DE19615937C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen mit Wasserdampf - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen mit WasserdampfInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konditionieren von Kunststoff
teilen, die Wasser aufzunehmen imstande sind, mit Wasserdampf, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durch
führung des Verfahrens nach Anspruch 6.
In der Automobilindustrie und anderen Branchen werden Kunststoffteile,
die Wasser aufzunehmen imstande sind, insbesondere Polyamid-Kunst
stoffteile, eingesetzt, die flexibel und elastisch sein müssen. Nach dem
Spritzgießprozeß sind derartige Kunststoffe allerdings spröde und zu einer
Weiterverarbeitung ungeeignet. Da derartige Teile oft eingepreßt oder unter
Druck weiterverarbeitet werden, würden sie aufgrund der Sprödheit bei
hohen Drücken platzen oder beschädigt werden. Deshalb werden derartige
Kunststoffteile, die Wasser aufzunehmen imstande sind, insbesondere Poly
amid-Kunststoffteile, in bekannter Weise mit Wasser dergestalt konditio
niert, daß diese Teile für vier bis acht Stunden in ein Wasserbad gelegt
werden, bis der Kunststoff den notwendigen Wassergehalt aufgenommen
hat. Oder die Teile können ca. vier bis fünf Wochen auf Lager in einer
Atmosphäre mit hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden, da dann die Teile
aufgrund natürlicher Wasseraufnahme konditionieren. Jedoch sind beide
Methoden aus Kostengründen nicht wirtschaftlich. Insbesondere kann sich
kein Unternehmer mehr leisten, Kunststoffteile derartig lange zu lagern,
um einen Selbstkonditionierungsprozeß auszulösen.
Durch die DE 39 26 169 A1 ist ein Verfahren zur Verbesserung der Wasser
aufnahmekapazität von vernetzten, wasserquellenbaren Polymeren durch
Behandlung von wasserhaltigen feinteiligen Polymergelen mit einem Fest
stoffgehalt von 20 bis 65 Gew.-% bei Temperaturen von mindestens 50 Grad
Celsius mit Wasserdampf bekannt geworden, wobei der Feststoff der was
serhaltigen Polymergele um höchstens 30 Gew.-% erhöht wird und die
Polymergele danach in anderer üblicher Weise getrocknet werden.
Des Weiteren ist durch die DE-AS 21 61 446 eine kontinuierlich arbeitende
Wasch- und Trockenmaschine für Kleinteile, insbesondere Gummi- und
Kunststoffteile, mit einer drehbaren Trommel bekannt geworden, die
langgestreckt und rohrförmig ist und eine bezüglich der Horizontalen
etwas geneigte Achse aufweist. Am tieferliegenden Stirnende befindet sich
eine Einfüllöffnung, am höherliegenden Stirnende Austrittsöffnung. An
der Innenwand ist eine Förderschnecke angeordnet, die die zu behan
delnden Kleinteile von der Einfüllöffnung zur Austrittsöffnung fördert. Die
Trommel besitzt eine erste Sprühvorrichtung mit einer Umwälzpumpe und
einen Auffangbehälter für die Flüssigkeit, die am tiefer liegenden Ende der
Trommel aus strömt. Des Weiteren besitzt die Trommel eine zweite Sprüh
vorrichtung zum Aufgeben einer Spülflüssigkeit; ebenso weist die Trommel
Luftdüsen und ein Gebläse zum Trocknen der Kleinteile auf. Zur
Konditionierung von Kunststoffteilen, die Wasser aufzunehmen imstande
sind, ist diese Trommel jedoch nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der genannten Gattung zu schaffen, mit welchem Kunst
stoffteile, die Wasser aufzunehmen imstande sind, insbesondere Polyamid-
Kunststoffteile, in kürzester Zeit konditioniert werden können.
Die Lösung besteht erfindungsgemäß darin, daß die Kunststoffteile wäh
rend einer Zeit von 3 bis 30 Minuten, vorzugsweise 10 bis 15 Minuten, einer
Wasserdampfatmosphäre, bestehend aus auf über 100 Grad erhitzten Was
serdampf, ausgesetzt werden. Vorzugsweise werden die Kunststoffteile
während der Wasserdampfbehandlung im Wasserdampf bewegt, wie auch
die Kunststoffteile während der Wasserdampfbehandlung gleichzeitig
einem Überdruck innerhalb der Wasserdampfatmosphäre ausgesetzt
werden können. Vorzugsweise sind die Kunststoffteile Spritzgußteile aus
Polyamid, die direkt nach dem Spritzgießprozeß der Wasserdampfbehand
lung unterworfen werden. Der Wasserdampf kann auch von unten unter
Druck in eine lose Vielzahl von Kunststoffteilen eingeblasen werden.
Bevorzugt kann die Temperatur des Wasserdampfes um 120 Grad betragen.
In weiterer vorzugsweiser Ausgestaltung können die Kunststoffteile
kontinuierlich oder diskontinuierlich durch den Wasserdampf hindurch
bewegt werden, so daß es sich dann um ein Durchlaufverfahren handelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt den Vorteil, daß mit demselben
Kunststoffteile, die Wasser aufzunehmen imstande sind, insbesondere
Polyamid-Kunststoffteile, in kürzester Zeit, nämlich in 5 Minuten bis 30
Minuten, vorzugsweise 10 bis 15 Minuten, mit Wasser konditioniert werden
können. Die Dauer der Behandlung hängt von der Wandstärke der
Kunststoffteile ab; bei dünnwandigen Teilen ist die Behandlungsdauer
kürzer als bei dickwandigen. Deshalb sind keine Wasserbecken mehr nötig,
in denen derartige Teile beim Stand der Technik über Stunden konditioniert
werden müssen. Das Verfahren und die Vorrichtung ermöglichen deshalb
eine erhebliche Arbeits- und Kapitaleinsparung.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen
Aufnahmebehälter mit einer Aufnahme- und Entnahmeöffnung für die
Kunststoffteile, an den ein Dampferzeuger zur Erzeugung und Einleitung
von Wasserdampf in den Aufnahmebehälter angeschlossen ist und die
Kunststoffteile innerhalb des Aufnahmebehälters mit Wasserdampf beauf
schlagbar sind. Vorzugsweise ist der Aufnahmebehälter eine Drehtrom
mel, die innerhalb eines gegen die äußere Atmosphäre abgedichteten
Gehäuses drehbar gelagert und mittels eines Antriebsrades in Rotation
antreibbar ist, wobei die Mantelfläche der Drehtrommel zum Eintritt des
Wasserdampfes ins Innere der Drehtrommel aus einem Siebblech besteht
und der Dampferzeuger im Bereich der Drehtrommel innerhalb des
Gehäuses angeordnet ist. Der Dampferzeuger kann längs der Drehtrommel
unterhalb derselben angeordnet sein und aus einer elektrischen Heiz
schlange bestehen, die in einem Wasserbad angeordnet sind. Unterhalb des
Dampferzeugers über die gesamte Länge der Drehtrommel kann eine Auf
fangwanne für den zu Wasser kondensierten Wasserdampf angeordnet
sein.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung eine solche, durch die die Kunststoffteile
kontinuierlich oder diskontinuierlich innerhalb des Wasserdampfes durch
den Aufnahmebehälter hindurchbewegbar oder hindurchschleusbar sind.
Des weiteren kann der Aufnahmebehälter unter einem Überdruck an
Wasserdampf stehen. Dazu kann der Aufnahmebehälter eine gegen die
äußere Atmosphäre druckdicht abgedichtete aufrecht feststehende
geschlossene Trommel mit einer Mehrzahl von innerhalb der Trommel
angeordneten rohrförmigen Aufnahmezylindern sein, die kreisförmig um
die Mittelachse der Trommel drehbar gelagert und antreibbar sind, wobei
die Trommel in ihrer oberen Deckfläche eine Einlaßöffnung zur
Beschickung mit Kunststoffteilen des jeweils unter der Einlaßöffnung
vorbeilaufenden Aufnahmezylinders aufweist und die Trommel in ihrer
unteren Deckfläche eine Auslaßöffnung besitzt, deren Durchmesser in etwa
dem Durchmesser eines Aufnahmezylinders entspricht zur Freigabe des
unteren Endes des über der Auslaßöffnung vorbeilaufenden Aufnahme
zylinders, wobei in die Trommel eine Dampfzuleitung mündet und oberhalb
der Trommel ein Kondensationsgefäß angeordnet ist, welches mit einer
Dampfableitung mit der Trommel verbunden ist zur Entspannung des
Überdrucks und Aufnahme und Kondensation des Wasserdampfes.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den übrigen Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Kurzbeschreibung der Zeichnung, in der zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine schematisch dargestellte Vorrichtung
mit waagrecht angeordneter Drehtrommel, die bei normalem
atmosphärischen Druck arbeitet,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorrichtung mit einer schräg angeordneten Trommel, in der
eine Mehrzahl von Aufnahmezylindern drehbar angeordnet sind,
Fig. 4 eine Seitenansicht von Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorrichtung mit übereinander angeordneten Laufbändern
zum Transport der Teile durch das Gehäuse,
Fig. 6 eine Seitenansicht von Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorrichtung mit unter Überdruck stehendem Aufnahme
behälter mit senkrecht angeordneten Aufnahmezylindern,
Fig. 8 eine Seitenansicht von Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere eine schematisch dargestellte
Vorrichtung mit kreisförmig angeordneten, taktweise weiter
schaltbaren Einfülltrommel, drei aufrecht stehenden Dampftrom
meln, einer Dampfablaßtrommel und einer Auswurftrommel
sowie einem seitlich angeordneten Dampferzeuger,
Fig. 10 eine Draufsicht auf Fig. 9 und
Fig. 11 eine vergrößerte Seitenansicht der Fig. 9 zur Darstellung des
Bedampfungskreislaufes des Wasserdampfes, wobei die Aufnah
mezylinder der Trommel längs abgewickelt dargestellt sind.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Aufnahmebehälter bestehend aus einem
Gehäuse 1, in welchem eine Drehtrommel 2 waagrecht und drehbar um
ihre Mittelachse auf Rollen 5, 5′, 6 gelagert ist; das Gehäuse 1 ist gegen die
äußere Atmosphäre abgedichtet. Das Gehäuse 1 ruht auf einem Gestell 17,
welches zum Verfahren der Vorrichtung Räder 18 aufweist.
Die Mantelfläche der Drehtrommel 2 weist Löcher auf und besteht vorzugs
weise aus Siebblech. Die Innenseite der Mantelfläche der Drehtrommel 2
weist einen Schnecken- oder Schraubengang 3 zum Transport von
Kunststoffteilen 21, vorzugsweise aus Polyamid, durch die Drehtrommel
auf, die sich zum Konditionieren im Aufnahmeraum 4 der Drehtrommel
befinden. Um die Rollen 5, 5′ und ein Antriebsrad 22, welches von einem
Motor angetrieben wird, ist ein Treibriemen 7 zum Antrieb der Dreh
trommel geschlungen. Unterhalb der Drehtrommel 2 befindet sich ein
halbzylindrisch gekrümmtes Auffangblech 8, welches am tiefsten Punkt
eine längliche Öffnung 9 der Länge der Drehtrommel 2 aufweist. In diese
Öffnung 9 ist von unten ein Dampferzeuger 11 eingesetzt, der aus einem
länglichen Kasten besteht, auf dessen Boden eine elektrische Heizschlange
14 oder Heizrohre angeordnet sind und der mittels eines Lochbleches 10
abgedeckt ist. Der Kasten weist des weiteren einen Wasserstandsanzeiger
und gegebenenfalls einen Überlauf auf. Unterhalb der Trommel 2 bzw. des
Auffangblechs 8 befindet sich eine Auffangwanne 13, die gleichzeitig als
Wasserspeicher dient. Eine Pumpe 15 pumpt über eine Leitung 16 Wasser
aus der Auffangwanne 13 in den Dampferzeuger 11.
Zum Konditionieren werden die Kunststoffteile 21 auf einem Förderband 19
herangeführt und über eine schräge Rutsche 20 durch eine Einlaßöffnung
am vorderen Ende der Drehtrommel 2 eingefüllt. Die Heizschlange 14
erhitzt das im Dampferzeuger 11 befindliche Wasser und erzeugt Wasser
dampf, der durch das Lochblech 10 in das Innere 4 der Drehtrommel 2
gelangt und die Kunststoffteile 21 beaufschlagt und konditioniert. Mittels
des Schnecken- oder Schraubengangs 3 als Durchlauf- oder Durchschleus
einrichtung werden die Kunststoffteile 21 durch die Drehtrommel 2
befördert, entweder kontinuierlich oder diskontinuierlich, und werden
durch die Bewegung innig mit der Dampfatmosphäre vermischt, durch
laufen die Drehtrommel und gelangen anschließend am anderen Ende der
Drehtrommel nach außen. Nach einem kurzen Trocknungsprozeß sind die
Teile gebrauchsfertig.
Der Wasserdampf kondensiert zum Teil innerhalb der Drehtrommel, das
Wasser fließt dann in den Dampferzeuger 11 durch das Lochblech 10
zurück. Über den Wasserstandsanzeiger 12 kann bei zu geringem Wasser
stand innerhalb des Dampferzeugers 11 die Pumpe 15 gesteuert werden, die
dann Wasser nachfördert.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine feststehende zylindrische Trommel 23 aus
Siebblech, die schräg im Gehäuse 1 angeordnet ist und die an ihren beiden
Enden mittels Deckflächen 43, 43′ verschlossen ist. Innerhalb der Trommel
23 ist eine Mehrzahl, vorzugsweise sechs, von rohrförmigen
Aufnahmezylindern 24, 24′ aus Siebblech angeordnet, die auf einem Kreis
42 um die Mittelachse der Trommel drehbar gelagert und antreibbar
angeordnet sind. Dabei können die Aufnahmezylinder 24, 24′ entweder
gemeinsam zusammen um die Mittelachse der Trommel 23 drehbar sein,
oder die Aufnahmezylinder 24, 24′ können zusätzlich um ihre eigene
Mittelachse drehbar gelagert sein. Die Deckfläche 43 am oberen Ende der
Trommel 23 bzw. an deren höchsten Punkt weist eine Öffnung
vorzugsweise des Durchmessers eines Aufnahmezylinders auf, durch die
über eine Rutsche 28 die Kunststoffteile 21 in einen Aufnahmezylinder
eingefüllt werden, der gerade mit seinem oberen, offenen Ende an der
Öffnung innerhalb der Deckfläche 43 vorbeirotiert.
Die Kunststoffteile 21 werden über einen Waagrechtförderer herangefördert
und einem im Gehäuse 1 angeordneten, mit Förderlamellen 27 versehenen
Senkrechtförderer 26 übergeben und nach oben gefördert, von wo die
Kunststoffteile 21 auf die Rutsche 28 gelangen. Mittels der Schwerkraft
werden die Kunststoffteile 21 durch die Aufnahmezylinder 24, 24′
transportiert. Die untere Deckfläche 43′ der Trommel 23 weist ebenfalls eine
Öffnung zur Ausgabe der konditionierten Kunststoffteile 21 über einen
Auslaßschacht 25 auf, der ungefähr den Durchmesser eines Aufnahme
zylinders aufweist. Sobald sich das untere, offene Ende eines Aufnahme
zylinders 24, 24′ an der Öffnung innerhalb der Deckfläche 43′ der Trommel
vorbeibewegt, werden die Teile 21 ausgegeben. Die übrigen Maschinenteile
und die Funktion entsprechen der Vorrichtung in den Fig. 1 und 2.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Vorrichtung, bestehend aus dem Gehäuse
1, in welchem in einem Behälter 29 aus Lochblech eine Mehrzahl von
ungefähr waagrecht und längs übereinander angeordneten Laufbändern
30, 30′ angeordnet ist, die zueinander etwas versetzt sind und wobei das
folgende Laufband zum vorhergehenden Laufband die umgekehrte Lauf
richtung besitzt. Die Kunststoffteile 21, die mittels eines Schrägförderers 32
auf das oberste Laufband 30 geschüttet werden, durchwandern von von oben
nach unten aufgrund der Schwerkraft die Laufbänder und gelangen über
einen Auslaßschacht 31 am untersten Laufband nach außen.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Vorrichtung, die innerhalb eines
Gehäuses 33 einen Druckbehälter in Form einer Trommel 34 aufweist, der eine gegen die äußere
Atmosphären druckdicht abgedichtete aufrecht feststehende geschlossene
Trommel 34 ist, in der eine Mehrzahl von rohrförmigen Aufnahme
zylindern 36, 36′, 36′′ angeordnet sind, die kreisförmig um die Mittelachse
der Trommel drehbar gelagert und antreibbar sind. Die Trommel 34 weist
in ihrer oberen Deckfläche eine Einlaßöffnung mit einem Einfülltrichter 35
zur Beschickung mit Kunststoffteilen 21 des jeweils unter der Einlaß
öffnung vorbeilaufenden Aufnahmezylinders auf. Der Durchmesser der
Einlaßöffnung entspricht vorzugsweise in etwa dem Durchmesser eines
Aufnahmezylinders.
Des weiteren besitzt die Trommel 34 in ihrer unteren Deckfläche eine
Auslaßöffnung, deren Durchmesser ebenfalls in etwa den Durchmesser
eines Aufnahmezylinders besitzt zur Freigabe des unteren Endes des über
der Auslaßöffnung vorbeilaufenden Aufnahmezylinders 36, 36′, 36′′; über
einen Auslaßschacht 40 gelangen die konditionierten Kunststoffteile nach
außen. In die Trommel 34 mündet von unten eine Dampfzuleitung 41, die
mit einem geschlossenen Dampferzeuger 37 verbunden ist; vorzugsweise
mündet die Dampfzuleitung 41 in Rotationsrichtung der Aufnahme
zylinder gesehen nach der Einlaßöffnung der Trommel 34 in dieselbe ein, so
daß immer der mit Kunststoffteilen gefüllte Aufnahmezylinder unter
Überdruck an Wasserdampf gesetzt wird. Vorzugsweise bestehen deshalb
die Aufnahmezylinder aus ungelochtem Vollblech, damit zwischen ihnen
kein Druckausgleich erfolgen kann.
Oberhalb der Trommel 34 ist ein Kondensationsgefäß 38 angeordnet,
welches mit einer Dampfableitung 39 mit der Trommel 34 verbunden ist.
Kurz bevor ein Aufnahmezylinder an der Auslaßöffnung vorbeirotiert,
wobei die Aufnahmezylinder 36, 36′, 36′′ vorzugsweise in getakteter Weise
in Rotation versetzt werden, wird der Überdruck innerhalb des Aufnahme
zylinders durch die Dampfableitung 39 entspannt und der Dampf in das
Kondensationsgefäß 38 geleitet und dort kondensiert, wonach das Wasser in
den Dampferzeuger zurückfließt. Im ersten Takt wird somit ein Auf
nahmezylinder beladen, im darauffolgenden Takt unter Druck und
Wasserdampf gesetzt, in den anschließenden Takten konditioniert und im
letzten Takt entspannt und die Kunststoffteile entnommen; die Anzahl der
Takte ist gleich der Anzahl der Aufnahmezylinder. Auch in diesem Fall
handelt es sich im Prinzip um eine Durchlaufeinrichtung, wie auch bei der
nachfolgend anhand der Fig. 9, 10 und 11 beschriebenen Vorrichtung.
Gleichermaßen arbeitet die in den Fig. 9, 10 und 11 gezeigte Vor
richtung, die zusätzlich einen Dampf-Wasserkreislauf mit Kondensator
besitzt, um den Wasserverlust zu minimieren. Die fahrbare Vorrichtung
besteht im Prinzip wiederum aus einem Gehäuse 44, in welchem eine
Trommel 45 drehbar um eine zentrale, vertikale Achse 69 angeordnet ist.
Die Trommel 45 weist sechs in äquidistanten Abständen auf einem Kreis
angeordnete, aufrecht stehende Aufnahmezylinder 46, 47, 48, 49, 50, 51 auf,
wobei in Fig. 9 der Aufnahmezylinder 46 eine solche Position einge
nommen hat, daß in ihn Kunststoffteile über eine über dem Aufnahme
zylinder ragende Rutsche 46 eingefüllt werden. Die Trommel 45 ist von
ihrer Oberseite mittels eines feststehenden Abdeckblechs 52 abgedeckt,
welches fünf oder auch sechs mit den Aufnahmezylindern 46-51
koinzidierende, in äquidistanten Abständen wie die Aufnahmezylinder
angeordnete Löcher 73, 74, 75 aufweist; gleichermaßen ist die Trommel von
ihrer Unterseite mittels einer feststehenden Bodenplatte 71 abgedeckt,
innerhalb der ebenfalls mit den Aufnahmezylindern 46-51 koinzidierende,
in äquidistanten Abständen wie die Aufnahmezylinder angeordnete Löcher
72 zum Dampfdurchtritt durch die Bodenplatte 71 angeordnet sind; der
Durchmesser der Löcher 72 ist kleiner als derjenige der kleinsten zu
konditionierenden Kunststoffteile. Auf diese Weise dreht sich die Trommel
45 zwischen Abdeckblech 52 und Bodenplatte 71.
Oberhalb des Abdeckbleches 52 ist planparallel im Abstand eine Tragplatte
68 angeordnet, auf der eine Mehrzahl von Hubzylindern 63, 64, 65,
vorzugsweise drei, fest montiert sind, die in äquidistanten Abständen wie
die Aufnahmezylinder angeordnet sind. An den Hubzylindern 63-65 sind
heb- und senkbare Deckel 53, 54, 55 befestigt, die jeweils durch das darunter
befindliche Loch 73-75 innerhalb des Abdeckblechs 52 zu ragen imstande
sind oder in ihrer oberen Stellung die Mündung des jeweiligen Aufnahme
zylinders 46-51 freigeben. An die jeweils drei Aufnahmezylinder 46, 51, die
jeweils mittels des über die Hubzylinder 63-65 gesteuerten Deckels 53-55
verschließbar sind, sind von unten Dampfzuleitungen 60, 61, 62
herangeführt und an der Bodenplatte 71 befestigt.
Seitlich der Trommel 45, vorzugsweise außerhalb des Gehäuses 44, besitzt
die Vorrichtung einen Dampferzeuger 57, dessen Ausgang an die
Dampfzuleitungen 60-62 angeschlossen ist. Die Tragplatte 68 bildet mit dem
Abdeckblech 52 einen Dampfraum, der gegenüber dem übrigen Volumen
innerhalb des Gehäuses 44 abgeschottet ist. An den Dampfraum ist eine
Dampf-Wasserleitung 66 angeschlossen, beginnend mit einer Mündung
innerhalb der Tragplatte 68, wobei innerhalb der Dampf-Wasserleitung 66
ein Ventilator 70 angeordnet ist. Ebenso befindet sich innerhalb der Dampf-
Wasserleitung 66 ein Kondensator 67. Das andere Ende der Dampf-Wasser
leitung 66 koinzidiert mit einem der Löcher 73-75 innerhalb des Abdeck
blechs 52 oberhalb der Aufnahmezylinder 46-51; die Dampf-Wasserleitung 66
reicht bis oberhalb des in dem Abdeckblech 52 befindlichen Loches, wobei
durch die Leitung 66 und den entsprechenden Aufnahmezylinder nach
unten zum Wasserbecken 58 Wasser und Luft durchgeblasen werden kann.
Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgende, wobei in Fig. 11
sämtliche Aufnahmezylinder 46-51 der besseren Erklärung halber längs
einer Linie abgewickelt sind. In den Aufnahmezylinder 46 wird die erste
Charge an Kunststoffteilen eingefüllt. Anschließend taktet die Trommel 45
um eine vorgegebene Bogenstrecke, also um einen Takt, weiter, und wird in
dieser Stellung durch einen Zentrierbolzen 59 zentriert. Dadurch gelangt
der Aufnahmezylinder 51 unter die Position der Rutsche 56, der Aufnah
mezylinder 46 gleitet weiter in die in Fig. 10 gezeigte Position des Auf
nahmezylinders 47. Nunmehr werden nachfolgend zwei weitere Auf
nahmezylinder 51, 50 mit Kunststoffteilen gefüllt, so daß anschließend
gemäß Fig. 10 die in der dortigen Position gezeigten Aufnahmezylinder
47, 48, 49 mit Kunststoffteilen gefüllt sind. Diese drei Aufnahmezylinder 47,
48, 49 (Fig. 10) befinden sich nunmehr in Bedampfungsposition, weil über
diesen Aufnahmezylindern auf der Tragplatte 68 die Hubzylinder 63, 64, 65
angeordnet sind, deren Deckel 53, 54, 55 mit den Löchern 73-75 und den
Mündungen der Aufnahmezylinder 47, 48, 49 koinzidieren. Die Deckel 53-55
werden nach unten durch die Löcher 73-75 innerhalb des Abdeckblechs 52
gefahren und verschließen die Mündungen der Aufnahmezylinder 47-49.
Nunmehr wird über die Dampfzuleitungen 60-62 und die innerhalb der
Bodenplatte 71 befindlichen Löcher 72 Wasserdampf in die Aufnahme
zylinder 47-49 gepreßt und die Kunststoffteile während einer vorgegebenen
Zeit konditioniert. Anschließend werden die Deckel 53-55 angehoben, so daß
die Trommel 45 weitertakten kann. Innerhalb der Taktstation 50 (Fig. 10)
erfolgt das Ablassen und Absaugen des Dampfes über die Leitung 66.
Nachdem sich die Trommel um einen weiteren Taktschritt gedreht hat,
erfolgt innerhalb der Position 51 (Fig. 10) das Auswerfen der fertig
konditionierten Kunststoffteile.
Während des Ablassens des Dampfes gelangt dieser in den Raum zwischen
dem Abdeckblech 52 und der Tragplatte 68 und wird über die Dampf-
Wasser-Leitung 66 mittels des Ventilators 70 angesaugt; im Kondensator 67
innerhalb der Dampf-Wasser-Leitung 66 schlägt sich der Wasserdampf
nieder und kondensiert zu Wasser, welches über die restliche Dampf-
Wasser-Leitung 66 und über den Aufnahmezylinder 50 zurück durch die
Löcher 72 innerhalb der Bodenplatte 71 in das Wasserbecken 58 fließt. Auf
diese Weise entsteht ein Wasser-Dampf-Kreislauf mit der Folge, daß nur
wenig Wasser verlorengeht.
Bezugszeichenliste
1, 33, 44 Gehäuse
2, 23, 45 Trommel
3 Schnecken- oder Schraubengang
4 Aufnahmeraum
5, 5′, 6 Rollen
7 Treibriemen
8 Auffangblech
9 Öffnung
10 Lochblech
11, 37 Dampferzeuger
12, 12′ Wasserstandanzeiger
13 Wasserauffangwanne
14 Heizrohre bzw. Heizschlange
15 Pumpe
16, 39, 41 Leitungen
17 Gestell
18 Räder
19 Förderband
20 schräge Rutsche
21 Kunststoffteile
22 Antriebsrad
24, 24′ Aufnahmezylinder
25, 31, 40 Auslaßschacht
26, 32 Förderer
27 Förderlamellen
28 Rutsche
29 Behälter
30, 30′ Laufbänder
34 Trommel
35 Trichter
36, 36′, 36′′ Aufnahmezylinder
38 Kondensationsgefäß
42 Kreis
43, 43′ Deckflächen
46, 47, 48,
49, 50, 51 Aufnahmezylinder
52 Abdeckblech
53, 54, 55 Deckel
56 Rutsche
57 Dampferzeuger
58 Wasserbecken
59 Zentrierbolzen
60, 61, 62 Dampfzuleitungen
63, 64, 65 Hubzylinder
66 Dampf-Wasserleitung
67 Kondensator
68 Tragplatte
69 Achse
70 Ventilator
71 Bodenplatte
72, 73, 74, 75 Löcher
2, 23, 45 Trommel
3 Schnecken- oder Schraubengang
4 Aufnahmeraum
5, 5′, 6 Rollen
7 Treibriemen
8 Auffangblech
9 Öffnung
10 Lochblech
11, 37 Dampferzeuger
12, 12′ Wasserstandanzeiger
13 Wasserauffangwanne
14 Heizrohre bzw. Heizschlange
15 Pumpe
16, 39, 41 Leitungen
17 Gestell
18 Räder
19 Förderband
20 schräge Rutsche
21 Kunststoffteile
22 Antriebsrad
24, 24′ Aufnahmezylinder
25, 31, 40 Auslaßschacht
26, 32 Förderer
27 Förderlamellen
28 Rutsche
29 Behälter
30, 30′ Laufbänder
34 Trommel
35 Trichter
36, 36′, 36′′ Aufnahmezylinder
38 Kondensationsgefäß
42 Kreis
43, 43′ Deckflächen
46, 47, 48,
49, 50, 51 Aufnahmezylinder
52 Abdeckblech
53, 54, 55 Deckel
56 Rutsche
57 Dampferzeuger
58 Wasserbecken
59 Zentrierbolzen
60, 61, 62 Dampfzuleitungen
63, 64, 65 Hubzylinder
66 Dampf-Wasserleitung
67 Kondensator
68 Tragplatte
69 Achse
70 Ventilator
71 Bodenplatte
72, 73, 74, 75 Löcher
Claims (24)
1. Verfahren zum Konditionieren von Kunststoffteilen (21), die Wasser
aufzunehmen imstande sind, mit Wasserdampf, vorzugsweise Polyamid-
Kunststoffteilen (21),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile (21) während einer Zeit von 3 bis 30 Minuten,
vorzugsweise 10-15 Minuten, einer Wasserdampfatmosphäre, bestehend
aus auf über 100 Grad erhitzten Wasserdampf, ausgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile (21) während der Wasserdampfbehandlung im
Wasserdampf bewegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile (21) während der Wasserdampfbehandlung gleich
zeitig einem Überdruck innerhalb der Wasserdampfatmosphäre ausgesetzt
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile Spritzgußteile (21) aus Polyamid sind, die direkt nach
dem Spritzgießprozeß der Wasserdampfbehandlung unterworfen werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserdampf von unten unter Druck in eine lose Vielzahl von
Kunststoffteilen (21) eingeblasen wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur des Wasserdampfes um 120 Grad beträgt.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile (21) kontinuierlich oder diskontinuierlich durch den
Wasserdampf hindurchbewegt werden.
8. Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen (21), die Wasser
aufzunehmen imstande sind, mit Wasserdampf, vorzugsweise Polyamid-
Kunststoffteile (21), gekennzeichnet durch einen Aufnahmebehälter
(2, 23, 29, 34) mit einer Aufnahme- und Entnahmeöffnung für die
Kunststoffteile (21), an den ein Dampferzeuger (11, 37) zur Erzeugung und
Einleitung von Wasserdampf in den Aufnahmebehälter angeschlossen ist
und die Kunststoffteile (21) innerhalb des Aufnahmebehälters mit
Wasserdampf beaufschlagbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter eine Drehtrommel (2, 23) ist, die innerhalb eines
gegen die äußere Atmosphäre abgedichteten Gehäuses (1) drehbar gelagert
und mittels eines Antriebsrades (22) in Rotation antreibbar ist, die Mantel
fläche der Drehtrommel zum Eintritt des Wasserdampfes ins Innere der
Drehtrommel aus einem Siebblech besteht und der Dampferzeuger (11, 37)
im Bereich der Drehtrommel innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffteile (21) kontinuierlich oder diskontinuierlich innerhalb
des Wasserdampfes durch den Aufnahmebehälter (2, 23, 29, 34) hindurch
bewegbar oder hindurchschleusbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dampferzeuger (11) längs der Drehtrommel (2, 23) unterhalb
derselben angeordnet ist und aus einer elektrischen Heizschlange (14)
besteht, die in einem Wasserbad angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9 oder 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Dampferzeugers (11) über die gesamte Länge der
Drehtrommel (2) eine Auffangwanne (13) für den zu Wasser kondensierten
Wasserdampf angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehtrommel (2) waagrecht innerhalb des Gehäuses angeordnet ist
und die Innenseite der Mantelfläche der Drehtrommel (2) einen Schnecken-
oder Schraubengang (3) zum Transport der Kunststoffteile (21) durch die
Drehtrommel aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter eine innerhalb eines gegen die äußere
Atmosphäre abgedichteten Gehäuses (1) schräg angeordnete feststehende
geschlossene Trommel (23) aus Siebblech mit einer Mehrzahl von innerhalb
der Trommel angeordneten rohrförmigen Aufnahmezylindern (24, 24′) ist,
die kreisförmig um die Mittelachse der Trommel drehbar gelagert und
antreibbar angeordnet sind, wobei am höchsten Punkt die Trommel (23)
eine Einlaßöffnung mit einer Rutsche (28) zur Beschickung des jeweils
obersten Aufnahmezylinders (24, 24′) mit Kunststoffteilen (21) aufweist und
die Trommel (23) einen Auslaßschacht (25) aufweist, dessen Durchmesser
in etwa den Durchmesser eines Aufnahmezylinders (24, 24′) besitzt zur
Freigabe des unteren Endes eines vorbeirotierenden Aufnahmezylinders.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmezylinder (24, 24′) als Ganzes zusammen um die Mitten
achse der Trommel (23) rotieren und aus Lochblech gefertigt sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmezylinder (24, 24′) einerseits um die Mittelachse der
Trommel (23) und andererseits um ihre eigene Mittelachse rotieren und
aus Lochblech gefertigt sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Beschickung der Aufnahmezylinder (24, 24′) im Bereich des
angehobenen Endes der Trommel ein Senkrecht- oder Schrägförderer
(26, 32) zur Hochförderung der Kunststoffteile (21) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Aufnahmebehälters (1, 29) eine Einrichtung (30, 30′) zum
stufenweisen Herabgleiten oder Herabfallen der oben auf die Einrichtung
aufgegebenen Kunststoffteile (21) nach unten angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung eine Mehrzahl von ungefähr waagrecht übereinander
angeordneten Laufbändern (30, 30′) ist, die zueinander versetzt angeordnet
sind und wobei das folgende Laufband zum vorhergehenden Laufband die
umgekehrte Laufrichtung besitzt, und die Kunststoffteile (21) von oben nach
unten aufgrund der Schwerkraft die Laufbänder durchwandern.
20. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter (2, 23, 29, 34) unter einem Überdruck an Wasser
dampf steht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 20, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter eine gegen die äußere Atmosphäre druckdicht
abgedichtete aufrecht feststehende geschlossene Trommel (34) mit einer
Mehrzahl von innerhalb der Trommel angeordneten rohrförmigen Auf
nahmezylindern (36, 36′, 36′′) ist, die kreisförmig um die Mittelachse der
Trommel drehbar gelagert und antreibbar angeordnet sind, die in ihrer
oberen Deckfläche eine Einlaßöffnung zur Beschickung mit Kunststoffteilen
(21) des jeweils unter der Einlaßöffnung vorbeilaufenden Aufnahmezylin
ders aufweist und die Trommel (34) in ihrer unteren Deckfläche eine
Auslaßöffnung besitzt, deren Durchmesser in etwa dem Durchmesser
eines Aufnahmezylinders (24, 24′) entspricht zur Freigabe des unteren
Endes des über der Auslaßöffnung vorbeilaufenden Aufnahmezylinders,
wobei in die Trommel eine Dampfzuleitung (41) mündet und oberhalb der
Trommel ein Kondensationsgefäß (38) angeordnet ist, welches mit einer
Dampfableitung (39) mit der Trommel verbunden ist zur Entspannung des
Überdrucks und Aufnahme und Kondensation des Wasserdampfes.
22. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter eine um ihre Mittelachse (69) rotierende
Trommel (45) ist, die in äquidistanten Abständen voneinander auf einem
Kreis angeordnete, aufrechtstehende Aufnahmezylinder (46, 47, 48, 49, 50, 51)
aufweist, unterhalb der Trommel (45) eine feststehende Bodenplatte (71) mit
Löchern (72) in äquidistanten Abständen entsprechend den Aufnahme
zylindern sowie oberhalb der Aufnahmezylinder in äquidistanten
Abständen entsprechend den Aufnahmezylindern feststehende, heb- und
senkbar angeordnete Deckel (53, 54, 55) zum Verschließen und Öffnen der
oberen Mündungen der Aufnahmezylinder angeordnet sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel (45) mit einem feststehenden Abdeckblech (52) abgedeckt
ist, welches in äquidistanten Abständen entsprechend den Aufnahme
zylindern auf einem Kreis liegende Löcher aufweist, die mittels der Deckel
(53, 54, 55) verschließbar sind, wobei die Deckel an Hubzylindern (63, 64, 65)
befestigt sind, die auf einer feststehenden Tragplatte (68) montiert sind,
welche planparallel im Abstand zum Abdeckblech (52) angeordnet ist, so daß
die Trommel (45) zwischen Abdeckblech und Bodenplatte (71) rotiert.
24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Tragplatte (68) zur Erzeugung eines Dampf-Wasser-Kreislaufes
eine Dampf-Wasserleitung (66) mündet, innerhalb der ein Kondensator (67)
sowie ein Ventilator (70) angeordnet ist, wobei das entgegengesetzte Ende
der Dampf-Wasserleitung (66) durch die Tragplatte (68) hindurch in den
Bereich des Abdeckblechs (52) oberhalb eines der Löcher (73, 74, 75) ragt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19615937A DE19615937C1 (de) | 1996-03-31 | 1996-04-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen mit Wasserdampf |
| AU27627/97A AU2762797A (en) | 1996-03-31 | 1997-04-01 | Process and device for steam-conditioning plastic articles |
| EP97921605A EP0892713A1 (de) | 1996-03-31 | 1997-04-01 | Verfahren und vorrichtung zum konditionieren von kunststoffteilen mit wasserdampf |
| PCT/DE1997/000693 WO1997036736A1 (de) | 1996-03-31 | 1997-04-01 | Verfahren und vorrichtung zum konditionieren von kunststoffteilen mit wasserdampf |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19612802 | 1996-03-31 | ||
| DE19613097 | 1996-04-01 | ||
| DE19615937A DE19615937C1 (de) | 1996-03-31 | 1996-04-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen mit Wasserdampf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19615937C1 true DE19615937C1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=26024323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19615937A Expired - Fee Related DE19615937C1 (de) | 1996-03-31 | 1996-04-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Kunststoffteilen mit Wasserdampf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19615937C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003031133A1 (de) * | 2001-10-08 | 2003-04-17 | Bühler AG | Steuerung der kristallisation von polyester durch deren wassergehalt |
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| DE102006035720A1 (de) * | 2006-07-28 | 2008-01-31 | Symax Systemtechnik Sondermaschinenbau Gmbh | Verfahren zur Nachbehandlung von durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellten Bauteilen in Form von Gehäusen oder Gehäuseteilen für elektrische Steckverbindungen |
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- 1996-04-22 DE DE19615937A patent/DE19615937C1/de not_active Expired - Fee Related
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| DE102006035720B4 (de) * | 2006-07-28 | 2008-12-18 | Symax Systemtechnik Sondermaschinenbau Gmbh | Verfahren zur Nachbehandlung von durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellten Formteilen in Form von Gehäusen oder Gehäuseteilen für elektrische Steckverbindungen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MAYER, GEORG, 54329 KONZ, DE BUSCHER, EDMUND, 6724 |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: LIPP, BERNHARD, 68519 VIERNHEIM, DE BUSCHER, EDMUND, 67245 LAMBSHEIM, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BUSCHER, EDMUND, 67245 LAMBSHEIM, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20141101 |