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DE19615731A1 - Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren

Info

Publication number
DE19615731A1
DE19615731A1 DE1996115731 DE19615731A DE19615731A1 DE 19615731 A1 DE19615731 A1 DE 19615731A1 DE 1996115731 DE1996115731 DE 1996115731 DE 19615731 A DE19615731 A DE 19615731A DE 19615731 A1 DE19615731 A1 DE 19615731A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
contact section
commutators
anchoring
extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996115731
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Behrens
Hans Dipl Ing Deierling
Stefan Dipl Ing Ossenkopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE1996115731 priority Critical patent/DE19615731A1/de
Priority to AU21498/97A priority patent/AU2149897A/en
Priority to PCT/DE1997/000138 priority patent/WO1997040557A1/de
Publication of DE19615731A1 publication Critical patent/DE19615731A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/06Manufacture of commutators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Einzella­ mellen für Einzellamellenkommutatoren durch Stanzen aus einem Band aus elektrisch leitendem Material sowie einen nach diesem Verfahren hergestellten Einzellamellenkommutator.
Einzellamellenkommutatoren enthalten, wie z. B. in der DE-OS 42 01 593 gezeigt, eine Vielzahl einzelner Lamellen, die an beiden Enden Aussparungen aufweisen, in welche Verbindungsringe eingesetzt werden und so mit den einzelnen Lamellen verspannt werden, daß sie einen Lamellenkörper bilden, der mit Isoliermaterial verpreßt wird, um so eine, vor allem in bezug auf die auftretenden Rotationskräfte, in Gebrauch stabile Einheit zu bilden. Die Lamellen sind L-förmig, da jede Lamelle eine Anschlußfahne aufweist, die zum Kontaktieren mit einem Leiter dient. Die einzelnen Lamellen werden nacheinander aus einem profilierten Metallband herausgestanzt, wobei die Profi­ lierung so gewählt ist, daß der nach dem Zusammensetzen außen lie­ gende Rücken der Lamelle breiter ist als der nach innen ragende Rüc­ ken, und die Profilierung ist so gewählt, daß nach dem Verpressen mit dem Isoliermaterial ein guter Zusammenhalt der Einheit gewähr­ leistet ist. Am dickeren, d. h. äußeren, Rücken der Lamelle ist auch die Anschlußfahne angeordnet, so daß es beim Ausstanzen der Lamellen durch diese L-Form der Lamelle zu großen Mengen Stanzabfall kommt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu finden, bei dem weniger Stanzabfall anfällt. Die Aufgabe wird dadurch ge­ löst, daß bei dem eingangs genannten Verfahren ein Lamellenelement mit einem Kontaktabschnitt und einem Verankerungsabschnitt, die über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind, ausgestanzt wird, wobei der Kontaktabschnitt den Verankerungsabschnitt einseitig um eine Verlängerung überragt und daß dann die Verlängerung durch Biegen und/oder Stauchen zu einer Anschlußfahne umgeformt wird. Beim Stanzen ist also die L-Form der Lamelle noch nicht vorhanden und da­ mit werden große Mengen an Kupferabfall vermieden. Die Lamellen kön­ nen auch in gegurteter Form ausgestanzt werden und nach dem erfin­ dungsgemaßen Verfahren weiter bearbeitet werden und danach voneinan­ der getrennt werden.
Zum besseren Verständnis soll die vorliegende Erfindung nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden:
Dabei zeigt die Fig. 1 ein Metallband, aus dem Einzellamellen ausge­ stanzt werden, in einer Draufsicht und im Querschnitt. Die Fig. 2 zeigt ein Band, aus dem Einzellamellen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ausgestanzt werden und die Anschlußfahne durch Biegen her­ gestellt wird und Fig. 3 zeigt ein Band, aus dem nach dem erfin­ dungsgemäßen Verfahren Einzellamellen ausgestanzt werden und die An­ schlußfahne durch Stauchen hergestellt wird.
Das in Fig. 1 dargestellte Verfahren des Standes der Technik zeigt ein profiliertes Kupferband 1, das an seinen Rändern 2 eine geringe Stärke und in seinem mittleren Bereich 3 eine größere Stärke auf­ weist. Aus diesem Band können nebeneinander zwei Einzellamellen 4 ausgestanzt werden, wobei die Rücken 5, die im Kommutator innen zu liegen kommen und als Verankerungsabschnitte dienen, durch den äuße­ ren Rand 2 des Metallbandes gebildet werden und die im Kommutator außen liegenden breiten Rücken 6, die als Kontaktabschnitt dienen, nebeneinander in der Mitte 3 des Metallbandes 1 entstehen. Durch die beiden Anschlußfahnen 7 der Einzellamellen 4 muß in der Mitte zwi­ schen den beiden Lamellen 4 ein relativ großer Bereich (Schraffur) weggestanzt werden, der dann als Stanzabfall vorliegt.
Bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hingegen ist das Metallband 1 nur so breit wie die Lamelle 4 selbst ohne ihre An­ schlußfahne. Wie man auf der linken Seite der Fig. 2 erkennt, ist der im Kommutator außen liegende Rücken, d. h. der Kontaktabschnitt 6 der Lamelle, länger als der im Kommutator innen liegende Rücken, d. h. der Verankerungsabschnitt 5 der Lamelle. Und zwar überragt der Kontaktabschnitt 6 den Verankerungsabschnitt 5 einseitig. Diese ein­ seitige Verlängerung 8 wird, wie im rechten Teil der Abbildung dar­ gestellt, nach dem Ausstanzen umgebogen und dient als Anschlußfahne 7. Vergleicht man nun den anfallenden Stanzabfall gemäß Fig. 1 mit dem anfallenden Stanzabfall gemäß Fig. 2, die durch die schraffier­ ten Flächen gekennzeichnet sind, so erkennt man deutlich, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wesentlich weniger Stanzabfall an­ fällt. Insbesondere in jenem Bereich 6, wo das Profil des Metallban­ des 1 die größte Breite hat, muß nur ein ganz kleiner Bereich wegge­ stanzt werden. Gegebenenfalls können die Lamellen 4 beim Biegen der Anschlußfahne 7 noch über Stege 11 verbunden sein und anschließend durch Entfernen der Stege 11 vereinzelt werden.
Auch in Fig. 3 sieht man, wie aus einem Metallband Einzellamellen gestanzt werden, die nach dem Stanzvorgang noch über einen Stegbe­ reich miteinander verbunden sind. Nach dem Abtrennen der Lamellen 4 voneinander wird jenes Ende des Kontaktabschnittes 6, das den Veran­ kerungsabschnitt 4 auf der einen Seite überragt, durch Stauchen ent­ sprechend dem Pfeil 9 verformt, so daß eine Anschlußfahne 7 gebildet wird.
Dadurch daß die Breite des Metallbandes, aus dem die Einzellamellen 4 gestanzt werden, genau der Breite der Lamelle 4 ohne die Anschluß­ fahne 7 entspricht, entfällt auch das Nacharbeiten der Lamelle 4 an den Längskanten. Nur wenn die Lamellen 4 so aus einem Band ge­ stanzt werden, daß sie über Stege entlang der Längskanten gegurtet sind, ist eine Nachbearbeitung nach dem Trennen der Lamellen 4 durch Durchtrennen der Stege erforderlich.
Bezugszeichenliste
1 Metallband
2 Ränder des Metallbandes
3 mittlerer Bereich des Metallbandes
4 Einzellamelle
5 innerer Rücken der Lamelle - Verankerungsabschnitt
6 äußerer Rücken der Lamelle - Kontaktabschnitt
7 Anschlußfahne
8 Verlängerung des Kontaktabschnittes
9 Pfeil für Stauchstempel
10 Verbindungsabschnitt
11 Steg

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen (4) für Einzella­ mellenkommutatoren durch Stanzen aus einem Band (1) aus elektrisch leitendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lamellenelement mit einem Kontaktabschnitt (6) und einem Verankerungsabschnitt (5), die über einen Verbindungsabschnitt (10) miteinander verbunden sind, ausgestanzt wird, wobei der Kontaktabschnitt (6) den Verankerungsab­ schnitt (5) einseitig in Achsrichtung um eine Verlängerung (8) über­ ragt und daß dann die Verlängerung (8) durch Biegen und/oder Stau­ chen zu einer Anschlußfahne (7) umgeformt wird.
2. Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen (4) für Einzella­ mellenkommutatoren durch Stanzen aus einem Band (1) aus elektrisch leitendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß gegurtete Lamellen­ elemente (4) mit je einem Kontaktabschnitt (6) und je einem Veranke­ rungsabschnitt (5), die jeweils über einen Verbindungsabschnitt (10) miteinander verbunden sind, ausgestanzt werden, wobei jeder Kontakt­ abschnitt (6) den mit ihm über den Verbindungsabschnitt (10) verbun­ denen Verankerungsabschnitt (5) einseitig in Achsrichtung um eine Verlängerung (8) überragt und daß weiters jede dieser Verlängerungen (8) durch Biegen und/oder Stauchen zu einer Anschlußfahne (7) umge­ formt wird und daß dann die Lamellen (4) voneinander getrennt wer­ den.
3. Kommutator, dessen Einzellamellen mit einem Verankerungsabschnitt (5), einem daran anschließenden Verbindungsabschnitt (10) und einem mit letzterem verbunden Kontaktabschnitt (6) versehen sind, an des­ sen einem Ende eine Anschlußfahne (7) vorgesehen ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlußfahne (7) eine gebogene und/oder ge­ stauchte Verlängerung (8) des Kontaktabschnittes (6) ist.
DE1996115731 1996-04-20 1996-04-20 Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren Ceased DE19615731A1 (de)

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DE1996115731 DE19615731A1 (de) 1996-04-20 1996-04-20 Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren
AU21498/97A AU2149897A (en) 1996-04-20 1997-01-28 Process for producing individual bars for individual bar commutators
PCT/DE1997/000138 WO1997040557A1 (de) 1996-04-20 1997-01-28 Verfahren zur herstellung von einzellamellen für einzellamellenkommutatoren

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DE1996115731 DE19615731A1 (de) 1996-04-20 1996-04-20 Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren

Publications (1)

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ID=7791901

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996115731 Ceased DE19615731A1 (de) 1996-04-20 1996-04-20 Verfahren zur Herstellung von Einzellamellen für Einzellamellenkommutatoren

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AU (1) AU2149897A (de)
DE (1) DE19615731A1 (de)
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Also Published As

Publication number Publication date
AU2149897A (en) 1997-11-12
WO1997040557A1 (de) 1997-10-30

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