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DE19611390A1 - Glasfaseroptischer Rotationssensor oder Gyroskop mit verbesserter Meßspule - Google Patents

Glasfaseroptischer Rotationssensor oder Gyroskop mit verbesserter Meßspule

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Publication number
DE19611390A1
DE19611390A1 DE19611390A DE19611390A DE19611390A1 DE 19611390 A1 DE19611390 A1 DE 19611390A1 DE 19611390 A DE19611390 A DE 19611390A DE 19611390 A DE19611390 A DE 19611390A DE 19611390 A1 DE19611390 A1 DE 19611390A1
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DE
Germany
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coil
glass fiber
optical
fiber
windings
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Application number
DE19611390A
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English (en)
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DE19611390B4 (de
Inventor
Richard B Dyott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KVH Industries Inc
Original Assignee
Andrew LLC
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Publication date
Application filed by Andrew LLC filed Critical Andrew LLC
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/58Turn-sensitive devices without moving masses
    • G01C19/64Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams
    • G01C19/72Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers
    • G01C19/721Details, e.g. optical or electronical details
    • G01C19/722Details, e.g. optical or electronical details of the mechanical construction
    • GPHYSICS
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf glasfaseroptische Rotations­ sensoren oder Gyroskope.
Glasfaseroptische Rotationssensoren oder Gyroskope, wie sie gemeinhin genannt werden, werden zunehmend zur Detektion von Rotationen insbesondere in Navigations­ systemen wie etwa in Kraftfahrzeugen, Flugzeugen und Raumfahrzeugen, verwendet, wo eine zuverlässige Messung der Trägheitsrotation sehr kritisch ist.
In einem typischen, glasfaseroptischen Gyroskop wird Licht von einem Laser oder einer anderen geeigneten Lichtquelle mittels eines Strahlteilers in zwei getrennte Strahlen aufgeteilt und dann in die beiden Enden einer mehrfach aufgewickelten, optischen Glasfa­ serspule, typischerweise vom Einmodentyp, eingekoppelt. Von den beiden Glasfaserenden austretendes Licht wird durch den Strahlteiler kombiniert und von einem Photodetektor detektiert.
Eine Rotationsmessung wird typischerweise durchgeführt durch die Detektion einer durch die Rotation induzierten Phasenverschiebung zwischen den sich in entgegengesetzter Richtung in der Glasfaserspule ausbreitenden Lichtstrahlen, die allgemein als "Sagnac-Pha­ senverschiebung" bezeichnet wird. Das dieser Phasenverschiebung zwischen den sich in entgegengesetzter Richtung ausbreitenden Strahlen entsprechende Signal wird typischer­ weise einer Form von Phasenmodulation unterworfen, und der Photodetektor wandelt das modulierte Signal in ein elektrisches Signal um, das den Grad der Rotation der Glasfaser­ spule angibt und elektronisch verarbeitet wird, um eine direkte Anzeige der Rotation zu geben.
Folglich wird jeder zusätzliche Vorgang, der eine nicht gegengleiche Differenz in der Phase zwischen den beiden Ausbreitungsrichtungen während der Durchgangszeit des Lichts durch die Spule bewirkt, als eine falsche Rotation festgestellt wird. Ein solcher Ef­ fekt, der Shupe-Effekt, wird durch den Durchgang eines thermischen Gradienten durch die Spule verursacht; die Temperaturänderung erzeugt eine Änderung im Brechungsindex des Materials, aus dem die Glasfaser besteht. Typischerweise ändert sich der Brechungsindex für Siliziumdioxid ungefahr mit 10 Teilen pro eine Million pro °C. Der Effekt wird am besten erläutert, wenn man ein Gyroskop mit einer einzigen Wicklung betrachtet.
Wenn, wie in Fig. 8 gezeigt, ein thermischer Gradient durch die Spule geht, so daß er symmetrisch bezuglich des Mittelpunkts M der Glasfaser ist, die die Spule bildet, erfah­ ren Abschnitte auf beiden Seiten von M zu jedem Zeitpunkt identische Änderungen des Index, so daß es keine netto Phasendifferenz zwischen den sich im Uhrzeigersinn und ge­ gen den Uhrzeigersinn ausbreitenden Lichtwegen gibt. Wenn jedoch, wie in Fig. 9 gezeigt, der thermische Gradient die Spule asymmetrisch bezuglich des Mittelpunkts durchquert, erfahren die Abschnitte auf beiden Seiten von M zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedli­ che Änderungen des Index; was zu einer Änderung in der Phase der beiden Lichtwege und somit zu einem falschen Rotationssignal führt. Hier gibt es eine Phasenverschiebung zwi­ schen den sich mit und gegen den Uhrzeigersinn ausbreitenden Lichtwegen, wenn es eine netto Asymmetrie des über alle Wicklungen der Spule integrierten thermischen Gradienten gibt.
Der Shupe-Effekt nimmt im allgemeinen mit einer Abnahme der Länge der für die Spule verwendeten Glasfaser zu, da bei einer Verringerung der Glasfaserlänge weniger Wicklungen geformt werden.
Es ist derzeitige Praxis, den Shupe-Effekt durch Wickeln der Spirale in einer kon­ trollierten und ordentlichen Weise, so daß die Glasfaserelemente, die äquidistant vom Mit­ telpunkt sind, nebeneinander liegen, so daß der Temperaturgradient an allen Punkten die Glasfaser auf beiden Seiten des Mittelpunkts gleichermaßen und zum gleichen Zeitpunkt beeinflußt, zu verringern. Solche Spulen, als Shupe-Spulen bekannt, verlangen ein sehr kompliziertes, kontrolliertes Aufwickelverfahren und sind daher in der Herstellung teuer.
Ein weiteres Problem mit Glasfasergyroskopen ist die Notwendigkeit, die Achse der Meßspule senkrecht zu der Ebene zu halten, deren Trägheitsrotation gemessen wird. Wenn diese senkrechte Beziehung nicht aufrecht erhalten wird, ist die von dem Gyroskop gemes­ sene Rotation nicht die Rotation der gewünschten Ebene.
Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Glasfasergy­ roskop zur Verfügung zu stellen, das eine sehr genaue Rotationsmessung mit einer Meß­ spule ermöglicht, die schnell und billig aufgewickelt werden kann. In diesem Zusammen­ hang ist es eine damit verbundene Aufgabe der Erfindung, eine Gyroskopmeßspule zur Verfügung zu stellen, die kein kompliziertes Aufwickelverfahren erfordert und die auf einen einfachen Kern aufgewickelt werden kann.
Es ist eine damit verbundene Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Glasfasergyroskop des obigen Typs zur Verfügung zu stellen, das thermisch induzierte, nicht gegengleiche Phasenverschiebungen reduziert oder beseitigt.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein glasfaseroptisches Gyroskop mit einer verbesserten Meßspule zur Verfügung zu stellen, das eine Verringe­ rung der Glasfaserlänge in der Spule erlaubt.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Meßspule zur Verfügung zu stellen, die in der Richtung ihrer Achse extrem kompakt ist. In diesem Zusammenhang ist es eine damit zusammenhängende Auf­ gabe, ein derartiges Gyroskop zur Verfügung zu stellen, das das Erreichen der gewünsch­ ten senkrechten Beziehung zwischen der Achse der Meßspule und der Ebene, in der die Rotation gemessen werden soll, erleichtert.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Meßspule zur Verfügung zu stellen, die relativ wenig von mechani­ schen Spannungen beeinflußt wird. In diesem Zusammenhang ist es eine spezielle Aufgabe, eine Gyroskopmeßspule zur Verfügung zu stellen, die keinen zentralen Trägerkern oder Rolle in dem Gyroskop erfordert.
Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäß durch das in den beigefügten Patentansprüchen definierte Gyroskop gelöst.
Insbesondere werden entsprechend der vorliegenden Erfindung die obenstehenden Aufgaben gelöst durch ein glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Spule aus einer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, die in der Richtung der Achse der Spule kollabiert sind und die im Durchmesser auf beiden Seiten des Mittelpunktes der Glasfaser, die die Spule bildet, variieren.
Der Bereich der Größenvariationen der mehrfachen Wicklungen ist vorzugsweise etwa der gleiche auf beiden Seiten des Mittelpunktes der Glasfaser. Die Spule wird durch Aufwickeln der optischen Glasfaser auf eine Rolle mit einer Form geformt, die sich in ihrer Größe entlang ihrer Länge ändert, wie etwa ein Kegel, wobei Glasfaser auf beiden Seiten des Glasfasermittelpunktes auf Bereiche der Rolle aufgewickelt werden, die über ähnliche Größenbereiche variieren. Die Spule wird dann von der Rolle entfernt und in der Richtung der Spulenachse kollabiert. Die führt zu einer im wesentlichen flachen Spule, in der die Wicklungen, die von der Glasfaser auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts geformt sind, über die Dicke der Spule in Ringrichtung verteilt sind.
Fig. 1a ist eine Illustration einer verbesserten Aufwicklungsanordnung einer Glasfa­ serspule, die für die Verwendung in einer Gyroskopanordnung nach Fig. 10 geeignet ist, nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Die Fig. 1b und 1c sind Drauf- beziehungsweise Seitenansichten der aufgewickelten Spule nach Fig. 1a nach dem Kollabieren.
Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer bevorzugten Montagean­ ordnung für die faseroptische Meßspule nach der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 ist ein vergrößerter, vertikaler Querschnitt der in Fig. 2 gezeigten Meßspu­ lenmontageanordnung.
Die Fig. 4a-4d sind perspektivische Ansichten bestimmter in den Fig. 2 und 3 gezeigter Element, die sequentielle Stufen in deren Aufbau zeigen.
Fig. 5 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Meßspule in der Anordnung der Fig. 2-4.
Fig. 6 ist eine Ergebniskurve eines Tests eines glasfaseroptischen Gyroskops, das mit einer um einen zylindrischen Kern gewickelten Meßspule ausgestattet ist.
Fig. 7 ist eine Ergebniskurve eines Tests eines glasfaseroptischen Gyroskops, das mit einer Meßspule nach der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist.
Fig. 8 ist eine diagrammatische Darstellung einer glasfaseroptischen Meßspule, die von einem thermischen Gradienten durchquert wird, der symmetrisch bezüglich des Mittel­ punkts der die Spule bildenden Glasfaser ist.
Fig. 9 ist eine diagrammatische Darstellung einer glasfaseroptischen Meßspule, die von einem thermischen Gradienten durchquert wird, der asymmetrisch bezüglich des Mit­ telpunkts der die Spule bildenden Glasfaser ist.
Fig. 10 ist ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche glasfaseroptische Gyroskop­ anordnung mit offener Schleife zeigt.
Wenn auch die vorliegende Erfindung für verschiedene Modifikationen und Alter­ nativen geeignet ist, sind in den Zeichnungen beispielhaft bestimmte Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und werden hierin beschrieben. Es sollte jedoch klar sein, daß es nicht die Absicht ist, die Erfindung auf die spezielle hierin offengelegten Ausführungsfor­ men zu beschränken, sondern daß sie im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen mitumfassen sollen, die in das Wesen und den Umfang der Erfindung fallen, wie sie durch die beigefügten Patentansprüche definiert ist.
In Fig. 10 ist ein Blockdiagramm gezeigt, das ein herkömmliches glasfaseroptisches Gyroskopsystem 10 zeigt, das in einem offenen Schleifenmodus arbeitet. Das Gyroskopsys­ tem 10 umfaßt eine optische Quelle 12, die vorzugsweise ein Diodenlaser ist, der überwie­ gend in einer einzigen, transversalen Mode oszilliert und ein breites, gaußsches optisches Spektrum besitzt, so daß Rückstreurauschen und Kerr-Effekt-Probleme reduziert werden. Ein von der optischen Quelle 12 herrührender Lichtstrahl wird auf einen optischen Richt­ koppler 14 gerichtet, der als Strahlteiler dient.
Ein Teil des in den Richtkoppler 14 eintretenden Lichtstrahls wird durch einen Polarisator 16 geführt, bevor er in einen zweiten optischen Richtkoppler 18 geführt wird. Der Richtkoppler 18 dient auch als Strahlteiler, um zwei getrennte Lichtstrahlen zu erzeu­ gen, von denen einer in ein Ende einer mehrfach gewickelten Glasfaserspule 20 geführt wird. Der andere Lichtstrahl von dem Richtkoppler 18 wird durch einen Phasenmodulator 22 in das andere Ende der Glasfaserspule 20 geführt. Von den beiden Glasfaserenden her­ rührendes Licht wird von dem Richtkoppler 18 zusammengeführt und von einem optischen Photodetektor 24 detektiert.
Die in die beiden Enden der Glasfaserspule 20 geführten Lichtstrahlen bilden gegen­ läufige Strahlen, die in der Abwesenheit einer Spulenrotation identische Pfadlängen besit­ zen. Wenn die Glasfaserspule 20 eine Rotation um ihre Symmetrieachse erfährt ändern sich die relativen Pfadlängen der beiden Lichtstrahlen entsprechend. Wenn zum Beispiel die Spule in Richtung des Uhrzeiger rotieren, wird die Pfadlänge des Strahls in Uhrzeiger­ richtung vergrößert, während die Pfadlänge gegen die Uhrzeigerrichtung verringert wird. Als Ergebnis verursacht jede Rotation der optischen Glasfaserspule, daß die beiden gegen­ läufigen Strahlen eine nicht gegengleiche Phasenverschiebung erfahren. Dieses Phänomen ist als Sagnac-Effekt bekannt. Die nicht gegengleiche Phasenverschiebung aufgrund einer Rotation, die als Sagnac-Effekt bekannt ist, ergibt, wenn sie genau gemessen wird, eine exakte Angabe über das Maß der Rotation, die die Glasfaserspule erfahrt.
In der Gyroskopanordnung der Fig. 8 wird die Ausgabe des Photodetektors 24 einer herkömmlichen Signalverarbeitung unterworfen, um eine Angabe der gemessen Rota­ tionsrate zu erhalten.
Es ist wichtig, daß die beiden gegenläufigen Lichtstrahlen dieselbe Polarisation besitzen, so daß die Sagnac-Phasenverschiebung genau der gemessenen Rotationsrate entspricht. Wenn die Polarisationszustände der beiden gegenläufigen Lichtstrahlen nicht identisch sind, sind ihre Ausbreitungskonstanten nicht unbedingt dieselben. Folglich können die Phasen der beiden interferierenden Strahlen differieren, nachdem die Strahl durch die Glasfaserspule gegangen sind, was zu einem Meßfehler führt, der die Meßgenauigkeit erheblich beeinträchtigen kann, insbesondere wenn extrem niedrige Rotationsraten gemes­ sen werden. Zum Beispiel kann die Phasendifferenz, die aus der (spannungsinduzierten) Biege-Doppelbrechung in einer typischen Glasfaserspule herrührt und die in der Größen­ ordnung von einigen hundert Radians sein kann, die Sagnac-Phasenverschiebung, die er­ zeugt wird, wenn ein Gyroskop mit der Erdrate rotiert, und die in der Größenordnung von 10-4 rad liegt, vollständig überdecken.
Dieser Meßfehler wird verringert, wenn die Teile der Lichtstrahlen, die durch die Glasfaserspule mit identischen Polarisationszuständen gegangen sind, verwendet werden. Um eine vollständige Gegengleichheit des Meßsystems sicherzustellen, ist es außerdem wichtig, daß die gegenläufigen Lichtstrahlen nur einen einzigen Polarisationszustand auf­ weisen. Selbst wenn eine symmetrische Einmodenfaser verwendet wird, werden zwei dege­ nerierte Polarisationsmoden erzeugt. Ein geringer Betrag zufälliger Asymmetrie existiert in einer realen Glasfaser und führt zu einem geringen Betrag an zufälliger Doppelbrechung, die in Verbindung mit zusätzlicher Doppelbrechung, die durch Biegen und Drehen der Faser erzeugt wird, dazu führt, daß sich die Polarisation von entlang der Faser geführtem Licht entlang der Faser ändert.
Bei der Messung der Rotation basierend auf dem Sagnac-Effekt unter Verwendung eines Gyroskopsystems des in Fig. 10 dargestellten Typs, wird die Sagnac-Phasenverschie­ bung Φ (in Radians) in dem detektierten Signal bei einer vorgegebenen Frequenz fm durch folgende Beziehung erhalten:
wobei ω₀ die Radiansfrequenz der optischen Quelle in Radians/s ist, Φ die Rotationsrate des Gyroskops in Radians/s ist, C die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum in m/s ist und A die von der Glasfaserspule eingeschlossene Gesamtfläche ist, wie sie durch das Produkt der von einer einzigen Faserwicklung eingeschlossenen Fläche mit der Anzahl der Wicklungen erhalten wird.
Beim Messen der Sagnac-Phasenverschiebung Φ ist die gemessene optische Lei­ stung proportional zum Quadrat des Absolutwerts des gemessenen elektrischen Feldes. Weiterhin sind die optische Leistung und die Phasen der interferierenden Lichtstrahlen in einem reziproken System gleich. Wenn man die nicht-reziproke Leistungsdifferenz ver­ nachlässigt, die für die typischerweise verwendeten Spulenlängen vernachlässigbar ist, hängt die gemessene Leistung PD im wesentlichen von der nicht-reziproken Phasendifferenz ΦNR ab und hängt wie folgt mit der Eingangsleistung P₀ zusammen:
Der Kosinusfaktor in Gleichung 2 erreicht seinen maximalen Wert, wenn die nicht­ reziproke Phasendifferenz viel kleiner als 1 rad ist. Somit wird die gemessene Leistung unabhängig von den typischerweise kleinen Phasenverschiebungen, die durch Rotationen induziert werden. Es ist daher notwendig, eine voreinstellende Phasendifferenz zu addieren, um das gemessene Signal zu verschieben, um sowohl die Maxima als auch die Minima der Sinuskurve zu vermeiden.
Der Phasenmodulator 22 in dem Gyroskopsystem der Fig. 10 führt diese Funktion durch, indem er den gewünschten Betrag der Phasendifferenzmodulation erzeugt, so daß die Amplitude der optischen Leistung, die sich bei der Phasenmodulationsfrequenz fm än­ dert, proportional zu kleinen Rotationsraten gemacht wird. Da der Phasenmodulator 22 an einem Ende der Glasfaserspule 20 angeordnet ist, erfahren die beiden gegenläufigen Licht­ strahlen dieselbe Phasenmodulation zu verschiedenen Zeitpunkten, wodurch eine nicht gegengleiche Phasendifferenzmodulation zwischen den interferierenden Strahlen erreicht wird. Da das gemessene Signal auf einem hochfrequenten Träger (also dem Phasenmodula­ tionssignal) voreingestellt wird, wird elektronisches Rauschen im wesentlichen eliminiert, während die Meßempfindlichkeit erhöht wird.
In einer vollständig in Glasfaser ausgeführten Gyroskopanordnung, wie sie in Fig. 10 gezeigt ist, wird eine Einheitslänge der optischen Glasfaser für die Glasfaserspule 20 verwendet, wobei ein Segment der Glasfaser, das sich von einem Ende der Spule aus er­ streckt, verwendet wird, um einen Lichtweg zwischen der optischen Quelle 12, dem Rich­ tungskoppler 14, dem Polarisator 16 und dem Koppler 18 zu erzeugen. Ein Segment der Glasfaser, das sich von dem anderen Ende der Spule 20 aus erstreckt, erzeugt einen Licht­ weg zwischen dem entsprechenden Spulenende, dem Phasenmodulator 22 und dem Rich­ tungskoppler 18.
Der Phasenmodulator 22 ist typischerweise vom mechanischen Modulationstyp, bei dem ein kurzer Abschnitt der optischen Faser über einen piezoelektrischen (PZT) Zylinder gezogen ist. Wenn an zeitabhängiges, elektrisches Feld an den PZT-Zylinder angelegt wird, wird darin eine mechanische Spannung induziert und der Radius des Zylinders verändert. Als Ergebnis wird auch der Durchmesser der Glasfaser um den PZT-Zylinder herum ent­ sprechend verändert. Folglich werden der Glasfaserdurchmesser und die Brechungsindizes und daher die Phase der durch die Glasfaser geführten Welle entsprechend dem angelegten Signal geändert.
Wie aus Gleichung 1 ersichtlich, ist in glasfaseroptischen gyroskopischen Systemen des in Fig. 10 gezeigten Typs die Sagnac-Phasenverschiebung und somit die Meßempfind­ lichkeit direkt proportional der von der Glasspule eingeschlossenen Gesamtfläche, also dem Produkt der von einer Wicklung der Glasfaserspule eingeschlossenen Fläche und der Ge­ samtzahl der Wicklungen in der Spule. Bei einer Spule mit einem festen Spulendurchmesser kann die Empfindlichkeit, die proportional der von den gegenläufigen Strahlen innerhalb der Spulen zurückgelegten Gesamtentfernung ist, erhöht werden, indem die Anzahl der Wicklungen der Spule erhöht wird.
Zum Optimieren der Leistung des Gyroskopsystems der Fig. 10 muß die Rotations­ empfindlichkeit maximiert und die Rauschempfindlichkeit minimiert werden. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, die für die gegenläufigen Lichtstrahlen zum Durchqueren der Länge der Glasfaserspule erforderliche Durchgangszeit t mit der Phasenmodulationsfre­ quenz fm entsprechend der folgenden Beziehung anzupassen:
ωm * t = π (3)
wobei ωm die Radiansfrequenz der Modulationsquelle ist und gleich 2πfm ist. In Einheiten der Gruppengeschwindigkeit Vg der von der Glasfaser geführten optischen Welle ausge­ drückt wird die Durchgangszeit wie folgt definiert:
wobei L die Spulenlänge in Metern ist und Vg die Gruppengeschwindigkeit in Metern/s ist.
Durch Einsetzen von Gleichung 4 in Gleichung 3 wird die Modulationsfrequenz fm wie folgt erhalten:
Da die Gruppengeschwindigkeit Vg ungefähr gleich C/ ist, wobei der mittlere Bre­ chungsindex des Glasfaserkern und der Hülle ist und C die Lichtgeschwindigkeit ist, stellt die Größe Vg eine Konstante dar. Folglich ist die Modulationsfrequenz fm umgekehrt pro­ portional zur Spulenlänge.
Die obige Diskussion setzt eine konstante Temperatur durch die Glasfaserspule 20 voraus. Wie früher erwähnt, sind eine Quelle für Verschiebungen in einem glasfaserop­ tischen Gyroskop, wenn es in einer veränderlichen Umgebung verwendet wird, zeitabhängi­ ge thermische Gradienten. In dem hypothetischen Fall einer einlagigen Spule, die in einer gleichförmigen Spirale mit einem konstanten Radius gewickelt ist, erzeugt eine Tempera­ turänderung nur an einem Ende der Spule eine Änderung des Brechungsindex der Spulen­ faser an diesem Ende der Spule. Folglich erfährt der Lichtstrahl, der an diesem Ende in die Spule eintritt, eine Phasenverschiebung, bevor der entsprechende Bereich des gegenläufi­ gen Lichtstrahls dieses Ende der Spule erreicht. Da die Phasenverschiebung nicht von einer Rotation der Spule erzeugt wird, stellt sie einen Fehler dar, wenn sie in dem Photodetektor festgestellt wird.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung werden die thermisch induzierten, nicht gegengleichen Phasenverschiebungen verringert oder beseitigt, indem eine Glasfaserspule verwendet wird, in der die Spulenwicklungen sich auf beiden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser, die die Spule bildet, in der Größe ändern und in der Richtung der Achse der Spule kollabiert sind. Eine derartige Spule verringert thermisch induzierte, nicht gegen­ gleiche Phasenverschiebungen in der Spule erheblich. Die Größenänderungen der mehr­ fachen Wicklungen der Spule müssen nicht einem regelmäßigen Muster folgen, sondern sind vorzugsweise zufällig verteilt, so daß jede Zunahme eines thermischen Gradienten über die Spule hinweg wahrscheinlich Bereiche der Spule auf beiden Seiten des Mittelpunktes der Gesamtlänge der die Spule bildenden Glasfaser beeinflußt. Somit verursacht ein ther­ mischer Gradient aus einer beliebigen Richtung zufällige Phasenverschiebungen in allen Wicklungen, so daß es keine Gesamtphasenverschiebung gibt, wenn diese über die Gesamt­ spule integriert werden. Ein solches System ist natürlich nicht möglich für eine Spule mit nur einer Wicklung, und das Ausmaß der zufälligen Phasenabweichungen nimmt linear mit der Anzahl der Wicklungen ab. Diese zufälligen Abweichungen können als Rauschen be­ trachtet werden, das entsprechend dem Quantenrauschmodell entsprechend dem Quadrat der Anzahl der Wicklungen N verringert wird. Somit ist der Betrag des Phasenverschiebungs-"Rauschens", das von einem die Spule durchquerenden, thermischen Gradienten erzeugt wird, proportional zu N-1, N-1/2 oder N-3/2.
Um Spulenwicklungen zu erzeugen, die sich in der Größe ändern, kann die Spule auf einem kegelförmigen Kern aufgewickelt werden. Um eine zufällige Verteilung der unterschiedlichen Größen der Spulenwicklungen, die von der Glasfaser auf beiden Seiten von dem Mittelpunkt der Gesamtlänge der zum Bilden der Spule verwendeten Glasfaser geformt werden, zu erreichen, kann die Glasfaser so auf den kegelförmigen Kern aufgewik­ kelt werden, daß sich der Aufwickelpunkt entlang der Oberfläche des Kegels in der longitu­ dinalen Richtung vor- und zurückbewegt. Vorzugsweise werden auch die Anfangs- und Endpunkte der transversalen Bewegungen zufällig verändert.
Durch das Aufwickeln mehrfacher Schichten kontinuierlicher Längen von optischer Glasfaser um einen kegelförmigen Kern 26, wie es in Fig. 1a gezeigt ist, und durch Kolla­ bieren der Spule 20 in der axialen Richtung, wenn sie von dem Kern entfernt wird, wie es in den Fig. 1b und 1c gezeigt wird, wird die Glasfaser auf beiden Seiten des Mittel­ punktes zufällig entlang der Spule sowohl in axialer als auch in radialer Richtung verteilt. Folglich beeinflußt jede Änderung der Bewegung eines thermischen Gradienten, der durch die Spule geht, Glasfaser auf beiden Seiten des Mittelpunkts, wodurch die unerwünschten, nicht gegengleichen Phasenverschiebungen verringert oder sogar beseitigt werden. Der bevorzugte Kernwinkel, also der Winkel zwischen der Achse des kegelförmigen Kerns und der kegelförmigen Oberfläche liegt zwischen 20° und 40°.
Wenn die Spule auf eine kegelförmige Rolle aufgewickelt wird, kann die Spule von der Rolle entfernt werden, indem die Spule einfach zum schmalen Ende der Rolle gescho­ ben wird. Alternativ kann eine kollabierende Rolle verwendet werden. Zum Beispiel kann eine aufblasbare Rolle verwendet werden, aus der nach dem Aufwickeln jeder Spule einfach die Luft abgelassen wird. Es können auch mechanisch kollabierende Rollen verwendet werden. Kollabierende Rollen erlauben die Verwendung von anderen Rollenformen mit variablem Durchmesser als von kegelförmigen Formen, wie etwa rauhe oder Sägezahnfor­ men.
Durch Entfernen der Glasfaser von der Rolle und anschließendem Kollabieren der Spule entlang ihrer Achse werden während des Aufwickelvorgangs auf die aufgewickelte Glasfaser ausgeübte Spannungen gelöst. Darüber hinaus gibt es keine Rolle, die eine ther­ mische Ausdehnung oder andere Spannungen auf die Spule überträgt, nachdem die Spule in dem Gyroskop montiert worden ist und mit den anderen Komponenten des Gyroskops verbunden worden ist.
Auch wenn es vorzuziehen ist, daß die Meßspule nach der vorliegenden Erfindung aus einer optischen Glasfaser geformt wird, die die Polarisation der gegenläufigen Licht­ wellen durch die nicht-zirkulare Geometrie des Glasfaserkerns (zum Beispiel durch einen elliptischen Kern) beibehält, ist die Erfindung auch nützlich für Spulen, die aus optischen Glasfasern geformt sind, die zirkulare Kerne besitzen und die Polarisation durch span­ nungsinduzierte Doppelbrechung beibehalten.
Das Kollabieren der Spule in der axialen Richtung beseitigt nicht nur Spannungen von der Spule sondern erzeugt auch eine Spule, die im wesentlichen flach ist. Das bedeutet, daß die axiale Dicke der Spule sehr klein ist, typischerweise 2 oder 3 Millimeter. Diese flache Spule ermöglicht, daß das gesamte Gyroskop mit einem sehr dünnen Profil herge­ stellt wird, und erleichtert auch die erwünschte senkrechte Ausrichtung der Spulenachse mit der Ebene, in der Rotationen gemessen werden sollen.
Die zum Herstellen der Meßspule verwendete optische Glasfaser ist vorzugsweise mit einer schützenden Polymerschicht überzogen. Bestimmte optische Glasfasern sind mit einem Metall überzogen, das brechen kann, wenn sie auf eine Spule mit einem ziemlich kleinen Radius gewickelt werden. Die Polymerbeschichtungen besitzen dieses Bruchpro­ blem jedoch nicht. Die die Spule bildende Glasfaser kann auch mit einem Öl oder einem anderen Schmiermittel beschichtet sein, um die Gleitbewegung benachbarter Wicklungen übereinander zu erleichtern, wenn die Spule nach ihrer Herstellung ihre Form findet.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine bevorzugte Montageanordnung für die Meßspule nach der vorliegenden Erfindung. Die Spule 30 mit mehrfachen Wicklungen ist innerhalb eines Gelkörpers 31 angeordnet, der sich in einem ringförmigen Hohlraum 32 befindet, der durch ein Aluminiumgehäuse 33 geformt wird. Die Spule 30 ist vorzugsweise vorgeformt und mit einem Richtungskoppler 30a verbunden, der in Serie mit einem Polarisator 30b und einem zweiten Richtungskoppler 30c verbunden ist. Die Spule, die Richtungskoppler und der Polarisator werden dann alle in das Gel 31 eingetaucht, wobei eine Länge der Glasfaser an einem Ende der Spule sich durch ein Paar von Löchern 35a und 35b in der Innenwand des Hohlraums 32 erstreckt, um ein Teil eines piezoelektrischen Phasenmodulators oder PZT 34 zu bilden, der in einem zentralen Hohlraum 35 montiert ist, der von dem Gehäuse 33 gebildet wird. Die beiden Glasfasern an dem Ende des von der Spule entfernten Rich­ tungskopplers erstrecken sich durch ein Paar von Spalten 32a und 32b im Boden des Hohl­ raums 32, um mit einem Laser 36 und einem Photodetektor 37 verbunden zu werden, die auf einer gedruckten Schaltkreistafel (PCB) 38 montiert sind. Die PCB 38 ist an dem u­ nteren Bereich des Gehäuses 33 mittels einer Bodenplatte 39 und einer Mehrzahl von Schrauben befestigt. Zwei zusätzliche PCBs 41 und 42, die über dem Gehäuse 33 montiert sind, enthalten die Spannungsversorgungs- und Signalverarbeitungsschaltkreise für das Gyroskop. Die PCBs 41 und 42 sind voneinander und von dem Gehäuse 33 mittels zweier Reihen von Abstandsstiften 43 und 44 entfernt. All diese Elemente sind zusammen mit dem Gehäuse 33 und der PCB 38 innerhalb eines schützenden Zylinders 45 angeordnet. Eine Deckelplatte 46 verschließt das Ende des Zylinders 45. Eine Mehrzahl von Schrauben geht durch die Deckelplatte 46, die beiden PCBs 41 und 42 und die Abstandsstifte 43 und 44 und sind in das Gehäuse 33 geschraubt. Kanäle 47 und 48 in der Außenwand des Gehäuses nehmen einen Kabelbaum (nicht gezeigt) auf, um mehrere PCBs miteinander zu verbinden.
Um die optische Glasfaser vor Kräften zu schützen, die durch Beschleunigung und Vibrationen auf die sich von dem Gehäuse 33 zum Laser 36 und dem Photodetektor 37 erstreckenden Enden ausgeübt werden, ist der Raum zwischen dem PCB 38 und dem Bo­ den des Hohlraums 32 vorzugsweise mit demselben Gel gefüllt, das für den Hohlraum 32 verwendet wird. Dieses zusätzliche Gel hält die Enden in stabilen Positionen zwischen dem Hohlraum 32 und der PCB 38.
Die optische Glasfaser zum Erzeugen der Spule 30 ist eine Einmoden- und vorzugs­ weise eine die Polarisation haltende Glasfaser, wie zum Beispiel eine Glasfaser mit einem elliptischen, die Polarisation haltenden Kern oder eine D-förmige Glasfaser, wie sie in dem US-Patent Nr. 4 669 814 für Dyott beschrieben ist. Alternativ kann eine spannungsindu­ zierte, doppelbrechende Einmodenglasfaser oder eine Einmodenglasfaser mit einer hohen numerischen Apertur verwendet werden. Die Glasfaser besitzt vorzugsweise eine polymeri­ sche Beschichtung, auch wenn andere Arten von Schutzbeschichtungen verwendet werden können, falls es erwünscht wird, wie zum Beispiel mit Indium beschichtete Glasfasern.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel berührt der Körper der optischen Glasfaser­ spule 30 nur das Gel 31 und wird somit nur durch das Gel 31 in dem Gehäuse 33 gehalten. Wie in Fig. 4a gezeigt, wird das Gel zunächst als eine Schicht auf dem Boden des Hohl­ raums 32 geformt, während der Boden in einer perfekten, horizontalen Position gehalten wird. Die obere Oberfläche der Gelschicht ist dann perfekt eben und horizontal, wie es auch die Spule 30 ist, wenn sie auf der Oberseite der Gelschicht angeordnet wird. Alterna­ tiv kann die Spule auf einer Montageoberfläche angeordnet werden. Solcherart kann die Montageoberfläche die Anfangsschicht des Gels ersetzen oder auf der Oberseite der An­ fangsschicht des Gels angeordnet werden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Gehäuse 33 aus zwei Teilen 33a und 33b, um das Anordnen der Spule in dem Gehäuse und des darin enthaltenen Gels zu erleichtern.
Nach dem Anordnen der Spule 30 auf der Bettungsschicht aus Gel in dem Gehäuse­ teil 33a wird der zweite Gehäuseteil 33b an dem ersten Teil befestigt, und dann wird der Rest des Hohlraums 32 durch eines der unten beschriebenen Ausdehnungslöcher 40 mit zusätzlichem Gel gefüllt. Das zusätzliche Gel hüllt die Spule 30 ein und bildet eine ein­ heitliche Gelmasse mit der Bettungsschicht als Gel. Die gesamte Gelmasse verbindet sich beim Hartwerden des Gels vorzugsweise mit den Innenwänden des Hohlraums 32. Somit sind die Glasfaserspule 30 und die daran befestigten Komponenten (die Richtungskoppler und der Polarisator) letztlich vollständig in dem Gel 31 eingetaucht, wobei die beiden freien Enden der Faser den entfernten Koppler bilden, der das Gel durch die Schlitze 32a und 32b im Boden des Hohlraums 32 verläßt.
Die Steifheit oder der Youngsche Modul des Gels ist ausreichend groß, um die Spule 30 in einer festen Position innerhalb des Gehäuses 32 zu halten. Das heißt, daß die Spule innerhalb der Gelmasse nicht wandert, weder in eine Rotations-, noch in eine Axial-, noch in eine Radialrichtung. Diese feste Position der Spule muß über den gewünschten Bereich der Betriebstemperaturen, der typischerweise von etwa -55°C bis etwa +85°C geht, beibehalten werden. Die Temperatur, bei der ein Gel fest wird oder in einen brüchi­ gen, glasartigen Zustand übergeht, wird als Glasübergangstemperatur bezeichnet. Zum Zwecke der vorliegenden Erfindung sollte die Glasübergangstemperatur unter dem Be­ triebstemperaturbereich des Gyroskops liegen.
Um die Ausdehnung und Schrumpfung des Gels mit sich ändernden Temperaturen auffangen zu können, sind eine oder mehrere Wände des Hohlraums 32 vorzugsweise mit Vertiefungen versehen, in die sich das Gel ausdehnen kann, ohne daß die Spule 30 erhebli­ chen Druckänderungen unterworfen wird. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden die Vertiefungen durch eine Mehrzahl von Löchern 40 in der Wand 32c des Hohlraums gebildet. Die Wirkung der Löcher 40 besteht darin, die Volumenänderungen des Gels 31 über den Betriebstemperaturbereich des Gyroskops aufzunehmen, so daß sich das Gel durch die Löcher 40 ausdehnen und zusammenziehen kann, ohne den Druck auf die Spule 30 beträchtlich zu ändern. Als eine Alternative zu den Löchern 40 können die Hohlraum­ wände teilweise aus elastischem Material geformt werden, oder die obere Oberfläche kann mit Vertiefungen versehen sein. Eine Alternative ist, ein oder mehrere kompressible Ele­ mente in dem Gel 31 einzubetten. Zum Beispiel können Luftblasen in das Gel eingefügt werden.
Wenn gewünscht, kann das spezifische Gewicht des Gels 31 auf etwa dasjenige der Spule 30 eingestellt werden. Die Spule besitzt typischerweise ein effektives spezifisches Gewicht von mehr oder weniger als 1,0, während das Gel ein spezifisches Gewicht von etwa 1,0 besitzen kann. Die Differenz in den spezifischen Gewichten kann bewirken, daß die Spule-Gel-Verbindung als ein Feder-Masse-System wirkt, das zu falschen Ausgangs­ signalen des Gyroskops führt, wenn das Feder-Masse-System Resonanzfrequenzen inner­ halb des Frequenzbereichs einer Vibrationseingabe besitzt. Um dieses Problem zu vermei­ den, kann das Gel mit massiven oder hohlen Siliziumdioxid-Mikrokugeln oder -Teilchen geladen sein, um die Differenz zwischen den spezifischen Gewichten des Gels und der Feder zu reduzieren und dadurch die Resonanzfrequenzen der Spulen-Gel-Kombination einzustellen. Das Laden des Gels erhöht auch die Viskosität und Steifheit des Gels.
Die gezeigte Montageanordnung ergibt hervorragende Ergebnisse zum Schutz der Faser h. Wie diskutiert, sieht die vorliegende Erfindung Vorkehrungen vor, um dem Gel eine Ausdehnung zu ermöglichen, so daß die Spule keinem Druck ausgesetzt wird, wie etwa Ausdehnungsflächen in der oberen Abdeckplatte, Diaphragmas oder Luftsäcke.
Wenn gewünscht, kann das Gel mit massiven oder hohlen Mikrokugeln geladen werden. Das Laden des Gels mit Teilchen (vorzugsweise aus Siliziumdioxid, aber auch andere Teilchen stehen zu Verfügung) besitzt einige vorteilhafte Einflüsse neben der Ände­ rung des spezifischen Gewichts. Der geringe thermische Ausdehnungskoeffizient von Silizi­ umdioxid (oder ähnlichem Teilchenmaterial) verringert den gesamten thermischen Aus­ dehnungskoeffizienten des geladenen Gels, ohne daß eine physikalische Spannung auf die Spule ausgeübt wird. Das Laden des Gels mit bis zu 40 Volumenprozent Siliziumdioxid­ teilchen wurde untersucht, und auch größere Beimengungen können praktikabel sein. Zum Beispiel verringert ein Gel mit einer Beimengung von 50 Volumenprozent Siliziumdioxid­ teilchen den thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Gels von etwa 300 ppm/°C auf etwa 150 ppm/°C, was zu einer entsprechenden Verringerung der mit thermischen Ver­ änderungen verbundenen Effekte führt.
Die Teilchen können entweder hohl oder massiv, unregelmäßig geformt oder kugel­ förmig sein, und die mittlere Größe der Teilchen kann variieren. Typischerweise liegt der Durchmesser von massiven Teilchen, die als Füller verwendet werden, im Bereich von 20- 300 Mikrometer, aber die mittleren Teilchengrößen können auch außerhalb dieses Bereichs liegen. Entsprechend einem Buch von Lee et al. mit dem Titel The Handbook of Epoxy Resins, McGraw-Hill, das hierin durch Bezugnahme mitaufgenommen wird, sind entspre­ chend dem Abschnitt mit dem Titel "Settling Properties of Fillers" die typischen massiven Teilen, die als Füller für Epoxydharze verwendet werden, diejenigen, die durch ein 325- mesh Sieb gehen, das eine Öffnung von 0,0017 Zoll (44 Mikrometer) besitzt, außerdem sind Teilchen üblich, die durch ein 200-mesh Sieb gehen, das eine Öffnung von 0,0029 Zoll (74 Mikrometer) besitzt. Tabelle 14-2 des Buches zeigt, daß massive Teilchen mit mittleren Größen von 0,15 bis 2500 Mikrometern als Füller für Epoxydharze verwendet werden. Zum Beispiel wird Quarz mit mittleren Teilchengrößen bis zu 300 Mikrometern verwendet, aber massive Teilchen mit Größen von mehr als 300 Mikrometern können sich sehr schnell in Abhängigkeit von dem spezifischen Gewicht der Teilchen in dem Gel absetzen. Daher ist eine maxiale Größe von 300 Mikrometern oder weniger für massive Teilchen vorzuziehen. Die Absetzungseigenschaften von hohlen Teilchen unterscheiden sich von denen massiver Teilchen, und daher können hohle Teilchen größere mittlere Teilchengrößen besitzen, ohne sich zu setzen.
Die Teilchen bestehen vorzugsweise aus Siliziumdioxid und bleiben in dem Gel gelöst, aber ein Teilchen kann keine große Kraft auf andere Teilchen ausüben, da die Kraft auch auf die Gelmatrix wirken würde, die sehr schwach ist. Darüber hinaus könnte, wenn die Teilchen zu viel Kraft aufeinander ausüben würden, die Kraft sich in der Gelmatrix ausbreiten und die Spule negativ beeinflussen. Dies könnte zu einem Problem werden, wenn die Beimischung so groß ist, daß Teilchenklumpen gebildet werden.
Weiterhin kann es, da die unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Gels und des Spulengehäuses unerwünschte Materialflüsse erzeugen können, wün­ schenswert sein, diese so gleich wie möglich zu machen. Dies könnte erreicht werden, indem das Gehäuse aus einem Plastikmaterial oder aus einem ähnlichen Material gemacht wird. Da dieses wahrscheinlich nicht genau den thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Gels besitzt, könnte die Teilchenbeimengung verwendet werden, um den thermischen Aus­ dehnungskoeffizienten des Gels für das beste Ergebnis einzustellen.
Ein weiterer Vorteil der Beimischung von Teilchen in das Gel liegt in der Erhöhung der Viskosität des Gels. Dies ist ein bekannter Effekt in Gels, und der Vorteil ist, daß das Gel als eine verbesserter Schwingungsdämpfung dient. Zum Beispiel wurde qualitativ be­ obachtet, daß das Gel zittert oder vibriert, wenn es durch eine mechanische Anregung angeregt wird, aber die Amplitude dieser Vibration nimmt deutlich ab, wenn dem Gel Teil­ chen beigemengt werden. Folglich reduziert der Vibrationsdämpfungseffekt durch die Bei­ mengungen zum Gel die mögliche Verstärkung von Vibrationsanregungen.
Die viskose oder Coulomb-Dämpfung kann auch dazu dienen, die Eingabe von hochfrequenten Vibrationen von der Umgebung des Sagnac-Rings zu reduzieren. Daher besitzt der Designer des Gyroskops einen weiteren Freiheitsgrad hinsichtlich der Leistung des Gyroskops. In einigen Situationen kann die Anwesenheit von hochfrequenten Vibratio­ nen die Signalverarbeitungselektronik überlasten. Dies geschieht, wenn die Winkelrate für eine konstante Winkelauslenkung proportional zur Frequenz zunimmt.
Ein weiterer Vorteil der Beimengung von Teilchen zu dem Gel ist die Tatsache, daß die thermische Volumenleitfähigkeit des Gels modifiziert werden kann. Die Änderung der thermischen Eigenschaften kann durch Einstellen des Volumenanteils der Beimengungen und des Anteils von massiven zu hohlen Teilchen gesteuert werden. Eine Verringerung der thermischen Leitfähigkeit kann bei der Steuerung von zeitabhängigen thermischen Gradien­ teneffekten beträchtlich sein.
Alternativ kann entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Gelviskosität auch durch Dispersion von Teilchen mit Durchmessern von einem Mikrometer oder weniger erhöht werden. Nur eine Beimengung von 5% von Teil­ chen mit einem Mikrometer Größe wäre erforderlich, um ein sehr viskoses Gel zu erhalten. Ein Gel mit solcher Beimengung würde die Kontrolle der Vibrationseffekte ermöglichen, hätte aber nur geringe Auswirkungen auf die thermischen Eigenschaften des Gels. Das Laden des Gels mit Teilchen mit Durchmessern von einem Mikrometer oder weniger mit den oben für größere Teilchen beschriebenen Volumenanteilen würde das Gel zu viskos machen, um es gießen zu können. In Abhängigkeit von dem betrachteten Ingenieurspro­ blem können die Alternativen zur Modifikation der Geleigenschaften kombiniert werden und das Gel mit Teilchen mit einer Größe von einem Mikrometer oder weniger mit einem geringen Volumenanteil geladen werden, um die Gelviskosität zu erhöhen, und mit größe­ ren Teilchen (massiv, hohl oder beides) mit höheren Volumenanteilen geladen werden, um die thermischen und spezifischen Gewichteigenschaften des Gels zu ändern.
Zusätzlich erhöht die Teilchenbeimengung den Kompressionsmodul, wodurch so­ wohl die natürlichen transversalen und Rotationsfrequenzen des Rings und des Gels als Feder-Masse-System erhöht werden. Dadurch wird eine zusätzliche Designflexibilität er­ reicht, da es möglich ist, die mechanischen Eigenschaften des Gesamtsystems zu ändern.
Auch wenn die Erfindung in den Zeichnungen unter Verwendung einer kreisförmi­ gen Spule gezeigt wurde, sollte klar sein, daß die Spule viele weitere geometrische Formen, wie etwa elliptische oder rechteckige Formen, besitzen kann.
Vergleichtests wurden mit einem Paar von glasfaseroptischen Gyroskopen durch­ geführt. Ein Gyroskop war mit einer Meßspule ausgestattet, die aus 75 m optischer Glasfa­ ser mit einem elliptischen Kern hergestellt war und auf eine zylindrische Aluminiumrolle mit einem Durchmesser von 3 Zoll gewickelt wurde. Das andere Gyroskop war mit einer Meß­ spule aus 75 m der gleichen Glasfaser, die zuvor um eine kegelförmige Rolle mit einem Durchmesser 3 Zoll an einem Ende und 2 Zolle am anderen Ende gewickelt und dann von der Rolle entfernt und entlang ihrer Achse kollabiert worden war, ausgestattet. Jede Meß­ spule war auf einer heißen Platte mit einem Ende der Spule auf der Platte angeordnet, und der Gyroskopausgang wurde für eine Dauer von 2 Stunden alle 10 Sekunden gemessen. Die Temperatur der heißen Platte wurde ebenfalls über den gleichen Zeitraum gemessen und zusammen mit der ersten Ableitung der Temperaturkurve aufgetragen.
Die Ergebnisse dieser Vergleichstests sind in den Fig. 6 und 7 gezeigt. Bei der ersten Spule (Fig. 6) kann man sehen, daß die Gyroskopausgabe kurz nach dem Anschalten der heißen Platte abfallt und eine Rotation von mehr als -100°/h angibt. Das Gyroskop war jedoch auf einer festen Halterung befestigt. Dann kehrte das Gyroskop zu einem normalen Betrieb zurück. Die Spitze-zu-Spitze-Änderungen der Gyroskopausgabe betrugen 171,4°/h. Bei der zweiten Spule (Fig. 7) gab es keinen meßbaren Ausschlag in der Gyro­ skopausgabe und somit keine falsche Angabe der Rotation. Die Spitze-zu-Spitze-Änderun­ gen der Gyroskopausgabe betrugen nur 100°/h.

Claims (36)

1. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule auf beiden Seiten des Mittelpunkts der Glas­ faser, die die Spule bildet, in der Größe variieren und daß die mehrfachen Wicklungen in der Richtung der Achse der Spule kollabiert sind.
2. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Änderungen der Größen der mehrfachen Wicklungen auf beiden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser ist im wesentlichen die gleichen sind.
3. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule eine im allgemeinen kreisförmige Konfiguration in der transversalen Richtung besitzt, wobei der Durchmesser der Wicklungen auf beiden Seiten des Mittelspunkts der Glasfaser über im wesentlichen den gleichen Bereich variiert.
4. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule alle symmetrisch bezüglich einer gemeinsamen Achse der Spule sind.
5. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule durch Aufwickeln einer optischen Glasfaser auf eine Rolle (26), deren Durchmesser sich entlang ihrer Länge ändert, wobei Glasfaser auf beiden Seiten des Mittelpunkts auf Bereiche der Rolle, die über im wesentlichen den gleichen Durchmesserbereich variieren, aufgewickelt wird, und durch anschließendes Entfernen der Spule von der Rolle und Kolla­ bieren der Spule entlang ihrer Achse geformt wird.
6. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule aus einer die Polarisation haltenden, optischen Glasfaser besteht.
7. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule wenigstens teilweise von Gel (31) umgeben ist.
8. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es ein festes Gehäuse (33) aufweist, das das Gel zusammen mit der Spule darin enthält.
9. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gel mit Teilchen geladen ist.
10. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gel mit den Wänden des Gehäuses verbunden ist.
11. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gel einen Youngschen Modul, der im wesentlichen konstant über den Betriebstempera­ turbereich des Gyroskops ist, und eine Glasübergangstemperatur besitzt, die unterhalb des Betriebstemperaturbereichs des Gyroskops liegt.
12. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule in der Richtung der Achse der Spule kolla­ biert sind, wobei die Spulenwicklungen, die aus Glasfaser auf beiden Seiten des Mittel­ punkts der Glasfaser geformt sind, über die axiale Dicke der Spule verteilt sind.
13. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule in der Richtung der Achse der Spule kolla­ biert sind, wobei die Spulenwicklungen, die aus Glasfaser auf beiden Seiten des Mittel­ punkts der Glasfaser geformt sind, über die radiale Dicke der Spule verteilt sind.
14. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule in der Richtung der Achse der Spule kolla­ biert sind, wobei die Spulenwicklungen, die aus Glasfaser auf beiden Seiten des Mittel­ punkts der Glasfaser geformt sind, über die axiale und radiale Dicke der Spule verteilt sind.
15. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung der Spulenwicklungen zufällig ist.
16. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule durch Aufwickeln einer kontinuierlichen Länge optischer Glasfaser auf einen Kern (26) und anschließendes Entfernen der Spule von dem Kern und axiales Kollabieren der Spule geformt wird.
17. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule sich über die Spule ändernde Durchmesser besitzen, wobei der Bereich und die Verteilung der unterschiedlichen Durchmesser auf beiden Seiten des Mittelpunkts der die Spule bildenden Glasfaser im wesentlichen dieselben sind.
18. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Spulenwicklungen für jeden unterschiedlichen Durchmesser auf beiden Seiten des Mittelpunkts der die Spule bildenden Glasfaser im wesentlichen die gleiche ist.
19. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Glasfaserspule aus mehrfachen Wicklungen optischer Glasfaser ge­ formt ist, die in zufälliger Weise um eine gemeinsame Achse gewickelt ist, so daß Spulen­ wicklungen, die aus Glasfaser auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der opti­ schen Glasfaser geformt sind, zufällig über die Spule verteilt sind.
20. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwicklungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der axialen Richtung verteilt sind.
21. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwicklungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der radialen Richtung verteilt sind.
22. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwicklungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der axialen und der radialen Richtung verteilt sind.
23. Glasfaseroptisches Gyroskop nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule zufällig über die Spule variierende Durchmesser besitzen.
24. Glasfaseroptisches Gyroskop mit einer Lichtquelle (12), einer Spule (20) aus optischer Glasfaser mit mehrfachen Wicklungen, wobei die Spule um eine Meßachse dreh­ bar ist, Vorrichtung (14, 16, 18) zum optischen Einkoppeln von Licht von der Quelle in die Spule, um gegenläufige Lichtstrahlen in der Spule zu erzeugen, und Photodetektionsvor­ richtungen (24), die die gegenläufigen Strahlen empfangen, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das die Rotationsrate der Spule angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen der Spule zufallig über die Spule verteilt sind, so daß thermische Gradienten, die durch die Spule gehen, ähnliche Wirkungen auf Spulenwicklungen haben, die von Glasfaser auf beiden Seiten des Mittelpunkts der Gesamtlänge der die Spule bilden­ den Glasfaser geformt sind.
25. Verfahren zum Formen einer Meßspule (20) für ein glasfaseroptisches Gyro­ skop, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Aufwickeln mehrfacher Lagen unterschiedlicher Länge einer optischen Glasfaser in zufälliger Weise um einen Kern (26), so daß die Spulenwicklungen sich in ihrer Größe auf beiden Seiten des Mittelpunkts der optischen Glasfaser ändern; und
Entfernen der resultierenden Spule von dem Kern und axiales Kollabieren der Spu­ le.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwick­ lungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der axialen Richtung verteilt sind.
27. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwick­ lungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der radialen Richtung verteilt sind.
28. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwick­ lungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der axialen und der radialen Richtung verteilt sind.
29. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfachen Wicklungen der Spule zufällig über die Spule variierende Durchmesser besitzen.
30. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern sich im Durchmesser entlang seiner Länge ändert.
31. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern in der radialen Richtung kollabierbar ist und daß der Kern kollabiert wird, nachdem die Spule darauf aufgewickelt worden ist, um ein Entfernen derselben von dem Kern zu ermöglichen.
32. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Kerns entlang seiner Länge variiert und daß Glasfaser auf beiden Seiten des Mittel­ punkts auf Bereiche des Kerns gewickelt werden, die sich im wesentlichen über denselben Durchmesserbereich erstrecken.
33. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, die Glasfaser eine die Polarisierung haltende Glasfaser ist.
34. Verfahren zum Formen einer Meßspule (20) für ein glasfaseroptisches Gyro­ skop, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Aufwickeln mehrfacher Lagen kontinuierlicher Länge einer optischen Glasfaser um einen kegelförmigen Kern (26); und
Entfernen der resultierenden mehrschichtigen Spule von dem kegelförmigen Kern und axiales Kollabieren der Spule.
35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwickelpunkt in der longitudinalen Richtung entlang der Oberfläche des kegelförmigen Kern auf zufällige Weise während des Aufwickelns der Spule vor- und zurückbewegt wird, so daß Spulen­ wicklungen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Glasfaser zufällig in der axialen Richtung verteilt sind.
36. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwi­ schen der Achse des kegelförmigen Kerns und der kegelförmigen Oberfläche des Kerns zwischen etwa 40° und etwa 80° liegt.
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