zwischen Riemenschei
ben eines Keilriemengetriebes einer Brennkraftmaschine für
ein Kraftfahrzeug verwendet wird; die Erfindung kann jedoch
auch anderweitig angewandt werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung soll zuerst die Hin
tergrundtechnik etwas näher beschrieben werden. Fig. 4 ist
ein Schema einer bekannten herkömmlichen Methode zum Messen
der Spannung eines Riemens, der Teil eines Getriebemecha
nismus einer Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug ist.
In der Figur ist ein Riemen 43 um Riemenscheiben 42a, 42b
und 42c geführt und gespannt. Zum Messen der Spannung des
Riemens 43 wird der Riemen 43 unter einem vorbestimmten
Druck abwärtsgedrückt, der mittels eines Druckmessers (oder
Manometers) 44 aufgebracht wird, der so angeordnet ist, daß
er an dem Riemen 43 an einer vorbestimmten Position des
selben anliegt, so daß der Riemen 43 um eine vorbestimmte
Distanz oder Auslenkung ΔL nach unten ausgelenkt wird. Der
auf den Riemen 43 zu diesem Zeitpunkt aufgebrachte Druck P₁
wird unter Verwendung des Druckmessers 44 selbst gemessen.
Nachstehend wird das Riemenspannungs-Meßverfahren erläutert.
Es ist praktisch unmöglich, die Spannung des Riemens unmit
telbar oder direkt in dem Zustand zu messen, in dem der Rie
men zwischen den und um die Riemenscheiben 42a und 42b herum
gespannt ist. Um also die Spannung des Riemens 43 zu messen,
der zwischen den Riemenscheiben 42a und 42b gespannt ist,
wird der Druckmesser 44 ungefähr an einer Mittenposition des
Riemens 43 unter einem vorgegebenen Druck an diesen ge
drückt, um den Riemen 43 dadurch um einen vorbestimmten
Betrag auszulenken. In diesem Zustand werden die Auslenkung
ΔL des Riemens 43 sowie ein Druck P₁, der an dem Druckmesser
abgelesen wird, aufgezeichnet.
Anschließend wird die Spannung T des Riemens 43 nach Maßgabe
eines Ausdrucks geschätzt, der eine Beziehung zwischen dem
Druck P₁ und der Auslenkung ΔL definiert, wobei diese Bezie
hung vorher experimentell durch einen Motorprüfstandtest
oder dergleichen bestimmt wurde.
Ferner ist als eine angewandte Technik zum Messen der mecha
nischen Spannung eines flexiblen Elements wie etwa des Rie
mens, der in Verbindung mit einem Getriebe wie demjenigen
des Motors eines Kraftfahrzeugs verwendet wird, beispiels
weise eine Saitenspannungs-Meßtechnik bekannt, die bei einem
Verfahren zum Stimmen eines Saiteninstruments angewandt
wird. Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das schematisch eine
Vorrichtung zum Messen der Saitenspannung eines Musikinstru
ments zeigt. Ein durch Vibration einer interessierenden
Saite erzeugter Ton wird von einem Mikrophon 1 eingefangen,
das den eingefangenen Ton in ein elektrisches akustisches
Signal umwandelt, das dann an eine Signalverarbeitungsein
heit 2 abgegeben wird, die dazu dient, das von dem Mikrophon
1 zugeführte akustische Signal zu verarbeiten und so eine
Eigenschwingung oder Schwingungszahl der Saite zu messen und
die Eigenfrequenz (Schwingungszahl) in Form von Zahlenwerten
anzuzeigen.
Dazu umfaßt die Signalverarbeitungseinheit 2 einen Eingangs
signalformungskreis 21, um die Wellenform des von dem Mikro
phon 1 eingegebenen akustischen Signals zu formen und da
durch Rauschanteile zu beseitigen, einen Frequenzzähler 22
zum Abtasten oder Quantisieren des von dem Eingangssignal
formungskreis 21 abgegebenen akustischen Signals, um dadurch
das Eingangssignal in ein Digitalsignal zum Zweck der Fre
quenzmessung desselben umzuwandeln, eine CPU 23, um die ge
messenen Frequenzdaten für deren numerische Anzeige zu ver
arbeiten, und einen Bildschirmtreiberkreis 25 zum Anzeigen
der verarbeiteten Frequenzdaten auf einer Bildschirmein
richtung 24.
Der Betrieb der Saitenspannungs-Meßvorrichtung wird nach
stehend kurz erläutert. Wenn eine Saite eines Musikinstru
ments wie etwa einer Geige unter dem Reibung erzeugenden
Streichen mit einem Bogen zum Schwingen gebracht wird,
schwingt die Saite mit einer ihr eigenen Frequenz, so daß
ein Schwingungston erzeugt wird, der von dem Mikrophon 1
eingefangen und in ein elektrisches akustisches Signal um
gewandelt wird. In der Signalverarbeitungseinheit 2 erfährt
das akustische Signal eine Wellenformung durch den Eingangs
signalformungskreis 21 zum Zweck des Ausfilterns von Rau
schen. Das von dem Eingangssignalformungskreis 21 abgegebene
akustische Signal wird dann in den Frequenzzähler 22 einge
geben und in ein entsprechendes Digitalsignal umgewandelt,
aus dem durch Zählung der in dem Digitalsignal enthaltenen
Impulse Frequenzinformation erzeugt wird.
Die Frequenzinformation wird dann von der CPU 23 zu einer
Form verarbeitet, die für eine numerische Anzeige geeignet
ist, die anschließend auf der Bildschirmeinrichtung 24 ange
zeigt wird. In diesem Zusammenhang versteht es sich ohne
weiteres, daß die Technik der Messung der Eigenschwingungs
frequenz der Saite eines Musikinstruments auf die Messung
der Eigenschwingung eines Riemens angewandt werden kann, der
in dem Motor eines Kraftfahrzeugs verwendet wird, indem der
von dem Riemen beim Aufbringen einer Schwingung erzeugte
Schwingungston von dem Mikrophon 1 eingefangen und das aku
stische Signal von der Signalverarbeitungseinheit 2 verar
beitet wird, um die Eigenschwingungsfrequenz des Riemens
und/oder der mechanischen Spannung, die aufgrund der Eigen
schwingungsfrequenz rechnerisch bestimmt wird, als numeri
schen Wert anzuzeigen.
Da jedoch das bisher bekannte Riemenspannungs-Meßverfahren
zum Schätzen der mechanischen Spannung auf der Basis einer
Beziehung zwischen der Auslenkung des Riemens, die durch
Aufbringen von Druck mittels des Druckmessers bewirkt wird,
im wesentlichen ein mechanisches Verfahren ist, ist es un
abdingbar, daß relativ viel Platz verfügbar sein muß, um den
Druckmesser sowie ein Instrument zum Messen der Auslenkung
aufzunehmen oder zu installieren. Anders gesagt ist das
bisher bekannte Verfahren mit räumlichen Einschränkungen
behaftet, und es ist daher sehr schwierig, die Spannungs
messung in einer Umgebung auszuführen, in der der verfügbare
Platz eingeschränkt ist. Außerdem weist das bekannte mecha
nische Spannungsmeßverfahren das Problem auf, daß die gemes
sene Spannung einem Fehler unterliegt, der sich aufgrund
eines Fehlers bei der Anzeige der gemessenen Werte ergibt.
Im Zusammenhang mit dem Vorgehen zum Bestimmen der Spannung
eines in einem Kraftfahrzeug verwendeten Riemens, indem die
ser mit Schwingungen beaufschlagt wird, um seine Eigen
schwingung messen, ist ferner zu beachten, daß die Eigen
schwingung von Riemen von einem Riemen zum nächsten in Ab
hängigkeit von den Riemengrößen sowie ihrer Spannlänge
selbst dann verschieden sein kann, wenn die Riemen aus dem
selben Werkstoff bestehen. Infolgedessen ist es bisher not
wendig, eine Frequenz/Spannungs-Umwandlungs-Nachschlag- oder
-Referenztabelle vorzusehen, die Proportionalitätskonstanten
für die Umwandlung der Eigenschwingung in die mechanische
Spannung enthält, indem sie die Größen der Riemen, die Zu
stände, in denen die Riemen zwischen oder unter den Riemen
scheiben gespannt sind, und andere Bedingungen berücksich
tigt. Das heißt mit anderen Worten, daß der Riemenspannzu
stand von einem Kraftfahrzeug zum nächsten verschieden sein
kann. Da also die Frequenz/Spannungs-Umwandlungstabelle je
desmal erneuert oder aktualisiert werden muß, wenn sich der
Riemenspannzustand ändert, stellt sich das zusätzliche Pro
blem ein, daß die Messung der Riemenspannung unmittelbar
nach dem Austausch des Riemens durch einen neuen Riemen
nicht zuverlässig durchgeführt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung einer
Vorrichtung zum Messen einer Riemenspannung, wobei diese
Vorrichtung gegenüber den Nachteilen der bekannten, oben
aufgeführten Riemenspannungs-Meßtechniken im wesentlichen
unempfindlich ist.
Ein Vorteil der Erfindung besteht dabei in der Bereitstel
lung einer Vorrichtung zum Messen einer Riemenspannung bei
einem Kraftfahrzeug, wobei diese Vorrichtung die Messung von
Spannungen einer Vielzahl von Riemen, die in verschiedenen
Brennkraftmaschinen bzw. Kraftfahrzeugen verwendet werden,
in Form einer gewünschten physikalischen Einheit erlaubt,
die den verschiedenen Brennkraftmaschinen bzw. Kraftfahr
zeugen gemeinsam ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereit
stellung einer Vorrichtung zum Messen einer Riemenspannung,
die auch unter Umgebungsbedingungen betrieben werden kann,
in denen der für die Messung verfügbare Platz eingeschränkt
ist.
Schließlich besteht ein weiterer Vorteil der Erfindung in
der Bereitstellung einer Vorrichtung zum Messen einer Rie
menspannung, deren Funktion wenigstens teilweise durch eine
Vorrichtung realisierbar ist, die ausgebildet ist, um
gleichzeitig für die Diagnose einer Vielzahl von verschie
denen Bauarten von Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen
hinsichtlich des Auftretens einer Abnormalität genutzt zu
werden.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch
Bereitstellen einer Vorrichtung zum Messen einer Riemen
spannung im gespannten Zustand eines Riemens, wobei diese
Vorrichtung gekennzeichnet ist durch eine Schwingungsdetek
tiereinrichtung zum Detektieren einer Schwingung des Rie
mens, wobei die Schwingung durch Aufbringen von Schwingungs
anregungsenergie auf den Riemen angeregt wird; eine Schwin
gungsfrequenz-Recheneinrichtung zum arithmetischen Bestimmen
einer Schwingungsfrequenz auf der Basis eines Schwingungssi
gnals, das von der Schwingungsdetektiereinrichtung abgegeben
wird; und eine Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung,
die folgendes aufweist: eine Informationsverarbeitungs
einrichtung zum rechnerischen Bestimmen einer Spannung des
Riemens auf der Basis der von der Schwingungsfrequenz-
Recheneinrichtung zugeführten Schwingungsfrequenz und von
Informationen über den zu messenden Riemen, die aus einer
Speichereinrichtung ausgelesen werden; und eine Anzeige
einrichtung zum Anzeigen des Resultats der von der Informa
tionsverarbeitungseinrichtung ausgeführten Rechenoperation,
wobei die Speichereinrichtung von einem Externspeicher ge
bildet ist, der mit der Informationsverarbeitungs/Anzeige
einrichtung abnehmbar verbindbar ist.
Durch die Verwendung der Externspeichereinheit, die an dem
Bildschirmprozessor wie oben gesagt abnehmbar angebracht
ist, kann ein und dieselbe Vorrichtung gemeinsam zum Messung
von Riemenspannungen, die voneinander verschieden sein kön
nen, verwendet werden, indem einfach je nach Fall die Ex
ternspeichereinheit ausgewechselt wird.
Bei der oben beschriebenen Vorrichtung zum Messen einer Rie
menspannung kann die Externspeichereinheit bevorzugt so an
geordnet sein, daß sie Informationen einschließlich solcher
zur Identifizierung einer Vielzahl von Riemen, die jeweils
einer Spannungsmessung zu unterziehen sind, und Parameter
speichert, die für die Bestimmung der Spannung entsprechend
der jeweiligen Identifikationsinformation relevant sind.
Durch die Verwendung der Externspeichereinheit, die Informa
tionen über eine Vielzahl von eventuell voneinander ver
schiedenen Riemen enthält, kann ein und dieselbe Spannungs
meßvorrichtung gemeinsam zum Messen der Spannungen einer
Reihe von Riemen verwendet werden, die durch die Identifika
tionsinformation bezeichnet sind, ohne daß die Externspei
chereinheit ausgewechselt werden muß.
Bei einer bevorzugten Betriebsart zur Durchführung der
Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß
entweder die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung oder die
Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung ausgebildet
ist, um eine Resonanzfrequenz des zu messenden Riemens zu
bestimmen, und daß die Informationsverarbeitungseinrichtung
die Spannung des zu messenden Riemens nach Maßgabe der
folgenden Beziehung arithmetisch bestimmt:
T = k·m·l²·f²
mit k = eine Konstante,
l = eine Spannlänge des Riemens,
m = eine Gewichts- oder Masseeinheit des Riemens und
f = eine Resonanzfrequenz des Riemens.
l = eine Spannlänge des Riemens,
m = eine Gewichts- oder Masseeinheit des Riemens und
f = eine Resonanzfrequenz des Riemens.
Dabei kann die Spannung des Riemens mit hoher Präzision und
Zuverlässigkeit bestimmt werden, und zwar aufgrund der rech
nerischen Spannungsbestimmung, die auf der Resonanzschwin
gungsfrequenz des Riemens basiert.
Bei einer anderen bevorzugten Betriebsart zur Durchführung
der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungsdetektiereinrichtung, die Schwingungs
frequenz-Recheneinrichtung und die Informationsverarbei
tungs/Anzeigeeinrichtung als diskrete Einheiten implemen
tiert sind, die voneinander getrennt und durch Verbinder
einrichtungen elektrisch miteinander verbindbar sind.
Dadurch, daß die Schwingungsdetektiereinrichtung, die
Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung und die Informations
verarbeitungs/Anzeigeeinrichtung als körperlich getrennte
Einheiten implementiert sind, kann die Spannungsmeßvor
richtung auch in einer Umgebung eingesetzt werden, in der
der zur Messung verfügbare Raum sehr beschränkt ist, weil es
ausreicht, nur für die Schwingungsdetektiereinrichtung wie
etwa ein Mikrophon oder eine ähnliche Sensorsonde Zugang zu
dem Riemen zu ermöglichen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Er
findung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsde
tektiereinrichtung, die Schwingungsfrequenz-Recheneinrich
tung und die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung
als diskrete Einheiten implementiert sind, die voneinander
getrennt und ausgebildet sind, um miteinander auf Funk
verbindungswegen elektrisch verbunden zu werden.
Durch diese Anordnung kann die Handhabbarkeit des Span
nungsmeßvorrichtung signifikant verbessert werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Informationsverarbeitungseinrichtung
ausgebildet ist zur Diagnose des Betriebs einer Anordnung,
die mit einem Antriebsmechanismus ausgestattet ist, von dem
der Riemen ein Teil ist, und daß in der Speichereinrichtung
zusätzliche Informationen gespeichert sind, auf die bei
Ausführung der Diagnose zurückgegriffen wird.
Durch diese Anordnung kann die Vorrichtung zum Messen der
Riemenspannung für die Diagnose einer einen Keilriemenan
trieb aufweisenden Anordnung wie etwa eines Kraftfahrzeugs
in bezug auf das Auftreten einer Abnormalität oder Störung
in dieser Anordnung zusätzlich zu der Messung der Riemen
spannung eingesetzt werden.
Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung nach der
Erfindung, bei der der Riemen Teil eines Antriebsmechanismus
für ein Kraftfahrzeug ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung folgendes
aufweist: eine Diagnoseeinrichtung, um eine Vielzahl von
verschiedenen Bauarten von Kraftfahrzeugen gemeinsam in
bezug auf das Auftreten einer Abnormalität auf der Basis von
von der Speichereinrichtung zugeführten Informationen zu
diagnostizieren, eine Schnittstelle zur Kommunikation mit
einer elektronischen Steuereinheit des Kraftfahrzeugs und
einen Bildschirm zum Anzeigen des Diagnoseergebnisses; und
daß die Speichereinrichtung von einer Externspeichereinheit
gebildet ist, in der die Riemeninformationen gemeinsam mit
für die Diagnose der Kraftfahrzeuge notwendigen Informa
tionen gespeichert sind und die an der Kraftfahrzeug-
Diagnoseeinrichtung abnehmbar angebracht ist.
Dabei kann das Externspeichermedium so implementiert sein,
daß es an der Kraftfahrzeug-Diagnoseeinrichtung abnehmbar
angebracht werden kann.
Bei dieser oben beschriebenen Anordnung kann ein und die
selbe Vorrichtung verwendet werden, um die Spannung von
Riemen zu messen, die in einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen
verwendet werden, die von jeweils verschiedener Bauart sein
können, und um diese Kraftfahrzeuge zu diagnostizieren.
In Verbindung mit der oben beschriebenen Anordnung können
die Speichereinrichtungen für eine Vielzahl verschiedener
Bauarten von Kraftfahrzeugen vorgesehen sein, denen sie je
weils zugeordnet sind, und sie können in Abhängigkeit von
den Fahrzeugtypen untereinander austauschbar sein.
In diesem Fall können die Messung der Riemenspannung und die
Diagnose einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen mit ein und
derselben Vorrichtung ausgeführt werden, indem einfach die
abnehmbare Externspeichereinheit ausgetauscht wird.
Eine weitere bevorzugte Ausbildung der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Informationsverarbeitungseinrichtung
zusätzlich dazu dient, unter Bezugnahme auf die in der Ex
ternspeichereinheit gespeicherten Riemeninformationen eine
Entscheidung dahingehend zu treffen, ob die Schwingung der
arithmetisch bestimmten Riemenspannung innerhalb eines zu
lässigen Toleranzbereichs liegt.
Dabei ist eine Qualitätskontrolle des Riemens auf der Grund
lage der auf dem Bildschirm angezeigten Information ohne
weiteres realisierbar.
Ferner ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß die Informationsverarbeitungs/Anzeige
einrichtung die eingegebene Schwingungsfrequenz analytisch
verarbeitet und das Resultat der analytischen Verarbeitung
auf dem Bildschirm zur Anzeige bringt.
Dabei kann die Qualitätskontrolle des Riemens mit hoher Prä
zision durchgeführt werden, weil der Zustand des Riemens,
sein Ermüdungsgrad und dergleichen auf der Basis des Resul
tats der Frequenzanalyse bestimmt werden, das auf der Bild
schirmeinrichtung angezeigt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Informationsverarbeitungs/Anzeige
einrichtung so programmiert ist, daß sie bei jeder Eingabe
von Schwingungsdetektiersignalen von der Schwingungsfre
quenz-Recheneinrichtung den Inhalt des Bildschirms aktua
lisiert.
Dabei können die Ergebnisse der Schwingungsanalysen einzeln
nacheinander nach Maßgabe der aufeinanderfolgend eingegebe
nen Schwingungsdetektiersignale zur Anzeige gebracht werden.
Dadurch ist die Vorrichtung sehr manipulationsfähig.
Eine Ausgestaltung der Vorrichtung ist dadurch gekennzeich
net, daß die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung die
arithmetisch bestimmte Schwingungsfrequenz durch serielle
beidseitige Datenübermittlung an die Informationsverarbei
tungs/Anzeigeeinrichtung übermittelt.
Aufgrund der beidseitigen Datenübermittlung kann eine seri
elle Datenübermittlung auch dann durchgeführt werden, wenn
in einer Verbindungsleitung eine Störung auftritt. Somit
weist die Vorrichtung verbesserte Zuverlässigkeit auf.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung ist
dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen zwischen der
Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung und der Schwin
gungsfrequenz-Recheneinrichtung übermittelten Daten durch
Multiplexübertragung mittels Frequenzmodulation bzw. Puls
breitenmodulation bzw. Spannungspegelmodulation auf demsel
ben Übertragungsweg übertragen werden.
Aufgrund der vorgenannten Verbindungsmöglichkeiten können
sowohl die Übertragungs- als auch die Verarbeitungszeit für
eine Vielzahl von Daten verkürzt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Vorrich
tung zum Messen wenigstens einer von Spannungs- und Schwin
gungs-Charakteristiken eines zu messenden Objekts gekenn
zeichnet durch: eine Schwingungsdetektiereinrichtung; eine
Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung; und eine Informa
tionsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung; wobei diese Einrich
tungen in Form selbständiger Einheiten implementiert sind,
die trennbar miteinander verbindbar sind, wobei die Schwin
gungsdetektiereinrichtung entweder ein akustischer Schwin
gungssensor oder ein Direktkontakt-Schwingungssensor ist;
wobei die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung folgendes
aufweist: einen Eingangssignalvergleicher, um den Pegel
eines von der Schwingungsdetektiereinrichtung zugeführten
Schwingungsdetektiersignals mit einem vorgegebenen Eingangs
signalpegel zu vergleichen und das Schwingungsdetektier
signal zu empfangen, wenn dessen Pegel den vorgegebenen
Eingangssignalpegel überschreitet; Signalaufbereitungs
einrichtungen, um eine Wellenform des Schwingungsdetek
tiersignals zu formen und Rauschanteile auszufiltern; eine
erste CPU zum Umwandeln des Schwingungsdetektiersignals in
ein entsprechendes Digitalsignal, um so die Schwingungs
frequenz arithmetisch zu bestimmen; und eine erste Schnitt
stelle zum Umwandeln von Daten der von der ersten CPU ab
gegebenen Schwingungsfrequenz in ein Signal zur Übertragung
an die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung, und
wobei die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung
folgendes aufweist: eine zweite Schnittstelle zum Empfang
des Signals; eine zweite CPU zur Verarbeitung des Signals,
um so wenigstens eine von einer Spannungs- und einer
Schwingungs-Charakteristik des Meßobjekts auf der Basis der
durch das Signal repräsentierten Schwingungsfrequenz nach
Maßgabe von vorbestimmten jeweiligen Programmen arithmetisch
zu bestimmen; einen Bildschirm zum Anzeigen des Resultats
der arithmetischen Bestimmung; eine Rücksetzschaltung, um an
die zweite CPU ein Rücksetzsignal abzugeben, das das Rück
setzen eines auf dem Bildschirm angezeigten Bilds bezeich
net; und eine Bildschirmrücksetzschaltung, die auf das von
dem Eingangssignalvergleicher eingegebene Schwingungsdetek
tiersignal zum gleichen Zeitpunkt anspricht, zu dem das
Rücksetzsignal von der Rücksetzschaltung erzeugt wird, so
daß eine momentan erzeugte Anzeige rückgesetzt wird, um die
Spannungs- und/oder Schwingungs-Charakteristik anzuzeigen,
die auf der Basis der Schwingungsfrequenz entsprechend dem
vom Eingangssignalvergleicher zugeführten Detektiersignal
arithmetisch bestimmt ist.
Durch die vor stehend angegebene Vorrichtung kann eine Mul
tifunktions-Prüfvorrichtung realisiert werden, die nicht nur
die Spannungs-, sondern auch die Schwingungs-Charakteri
stiken messen kann.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 ein Blockschaltbild, das allgemein den Aufbau der
Vorrichtung zum Messen der Riemenspannung gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, das Operationen einer Adapter-
und einer Prüfeinrichtung der Vorrichtung zeigt;
Fig. 3 eine bildliche Darstellung, die das Äußere der
Riemenspannungs-Meßvorrichtung insgesamt zeigt;
Fig. 4 ein schematisches Diagramm, das ein herkömmliches
Verfahren zum Messen der Spannung eines Riemens
eines Keilriemengetriebes einer Brennkraftmaschine
in einem Kraftfahrzeug veranschaulicht; und
Fig. 5 ein Blockdiagramm, das schematisch eine Vorrich
tung zum Messen der Spannung einer Saite eines
Musikinstruments zeigt.
Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen der Vorrich
tung beschrieben. Dabei sind in den Zeichnungen gleiche oder
entsprechende Teile durchweg mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
Das Blockdiagramm von Fig. 1 zeigt allgemein den Aufbau der
ersten Ausführungsform der Riemenspannungs-Meßvorrichtung,
und Fig. 3 zeigt das Äußere der Riemenspannungs-Meßvorrich
tung insgesamt. Gemäß den Figuren besteht die Riemenspan
nungs-Meßvorrichtung aus einer Schwingungsdetektierein
richtung 1A, die einen Schwingungston oder eine Schwingung
eines Riemens detektiert, der beispielsweise zur Kraft
übertragung in einem Kraftfahrzeug verwendet wird, wobei die
Schwingung in ein elektrisches Signal umgewandelt und als
Schwingungsdetektiersignal abgegeben wird, ferner eine
Anpassungseinrichtung 2A, die als Schwingungsfrequenz-
Recheneinrichtung dient, um die Frequenz des Schwingungsde
tektiersignals zu messen und es so in ein digitales Fre
quenzsignal umzuwandeln, und eine Prüfeinrichtung 3, die
einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen verschiedener Bauart
gemeinsam zugeordnet ist und sowohl für eine Kraftfahrzeug-
Diagnosefunktion unter Anwendung von Computertechniken in
bezug auf das Auftreten einer Abnormalität durch Verarbeiten
von Fehlerdiagnoseinformationen, die von einer an dem be
treffenden Kraftfahrzeug angebrachten elektronischen Steuer
einheit (nachstehend kurz: ECU) 5, 6 oder 7 eingegeben wer
den, als auch für eine Spannungsbestimmungsfunktion ausge
legt ist, um die mechanische Spannung eines in dem Kraft
fahrzeug verwendeten Riemens arithmetisch zu bestimmen und
anzuzeigen, und zwar auf der Basis des Schwingungsfrequenz
signals, das von der Anpassungseinrichtung 2A eingegeben
wird, und von Riemendaten oder ähnlicher Information, die in
einer ROM-Kassette 9 gespeichert ist.
Die Anpassungseinrichtung 2A und die Prüfeinrichtung 3 sind
miteinander durch Verbinder 4A und 4B verbunden, so daß das
Schwingungsfrequenzsignal der Prüfeinrichtung 3 zugeführt
werden kann. Andererseits sind die ECU 5, 6 oder 7 und die
Prüfeinrichtung 3 ausgebildet, um miteinander durch einen
Verbinder 8 verbunden zu werden, so daß die Daten oder In
formationen für die Fehlerdiagnose gegenseitig übertragen
werden können. Ferner ist die vorher erwähnte ROM-Kassette 9
abnehmbar an einem Gehäuse der Prüfeinrichtung 3 angebracht,
so daß eine Zentraleinheit oder CPU 32 aus der ROM-Kassette
9 die Daten zur rechnerischen Bestimmung einer mechanischen
Spannung des zu prüfenden Riemens oder die für Diagnose
zwecke genutzten Daten entnehmen kann. Dabei sind in der
ROM-Kassette 9 in Form einer Datenbasis diejenigen Daten
gespeichert, die beispielsweise die Fahrzeugmodell- oder die
Riemenidentifikations-Information, die Riemenspannlänge, die
Masse des Riemens pro Längeneinheit, Typ oder Konstruktion
des Riemens und dergleichen umfassen, wobei auf diese Daten
Bezug genommen werden kann und sie genutzt werden können, um
die Riemenspannung auf der Grundlage der von der Anpassungs
einrichtung 2A gelieferten Riemenschwingungsfrequenz zu
bestimmen.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Anpassungseinrichtung 2A einen Ein
gangssignalvergleicher 26 zum Vergleichen des Pegels des von
der Schwingungsdetektiereinrichtung 1A, etwa einem Mikrophon
oder Beschleunigungssensor, gelieferten Schwingungsdetek
tiersignals mit einem vorgegebenen Signaleingangspegel, um
so das Schwingungsdetektiersignal zu erhalten, wenn dessen
Pegel den vorgegebenen Eingangspegel überschreitet, einen
Wellenformungskreis 21 zum Formen einer Wellenform des emp
fangenen Schwingungsdetektiersignals, ein Rauschfilter 27
zum Beseitigen von Rauschkomponenten aus dem von dem Wellen
formungskreis 21 abgegebenen Schwingungsdetektiersignal,
eine erste CPU 28 zum Umwandeln des Schwingungsdetektier
signals nach Durchlaufen des Rauschfilters in ein entspre
chendes Digitalsignal, um so rechnerisch die Schwingungs
frequenz zu ermitteln, und eine erste Schnittstelle 29, um
die von der ersten CPU 28 abgegebenen Schwingungsfrequenz
daten in ein serielles Signal zum Übertragen der Frequenz
daten umzuwandeln, so daß das serielle Signal durch die
Verbinder 4A, 4b für die Anpassungseinrichtung 2A abgegeben
wird.
Andererseits umfaßt die Prüfeinrichtung 3 eine zweite
Schnittstelle 31 zum Umwandeln des durch die Verbinder 4A
und 4B eingegebenen seriellen Nachrichtensignals und des von
der ECU 5, 6 oder 7 über den Verbinder 8 zugeführten seri
ellen Signals in jeweilige Paralleldaten, eine CPU 32 zum
Verarbeiten der über die zweite Schnittstelle 31 eingege
benen seriellen Signale nach Maßgabe eines Diagnoseprüf
programms, das in einem ROM 33 gespeichert ist, eine Bild
schirmtreiberschaltung 34 zum Anzeigen des Ergebnisses der
von der zweiten CPU 32 durchgeführten Verarbeitung auf einer
Bildschirmeinrichtung 35, eine manuell betätigbare Rücksetz
schaltung 36 zur Abgabe eines Rücksetzsignals an die zweite
CPU 32, das das Rücksetzen eines Bilds bezeichnet, das an
der zweiten CPU 32 gezeigt wird, oder eines automatischen
Rücksetzsignals zum automatischen Rücksetzen des Bilds oder
von Daten, die auf der Bildschirmeinrichtung 35 synchron mit
oder nach Maßgabe der Eingabe des Schwingungsdetektier
signals erzeugt werden, und eine Bildschirmrücksetzschaltung
37, die auf die Eingabe des Schwingungsdetektiersignals, das
von dem in der Anpassungseinrichtung 2a enthaltenen Ein
gangssignalvergleicher 26 geliefert wird, zum gleichen
Zeitpunkt, zu dem das automatische Rücksetzsignal von der
manuell betätigbaren Rücksetzschaltung 36 erzeugt wird,
anspricht, um so die aktuelle Anzeige rückzusetzen, damit
die auf der Basis des Schwingungsdetektiersignals, das von
dem Eingangssignalvergleicher 26 geliefert wird, arithme
tisch ermittelte Riemenspannung angezeigt werden kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 wird der Betrieb der
Riemenspannungs-Meßvorrichtung gemäß dieser ersten Ausfüh
rungsform mit dem oben beschriebenen Aufbau erläutert, wobei
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Operationen der
Anpassungseinrichtung 2A und der Prüfeinrichtung 3 ist.
Wie es im Stand der Technik bekannt ist, kann eine Beziehung
zwischen einer mechanischen Spannung T eines Riemens und
einer Schwingungsfrequenz f desselben im allgemeinen wie
folgt ausgedrückt werden:
T = k·m·l²·f² (1)
mit m = Masse der Saite je Längeneinheit,
l = Distanz oder Länge der Saite zwischen Haltepunkten für sie und
k = eine Konstante.
l = Distanz oder Länge der Saite zwischen Haltepunkten für sie und
k = eine Konstante.
Entsprechend der obigen Gleichung (1) ist es somit möglich,
die Spannung T eines Riemens, der in einem Kraftfahrzeug zur
Kraftübertragung verwendet wird, rechnerisch zu ermitteln
unter der Voraussetzung, daß die Masse m je Längeneinheit
und die Spannlänge l des Riemens bekannt sind.
Zur Messung der Spannung T wird also der betreffende, in dem
Kraftfahrzeug verwendete Riemen dadurch zum Schwingen ge
bracht, daß eine Kraft oder ein Stoß auf den Riemen mit
einer vorbestimmten geeigneten Methode aufgebracht und die
Schwingung des Riemens detektiert wird unter Verwendung der
Schwingungsdetektiereinrichtung 1A, die beispielsweise von
einem Mikrophon oder einem am Riemen angebrachten Beschleu
nigungssensor gebildet ist, dessen Gewicht so gering ist,
daß es im Vergleich mit der Masse bzw. dem Gewicht des
Riemens vernachlässigbar ist. Das Schwingungsdetektiersignal
wird als solches der Anpassungseinrichtung 2A zugeführt und
durch die von der ersten CPU 28 ausgeführte Rechenoperation
in das Schwingungsfrequenzsignal umgewandelt.
Die arithmetische Bestimmung der Schwingungsfrequenz wird
nachstehend unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm von Fig. 2
erläutert. Zuerst wird in Schritt S21 die Schwingung des
betreffenden Riemens von der Schwingungsdetektiereinrichtung
1A detektiert. Dann wird in Schritt S22 das detektierte
Schwingungssignal in den Eingangssignalvergleicher 26 ein
gegeben. Wenn zu diesem Zeitpunkt das automatische Rücksetz
signal von der beidseitig betätigbaren Rücksetzschaltung 36
eingegeben wird, gibt die Bildschirmrücksetzschaltung 37 ein
Rücksetzsignal an die zweite CPU 32 ab, um das momentan ge
zeigte Bild zu löschen und den Bereitschaftszustand zum An
zeigen der Riemenspannung herzustellen, die von der zweiten
CPU 32 auf der Basis des aktuell eingegebenen Schwingungs
detektiersignals bestimmt wird (Schritte S23 und S24).
In Schritt S25 wird der Pegel des eingegebenen Schwingungs
detektiersignals mit dem Pegel des vorgegebenen Eingangs
signals verglichen, und dann wird das Schwingungsdetek
tiersignal dem Rauschfilter 27 zugeführt zur Beseitigung der
Rauschkomponente, nachdem es in Schritt S26 von dem Wellen
formungskreis 21 aufbereitet worden ist. Das aus der Auf
bereitung zur Beseitigung von Rauschen resultierende
Schwingungsdetektiersignal wird von der ersten CPU 28 ab
getastet und in ein Digitalsignal umgewandelt. Durch Zählen
der Impulse des durch die Digitalumwandlung erhaltenen
Digitalsignals wird in Schritt S27 die Frequenzinformation
des Schwingungsdetektiersignals erhalten. Diese Frequenz
information wird in der ersten CPU 28 gehalten und gleich
zeitig über die Verbinder 4A und 4B an die zweite Schnitt
stelle 31 der Prüfeinrichtung 3 abgegeben, nachdem sie von
der ersten Schnittstelle 29 in ein serielles Frequenzsignal
umgewandelt wurde. In der zweiten Schnittstelle 31 wird die
serielle Frequenzinformation in Parallelinformation umgewan
delt, die dann in Schritt S28 in die zweite CPU 32 einge
geben wird.
Die zweite CPU 32 bestimmt arithmetisch bzw. berechnet die
mechanische Spannung des betreffenden Riemens auf der Basis
der eingegebenen Frequenzinformation und der Information
hinsichtlich der Riemen- oder Kraftfahrzeugidentifikation,
der Riemenspannlänge, der Masse des Riemens je Längeneinheit
desselben, seines Typs oder seiner Konstruktion und der
gleichen, wobei diese Informationen aus der ROM-Kassette 9
ausgelesen werden. Anschließend gibt in Schritt S29 die
zweite CPU 32 das Resultat der arithmetischen Bestimmung
oder Berechnung an den Bildschirmtreiberkreis 34 ab, so daß
das Rechenergebnis in Form der mechanischen Spannung ge
meinsam mit Informationen angezeigt wird, die aus einem
Entscheidungsprozeß resultieren, der durchgeführt wird, um
zu entscheiden, ob die arithmetisch ermittelte Spannung in
einen vorbestimmten Toleranzbereich fällt; dieser Bereich
kann wiederum auf der Basis der in der ROM-Kassette 9 ent
haltenen Daten bestimmt werden. Als Resultat bringt der
Bildschirmtreiberkreis 34 auf dem Bildschirm 35 die Spannung
des Riemens sowie die Information hinsichtlich des Resultats
der vorgenannten Entscheidung zur Anzeige (Schritt S30).
Andererseits aktiviert die Prüfeinrichtung 3 bei Detektie
rung eines inakzeptablen Fehlers in den erhaltenen Daten die
Rücksetzschaltung 36, so daß diese das Rücksetzsignal an die
zweite CPU 32 abgeben kann, um das Resultat der arithmeti
schen Ermittlung auf der Basis der Meßdaten sowie die
aktuell angezeigte Spannung zu löschen. Wenn ferner die
Schwingungsfrequenzwerte, die auf den Resultaten wiederhol
ter Messungen der Schwingung des Riemens basieren, auf dem
Bildschirm 35 anzuzeigen sind, während gleichzeitig der In
halt des Bildschirms bei jeder Messung automatisch aktuali
siert wird, wird die Rücksetzschaltung 36 so manipuliert,
daß das automatische Rücksetzsignal in die Bildschirmrück
setzschaltung 37 eingegeben werden kann. In diesem Fall gibt
die Bildschirmrücksetzschaltung 37 das Rücksetzsignal nach
Maßgabe der Eingabe des Schwingungsdetektiersignals mit
vorbestimmtem Pegel von dem Eingangssignalvergleicher 26 an
die zweite CPU 32 ab.
Infolgedessen hält die zweite CPU 32 die Informationen der
Schwingungsfrequenz und der Riemenspannung, die momentan
angezeigt werden, so daß die entsprechende auf dem Bild
schirm 35 erzeugte Anzeige gelöscht wird, um die Vorberei
tung zur Anzeige des Schwingungsfrequenzwerts und des Span
nungswerts auf der Basis des danach abgerufenen Schwingungs
detektiersignals zu treffen. In diesem Zusammenhang versteht
es sich ohne weiteres, daß dann, wenn die Riemenspannung bei
einem anderen Typ von Kraftfahrzeug gemessen werden soll,
die relevanten Referenzinformationen einfach dadurch aktua
lisiert werden können, daß die ROM-Kassette 9 durch eine
andere ersetzt wird, die die Daten für das vorgenannte
Kraftfahrzeug enthält. Alternativ kann die ROM-Kassette 9
die Referenzdaten für eine Vielzahl von verschiedenen Typen
von Riemen oder Kraftfahrzeugen gespeichert enthalten, so
daß die Aktualisierung der Information erfolgen kann, ohne
daß die ROM-Kassette 9 gewechselt wird.
Im Fall der oben beschriebenen ersten Ausführungsform der
Riemenspannungs-Meßvorrichtung wird davon ausgegangen, daß
zwischen der Anpassungseinrichtung 2A und der Prüfeinrich
tung 3 ein Halbduplex-Verkehr angewandt wird, wobei die
Schwingungsfrequenzinformation seriell zwischen der An
passungseinrichtung 2A und der Prüfeinrichtung 3 auf einer
einzigen Leitung übertragen wird. Wenn jedoch eine Duplex
datenübertragung auf der Basis einer beidseitigen Daten
übermittlung angewandt wird, ist es möglich, die Schwin
gungsfrequenzinformation seriell auf einer Leitung zu
übertragen, während die andere Leitung als Reserveleitung
für die Datenübertragung dient, wenn in den Verbindern 4A,
4B ein Kontaktausfall erfaßt wird. Es ist selbstverständlich
möglich, die Datenübertragung auf der Basis der Halbduplex
übertragung zu realisieren, wenn eine Einschränkung hin
sichtlich der Anzahl von Verdrahtungsleitern besteht.
Bei der dritten Ausführungsform der Riemenspannungs-Meßvor
richtung wird vorgeschlagen, daß es in dem oben beschrie
benen seriellen Datenübertragungssystem für das Schwingungs
frequenzsignal möglich ist, gleichzeitig viele verschiedene
Arten von Daten auf einer einzigen Übertragungsleitung zu
übertragen, um so eine Multiplex-Datenübertragung dadurch zu
realisieren, daß für die Übertragung einer Vielzahl von zu
übermittelnden Daten die Frequenzmodulation und/oder die
Pulsdauermodulation angewandt wird.
Im Fall der ersten Ausführungsform der Riemenspannungs-Meß
vorrichtung wird davon ausgegangen, daß die Vorrichtung so
angeordnet ist, daß sie die Eigenschwingung (auch als
Eigenschwingungsfrequenz bekannt) des Riemens mißt, die beim
Aufbringen eines Impulsstoßes auf den Riemen auftritt. In
diesem Zusammenhang ist jedoch zu erwähnen, daß es durch
Vorsehen einer Schwingungsanalysefunktion in der Prüfein
richtung, wobei eine dem betreffenden Kraftfahrzeug eigene
spezifische Datenbasis in der Prüfeinrichtung vorgesehen
ist, möglich ist, die Riemenspannung dadurch zu bestimmen,
daß nicht nur Lärm oder Geräusche, die ständig von dem
Riemen erzeugt werden, sondern auch die Schwingungs- oder
Energiespektren davon, die gleichzeitig von dem Riemen
erzeugt werden, analysiert werden. In diesem Fall ist es
möglich, Schwingungs-Charakteristiken sowie den Ermüdungs
grad des Riemens auf der Basis des Analyseresultats in Form
einer entsprechenden Mitteilung auf dem Bildschirm 35 an
zuzeigen.
Anstatt die Riemenspannung auf die oben beschriebene Weise
anzuzeigen, ist es möglich, auf dem Bildschirm der Prüfein
richtung ein Diagramm anzuzeigen, das die Analogwerte auf
zeitserieller Basis bezeichnet, indem die Frequenzwerte
nacheinander abgerufen werden. In diesem Fall können sowohl
der Ermüdungsgrad des Riemens als auch der Zeitpunkt zum
späteren Auswechseln des Riemens durch einen neuen geschätzt
werden. Außerdem können aufeinanderfolgend erzeugte Fre
quenzwerte in einem RAM gespeichert werden, um auf einem
externen Oszilloskop angezeigt zu werden.
Es sind zahlreiche Modifikationen der Erfindung möglich.
Beispielsweise ist zu erwähnen, daß die Erfindung nicht auf
die Anwendung oder die Messung der Schwingungsfrequenz und
somit der mechanischen Spannung eines Riemens, der in einem
Kraftfahrzeug verwendet wird, beschränkt ist; sie kann bei
der Schwingungsanalyse des Fahrzustands der Brennkraft
maschine selbst und/oder in bezug auf Schwingungen des
Fahrwerks eines Kraftfahrzeugs unter der Bedingung genutzt
werden, daß die entsprechende Datenbasis in der ROM-Kassette
9 gespeichert ist. Die Erfindung wurde zwar dahingehend be
schrieben, daß die Schwingungsdetektiereinrichtung 1A, die
Anpassungseinrichtung 2A und die Prüfeinrichtung 3 über
Leitungsdrähte miteinander verbunden sind, es versteht sich
jedoch, daß eine solche gegenseitige Verbindung auch als
Funkverbindung implementierbar ist. Ferner ist die Erfindung
nicht auf die Messung von Spannungs- und Schwingungs-
Charakteristiken des Riemens beschränkt, sondern ist glei
chermaßen allgemein bei anderen Gegenständen anwendbar,
deren mechanische Spannung und Schwingung von Interesse
sind. Gemäß der Beschreibung sind die diskreten Einheiten
zwar durch Leitungsdrähte miteinander verbunden, aber
selbstverständlich ist die Signalübertragung zwischen diesen
Einheiten auch durch eine Funkverbindung realisierbar. In
diesem Fall kann die Manipulationsfähigkeit dieser Einheiten
verbessert werden.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Messen der Spannung eines Riemens im
gespannten Zustand,
gekennzeichnet durch
- - eine Schwingungsdetektiereinrichtung (1A) zum Detektieren einer Schwingung des Riemens, wobei die Schwingung durch Aufbringen von Schwingungsanregungsenergie auf den Riemen angeregt wird;
- - eine Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) zum arith metischen Bestimmen einer Schwingungsfrequenz auf der Basis eines Schwingungssignals, das von der Schwingungsdetektier einrichtung (1A) abgegeben wird; und
- - eine Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3), die
folgendes aufweist:
eine Informationsverarbeitungseinrichtung (32) zum rech nerischen Bestimmen einer Spannung des Riemens auf der Basis der von der Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) zugeführten Schwingungsfrequenz und von Informatio nen über den zu messenden Riemen, die aus einer Speicher einrichtung ausgelesen werden; und - eine Anzeigeeinrichtung (34, 35) zum Anzeigen des Resul tats der von der Informationsverarbeitungseinrichtung ausgeführten Rechenoperation,
wobei die Speichereinrichtung von einem Externspeicher (9)
gebildet ist, der mit der Informationsverarbeitungs/Anzeige
einrichtung (3) abnehmbar verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Externspeicher (9) Informationen, die unter
anderem der Identifizierung einer Vielzahl von jeweiligen
Riemen dienen, sowie Parameter gespeichert sind, die für die
Bestimmung der mechanischen Spannung in Übereinstimmung mit
der jeweiligen Identifikationsinformation relevant sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß entweder die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) oder die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) ausgebildet ist, um eine Resonanzfrequenz des zu messenden Riemens zu bestimmen, und
daß die Informationsverarbeitungseinrichtung (3) die Span nung des zu messenden Riemens nach Maßgabe der folgenden Beziehung arithmetisch bestimmt: T = k·m·l²·f²mit k = eine Konstante,
l = eine Spannlänge des Riemens,
m = eine Gewichts- oder Masseeinheit des Riemens und
f = eine Resonanzfrequenz des Riemens.
dadurch gekennzeichnet,
daß entweder die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) oder die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) ausgebildet ist, um eine Resonanzfrequenz des zu messenden Riemens zu bestimmen, und
daß die Informationsverarbeitungseinrichtung (3) die Span nung des zu messenden Riemens nach Maßgabe der folgenden Beziehung arithmetisch bestimmt: T = k·m·l²·f²mit k = eine Konstante,
l = eine Spannlänge des Riemens,
m = eine Gewichts- oder Masseeinheit des Riemens und
f = eine Resonanzfrequenz des Riemens.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungsdetektiereinrichtung (1A), die Schwin
gungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) und die Informations
verarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) als voneinander ge
trennte diskrete Einheiten ausgebildet sind, die über Ver
bindereinheiten elektrisch miteinander verbindbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungsdetektiereinrichtung (1A), die Schwin
gungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) und die Informations
verarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) als voneinander ge
trennte diskrete Einheiten ausgebildet und über Funkverbin
dungswege elektrisch miteinander verbindbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungseinrichtung (3) ausgebildet ist zur Diagnose des Betriebs einer Anordnung, die mit einem Antriebsmechanismus ausgestattet ist, von dem der Riemen ein Teil ist, und
daß in der Speichereinrichtung zusätzliche Informationen ge speichert sind, auf die bei Ausführung der Diagnose zurück gegriffen wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungseinrichtung (3) ausgebildet ist zur Diagnose des Betriebs einer Anordnung, die mit einem Antriebsmechanismus ausgestattet ist, von dem der Riemen ein Teil ist, und
daß in der Speichereinrichtung zusätzliche Informationen ge speichert sind, auf die bei Ausführung der Diagnose zurück gegriffen wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
wobei der Riemen Teil eines Antriebsmechanismus für ein
Kraftfahrzeug ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) folgendes aufweist: eine Diagnoseeinrichtung, um eine Viel zahl von verschiedenen Bauarten von Kraftfahrzeugen gemein sam in bezug auf das Auftreten einer Abnormalität auf der Basis von von der Speichereinrichtung zugeführten Informa tionen zu diagnostizieren, eine Schnittstelle (31) zur Kommunikation mit einer elektronischen Steuereinheit (5, 6 oder 7) des Kraftfahrzeugs und einen Bildschirm (35) zum Anzeigen des Diagnoseergebnisses; und
daß die Speichereinrichtung von einer Externspeichereinheit (9) gebildet ist, in der die Riemeninformationen gemeinsam mit für die Diagnose der Kraftfahrzeuge notwendigen Informa tionen gespeichert sind und die an der Kraftfahrzeug- Diagnoseeinrichtung abnehmbar angebracht ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) folgendes aufweist: eine Diagnoseeinrichtung, um eine Viel zahl von verschiedenen Bauarten von Kraftfahrzeugen gemein sam in bezug auf das Auftreten einer Abnormalität auf der Basis von von der Speichereinrichtung zugeführten Informa tionen zu diagnostizieren, eine Schnittstelle (31) zur Kommunikation mit einer elektronischen Steuereinheit (5, 6 oder 7) des Kraftfahrzeugs und einen Bildschirm (35) zum Anzeigen des Diagnoseergebnisses; und
daß die Speichereinrichtung von einer Externspeichereinheit (9) gebildet ist, in der die Riemeninformationen gemeinsam mit für die Diagnose der Kraftfahrzeuge notwendigen Informa tionen gespeichert sind und die an der Kraftfahrzeug- Diagnoseeinrichtung abnehmbar angebracht ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichereinrichtungen für eine Vielzahl von ver
schiedenen Bauarten von Kraftfahrzeugen vorgesehen sind,
denen sie zugeordnet sind, und daß sie in Abhängigkeit von
den Bauarten der Kraftfahrzeuge untereinander austauschbar
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungseinrichtung zusätzlich dazu
dient, unter Bezugnahme auf die in der Externspeichereinheit
gespeicherten Riemeninformationen eine Entscheidung dahin
gehend zu treffen, ob die Schwingung der arithmetisch be
stimmten Riemenspannung innerhalb eines zulässigen Toleranz
bereichs liegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) die
eingegebene Schwingungsfrequenz analytisch verarbeitet und
das Resultat der analytischen Verarbeitung auf dem Bild
schirm (35) zur Anzeige bringt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) so
programmiert ist, daß sie bei jeder Eingabe von Schwingungs
detektiersignalen von der Schwingungsfrequenz-Rechenein
richtung (2A) den Inhalt des Bildschirms aktualisiert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) die
arithmetisch bestimmte Schwingungsfrequenz durch serielle
beidseitige Datenübermittlung an die Informationsverarbei
tungs/Anzeigeeinrichtung (3) übermittelt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiedenen zwischen der Informationsverarbei
tungs/Anzeigeeinrichtung (3) und der Schwingungsfrequenz-
Recheneinrichtung (2A) übermittelten Daten durch Multiplex
übertragung mittels Frequenzmodulation bzw. Pulsbreiten
modulation bzw. Spannungspegelmodulation auf demselben
Übertragungsweg übertragen werden.
14. Vorrichtung zum Messen wenigstens einer von Spannungs-
und Schwingungs-Charakteristiken eines zu messenden Objekts,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
- - eine Schwingungsdetektiereinrichtung (1A);
- - eine Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) und
- - eine Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3);
wobei diese Einrichtungen in Form selbständiger Einheiten
implementiert sind, die trennbar miteinander verbindbar
sind,
wobei die Schwingungsdetektiereinrichtung (1A) entweder ein akustischer Schwingungssensor oder ein Direktkontakt- Schwingungssensor ist;
wobei die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) folgendes aufweist:
einen Eingangssignalvergleicher (26), um den Pegel eines von der Schwingungsdetektiereinrichtung (1A) zugeführten Schwingungsdetektiersignals mit einem vorgegebenen Ein gangssignalpegel zu vergleichen und das Schwingungsdetek tiersignal zu empfangen, wenn dessen Pegel den vorgege benen Eingangssignalpegel überschreitet;
Signalaufbereitungseinrichtungen (21, 27), um eine Wel lenform des Schwingungsdetektiersignals zu formen und Rauschanteile auszufiltern;
eine erste CPU (28) zum Umwandeln des Schwingungsdetek tiersignals in ein entsprechendes Digitalsignal, um so die Schwingungsfrequenz arithmetisch zu bestimmen; und
eine erste Schnittstelle (29) zum Umwandeln von Daten der von der ersten CPU (28) abgegebenen Schwingungsfrequenz in ein Signal zur Übertragung an die Informationsverar beitungs/Anzeigeeinrichtung (3),
und
wobei die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) folgendes aufweist:
eine zweite Schnittstelle (31) zum Empfang des Signals;
eine zweite CPU (32) zur Verarbeitung des Signals, um so wenigstens eine von einer Spannungs- und einer Schwin gungs-Charakteristik des Meßobjekts auf der Basis der durch das Signal repräsentierten Schwingungsfrequenz nach Maßgabe von vorbestimmten jeweiligen Programmen arith metisch zu bestimmen;
einen Bildschirm (35) zum Anzeigen des Resultats der arithmetischen Bestimmung;
eine Rücksetzschaltung (36), um an die zweite CPU (32) ein Rücksetzsignal abzugeben, das das Rücksetzen eines auf dem Bildschirm angezeigten Bilds bezeichnet; und
eine Bildschirmrücksetzschaltung (37), die auf das von dem Eingangssignalvergleicher (26) eingegebene Schwin gungsdetektiersignal zum gleichen Zeitpunkt anspricht, zu dem das Rücksetzsignal von der Rücksetzschaltung (36) er zeugt wird, so daß eine momentan erzeugte Anzeige rückge setzt wird, um die Spannungs- und/oder Schwingungs-Cha rakteristik anzuzeigen, die auf der Basis der Schwin gungsfrequenz entsprechend dem vom Eingangssignalver gleicher (26) zugeführten Detektiersignal arithmetisch bestimmt ist.
wobei die Schwingungsdetektiereinrichtung (1A) entweder ein akustischer Schwingungssensor oder ein Direktkontakt- Schwingungssensor ist;
wobei die Schwingungsfrequenz-Recheneinrichtung (2A) folgendes aufweist:
einen Eingangssignalvergleicher (26), um den Pegel eines von der Schwingungsdetektiereinrichtung (1A) zugeführten Schwingungsdetektiersignals mit einem vorgegebenen Ein gangssignalpegel zu vergleichen und das Schwingungsdetek tiersignal zu empfangen, wenn dessen Pegel den vorgege benen Eingangssignalpegel überschreitet;
Signalaufbereitungseinrichtungen (21, 27), um eine Wel lenform des Schwingungsdetektiersignals zu formen und Rauschanteile auszufiltern;
eine erste CPU (28) zum Umwandeln des Schwingungsdetek tiersignals in ein entsprechendes Digitalsignal, um so die Schwingungsfrequenz arithmetisch zu bestimmen; und
eine erste Schnittstelle (29) zum Umwandeln von Daten der von der ersten CPU (28) abgegebenen Schwingungsfrequenz in ein Signal zur Übertragung an die Informationsverar beitungs/Anzeigeeinrichtung (3),
und
wobei die Informationsverarbeitungs/Anzeigeeinrichtung (3) folgendes aufweist:
eine zweite Schnittstelle (31) zum Empfang des Signals;
eine zweite CPU (32) zur Verarbeitung des Signals, um so wenigstens eine von einer Spannungs- und einer Schwin gungs-Charakteristik des Meßobjekts auf der Basis der durch das Signal repräsentierten Schwingungsfrequenz nach Maßgabe von vorbestimmten jeweiligen Programmen arith metisch zu bestimmen;
einen Bildschirm (35) zum Anzeigen des Resultats der arithmetischen Bestimmung;
eine Rücksetzschaltung (36), um an die zweite CPU (32) ein Rücksetzsignal abzugeben, das das Rücksetzen eines auf dem Bildschirm angezeigten Bilds bezeichnet; und
eine Bildschirmrücksetzschaltung (37), die auf das von dem Eingangssignalvergleicher (26) eingegebene Schwin gungsdetektiersignal zum gleichen Zeitpunkt anspricht, zu dem das Rücksetzsignal von der Rücksetzschaltung (36) er zeugt wird, so daß eine momentan erzeugte Anzeige rückge setzt wird, um die Spannungs- und/oder Schwingungs-Cha rakteristik anzuzeigen, die auf der Basis der Schwin gungsfrequenz entsprechend dem vom Eingangssignalver gleicher (26) zugeführten Detektiersignal arithmetisch bestimmt ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19616194A1 true DE19616194A1 (de) | 1996-11-07 |
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ID=14229774
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19616194A Expired - Fee Related DE19616194C2 (de) | 1995-04-24 | 1996-04-23 | Vorrichtung zur Bestimmung der Spannung und des Zustandes eines Riemens |
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| JP (1) | JPH08292111A (de) |
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