DE19614841A1 - Flüssigmetall-Gleitlager mit Kühllanze - Google Patents
Flüssigmetall-Gleitlager mit KühllanzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Flüssigmetall-Gleitlager mit einem
rotierenden und mit einem feststehenden Lagerteil, welches
eine Bohrung aufweist, welche eine rohrartig ausgebildete,
feststehende Kühllanze aufnimmt, zwischen welchen sich ein
mit einem Kühlmedium gefüllter konzentrischer Ringspalt be
findet, welches Kühlmedium durch die Kühllanze strömt und aus
dem in der Bohrung aufgenommenen Ende der Kühllanze in den
Ringspalt eintritt.
Flüssigmetall-Gleitlager finden beispielsweise in Form von
Spiralrillengleitlagern bei Röntgenröhren zur Lagerung von
Drehanoden Verwendung und sind meist im Inneren des Vakuumge
häuses der Röntgenröhre aufgenommen. Da sich Flüssigmetall-
Gleitlager während des Betriebes der Röntgenröhre in der Re
gel reibungsbedingt erwärmen, ist es von Vorteil, diese zu
kühlen, um zum einen deren Funktionsfähigkeit sicherzustellen
und zum anderen einen Teil der zusätzlich während des Betrie
bes in der Röntgenröhre entstehenden Wärmemenge abzuführen,
wodurch die Funktionsfähigkeit der Röntgenröhre insgesamt
vorteilhaft beeinflußt wird.
Zur Kühlung eines Flüssigmetall-Gleitlagers ist es bekannt,
eine sogenannte Kühllanze einzusetzen, welche meist rohrartig
ausgebildet und in einer Bohrung eines feststehenden Lager
teils des Flüssigmetall-Gleitlagers angeordnet ist. Über die
Kühllanze gelangt ein Kühlmedium mit Hilfe einer Pumpe in die
Bohrung des Flüssigmetall-Gleitlagers und durchströmt in der
Regel anschließend einen zwischen der Bohrung und der Kühl
lanze befindlichen konzentrischen Ringspalt, wodurch ein Ab
transport der im Betrieb des Flüssigmetall-Gleitlagers ent
stehenden und von dem Kühlmedium an der Wandung der Bohrung
aufgenommenen Wärmemenge erfolgt.
Zur Sicherstellung der Kühlung von Flüssigmetall-Gleitlagern
mit Hilfe von Kühllanzen sind diese gegenwärtig derart ausge
führt, daß die Querschnittsfläche des konzentrischen Ring
spaltes gleich der von dem Kühlmedium durchströmten Quer
schnittsfläche der Kühllanze ist, wobei unter Umständen zur
Verbesserung der Kühlwirkung zusätzlich Strömungsleiteinrich
tungen in den konzentrischen Ringspalt eingebaut sind. Derar
tig ausgeführte Kühllanzen besitzen jedoch den Nachteil, daß
beim Durchströmen des Kühlmediums durch den konzentrischen
Ringspalt derart große Strömungsdruckverluste auftreten, daß
häufig Umwälzpumpen mit höherer Leistung bei gleichzeitig hö
herer Energieaufnahme zur Abführung der im Betrieb des Flüs
sigmetall-Gleitlagers entstehenden Wärme eingesetzt werden
müssen. Durch den Einsatz zusätzlicher Strömungsleiteinrich
tungen wird zwar einerseits der Wärmeübergang von der Wandung
der Bohrung des Flüssigmetall-Gleitlagers auf das Kühlmedium
durch eine Vergrößerung der Oberfläche verbessert, anderer
seits erhöhen sich jedoch die Strömungsdruckverluste
(Reibungsverluste, Sekundärströmungen) durch die Versperrun
gen im Strömungspfad des Ringspaltes weiter, so daß die Wärme
nur durch eine Pumpe höherer Leistung abgeführt werden kann.
Wirkt man den Strömungsdruckverlusten also zur Aufrechterhal
tung der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums im Ring
spalt durch eine Erhöhung der Leistung der Pumpe oder, falls
diese nicht ausreichend ist, durch eine größere Pumpe, welche
das Kühlmedium in die Kühllanze pumpt, entgegen, führt dies
zu einem starken Anstieg der Betriebskosten einer derart be
triebenen Röntgenröhre, die einem wirtschaftlichen Einsatz
einer solchen Röntgenröhre entgegenstehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Flüssig
metall-Gleitlager der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß auf einfache und kostengünstige Weise eine gute Kühlung
des Flüssigmetall-Gleitlagers erreicht wird.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein Flüs
sigmetall-Gleitlager mit einem rotierenden und mit einem
feststehenden Lagerteil, welches eine Bohrung aufweist, wel
che eine rohrartig ausgebildete, feststehende Kühllanze auf
nimmt, zwischen welchen sich ein mit einem Kühlmedium gefüll
ter konzentrischer Ringspalt befindet, welches Kühlmedium
durch die Kühllanze strömt und aus dem in der Bohrung aufge
nommenen Ende der Kühllanze in den Ringspalt eintritt, wobei
die Querschnittsfläche des konzentrischen Ringspaltes kleiner
ist als die von dem Kühlmedium durchströmte Querschnittsflä
che der Kühllanze. Im Falle des erfindungsgemäßen Flüssigme
tall-Gleitlagers erhöht sich somit infolge der Verringerung
der Querschnittsfläche des Ringspaltes gegenüber der vom
Kühlmedium durchströmten Querschnittsfläche der Kühllanze ge
mäß dem Strömungsgesetz die Strömungsgeschwindigkeit des
Kühlmediums beim Durchströmen des konzentrischen Ringspaltes,
wodurch die Wärmeabfuhr aus dem Flüssigmetall-Gleitlager
deutlich verbessert ist und eine gute Kühlung des Flüssigme
tall-Gleitlagers erreicht ist. Die Strömungsgeschwindigkeit
des Kühlmediums im Ringspalt kann im Falle der Erfindung auch
ohne Erhöhung der Leistung einer Pumpe bzw. ohne Einsatz ei
ner größeren Pumpe, welche das Kühlmedium in die Kühllanze
pumpt, aufrecht erhalten bzw. vergrößert werden.
Gemäß einer Variante der Erfindung weist die Bohrung des
feststehenden Lagerteils des Flüssigmetall-Gleitlagers eine
kreisförmige Bodenfläche mit einer ringartig kegelförmig zu
laufenden Vertiefung auf, wodurch die Strömungsverhältnisse
des aus der Kühllanze in die Bohrung und anschließend in den
Ringspalt eintretenden Kühlmediums verbessert sind. Die
Spitze des ungefähr in der Mitte der Vertiefung liegenden Ke
gels liegt dabei zumindest annähernd auf der Mittelachse der
Kühllanze, wobei der Kegel und die Vertiefung das aus der
Kühllanze austretende Kühlmedium in Richtung auf den Ring
spalt umlenken.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung zirkuliert das Kühlmedium in einem Kühlkreislauf, wobei
das Kühlmedium vorteilhafterweise in einem das Vakuumgehäuse
der Röntgenröhre umgebenden Schutzgehäuse aufgenommen ist.
Auf diese Weise sorgt das Kühlmedium einerseits für die Küh
lung des Vakuumgehäuses der Röntgenröhre und kann anderer
seits zur Kühlung des Flüssigmetall-Gleitlagers mit Hilfe ei
ner Pumpe in die Kühllanze gepumpt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Drehanoden-Röntgenröhre
mit einem erfindungsgemäßen Flüssigmetall-Gleitlager
mit Kühllanze für eine Drehanode in teilweise
geschnittener Darstellung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch das
Flüssigmetall-Gleitlager mit Kühllanze, und
Fig. 3 in grob schematischer Darstellung einen Längsschnitt
durch einen Röntgenstrahler mit einem
erfindungsgemäßen Flüssigmetall-Gleitlager.
In der Fig. 1 ist eine Drehanoden-Röntgenröhre dargestellt,
die eine Drehanode 1 aufweist, die in einem Vakuumgehäuse 2
untergebracht ist. Das Vakuumgehäuse 2 enthält außerdem noch
in an sich bekannter Weise eine Kathode 3, die in einem Ka
thodenbecher 4 eine in Fig. 1 nicht sichtbare Glühwendel ent
hält.
Um die drehbare Lagerung der Drehanode 1 zu gewährleisten,
ist ein insgesamt mit 7 bezeichnetes Flüssigmetall-Gleitlager
vorgesehen, das als inneres Gleitlagerteil eine fest mit dem
Vakuumgehäuse 2 verbundene Lagerungsachse 6 aufweist. An dem
äußeren rotierenden Gleitlagerteil 8 ist der Anodenteller 5
der Drehanode 1 fest angebracht.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist die Lage
rungsachse 6 mit einem Bund ausgeführt, so daß zwischen dem
aus zwei Teilen 8a und 8b zusammengesetzten äußeren Gleitla
gerteil 8 und der Lagerungsachse 6 ein zylindrisches Lager
flächenpaar 9 mit Übertragung von in bezug auf die Mittel
achse M der Drehanode 1 radialen Kräfte und zwei kreisring
förmige Lagerflächenpaare 11 und 12 zur Übertragung von be
züglich der Mittelachse M axial gerichteten Kräfte vorgesehen
sind.
Der zwischen der Lagerungsachse 6 und dem äußeren Gleitlager
teil 8 befindliche Lagerspalt ist in aus der Fig. 2 nicht er
sichtlicher Weise mit einem Flüssigmetall, beispielsweise ei
ner Gallium und/oder Indium und/oder Zinn enthaltenden Legie
rung gefüllt.
Das äußere Gleitlagerteil 8a, das in einer zylindrischen
Bohrung die Lagerungsachse 6 aufnimmt, und das ringförmige
Gleitlagerteil 8b, durch dessen zylindrische Öffnung sich die
Lagerungsachse 6 erstreckt, sind mit Hilfe von Schrauben, es
sind in Fig. 1 und 2 nur die mit 21 bezeichneten Mittellinien
einiger Schrauben dargestellt, miteinander verbunden. Das der
Drehanode 1 abgewandte Ende der zylindrischen Öffnung des
ringförmigen Gleitlagerteils 8b stellt das in Fig. 2 mit 14
bezeichnete Ende des Lagerspaltes dar, das in an sich bekann
ter Weise mit in den Fig. 1 bis 3 nicht dargestellten
Dichtmitteln versehen ist, um den Austritt von Flüssigmetall
aus dem Flüssigmetall-Gleitlager zu verhindern.
Mit Hilfe der gleichen Schrauben, die zur Befestigung des
Gleitlagerteils 8b an dem Gleitlagerteil 8a dienen, ist auch
ein Rotor 17 eines zum Antrieb der Drehanode 1 vorgesehenen
Elektromotors mit dem äußeren Gleitlagerteil 8 verbunden.
Der Rotor 17 wirkt mit einem schematisch angedeuteten Stator
18 zusammen, der im Bereich des Rotors 17 auf die Außenwand
des Vakuumgehäuses 2 aufgesetzt ist, und bildet mit diesem
einen elektrischen Kurzschlußläufermotor, der bei Versorgung
mit einem entsprechenden Strom die Drehanode 1 rotieren läßt.
Der Rotor 17 weist übrigens ein aus einem ferromagnetischen
Werkstoff gebildetes ringförmiges Innenteil 17a und ein fest
auf dieses aufgesetztes, zylinderrohrförmiges Außenteil 17b
aus einem nichtmagnetischen, elektrisch gut leitenden Werk
stoff auf.
Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, ist die Lagerungsachse
6 mit einer Bohrung 19 versehen, deren kreisförmige Bodenflä
che eine ringartig kegelförmig zulaufende Vertiefung 20 auf
weist. Die Bohrung 19 nimmt eine rohrartig ausgeführte Kühl
lanze 15 auf, welche gemäß Fig. 3 mit einem das Vakuumgehäuse
2 der Röntgenröhre 23 umgebenden, mit einem Kühlmedium 26,
beispielsweise einem Isolieröl, gefüllten Schutzgehäuse 22
fest verbunden ist.
Die Kühllanze 15 ist dabei an eine Umwälzpumpe 24, welche
über eine Ansaugleitung 25 verfügt, angeschlossen. Die Um
wälzpumpe 24 saugt über die Ansaugleitung 25 Kühlmedium 26
aus dem Schutzgehäuse 22 an und pumpt es in die Kühllanze 15.
Das Kühlmedium 26 durchströmt die Kühllanze 15 und tritt aus
dem in der Bohrung 19 aufgenommenen Ende der Kühllanze 15
aus, wobei der Strahl des Kühlmediums 26 durch den aus der
Bodenfläche der Bohrung 19 herausragenden Kegel und die ring
förmige Vertiefung 20 in Richtung auf einen konzentrischen
Ringspalt 16, der sich zwischen der Kühllanze 15 und der zy
lindrischen Wandung der Bohrung 19 befindet, umgelenkt wird.
Die Spitze des Kegels liegt dabei zumindest annähernd auf der
Mittelachse M des Flüssigmetall-Gleitlagers 7. Auf diese
Weise wird das Strömungsverhalten des Kühlmediums 26 nach dem
Austritt aus der Kühllanze 15 hinsichtlich des Eintritts in
den Ringspalt 16 vorteilhaft beeinflußt.
Hierbei ist wesentlich, daß die Querschnittsfläche des kon
zentrischen Ringspaltes 16 kleiner ist als die vom Kühlmedium
26 durchströmte Querschnittsfläche der Kühllanze 15. Dadurch
wird der gegenüber Flüssigmetall-Gleitlagern mit Kühllanzen
konventioneller Bauart auftretenden schlechten Wärmeabfuhr im
einbautenfreien konzentrischen Ringspalt bzw. den auftreten
den Strömungsdruckverlusten bei zusätzlich im konzentrischen
Ringspalt vorhandenen Strömungsleiteinrichtungen entgegenge
wirkt. Durch die kleinere Querschnittsfläche des konzentri
schen Ringspaltes 16 erhöht sich gemäß dem Strömungsgesetz
die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums 26 im Ringspalt
16 und sorgt somit ohne Erhöhung der Leistung der Umwälzpumpe
für eine gute Abfuhr der im Betrieb der Röntgenröhre 23 bzw.
des Flüssigmetall-Gleitlagers 7 entstehenden von dem Kühlme
dium 26 an der zylindrischen Wandung der Bohrung 19 der Lage
rungsachse 6 aufgenommenen Wärmemenge, wodurch die Kühlung
des Flüssigmetall-Gleitlagers 7 deutlich verbessert ist.
Das erwärmte Kühlmedium 26 tritt anschließend aus dem Ring
spalt 16 in das mit dem Kühlmedium 26 gefüllte Schutzgehäuse
22 der Röntgenröhre 23 ein.
Eine nochmalige Verbesserung der Kühlwirkung kann dann er
reicht werden, wenn wie in den Figuren nicht dargestellter
Weise der konzentrische Ringspalt mit Strömungsleiteinrich
tungen, beispielsweise mit Rillen an der Wandung der Bohrung,
versehen ist. Durch die Vergrößerung der Oberfläche kann das
durch den Ringspalt 16 strömende Kühlmedium 26 eine größere
Wärmemenge aufnehmen, wodurch die Kühlung der Wandung der
Bohrung 19 der Lagerungsachse 6 noch effektiver wird. Hierbei
ist jedoch darauf zu achten, daß die Querschnittsfläche des
Ringspaltes 16 mit Strömungsleiteinrichtungen kleiner als die
vom Kühlmedium 26 durchströmte Querschnittsfläche der Kühl
lanze 15 ist, damit der positive Effekt der größeren Oberflä
che für den Wärmeübergang nicht durch eine Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums 26 im Ringspalt 16
kompensiert wird.
Im übrigen muß die Bodenfläche der Bohrung 19 der Lagerungs
achse 6 nicht notwendigerweise mit einer ringartig kegelför
mig zulaufenden Vertiefung 20 versehen sein, sondern kann zur
Verbesserung der Strömungsverhältnisse auch andersartig aus
geführt sein. Es kann auch eine Bodenfläche von- kreisförmiger
Gestalt vorgesehen sein.
Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels handelt es
sich bei der Bohrung 19 um eine zylindrische Bohrung und bei
der Kühllanze um eine zylindrische Kühllanze 15. Es kann im
Rahmen der Erfindung aber auch eine anders geformte Bohrung
und eine anders geformte Kühllanze vorgesehen sein, sofern
die Querschnittsfläche des Ringspaltes kleiner ist als die
vom Kühlmedium durchströmte Querschnittsfläche der Kühllanze.
Die Erfindung wurde vorstehend am Beispiel von Röntgenröhren
erläutert. Die Verwendung erfindungsgemäßer Flüssigmetall-
Gleitlager ist jedoch nicht auf den Einsatz von Röntgenröhren
beschränkt.
Wenn vorstehend von Bohrungen beispielsweise einer Bohrung im
äußeren Gleitlagerteil 8a die Rede ist, so bedeutet dies
nicht, daß diese notwendigerweise durch Bohren hergestellt
sind. Vielmehr kommt außer Bohren auch jedes andere geeignete
Herstellungsverfahren zur Herstellung einer Bohrung in Frage.
Claims (5)
1. Flüssigmetall-Gleitlager mit einem rotierenden (8) und mit
einem feststehenden (6) Lagerteil, welches eine Bohrung (19)
aufweist, welche eine rohrartig ausgebildete, feststehende
Kühllanze (15) aufnimmt, zwischen welchen sich ein mit einem
Kühlmedium (26) gefüllter konzentrischer Ringspalt (16) be
findet, welches Kühlmedium (26) durch die Kühllanze (15)
strömt und aus dem in der Bohrung (19) aufgenommenen Ende der
Kühllanze (15) in den Ringspalt (16) eintritt, wobei die
Querschnittsfläche des konzentrischen Ringspaltes (16)
kleiner ist als die von dem Kühlmedium (26) durchströmte
Querschnittsfläche der Kühllanze (15).
2. Flüssigmetall-Gleitlager nach Anspruch 1, dessen Bohrung
(19) eine kreisförmige Bodenfläche mit einer ringartig,
kegelförmig zulaufenden Vertiefung (20) aufweist.
3. Flüssigmetall-Gleitlager nach Anspruch 1 oder 2, dessen
Kühlmedium (26) in einem Kühlkreislauf zirkuliert.
4. Drehanoden-Röntgenröhre mit einem zur Lagerung der Dre
hanode (1) vorgesehenen, im Vakuumgehäuse (2) der Röntgen
röhre (23) aufgenommenen Flüssigmetall-Gleitlager (7) nach
einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die feststehende Kühllanze
(15) von einem das Vakuumgehäuse (2) umgebenden, in einem
Schutzgehäuse (22) aufgenommenen Kühlmedium (26) durchströmt
wird.
5. Verwendung eines Flüssigmetall-Gleitlagers (7) nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 zur Lagerung der Drehanode (1) einer
Drehanoden-Röntgenröhre (23).
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