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DE19614300A1 - Verfahren zur selbstregulierenden Kompensation der Auswirkung des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle - Google Patents

Verfahren zur selbstregulierenden Kompensation der Auswirkung des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle

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DE19614300A1
DE19614300A1 DE19614300A DE19614300A DE19614300A1 DE 19614300 A1 DE19614300 A1 DE 19614300A1 DE 19614300 A DE19614300 A DE 19614300A DE 19614300 A DE19614300 A DE 19614300A DE 19614300 A1 DE19614300 A1 DE 19614300A1
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DE
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amplitude
phase
value
manipulated variable
roll
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DE19614300A
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Manfred Dipl Ing Schneider
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ABB AG Germany
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Publication date
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur selbstregulie­ renden Kompensation der Auswirkung des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle.
Beim Aufwickeln von Metallband, Papierband oder auch einer Kunststoffolie (allgemein von Stoffbahnen) kann es aus verschie­ denen Gründen zu ungleichmäßigem Rundlauf der Rolle (Haspel) kommen. Beispielsweise ergibt sich beim Aufwickeln von Metall­ band ein Bundschlag aufgrund des den Bundradius abschnittsweise erhöhenden Bandanfanges. Dieser Bundschlag tritt in charakteri­ stischer Form bei jeder Haspelumdrehung mindestens einmal auf. Beim Aufwickeln von dünnem Papierband ist der durch den Papier­ bandanfang verursachte Bundschlag im Normalfall nicht erheblich, es kann sich jedoch im Verlauf des Aufwickelvorganges eine im Querschnitt ovale Form des Bundes ergeben, die pro Umdrehung der Haspel zwei charakteristische Erhöhungen des Haspelradius auf­ weist.
Derartige Bundunrundheiten einer Haspel führen in nachteiliger Weise zu Zugistwertschwankungen des für den Prozeß wichtigen Zu­ ges, was beispielsweise zum Zerreißen eines Papierbandes oder einer Kunststoffolie oder bei einem Metallband zu nachteiligen Beeinflussungen der Banddicke führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur selbstregulierenden Kompensation der Auswirkung des ungleichmä­ ßigen Rundlaufs einer Rolle anzugeben, das selbsttätig möglichst rasch ungleichmäßigen Rundlauf der Rolle erkennt und die Aus­ wirkung kompensiert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Verfahren durch Beaufschlagung von geeigneten Zu­ satzstellgrößen, z. B. von Zusatzmomenten rasch eine selbstregu­ lierende Kompensation des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle bewirkt, wodurch der für den Prozeß wichtige Meßistwert, z. B. Zugistwert vergleichmäßigt wird, wobei die in einer ersten Kom­ pensationsstufe erzielbare Genauigkeit bereits ausreichend ist. In weiteren jeweils aufeinander aufbauenden höheren Kompensa­ tionsstufen wird die Genauigkeit der Kompensation weiter ver­ bessert, d. h. der Rundlauf und damit auch der Meßistwert werden weiter vergleichmäßigt. Dabei wird die in der vorhergehenden Kompensationsstufe eingestellte Zusatzstellgröße jeweils als Ausgangsgröße bei der Ermittlung bezüglich Amplitude und Phase genauerer Zusatzstellgrößen herangezogen. Vorteilhaft haben Rauschanteile des Meßistwertes, deren Ursprung nicht durch un­ gleichmäßigen Rundlauf bedingt sind, keinen störenden Einfluß bei der selbstregulierenden Kompensation. Das vorgeschlagene Verfahren ist für Auf- und Abwickelprozesse geeignet und berück­ sichtigt selbsttätig die laufende Vergrößerung bzw. Verkleine­ rung des Rollenradiusistwertes während des Aufwickelvorganges bzw. Abwickelvorganges von Stoffbahnen bei einer Haspel, einem Wickler oder einem Kalander. Ferner ist das vorgeschlagene Ver­ fahren universell bei allen Fällen einsetzbar, bei denen ein un­ gleichmäßiger Rundlauf einer Rolle vorliegt. Es ist vorteilhaft nicht notwendig, die Winkellage der Störung zu kennen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dar­ gestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Haspelanlage,
Fig. 2 einen Ausschnitt einer Klemmschlitzhaspel,
Fig. 3 die angewandte Strategie der mehrstufigen Kompensa­ tion,
Fig. 4 den Zusammenhang zwischen Zusatzmoment, Füh­ rungs-Übertragungsfunktion und Zugistwert,
Fig. 5 eine qualitative Darstellung der realen Gütefunkti­ on in einer Koordinatenrichtung,
Fig. 6 "Höhenlinien" jeweils gleicher Amplitude des durch Bundschlag und Zusatzmoment bewirkten Summensi­ gnals,
Fig. 7 eine qualitative Darstellung der realen Gütefunkti­ on,
Fig. 8 eine Übersicht zum Funktionsablauf der dritten Kom­ pensationsstufe,
Fig. 9 eine Übersicht zum Funktionsablauf der vierten Kom­ pensationsstufe,
Fig. 10, 11 die Einbindung der selbstregulierenden Kompensation in eine Zugregelung bzw. Zugsteuerung der Haspelan­ lage.
In Fig. 1 ist eine Haspelanlage gezeigt, wie sie beispielsweise zum Aufhaspeln eines aus einem Walzgerüst 1 austretenden Bandes 2 bzw. zum Abwickeln eines in das Walzgerüst 1 eintretenden Ban­ des geeignet ist. Das Band 2 wird über eine Umlenkeinrichtung 3 zu einer Haspel 5 (allgemein einer Rolle) geführt, wobei eine Zugistwerterfassungseinrichtung 4 den aktuellen Zugistwert (allgemein Meßistwert) FZ erfaßt. Die Haspel wird über eine Has­ pelwelle 6 von einem Antriebsmotor 7 angetrieben. Eine Drehwin­ kel/Drehzahl-Erfassungseinrichtung 8 dient zur Ermittlung der aktuellen Lage der Haspel und des aktuellen Drehzahlistwertes des Antriebsmotors 7 mittels Impulszählung (falls statt des Has­ pelschlags die Unrundheit einer Rolle kompensiert wird, muß ent­ sprechend die Winkellage der Rolle erfaßt werden). Nullimpulse dieser Drehwinkel/Drehzahlerfassungseinrichtung 8 dienen als Be­ zugsgröße bei der Ermittlung der Haspellage bzw. des aktuellen Haspeldrehwinkels α (allgemein des Rollendrehwinkels). Zur Er­ mittlung des aktuellen Bundradiusistwertes r (allgemein des Rol­ lenradiusistwertes) der Haspel dient eine standardmäßig bereits vorhandene Radiuserfassungseinrichtung 9.
In Fig. 2 ist ein Ausschnitt einer Klemmschlitzhaspel gezeigt. Es ist zu erkennen, daß der Bandanfang 10 des Bandes 2 in einen Klemmschlitz der Haspel 5 eingreift, was eine Befestigung des Bandes auf der Haspel bewirkt. Hierdurch ergibt sich jedoch ein ungleichmäßiger Rollen-Rundlauf, denn der Bundradiusistwert r wird in der Nähe des Bandanfangs 10 erhöht. Diese Radiuserhöhung führt zu einem Bundschlag und hat Auswirkungen auf den Zugist­ wert FZ. Es ergeben sich "Nadelspitzen" im Zugistwert, die mög­ lichst gut kompensiert werden müssen, denn ein ungleichmäßiger Zugistwert wirkt nachteilig auf den im Walzgerüst ablaufenden Walzprozeß, insbesondere führt ein ungleichmäßiger Zugistwert zu ungleichmäßigen Banddicken am Ausgang des Walzgerüstes 1.
In ähnlicher Weise führen auch der Einsatz von Hülsen oder wäh­ rend des Walzprozesses vorgegebene Banddickenänderungen zu einem Bundschlag.
Allgemein betrachtet stellt es bei Einsatz von Klemmschlitzhas­ peln einen Vorteil dar, daß die Lage des Wulstes in etwa bekannt ist. Der sich während des Wickelprozesses einstellende Amplitu­ denverlauf ist jedoch abhängig vom Bunddurchmesser, von der Banddicke und von der Biegesteifigkeit des zu wickelnden Materi­ als. Bei anderen Haspelkonstruktionen, beispielsweise bei Ein­ satz von Hülsen und bei Rollen allgemein ist außer der Amplitude auch die Lage der Störung zunächst unbekannt. Ein ungleichmäßi­ ger Rundlauf ergibt sich beispielsweise auch bei exzentrischer Lagerung einer Rolle oder bei ovaler Bundform.
Nachfolgend werden die Maßnahmen zur Kompensation eines un­ gleichmäßigen Rollen-Rundlaufes, beispielsweise eines Bund­ schlags im einzelnen beschrieben. Fig. 3 zeigt prinzipiell die angewandte Strategie der mehrstufigen Kompensation. Auf der Abs­ zissenachse sind die einzelnen Kompensationsstufen 1, 2, 3, 4 und auf der Ordinatenachse die mit der einzelnen Kompensations­ stufe erzielbare Genauigkeit und der hierzu erforderliche Zeit­ bedarf qualitativ angegeben.
Sobald die ersten Erkenntnisse einer Zugistwertanalyse (allge­ mein Meßistwertanalyse) gemäß der orthogonalen Korrelation oder der harmonischen Analyse nach Fourier vorliegen, wird mit der ersten Stufe der Kompensation begonnen, wodurch eine ausrei­ chende erste Verbesserung erreicht wird. Mit den weiteren Kom­ pensationsstufen ergibt sich eine zunehmende Genauigkeit der Kompensation, jedoch auch gleichzeitig ein zunehmender Zeitbe­ darf für die Ermittlung und Durchführung weiterer Kompensations­ maßnahmen. Die bei einer Kompensationsstufe gewonnenen Ergeb­ nisse bezüglich der aufzubringenden Zusatzmomente (allgemein Zu­ satzstellgrößen) bilden stets die Grundlage für die höhere Kom­ pensationsstufe.
Nachfolgend wird zunächst die Zugistwertanalyse beschrieben. Sie bildet die Grundlage für die Kompensationsstufen 1, 2 und 3. Ihr Zweck ist eine Approximation des Zugistwertes (allgemein Meßist­ wertes) mit drehharmonischen Sinusfunktionen, d. h. Sinusfunktio­ nen, deren Argumente der Haspeldrehwinkel α bzw. ganzzahlige Vielfache 2α, 3α usw. davon sind. Die erste Ordnung entspricht somit dem sinα, die zweite Ordnung dem sin2α und die dritte Ord­ nung dem sin3α usw.
Die Sinusapproximation erfolgt beispielsweise unter Verwendung des Verfahrens der orthogonalen Korrelation, wie es beispiels­ weise in R. Isermann, Identifikation dynamischer Systeme, 2. Auflage, 1992, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York, Seite 124 bis 135 beschrieben ist. Die Zeitfunktion wird dabei jedoch durch eine Funktion über dem Drehwinkel ersetzt. Der Null­ impuls einer eine periodische Störung verursachenden Rolle ent­ spricht dem Winkelwert Null. Anstelle der Identifikation eines dynamischen Systems an einer diskreten Stelle (Frequenz) werden die periodischen Anteile (Sinusfunktionen) mit Amplitude und Phase des mit der periodischen Störung behafteten Signals ge­ schätzt. Die kontinuierliche Betrachtungsweise (Integrale) wird durch eine diskrete Betrachtungsweise ersetzt, um eine on-line-Verarbeitung zu ermöglichen.
Bei der Sinusapproximation wird im wesentlichen die Summe über die Produkte aus dem Zugistwert und dem Sinus bzw. dem Cosinus als Funktion des Haspeldrehwinkels α (bzw. einem Vielfachen die­ ses Winkels) gebildet. Für die erste Ordnung ergibt sich
wobei
Φu,y = Kreuzkorrelation zwischen Eingangsgröße u und Ausgangs­ größe y,
N = Anzahl der Meßwerte für eine ganzzahlige Anzahl an Umdre­ hungen der Haspel, d. h. es muß gelten N · α₀ = K · 2 · π,
FZ = Zugistwert, allgemein Meßistwert,
K = Ordnung, d. h. K = 1 entspricht der ersten Ordnung,
K = 2 entspricht der zweiten Ordnung,
K = 3 entspricht der dritten Ordnung usw.
α₀ = Winkelschrittweite, beispielsweise α₀ = 12°,
1 = Laufindex.
Der erste Meßwert wird nach dem auf die Haspelseite bezogenen Nullimpuls erfaßt. Entsprechend wird der letzte Meßwert eben­ falls nach einem Nullimpuls erfaßt. Mit
können der Schätzwert Â₁ für die Amplitude des Sinus erster Ord­ nung und der Schätzwert ₁ für die Phase des Sinus erster Ordnung bestimmt werden (im folgenden wird statt der geschätzten Phase ϕ′₁ die negative Größe ₁ = -ϕ′₁ verwendet:
wobei
Zur Approximation des Zugistwertes mit Sinusfunktionen höherer Ordnung wird in den vorstehenden Formeln anstelle des Argumentes i · α das Argument K · i · α eingesetzt. Demgemäß werden der Schätzwert Â₂ für die Amplitude des Sinus zweiter Ordnung, der Schätzwert ₂ für die Phase des Sinus zweiter Ordnung und gegebe­ nenfalls die Schätzwerte für die Amplituden und Phasen weiterer höherer Ordnungen bestimmt.
Die vorstehend beschriebene Zugistwertanalyse nach der orthogo­ nalen Korrelation oder gemäß der harmonischen Analyse (Fourier) wird in den verschiedenen Stufen 1, 2, 3 der Bundschlagkompensa­ tion eingesetzt, und zwar bei Stufe 1 bei alleiniger Einwirkung des Bundschlags (abgesehen von sonstigen nichtperiodischen Stör­ größen), bei Stufe 2 bei gleichzeitiger Einwirkung des Bund­ schlags und des Zusatzmoments und bei Stufe 3 zur Ermittlung des Gütekriteriums.
Wie vorstehend ausgeführt, ergibt sich aus der Zugistwertanalyse bei alleiniger Einwirkung des Bundschlags (Kompensationsstufe 1) ein Summensignal
drehharmonischer Sinusfunktionen (die Darstellung wird für zwei Ordnungen K=1 und K=2 durchgeführt, für die höheren Ordnungen gilt analoges), die ihre Ursache im Bundschlag haben, wobei der Index B die alleinige Einwirkung des Bundschlags kennzeichnet. Für die Bundschlagkompensation der ersten Stufe wird hieraus ein Zusatzmoment MZus bestimmt, um den durch die alleinige Einwir­ kung des Bundschlages bewirkten ungleichmäßigen Rundlauf bzw. die hierdurch auftretenden Zugistwertschwankungen zu reduzieren. Für das Zusatzmoment (allgemein die Zusatzstellgröße) gemäß er­ ster Kompensationsstufe ergibt sich
wobei r = Bundradiusistwert bzw. allgemein Rollenradiusistwert.
Erfolgt der Antrieb der Haspel über ein Getriebe, so ist bei der Zusatzmomentbildung das Getriebeübersetzungsverhältnis zu be­ rücksichtigen. In den Fig. 10 und 11 ist angedeutet, wie die­ ses Zusatzmoment auf die Haspelanlage einwirken kann.
Wenn das Zusatzmoment mit Hilfe des aus einem Rechenmodell abge­ leiteten Frequenzganges zwischen Zug und Haspelmoment (allgemein Rollenmoment) entsprechend der bei der aktuellen Drehzahl vor­ liegenden Frequenz bei der ersten, zweiten usw. Ordnung bezüg­ lich Betrag und Phase kompensiert wird, ergibt sich
wobei
|G₁|, |G₂| = Betrag des Frequenzganges gemäß Rechenmodell für 1., 2. Ordnung,
₁, ₂ = Phase des Frequenzganges gemäß Rechenmodell für 1., 2. Ordnung.
Im weiteren wird der einfache Fall ohne Hinzuziehung eines Re­ chenmodells beschrieben.
Das Zusatzmoment wird derart vorgegeben, daß sich keine nennens­ werten Einschwingvorgänge ergeben. Dies kann erreicht werden durch Beaufschlagung des Zusatzmoments im Augenblick des Null­ durchtritts des Zusatzmomenten-Signals und/oder durch kontinu­ ierliches Ansteigen der Amplituden vom Wert Null auf den Wert Â1B, Â2B und kontinuierliches Ansteigen der Phasen bis zum einzu­ stellenden Wert.
Nachdem die vorstehend beschriebene erste Kompensationsstufe auf die Haspelanlage einwirkt und das System eingeschwungen ist, er­ folgt für die weitere Bundschlagkompensation eine zweite Zugist­ wertanalyse. Die nicht vollständige Kompensation nach Stufe 1 hat ihre Ursachen in Schätzfehlern bezüglich der Amplituden und Phasen sowie in der Tatsache, daß zwischen Zugistwert und Moment des Antriebsmotors nicht über alle Frequenzen ein proportionales Verhalten vorliegt oder mit anderen Worten, daß der Frequenzgang zwischen Zugistwert und Zusatzmoment noch nicht genügend berück­ sichtigt ist.
Die zweite Zugistwertanalyse führt zum Summensignal
drehharmonischer Sinusfunktionen, die ihre Ursache im Bundschlag und in der Beaufschlagung der Haspelanlage mit dem Zusatzmoment haben, wobei der Index S die Summeneinwirkung von Bundschlag und Zusatzmoment kennzeichnet. Aus den aus der zweiten Zugistwert­ analyse ermittelten Schätzwerten für Amplituden und Phasen der verschiedenen Ordnungen Â1S, 1S, Â2S, 2S . . ., und den aus der ersten Zug­ istwertanalyse ermittelten Schätzwerten Â1B, 1B Â2B, 2B lassen sich die Schätzwerte Â1M bzw. Â2M für die Amplituden des Sinus erster bzw. zweiter Ordnung sowie die Schätzwerte 1M bzw. 2M für die Phasen des Sinus erster bzw. zweiter Ordnung (sowie ana­ log weiterer höherer Ordnungen) ermitteln, welche ihre Ursachen im Beaufschlagen mit dem Zusatzmoment haben. Bei Anwendung tri­ gonometrischer Funktionen gilt für die erste Ordnung
oder
und
Für die zweite Ordnung gilt dementsprechend
oder
und
Die Schätzwerte Â1M, 1M, Â2M, 2M- . . . können neben der Anwendung tri­ gonometrischer Funktionen alternativ auch bestimmt werden, indem die Gleichung
zunächst für diskrete Stellen berechnet wird und anschließend die Phase 1M durch Bestimmung des Nulldurchtritts und die Ampli­ tude Â1M durch Bestimmung des Maximums ermittelt werden. Die Be­ rechnung von Amplituden und Phasen der höheren Ordnungen ist dementsprechend.
Die dritte alternative Möglichkeit zur Bestimmung von Â1M, 1M, Â2M, 2M . . . besteht in der Anwendung der orthogonalen Korre­ lation auf das rechnerisch ermittelte Differenzsignal
Die vorstehend beschriebene Ermittlung des aufgrund der Einwir­ kung des Zusatzmomentes resultierenden Anteils im Zugistwert ist möglich, da sich der Zugistwert bei Einwirkung eines Zusatzmo­ ments aus einem bundschlagbedingten Anteil, einem zusatzmoment­ bedingten Anteil und einem durch alle übrigen Störgrößen beding­ ten Anteil zusammensetzt, wie bereits erwähnt. Der durch alle übrigen Störgrößen bedingte Anteil ist ein Rauschanteil, der durch die Sinusapproximation weitgehend wegfällt. Im Ergebnis entspricht der aufgrund der Einwirkung des Zusatzmomentes resul­ tierende Anteil damit der Differenz aus dem Zugistwert und dem bundschlagbedingten Anteil.
Mit den ermittelten Schätzwerten Â1M, 1M, Â2M, 2M läßt sich die Führungs-Übertragungsfunktion GM zwischen Zugistwert FZ (Aus­ gangsgröße) und Zusatzmoment MZus (Eingangsgröße) an diskreten Stellen ermitteln. In Fig. 4 ist der Zusammenhang zwischen Zu­ satzmoment MZus, Führungs-Übertragungsfunktion GM und Zugistwert FZ dargestellt.
Einsetzbar ist auch die Anwendung eines Identifikationsverfah­ rens, um die Übertragungsfunktion Bandzug zu Motormoment zu er­ mitteln.
Für die erste Ordnung ergibt sich für den Betrag der Füh­ rungs-Übertragungsfunktion
und für die Phase der Führungs-Übertragungsfunktion
Für die zweite Ordnung ergibt sich für den Betrag der Füh­ rungs-Übertragungsfunktion
und für die Phase der Führungs-Übertragungsfunktion
Für die vorstehenden Berechnungen gilt
wobei Zus1, Zus2 die Amplituden des Sinus erster und zweiter Ord­ nung sind (= Amplituden des Kompensationssinus).
Zur Berechnung eines verbesserten Zusatzmomentes werden zwei Forderungen aufgestellt. Die erste Forderung lautet
für die erste Ordnung,
für die zweite Ordnung.
Hieraus ergeben sich die Beträge der Amplituden für das Zusatz­ moment gemäß zweiter Kompensationsstufe (= Beträge der Amplitu­ den des Kompensationssinus).
für die erste Ordnung,
für die zweite Ordnung.
Die zweite Forderung lautet:
für die erste Ordnung,
für die zweite Ordnung.
Hieraus ergeben sich die Phasen für das Zusatzmoment gemäß der zweiten Kompensationsstufe (= Phasen des Kompensationssinus)
für die erste Ordnung und
für die zweite Ordnung.
Der Übergang vom Zusatzmoment gemäß erster Kompensationsstufe zum Zusatzmoment gemäß zweiter Kompensationsstufe mit der Vor­ gabe von |Zus1|, <MZus1|, Zus2|, <Zus2 erfolgt gleitend.
Der nach Durchführung der ersten und zweiten Kompensationsstufe verbleibende Restfehler wird durch die nachfolgend beschriebene dritte Kompensationsstufe weiter reduziert. Zweck dieser dritten Kompensationsstufe ist die Minimierung der Amplituden des Sinus erster und zweiter Ordnung (= Gütekriterium) des durch die Zug­ istwertanalyse erhaltenen Summensignals Â1S, Â2S (= Amplituden des resultierenden Summensignals). Mit anderen Worten sollen durch geeignete Wahl der Phasen- bzw. Amplitudenwerte des Kompensati­ onssinus die im Zugistwert vom Bundschlag herrührenden Sinusan­ teile möglichst weitgehend kompensiert werden.
In Fig. 5 ist eine qualitative Darstellung der realen Gütefunk­ tion in einer Koordinatenrichtung gezeigt und in Fig. 6 ist die Gütefunktion als Funktion der Phase und der Amplitude des kom­ pensierenden Sinus dargestellt. Die Abszissenachse von Fig. 5 und die x-Achse von Fig. 6 kennzeichnen die Phase des Kompensa­ tionssinus. Die y-Achse von Fig. 6 kennzeichnet die Amplitude des Kompensationssinus (Schätzwerte). Die Ordinatenachse von Fig. 5 und die z-Achse von Fig. 6 kennzeichnen die Amplitude des resultierenden Summensignals (Schätzwerte) aus ursprünglichem Sinus + Kompensationssinus der betrachteten Ordnung (siehe Â1S, Â2S) Fig. 5 zeigt quasi einen Schnitt parallel zur Ebene, die durch die x- und z-Achse in Fig. 6 auf gespannt wird.
Sowohl bei Veränderung der Phase des Kompensationssinus als auch bei Veränderung der Amplitude des Kompensationssinus (bei je­ weils feststehender anderer Größe) durchlaufen die Amplituden des resultierenden Summensignals Â1S, Â2S, Â3S ein Minimum. In der Realität setzt sich der Zugistwert außer den vom Bundschlag und vom Kompensationsmoment herrührenden Sinusfunktionen auch aus weiteren, sich ständig ändernden Anteilen zusammen, welche durch andere Einflußgrößen, wie z. B. Einlaufdickenschwankungen bedingt sind. Dies hat zur Folge, daß sich die Schätzwerte für die Am­ plituden des resultierenden Summensignales Â1S selbst bei kon­ stant bleibenden Sinusfunktionen ständig ändern, d. h. die Güte­ kriteriumfunktion ist in der Realität wellig und mit vielen Ne­ benminima versehen, wie Fig. 5 zeigt. Es ergibt sich somit das Problem, trotz dieser Nebenminima möglichst rasch das Hauptmini­ mum zu finden.
Als Lösungsmöglichkeit zur Ermittlung des Hauptminimums ergibt sich die Filterung der Schätzwerte für die Amplituden des resul­ tierenden Summensignals Â1S, Â2S bei festgehaltenen Korrekturwerten für die Phase und die Amplitude des Kompensationssinus. Je län­ ger diese Filterung bei einzelnen Korrekturwerten erfolgt, desto mehr nähert sich die reale der idealen Gütefunktion. In Fig. 7 ist hierzu in Ergänzung zu Fig. 5 eine qualitative Darstellung der realen Gütefunktion gezeigt, wie sie sich als Summe von meh­ reren ungefilterten Verläufen ergibt. Die einzelnen unge­ filterten Verläufe sind punktiert dargestellt, während der durchgezogene Kurvenzug als Summe von mehreren ungefilterten Verläufen entsteht.
Für eine optimale Bundschlagkompensation ist es von Bedeutung, daß das Minimum der Amplituden des resultierenden Summensignals so schnell wie möglich unter Vorgabe einer gewissen Genauigkeit gefunden wird. Die Einstellung der Optimierungsparameter hängt dabei unter anderen von der Streuung der Schätzwerte für die Am­ plituden Â1S, Â2S, Â3S ab.
In Fig. 8 ist eine Übersicht zum Funktionsablauf der Kompensati­ onsstufe 3 dargestellt. Die Haspelzugstrecke ist mit Ziffer 14 bezeichnet. Der Zugistwert FZ wird der Zugistwertanalyse 15 zu­ geführt. Diese bildet hieraus Schätzwerte für die Amplituden des resultierenden Summensignals erster bzw. zweiter Ordnung Â1S, Â2S. Diese werden Funktionswechselgliedern 16a bzw. 16b sowie Schal­ tern 20a bzw. 20b zugeleitet. Die Schalter 20a bzw. 20b leiten die Amplituden Â1S bzw. Â2S in einer ersten Schaltstellung zu Pha­ senkorrekturgliedern 18a bzw. 18b und in einer zweiten Schalt­ stellung zu Amplitudenkorrekturgliedern 17a bzw. 17b. Die Funk­ tionswechselglieder 16a bzw. 16b dienen zur synchronisierten An­ steuerung der Schalter 20a bzw. 20b, der Amplitudenkorrektur­ glieder 17a bzw. 17b und der Phasenkorrekturglieder 18a bzw. 18b. Die Funktionsblöcke 21a bzw. 21b dienen zum Durchschalten der von den Amplitudenkorrekturgliedern 17a bzw. 17b vorgegebe­ nen Amplituden-Korrekturwerte A1K bzw. A2K und den von den Pha­ senkorrekturgliedern 18a bzw. 18b vorgegebenen Phasen-Korrektur­ werten (ϕ1K bzw. ϕ2K an eine Zusatzmomentvorgabe 19. Dieser Zu­ satzmomentvorgabe 19 liegen beim Start der dritten Kom­ pensationsstufe die Phasen- und Amplitudenwerte des Kompensati­ onssinus gemäß zweiter Kompensationsstufe vor. Für die erste Ordnung sind dies |Zus1| und <MZus1, für die zweite Ordnung |Zus2| und <MZus2 usw. Diese Phasen- und Amplitudenwerte des Kompensati­ onssinus werden durch Korrekturwerte KW1 (für die erste Ord­ nung), Korrekturwerte KW2 (für die zweite Ordnung) usw. abgeän­ dert bis die Bundschlagkompensation optimal ist. Für jede Ord­ nung ist ein eigenes Funktionswechselglied 16a, 16b . . . sowie ein eigener Schalter 20a, 20b . . . vorhanden.
Zuerst wird durch Änderung der Phase der einzelnen Ordnungen das Minimum bezüglich der geschätzten Amplituden Â1S, Â2S gesucht. Nachdem durch Phasenvariation ein vorläufiges Minimum gefunden wurde, wird auf-Minimumsuche durch Änderung der Amplitude umge­ schaltet. Nachdem in dieser Betriebsart ein weiteres Minimum ge­ funden wurde, wird wieder auf Minimumsuche durch Änderung der Phase umgeschaltet usw. Die Umschaltung bewirkt die Funktion "Funktionswechsel" mit den Funktionswechselgliedern 16a, 16b. Sie beinhaltet im wesentlichen die Minimumsuche. In den Funktio­ nen "Phasenkorrektur" bzw. "Amplitudenkorrektur" mit den Phasen­ korrekturgliedern 18a, 18b bzw. den Amplitudenkorrekturgliedern 17a, 17b wird die Phase bzw. die Amplitude nach einem vorgegebe­ nen Maß geändert.
Es handelt sich also um eine Echtzeitminimierung (online) mit den geschätzten Amplituden Â1S, Â2S als Gütekriterium. Zweck ist es dabei, zu erkennen, ob die geschätzten Amplituden Â1S, Â2S während der aktiven Veränderung eines der beiden Korrekturwerte
< KW1 = ϕ1K oder |KW1| = A1K
< KW2 = ϕ2K oder |KW2| = A2K
eine ansteigende Tendenz, eine abfallende Tendenz oder ein ech­ tes Minimum durchfahren haben. Beim Start des Minimierungsver­ fahren stehen die Schalter 20a, 20b in der ersten Schaltstel­ lung, d. h. zunächst wird die Phase des Kompensationssinus verän­ dert, während die Amplitude festgehalten wird. Dies ist deswegen sinnvoll, weil die in Fig. 7 analoge Darstellung mit der Ampli­ tude des Kompensationssinus als Abszisse ein um so deutlicheres Minimum aufweist je besser zuvor das Minimum bezüglich der Phase des Kompensationssinus gefunden wurde. Wenn zuvor nicht das Mi­ nimum bezüglich Phase gesucht wurde, könnten Fälle auftreten, bei denen die Gütefunktion bezüglich der Amplitude des Kompensa­ tionssinus kein Minimum besitzt (bzw. nur ein Randminimum).
Wenn zu Beginn einer Phasen- bzw. Amplitudenkorrektur die Ampli­ tuden Â1S, Â2S ansteigen, wird das Vorzeichen im Korrekturterm ϕ1K, ϕ2K, A1K, A2K geändert. Nach Erkennen eines Minimums der Amplituden Â1S, Â2S wird zunächst der beim Durchfahren des Minimums eingestellte, abgespeicherte Korrekturwert ϕ1Kmin, ϕ2Kmin bzw. A1Kmin, A2Kmin wieder eingestellt (das Minimum muß erst durch­ fahren werden, bevor es erkannt wird). Erst anschließend werden die Schalter 20a, 20b in die zweite Schaltstellung umgelegt, wo­ durch die Korrekturfunktion wechselt. Wenn bisher die Phasenkor­ rektur aktiv war, wird jetzt die Amplitudenkorrektur aktiv bzw. umgekehrt. Zum schnellen Auffinden des Minimums werden nach Be­ darf Schrittweitenoptimierungen durchgeführt.
Die Bundschlagkompensation kann durch eine sich an die dritte Kompensationsstufe anschließende vierte Kompensationsstufe wei­ ter optimiert werden. In Fig. 9 ist eine Übersicht zum Funkti­ onsablauf dieser vierten Kompensationsstufe dargestellt. Der Zu­ gistwert FZ der Haspelzugstrecke wird einem Hochpaß 22 zugelei­ tet. Zur Bildung des Gütemaßes (Gütekriteriums) wird das mittel­ wertfreie Ausgangssignal des Hochpasses 22 mittels eines Qua­ drierers 23 quadriert. Ein Mittelungsglied 13 (Mittelwertbild­ ner) bildet den Mittelwert. Das Ausgangssignal des Mittelungs­ gliedes 13 ist das Gütekriterium dieser vierten Kompensations­ stufe. Das Gütekriterium wird einem Funktionswechselglied 16 und einem Schalter 20 zugeleitet. Das Funktionswechselglied 16 steu­ ert sowohl den Schalter 20 als auch die Phasenkorrekturglieder 18a, 18b und Amplitudenkorrekturglieder 17a, 17b an. Ausgangs­ seitig geben die Phasenkorrekturglieder 18a, 18b und die Ampli­ tudenkorrekturglieder 17a, 17b wiederum Phasenkorrekturwerte ϕ1K, ϕ2K und Amplitudenkorrekturwerte A1K, A2K an Funktionsblöcke 21a, 21b, wodurch Korrekturwerte KW1, KW2 für die Phasen und Amplituden des Kompensationssinus für verschiedene Ordnungen für die Zusatzmomentvorgabe 19 gebildet werden, wie dies unter Fig. 8 beschrieben ist.
Der wesentliche Unterschied der vierten Kompensationsstufe ge­ genüber der dritten Kompensationsstufe ist es, daß bei der vier­ ten Stufe die Korrektur des Kompensationssinus für unterschied­ liche Ordnungen nicht gleichzeitig parallel, sondern nacheinan­ der erfolgt. Es müssen also 2·K Größen nacheinander variiert wer­ den. Entsprechend länger dauert der Optimierungsvorgang. Ein Nachteil der vierten Kompensationsstufe ist deshalb, daß sie we­ niger schnell als die dritte Kompensationsstufe ist.
Dieser Unterschied wird durch das einzige Funktionswechselglied 16 und den einzigen Schalter 20 dokumentiert, der 2·K Schalt­ stellungen hat, für alle Ordnungen "zuständig" ist und der das Gütekriterium nacheinander den einzelnen Phasenkorrekturgliedern und Amplitudenkorrekturgliedern zuleitet, d. h. beispielsweise zuerst zu Phasenkorrekturglied 18a, dann zu Amplitudenkorrektur­ glied 17a, dann zu Phasenkorrekturglied 18b, dann zu Amplituden­ korrekturglied 17b usw. oder erst zu allen Phasenkorrekturglie­ dern und anschließend zu allen Amplitudenkorrekturgliedern.
Ein Vorteil der vierten Kompensationsstufe ist es jedoch, daß der durch die Schätzung der Amplitude Â1S, Â2S verbleibende Rest­ fehler der dritten Kompensationsstufe vermieden wird.
In den Fig. 10 bzw. 11 ist die Einbindung der selbstregulieren­ den Bundschlagkompensation in eine Zugregelung bzw. Zugsteuerung der Haspelanlage dargestellt. In Fig. 10 ist eine Haspelanlage mit Haspel 5, Haspelwelle 6, Getriebe 24, Antriebsmotor 7 mit speisendem Stromrichter 11, Drehwinkel/Drehzahlerfassungsein­ richtung 8, Umlenkeinrichtung 3 für das aus dem Walzgerüst 1 austretende Band 2 und Zugistwerterfassung 4 zur erkennen. Der Zugistwert FZ wird einer Vergleichsstelle 12 und der Zugistwert­ analyse 15 zugeleitet. Die Vergleichsstelle 12 vergleicht den Zugsollwert FZS mit dem Zugistwert FZ und beaufschlagt einen Zu­ gregler 27 dementsprechend. Das Ausgangssignal der Drehwin­ kel/Drehzahlerfassungseinrichtung 8 wird in einer Drehzahlerfas­ sung 30 in einen Drehzahlistwert umgesetzt. Dieser Drehzahlist­ wert wird in einer Vergleichsstelle 32 mit dem Drehzahlsollwert des Zugreglers 27 verglichen. Ein Drehzahlregler 31 wird in Ab­ hängigkeit dieses Drehzahlvergleichs beaufschlagt.
Die Zugistwertanalyse 15 beaufschlagt die Zusatzmomentbildung 29 in der vorstehend ausführlich beschriebenen Art und Weise, wobei die Impulse und insbesondere der Nullimpuls der Drehwinkel/Dreh­ zahlerfassungseinrichtung 8 zur Phasenbildung des Zusatzmoments von Wichtigkeit sind. Das Zusatzmoment MZus wird in einer Addi­ tionsstelle 33 mit dem Momentsollwert des Drehzahlreglers 31 summiert und das den Stromsollwert darstellende Summensignal der Additionsstelle 33 beaufschlagt einen Stromregler 25. Der Strom­ regler 25 empfängt den Stromistwert des Antriebsmotors 7 und be­ aufschlagt den Stromrichter 11 entsprechend dem Stromwertver­ gleich.
In Fig. 10 ist gestrichelt eine Variante gezeigt, bei der das Zusatzmoment MZus der Vergleichsstelle 32 zugeführt wird. Die Additionsstelle 33 entfällt bei dieser Variante.
Bei der in Fig. 11 gezeigten Zugsteuerung der Haspelanlage ent­ fallen Zugregler 27 mit Vergleichsstelle 12 sowie gegebenenfalls Drehzahlregler 31 mit Vergleichsstelle 32 und Drehzahlerfassung 30. Der Momentsollwert M wird in der Additionsstelle 33 mit dem von der Zusatzmomentbildung 29 in Abhängigkeit der Zugistwert­ analyse 15 und der Impulse/Nullimpulse der Drehwinkel/Drehzahl­ erfassungseinrichtung 8 vorgegebenen Zusatzmoment MZus summiert und dem Stromregler 25 als Stromsollwert vorgegeben.
Während eines Stiches ändert sich sowohl die Stör- als auch die Führungsübertragungsfunktion ständig. Außerdem ändert sich mit dem Radius auch der Störeinfluß in qualitativ gleicher Weise über mehrere Bunde.
Aus diesen Gründen muß sowohl die Amplitude als auch die Phase des Kompensationssinus während eines Stiches nachgefahren wer­ den. Diese Aufgabe übernimmt zunächst die beschriebene Optimie­ rung. Um die Optimierung zu entlasten, kann das vorhandene Vor­ wissen für eine Vorsteuerung genutzt werden. Die Vorsteuerung dient dazu, die präzise Vorgabe des Zusatzmomentes Mzus zu er­ leichtern und die Korrekturzeiten insgesamt zu verkürzen.
Während eines Laufes (z. B. eines Stiches) verändern sich Betrag und Phase der Ordnungen der Auswirkung des Zusatzmomentes auf den Bandzug als Funktion des Trägheitsmomentes J der Rolle, des Rollenradiusistwertes r, der Kreisfrequenz ω der betrachteten Ordnung k (ω bei erster Ordnung, 2ω bei zweiter Ordnung, 3ω bei dritter Ordnung usw.), Betrag und Phase der Auswirkung des Bund­ schlages auf den Bandzug bzw. Betrag und Phase der in einzelne Ordnungen zerlegten Rollenradiusänderungen Δr. während das Träg­ heitsmoment J, der Rollenradiusistwert r und die Kreisfrequenz ω bekannt und hieraus Vorsteuerfaktoren ableitbar sind, kann für Betrag und Phase der Rollenradiusänderung Δr lediglich eine Grundtendenz ermittelt werden.
Aus einer analytischen Betrachtung der Führungs- und Störüber­ tragungsfunktionen können Beziehungen zur Vorsteuerung der Amplitude und Phase abgeleitet werden. Zur Ermittlung der Vor­ steuerungsfaktoren wird die Anlage als Einmassenschwinger be­ trachtet, bei dem Rollenradiusänderungen Δr als Störgröße Schwankungen des Zugistwertes beeinflussen. Hieraus wird das Verhältnis zwischen dem Betrag der Stör-Übertragungsfunktion zwischen der Rollradiusänderung und dem Zugistwert einerseits und dem Betrag der Führungs-Übertragungsfunktion zwischen dem Zusatzmoment und dem Zugistwert andererseits gebildet. Hieraus ergeben sich Vorsteuerfaktoren, mit denen die Amplituden des Zu­ satzmomentes zu bewerten sind. Ein erster Vorsteuerfaktor VF1 realisiert eine Vorsteuerung in Abhängigkeit der Umlaufge­ schwindigkeit v der Rolle (= Bandgeschwindigkeit des auf- bzw. abgewickelten Bandes):
mit C1 = Koeffizient.
Ein zweiter Vorsteuerfaktor VF2 realisiert eine Vorsteuerung in Abhängigkeit der Rollendrehzahl n
mit C2 = Koeffizient.
Ein dritter Vorsteuerfaktor VF3 realisiert eine Vorsteuerung in Abhängigkeit der Kreisfrequenz ω
mit C3 = Koeffizient.
Obige Gleichungen beschreiben den gleichen Sachverhalt. Sie un­ terscheiden sich nur durch die eingesetzten äquivalenten Größen Bandgeschwindigkeit bzw. Umlaufgeschwindigkeit v, Rollendrehzahl (Haspeldrehzahl) n und Kreisfrequenz (Haspelkreisfrequenz) ω.
Nachdem zu Beginn des Wickelvorganges mit Hilfe des Optimie­ rungsvorganges die optimale Amplitude (und Phase) des Korrektur­ sinus gefunden ist, wird die Vorsteuerfunktion durch entspre­ chende Wahl des Koeffizienten ci zu Eins gesetzt. Im weiteren Verlauf des Wickelvorganges ändert sich der Vorsteuerfunktions­ wert als Funktion des Haspelträgheitsmomentes, des Bundradius und der Bandgeschwindigkeit (bzw. eine der beiden äquivalenten Größen n oder ω. Mit diesem Vorsteuerfunktionswert wird die Amplitude des Korrektursinus bewertet.
Bezüglich der Phase ist bei obiger Annahme (1-Massenschwinger) keine Vorsteuerfunktion notwendig.
Neben der vorstehend beschriebenen Anpassung an Veränderungen der Führungs- und Störungsübertragungsfunktion sind zur Optimie­ rung der Vorsteuerung darüber hinaus wie erwähnt Betrag und Pha­ se der Rollenradiusänderung Δr einzubeziehen, d. h. es sind An­ passungen an Veränderungen der Störgröße (Radiusänderung als Funktion des Drehwinkels) während des Stiches zu berücksichti­ gen. Die Grundtendenz der Rollenradiusänderung (Amplitude und Phase) kann entweder off-line durch Analyse von in Versuchen ge­ messenen Rollenradiusänderungen als Funktion des Drehwinkels bei verschiedenen Radien oder on-line durch Auswertung von charak­ teristischen gleichartigen Stellkorrekturen hinsichtlich des Zu­ satzmomentes während der Einstellung über mehrere Stiche ermit­ telt werden. Insbesondere kann eine on-line Auswertung der Stellkorrekturen bezüglich Betrag und Phase je Ordnung des Kom­ pensationssinus als Funktion des Radius während der Optimie­ rungsschritte in Stufe 3 bzw. Stufe 4 erfolgen. Wenn über mehre­ re Wickelvorgänge durch den Optimierungsvorgang im Trend gleich­ artige Stelleingriffe vorgenommen werden, wird von der Vorsteue­ rung der Trendwert übernommen.
Da sich die Form der Unrundheit der Rolle in Abhängigkeit vom Rollenradiusistwert ändert, ändern sich auch die einzelnen cha­ rakteristischen Anteile der Rollenradiusänderung. Qualitativ ist im allgemeinen die Tendenz zu beobachten, daß sich die Auswir­ kungen einer Unrundheit mit zunehmendem Rollenradiusistwert ver­ ringern. Aus dieser Beobachtung läßt sich ableiten, daß sich die Amplitude je Ordnung mit zunehmendem Rollenradiusistwert verän­ dert. Zwar ist der Amplitudenverlauf je Ordnung in Abhängigkeit des Rollenradiusistwertes bei jeder Rolle unterschiedlich, je­ doch lassen sich Grundtendenzen ableiten, abspeichern und für die Vorsteuerung verwenden, was die optimale Einstellung des Zu­ satzmomentes erleichtert.
Analoge Betrachtungen gelten selbstverständlich für die Phase der Rollenradiusänderung.
Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsvarianten wird bei­ spielhaft die erste und zweite Ordnung bei der Zugistwertanalyse herangezogen. Es ist selbstverständlich in gleicher Art und Wei­ se möglich, auch die dritte, vierte usw. Ordnung mit einzubezie­ hen, wie bereits erwähnt. Andererseits genügt es gegebenenfalls, lediglich die erste Ordnung heranzuziehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn lediglich diejenigen höheren Ordnungen einbezogen werden, die im Bereich der Eigenfrequenz des aus Walzgerüst 1, Band 2, Umlenkeinrichtung 3, Haspel 5, Haspelwelle 6 und An­ triebsmotor gebildeten Feder/Dämpfungs-Massensystems liegen, während die weiteren Ordnungen (sowohl höhere als auch niedrige­ re) unbeachtet bleiben. Hierdurch läßt sich die optimale Wirkung bei reduzierter Rechnerleistung erzielen. Da sich die Eigenfre­ quenz während des Aufwickel/Abwickelprozesses ändert, ändern sich auch die einzubeziehenden Ordnungen während des Prozesses.
Beim vorstehend behandelten Beispiel einer Bundschlagkompensati­ on bei einer Haspelanlage wird als Zusatzstellgröße das Zusatz­ moment MZus herangezogen, d. h. eine Veränderung des angreifenden Haspelmomentes. Dabei kann beispielsweise eine Veränderung des Motormomentes selbst erfolgen, was den Vorteil hat, daß keine zusätzlichen Einrichtungen notwendig sind, jedoch den Nachteil mit sich bringt, daß der gleiche Antrieb, der das hohe Drehmo­ ment aufbringt, gleichzeitig die dynamischen Änderungen erzeugen muß. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es alternativ möglich, ein zusätzliches Aggregat an der Antriebswelle vorzusehen, das zum quasi stationären Drehmoment des Motors ein dynamisch verän­ derliches Wechselmoment aufbringt. Als zusätzliches Aggregat ist ein Planetengetriebe oder ein hydraulisches Aggregat einsetzbar.
Wenn eine Veränderung des angreifenden Haspelmomentes nicht er­ folgen soll, ist es alternativ möglich, mit einer Zusatzstell­ größe eine Positionsveränderung der Lagerachse des Haspels durchzuführen, was beispielsweise durch Verdrehung von Exzenter­ wellen oder durch eine hydraulisch verstellbare Lagerabstützung erfolgen kann.
Eine weitere alternativ zum Zusatzmoment einsetzbare Zusatz­ stellgröße kann durch Beeinflussung der Anstellung beim Walzen gebildet werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn auf der Seite der Störung kein Stelleingriff vorgenommen werden soll. Ein Problem dabei ist, daß die Anstellung gleichzeitig Vor- und Rückzug ver­ ändert. Durch die Kompensation auf der ersten Seite (z. B. Vor­ zug) werden Bandzugstörungen auf der zweiten Seite (z. B. Rück­ zug) erzeugt. Deshalb müssen die Bandstörungen auf der zweiten Seite - die periodisch mit der Haspeldrehzahl auf der ersten Seite verlaufen - durch eine zusätzliche Stellgröße auf der zweiten Seite bedämpft werden. Dies kann wiederum nach demselben Prinzip der Kompensation wie vorstehend beschrieben erfolgen.
Eine weitere alternativ zum Zusatzmoment einsetzbare Zusatz­ stellgröße kann durch Beeinflussung der Drehzahl der Walzen ge­ bildet werden. Dabei treten die gleichen Probleme auf wie vor­ stehend beschrieben.
Eine weitere alternativ zum Zusatzmoment einsetzbare Zusatz­ stellgröße kann durch Positionsveränderung einer Bandrolle, z. B. einer hydraulisch anstellbaren Tänzerrolle gebildet werden. Ein Problem dabei ist, daß die Anzahl der Rollen, die mit dem Band gekoppelt sind, möglichst gering sein sollte (Bandführung, Bandoberfläche). Die Zugmeßrolle selbst als Tanzerrolle einzu­ setzen, empfiehlt sich nicht, wenn als Meßgröße der Bandzug ver­ wendet wird, da durch die aktive Verstellung der Zugmeßwert ver­ fälscht wird.
Beim vorstehend behandelten Beispiel einer Bundschlagkompensati­ on bei einer Haspelanlage wird als Meßwert der Zugistwert FZ (Bandzug) herangezogen. Dies hat den Vorteil einer guten Auflö­ sung. Alternativ kann als Meßistwert die Dreh­ zahl(Rollendrehzahlistwert) verwendet werden, denn dynamische Drehzahländerungen sind ein guter Indikator für ungleichmäßigen Rundlauf einer Rolle. Probleme ergeben sich jedoch hierbei be­ züglich der Auflösung bei dünnen Bändern.
Des weiteren kann der Bundradius (Rollenradiusistwert) als Meßistwert verwendet werden, was jedoch ebenfalls problematisch bezüglich der Auflösung bei dünnen Bändern ist. Schließlich kön­ nen auch Flatterbewegungen des Bandes zur Bildung des Meßistwer­ tes verwendet werden.
Wenn beim vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel von der Bundschlagkompensation bei einer Haspelanlage für ein Walzgerüst die Rede ist, so bedeutet dies nicht, daß die Erfindung hierauf beschränkt wäre. Das Verfahren zur selbstregulierenden Kompensa­ tion des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle ist vielmehr auch bei der Aufwicklung/Abwicklung von Papierbändern oder Kunststof­ folien mit Erfolg einsetzbar. In diesen Fällen werden das Win­ kelsignal und das Null-Impuls-Signal von der jeweils die Störung verursachenden Rolle genommen.
Analog zum vorstehend beschriebenen Verfahren der orthogonalen Korrelation ist auch die harmonische Analyse nach Fourier ein­ setzbar, wie bereits erwähnt.

Claims (25)

1. Verfahren zur selbstregulierenden Kompensation der Aus­ wirkung des ungleichmäßigen Rundlaufs einer Rolle durch Approxi­ mation eines mit der Rolle verknüpften Meßistwertes mit minde­ stens einer drehharmonischen Sinusfunktion, deren Argument der Rollendrehwinkel ist, wobei die Sinusapproximation gemäß nach der orthogonalen Korrelation oder gemäß der harmonischen Analyse nach Fourier erfolgt, mit
Φuy = Kreuzkorrelation zwischen Eingangsgröße u und Ausgangsgröße y
u = sin(i·α₀)
y = FZ(i·α₀)
i = Laufindex
α₀ = Winkelschrittweite
N = Anzahl der Meßwerte für eine ganzzahlige Anzahl von Umdre­ hungen
FZ = Meßistwert,
wobei Schätzwerte für die Amplitude und die Phase des durch den ungleichmäßigen Rundlauf bewirkten Sinussignales gemäß gebildet werden, mit
Â1B = Schätzwert für die Amplitude des durch den ungleichmäßigen Rundlauf bewirkten Sinussignal erster Ordnung,
1B- = Schätzwert für die Phase des durch den ungleichmäßigen Rundlauf bewirkten Sinussignals erster Ordnung,
und wobei eine Zusatzstellgröße (MZus1) aus diesen Schätzwerten proportional zu gebildet wird, mit
α = Rollendrehwinkel,
α = 0 bei Auftreten eines Nullimpulses.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schätzwerte für die Amplituden und Phasen mit Hilfe des aus einem Rechenmodell abgeleiteten Frequenzganges zwischen Meßistwert und Stellgröße in Abhängigkeit der aktuellen Drehzahl bezüglich Betrag und Phase korrigiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß für eine zweite Kompensationsstufe eine weitere Sinusapproximation nach der orthogonalen Korrelation oder gemäß der harmonischen Analyse nach Fourier erfolgt, mittels der Schätzwerte für die Amplitude (Â1S) und Phase (1S) des durch den ungleichmäßigen Rundlauf der Rolle und die Zusatzstellgröße be­ wirkten Sinussignales gebildet werden, daß aus den durch den un­ gleichmäßigen Rundlauf bewirkten Schätzwerten für die Amplitude (Â1B) und Phase (1B) und den durch den ungleichmäßigen Rundlauf und die Zusatzstellgröße bewirkten Schätzwerten für die Amplitu­ de (Â1S) und Phase (1S) durch die Zusatzstellgröße bewirkte Schätzwerte für die Amplitude (Â1M) und die Phase (1M) gebildet werden, daß aus den durch die Zusatzstellgröße bewirkten Schätz­ werten (Â1M, 1M) die Führungs-Übertragungsfunktion zwischen Zu­ satzstellgröße und Meßistwert an den diskreten Frequenzstellen entsprechender Ordnung ermittelt wird und daß der Betrag der Amplitude der Zusatzstellgröße (|Zus1|) entsprechend dem Betrag der Führungs-Übertragungsfunktion (|G1M|) sowie die Phase der Zusatz­ stellgröße (<MZus1) entsprechend der durch die Zusatzstellgröße bewirkten Phase (1M) korrigiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für eine dritte Kompensationsstufe der durch den ungleichmäßigen Rundlauf der Rolle und die Zusatzstellgröße bewirkte Schätzwert für die Amplitude (Â1S) als Gütekriterium herangezogen wird und Phase und Amplitude der Zusatzstellgröße schrittweise verändert werden, bis das Gütekriterium ein Minimum aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für eine vierte Kompensationsstufe der Meßistwert über einen Hochpaßfilter geleitet und das quadrierte und gemittelte Aus­ gangssignal des Hochpaßfilters als Gütekriterium herangezogen wird und daß Phase und Amplitude der Zusatzstellgröße schritt­ weise verändert werden, bis das Gütekriterium ein Minimum auf­ weist.
6 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Zusatzstellgröße im Augenblick des Null­ durchtritts des Kompensationssinus beaufschlagt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß bei Beaufschlagung der Zusatzstellgröße die Amplitude und/oder Phase bis zum ermittelten Wert kontinuierlich ansteigen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß neben der drehharmonischen Sinusfunktion er­ ster Ordnung mindestens eine weitere drehharmonische Sinusfunk­ tion höherer Ordnung berücksichtigt wird, deren Argument ein Vielfaches des Rollendrehwinkels beträgt, daß dementsprechend zusätzliche Schätzwerte für die Phase und Amplitude höherer Ord­ nung gebildet werden und daß sich die Zusatzstellgröße aus meh­ reren dementsprechend gebildeten Kompensationssinusfunktionen zusammensetzt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich diejenigen höheren Ordnungen einbezogen werden, die im Bereich der niedrigsten Eigenfrequenz des betrachteten Fe­ der/Dämpfungs-Massensystems liegen.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Zusatzstellgröße mit einem Vorsteuerfaktor VF1 entsprechend bewertet wird, mit
J = Trägheitsmoment der Rolle
v = Umlaufgeschwindigkeit der Rolle
C₁ = Koeffizient.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstellgröße mit einem Vorsteuerfak­ tor VF2 entsprechend bewertet wird, mit
n = Rollendrehzahl
C₂ = Koeffizient.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstellgröße mit einem Vorsteuerfak­ tor VF3 entsprechend bewertet wird, mit
ω = Kreisfrequenz
C₃ = Koeffizient.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundtendenz der Rollenradiusänderung (Δr) off-line durch Analyse von in Versuchen gemessenen Rollen­ radiusänderungen ermittelt und in die Vorsteuerung einbezogen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundtendenz der Rollenradiusänderung (Δr) on-line durch Auswertung von charakteristischen Stellkor­ rekturen hinsichtlich der Zusatzstellgröße über mehrere Läufe ermittelt und in die Vorsteuerung einbezogen wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßistwert der Zugistwert des durch die Rolle zu wickelnden Materials herangezogen wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßistwert der Rollendrehzahlistwert herangezogen wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßistwert der Rollenradiusistwert her­ angezogen wird.
18. Verfahren nach einem dem Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßistwert Flatterbewegungen des mittels der Rolle zu wickelnden Materials herangezogen werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstellgröße ein Zusatzmoment gebil­ det und der Momentsollwert für die Rolle mit diesem Zusatzmoment beaufschlagt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Motormoment für die Rolle durch das Zusatzmoment direkt be­ einflußt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Motormoment für die Rolle indirekt über ein zusätzliches Ag­ gregat an der Antriebswelle der Rolle, beispielsweise über ein Planetengetriebe oder ein hydraulisches Aggregat, beeinflußt wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstellgröße ein Signal zur Positi­ onsveränderung der Lagerachse der Rolle gebildet wird, wobei die Positionsveränderung beispielsweise durch Verdrehung von Exzen­ terwellen oder durch hydraulisch verstellbare Lagerabstützung erfolgt.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstellgröße ein Signal zur Beein­ flussung der Einstellung beim Walzen des durch die Rolle zu wik­ kelnden Materials gebildet wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstellgröße ein Signal zur Beein­ flussung der Drehzahlen der Walzen gebildet wird, welche zum Walzen des durch die Rolle zu wickelnden Materials dienen.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstellgröße ein Signal zur Positi­ onsveränderung einer Bandrolle, beispielsweise einer Tänzerrol­ le, gebildet wird, welche die Bandführung beeinflussen.
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