DE19612617A1 - Gasturbine - Google Patents
GasturbineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C3/00—Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
- F02C3/14—Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid characterised by the arrangement of the combustion chamber in the plant
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
- F02C5/12—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gasturbine, bestehend
aus Verdichter, Brennkammer und Turbinenrad.
Im Stand der Technik sind Gasturbinen in vielfälti
gen Bauformen als Abgasturbinen, als Strahltrieb
werke sowie als stationäre Gasturbinen und als
Fahrzeuggasturbinen bekannt.
Abgasturbinen oder Abgasturbogebläße sind Maschinen
mit Turbinen, bei denen anstelle einer Brennkammer
ein Kolbenmotor angeordnet ist, dessen Motor
leistung durch Verdichtung der Verbrennungsluft bei
entsprechend erhöhter Brennstoffzufuhr gesteigert
wird. Turbinen zeichnen sich dadurch aus, daß sie
ein kleines Baugewicht aufweisen und weniger be
wegte Teile gegenüber Kolbenmotoren benötigen, was
für die Wartung und Betriebssicherheit vorteilhaft
ist.
Nachteilig bei den bekannten Turbinen ist, daß
dadurch, daß der Heizgasstrom nach hinten nicht
abgedichtet ist Druckverluste auftreten, die zu
einer Verringerung des Wirkungsgrades führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Gasturbine anzugeben, die mit hohen Wirkungsgrad
arbeitet und in großen Drehzahlbereichen und großen
Leistungsstufen einsetzbar ist.
Erfindungsgemäß gelingt die Lösung der Aufgabe
dadurch, daß das Turbinenrad in der Brennkammer
angeordnet ist, aus einem scheibenförmigen Rad
besteht, bei dem am Umfang schräg oder spiralförmig
angebrachte Nuten und/oder Schaufeln vorhanden sind
und daß die Brennkammer mit Abdichtelementen
versehen ist, die bei der Drehung des Turbinenrades
die Nuten im Bereich der Brennkammer alternierend
gegenüber dem Verdichterraum abdichten und
freigeben.
Ferner ist es möglich das in der Brennkammer Zünd
kerzen angeordnet sind und daß die Anzahl der
Brennkammern variabel ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Turbine sehen vor, daß in die Brennkammer oder in
den Verdichterraum Kraftstoff eingespritzt wird
und/oder daß mit der Turbinenwelle Flügelelemente
verbunden sind, die vor der Brennkammer als Ver
dichter und/oder hinter der Brennkammer zur zusätz
lichen Kraftabnahme angeordnet sind.
Durch die alternierende Abdichtung der Brennkammer
gegenüber dem Verdichterraum werden mit der erfin
dungsgeinäßen Gasturbine die Vorteile einer bekann
ten Gasturbine, insbesondere das geringe Gewicht
und die geringe Baugröße mit den Vorteilen eines
Verbrennungsmotor, nämlich eine gute Anpassung an
unterschiedliche Leistungsbereiche und unterschied
liche Drehzahlen, verbunden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der zuge
hörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1, einen Schnitt durch die erfindungsge
mäße Turbine,
Fig. 2, die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 3, eine Darstellung des Kühlersystems,
Fig. 4 bis 6, verschiedene Arbeitstakte der
Turbine,
Fig. 7, eine Anordnung mit zusätzlichen Flü
gelelementen vor und hinter der Brennkammer und
Fig. 8 bis 10, eine Anordnung mit zusätzlich
angebrachten Ventilen.
Fig. 1 erläutert die grundsätzliche Funktionsweise
der Turbine. Das Turbinenrad 1 ist auf der Welle 7
angebracht und weist im Umfang schrägverlaufende
Nuten auf. Die Brennkammer, in der sich das Turbi
nenrad 1 befindet, ist gegenüber dem Verdichterraum
mit einem oberen Verschlußteil 2 und gegenüber dem
unteren Raum mit einem unteren Verschlußteil 5 ab
gedichtet. Im Verdichterraum sind auf der Welle 7
Flügelelemente 3 angebracht. Der Kraftstoff wird
über Einspritzdüsen 4 eingebracht, die sowohl in
den Verdichterraum als auch in die Brennkammer mün
den können.
Die angesaugte Luft wird durch die Flügelelemente 3
verdichtet und gelangt durch die im oberen Ver
schlußteil 2 angebrachten Öffnungen in die Brenn
kammer. Zusätzlich gelangt der Kraftstoff über die
Einspritzdüsen in die Brennkammer. Dort erfolgt
durch die Zündkerzen 8 die Zündung des Kraftstoff-
Luft-Gemisch, so daß sich das Gasgemisch explosi
onsartig ausbreitet. Durch die Drehung des Turbi
nenrades 1 wird zum Zündzeitpunkt die obere Ver
schlußfunktion wirksam. Das sich ausdehnende Gas
drückt dabei auf die schräg verlaufenden Wände der
Nuten und versetzt das Turbinenrad 1 in Drehungen.
Das verbrannte Gemisch strömt durch die Öffnungen,
die sich im unteren Verschlußteil 5 befinden aus.
Die Kraftabnahme kann am Kupplungselement 6 erfol
gen.
Fig. 2 zeigt die Ansicht von unten auf die Turbine
gesehen.
Aus Fig. 3 ist das Kühlsystem ersichtlich, wobei
die Kühlung sowohl im äußeren Bereich als auch im
inneren Bereich erfolgen kann. In den Fig. 4 bis
6 werden verschiedenen Arbeitstakte erläutert.
Fig. 4 zeigt eine Fase, bei der oberes und unteres
Verschlußteil im linken Beispiel geöffnet sind, so
daß die von oben einströmende Luft das unten ein
strömende Gas herausdrückt. In der sich rechts
davon befindlichen Nut erfolgt gerade die Zündung,
wobei das obere Verschlußteil den Schlitz der Nut
verschließt, so daß das Gas nur nach unten ausströ
men kann und dabei die Turbine antreibt. In Fig. 5
strömt das Gas nach dem Zünden des Kraftstoff-Luft-
Gemisches explosionsartig aus und saugt dabei von
oben nachströmende Kraftstoff-Luft-Gemisch an.
Fig. 6 erläutert eine Phase, bei der das Kraft
stoff-Luft-Gemisch noch einströmt und damit einen
Überdruck erzeugt, da das verbrannte Gas beim Zün
den noch nicht ausströmen kann.
Fig. 7 zeigt eine Anordnung, bei der vor und hin
ter der Brennkammer auf der Welle 7 Flügelelemente
3 angebracht sind.
Die Fig. 8 bis 9 erläutern eine Anordnung, bei
der eine Abdichtung der Brennkammer gegenüber den
umgebenden Bereichen durch gesteuerte Ventile
erfolgt. Im dargestellten Beispiel sind diese Ven
tile rund ausgeführt. Es ist jedoch auch möglich,
hierfür eine dreieckige Form zu verwenden.
Bezugszeichenliste
1 Turbinenrad
2 obere Abdichtung
3 Flügelelemente
4 Einspritzdüse
5 untere Abdichtung
6 Kupplungselement
7 Welle
8 Zündkerze
2 obere Abdichtung
3 Flügelelemente
4 Einspritzdüse
5 untere Abdichtung
6 Kupplungselement
7 Welle
8 Zündkerze
Claims (4)
1. Gasturbine, bestehend aus Verdichter, Brenn
kammer und Turbinenrad, dadurch gekennzeichnet, daß
das Turbinenrad (1) aus einem scheibenförmigen Rad
besteht, welches in der Brennkammer angeordnet ist
und an dem sich am Umfang schräg oder spiralförmig
angebrachte Nuten befinden und daß die Brennkammer
mit Abdichtelementen (2, 5) versehen ist, die bei
der Drehung des Turbinenrades (1) die Nuten im
Bereich der Brennkammer alternierend gegenüber dem
Verdichterraum abdichten und freigeben.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß in der Brennkammer Zündkerzen (8) angeord
net sind.
3. Gasturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß in die Brennkammer oder in den Ver
dichterraum Kraftstoff eingespritzt wird.
4. Gasturbine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß mit der Turbinenwelle (7)
Flügelelemente (3) verbunden sind, die vor und/oder
hinter der Brennkammer angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112617 DE19612617C2 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Gasturbine |
| DE1996152214 DE19652214C2 (de) | 1996-03-29 | 1996-12-16 | Gasturbine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112617 DE19612617C2 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Gasturbine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19612617A1 true DE19612617A1 (de) | 1997-10-02 |
| DE19612617C2 DE19612617C2 (de) | 2002-11-28 |
Family
ID=7789904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996112617 Expired - Fee Related DE19612617C2 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Gasturbine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19612617C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2116654A1 (de) * | 1971-04-06 | 1972-11-02 | Kuske, Albrecht, Prof. Dr.-Ing., 3392 Clausthal-Zellerfeld | Gasturbine |
| DE2437990A1 (de) * | 1974-08-07 | 1976-02-26 | Rory Somerset De Chair | Gasturbinentriebwerk |
| DE3507856A1 (de) * | 1985-03-06 | 1986-09-11 | Kurt 5630 Remscheid Uhlitz | Turbinen-verbrennungsmotor |
| DE4314646A1 (de) * | 1993-05-04 | 1994-11-10 | Josef Lipinski | Kolbenloser Verbrennungsmotor, der nach dem Einspritz- oder Dieselverfahren arbeitet |
-
1996
- 1996-03-29 DE DE1996112617 patent/DE19612617C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2116654A1 (de) * | 1971-04-06 | 1972-11-02 | Kuske, Albrecht, Prof. Dr.-Ing., 3392 Clausthal-Zellerfeld | Gasturbine |
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| DE4314646A1 (de) * | 1993-05-04 | 1994-11-10 | Josef Lipinski | Kolbenloser Verbrennungsmotor, der nach dem Einspritz- oder Dieselverfahren arbeitet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19612617C2 (de) | 2002-11-28 |
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Legal Events
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