DE19616840A1 - Zierbrunnen mit einem Quell- oder Dekostein - Google Patents
Zierbrunnen mit einem Quell- oder DekosteinInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zierbrunnen mit einer Aufnahme
schale, einem Quell- oder Dekostein und einer Wasserpumpe.
Bekannte Zierbrunnen bestehen aus einer wasserdichten Auf
nahmeschale, in der eine poröse, aus kleineren Steinen und Mör
tel oder einem kunststoffhaltigen Kleber gemauerte Trennwand
vorgesehen ist, die die Aufnahmeschale in zwei Bereiche teilt.
Diese Trennwand trägt - meist etwa mittig in der Aufnahmeschale
- einen Quell- oder Dekostein, der mittels Mörtel bzw. dem
kunststoffhaltigen Kleber mit dieser Trennwand unlösbar verbun
den ist. Diese Trennwand bildet somit auch eine Einrichtung zum
Halten des Steines.
Die gesamte Aufnahmeschale ist mit Wasser gefüllt, wobei das
Wasser durch die Trennwand hindurchfließen kann. Einer der bei
den durch die Trennwand abgetrennten Bereiche der Aufnahmeschale
ist mit Granulat gefüllt und bildet einen Pflanzbereich, in dem
Pflanzen anwachsen können bzw. schon angewachsen sind, während
der andere Bereich kein Granulat od. dgl., sondern nur Wasser
enthält und einen sogenannten Teichbereich bildet.
In diesem Teichbereich ist eine Wasserpumpe vorgesehen, die
das Wasser aus diesem Bereich ansaugt und durch einen Schlauch
fördert. Diese Pumpe ist insbesondere bei Verwendung eines
Quellsteins meistens hinter oder unter dem Stein versteckt an
geordnet und damit von Blicken eines Betrachters entzogen.
Ist in dem Zierbrunnen ein sogenannter Quellstein vorgese
hen, so weist dieser in seinem Inneren eine durchgehende Bohrung
auf, die zwei Abschnitte aufweist, deren einer im wesentlichen
senkrecht vom unteren Bereich des Quellsteins bis nahe zu dem
oberen Ende desselben führt, während im oberen Bereich des
Quellsteins ein leicht gegenüber der Horizontalen geneigter
Auslaufbereich der Bohrung vorgesehen ist. Der Schlauch führt
dann von dem unteren Ende des Quellsteins in der Bohrung bis
fast an das andere, obere auslaufseitige Ende der Bohrung. Das
Wasser wird durch die Pumpe und den Schlauch bis nahe an das
obere, auslaufseitige Ende der Bohrung des Quellsteins geführt
und läuft dann im oberen Bereich aus dem Quellstein heraus und
über diesen hinunter in die Aufnahmeschale.
Aus diesem Quellstein "quillt" das Wasser also heraus.
Bei Verwendung eines sogenannten Dekosteins wird das Wasser
in Form eines Wasserspiels, wie Fontäne oder Wasserglocke aus
dem mit der Pumpe verbundenen Schlauch aus diesem so heraus
geführt, daß es auf den Dekostein gespritzt wird und an diesem
herunterläuft.
Dadurch, daß der Quell- bzw. Dekostein über die durch die
Trennwand gebildete Einrichtung zum Halten des Steines fest mit
der Aufnahmeschale verbunden ist, läßt sich dieser Stein nur
sehr schwer reinigen. Auch beim Transport des bekannten Zier
brunnens muß dieser in einem Stück bewegt werden.
Meistens sucht sich ein Kunde im Handel eine bestimmte -
leere - Auffangschale und einen bestimmten Quell- bzw. Dekostein
aus, woraufhin der Stein und die Trennwand erst in die Auffang
schale eingebaut werden müssen. Da der Mörtel oder der kunst
stoffhaltige Kleber erst abbinden muß, ist es notwendig, daß der
Kunde nochmals zu dem Laden fahren muß.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Zier
brunnen so auszubilden, daß der Quell- oder Dekostein zwar in
der Aufnahmeschale noch immer sicher gehalten werden kann, aus
dieser aber auch entfernbar ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Zierbrunnen nach Anspruch 1
gelöst. Durch die Erfindung wird ein Stecksystem zur Verfügung
gestellt, wodurch der Quell- oder Dekostein in die Einrichtung
zum Halten desselben hineingesteckt, aber auch wieder herausge
nommen werden kann.
Dadurch ist es möglich, die Einrichtung zum Halten eines
beliebigen Steins schon zuvor mit einer beliebigen Aufnahmescha
le zu verbinden, so daß sich der Kunde eine bestimmte Aufnahme
schale und einen beliebigen angepaßten Stein aussuchen und so
fort mitnehmen kann. Dadurch, daß der Stein herausnehmbar ist,
kann der Kunde beim Transport nach Hause die Schale und den
Stein getrennt tragen und er kann, nach längerem Gebrauch des
Brunnens, den Stein zur Reinigung auf dem Schale herausnehmen
und danach wieder sicher einsetzen ohne daß dieser eventuell
umfällt.
Die Einrichtung zum Halten des Quell- oder Dekostein weist
eine im wesentlichen vertikale Öffnung auf, wobei bevorzugt die
Öffnung der Einrichtung zum Halten des Steines einen Querschnitt
aufweist, der etwa dem Querschnitt des Quell- oder Dekosteins am
unteren Ende desselben entspricht.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist eine
in der Schale angeordnete, die Schale in einen Pflanzbereich und
in einen Teichbereich aufteilende Trennwand so ausgebildet, daß
sie als Einrichtung zum Halten des Steins benutzt werden kann.
Die Trennwand, die z. B. eine um den Stein herum angeordnete
Ringfläche der Schale im Verhältnis von einem Drittel zu zwei
Drittel zwischen Teichbereich und Pflanzbereich aufteilt, weist
in ihrem mittlerem Bereich einen Abschnitt auf der einen Zylin
der, vorzugsweise einen Kreiszylinder, umgreift, d. h., die
Trennwand ist hier um einen senkrechtstehenden Kreiszylinder
herum geformt. Der Stein wurde zuvor an seinem unteren Ende
kreiszylinder-förmig ausgebildet und kann nun mit dem unteren
geformten Abschnitt in die ihn dann umschließende Trennwand
eingesetzt werden.
Je nachdem, wie die Pumpe an dem Stein angeordnet ist, kann
es notwendig sein, im mittleren Bereich der Trennwand noch eine
sich in den Pflanzraum erstreckende Ausbuchtung vorzusehen,
damit die Pumpe gegebenenfalls neben dem unteren Ende des Steins
angeordnet sein kann.
Gemäß einer anderen Ausführungsform des Zierbrunnens besteht
die Einrichtung zum Halten aus mindestens drei in der Aufnahme
schale festgelegten, vertikalen Stützen. Diese Stützen können
einen Raum umschließen, in den das untere Ende des Steines ein
setzbar ist, das untere Ende des Steines kann aber auch drei dem
Querschnitt der Stützen entsprechende Bohrungen aufweisen, so
daß die Stützen in den Stein hineingreifen und diesen halten.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die
Einrichtung zum Halten des Steins ein hohlzylinder-förmiger
Ring, an dessen unteren Ende sich ein breiterer, auf dem Boden
der Schale aufliegender Flansch nach außen erstreckt. Dieser
Ring kann mit seinem Flansch in jegliche Schale mit entsprechen
den inneren Maßen gelegt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und einem im Folgenden anhand der Zeichnung
beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Zierbrunnens im
vertikalen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2 mit
einer Schale, einem Stein und einer Einrichtung zum
Halten des Steins, und
Fig. 2 den Zierbrunnen im Schnitt entlang der Linie II-II gemäß
Fig. 1.
Ein Zierbrunnen 1 besteht im wesentlichen aus einer Auf
nahmeschale 2, die bei der Benutzung mit Wasser gefüllt ist und
in der - hier bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 -
eine Trennwand 3 befestigt ist, in der ein Stein 4, wie Quell
stein oder Dekostein gelagert ist. Die Trennwand 3 teilt die
Schale 2 in einen sogenannten Pflanzbereich 5, der normalerweise
mit bekannten Pflanzgranulaten gefüllt ist, in dem sich die
Pflanzen verwurzeln, und in einen sogenannten Teichbereich 6, in
dem sich nur Wasser befindet. Die Trennwand besteht aus mitein
ander und gegenüber der Schale gemörtelten - oder auch verkleb
ten - Steinstücken und ist porös, was zum einen durch poröses
Gestein, zum anderen durch eine nicht dichte Mörtelung bzw.
Klebung erreicht wird.
In der Zeichnung sind nur die für die Erfindung wesentlichen
Aspekte dargestellt. Insbesondere ist die Schale 2 noch nicht
mit Pflanzgranulaten und Wasser gefüllt und es sind auch nicht
die darin anzuordnenden Pflanzen dargestellt.
Insoweit ist der Zierbrunnen bekannt.
Während nun bei den bekannten Zierbrunnen der Stein 4 zu
sammen mit den Steinen der Trennwand 3 vermörtelt oder verklebt
ist, weist hier der Stein 4 an seinem unteren Ende einen zylin
derförmigen Querschnitt auf, wobei bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsform der untere Teil des Stein einen
Kreiszylinder bildet. Dementsprechend ist die Trennwand 3 im
mittleren Bereich der Schale 2 derart geformt, daß dort der
Stein 4 gegen Kippen und horizontales Verrutschen bzw. Verschie
ben gesichert ist.
Die Trennwand 3 muß in ihrem mittleren Bereich nicht voll
ständig einen Kreiszylinder umschließen. Es reicht vielmehr aus,
daß die innere Wandung des mittleren Bereiches der Trennwand 3
nur abschnittsweise auf einem Kreiszylinder liegt, wobei diese
Abschnitte so gewählt sein müssen, daß sie den darin angeordne
ten, unteren Teil des Steines 4 halten, d. h., die Abschnitte
müssen so ausgebildet sein, daß sie nicht nur ein Kippen des
Steines verhindern, sondern auch den Stein gegen ein horizonta
les Verschieben halten.
Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform besteht
deshalb die Einrichtung zum Halten des Steins nur aus drei etwa
in der Mitte der Schale 2 angeordneten vertikalen Stützen 7, die
einen kreiszylinder-förmigen Raum, der durch den unteren Teil
des Steins 4 gebildet werden, umschließen. In diesem Fall sollte
der Teichbereich 6 von dem Pflanzbereich 5 z. B. mittels eines
steifen Gitters, Netzes od. dgl. abgegrenzt sein.
Gemäß dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel be
steht die Einrichtung zum Halten des Steines aus einem
kreiszylinder-förmigen Ring 8, an dessen unterem Ende ein sich
nach außen erstreckenden Flansch 9 angeordnet ist. Mindestens
dieser Ring 8, gegebenenfalls auch der Flansch 9, weist Öff
nungen auf, durch die Wasser hindurch fließen kann, die jedoch
so klein sind, daß das Pflanzgranulat nicht hindurch dringen
kann.
Aus den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird deut
lich, daß der Stein 4 an seinem unteren Ende nicht unbedingt
einen kreis-zylinderförmigen Querschnitt aufweisen muß, sondern
z. B. auch einen quadratischen oder anders polygonen Querschnitt
aufweisen kann. Es ist sogar möglich, bei entsprechender Aus
bildung der Einrichtung zum Halten des Steines, den Stein 4 an
seinem unteren Ende kegel- oder kegelstumpf-förmig auszubilden.
Den verschiedenen Ausbildungen wird lediglich dadurch eine
Grenze gesetzt, daß eine Vielzahl von - beim Handel vorhandenen
- Steinen auch in eine Vielzahl von - beim Handel entsprechend
vorbereiteten - Schalen einsetzbar ist und die jeweiligen Steine
auch sicher in den Einrichtungen zum Halten gehalten werden.
Es wird hier noch darauf verwiesen, daß auch das untere Ende
des Steins 4 nicht einen geschlossenen Zylinder oder Kegel auf
weisen muß, die entsprechende Außenwandung muß jedoch so voll
ständig sein, daß der Stein 4 sicher gehalten wird.
In einem Freiraum 10 in Fig. 2 kann die nicht dargestellte
Pumpe angeordnet sein.
Claims (10)
1. Zierbrunnen (1) mit einer Aufnahmeschale (2), einem Quell- oder
Dekostein (4) und einer Wasserpumpe, dadurch gekennzeich
net, daß in der Aufnahmeschale (2) eine Einrichtung (3; 7; 8, 9)
zum Halten des Quell- oder Dekosteins (4) angeordnet ist und der
an seinem unteren Ende dieser Einrichtung angepaßte Quell- bzw.
Dekostein (4) in diese Einrichtung lösbar einsetzbar ist.
2. Zierbrunnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (3; 7; 8, 9) zum Halten des Quell- oder Dekost
eins (4) eine im wesentlichen vertikale Öffnung aufweist.
3. Zierbrunnen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung der Einrichtung (3; 7; 8, 9) zum Halten des Steines
(4) einen Querschnitt aufweist, der etwa dem Querschnitt des
Quell- oder Dekosteines (4) am unteren Ende desselben ent
spricht.
4. Zierbrunnen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung der Einrichtung (3; 7; 8, 9) zum Halten des Steines
(4) einen zylinderförmigen, insbesondere einen kreiszylinder
förmigen Querschnitt aufweist.
5. Zierbrunnen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (3; 7; 8, 9) zum Hal
ten in der Schale (2) festgelegt ist.
6. Zierbrunnen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (7) zum Halten aus
mindestens drei in der Aufnahmeschale festgelegten Stützen be
steht.
7. Zierbrunnen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (3) zum Halten des Steins
ein aus kleineren Steinstücken in der Aufnahmeschale gemauerter,
zumindest teilförmiger Ring ist.
8. Zierbrunnen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Halten des Steins ein
hohlzylinder-förmiger Ring (8) ist, an dessen unteren Ende sich
ein breiterer, auf dem Boden der Schale (2) aufliegender Flansch
(9) nach außen erstreckt.
9. Zierbrunnen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Halten des Steines eine
sich nach unten verjüngende kegel- oder kegelstumpf-förmige
Öffnung bildet, in die das kegel- oder kegelstumpf-förmig ausge
bildete untere Ende des Stein eingesetzt ist.
10. Zierbrunnen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in der Einrichtung (3; 7; 8, 9) zum
Halten des Steins (4) eine Aussparung (10) für die Aufnahme
einer Pumpe vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996116840 DE19616840A1 (de) | 1996-04-26 | 1996-04-26 | Zierbrunnen mit einem Quell- oder Dekostein |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996116840 DE19616840A1 (de) | 1996-04-26 | 1996-04-26 | Zierbrunnen mit einem Quell- oder Dekostein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19616840A1 true DE19616840A1 (de) | 1997-11-06 |
Family
ID=7792601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996116840 Withdrawn DE19616840A1 (de) | 1996-04-26 | 1996-04-26 | Zierbrunnen mit einem Quell- oder Dekostein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19616840A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8811734U1 (de) * | 1988-09-16 | 1989-02-02 | Evelt, Karl, 4400 Rheine | Säule mit einem als Halterung zur Aufnahme einer Beleuchtungseinrichtung ausgebildeten Teil |
| DE4004469A1 (de) * | 1990-02-14 | 1991-08-22 | Marx Verwaltungsgesellschaft M | Verfahren zur herstellung eines zierbrunnens sowie zierbrunnen, welcher nach diesem verfahren hergestellt wurde |
| DE4203107A1 (de) * | 1992-02-04 | 1993-08-05 | Werner Stierle | Vorrichtung fuer wasserspiele |
| JPH06190321A (ja) * | 1992-12-24 | 1994-07-12 | Inter Lock Kk | フローティングボール付き噴水装置 |
-
1996
- 1996-04-26 DE DE1996116840 patent/DE19616840A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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