DE1961596U - Turbogenerator mit unmittelbar gekuehlter staender- und laeuferwicklung. - Google Patents
Turbogenerator mit unmittelbar gekuehlter staender- und laeuferwicklung.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
Description
151/63 Op/en
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
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Turbogenerator mit unmittelbar gekühlter Ständer- und Läufer
wicklung
'hie ständige Zunahme des Bedarfes an elektrischer Energie
bedingt gleichzeitig eine Weiterentwicklung der elektrischen Betriebsmittel, die für die Erzeugung und Verteilung der Energie
notwendig sind. Dies trefft insbesondere für die Turbogeneratoren zu, die für immer grösäere Grenzleistungen gebaut werden müssen.
Da aber gewisse Grenzen bezüglich der Abmessungen dieser Generatoren, allein schon wegen der Möglichkeit des Transports, gesetzt
sind, ist man bestrebt"bei gleichbleibender Maschinengrö'sse
eine erhöhte Leistung zu erhalten und in dieser Beziehung spielt die Kühlung der Maschine eine massgebende Rolle.
Im Zuge dieser Entwicklung wurde daher zuerst die unmittelbare
Gaskühlung mittels Wasserstoff für die Ständer- und Läuferwicklung der Turbogeneratoren vorgesehen, die dann später durch
eine flüssigkeitsgekühlte Ständerwicklung in Kombination mit einer gasgekühlten Läuferwicklung oder einer indirekten Kühlung
der Läuferwicklung durch Flüssigkeitskanäle im Läufereisen ersetzt wurde.
- 2- 151/63
Schliesslich ist neuerdings auch die unmittelbare Flüssigkeitskühlungmit flüssigkeitsdurchflossenen Hohlleitern
für die Lauferwioklung vorgeschlagen worden. In Zusammenhang
mit dieser Kühlungsart ist aber zu beachten, dass nicht nur
die Wärme, die durch die ohmschen Verluste der Kupferwicklung,
sondern auch jene, welche durch die Wirbelströmverluste in dem
Läuferziahneisen (Pulsation des Luftspaltfeldes infolge Nutung)
entsteht, abgeführt werden muss. Dies hat zur Folge, dass die vom Läuferzahneisen herrührende Wärme, über die Nutenisolation
an die Leiterkühlung gelangen muss, um durch diese auch weggeführt
zu werden. Dies bedingt aber, dass die Kühlkanäle in den Hohlleitern der Lauferwieklung grosser bemessen werden müssen,
wodurch sich eine entsprechende Verminderung des wirksamen
Kupferquersohnittes und demzufolge auch der Maschinenleistung
ergibt.
Wenn eine Maschine der letztgenannten Art noch mit einem Spaltzylinder versehen wird, der den Lauferraum gegenüber
dem Ständerraum gasdicht abschliesst, so dass der Läufer im Yakuum bezw. Unterdruck läuft, um die Reibungsverluste
herabzusetzen,, so wird die Kühlung erschwert, da nur
sehr wenig Wärme über den Luftspalt abgeführt werden kann.
Gegenstand der Neuerung.ist nunmehr ein Turbogenerator
mit unmittelbar gekühlter Stander- und Lauferwicklung und bei
welchem der Läuferraum gegenüber dem Ständerraum gasdicht ab-
151/62
geschlossen und an einer Vakuumpumpe angeschlossen ist, wobei
das Problem der; Wärmeabfuhr aus der Maschine auf sehr einfache
Weise gelöst wird. Dies wird gemäss der Neuerung dadurch erreicht
> dass für die Kühlung der Läuferwicklung eine Flüssigkeit
verwendet wird, wovon gleichzeitig ein Teil zur unmittelbaren
Kühlung des Läuferzahneisens, insbesondere des Poleisens dient, indem ein Teil dieser Flüssigkeit durch in den Läuferzähnen
vorgesehene Längskanäle hindurehfliesst.
An Hand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert und zwar ist in Fig. 1 ein Turbogenerator teilweise im Achsialschnitt und in Fig. 2 teilweise im
Querschnitt gezeigt.
Das Gehäuse des Generators ist in zwei gasdicht voneinander
getrennte Räume unterteilt. Der Raum 1, der durch die
.Innenflächen des Ständereisens 2 und den zwei Isolierzylindern
~jj>, 4 gebildet wird, enthält den Läufer 5, der eine zentrale
Bohrung 6 aufweist, und dessen Wellenenden J3 8 über Dichtungen
nach aussen geführt siiid. Für die Zuführung und Abführung der
Kühlflüssigkeit ist das eine Hellenende 7 mit den konzentrischen
Rohranschlüssen 9,10 versehen. Der Läuferraum 1 ist über eine
Rohrleitung 11 mit einer Vakuumpumpe 12 verbunden, die im Läuferraum
einen Unterdruck bzw» ein Vakuum erzeugt.
Die Statorwieklung 13,; die aus Hohlleitern besteht, wird
mittels eines Gases, beispielsweise Wasserstoff, oder einer
- .4;-· ; ■': ; . 151/63-
Flüssigkeit, z.B. OeI oder· Wasser in bekannter Weise unmittelbar
gekühlt. Der Ständerrauffi 14 ist mit einem Gas, vorzugsweise
inertem Gas, gefüllt, dergegenüber der Aussenluft einen kleinen
UeberdruGk aufweist.
Die Lauferwicklung 15>
die ebenfalls an Hohlleitern aufgebaut
ist, wird mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser,
direkt gekühlt und im Lauferzahneisen sind noch axiale Längskanäle 16 vorgesehen, die in unmittelbarer Nähe der Läuferoberfläche
angeordnet sind. Die Zufuhr der Kühlflüssigkeit zum Läufer erfolgt über den inneren Rohranschluss 10, worauf die
Flüssigkeit durch die zentrale Bohrung β fliesst. Am anderen
Ende des Läufers gelangt ein Teil der Kühlflüssigkeit in die
Hohlleiter der Wicklung 15, während ein anderer Teil über die radialen Kanäle 17 zu den axialen Läuferzahnkanälen 16 gelangt.
Die Kühlflüssigkeit, deren Strömungswege durch die Wicklung und Läuferzähne in Fig. 1 durch JPfeile angedeutet sind, verlässt
schliesslich die Läuferwelle 7 über den äusseren Rohranschluss 9,
d.h.am gleichen Maschinenende, wo es eingeführt wurde. .".-.".' Durch die beschriebene unmittelbare Kühlung des Läuferzahneisens
wird die in den Läuferzähnen vorkommende Wärme am Entstehungsort abgeführt, so dass nur die ohmschen Verluste der
Läuferwicklung durch dessen unmittelbare Kühlung abgeführt werden
müssen und die Kühlkaiiäle dementsprechend kleiner bemessen werden
können, d.h. der zur Verfügung stehende wirksame KupfercLuerschnitt
wird grosser. Ferner ergibt sich durch diese kombinierte
V - 5 - * X51/63
Kühlung der Wicklung und der Läuferzähne eine wesentliche Herabsetzung
der Wärmeäehnimgsuntersciiieäe.
Es besteht auch noch dieMöglichkeit die Eisen- und Kupfertemperaturen
unabhängig voneinander zu steuern.
Bei einem Turbogenerator gemäss den Fig. 1 und 2, wo der
Läufer in einem gasdichten Raum, der einen Unterdruck aufweist
oder unter Vakuum steht, untergebracht ist um die Reibungsverluste
herabzusetzen^ ist gerade die beschriebene kombinierte unmittelbare Kühlung für den Läufer von grosser Bedeutung,
weil hier praktisch keine Wärme über den Luftspalt abgeführt werden kann. Selbstverständlich ist aber die Erfindung nicht
auf Maschinen dieser Art beschränkt,, sondern kann ohne weiteres auch bei Turbogeneratoren, wo Läufer- und Ständerraum nicht
getrennt sind, zur Anwendung kommen und bringt auch dort eine
.wesentliche Verbesserung der Kühlung mit allen den bereits erwähnten
Vorteilen mit sich.
Claims (4)
- SchutzBiisprüche ;1, Turbogenerator mit unmittelbar -""gekühlter- Ständer- und Läuferwioklung und bei welchem der Läuferraum gegenüber dem Ständerraum gasdicht abgeschlossen und an einer Vakuumpumpe angesehlos-/sen ist, dadurch gekennzeichnet^, dass für die Kühlung der Läuferwicklung eine Plüssigkeit verwendet wird, wovon gleichzeitig ein Teil zurunmittelbaren Kühlung; des lauferzahneisens, insbesondere des Eoleisens^ dienty indem ein Teil dieser Flüssigkeit durch in den Läuferzähnen vorgesehene an sich bekannte Längskanäle hindurehfliesst, ;
- 2. Turbogenerator nach Anspruch 2> dadurch gekennzeichnet, dass der Ständerräum mit einer inerten Gasfüllung versehen ist.
- ^. TurTDOgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerwicklung und das Ständereisen mit Wasserstoff gekühlt ist, : ; ; :
- 4. Turbogenerator nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerwicklung mit einer Flüssigkeit und das Ständereisen mit einem Gas gekühlt sind.Aktiengesellschaft i Brown, Boveri & CIe.MXnw«Hi Diese Unterlage. (Besehreibungund Sebulzbnspf.) tsf die 2u!e(zl eifigerelchtö; si« * _ fassung der ursprünglich eingereichten Unterlagen ab, SHe rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht geprüft. DIs ursprünglicheingereichten Unterlagen befinden sich/in den Amtsokten. Sie können jederzeit ohne Nachweis eis«, rechtlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden:'Auf: Antrag werden 'hiervon auch Fotokopier) oder FiImn^tifive zu den üblichen Preisen geÜefsA Daulsches Poteniomf, Gebrauchsmvstersfelte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1478763A CH403056A (de) | 1963-12-03 | 1963-12-03 | Turbogenerator mit unmittelbar gekühlter Ständer- und Läuferwicklung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961596U true DE1961596U (de) | 1967-06-08 |
Family
ID=4403814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964A0021177 Expired DE1961596U (de) | 1963-12-03 | 1964-01-14 | Turbogenerator mit unmittelbar gekuehlter staender- und laeuferwicklung. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403056A (de) |
| DE (1) | DE1961596U (de) |
| GB (1) | GB1063470A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016102019B4 (de) * | 2015-02-13 | 2021-05-06 | Fanuc Corporation | Rotor mit einem Fliesspfad eines Kühlfluids und Elektromotor, der den Rotor umfasst |
-
1963
- 1963-12-03 CH CH1478763A patent/CH403056A/de unknown
-
1964
- 1964-01-14 DE DE1964A0021177 patent/DE1961596U/de not_active Expired
- 1964-12-01 GB GB4871564A patent/GB1063470A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016102019B4 (de) * | 2015-02-13 | 2021-05-06 | Fanuc Corporation | Rotor mit einem Fliesspfad eines Kühlfluids und Elektromotor, der den Rotor umfasst |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1063470A (en) | 1967-03-30 |
| CH403056A (de) | 1965-11-30 |
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