DE19612987A1 - Brennstoffbeheiztes Heizgerät - Google Patents
Brennstoffbeheiztes HeizgerätInfo
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- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein brennstoffbeheiztes Heizgerät gemäß den
Oberbegriffen der nebengeordneten Patentansprüche.
Solche brennstoffbeheizten Heizgeräte sind in einer Vielzahl, insbesondere als Umlaufwas
serheizer, bekanntgeworden. Sie dienen dazu, das Wasser einer Heizungsanlage für eine
Raumheizung zu erwärmen und teilweise zusätzlich dazu oder alternativ hierzu warmes
Gebrauchswasser zu erzeugen. Die brennstoffbeheizten Heizgeräte weisen einen entweder
unten- oder als Sturzbrenner ausgebildeten, dann obenliegenden, Brenner auf, der in einer
Brennkammer ein Gas-Luft-Gemisch verbrennt, das anschließend durch einen Wärmetau
scher geleitet wird und durch eine Abgasleitung in die Atmosphäre gelangt. Die Gebläse
brenner sind entweder so gestaltet, daß das Gebläse zuluftseitig angeordnet ist und entwe
der nur Luft fördert, der dann das zu verbrennende Gas beigemischt wird, oder das Ge
bläse ist in der Abgasleitung angeordnet und saugt das Gas-Luft-Gemisch durch den Bren
ner und den Wärmetauscher hindurch.
Im Zuge der Weiterentwicklung solcher Geräte versuchte man, die Leistungsdichten der
Brenner zu erhöhen, das heißt, die Leistungsausbeute in kW pro Flächen- oder Volumen
einheit des Brenners permanent zu erhöhen.
Es hat sich hierbei gezeigt, daß dann Geräusche, wie z. B. Knattern, Brummen oder Pfeifen
auftreten können und den Aufsteller und Betreiber eines solchen Heizgerätes erheblich
stören, wenn ein solches Gerät, was öfter vorkommt, in einem Wohnraum plaziert wird.
Aus M. Heckl und H. A. Müller "Taschenbuch der technischen Akustik", Berlin 1975, Seite
383, ist ein Helmholtz-Resonator bekannt, bei dem die Schwingmasse durch die Luft in ei
ner Querschnittsverengung (Bohrung oder Schlitz in einer Abdeckplatte) und die Feder
durch ein dahinter liegendendes Luftvolumen gestellt werden. Hiermit ist es möglich, in ei
nem schwingenden System eine ganz bestimmte Frequenz zu dämpfen. Angewendet auf
breitbandige Geräusche versagt diese Methode.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß es schallgedämpfte atmosphärische Gasbren
ner in Verbindung mit Helmholtz-Resonatoren gibt. Hierbei tritt allerdings die Schwierigkeit
auf, daß nur ein einziges Brennersystem mit einem Helmholtz-Resonator gedämpft werden
kann. Es ist also unmöglich, mit einem einzigen Helmholtz-Resonator eine Vielzahl von
Gas-Luft-Injektoren zu dämpfen, man muß dann jedem einzelnen Injektor einen gesonder
ten Helmholtz-Resonator zuordnen und diesen auf die spezielle Frequenz abstimmen. Ein
solches Ausführungsbeispiel ist bekanntgeworden aus der DE-PS 22 63 471.
Der vorliegenden Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, allgemein wirksame Maß
nahmen zu treffen, die solche Geräusche bei Brennern erst gar nicht entstehen lassen, so
daß der Betrieb der Heizgeräte auch in Wohnräumen möglich wird.
Die Lösung der Aufgabe gelingt bei einem brennstoffbeheizten Heizgerät der eingangs nä
her bezeichneten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der neben
geordneten Patentansprüche.
Durch die generelle Nachgiebigkeit eines Teils des Gemischführungs- oder Abgasfüh
rungsweges wird es möglich, die störenden Geräusche beim Verbrennungsvorgang zu
vermeiden. Dies ist unabhängig davon möglich, wo das Gebläse angeordnet ist und ob es
als Druck- oder Sauggebläse arbeitet. Die allgemein wirksame Maßnahme ist weiterhin
unabhängig davon, ob es sich bei dem Heizgerät um ein nicht die latente Wärme der Ab
gase ausnutzendes Heizgerät oder auch um ein Kondensationsgerät handelt.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung keinen Helmholtz-Resonator zum Inhalt hat
und auch von ihm nicht abgeleitet werden kann, weil der von der Membran umschlossene
Raum sich in seinem Volumen ändert, während er beim Helmholtz-Resonator volumenkon
stant ist.
Weitere Ausgestaltungen und besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung erge
ben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
In den nachfolgend abgehandelten Figuren der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher behandelt.
Es bedeuten:
Fig. 1 eine erste Variante der Erfindung,
Fig. 2 eine abgeänderte Variante der Erfindung,
Fig. 3 eine erste Möglichkeit der Ausführung der Membranen,
Fig. 4 und 5 eine Variante dieser Ausführung,
Fig. 6 eine weitere Variante dieser Ausführung,
Fig. 7 eine vierte Variante der Ausführung und
Fig. 8 eine weitere Möglichkeit zur Ausbildung der Membran,
Fig. 9 eine Variante,
Fig. 10 eine weitere Variante,
Fig. 11 eine dritte Variante,
Fig. 12 noch eine weitere Variante und die
Fig. 13 und 14 Schnitte durch die Membranen.
In allen vierzehn Fig. bedeuten gleiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
Ein brennstoffbeheiztes Heizgerät 1 weist ein Außengehäuse 2 auf, das technisch dicht ist
mit Ausnahme einer Öffnung 3, in der eine Frischluftleitung 5 und eine Abgasleitung 4
durchtritt. Zwischen beiden Leitungen verbleibt ein Spalt 6, durch den Frischluft in den In
nenraum 7 des Gehäuses 2 gelangt. Aus dem Innenraum 7 des Gehäuses 2 wird Luft über
eine Öffnung 8 in einen Luftkanal 9 angesaugt. An einer Seite des Luftkanals ist eine Gas
armatur 10 angeordnet, der Gas über eine Gasleitung 11 zugeführt ist. In der Gasarmatur
befindet sich unter anderem ein Gasventil, das von einer nicht dargestellten Steuerung
geöffnet, geschlossen und in beliebige Zwischenstellungen modulierend eingestellt werden
kann. Die somit festgelegte Gasmenge pro Zeiteinheit gelangt durch eine Öffnung 12 in den
Innenraum des Luftkanals 9, der somit stromab der Öffnung 12 als Gas-Luft-Gemisch-Ka
nal 13 aufzufassen ist.
Das der Öffnung 8 abgewandte Ende des Gemischkanals gelangt in einen Innenraum 14
einer Brenneroberhaube 15, in der die Gemischbildung zwischen Gas und Luft vervoll
kommnet wird. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß als Gas allgemein brenn
bare Gase, insbesondere Flüssiggas, Erdgas wie auch Stadtgas als auch eine vergaste
Flüssigkeit dienen kann (Ölbrenner).
Die Brenneroberhaube 15 ist auf der dem Luftrohr 9 abgewandten Seite durch eine Bren
nerplatte 16 abgeschlossen, die eine Vielzahl von Gas-Luft-Gemisch-Durchtrittsöffnungen
aufweist. Diese Brennerplatte kann als Metallplatte ausgebildet sein und mit einer Vielzahl
von Bohrungen versehen sein, sie kann weiterhin als Keramikplatte gestaltet sein und auch
in dieser Ausgestaltung Bohrungen oder Löcher aufweisen, sie kann als Vlies ausgebildet
sein oder als Gewebe aus Draht- und/oder Keramikfaser. An der Unterseite dieser Bren
nerplatte 16 verbrennt das Gas-Luft-Gemisch im Innenraum 17 einer Brennkammer 18, die
eine Außenwandung 19 aufweist. Unterhalb der Brennkammer schließt sich ein Wärmetau
scher 20 an, der von einer Außenwandung 21 umgeben ist. Generell ist zu sagen, daß die
Außengestalt der Brenneroberhaube 15 und der Außenwandung 19 und 21 von Brenn
kammer und Wärmetauscher zylindrisch, keglig oder poligon sein kann. In Frage kommen
im wesentlichen eine zylindrische oder eine Vierkantausbildung mit abgerundeten Kanten.
Der Wärmetauscher 20 besteht aus einer Mehrzahl in einer oder mehreren Etagen aufge
bauter mit Lamellen 22 versehenen Wasserrohre 23, die über außen angeordnete Sam
melkammern 24 miteinander parallel und/oder in Serie verbunden sind. Dieser Wärmetau
scher ist an eine Vor- und Rücklaufleitung 25 beziehungsweise 26 angeschlossen, wobei in
einer der beiden Leitungen eine Heizungsumwälzpumpe 27 angeordnet ist.
Unterhalb der Rohre 23 des Wärmetauschers 20 befindet sich ein Abgassammler 28, der
mit einer Abgasleitung 29 verbunden ist. In dieser befindet sich ein von einem Motor 30
angetriebenes Abgasgebläse 31. Der Druckstutzen 32 des Abgasgebläses ist mit der Ab
gasleitung 4 verbunden. Das Wort Gebläse steht für jede Bauform, die Luft unter Druck
zuführt, oder Abgase unter Unterdruck absaugt.
Um die im Bereich, insbesondere der Brennerplatte 16 oder des gesamten Heizgerätes
auftretenden Schwingungen im Entstehen zu verhindern, ist im Rahmen der Erfindung vor
gesehen, die Wandung des Druckstutzens 32 des Abgasgebläses mit einer nachgiebig
gestalteten Stelle 33 zu versehen. Dies kann dadurch geschehen, daß ein Loch in den
Druckstutzen 32 eingearbeitet wird, das mit einer Membran verschlossen ist. Dies kann
auch dadurch geschehen, daß ein Teil oder der gesamte Ansaug- oder Abgasstutzen zum
Beispiel durch einen Wellschlauch gebildet ist.
Die Variante der Erfindung gemäß Fig. 2 besteht darin, daß das Gebläse 31 nunmehr im
Zuluftweg angeordnet ist, so daß also das Gemisch aus vergastem Brennstoff und Luft un
ter Druck - und nicht unter Unterdruck gegenüber der Atmosphäre wie im Rahmen der Fig.
1 - dem Innenraum 14 der Brennerhaube 15 zugeführt wird. Ferner handelt es sich beim
Gegenstand der Fig. 2 in Abwandlung von dem der Fig. 1 um ein Kondensationsheizgerät.
Hier ist es möglich, die nachgiebige Wandung sowohl im Bereich der Oberhaube 15 wie
auch im Bereich der Wandung 19 der Brennkammer 18 als auch im Bereich der Wandung
21 des Wärmetauschers 20 wie auch im Bereich der Wandung 40 des Abgassammlers 28
und auch schlußendlich im Bereich der Wandung 41 der Abgasleitung 29 vorzusehen. Die
Nachgiebigkeit wird im Rahmen dieses Ausführungsbeispiels dadurch gestaltet, daß ent
weder die gesamte Wandung der genannten Teile oder Teile der Wandungen durch ein
nachgiebiges Material gebildet sind. Hier ist es auch wieder möglich, in die Wandungen
Ausnehmungen beliebiger Größe und Formgebung oder Löcher einzuarbeiten, die zum
Beispiel von Membranen abgedeckt werden. Diese Membranen sind mit dem Bezugszei
chen 42 bezeichnet und beispielhaft an den erwähnten Teilen angeordnet. Es besteht die
Möglichkeit, an den eingezeichneten Stellen jeweils eine Membran vorzusehen, es können
auch an unterschiedlichen Stellen je eine Membran oder an einer oder mehreren Stellen
mehrere Membranen vorgesehen sein. Die Größe der Membran hängt bei einem Geräusch
von dessen Lautstärke oder, wenn sich eine Schwingung mit einer klar definierten
Frequenz ausbilden würde, von der Frequenz und der Höhe der Schalldrücke der sonst
auftretenden Schwingung ab.
Im Rahmen der Fig. 3 bis 8 sind nun Ausbildungsmöglichkeiten für die nachgiebige Wand
gestaltung im einzelnen dargestellt. So bezeichnet 43 generell ein Wandteil entweder des
Gemischkanals, der Oberhaube, der Brennkammer, der Wärmetauscherwand, der Abgas
sammlerwand oder der Abgasleitungswand mit einer Innenseite 44, die entweder dem Ge
misch- oder Abgaskanal zugewandt ist und mit einer Außenwand 45, die mit dem Innen
raum 7 korrespondiert.
In diese Wand ist eine Ausnehmung 46 eingebracht, die von einem Rohrstück 47 durch
setzt ist. An dem Rohrstück ist an seinem einen der Wand 44 zugewandten Ende ein Kra
gen 48 angeordnet, der das Rohrstück 47 gegen Herausziehen in den Innenraum 7 hindert.
Der Wandseite 45 ist ein weiterer Kragen 49 zugeordnet, der ein zu tiefes Hineinstecken
des Rohres verhindert. Das Rohrstück 47 ist mit einem Kammergehäuse 50 verbunden,
dessen Innenraum 51 von der Membran 42 unterteilt ist, so daß sich zwei Kammern 51 und
53 bilden. Die Kammer 53 steht über den Innenraum des Rohres 47 mit dem von der
Wandseite 44 umschlossenen Innenraum des Gemischrohres, der Oberhaube, der Brenn
kammer, des Wärmetauschergehäuses, des Abgassammlers oder der Abgasleitung pneu
matisch in Verbindung. Hierbei ist unter Abgasleitung die gesamte Rohrleitung bis zum
Schornsteinende zu verstehen, das heißt, generell gesagt, bis zu dem Punkt, in dem die
Abgase in die freie ungehinderte Atmosphäre austreten. Wird das Abgas über ein Blechrohr
durch eine Mauerwand geleitet, so ist das Ende der Abgasleitung das Ende dieser Rohrlei
tung. Wird das Abgas hingegen über ein Blechrohr in einen Kamin geleitet, so ist der Kamin
Teil der Abgasleitung, weil erst an seinem Ende der Übertritt in die Atmosphäre ungehindert
stattfindet. Analog ist die Luftzufuhrleitung von der Eintrittsöffnung in sie, aus der ungehin
derten Atmosphäre beginnend, zu sehen. Gleichgültig, ob diese Zuluftleitung über einen
Luftabgaskamin stattfindet und vom Kamin zum Heizgerät eine gesonderte Rohrleitung
vorgesehen ist oder ob die Zuluftleitung im Aufstellraum des Gerätes beginnt oder durch
eine gesonderte Rohrleitung die Luft durch die Wand geführt wird, maßgebend als Beginn
der Zufuhrleitung ist der Eintritt in den ersten rohrgeführten Querschnitt. Die Membran ist an
der Peripherie der Kammer gasdicht eingespannt. Die Membran 42 besteht aus Gummi
oder einem Kunststoff beziehungsweise Elastomer. Welches Material gewählt wird, hängt
entscheidend davon ab, wie hoch die Wärmebelastung an der Stelle ist, an der sich das
Loch 46 befindet. Die Anforderungen an die Wärmebeständigkeit sind um so höher, je mehr
dieses Loch 46 sich im Bereich des Brenners befindet. Wird das Rohrstück 47 lang genug
gewählt, so kann auch bei Anordnung der Bohrung unmittelbar am Brenner die Wärmebe
lastung geringgehalten werden. Die Kammer 53, die auf der Seite der Membran 42 nach
giebig elastisch ausgebildet ist, verhindert die auf der Seite 44 der Wand 43 sonst entste
henden, vom Brenner verursachten, Schwingungen. Die Membran sollte hierbei die Eigen
schaft "biegeschlaff" aufweisen. Diese Eigenschaft wird dadurch definiert, daß in der Mem
bran keine Zugspannungen auftreten, die zu ihrer Verfestigung beitragen.
Bezüglich der Materialauswahl hat sich herausgestellt, daß Membranen mit einer Shore
härte zwischen 40 und 70 besonders geeignet sind.
Eine weitere Variante geht aus den beiden Fig. 4 und 5 hervor. Hierbei ist die Membran
nicht als einseitige platte Fläche gestaltet, sondern als eine Art Beutel mit zylindrischen
Querschnitt. Die Membran 42 weist somit eine erste Zylinderfläche 54 und eine zweite Zy
linderfläche 55 auf, die beide mit einer ringförmigen Schwächung 56 versehen sind, so daß
eine Art Rollmembran entsteht. Der Innenraum zwischen beiden Membranen entspricht der
Kammer 53 und der Außenraum der Kammer 51. Die Peripherie beider Membranen ist
durch einen Ringverschluß 57 abgedichtet. Beide Membranen sind von dem Kammerge
häuse 50 umgeben, das längs seiner Peripherie 58 gasdicht mit der Außenseite 45 der
Wand 43 verbunden ist. In der Wand des Wandgehäuses 50 ist eine Atmungsbohrung 59
vorgesehen.
Wie die Fig. 6 zeigt, ist es möglich, daß die Membran Falten werfen kann, wobei dies so
weit gehen kann, daß die Falten auch bereichsweise aneinander liegen können. Es ist aber
auch möglich, daß die Membran dazu faltenfrei gestreckt, aber ungespannt angeordnet ist,
wesentlich ist, daß sich der von der Membran mindestens teilweise umschlossene Raum
um ein gewisses Volumen ausdehnen und wieder kontraktieren kann, ohne daß es hierbei
eine nennenswerte Rückstellkraft gibt. Eine größere Spannung der Membran muß auf jeden
Fall vermieden werden, weil sonst die Breitbandigkeit der Geräuschunterdrückung nicht
mehr gewährleistet und eine Nähe zum Helmholtz-Resonator zu erwarten ist. Die Elastizität
der Membran wird quasi durch die Shorehärte ausgedrückt.
Wesentlich ist, daß durch die Auslenkung der Membran aufgrund einer zufällig auftretenden
Druckstörung, ausgelöst zum Beispiel durch den Brenner, ein Zusatzvolumen geschaffen
wird, das aufgebaut und abgebaut wird, wobei dieses variierende Zusatzvolumen so zu
wählen ist, daß diese Störung so weit abgebaut wird, daß sie akustisch nicht mehr in Er
scheinung tritt. Dies kann durch eine geeignete Wahl der Größe der Nachgiebigkeit der
Membran oder der Wandung geschehen wie auch durch eine entsprechend große Flä
chengestaltung der Membran oder der Fläche der Nachgiebigkeit. Es kann hierbei auch
sinnvoll sein, die Innenraumkammer 51 auf der dem Rohr 47 abgewandten Seite mit einer
Entlastungsbohrung 52 oder 59 zu versehen.
Im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach Fig. 6 ist die Membran 42 als Kegelmembran
gestaltet. Hierbei ist es wesentlich, daß die Kegelform mit abgerundeter Spitze nur in dem
Zustand in Erscheinung treten darf, bei dem der höchste Druck der Störung im Innenraum
53 herrscht. Da aber wie vorhin bereits einmal gesagt, die Membran biegeschlaff gestaltet
ist, wird diese Kegelform nur annähernd auftreten. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Mem
bran auch Wellungen im Bereich des Kegelmantels aufweist.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist die Membran 42 als Kreismembran in
Topfform gestaltet, wobei die Zylinderwand 60 mit Falten versehen ist. Hierdurch entsteht
die Nachgiebigkeit beziehungsweise Biegeschlaffheit. Der Boden 61 der Membran ist eben
ausgestaltet.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 sind in dem Kammergehäuse 50 zwei Membranen
42 und 62 eingespannt, wobei die Membran 62 dazu dient, den Innenraum 51 gedämpft mit
der Atmosphäre zu verbinden. Hierzu weist die Membran 62 eine oder mehrere Ausneh
mungen 63 auf, die mit einem Innenraum 64 innerhalb des Kammergehäuses in Verbin
dung stehen, das seinerseits über die Öffnung 59 druckmäßig nahezu auf Atmosphäre
niveau ruht beziehungsweise einen gewissen Unterdruck aufweist.
Durch alle der geschilderten Membranausbildungen ist das angestrebte Ergebnis im Prinzip
zu erreichen. Es hat sich herausgestellt, daß bei nachgiebiger Ausbildung der Wandung im
Bereich von Brenneroberhaube, Brennkammer, Wärmetauscher, Abgassammler oder Ab
gasleitung die Flächen zur Erzielung des angestrebten Zwecks erheblich größer sein müs
sen, als wenn man in eine dazu relativ kleine Bohrung 46 ein Kammergehäuse einsteckt,
das dann seinerseits die Membran als nachgiebige Stelle trägt.
Aus der Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ersichtlich. Hierbei ist
die bereits beschriebene Wand 43 mit der Ausnehmung 46 versehen, die von der Membran
42 auf der Außenwand 45 abgedeckt ist. Um die Membran thermisch zu entlasten, ist eine
Abschirmplatte 65 vorgesehen, die über Stege 66 an der Innenwand 44 über eine Befesti
gungsvorrichtung 67 gehalten ist. Somit ist es nicht möglich, von der eigentlichen Wärme
quelle Strahlungswärme in nennenswertem Anteil auf die Membran zu übertragen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10 ist die Membran 42 aus dem Raum 28 herausge
wölbt, nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 11 in den Raum 28 hineingewölbt angeord
net. Die Strahlungsplatte 65 kann, muß aber nicht hier vorhanden sein. Ob sie beim jeweili
gen Ausführungsbeispiel vorhanden ist, hängt von der thermischen Beaufschlagung ab.
Die Fig. 12 zeigt eine weitere Variante der Erfindung, die darin besteht, daß in die Wand 43
nebeneinander benachbart zwei der Öffnungen 46 eingebracht werden, die beide von je
einer Membran 42 abgedeckt sind. Die Schlauchmembranen sind bevorzugt identisch in
ihrer Gestalt zu wählen, sie können an ihren Spitzen 68 miteinander verbunden sein. Ist die
Verbindung vorhanden, ist die Membran praktisch durch einen Schlauch gebildet. Die mög
lichen Querschnitte des Schlauches werden in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Es hat sich
herausgestellt, daß mit einer Schlauchgestalt in Kreisquerschnittsform die besseren Ergeb
nisse zu erzielen sind.
Claims (22)
1. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (41) der Abgasleitung
(29) nachgiebig ausgebildet ist.
2. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (34) der Zuluftleitung
(9) zum Gebläse (31) nachgiebig ausgebildet ist.
3. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (34) des Gemischzu
fuhrkanals (13) nachgiebig ausgebildet ist.
4. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (35) einer Brenner
haube (15) nachgiebig ausgebildet ist.
5. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (19) der Brennkammer
(18) nachgiebig ausgebildet ist.
6. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (21) des Wärmetau
schers (20) nachgiebig ausgebildet ist.
7. Brennstoffbeheiztes Heizgerät (1) mit einem in einer Brennkam
mer (18) angeordneten Brenner (16), dem ein Gemisch aus gas
förmigem Brennstoff und Luft unter Zuhilfenahme eines Gebläses
(31) zugeführt wird, das in der Brennkammer (18) verbrannt und
anschließend in einem Wärmetauscher (20) abgekühlt wird, an
dessen Auslaß eine Abgasleitung (29) angeschlossen ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine Wandung (40) des Abgassamm
lers (28) nachgiebig ausgestaltet ist.
8. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Wandung als Aus
nehmung oder Loch (46) ausgestaltet ist und daß die Ausneh
mung oder das Loch (46) von einer Membran (42) abgedeckt ist.
9. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Membran (42) ihrerseits in einem Ge
häuse (50) angeordnet ist.
10. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Innenraum (51) des Gehäuses (50) über
eine Atmungsöffnung (59) mit dem Innenraum (7) des Gehäuses
(2) des brennstoffbeheizten Heizgerätes (1) in Verbindung steht.
11. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (43) mit einem
Rohrstück (47) versehen ist, das mit einem Ansatz durch das
Loch (46) der Wandung (42) gesteckt ist und das sich auf der der
Wand (43) abgewandten Seite in einen Topf erweitert, der sei
nerseits die Membran (42) aufnimmt.
12. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Membran (42) als nahezu ebene
Kreismembran ausgestaltet ist.
13. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (42) als Doppel
membran, bestehend aus zwei Einzelmembranen (54 und 55),
ausgestaltet ist, die längs ihrer Peripherie von einem Ringver
schluß (57) abgedichtet ist, und deren Innenraum (53) mit der
Bohrung (46) in Verbindung steht.
14. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß beide Membranen (54 und 55)
mit einer ringförmigen Schwachstelle (56) versehen sind.
15. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (42) als Rollmembran
ausgestaltet ist.
16. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (42) als kegel- oder
schlauchartige Membran gestaltet ist.
17. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (42) als eine Art Topf
gestaltet ist, der eine nahezu ebene plane Fläche (61) und eine
mit Wellen versehene Topfwandung (60) aufweist.
18. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kammergehäuse (50) neben
der Membran (42) eine weitere Membran (62) aufweist, die we
nigstens eine Öffnung (63) aufweist, die über einen verbleiben
den Innenraum (64) des Innenraumes (51) und die Atmungsboh
rung (59) mit dem Innenraum (7) in Verbindung steht.
19. Brennstoffbeheiztes Heizgerät mit einer Membran, insbesondere
nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran als
Ganzes biegeschlaff gestaltet ist.
20. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung (43) wenig
stens zwei Löcher (46) vorgesehen sind, die über je eine Kegel- oder
Schlauchmembran (42) abgedeckt sind.
21. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach Anspruch 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Kegel- oder Schlauchmembranen
(42) miteinander über ein Membranteil verbunden sind.
22. Brennstoffbeheiztes Heizgerät nach Anspruch 20 oder 21, da
durch gekennzeichnet, daß die Schlauchmembrane (42) Kreis
querschnitt oder ovalen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19612987A DE19612987A1 (de) | 1995-03-23 | 1996-03-22 | Brennstoffbeheiztes Heizgerät |
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19510609 | 1995-03-23 | ||
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