DE19612988A1 - Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines Pulswechselrichters - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines PulswechselrichtersInfo
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Description
In DE 42 25 397 wird ein Verfahren zur Selbstregelung einer umrichtergespeisten
Drehstrommaschine vorgeschlagen, bei dem mit Mitteln der Fuzzy-Logik die Schalt
zustände eines 6-Pulswechselrichters aus der Lage des Ständerflußraumzeigers für eine
vorgegebene Pulsperiode und deren Einschaltzeiten bestimmt werden.
Das Ergebnis des dort beschriebenen Fuzzy-Reglers sind die linguistisch beschriebenen
Spannungsvektoren mit ihren Einschaltzeiten. Die linguistische Beschreibung bezieht
sich immer allgemein auf die Wirkung des jeweiligen Spannungsvektors auf den Stän
derflußraumzeiger innerhalb eines von 6 60°-Sektoren im Ständerkoordinatensystem.
Die eindeutige Zuordnung der linguistischen Aussage zu den konkreten Schaltzuständen
des Wechselrichters erfordert, den aktuellen Sektor des Ständerflußraumzeigers im
ständerfesten Koordinatensystem zu identifizieren. Mit Hilfe dieser Sektornummer kann
mit einer Tabelle jedem Spannungsvektor ein Schaltzustand zugeordnet werden.
Die Einteilung in 6 Sektoren ergibt sich aus der Auswertung der Vorzeichen der
dreiphasigen Komponenten des Flußraumzeigers. Die Zuordnung zu einem 60°-Sekto
ren resultiert aus den möglichen Kombinationen der Vorzeichen.
Üblicherweise sind als Bahnform des Ständerflußraumzeigers 2 Varianten möglich. Zum
einen wird eine kreisförmige Bahn des Ständerflußraumzeigers wegen der geringeren
Oberschwingungen angewandt und zum anderen ist eine sechseckförmige Bahnform
sinnvoll, wenn nur niedrige Schaltfrequenzen bei hohen Drehzahlen zulässig sind.
Die Sektorbestimmung für eine Kreisbahn basiert auf der Transformation der orthogo
nalen Ständerflußkomponenten a, b, c mit
Die Drehung der Sektorlage um 30° für die Sechseckbahn gelingt mit der Auswertung
der β-Flüsse nach Gleichung (2). Im Gegensatz zur üblichen Festlegung, bei der die α-
Achse des orthogonalen Bezugssystems mit der a-Achse der dreiphasigen Komponenten
gleich gerichtet ist (Fig. 1), werden die β-Flüsse auf die β-Achse bezogen (Fig. 2).
Fig. 3 zeigt als Tabelle die Zuordnung der Sektornummern zu den Vorzeichen der
Flußkomponenten. Damit werden für Kreis- und Sechseckbahn die in Fig. 4 und Fig. 5
gezeigten Sektoren festgelegt. Diese Definition bildet die Grundlage für die Zuord
nungstabellen der Schaltzustände.
Wie die Darstellungen der Fig. 4 und 5 verdeutlichen, werden kreis- und sechseckför
mige Ständerflußtrajektorien durch eine Verschiebung der Sektorlage um 30° und aus
einer darauf bezogenen Modifikation der Regeln erzeugt. Die Begründung ist in der
unterschiedlichen Nutzung der Schaltmöglichkeiten des Wechselrichters zu suchen.
Der für die Führung des Ständerflusses auf einer kreisförmigen Bahn erforderliche
Spannungszeiger (Fig. 6) läßt sich mit den diskreten Schaltmöglichkeiten des Sechspuls
wechselrichters nur durch eine Modulation von zwei Randvektoren und einem Null
vektor erzeugen. Die in Fig. 4 festgelegte Sektorlage gestattet die entsprechende Aus
wahl von Spannungsvektoren.
Dagegen kann der Zeiger auf den Kanten eines sechseckförmigen Umlaufs im einfach
sten Fall mit nur einem Randvektor und einem Nullvektor (Fig. 7) geführt werden. So
liegt es nahe, den Sektor so zu fixieren, daß er mit dem durch die Spannungsvektoren
aufgespannten Dreieck übereinstimmt.
Diese relativ grobe Einteilung ist auch Basis anderer Verfahren zur Selbstregelung um
richtergespeister Drehfeldmaschinen.
In DE-OS 34 38 504 /1/ werden für eine Sechseckbahn des Ständerflußraumzeigers die
oben beschriebenen β-Flüsse Zweipunktgliedern zugeführt, deren Ausgangssignale den
Schaltzustand des Wechselrichters ergeben. Die beschriebene Sektoridentifikation ist
damit implizit enthalten.
In ′IEEE Trans.on Ind. Appl.′ (1986) pp. 820-827 /2/ wird eine schaltende Fluß- und
Drehmomentenregelung beschrieben, bei der es möglich ist, den Ständerflußzeiger der
Maschine auf einer Kreisbahn zu führen. Die Auswertung der angewandten Mehrpunkt
glieder für die Bestimmung-der Schaltzustande liegt ebenfalls die oben beschriebene
Sektoridentifikation zu Grunde.
In ′ETZ-Archiv′ (1989) H.1 S.11-16 /3/ wird ein Verfahren zur Führung des Ständer
flusses auf einer Kreisbahn vorgeschlagen, welches die bestimmten Sollspannungen durch
einen zwischengeschalteten Pulsbreitenmodulator erzeugt.
Den Verfahren liegen jedoch analoge Schaltglieder zu Grunde, die bei einer digitalen
Realisierung eine sehr hohe Abtastrate erfordern, da die Schwellwerte nie zum erforderli
chen Zeitpunkt abgefragt werden können.
Der Übergang zwischen 2 der oben definierten 6 Sektoren bringt aber bei Anwendung der
oben beschriebenen groben Sektoreinteilung, u. U. durch die Veränderung der Spannungs
zeigerdefinition, Probleme mit sich, die auf mögliche Fehlschaltungen zurückzuführen
sind.
So verändern sich bei einer kreisförmigen Ständerflußbahn innerhalb eines Sektors die
Wirkungen der tangentialen, momentbeeinflussende Komponente als auch der radialen,
flußbetragsbeeinflussenden Komponente der Spannung als Gradienten des Ständer
flußraumzeigers.
Bei einer Sechseckbahn dagegen wirkt der Spannungszeiger bzgl. der Bahn innerhalb
eines Sektors immer gleich in radialer und tangentialer Richtung (linearer Bahnabschnitt).
Jedoch ist in diesem Bereich der Wechsel auf den Bahnabschnitt des folgenden Sektors
von Bedeutung. Die digitale Arbeitsweise des Reglers mit äquidistanten Abtastschritten
verhindert im allgemeinen, daß Sektorwechsel und Abtastzeitpunkt zusammenfallen.
Der Pulsbreitenmodulator in /3/ vermeidet zwar dieses Problem, besitzt aber nur einen
eingeschränkten Stellbereich.
Eine Lösungsmöglichkeit wird mit der Erweiterung eines allgemeineren Fuzzy-Reglers
nach DE 42 25 395 durch eine unscharfe Sektoridentifikation (Bestimmung des Sektors des
Ständerflußraumzeigers mit Mitteln der Fuzzy-Logik) vorgeschlagen (Fig. 8).
Dazu werden die Flußkomponenten a, b und c ebenfalls als linguistische Variablen
dargestellt, die mit der für die zutreffende Bahnform gültigen Transformationsvorschrift
bestimmt werden. Die anhand der Regeln aus Fig. 3 formulierten linguistische Aussagen
führen zu Zugehörigkeitswerten für die einzelnen Sektoren. Der aktuelle Flußzeigersektor
(max) kann festgelegt werden und mit einem aus den Regeln ermittelten Zugehörigkeits
wert belegt werden. Entsprechend bestimmen die Regeln für die angrenzenden Sektoren
die Zugehörigkeitswerte für den vorhergehenden (max-1) und den nachfolgenden (max+1)
Sektor. Eine neue linguistische Variable (Kategorienklasse) entsteht, die die Lage im
interessierenden Bereich eines Sektors beschreibt.
Die einführend genannte Veränderung der tangentialen und radialen Wirkungen der
Spannungszeiger bzgl. einer Kreisbahn wird in Fig. 9 am Beispiel eines Sektorwechsels
klar. Die für den aktuellen Sektor (mittlere Matrix Fig. 10) aufgestellten Regeln gelten
genau nur für die Sektormitte. Deshalb liegt es nahe, für den Sektorübergangsbereich die
Regeln zu modifizieren, um einen "weicheren" Sektorübergang zu realisieren.
Mit der unscharfen Sektoridentifikation (Fig. 8) wird die linguistische Variable mit den
Zugehörigkeitswerten für den aktuellen, den nachfolgenden und den vorangehenden
Sektor ermittelt. Um diese dritte linguistische Eingangsgröße (neben der Moment- und
Flußregelabweichung), welche die Lage innerhalb eines Sektors beschreibt, wird die
Regelmatrix erweitert. Die besondere Situation an den Sektorübergängen findet nun
Berücksichtigung. Der aktuelle Sektor gilt allein nur in der Sektormitte. In den anderen
Bereichen modifizieren zusätzliche Regeln das Regelverhalten. Die notwendige Er
weiterung der Regeln berücksichtigt Fig. 10.
Für diese Bahnform gelten vorstehende Aussagen aufgrund des Steuerprinzips nicht.
Jedoch kann die unscharfe Sektoridentifikation dazu genutzt werden, um die durch die
Abtastung bedingte Totzeit beim Sektorübergang zu kompensieren. Eine analoge Umset
zung registriert einen Sektorwechsel immer zum entsprechenden Zeitpunkt, wogegen bei
einer digitalen Lösung der Wechsel auch zwischen zwei Abtastpunkten stattfinden kann.
Die daraus resultierende verspätete Erkennung kann zu unerwünschten Ausgleichvorgän
gen führen.
Ein unscharfer Sektorübergang verhindert die verspätete Erkennung und prädiziert den
Zeitpunkt des Sektorwechsels, indem der Übergangsbereich als Funktion der Ständer
frequenz bestimmt wird (Fig. 11). Die dieses Gebiet charakterisierende Fläche muß somit
von dem Bahnstück des Ständerflußraumzeigers Δ aufgespannt werden, welches er bei der
aktuellen Ständerfrequenz innerhalb einer Abtastperiode durchlaufen kann.
Bei der Sechseckbahn werden also von der linguistischen Variablen "Sektorlage" (Fig. 8)
nur die Zugehörigkeitswerte für den aktuellen und nachfolgenden Sektor benötigt. Die
Kategorien der Variablen werden so positioniert, daß der Übergangsbereich eine Funktion
der aktuellen Ständerfrequenz ist. Damit kann unter Berücksichtigung der Matrix für den
nachfolgenden Sektor (in der Notation des aktuellen Sektors) in der Übergangsperiode
gewährleistet werden, daß die Umschaltung auf die nächste Sechseckseite am Sektor
übergang erfolgt (siehe Fig. 12).
Die Erfüllungsgrade der Regeln werden nun wie in DE 42 25 395 aus der Aggregation der
linguistischen Variablen Betragsregelabweichung des Ständerflusses ΔΨ und der Re
gelabweichung des Drehmoments Δm gebildet. Eine zusätzliche Aggregation erfolgt mit
Fuzzy-Variablen Sektorlage. Ausgewählt werden nun die 2 aus den Regeln resultierenden
Schlußfolgerungen mit den 2 höchsten Erfüllungsgraden h (2-Vektormethode). Die
Einschaltzeiten t₁ und t₂ können dann bzgl. einer Schaltperiode T bestimmt werden:
t₂ = T-t₁ (4)
Ausgehend von der soeben erläuterten Defuzzyfizierung mit dem Ergebnis zweier
Schaltzeiten, läßt sich das Modulationsregime auf 3 Vektoren erhöhen. In Analogie zur
2-Vektormethode können die Schaltzeiten der 3 Schaltzustände mit den höchsten Erfül
lungsgraden ermittelt werden (3-Vektormethode). Der Vergleich für h₃ = 0 und n = 1
bestätigt die Analogie beider Beziehungen für die direkte Bestimmung der Schaltzeiten
aus den Wahrheitswerten.
Die 3-Vektormethode ist vorrangig für die Kreisbahn anzuwenden, da die Modulation
der Bahn aus 2 Randvektoren der Spannung und einem Nullvektor erfolgt. Außerdem
können nur so die Vorteile der unscharfen Sektoridentifikation zum Tragen kommen
(Berücksichtigung der Regeln der benachbarten Sektoren).
Dagegen ist die Anwendung der 2-Vektormethode für die Sechseckbahn im Normalfall
vorteilhafter, da die Bann aus einem Randvektor und einem Nullvektor der Spannung
gebildet wird. Jedoch muß für den unscharfen Sektorübergang gewährleistet sein, daß
für diese Übergangsperiode (in der der Sektorwechsel erfolgt) von der 2-Vektormethode
auf die 3-Vektormethode gewechselt wird, da für diesen Bereich der Nullvektor sowie
zwei Randvektoren ("Fluß vorwärts konstant" (Randvektor) des aktuellen und des
nachfolgenden Sektors) zu schalten sind. Mit den oben genannten Gleichungen der
Defuzzyfizierung ist dies problemlos möglich.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren der unscharfen Sektoridentifikation ergeben
sich die folgenden Vorteile:
- 1. Verhinderung von Fehlschaltungen in der Nähe des Sektorübergangsberei ches, die aus Veränderung der Wirkung der Spannungsvektoren auf den Ständer flußraumzeiger bei einer kreisförmigen Flußbahn resultieren.
- 2. Genaue Prädiktion des Zeitpunkts des Sektorwechsels bei einer Sechseckbahn des Ständerflußraumzeigers innerhalb eines Abtastschritts.
- 3. Längere Abtastzeiten der Regelung sind möglich, ohne störende Ausgleichs vorgänge.
Die im vorherigen Beschreibungstext aufgeführten Figuren zeigen
im einzelnen:
Fig. 1 Transformation für eine Kreisbahn des Ständerflußraumzeigers,
Fig. 2 Transformation für eine Sechseckbahn des Ständerflußraumzeigers,
Fig. 3 Zuordnungstabelle der Sektornummern zu den dreiphasigen
Flußkomponenten,
Fig. 4 Sektoreinteilung für eine Kreisbahn des Ständerflußraumzeigers,
Fig. 5 Sektoreinteilung für eine Sechseckbahn des Ständerfluß
raumzeigers,
Fig. 6 Schaltmöglichkeiten eines 6-Pulswechselrichters innerhalb eines
Sektors für eine Kreisbahn des Ständerflußraumzeigers,
Fig. 7 Schaltmöglichkeiten eines 6-Pulswechselrichters innerhalb eines
Sektors für eine Sechseckbahn des Ständerflußraumzeigers,
Fig. 8 Unscharfe Sektoridentifikation,
Fig. 9 Sektorwechsel Kreisbahn,
Fig. 10 Erweiterung der Regelbasis bei einer Kreisbahn,
Fig. 11 Sektorwechsel Sechseckbahn,
Fig. 12 Erweiterung der Regelbasis bei einer Sechseckbahn.
Claims (9)
1. Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordina
tensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines Pulswechselrichters, bei dem aus
den dreiphasigen Flußkomponenten eine linguistische Variable erzeugt wird, die die
Lage des Ständerflußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem im interessieren
den Bereich eines 60°-Sektors der Koordinatenebene beschreibt, gekennzeichnet
dadurch, daß ausgehend von den dreiphasigen Komponenten des Ständerflusses mit
Mitteln der Fuzzy-Logik eine Kategorienklasse zur Beschreibung der Lage des Raum
zeigers im Sektor erzeugt wird, die die in ein Regelwerk eines Fuzzy-Regler als dritte
Eingangsgröße neben der Fluß- und Momentenabweichung eingeführt wird und damit
die Stellsignale eines Pulswechselrichters und deren Schaltzeiten für eine feste Schalt
periode erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dreiphasigen Kompo
nenten des Ständerflusses eingangsseitig jeweils in 2 Kategorien (positiv und negativ)
eingeteilt werden, wobei jeder Kategorie eine lineare Zugehörigkeitsfunktion zugeordnet
wird, die entweder den höchsten Wahrheitsgehalt 1 besitzt oder symmetrisch linear zur
anderen Kategorie auf den Wahrheitsgehalt 0 abfällt und daß eine Fuzzy-Logik die
Verknüpfung der 3 eingangsseitigen Kategorieklassen durch die mathematische und
logische Verrechnung von deren Zugehörigkeitsfunktionen so vornimmt, daß eine neue
Kategorieklasse entsteht, die die Lage des Ständerflußraumzeigers allgemein in einem
der 6 60°-Sektoren des Ständerkoordinatensystems beschreibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingangsseitigen
Kategoriegrenzen so gewählt werden, daß sie der auf den Flußsollwert normierten
Strecke entsprechen und die durch Überlappungen von Zugehörigkeitsfunktionen
festgelegten Abschnitte die interessierenden Sektorübergangsbereiche charakterisieren.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für eine kreisförmige
Bahn des Ständerflußraumzeigers die ausgangsseitige Kategorieklasse in 3 Kategorien
(aktueller Sektor, vorrangehender Sektor, nachfolgender Sektor) mit linearen Zu
gehörigkeitsfunktionen eingeteilt wird, wobei die Kategorien symmetrisch zur Sektor
mitte (Kategorie aktueller Sektor) angeordnet sind und jeweils Werte zwischen dem
maximalen Wahrheitsgehalt 1 und dem minimalen Wahrheitsgehalt 0 annehmen kön
nen.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für eine sechs
eckförmige Bahn des Ständerflußraumzeigers die ausgangsseitige Kategorieklasse in 2
Kategorien (aktueller Sektor, nachfolgender Sektor) mit linearen Zugehörigkeitsfunktio
nen eingeteilt wird, die sich von der in Drehrichtung folgenden Sektorgrenze aus
gesehen in einem Bereich überlappen, der dem Winkel entspricht, welches des Ständer
flußraumzeigers in der Abtastzeit bei der aktuellen Ständerfrequenz (ωs T) überstreichen
kann und in dem die Summe der Zugehörigkeitswerte beider Kategorien immer den
Maximalwert 1 ergibt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die resultierende
Kategorieklasse das Regelwerk eines Fuzzy-Reglers erweitert, so daß in den Bereichen
der Sektorgrenzen die Regelmatrix für den angrenzenden Sektor in der Notation des
aktuellen Sektors berücksichtigt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für eine kreisförmige
Flußbahn aus den finalen Erfüllungsgraden die mit den 3 höchsten Werten belegten
Spannungsvektoren ausgewählt werden und durch deren gegenseitige Wichtung die
zugehörigen Schaltzeiten bestimmt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für eine sechs
eckförmige Flußbahn nur für den Abtastschritt des Sektorwechsels zwingend aus den
finalen Erfüllungsgraden die mit den 3 höchsten Werten belegten Spannungsvektoren
ausgewählt werden und durch deren gegenseitige Wichtung die zugehörigen Schaltzeiten
bestimmt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Sechs
eckbahn des Ständerflußraumzeigers der Wechsel in den folgenden Sektor bei einer
digitalen Arbeitsweise des Reglers mit äquidistanten Abtastzeitpunkten vorausberechnet
wird, indem für den Abtastschritt des Sektorübergangs die zu schaltenden Spannungs
vektoren für den aktuellen und nachfolgenden Sektor entsprechend der Lage des Stän
derflußraumzeigers im Übergangsbereich bestimmt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19612988A DE19612988A1 (de) | 1996-03-22 | 1996-03-22 | Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines Pulswechselrichters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19612988A DE19612988A1 (de) | 1996-03-22 | 1996-03-22 | Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines Pulswechselrichters |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19612988A1 true DE19612988A1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=7790138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19612988A Withdrawn DE19612988A1 (de) | 1996-03-22 | 1996-03-22 | Verfahren zur Bestimmung der Lage des Flußraumzeigers im ständerfesten Koordinatensystem für die Ermittlung der Schaltzustände eines Pulswechselrichters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19612988A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6552510B2 (en) | 2000-12-22 | 2003-04-22 | Abb Oy | Method for frequency converter |
| EP2363948A1 (de) * | 2010-03-02 | 2011-09-07 | Baumüller Nürnberg GmbH | Verfahren zur Ermittlung der elektrischen Ständerdrehfeldfrequenz und/oder der Drehrichtung des Ständerdrehfeldes einer Synchron- oder Asynchronmaschine sowie zugehörige Vorrichtung und Synchron- oder Asynchronmaschine |
| CN110635736A (zh) * | 2019-09-23 | 2019-12-31 | 北京机械设备研究所 | 一种永磁同步电机低功耗控制方法及控制电路 |
-
1996
- 1996-03-22 DE DE19612988A patent/DE19612988A1/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| EBULUK, ZINGER, MIR: "Fuzzy Controller for Inverter Fed Induction Machines" (1) und "Fuzzy Implementation of Direct self Control of Induction Machines" (2) in US-Z. IEEE Transactions on Industry Applications, 1994 H.1, S.78-84 (1) und H.3, S.729-735 (2) * |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6552510B2 (en) | 2000-12-22 | 2003-04-22 | Abb Oy | Method for frequency converter |
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