DE19613817A1 - Förderwagen für Rollpaletten in einem Blocklager - Google Patents
Förderwagen für Rollpaletten in einem BlocklagerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G1/02—Storage devices
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- B65G1/0407—Storage devices mechanical using stacker cranes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Förderwagen zum Ein-, Um- und Auslagern
von Rollpaletten in einem Blocklager mit mindestens einer Gasse, in der der
Förderwagen verfahrbar ist, und mit einer Reihe von Kanälen, die sich zu beiden
Seiten einer Gasse in Querrichtung erstrecken, und in denen jeweils die Rollpaletten
untergebracht sind.
Es ist üblich aber nicht notwendig, daß sich Kanäle und Gasse in einer Ebene
befinden. Eine Gasse kann auch Kanäle in mehreren Ebenen bedienen.
Rollpaletten als Ladungsträger werden beim Einschieben in den Kanal zu einem
Zug mittels fester oder beweglicher Verbindungselemente gekuppelt.
In den Kanälen sollten die Rollpaletten gegen unbeabsichtigte Bewegungen z. B.
Verschiebungen durch Erschüttungen im Lagersystem gesichert werden. Diese
Sicherungen (Arretierungen) können durch Einrichtungen auf dem Förderwagen
betätigt werden.
Die Kanäle münden also in eine Gasse wie Nebenflüsse in den Hauptstrom. In der
Gasse fahren Förderwagen und nehmen bei einer bekannten Lösung jeweils die
vordere an der Gasse stehende Rollpalette aus dem Kanal ab, entkuppeln sie aus
dem Zug, transportieren sie und geben sie entweder in einem anderen Kanal oder
auf einer Rollbahn ab.
Erfindungsgemäß ist es nun auch möglich, mehrere gekuppelte Rollpaletten
gleichzeitig in einem Zug abzunehmen und geschlossen oder einzeln an
verschiedenen Stellen abzugeben. Der umgekehrte Vorgang ist ebenfalls möglich.
Damit ist ein Sortiervorgang erleichtert.
Rollpaletten 20 gibt es in verschiedenen Formen, Tragfähigkeiten und
Abmessungen, auch als Behälter, Fachregale oder mit spezifischen
Sonderlastaufnahmen, fahrbar auf Rollen oder Gleitelementen.
Neben den Kuppeleinrichtungen 21 zum Bilden eines Rollpaletten-Zugs haben die
Rollpaletten 20 in der Regel Anschlagelemente 22, an die die Verschiebungsorgane
3, 4 des Förderwagens angreifen.
Bei einer bekannten Lösung befinden sich die Anschlagelemente
(Mitnehmerzapfen) 22 an oder unter den Stirnseiten der Rollpalette 20 in einem
genau tolerierten Abstand zueinander. Dieser Abstand findet sich wieder bei dem
Verschiebungsorgan z. B. einer Rollenkette und muß auch hier genau toleriert
werden. Die Einhaltung dieser Toleranzen ist aufwendig, jedoch Voraussetzung für
einen störungsfreien Betrieb des Lagersystems und muß laufend kontrolliert werden.
Durch die Erfindung soll hier Abhilfe geschaffen werden. Erreicht wird dies dadurch,
daß auf einem in Querrichtung zur Rollpaletten-Laufrichtung verschiebbaren
Führungsbalken 2, der auf dem Rahmen des Förderwagens installiert ist, ein
Mitnehmerwagen 3 mit einer Doppelraste 4 installiert ist. Die Rasten bilden e ein
einstellbares Fenster 41 zur Aufnahme des Mitnehmerzapfens 22 der Rollpalette 20.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung beruht vor allem darin, daß der
Mitnehmerwagen 3 die Rollpalette vorzugsweise stirnseitig an einem
Mitnehmerzapfen 22 auf den Förderwagen ziehen kann. Sollte die Rollpalette 20
auf der anderen Seite abgegeben werden, ist ein Umgreifen von einer Stirnseite zur
gegenüberliegenden erforderlich. Hierzu wird der Führungsbalken 2 mit dem
aufgesattelten Mitnehmerwagen 3 seitlich verschoben. Dadurch wird über eine
vorzugsweise federnd angelehnte Bremse 5 die Rollpalette 20 auf dem
Förderwagen festgehalten, indem die Bremse an den Seitenholm der Rollpalette 20
angreift. Nun kann der Mitnehmerwagen 3 auf die andere Seite der Rollpalette
gefahren werden. Durch seitliches Rückverschieben des Führungsbalkens 2 wird
einerseits der Mitnehmerwagen 3 wieder eingerastet und die Rollpalette 20
entbremst. Die Bremse 5 ist natürlich auch mit einem separaten elektrisch
gekoppelten Eigenantrieb oder als Leiste ausführbar.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Doppelraste 4 auf dem Mitnehmerwagen 3 zur Überbrückung unvermeidlicher
Toleranzen federnd gelagert ist, dadurch größere Fenster 41 zu den Abmessungen
des Mitnehmerzapfen 22 bilden und somit ein problemloses Einkuppeln des
Mitnehmerwagens 3 ermöglicht. Auf dem Mitnehmerwagen 3 sind vorzugsweise
Sensoren 6 vorgesehen, die die Stellung des Mitnehmerwagens relativ zu den
Mitnehmerzapfen 22 der Rollpalette erkennen und steuern, so daß das jeweilige
Fenster 41 der Doppelraste 4 vorzugsweise mittig vor dem Mitnehmerzapfen 22 zum
Einkuppeln justiert wird. Der Abstand der Mitnehmerzapfen 22 zueinander an der
Rollpalette braucht nicht mehr so eng toleriert zu werden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Mitnehmerwagen 2 vorzugsweise über einen wartungsarmen Zahnriemen 10
angetrieben wird.
Leicht verrutschbare Güter auf der Rollpalette 20 können als eine vorteilhafte
Ausführung des Förderwagens durch vorzugsweise bewegliche Anschlagwände 30
gegen Verschieben in Fahrtrichtung des Förderwagens oder seitlich dazu gesichert
werden.
Es ist auch eine Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß durch eine
entweder mit separatem Eigenantrieb oder über einen Koppelmechanismus des
Führungsbalkens bewegte Schubstange 10 auf dem Förderwagen die
Arretierungen der Rollpaletten im Kanal betätigt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Überblick eines Förderwagens gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Überblick einer Rollpalette 20 gemäß der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine bewegliche Ladungssicherung 30 für leicht vorrutschbare
Transportgüter auf einer Rollpalette 20.
Fig. 4 zeigt im Detail den Führungsbalken 2 mit aufgesatteltem Mitnehmerwagen 3
und seinen federnden Rasten 4. Insbesondere wird das Fenster 41 für das
Einklinken der Mitnehmerzapfen 22 gezeigt.
Fig. 5 zeigt im Detail den aufgesattelten Mitnehmerwagen 3 mit den federnden
Rasten 4 und zwar in Stellung A: Vor dem Einkuppeln am Mitnehmerzapfen 22,
Stellung B: Während des Einkuppelns des Mitnehmerzapfen 22, sowie in Stellung
C: Eingekuppelter Mitnehmerzapfen.
Fig. 6 zeigt den Förderwagen auf seiner Fahrgasse in Stellung A, wie in Fig. 5
definiert, mit Anschlagswänden 30 und einer Rollpalette 20.
Fig. 7 zeigt den Förderwagen auf seiner Fahrgasse in Stellung C, wie in Fig. 5
definiert. Insbesondere wird der eingeklinkte Rollpalettenzug am Mitnehmerwagen
gezeigt.
Fig. 8 zeigt perspektivisch eine eingeklinkte Rollpalette 20 am Mitnehmerwagen 3
des Führungsbalkens 2.
Fig. 9 zeigt eine dem Regal entnommene Rollpalette 20, die auf dem Förderwagen
steht. Die Rollpalette ist durch seitlich es Verfahren des Förderwagens dem
Rollpalettenzug im Regal entkoppelt.
Fig. 10 zeigt einen Führungswagen auf seiner Fahrgasse, der eine Rollpalette
transportiert.
Fig. 11 zeigt im Detail den Führungsbalken 2 mit aufgesatteltem Mitnehmerwagen
3 mit den federnden Rasten 5 und zwar in Stellung D: Verschieben des
Führungsbalkens 2 und Bremsung der Rollpalette 20. Der Mitnehmerwagen 3 kann
in eine neue Position verfahren. Weiterhin zeigt Fig. 11 die Stellung E:
Rückverschieben des Führungsbalkens 2 und Freigabe der Rollpaletten-Bremsung.
Claims (6)
1. Förderwagen für Rollpaletten 20 in einem Blocklager mit mindestens einer
Gasse, in der der Förderwagen verfahrbar ist, und mit einer Vielzahl von Kanälen,
die sich zu beiden Seiten einer Gasse in Querrichtung erstrecken, und in denen sich
jeweils eine Mehrzahl von miteinander gekuppelten Rollpaletten befinden, wobei auf
einem an dem Förderwagen angeordneten Führungsbalken (2) ein Mitnehmerwagen
(3) über einen umkehrbar antreibbaren Zahnriemen (7) für das Bewegen der
Rollpaletten (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbalken (2)
auf dem Rahmen (1) des Förderwagens bewegbar gehaltert und über einen
Verschiebeantrieb (13) vorzugsweise in horizontaler Ebene verschiebbar ist.
2. Förderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Führungsbalken (2) vorzugsweise eine federnde Bremsleiste (5) trägt, die eine
unkontrollierte Bewegung der Rollpalette verhindert.
3. Förderwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
angetriebene Schubstange (10) eine Arretierung von Rollpaletten im Kanal betätigen
kann.
4. Förderwagen nach Anspruch 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine
bewegliche Ladungssicherung (30) eine Ladung auf der Rollpalette gegen
Verrutschen gesichert werden kann.
5. Förderwagen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Rollpalette Laufschienen auf dem Rahmen (1) des Förderwagens installiert sind.
6. Förderwagen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Mitnehmerwagen (3) auf dem Führungsbalken (2) Sensoren (6) zur Erkennung der
relativen Stellung des Mitnehmerzapfens (22) zu den Kuppelfenstern des
Mitnehmerwagens angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996113817 DE19613817A1 (de) | 1996-04-08 | 1996-04-08 | Förderwagen für Rollpaletten in einem Blocklager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996113817 DE19613817A1 (de) | 1996-04-08 | 1996-04-08 | Förderwagen für Rollpaletten in einem Blocklager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19613817A1 true DE19613817A1 (de) | 1997-10-09 |
Family
ID=7790663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996113817 Withdrawn DE19613817A1 (de) | 1996-04-08 | 1996-04-08 | Förderwagen für Rollpaletten in einem Blocklager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19613817A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1270452A1 (de) * | 2001-06-20 | 2003-01-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Einrichtung zur Beladung und Entladung von Rollpaletten mit Ladehilfsmitteln und Rollpalette zur Verwendung in einer derartigen Einrichtung |
| EP1273541A2 (de) | 2001-02-27 | 2003-01-08 | Focke & Co. (GmbH & Co.) | Einrichtung zur Versorgung von Verpackungsmaschinen mit Verpackungsmaterial |
| EP1193195A3 (de) * | 2000-09-27 | 2003-10-29 | Fata Handling S.p.A. | Zellulares Hochregallager mit erleichterte Handhabung der Ladeeinheiten |
| CN105253564A (zh) * | 2015-11-08 | 2016-01-20 | 北京首钢国际工程技术有限公司 | 一种运卷小车 |
| CN108928591A (zh) * | 2017-05-25 | 2018-12-04 | 株式会社大福 | 物品移载装置 |
-
1996
- 1996-04-08 DE DE1996113817 patent/DE19613817A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1193195A3 (de) * | 2000-09-27 | 2003-10-29 | Fata Handling S.p.A. | Zellulares Hochregallager mit erleichterte Handhabung der Ladeeinheiten |
| EP1273541A2 (de) | 2001-02-27 | 2003-01-08 | Focke & Co. (GmbH & Co.) | Einrichtung zur Versorgung von Verpackungsmaschinen mit Verpackungsmaterial |
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| CN105253564A (zh) * | 2015-11-08 | 2016-01-20 | 北京首钢国际工程技术有限公司 | 一种运卷小车 |
| CN108928591A (zh) * | 2017-05-25 | 2018-12-04 | 株式会社大福 | 物品移载装置 |
| CN108928591B (zh) * | 2017-05-25 | 2021-06-18 | 株式会社大福 | 物品移载装置 |
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