DE19613235A1 - Selektive Maske, Herstellungsverfahren für ein optisches Halbleiterbauelement und optisches Halbleiterbauelement - Google Patents
Selektive Maske, Herstellungsverfahren für ein optisches Halbleiterbauelement und optisches HalbleiterbauelementInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maske, die bei einem
gebietsselektiven Aufwachsverfahren verwendet wird, bei der
die in-plane-Verteilung der Aufwachsschichtdicke auf dem Sub
strat durch Einstellen eines Maskenmusters gesteuert werden
kann. Die selektive Maske wird zum Ausbilden einer optischen
Halbleiterschicht verwendet und dient der Herstellung eines
optischen Wellenleiters in einem optischen Halbleiterbauele
ment, das integriert eine Laserdiode und eine optische Wel
lenleiterlinse auf dem selben Substrat aufweist. Weiterhin
betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren eines op
tischen Halbleiterbauelementes unter Verwendung dieser selek
tiven Maske.
Bei dem selektiven MOCVD-Aufwachsverfahren (Metal Organic
Chemical Vapour Deposition) unter Verwendung einer Maske aus
dielektrischem Material handelt es sich um ein Aufwachsver
fahren, das einen Effekt ausnutzt, daß die Aufwachsgeschwin
digkeit sich in der Nachbarschaft des Randes der Maske auf
grund des Phänomens erhöht, daß das Aufwachsmaterial, die
zunächst auf der Maske anhalten oder festwachsen in die Gas
phase oder auf der Oberfläche der Maske zur Oberfläche am
Rand der Maske hindiffundieren. Dies wird durch das Maskenmu
ster auf einem Bereich des Halbleitersubstrates hervorgeru
fen, auf dem das Kristallwachstum durchgeführt wird. Beim
Herstellen eines tatsächlichen Bauelementes werden, wie in
Fig. 9 gezeigt, zwei streifenförmig ausgebildete Masken 102a,
102b aus dielektrischem Material, die jeweils eine Breite von
Wm aufweisen, auf dem Substrat 101 mit einer Beabstandung von
W₀ angeordnet. Dabei wird der Effekt der Erhöhung der Auf
wachsgeschwindigkeit im Bereich zwischen den Masken (der Be
reich der Beabstandung W₀) ausgenutzt. Beispielsweise wird in
den Electronic Letters vom 7. November 1991 (Vol. 27, No. 23,
Pp. 2138-2140) eine Beziehung zwischen der Maskenöffnungswei
te und der Dicke der aufgewachsenen Schicht beschrieben, wenn
eine InGaAs-Schicht gebietsselektiv auf ein InP-Substrat un
ter Verwendung einer Silicium-Dioxid-Maske aufgewachsen wird.
Wenn eine InGaAs-Schicht gebietsselektiv auf ein InP-Substrat
aufgewachsen wird, sind die oben beschriebenen Elemente Ele
mente aus der dritten Gruppe, wie beispielsweise In, Ga, und
diese Elemente werden als metallorganisches Gas, beispiels
weise in Form von Trimethylindium (TMIn) oder Trimethylgal
lium (TMGa) zugeführt.
Dabei erhöht sich die Aufwachsschicht der selektiv aufgewach
senen Halbleiterschicht proportional zur Breitenmaske Wm;
ferner erhöht sich die Aufwachsgeschwindigkeit, wenn die Mas
kenbeabstandung W₀ verkleinert wird. Auf diese Weise entsteht
gemäß dem gebietsselektiven Aufwachsverfahren unter Verwen
dung der Maske aus dielektrischem Material eine Differenz in
der Aufwachsgeschwindigkeit der Halbleiterschicht zwischen
dem Rand der Maske, dem Gebiet zwischen den Masken und dem
von der Maske entfernten Gebiet. Daher kann die in-plane-Ver
teilung der aufgewachsenen Schichtdicke auf dem Substrat
durch Einstellen des Maskenmusters gesteuert werden.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Größe der Erhöhung
der Aufwachsgeschwindigkeit durch die relative Aufwachsrate
dargestellt. Die relative Aufwachsrate wird erhalten durch
Nomierung der Aufwachsgeschwindigkeit am Rande der Maske mit
der Aufwachsgeschwindigkeit bei Durchführen des Verfahrens
ohne Maske.
Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht in Resonatorlängsrich
tung des Bereichs der aktiven Schicht eines herkömmlichen
verallgemeinerten Halbleiterlasers, der eine aktive Schicht
mit einer Vielfachquantentopf-Struktur (MQW-Multi Quantum
Well) aufweist, der unter Verwendung eines auf InP basieren
den Materials hergestellt wird. In der Figur bezeichnet die
Bezugsziffer 201 eine aktive Schicht einer Multiquantentopf-
Struktur, die ein auf InGaAsP basierendes Material umfaßt.
Die umgebende InP-Schicht 202 vom p-Typ und die umgebende
InP-Schicht 203 vom n-Typ sind jeweils oberhalb und unterhalb
der aktiven Schicht 201 angeordnet, wobei die aktive Schicht
201 dazwischen liegt. Weiterhin sind die Resonatorflächen 205
und 206 senkrecht zu den entsprechenden Schichten ausgebildet
und einander gegenüberstehend angeordnet.
Um bei einem Halbleiterlaser mit einer aktiven Schicht vom
Typ einer Multiquantentopf-Struktur einen ausreichenden
Licht- und Ladungsträgereinschluß zu erreichen, ist man be
strebt, den Aufbau des Multiquantentopfes zu optimieren und
die Intensitätsverteilung des in der aktiven Schicht erzeug
ten Lichts in der aktiven Schicht zu konzentrieren, so daß
eine Verbesserung der Lasereigenschaften wie beispielsweise
ein geringer Schwellenstrom erreicht wird. Jedoch ist bei ei
nem Halbleiterlaser, bei dem der Einschlußeffekt des Lichtes
in der aktiven Zone erhöht wurde, die Größe des Strahlfleckes
auf der Resonatorfläche ds ziemlich klein, so daß der Strahl
aufweitungswinkel θ des emittierten Laserstrahls aufgrund des
Brechungseffektes bei Emission des Laserstrahls vom Resona
torinneren nach außen vergrößert wird.
Wenn ein solcher Halbleiterlaser mit solch einem großen
Strahlaufweitungswinkel des emittierten Laserstrahls als
Lichtquelle für ein optisches Informationsübertragungssystem
unter Verwendung einer optischen Faser eingesetzt wird, muß,
um die Einkopplungseffizienz des Laserlichts in die optische
Faser zu erhöhen, der von der Laserdiode 210 emittierte La
serstrahl 211 unter Verwendung einer sphärischen Linse 212
gesammelt werden, damit er auf den Kernbereich der optischen
Faser 213 einfällt. Das optische Einkopplungsmodul, das die
sphärische Linse verwendet, umfaßt zum einen eine teure sphä
rische Linse, zum anderen ist es notwendig, eine Positionsju
stierung der optischen Faser, der sphärischen Linse und der
Laserdiode vorzunehmen, so daß es schwierig ist, die Kosten
zu reduzieren.
Wenn auf der anderen Seite der Strahlaufweitungswinkel des
emittierten Laserstrahl klein ist, ist es möglich den emit
tierten Lichtstrahl ohne Verwendung einer sphärischen Linse
direkt in die optische Faser einzukoppeln und es läßt sich
eine große Kostenverringerung beim optischen Einkopplungsmo
dul erreichen.
Fig. 12 zeigt einen Halbleiterlaser, der eine integrierte op
tische Wellenleiterlinse aufweist, die die Fleck- bzw. Spott
größen der Laserdiode und des emittierten Laserstrahls auf
einen Chip konvertiert. Ein solcher Aufbau ist bereits aus
IEEE International Semiconductor Laser Conference 1994 W2.4,
S. 191-192 bekannt.
In der Figur bezeichnet die Bezugsziffer 301 ein InP-Substrat
vom n-Typ. Die aktive Schicht 302 vom Typ einer Multiquanten
topfstruktur ist auf dem Substrat 301 angeordnet und ist in
einer Streifen-Mesa-Konfiguration angeordnet, die die Resona
torflächen 310a und 310b verbindet. Die beiden Seiten der Me
sa-Struktur werden durch die einbettende InP-Schicht 303 vom
p-Typ und die einbettende InP-Schicht 304 vom n-Typ eingebet
tet. Die umgebende InP-Schicht 305 vom p-Typ ist auf der Me
angeordnet. Weiterhin ist eine InGaAs-Kontaktschicht 306 auf
einem Bereich der umgebenden Schicht 305 vom p-Typ in Resona
torlängsrichtung angeordnet. Ein Isolierfilm 307 mit einer
Öffnung, die mit dem Streifen der aktiven Schicht korrespon
diert, ist auf der Kontaktschicht 306 angeordnet. Eine p-sei
tige Elektrode 308 ist auf dem Isolierfilm 307 und der Kon
taktschicht 306 derart angeordnet, daß sie im Bereich der
Öffnung des Isolierfilms 307 mit der Kontaktschicht 306 in
Kontakt ist. Weiterhin ist eine n-seitige Elektrode 309 auf
der Rückseite des Substrates 301 angeordnet.
Dieser Halbleiterlaser weist einen Bereich 315 mit einer kon
stanten Schichtdicke der aktiven Schicht 302 in Resonator
längsrichtung und einen Bereich 316 mit einer graduell zur
Resonatorfläche hin kleiner werdenden Dicke der aktiven
Schicht 302 auf. Der Bereich 315 dient als Laserdiode und der
Bereich 316 dient als optische Wellenleiterlinse, die die
Fleckgröße des emittierten Laserstrahls konvertiert. Weiter
hin dient bei diesem Halbleiterlaser neben dem Bereich in Re
sonatorlängsrichtung der Bereich, an dem die Kontaktschicht
306 vorgesehen ist, als Gain- bzw. Verstärkungszone.
Fig. 13 ist ein Diagramm, das die Arbeitsweise des in Fig. 12
gezeigten Halbleiterlasers illustriert. In Fig. 13 bezeichnen
die selben Bezugsziffern wie die in Fig. 12 gezeigten die
selben Elemente.
Wenn ein Spannungswert für Vorwärtsrichtung auf den pn-Über
gang mittels der p-seitigen Elektrode 308 und der n-seitigen
Elektrode 309 gegeben wird, tritt in der aktiven Schicht 302
der Gain- bzw. Verstärkungszone lichtemittierende Rekombina
tion von Ladungsträgern auf, so daß Laseroszillation hervorge
rufen wird. Da der Lichteinschluß des Laserlichts in der La
serdiode ausreichend ist, ist die Austrittsquantität des La
serlichts in die umgebende Schicht 305 und in das Substrat
301 gering und mehr Laserlicht breitet sich im Wellenleiter
eingeschlossen aus. Das von der Fläche 310a emittierte Laser
licht auf der Seite des als optische Wellenleiterlinse die
licht auf der Seite des als optische Wellenleiterlinse die
nenden Teils 316 weist, da der Multiquantentopf-Wellenleiter
eine geringere Schichtdicke bei Annäherung an die Fläche 310a
aufweist, einen großen Anteil von in die umgebende Schicht
305 und das Substrat 301 austretendes Licht auf. Das Laser
licht breitet sich somit im Wellenleiter in einem schwach
eingeschlossenen Zustand aus. Weiterhin wird der Austrittsan
teil von Licht mit Annäherung an das Ende des Wellenleiter
linsenbereichs größer. Dementsprechend weist das auf der Sei
te, auf der die optische Wellenleiterlinse vorgesehen ist,
von der Fläche 310a emittierte Licht eine Spot- bzw. Fleck
größe ds2 des emittierten Lichtes auf, die größer ist als die
Spott- bzw. Fleckgröße ds1 vom Strahlungslicht, das von der
Fläche 310b auf der Seite emittiert wird, an der keine opti
sche Wellenleiterlinse vorgesehen ist. Der Brechungseffekt
bei der Emission des Strahls wird klein und der Strahlaufwei
tungswinkel θ₂ des an der Fläche 310a austretenden Strahlungs
lichts wird ungefähr 2,5-5°, was kleiner ist als der Aufwei
tungswinkel von θ₁ des Strahlungslichts von der Fläche 310b,
der ungefähr 10-15° beträgt.
In Fig. 13 ist nur der Strahlaufweitungswinkel in Richtung
der Schichtdicke der aktiven Schicht dargestellt. Der Strahl
aufweitungswinkel in Richtung der Breite des Wellenleiters
ist jedoch ebenfalls verkleinert. Dies beruht auf dem Phäno
men, daß, wenn ein in einen Wellenleiter geführtes Licht in
Richtung der Schichtdicke im Wellenleiter verbreitert wird,
das im Wellenleiter geführte Licht damit zusammenhängend
ebenfalls in Richtung der Breite des Wellenleiters verbrei
tert wird.
Auf diese Weise kann bei einem Halbleiterlaser, der eine in
tegrierte optische Wellenleiterlinse aufweist, der Verbreite
rungswinkel des emittierten Lichts verkleinert werden und da
her die sphärische Linse des optischen Einkopplungsmoduls
überflüssig werden. Somit läßt sich eine Verringerung der
Herstellungskosten des optischen Einkoppelmoduls in einem be
trächtlichen Maß erreichen.
In dem oben angegebenen Dokument wird als Herstellungsverfah
ren bei einem Halbleiterlaser mit solch einer optischen Wel
lenleiterlinse ein Verfahren vorgeschlagen, das nach einem
selektiven MOCVD-Verfahren unter Verwendung einer Maske aus
dielektrischem Material arbeitet. Jedoch gibt das Dokument
keinerlei Aufschluß darüber, was die Form bzw. das Muster der
in diesem Verfahren verwendeten Maske aus dielektrischem Ma
terial anbelangt.
Was die Herstellung eines Halbleiterlasers mit einer opti
schen Wellenleiterlinse unter Verwendung eines selektiven
MOCVD-Aufwachsverfahrens unter Einsatz einer dielektrischen
Maske anbelangt, ist dies beispielsweise auch in 1993 Japane
se Society of Electronics, Information, Communication Engi
neers of Japan, Autumn Meeting, Prescript No. C-182 beschrie
ben. Fig. 14 erläutert einen Teil des Herstellungsprozesses
eines Halbleiterlasers, der eine integrierte optische Wellen
leiterlinse aufweist, wie in 1993 Japanese Society of Elec
tronics, Information, Communication Engineers of Japan, Au
tumn Meeting, Prescript beschrieben. In der Figur bezeichnet
die Bezugsziffer 401 ein InP-Substrat. Die Bezugsziffern 402a
und 402b bezeichnen Filme aus Silicium-Dioxid für ein selek
tives Aufwachsen auf dem Substrat 401. Der Pfeil 410 bezeich
net die Resonatorlängsrichtung des herzustellenden Halblei
terlasers.
Wie in Fig. 14 gezeigt sind die Silicium-Dioxid-Filme 402a
und 402b mit geringem Maskenabstand im Bereich 403 angeord
net, wo die Laserdiode ausgebildet wird. Die Breiten der je
weiligen Masken in der Richtung senkrecht zur Resonatorlängs
richtung sind über die Resonatorlängsrichtung konstant. Auf
der anderen Seite sind die Silicium-Dioxid-Filme 402a und
402b in dem Bereich 404, in dem die optische Wellenleiterlin
se ausgebildet wird, so angeordnet, daß der Maskenabstand mit
Annäherung an die Resonatorfläche größer und die Breiten der
entsprechenden Masken in der Richtung senkrecht zur Resona
torlängsrichtung zum Resonatorende hin kleiner werden. Auf
dem zwischen den Masken liegenden Bereich auf dem Substrat 401,
auf dem die Silicium-Dioxid-Filme 402a und 402b angeord
net sind, werden die untere umgebende Schicht, die Wellenlei
terschicht in einer Multiquantentopf-Struktur, die obere um
gebende Schicht und die Kontaktschicht in dieser Reihenfolge
selektiv durch MOCVD aufgewachsen. Die entsprechenden Schich
ten weisen einen geringen Maskenabstand auf. Im Bereich 403,
der eine große Maskenbreite aufweist, tritt die größte Erhö
hung in der Aufwachsgeschwindigkeit auf und die Schicht wird
dick aufgewachsen. Im Bereich 404 wird der Effekt der Erhö
hung der Aufwachsgeschwindigkeit mit Annäherung an die Reso
natorfläche verringert und die entsprechenden Schichten wer
den umso dünner aufgewachsen, je näher man an die Resonator
fläche kommt.
Fig. 15 zeigt ein Profil der relativen Aufwachsrate in Rich
tung der Resonatorlängsrichtung, wenn die Halbleiterschicht
selektiv auf ein Substrat aufgewachsen wird, auf dem die in
Fig. 14 gezeigte selektive Maske vorhanden ist. Wie in dieser
Figur gezeigt, wird durch selektives Aufwachsen einer Halb
leiterschicht, die einen optischen Wellenleiter eines Halb
leiterlasers bildet, ein Schichtdickenprofil erreicht, bei
dem die Aufwachsschicht im Halbleiterlaserbereich dick ist
und die Schichtdicke in Richtung zum optischen Wellenleiter
hin graduell kleiner wird. Somit werden die zwei funktionel
len Elemente, nämlich Halbleiterlaser und optische Wellen
leiterlinse zusammen hergestellt. Durch Herstellen dieses
sich verjüngenden Schichtdickenprofils mit hoher Präzision
werden die Strahlungswinkel des von der Fläche des Linsen
teils emittierten Laserlichts sowohl in der vertikalen als
auch in der horizontalen Richtung verkleinert und der Linsen
effekt wird erreicht.
Bei einem optischen Halbleiterbauelement, das eine integrier
te Laserdiode und eine optische Wellenleiterlinse aufweist
und das unter Verwendung des selektiven Aufwachsverfahrens
durch Einsatz einer Maske aus dielektrischem Material herge
stellt wird, ist es, um die gewünschten Funktionen der opti
schen Wellenleiterlinse der Laserdiode zu erreichen, notwen
dig, eine Schichtdickenänderung unter hoher Präzision in Re
sonatorlängsrichtung herzustellen. Da jedoch bei den Herstel
lungsverfahren einer integrierten optischen Wellenleiterlinse
und einer Laserdiode nach dem Stand der Technik unter Verwen
dung der selektiven Aufwachsmethode unter Einsatz einer Maske
aus dielektrischem Material die Aufwachsschichtdicke in Rich
tung des optischen Wellenleiters durch gleichzeitige Änderung
der Breite des Films aus dielektrischem Material und des Ab
standes der Maske eingestellt wurde, gibt es viele einstell
bare Parameter und das Design des Maskenmusters war kompli
ziert.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine selekti
ve Maske anzugeben, die auf einfache Weise ein Maskenmuster
definieren kann, das eine präzise Steuerung des Schichtdicken
profils gestattet.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß eine
selektive Maske bereitgestellt werden kann, mit der sich ein
Schichtdickenprofil einer Aufwachsschicht erreichen läßt, das
wesentlich präziser dem Schichtdickenprofil der Aufwachs
schicht entspricht, welches im Hinblick auf den Aufbau des
Halbleiterbauelementes erwünscht ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung soll
ein Verfahren zum Herstellen eines optischen Halbleiterbau
elementes angegeben werden, das integriert eine Laserdiode
und eine optische Wellenleiterlinse aufweist, wobei das Ver
fahren die einfache Herstellung eines äußerst leistungsfähi
gen optischen Halbleiterbauelementes gestatten soll.
Schließlich soll gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden
Erfindung ein optisches Halbleiterbauelement bereitgestellt
werden, das integriert eine Laserdiode und eine optische Wel
lenleiterlinse aufweist, das leicht herzustellen ist und das
eine hohe Leistungsfähigkeit aufweist.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung er
geben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung;
es versteht sich jedoch, daß die nachfolgende Beschreibung
und die angegebenen Ausführungsbeispiele nur zu Illustra
tionszwecken gedacht sind, da sich für den Fachmann aus der
nachfolgenden Beschreibung vielfältige Änderungen und Modi
fikationen innerhalb des Bereichs der Erfindung ergeben wer
den.
Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine
selektive Maske zur Verwendung für das Ausbilden einer Halb
leiterschicht durch gebietsselektives Aufwachsen vorgeschla
gen, wobei die Halbleiterschicht einen in etwa streifenförmi
gen Wellenleiter bildet, der zwischen einem Paar von Resona
torflächen eines optischen Halbleiterbauelementes angeordnet
ist, das integriert eine Laserdiode und eine optische Wellen
leiterlinse zusammenhängend in der Resonatorlängsrichtung
zwischen den Resonatorflächen aufweist, wobei die Maske um
faßt:
- - ein Paar von aus dielektrischem Material gebildeten Fil men, die auf einer Oberfläche eines Substrates, auf dem die den optischen Wellenleiter bildende Halbleiter schicht aufgewachsen wird, wobei die Filme in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfiguration relativ zu einer gedachten Linie, die sich in Resonatorlängsrichtung auf der Oberfläche des Substrates erstreckt, aufweisen;
- - wobei die einander gegenüberliegenden Kanten der dielek trischen Filme parallel zu der gedachten Linie sind; und
- - wobei die Breiten der dielektrischen Filme in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung beide graduell ge gen das Ende der Filme in Resonatorlängsrichtung von ei ner ersten vorbestimmten Position in der Resonatorlängs richtung der Filme kleiner werden.
Daher kann das Design eines Maskenmusters, welches in der
Lage ist, eine präzise Einstellung des Profils der Schicht
dicke zu gewährleisten, auf einfache Weise durchgeführt wer
den.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
bei der oben beschriebenen selektiven Maske die Konfiguration
der Bereiche der dielektrischen Filme, deren Breiten in Rich
tung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung in Resonatorlängs
richtung graduell kleiner werden, die Form von rechtwinkligen
Dreiecken auf.
Somit kann die Differenz zwischen der Dicke des dünnsten Be
reichs der Halbleiterschicht und des dicksten Bereichs der
Halbleiterschicht, die den optischen Wellenleiter des Wellen
leiterlinsenbereichs bildet, erhöht werden.
Gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung weist bei der oben beschriebenen selektiven Maske die
Konfiguration der Bereiche der dielektrischen Filme, deren
Breiten in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung in
Resonatorlängsrichtung graduell kleiner werden, eine Konfigu
ration auf, bei der die Hypothenusen der rechtwinkligen Drei
ecke entfernt sind.
Daher kann der Effekt der Erhöhung der selektiven Aufwachsra
te im zentralen Bereich in Resonatorlängsrichtung der Maske
kompensiert werden und die relative Aufwachsrate erhält ein
Profil, das näher an dem geplanten Profil bzw. dem Designwert
liegt.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden
bei der oben beschriebenen selektiven Maske die Breiten der
dielektrischen Filme in Richtung senkrecht zur Resonator
längsrichtung beide jeweils zu den entgegengesetzten Enden
der Filme in Resonatorlängsrichtung von einer zweiten vorbe
stimmten Position her kleiner, wobei diese Position näher an
den entgegengesetzten Enden in Resonatorlängsrichtung der
Filme ist, als die erste vorbestimmte Position bezogen auf
die Resonatorlängsrichtung der Filme.
Daher kann die Schichtdicke des Halbleiters, der den opti
schen Wellenleiter der zwei optischen Halbleiterbauelemente
bildet, unter hoher Präzision durch ein Paar von selektiven
Masken eingestellt werden.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei
der oben beschriebenen Maske die Breite der Bereiche der di
elektrischen Filme in Richtung senkrecht zur Resonatorlängs
richtung, die von den Bereichen, deren Breiten in Richtung
senkrecht zur Resonatorlängsrichtung graduell kleiner werden,
verschieden sind, jeweils von dem einen bis zum anderen Ende
dieser Bereiche in Resonatorlängsrichtung konstant.
Daher kann die Schichtdicke der Halbleiterschicht, die den
optischen Wellenleiter des Laserdiodenbereichs bildet gleich
mäßig eingestellt werden.
Nach einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
bei der oben beschriebenen selektiven Maske die Breite der
Bereiche der dielektrischen Filme in Richtung senkrecht zur
Resonatorlängsrichtung, die von den Bereichen, deren Breiten
in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung graduell
kleiner werden, verschieden sind, an beiden Enden konstante
Breiten und im zentralen, in Resonatorlängsrichtung dazwi
schen gelegenen Bereich eine, im Vergleich zur Breite an den
beiden Enden, geringere Breite auf.
Daher kann der Effekt einer zusätzlichen Erhöhung der be
schleunigten Aufwachsrate im zentralen Bereich in Resona
torlängsrichtung der Maske kompensiert werden und die
Schichtdicke der Halbleiterschicht, die den optischen Wellen
leiter des Laserdiodenbereichs bildet, kann gleichmäßiger
ausgebildet werden.
Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine selektive Maske zur Verwendung für das Ausbilden einer
Halbleiterschicht unter gebietsselektivem Aufwachsen vorge
schlagen, wobei die Halbleiterschicht einen optischen Wellen
leiter eines optischen Halbleiterelementes bildet, das ein
Paar von Resonatorflächen und einen streifenförmigen Wellen
leiter die Resonatorflächen verbindend angeordnet aufweist,
und das eine Schichtdicke der Halbleiterschicht, die den op
tischen Wellenleiter bildet, aufweist, die je nach Position
in Resonatorlängsrichtung verschieden ist, wobei die Maske
umfaßt:
- - ein Paar von Filmen aus dielektrischem Material, die auf einer Oberfläche eines Substrates angeordnet sind, auf dem eine, den optischen Wellenleiter bildende Halblei terschicht aufgewachsen wird, wobei das Paar von dielek trischen Filmen in Draufsicht linearsymmetrisch zu einer gedachten Linie, die sich in Resonatorlängsrichtung auf dem Substrat erstreckt, angeordnet ist;
- - wobei die einander gegenüberliegenden Kanten der dielek trischen Filme zu der gedachten Linie parallel angeord net sind; und
- - wobei die Breiten der dielektrischen Filme in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung beide graduell in Richtung zu den Enden der Filme in Resonatorlängsrich tung von einer vorbestimmten Position in Resonatorlängs richtung der Filme derart graduell kleiner werden, daß die Breiten an ihren Enden näherungsweise null betragen.
Daher läßt sich das Design des Maskenmusters, durch das die
Schichtdicke der Halbleiterschicht, die unter Verwendung der
Maske selektiv aufgewachsen wird, in Abhängigkeit von der Po
sition in Resonatorlängsrichtung unter hoher Präzision ein
stellen. Weiterhin wird es so leicht möglich, die Schichtdicke
in beträchtlichem Maße verschieden auszubilden.
Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein
Verfahren zur Herstellung eines optischen Halbleiterbauele
mentes, das integriert eine Laserdiode und eine optische Wel
lenleiterlinse zwischen einem Paar von Resonatorflächen zu
sammenhängend in Resonatorlängsrichtung aufweist, vorgeschla
gen, das die folgenden Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer selektiven Maske auf einem Substrat, die ein Paar von dielektrischen Filmen in einer Konfigura tion umfaßt, die in Draufsicht Linearsymmetrie zu einer sich in Resonatorlängsrichtung erstreckenden gedachten Linie auf der Oberfläche des Substrates aufweist, wobei die Kanten der dielektrischen Filme einander gegenüber liegend und zu der gedachten Linie parallel angeordnet sind, und wobei die Breiten der Filme aus dielektrischem Material in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrich tung zu den Enden einer Seite der Filme von einer vorbe stimmten Position aus in Resonatorlängsrichtung graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht, die auf dem Substrat einen optischen Wellenleiter für das optische Halblei terbauelement unter Verwendung der selektiven Maske als Maske bildet.
Daher kann auf einfache Weise ein optisches Halbleiterbauele
ment hergestellt werden, bei dem die Schichtdicke der Halb
leiterschicht, die den optischen Wellenleiter bildet, auf
eine gewünschte Schichtdicke eingestellt werden kann.
Gemäß einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Halbleiterbau
elementes, das integriert eine Laserdiode und eine optische
Wellenleiterlinse zwischen einem Paar von Resonatorflächen
zusammenhängend in Resonatorlängsrichtung aufweist, vorge
schlagen, das die folgenden Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer Vielzahl von selektiven Masken auf einem Substrat mit einer Vielzahl von dielektrischen Filmen, die jeweils in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfi guration relativ zu einer gedachten Resonatorlängsrich tung auf der Oberfläche des Substrates erstreckenden Li nie aufweisen, wobei die Kanten der dielektrischen Filme eines Paares jeweils einander gegenüberliegend angeord net und beide jeweils parallel zu der gedachten Linie sind, wobei die Breiten in Richtung senkrecht zur Reso natorlängsrichtung der Filme aus dielektrischem Material in Resonatorlängsrichtung der Masken von einer vorbe stimmten Position in Resonatorlängsrichtung der jeweils parallel zueinander angeordneten Filme graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung von optischen Wellenleitern für das optische Halbleiterbau element auf dem Substrat unter Verwendung der selektiven Masken als Masken.
Daher kann auf einfache Weise ein optisches Halbleiterbauel
ment vom Array-Typ hergestellt werden, bei dem die Schicht
dicke der, den optischen Wellenleiter formenden Halbleiter
schicht in der Resonatorlängsrichtung auf einen gewünschten
Wert eingestellt werden kann.
Gemäß einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein optisches Halbleiterbauelement vorgeschlagen, das zwi
schen einem Paar von Resonatorflächen in Resonatorlängsrich
tung zusammenhängend eine Laserdiode und eine optische Wel
lenleiterlinse aufweist, wobei das Bauelement durch ein Ver
fahren hergestellt ist, das die folgenden Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer selektiven Maske auf einem Substrat, wo bei die Maske ein Paar von dielektrischen Filmen in ei ner Konfiguration umfaßt, die in Draufsicht linearsymme trisch zu einer gedachten, sich in Resonatorlängsrich tung auf der Oberfläche des Substrates erstreckenden Li nie ist, wobei die Kanten der dielektrischen Filme ein ander gegenüberliegend angeordnet und zur gedachten Li nie parallel sind, und wobei die Breiten der Filme aus dielektrischem Material in der Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung zu der einen Endseite der Filme in Resonatorlängsrichtung von einer vorbestimmten Posi tion in Resonatorlängsrichtung graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung eines optischen Wellenleiters für das Halbleiterbauelement auf dem Substrat unter Verwendung einer selektiven Maske als Maske.
Daher kann ein optisches Halbleiterbauelement, der integriert
die Laserdiode und die optische Wellenleiterlinse aufweist
und das auf einfache Weise hergestellt werden kann, erreicht
werden.
Nach einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein
optisches Halbleiterbauelement vorgeschlagen, das zwischen
einem Paar von Resonatorflächen integriert in Resonatorlängs
richtung zusammenhängend eine Laserdiode und eine optische
Wellenleiterlinse aufweist, wobei das Bauelement durch ein
Verfahren hergestellt wird, das die folgenden Schritte um
faßt:
- - Ausbilden einer Vielzahl von selektiven Masken auf einem Substrat mit einer Vielzahl von dielektrischen Filmen, die jeweils in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfi guration relativ zu einer sich in Resonatorlängsrichtung erstreckenden gedachten Linie auf dem Substrat aufwei sen, wobei die Kanten der dielektrischen Filme einander gegenüberliegend angeordnet und jeweils parallel zu der gedachten Linie sind, und wobei die Breiten der Filme aus dielektrischem Material in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung zu den einen Seiten in Resonator längsrichtung der Masken von einer vorbestimmten Posi tion in Resonatorlängsrichtung der jeweils parallel zu einanderangeordneten Filme graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung von optischen Wellenleitern für das optische Halbleiterbau element auf dem Substrat unter Verwendung der selektiven Masken als Masken.
Daher kann ein optisches Halbleiterbauelement vom Array-Typ,
das integriert eine Laserdiode und eine optische Wellenlei
terlinse aufweist und das leicht herzustellen ist, erreicht
werden.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen näher erläutert. Hierbei zeigen
Fig. 1 die selektive Maske nach einer ersten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2a/b Diagramme, die einerseits eine Draufsicht auf
die Ausführungsform nach Fig. 1 und andererseits
einen Graphen zeigen, der das Profil der relativen
Aufwachsrate in Resonatorlängsrichtung der Auf
wachsschicht im Zentrum der Öffnungsbreite der Mas
ke darstellt, bei Einsatz des selektiven Aufwachs
verfahrens unter Verwendung der im ersten Ausfüh
rungsbeispiel beschriebenen Maske;
Fig. 3a/b Diagramme, die einerseits eine Draufsicht auf
eine selektive Maske nach einer zweiten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung und anderer
seits einen Graphen zeigen, der das Profil der re
lativen Aufwachsrate in Resonatorlängsrichtung der
Aufwachsschicht im Zentrum der Öffnungsweite der
Maske darstellt, wenn selektives Aufwachsen unter
Verwendung der Maske durchgeführt wird;
Fig. 4 eine Schemaansicht zur Erläuterung einer Spal
tungsstelle beim Herstellen eines optischen Halb
leiterelements, das unter Verwendung der selektiven
Maske nach der ersten Ausführungsform hergestellt
wurde;
Fig. 5 eine Schemaansicht zur Erläuterung der Konfi
guration einer alternativen Maske und der Spal
tungsstelle beim Herstellen eines optischen Halb
leiterbauelementes unter Verwendung dieser alter
nativen Maske;
Fig. 6 eine Draufsicht, die eine selektive Maske nach
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung zeigt;
Fig. 7 eine Schemaansicht zur Erläuterung des Her
stellungsverfahrens eines optischen Halbleiterbau
elementes nach einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung und das durch dieses Ver
fahren hergestellte optische Halbleiterbauelement
vom Array-Typ;
Fig. 8 eine Schemaansicht zur Erläuterung des Herstel
lungsverfahrens eines optischen Bauelementes nach
einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Er
findung und das durch dieses Verfahren hergestellte
optische Halbleiterbauelement vom Array-Typ;
Fig. 9 eine Schemaansicht zur Erläuterung des grund
legenden Prinzips des gebietsselektiven Aufwachsens
einer zusammengesetzten Halbleiterschicht unter
Verwendung eines dielektrischen Materials;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht entlang der Resona
torlängsrichtung im Bereich der aktiven Schicht ei
nes herkömmlichen verallgemeinerten Halbleiterla
sers mit einer aktiven Schicht von einer Vielfach
quantentopf-Struktur (MQW), der unter Verwendung
von auf InP basierendem Material hergestellt wurde;
Fig. 11 eine Schemaansicht zur Erläuterung des Aufbaus
eines optischen Einkoppelmoduls, das das emittierte
Laserlicht in eine optische Faser einkoppelt;
Fig. 12 eine perspektivische Schnittansicht zur Erläu
terung eines herkömmlichen Halbleiterlasers, bei
dem eine Laserdiode und eine optische Wellenleiter
linse auf,einem Chip integriert sind;
Fig. 13 eine schematische Ansicht zur Erläuterung der
Funktion des in Fig. 12 gezeigten Halbleiterlasers;
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung
der selektiven Maske, die verwendet wird, wenn se
lektives Aufwachsen der Halbleiterschicht durchge
führt wird, wobei die Halbleiterschicht einen op
tischen Wellenleiter des herkömmlichen optischen
Halbleiterbauelements umfaßt, bei dem eine Laserdi
ode und eine optische Wellenleiterlinse auf einem
Chip integriert sind;
Fig. 15a/b Diagramme, die einerseits die Draufsicht auf
eine herkömmliche Maske und andererseits einen Gra
phen der relativen Aufwachsrate in Resonatorlängs
richtung der Aufwachsschicht im Zentrum der Öff
nungsbreite der Maske zeigen, wenn selektives Auf
wachsen unter Verwendung der Maske durchgeführt
wird.
Nachfolgend wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben:
Fig. 1 zeigt eine auf einem Substrat angeordnete selektive
Maske. Auf dem Substrat wird gemäß einer ersten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung selektives Aufwachsen durch
geführt. Die selektive Maske dieser ersten Ausführungsform
wird verwendet, wenn eine Halbleiterschicht durch selektives
Aufwachsen hergestellt wird, die einen streifenförmigen Wel
lenleiter bildet, der derart angeordnet ist, daß er ein Reso
natorflächenpaar eines optischen Halbleiterbauelementes, das
integriert eine Laserdiode (LD) und eine optische Wellenlei
terlinse zusammenhängend in Resonatorlängsrichtung zwischen
den Resonatorflächen aufweist, verbindet.
In der Zeichnung bezeichnet die Bezugsziffer 1 ein Halblei
tersubstrat, auf dem Kristallwachstum durchgeführt wird; die
Bezugsziffern 2a, 2b bezeichnen selektive Masken, die einen,
auf dem Substrat in einer bestimmen Musterform aufgebrachten
SiO₂-Film umfassen. Der Pfeil 10 bezeichnet die Resonator
längsrichtung des durch selektives Aufwachsen unter Verwen
dung der Masken 2a, 2b hergestellten, optischen Halbleiter
bauelements. Weiterhin bezeichnet die Bezugsziffer 3 einen
Bereich in Resonatorlängsrichtung, in dem die Laserdiode (LD)
ausgebildet wird und die Bezugsziffer 4 bezeichnet einen Be
reich in Resonatorlängsrichtung, in dem die optische Wellen
leiterlinse ausgebildet wird.
Wie in der Zeichnung dargestellt, umfaßt die selektive Maske
dieser ersten Ausführungsform ein Paar Masken 2a, 2b, die li
nearsymmetrisch zur gedachten Linie 10 angeordnet sind, die
sich in Resonatorlängsrichtung des unter Verwendung von se
lektivem Aufwachsen hergestellten optischen Halbleiterbauele
mentes, auf der Oberfläche des Substrates, auf der die Halb
leiterschicht selektiv aufgewachsen werden soll, erstreckt.
Hier sind die Masken 2a und 2b derart angeordnet, daß ihre
Kanten, die sich wechselseitig gegenüberliegen, beide zur ge
raden Linie 10 parallel sind. Dementsprechend ist die Beab
standung der Masken (die Maskenöffnungsweite) W₀ in Resona
torlängsrichtung konstant. Weiterhin verjüngen sich die Brei
ten Wm der das Maskenpaar bildenden Masken 2a, 2b in Richtung
senkrecht zur Resonatorlängsrichtung beide von einer bestimm
ten Position der Maske an in Resonatorlängsrichtung, bei
spielsweise vom Verbindungspunkt des die Laserdiode bildenden
Bereichs 3 und des den optischen Wellenleiter bildenden Be
reichs 4, zu einem Seitenende der Maske in Resonatorlängs
richtung hin. Auf der anderen Seite ist die Breite Wm der das
Maskenpaar bildenden Masken 2a, 2b in Richtung senkrecht zur
Resonatorlängsrichtung in dem Bereich 3, der die Laserdiode
(LD) bildet, vom Verbindungspunkt des Bereiches 3 und des Be
reiches 4 bis zum anderen Ende der Maske in Resonatorlängs
richtung konstant.
Fig. 2a und Fig. 2b zeigen ein Profil der relativen Aufwachs
rate in Resonatorlängsrichtung im Zentrum der Maskenöffnungs
breite, wenn eine Halbleiterschicht unter Verwendung der in
Fig. 1 gezeigten Maske selektiv auf ein Substrat aufgewachsen
wird. Die Abmessungen des Maskenmusters sind wie folgt:
Die Maskenbeabstandung (Öffnungsweite) W₀ beträgt 24 µm, die Länge L₁ der Maske des die Laserdiode (LD) bildenden Bereichs beträgt 500 µm, die Länge L₂ der die optische Wellenleiterlinse bildenden Bereichs (der sich verjün gende Bereich) beträgt 500 µm, und die maximale Masken breite Wma beträgt 200 µm.
Die Maskenbeabstandung (Öffnungsweite) W₀ beträgt 24 µm, die Länge L₁ der Maske des die Laserdiode (LD) bildenden Bereichs beträgt 500 µm, die Länge L₂ der die optische Wellenleiterlinse bildenden Bereichs (der sich verjün gende Bereich) beträgt 500 µm, und die maximale Masken breite Wma beträgt 200 µm.
Fig. 2b zeigt, daß die relative Aufwachsrate der Halbleiter
aufwachsschicht in Resonatorlängsrichtung im sich verjüngen
den Bereich der Maske kleiner ist als in dem die Laserdiode
(LD) bildenden Bereich und daß die Verringerung der relativen
Aufwachsrate in Abhängigkeit von der Verringerung der Masken
breite geschieht. Hierbei beträgt die maximale Aufwachsrate
(Erhöhung der Aufwachsgeschwindigkeit) im Bereich des die La
serdiode bildenden Bereichs ungefähr 6 und die Differenz zwi
schen dieser und der Aufwachsrate (Erhöhung der Aufwachsge
schwindigkeit) am Ende des Linsenbereichs, das heißt die se
lektive Aufwachsrate ist ungefähr 5,5. Mit anderen Worten ist
eine Schichtdickendifferenz vom Faktor 5,5 zwischen dem dünn
sten Bereich des Linsenbereichs und dem dicksten Bereich des
Laserdiodenbereichs vorhanden.
Um die Leistungsfähigkeit der Laserdiode und der optischen
Wellenleiterlinse, die das integrierte Halbleiterbauelement
bilden, zu erhöhen, ist es notwendig, das Schichtdickenprofil
der jeweils durch das selektive Aufwachsen gebildeten Schich
ten in Resonatorlängsrichtung mit hoher Präzision einzustel
len. Wenn sowohl Maskenbreite als auch die Maskenbeabstandung
(Öffnungsweite der Maske) wie beim Stand der Technik zur Ein
stellung des Schichtdickenprofils der Aufwachsschichten geän
dert werden, gibt es eine Vielzahl von zu steuernder Parame
ter und das Design des Maskenmusters ist kompliziert. Demge
genüber wird bei diesem Ausführungsbeispiel die Maskenbeab
standung konstant gehalten und es wird nur die Maskenbreite
zur Steuerung des Schichtdickenprofils der Aufwachsschicht
verändert, so daß das Design eines Maskenmusters, das in der
Lage ist eine Schichtdickeneinstellung mit hoher Präzision zu
gewährleisten, leicht ausgeführt werden kann.
Wie oben beschrieben wird bei der selektiven Maske dieses
ersten Ausführungsbeispiels nur die Maskenbreite in einer
sich verjüngenden Form bei einer konstanten Maskenbeabstan
dung verkleinert, so daß die relative Aufwachsrate der Halb
leiterschicht, die kristallin auf das Substrat ausgewachsen
wird, in Resonatorlängsrichtung gesteuert, bzw. eingestellt
wird. Daher wird das Design eines Maskenmusters, das das
Schichtdickenprofil mit hoher Präzision zu steuern, bzw. ein
zustellen in der Lage ist, erleichtert.
Nachfolgend wird ein Herstellungsprozeß eines optischen Halb
leiterbauelementes, das integriert eine Laserdiode und eine
optische Wellenleiterlinse auf dem selben Substrat unter Ver
wendung der selektiven Maske dieser ersten Ausführungsform
aufweist, beschrieben.
Zunächst wird ein ungefähr 100 nm dicker SiO₂-Film auf eine
(100) Oberfläche eines vorbehandelten InP-Substrates vom n-
Typ aufgebracht und eine Schutzschicht wird darauf aufplat
tiert. Das Maskenmuster dieser ersten Ausführungsform wird
mittels Fotolithographie auf diese Schutzschicht übertragen
und entwickelt. Daraufhin wird der SiO₂-Film geätzt, um eine
selektive Maske auszubilden. Das InP-Substrat, auf dem das
Maskenmuster ausgebildet wird, wird unter Verwendung einer
auf Ätzung basierenden Säure vorbehandelt und daraufhin in
eine MOCVD-Anlage (Metal Organic Chemical Vapor Deposition)
eingeführt, um das Aufwachsen der Halbleiterschichten durch
zuführen. Das Aufwachsen wird in der Abfolge einer ersten um
gebenden, 100 nm dicken InP-Schicht vom n-Typ, der aktiven
Schicht vom Vielfachquantentopf-Typ mit sieben Paaren von
Barriere-Schichten, die InGaAsP mit einer Zusammensetzung
umfassen, die zu einer Fotolumineszenzwellenlänge λ PL von
1,10 µm korrespondiert und einer Schichtdicke von 2,5 nm und
Topfschichten, die InGaAsP mit einer Zusammensetzung umfas
sen, die einer Fotolumineszenzwellenlänge λ PL von 1,37 µm
entspricht und mit einer Schichtdicke von 2 nm, der zweiten
umgebenden, 100 nm dicken InP-Schicht vom p-Typ und die 50 nm
dicke InGaAs-Kontaktschicht vom p-Typ durchgeführt. Die Ge
samtdicke der aufgewachsenen Schichtdicke im Bereich oberhalb
des Maskenbereichs, der sich verjüngend ausgebildet ist, wird
ungefähr 800 nm, was näherungsweise der Gesamtsumme der oben
beschriebenen Schichtdicken entspricht, da der Effekt der
Aufwachsratenerhöhung klein ist. Die relative Aufwachsrate
nimmt dann in Richtung auf den die Laserdiode (LD) bildenden
Bereich bis auf einen Faktor von ungefähr 5,5 zu und die to
tale Schichtdicke in dem die Laserdiode bildenden Bereich
wird ungefähr 1540 nm. Nach dem selektiven Aufwachsprozeß
wird die selektive Aufwachsmaske entfernt.
In Fällen, in denen es notwendig ist, den gesamten Wellenlei
ter als schmalen Streifen auszubilden, wird ein streifenför
miger dielektrischer Film nach dem selektiven Aufwachsprozeß
auf den aufgewachsenen Schichten angeordnet. Unter Verwendung
dieses streifenförmigen dielektrischen Films als Maske werden
die gesamten Schichten zu einer Mesa-Struktur geätzt und dar
aufhin werden an beiden Seiten der Mesa-Struktur unter Aus
bildung einer Thyristor-Struktur InP-Schichten von hohem Wi
derstandswert oder eine Vielzahl von InP-Schichten vom Lei
tungstyp angeformt. Bei dem in Fig. 12 gezeigten Stand der
Technik wird die Ausbildung des gesamten Wellenleiters in ei
ner schmalen Streifenform unter Verwendung eines solchen Me
sa-Ätzens und einbettendem Aufwachsen durchgeführt.
Nach dem selektiven Aufwachsprozeß und dem Prozeß des Ausbil
dens eines schmalen Streifens werden eine n-seitige Elektrode
und eine p-seitige Elektrode jeweils auf der Rückseite des
Substrates und auf der Kontaktschicht ausgebildet und die
Kristallscheibe wird durch Trennungen bzw. Spaltungen in
Chips unterteilt, so daß die optischen Halbleiterbauelemente
fertiggestellt sind.
Nebenbei bemerkt kann das Trennen bzw. Spalten, das die Reso
natorflächen der Vorrichtung ausbildet, an der Stelle der
zweifach punktierten Linie 40 durchgeführt werden, wo sich
das Ende der selektiven Maske, wie aus Fig. 4 ersichtlich,
befindet. Die Trennung bzw. Spaltung kann auch am Ort der
zweifach punktierten Linie 41 durchgeführt werden, die sich
relativ zum Ende der selektiven Maske, noch etwas weiter au
ßerhalb, befindet.
Die Funktion des optischen Halbleiterbauelementes, das inte
griert die Laserdiode und die optische Wellenleiterlinse auf
dem selben Substrat aufweist und das unter Verwendung der se
lektiven Aufwachsmaske der ersten Ausführungsform hergestellt
wurde, ist die gleiche wie in dem herkömmlichen in Fig. 12
gezeigten Bauelemente.
Speziell wird lichtemittierende Rekombination von Ladungsträ
gern in der aktiven Vielfachquantentopfschicht des Laserdio
denbereichs hervorgerufen, so daß Laseroszillation auftritt,
wenn ein vorwärts gerichteter Strom an den pn-Übergang über
die p-seitige und die n-seitige Elektrode angelegt wird. Dann
ist in der Laserdiode ein ausreichender Lichteinschluß gege
ben. Der Anteil von in die obere und untere umgebende Schicht
austretenden Lichts ist gering und ein größerer Anteil des
Laserlichtes breitet sich in einem Zustand aus, in dem es im
Wellenleiter eingeschlossen ist. Das Laserlicht, das von der
Fläche an der Seite des optischen Wellenleiterlinsenbereichs
emittiert wird, weist einen hohen Anteil an in die obere und
untere Schicht austretenden Lichtes auf. Dies liegt daran,
daß der Vielfachtopfwellenleiter eine geringe Schichtdicke
aufweist, je näher man sich an der Fläche des Wellenleiter
linsenbereichs befindet, und sich das Laserlicht im Wellen
leiter in einem Zustand von schwachem Einschluß ausbreitet.
Weiterhin ist der austretende Anteil des Lichts umso größer,
je näher die betrachtete Stelle am Ende des Linsenbereiches
liegt. Dementsprechend weist das von der Seite, an dem die
optische Wellenleiterlinse vorgesehen ist, emittierte Licht
eine Spot- bzw. Fleckgröße auf, welche größer ist als die
Austrittsspotgröße von Strahlungslicht von der Fläche an der
Seite, an der die optische Wellenleiterlinse nicht vorgesehen
ist. Deshalb wird der Beugungseffekt beim Austritt des
Strahls gering und der Verbreitungswinkel des Strahls von
Strahlungslicht an der Fläche der Seite, wo die optische Wel
lenleiterlinse vorgesehen ist, wird ungefähr 2,5 bis 5°, was
kleiner ist als der Verbreiterungswinkel des Strahls von
Strahlungslicht an der Fläche der Seite, wo die optische Wel
lenleiterlinse nicht vorgesehen ist, wobei der Winkel hier
ungefähr 10 bis 15° beträgt.
Wie oben beschrieben wird durch das Durchführen des selekti
ven Aufwachsprozesses unter Verwendung des Musters der selek
tiven Aufwachsmaske des ersten Ausführungsbeispiels der
Strahlungswinkel des vom Linsenbereich emittierten Laser
lichts durch dessen Linseneffekt verkleinert. Die Strahlauf
weitung am Linsenbereich kann im Gegensatz zu dem von der an
deren Fläche emittierten Licht, wo die Linse nicht ausgebil
det ist, unterdrückt werden, so daß eine hohe Einkopplungsef
fizienz aufweisende Verbindung mit einer optischen Faser
leicht durchgeführt werden kann.
Hierbei sollte, um einen möglichst großen optischen Linsenef
fekt zu erreichen, der Unterschied in der Schichtdicke zwi
schen dem dünnsten Bereich der Linse und dem dicksten Bereich
so groß wie möglich gemacht werden. Wenn jedoch nur, um die
Dicke der Halbleiterschichten zu erhöhen, die Maskenbreite
vergrößert wird, wird eine Erhöhung von polykristallinen
Körnern, die auf der Maske gebildet werden, hervorgerufen, so
daß die Maskenbreite so klein wie möglich ausgelegt werden
sollte. Dementsprechend ist es von Vorteil, daß die Erhöhung
der Dickendifferenz dadurch hervorgerufen wird, daß die Mas
kenbeabstandung in der Bestrebung, die sich auf der Maske
bildenden polykristallinen Körner zu reduzieren, schmal
ausgelegt wird. In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist, da
die Maskenbeabstandung konstant gehalten wird, ein solches
Design relativ einfach.
Darüber hinaus kann, wenn die Maskenöffnungsweite zur Breite
der Mesa-Ätzung gleich gemacht wird, die in einem späteren
Prozeß durchgeführt wird, die Mesa-Struktur gleichzeitig mit
dem selektiven Aufwachsprozeß durchgeführt werden, so daß der
Prozeß des Mesa-Ätzens überflüssig wird und die Herstellungs
kosten im Vergleich zu einem Fall, in dem die Maske nach dem
Stand der Technik verwendet wird, geringer werden.
In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist die Konfiguration
der selektiven Maske in dem Bereich, in dem die Breite der
Maske in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung der
selektiven Maske graduell verkleinert wird so, daß eine
rechtwinklige Dreiecksform gebildet wird, das heißt eine
Anordnung, in der die Breite in der Richtung senkrecht zur
Resonatorlängsrichtung in einer sich verjüngenden Form linear
verkleinert wird und die Breite an der schmalsten Stelle nä
herungsweise null ist. Auf diese Weise wird, dadurch daß die
Breite an der schmalsten Stelle näherungsweise null gemacht
wird, die Schichtdickendifferenz zwischen dem dünnsten Be
reich der Linse und dem dicksten Bereich groß. Jedoch muß die
Breite des schmalsten Bereichs nicht unbedingt näherungsweise
null gemacht werden. Beispielsweise kann der schmalste Be
reich, wie in Fig. 5 gezeigt, eine gewisse Breite aufweisen.
In diesem Fall kann, da die selektive Aufwachsschicht an die
ser Stelle nicht ausreichend durch den Effekt der Erhöhung
der Aufwachsgeschwindigkeit betroffen wird und die Schicht
dicke dünn ist, die Schichtdickendifferenz zwischen dem dünn
sten Bereich der Linse und dem dicksten Bereich dadurch er
höht werden, daß die Spaltung an der Stelle der zweifach
punktierten Linie 50 durchgeführt wird, die im Vergleich zur
Position der Enden der selektiven Masken 2c, 2d weiter außer
halb vorgesehen ist.
Das in Fig. 2b als Designwert gezeigte Profil ist ein Profil
der relativen Aufwachsrate der Halbleiterschicht in Resona
torlängsrichtung, das bei einem Design zur Herstellung eines
optischen Halbleiterbauelementes, das integriert eine opti
sche Wellenleiterlinse und eine Laserdiode (LD) aufweist, er
wünscht ist. Wie in Fig. 2b gezeigt ist, entspricht bei Ver
wendung der selektiven Aufwachsmaske der ersten Ausführungs
form das Profil der relativen Aufwachsrate in Resonatorlängs
richtung nur unvollständig dem Profil des Designwertes.
Bei dem selektiven Aufwachsverfahren unter Verwendung der di
elektrischen Maske besteht, da die zweidimensionale Diffusion
des Aufwachsmaterials auf der Maske ausgenützt wird, die Ten
denz, daß die relative Aufwachsrate im Grunde im zentralen
Bereich der Maske in Resonatorlängsrichtung am größten wird.
Wenn auf der anderen Seite die Maskenbreite linear gemäß dem
Profil des Designwertes wie bei diesem ersten Ausführungsbei
spiel geändert wird, entsteht wie in Fig. 2b gezeigt eine Ab
weichung zwischen dem Profil der relativen Aufwachsrate in
Resonatorlängsrichtung und dem geplanten Profil, nämlich dem
Profil des Designwertes. Dies liegt daran, daß der oben er
wähnte Effekt der Erhöhung der relativen Aufwachsrate im zen
tralen Bereich in der Resonatorlängsrichtung der Maske zu der
durch die Änderung der Maskenbreite hervorgerufenen Änderung
der relativen Aufwachsrate zu addieren ist. Dementsprechend
ist ein Design erforderlich, das den oben erwähnten Erhö
hungseffekt der relativen Aufwachsrate im zentralen Bereich
in der Resonatorlängsrichtung der oben beschriebenen Maske
berücksichtigt, um ein relatives Aufwachsprofil wie geplant
(vgl. Designwert) zu erhalten.
Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
stellt eine selektive Maske bereit, die ein Profil der rela
tiven Aufwachsrate erreicht, das unter Berücksichtigung des
Effekts der relativen Aufwachsrate im zentralen Bereich in
Resonatorlängsrichtung der Maske näher am Designwert liegt.
Fig. 3a ist eine Draufsicht, die eine selektive Maske gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt. Fig. 3b ist ein Diagramm, das das Profil der relativen
Aufwachsrate in Resonatorlängsrichtung im zentralen Bereich
der Maskenöffnung zeigt, wenn die Halbleiterschicht selektiv
unter Verwendung der selektiven Aufwachsmaske wie in Fig. 3a
gezeigt auf das Substrat aufgewachsen wird. In diesen Figuren
bezeichnen die gleichen Bezugsziffern die selben oder ent
sprechende Elemente wie die in Fig. 2a gezeigten. Die Bezugs
ziffern 12a, 12b bezeichnen selektive Aufwachsmasken, die Be
zugsziffern 13a, 13b bezeichnen herausgenommene Bereiche der
Maskenbreite, die an den sich verjüngenden Bereichen der Mas
ken 12a, 12b vorgesehen sind. Die Bezugsziffern 14a, 14b be
zeichnen herausgenommene Bereiche der Maskenbreite, die je
weils an den die Laserdiode bildenden Bereichen der Maske
12a, 12b vorgesehen sind.
Das Profil der relativen Aufwachsrate in Resonatorlängsrich
tung, das durch selektives Aufwachsen unter Verwendung der
selektiven Maske der ersten Ausführungsform erhalten wurde,
weist näherungsweise bereits die geplanten Werte zu beiden
Endseiten des sich verjüngenden Bereichs auf und übersteigt
die geplanten Werte im zentralen Bereich des sich verjüngen
den Bereichs im sich verjüngenden Bereich der Maske. Daraus
ist ersichtlich, daß es ausreicht, bei der Maskenbreite des
zentralen Bereiches krummlinig die Breite, die dem Erhöhungs
betrag entspricht, von der zu ändernden, sich linear verjün
genden Maske abzuziehen. In dem für die Laserdiode vorgesehe
nen Bereich kann Gleiches zugrunde gelegt werden und es
reicht aus, die Maskenbreite im zentralen Bereich des für La
serdiode vorgesehenen Bereichs zu verringern.
Bei der selektiven Maske gemäß der zweiten in Fig. 3a ge
zeigten Ausführungsform ist die Anordnung der selektiven Mas
ke der ersten Ausführungsform gemäß den oben beschriebenen
Überlegungen geändert.
Durch die wie oben beschriebene Veränderung der Konfiguration
der selektiven Maske kann der Effekt der Erhöhung der relati
ven Aufwachsrate im zentralen Bereich in Resonatorlängsrich
tung der Maske kompensiert werden und es kann, wie durch ⚫ in
Fig 3b gezeigt ein Profil der relativen Aufwachsrate erhalten
werden, das dem geplanten Profil, bzw. dem Designwert besser
angenähert ist. In der Fig. 3b wird das Profil der relativen
Aufwachsrate in Resonatorlängsrichtung das durch selektives
Aufwachsen unter Verwendung der selektiven Maske der ersten
Ausführungsform erhalten wird durch ○ zu Vergleichszwecken
gezeigt.
Solches stückweises Entfernen der Maskenbreite trägt zu der
hohen Reduzierung des Lichtstrahlungsverlust des Wellenlei
terbereichs bei und zur Erhöhung der grundlegenden Leistungs
fähigkeit der Linse des optischen Halbleiterbauelementes,
welches durch selektives Aufwachsen unter Verwendung einer
solchen Maske hergestellt wird. Weiterhin bringt es einen
großen Effekt im Hinblick auf die Verbesserung der Laserei
genschaften aufgrund der gleichförmiger ausgebildeten
Schichtdicke und der Zusammensetzung der Aufwachsschicht in
der Richtung des optischen Wellenleiters des die Laserdiode
bildenden Bereichs mit sich, das heißt eine Reduzierung im
Oszillatorschwellenstrom und im Betriebsstrom, eine Stabili
sierung der Oszillatorwellenlänge und eine Erhöhung der in
ternen Effizienz des Bauelements.
Fig. 6 ist eine Draufsicht zur Erläuterung der selektiven
Maske gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In der Figur bezeichnen die selben Bezugsziffern
die gleichen oder entsprechenden Elemente wie in Fig. 2a. Die
Bezugsziffern 22a, 22b bezeichnen eine selektive Maske gemäß
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die
zweifach punktierte Linie 30 zeigt die Trennungs- bzw. Spal
tungsstelle.
Die selektive Maske dieser dritten Ausführungsform weist eine
solche Konfiguration auf, daß zwei selektive Masken der zwei
ten Ausführungsform miteinander an ihren Rückseiten verbunden
sind (vgl. Fig. 6). Mit anderen Worten sind bei der selekti
ven Maske dieser dritten Ausführungsform die entsprechenden
Masken 22a, 22b, die ein Maskenpaar bilden, mit sich verjün
genden Bereichen an beiden Enden in Resonatorlängsrichtung
versehen.
Durch Ausbilden der selektiven Masken in einer derartigen An
ordnung kann der optische Wellenleiter für zwei optische
Halbleiterbauelemente durch einen selektiven Aufwachsprozeß
unter Verwendung eines Paares von selektiven Masken ausgebil
det werden. Weiter wird insbesondere das Profil der Schicht
dicke der Halbleiterschicht in Resonatorlängsrichtung, die
selektiv aufgewachsen wird, im Bereich 33 und im Bereich 35
gleichmäßig, wenn selektives Aufwachsen unter Verwendung der
selektiven Maske dieser dritten Ausführungsform durchgeführt
wird. Gleichzeitig wird sie in einer sich verjüngenden Form
zu den Enden des Bereichs 34 und des Bereichs 36 hin dünn.
Durch Spalten und Trennen am Ort der zweifach punktierten Li
nie 30 werden daraufhin zwei optische Halbleiterbauelemente
31, 32 erhalten. Bei dem optischen Halbleiterbauelement 31
wird der Bereich 33 der die Laserdiode bildende Bereich und
der Bereich 34 wird der optische Wellenleiterlinsenbereich.
Bei dem optischen Halbleiterbauelement 32 wird der Bereich 35
der Laserdiodenbereich und der Bereich 36 wird der Bereich
der optischen Wellenleiterlinse.
Bei der selektiven Maske dieser dritten Ausführungsform sind
sich verjüngende Bereiche zu beiden Enden in Resonatorlängs
richtung vorgesehen. Daher kann die Schichtdicke der Halblei
terschicht, die den optischen Wellenleiter für zwei optische
Halbleiterbauelemente bildet, durch ein Paar von selektiven
Masken eingestellt werden.
Fig. 7 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Herstellungs
verfahrens eines optischen Halbleiterbauelementes nach einer
vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und zur
Erläuterung eines optischen Halbleiterbauelementes, das unter
Verwendung dieses Herstellungsverfahrens hergestellt wurde.
In der Figur bezeichnen die Bezugsziffern 10a-10f gedachte
gerade Linien, die sich in Resonatorlängsrichtung erstrecken
und jeweils äquidistant beabstandet sind. Die Bezugsziffern
52a-52l bezeichnen selektive Masken, die jeweils linearsymme
trisch angeordnete Maskenpaare bilden mit den gedachten Li
nien 10a-10f als deren Symmetriezentrum. Hierbei weisen die
Breiten der Maskenpaare in der Richtung senkrecht zur Resona
torlängsrichtung jeweils die gleichen Breiten auf.
Wenn die selektiven Masken der ersten Ausführungsform jeweils
parallel zueinander auf dem Substrat 1 angeordnet werden,
können, wie in Fig. 7 gezeigt, Halbleiterschichten, die opti
sche Wellenleiter bilden, selektiv aufgewachsen werden, so
daß die Struktur, in der eine Vielzahl von optischen Wellen
leitern mit einer Halbleiterschicht von einem gewünschten
Schichtdickenprofil in Resonatorlängsrichtung parallel zuei
nander angeordnet ist, leicht hergestellt werden kann. Daher
kann nach dieser vierten Ausführungsform ein optisches Halb
leiterbauelement vom Array-Typ, bei dem eine Vielzahl von
Halbleiterlaserelementen, die jeweils eine optische Wellen
leiterlinse integriert aufweisen, parallel zueinander ange
ordnet sind, relativ leicht hergestellt werden.
Das optische Halbleiterbauelement, das nach dem Herstellungs
verfahren eines optischen Halbleiterbauelementes dieser vier
ten Ausführungsform hergestellt ist, weist eine Anordnung
auf, in der eine Vielzahl von zueinander dicht benachbarten
Halbleiterlaserelementen, die jeweils eine optische Wellen
leiterlinse aufweisen, vorgesehen ist. Da die Emissions-Auf
weitungswinkel der von den entsprechenden Laserelementen
emittierten Laserstrahlen klein sind, ist es möglich, die von
den entsprechenden Laserelementen emittierten Laserstrahlen
mit einer Vielzahl von optischen Fasern ohne Verwendung von
sphärischen Linsen zu koppeln. Ein optischen Einkoppelmodul
zur Informationsübertragung unter Verwendung einer Vielzahl
von optischen Signalen kann unter relativ geringen Kosten er
halten werden.
Bei dieser vierten Ausführungsform wurde die Konfiguration
der jeweiligen selektiven Masken entsprechend der Konfigura
tion der selektiven Masken der ersten Ausführungsform ge
wählt. Die Konfiguration der jeweiligen selektiven Masken
kann aber auch dem zweiten oder dritten Ausführungsbeispiel
entsprechen.
Fig. 8 ist ein Diagramm zur Erläuterung des Herstellungsver
fahrens eines optischen Halbleiterbauelementes gemäß einer
fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und zur
Erläuterung eines optischen Halbleiterbauelementes das unter
Verwendung dieses Herstellungsverfahrens hergestellt wurde.
In der Figur bezeichnen die selben Bezugsziffern gleiche oder
entsprechende Elemente wie die in Fig. 7 gezeigten. In der
Figur bezeichnen die Bezugsziffern 62a-62l selektive Masken,
die Maskenpaare bilden, die linearsymmetrisch zu den gedach
ten geraden Linien 10a-10f als ihren Symmetriezentren ange
ordnet sind. Hier sind die Breiten in Richtung senkrecht zur
Resonatorlängsrichtung in den die Laserdioden bildenden Be
reichen der Maskenpaare sukzessiv in Richtung des Pfeiles 70
verringert.
Mit dem Anordnen einer Vielzahl von selektiven Masken pa
rallel zueinander, die unterschiedliche Breite in der Rich
tung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung in den die Laserdi
oden bildenden Bereichen der Maske aufweisen, werden wie in
Fig. 8 gezeigt, Halbleiterschichten, die optische Wellenlei
ter ausbilden, selektiv aufgewachsen, so daß die Struktur, in
der eine Vielzahl von optischen Wellenleitern, die eine Halb
leiterschicht mit gewünschtem Schichtdickenprofil umfassen,
in Resonatorlängsrichtung parallel zueinander angeordnet ist,
leicht hergestellt werden kann. Dementsprechend kann gemäß
den Herstellungsverfahren des optischen Halbleiterbauelemen
tes nach dieser fünften Ausführungsform ein optisches Halb
leiterbauelement vom Array-Typ relativ leicht hergestellt
werden, bei dem eine Vielzahl von Halbleiterlaserelementen,
die jeweils eine optische Wellenleiterlinse aufweisen, paral
lel zueinander integriert sind.
Bei dieser fünften Ausführungsform sind die Breiten in Rich
tung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung einer Vielzahl von
parallel zueinander angeordneten Masken in dem die Laserdiode
bildenden Bereich voneinander verschieden und die relativen
Aufwachsraten der Wellenleiterbereiche sind ebenfalls vonein
ander verschieden, so daß die Dicke der Topfschicht des Viel
fachquantentopf-Wellenleiters sich für die jeweiligen Ele
mente ändert. Dadurch wird ein Array erreicht, das unter
schiedliche Oszillationswellenlängen für die jeweiligen Ele
mente aufweist.
Das optische Halbleiterbauelement, das durch das Herstel
lungsverfahren eines optischen Halbleiterbauelementes gemäß
dieser fünften Ausführungsform hergestellt ist, weist einen
Aufbau auf, in dem eine Vielzahl von jeweils mit einer opti
schen Wellenleiterlinse ausgestatteten Halbleiterlaserelemen
ten, die jeweils eine voneinander verschiedene Wellenlänge
aufweisen, zueinander in direkter Nachbarschaft angeordnet
sind. Dabei sind die Emissionsverbreiterungswinkel der Laser
strahlen, die von den entsprechenden Laserelementen emittiert
werden, gering. Daher ist es möglich, eine Vielzahl von La
serstrahlen, die von den entsprechenden Laserelementen emit
tiert werden, in eine Vielzahl von optischen Fasern ohne die
Verwendung einer sphärischen Linse einzukoppeln. Es kann ein
optisches Einkoppelmodul zur Informationsübertragung, das
eine Vielzahl von optischen Signalen verschiedener Wellen
länge verwendet, unter relativ geringen Kosten erhalten wer
den.
Obwohl bei der oben beschriebenen Ausführungsform die Konfi
guration der jeweiligen selektiven Masken der Konfiguration
der selektiven Maske der ersten Ausführungsform entsprach,
kann hierfür auch die Konfiguration der zweiten oder dritten
Ausführungsform verwendet werden.
Claims (11)
1. Selektive Maske zur Verwendung für das Ausbilden einer
Halbleiterschicht durch gebietsselektives Aufwachsen,
wobei die Halbleiterschicht einen in etwa streifenförmi
gen Wellenleiter bildet, der zwischen einem Paar von Re
sonatorflächen eines optischen Halbleiterbauelementes
angeordnet ist, das integriert eine Laserdiode und eine
optische Wellenleiterlinse in der Resonatorlängsrichtung
(10) zwischen den Resonatorflächen zusammenhängend auf
weist, die folgendes umfaßt:
- - ein Paar von aus dielektrischem Material gebildeten Filmen (2a, 2b), die auf einer Oberfläche eines Substrates (1), auf dem die den optischen Wellen leiter bildende Halbleiterschicht aufgewachsen wird, wobei das Paar von dielektrischen Filmen in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfiguration relativ zu einer gedachten Linie, die sich in Reso natorlängsrichtung (10) auf der Oberfläche des Sub strates (1) erstreckt, aufweist;
- - wobei die einander gegenüberliegenden Kanten der dielektrischen Filme (2a, 2b) zu der gedachten Linie parallel sind;
- - wobei die Breiten der dielektrischen Filme (2a, 2b) in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10) beide graduell gegen das Ende der Filme (2a, 2b) in Resonatorlängsrichtung (10) von einer ersten vorbestimmten Position in der Resonatorlängsrich tung (10) der Filme (2a, 2b) kleiner werden.
2. Selektive Maske nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Konfiguration der Bereiche der dielektrischen Filme
(2a, 2b), deren Breiten in Richtung senkrecht zur Reso
natorlängsrichtung (10) in Resonatorlängsrichtung (10)
graduell kleiner werden, die Form von rechtwinkligen
Dreiecken annimmt.
3. Selektive Maske nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Konfiguration der Bereiche der dielektrischen Filme
(12a, 12b), deren Breiten in Richtung senkrecht zur Re
sonatorlängsrichtung (10) in Resonatorlängsrichtung (10)
graduell kleiner werden, eine Konfiguration ist, bei der
die Hypothenusen der rechtwinkligen Dreiecke entfernt
sind.
4. Selektive Maske nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breiten der dielektrischen Filme (22a, 22b) in Rich
tung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10) beide je
weils zu den entgegengesetzten Enden der Filme (22a,
22b) in Resonatorlängsrichtung (10) von einer zweiten
vorbestimmten Position her kleiner werden, wobei diese
Position näher an den entgegengesetzten Enden in Resona
torlängsrichtung (10) der Filme (22a, 22b) ist, als die
erste vorbestimmte Position bezogen auf die Resonator
längsrichtung (10) der Filme (22a, 22b).
5. Selektive Maske nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Bereiche der dielektrischen Filme (2a,
2b) in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung
(10), die von den Bereichen, deren Breiten in Richtung
senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10) graduell klei
ner werden, verschieden sind, jeweils von dem einen bis
zum anderen Ende dieser Bereiche in Resonatorlängsrich
tung (10) konstant ist.
6. Selektive Maske nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bereiche der dielektrischen Filme (12a, 12b) in
Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10), die
von den Bereichen, deren Breiten in Richtung senkrecht
zur Resonatorlängsrichtung (10) graduell kleiner werden,
verschieden sind, an beiden Enden konstante Breiten und
im zentralen Bereich dazwischen in Resonatorlängsrich
tung (10) eine geringere Breite aufweisen im Vergleich
zur Breite an den Enden.
7. Selektive Maske zur Verwendung für das Ausbilden einer
Halbleiterschicht unter gebietsselektivem Aufwachsen,
wobei die Halbleiterschicht einen optischen Wellenleiter
eines optischen Halbleiterelementes bildet, das ein Paar
von Resonatorflächen und einen streifenförmigen Wellen
leiter die Resonatorflächen verbindend angeordnet auf
weist, und das eine Schichtdicke der Halbleiterschicht,
die den optischen Wellenleiter bildet, aufweist, die je
nach Position in Resonatorlängsrichtung (10) verschieden
ist, wobei die Maske folgendes umfaßt:
- - ein Paar von Filmen (2a, 2b) aus dielektrischem Ma terial, die auf einer Oberfläche eines Substrates (1) angeordnet sind, auf dem eine Halbleiter schicht, die den optischen Wellenleiter bildet, aufgewachsen wird, wobei das Paar von dielektri schen Filmen (2a, 2b) in Draufsicht linearsymme trisch zu einer gedachten Linie, die sich in Reso natorlängsrichtung (10) auf dem Substrat (1) er streckt, angeordnet ist;
- - wobei die einander gegenüberliegenden Kanten der dielektrischen Filme (2a, 2b) zu der gedachten Li nie parallel angeordnet sind; und
- - wobei die Breiten der dielektrischen Filme (2a, 2b) in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10) beide graduell in Richtung zu den Enden der Filme (2a, 2b) in Resonatorlängsrichtung (10) von einer vorbestimmten Position in Resonatorlängsrich tung (10) der Filme (2a, 2b) derart graduell klei ner werden, daß die Breiten an ihren Enden nähe rungsweise null betragen.
8. Verfahren zur Herstellung eines optischen Halbleiterbau
elementes, das integriert eine Laserdiode und eine opti
sche Wellenleiterlinse zwischen einem Paar von Resona
torflächen zusammenhängend in Resonatorlängsrichtung
aufweist, das die folgenden Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer selektiven Maske auf einem Substrat (1), die ein Paar von dielektrischen Filmen (2a, 2b) in einer Konfiguration umfaßt, die in Drauf sicht linearsymmetrisch relativ zu einer sich in Resonatorlängsrichtung (10) erstreckenden gedachten Linie auf der Oberfläche des Substrates (1) ange ordnet sind, wobei die Kanten der dielektrischen Filme (2a, 2b) einander gegenüberliegend und zu der gedachten Linie parallel angeordnet sind, und wobei die Breiten der Filme (2a, 2b) aus dielektrischem Material in Richtung senkrecht zur Resonatorlängs richtung (10) zu den Enden einer Seite der Filme (2a, 2b) von einer vorbestimmten Position in Reso natorlängsrichtung (10) graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht, die auf dem Substrat (1) einen optischen Wellenleiter für das optische Halbleiterbauelement unter Verwendung der selektiven Maske als Maske bildet.
9. Verfahren zur Herstellung eines optischen Halbleiterbau
elementes, das integriert eine Laserdiode und eine opti
sche Wellenleiterlinse zwischen einem Paar von Resona
torflächen zusammenhängend in Resonatorlängsrichtung
(10) aufweist, das die folgenden Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer Vielzahl von selektiven Masken (52a-52l) auf einem Substrat (1) mit einer Vielzahl von dielektrischen Filmen (52a-52l), die jeweils in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfiguration relativ zu einer gedachten Resonatorlängsrichtung (10a-10f) auf der Oberfläche des Substrates (1) er streckenden Linie aufweisen, wobei die Kanten der dielektrischen Filme (52a-52l) eines Paares jeweils einander gegenüberliegend angeordnet und beide je weils parallel zu der gedachten Linie sind, wobei die Breiten in Richtung senkrecht zur Resonator längsrichtung (10a-10f) der Filme (52a-52l) aus di elektrischem Material in Resonatorlängsrichtung (10a-10f) der Masken (52a-52l) von einer vorbe stimmten Position in Resonatorlängsrichtung (10a-10f) der jeweils parallel zueinander angeordneten Filme (52a-52l) graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung von optischen Wellenleitern für das optische Halb leiterbauelement auf dem Substrat (1) unter Verwen dung der selektiven Masken (52a-52l) als Masken.
10. Optisches Halbleiterbauelement, das zwischen einem Paar
von Resonatorflächen in Resonatorlängsrichtung (10) zu
sammenhängend eine Laserdiode und eine optische Wellen
leiterlinse aufweist, wobei das Bauelement durch ein
Verfahren hergestellt ist, das die folgenden Schritte
umfaßt:
- - Ausbilden einer selektiven Maske auf einem Substrat (1), wobei die Maske ein Paar von dielektrischen Filmen (2a, 2b) in einer Konfiguration umfaßt, die in Draufsicht linearsymmetrisch zu einer gedachten Linie ist, die sich in Resonatorlängsrichtung (10) auf der Oberfläche des Substrates (1) erstreckt, wobei die Kanten der dielektrischen Filme (2a, 2b) einander gegenüberliegend angeordnet und zur ge dachten Linie parallel sind, und wobei die Breiten der Filme (2a, 2b) aus dielektrischem Material in der Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10) zu der einen Endseite der Filme (2a, 2b) in Resonatorlängsrichtung (10) von einer vorbestimmten Position in Resonatorlängsrichtung (10) graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung eines optischen Wellenleiters des Halbleiterbauele mentes auf dem Substrat (1) unter Verwendung einer selektiven Maske als Maske.
11. Optisches Halbleiterbauelement, das zwischen einem Paar
von Resonatorflächen integriert in Resonatorlängsrich
tung (10) zusammenhängend eine Laserdiode und eine opti
sche Wellenleiterlinse aufweist, wobei das Bauelement
durch ein Verfahren hergestellt wird, das die folgenden
Schritte umfaßt:
- - Ausbilden einer Vielzahl von selektiven Masken (52a-52l) auf einem Substrat (1), das eine Vielzahl von Paaren von dielektrischen Filmen (52a-52l) umfaßt, die in Draufsicht eine linearsymmetrische Konfiguration relativ zu einer sich in Resonatorlängsrichtung (10a-10f) erstreckenden gedachten Linie auf dem Substrat (1) aufweisen, wobei die Kanten der dielektrischen Filme (52a-52l) einander gegenüberliegend angeordnet und jeweils parallel zu der gedachten Linie sind, und wobei die Breiten der Filme (52a-52l) aus dielektrischem Material in Richtung senkrecht zur Resonatorlängsrichtung (10a-10l) zu den einen Seiten in Resonatorlängsrichtung (10a-10l) der Masken (52a-52l) von einer vorbestimmten Position in Resonatorlängsrichtung (10a-10l) der jeweils parallel zueinanderangeordneten Filme (52a-52l) graduell kleiner werden; und
- - Aufwachsen einer Halbleiterschicht zur Ausbildung von optischen Wellenleitern des optischen Halblei terbauelementes auf dem Substrat (1) unter Verwen dung der selektiven Masken (52a-52l) als Masken.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP10736395A JPH08307012A (ja) | 1995-05-01 | 1995-05-01 | 選択成長用マスク,半導体光装置の製造方法,および半導体光装置 |
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