DE19611129C1 - Druckbeaufschlagte Schubzentrifuge - Google Patents
Druckbeaufschlagte SchubzentrifugeInfo
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Classifications
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- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/02—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by means coaxial with the bowl axis and moving to and fro, i.e. push-type centrifuges
-
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
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- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
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Description
Die Erfindung betrifft eine doppeltwirkende Schubbodenzentrifuge nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die nicht vorveröffentlichte DE 44 46 019 A1
zeigt eine derartige
Zentrifuge.
Bei bekannten Schubzentrifugen wird für die Trennung von Flüssigkeit und
Feststoff ausschließlich die Wirkung eines Zentrifugalfeldes eingesetzt. Diesem
Zentrifugalfeld entspringt die Kraft, die die Flüssigkeit durch die Schleudergutschicht
hindurch treibt. Dabei gilt, je höher das Zentrifugalfeld um so niedriger ist
die Restfeuchte des Schleudergutes. Dies erfordert einen entsprechenden Energieeinsatz.
Bei den bekannten Schubzentrifugen, beispielsweise nach der DE 28 48 156 C2
oder der DE-PS 9 70 399 wird in Abhängigkeit von der
Stärke des Zentrifugalfeldes auch stets Materialverschleiß und Kornzerstörung
beobachtet.
Es ist bekannt, die an der Oberfläche eines Festkörpers anhaftende Flüssigkeit
mit Druckgas abzublasen.
Bei Vakuum-Trommelfiltern wird der in der Trommel erzeugte Unterdruck dazu
benutzt, die Flüssigkeit aus der Produktschicht auf der Trommelmantelfläche zu
entfernen.
Bei Schälzentrifugen ist bekannt, den Innenraum mit einem Druckgas zu
beaufschlagen, so daß bei geeigneten Produkten auf eine thermische Trocknung
verzichtet werden kann.
Eine Schubzentrifuge nach DE-PS 9 77 591 bietet die Möglichkeit dem
Schleudergut ein Behandlungsmedium (z. B. Deckdampf) drucklos zuzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der gattungsbildenden Schubzentrifuge
eine niedrigere Restfeuchte
des Schleudergutes oder bei gleichbleibender Restfeuchte einen geringeren Energieeinsatz zu erreichen.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Mit der gleichen Vorrichtung kann dem Schleudergut auch ein Behandlungsmedium
(z. B. Deckdampf) zugeführt werden.
Weitere, den Erfindungsgegenstand vorteilhaft ausgestaltende Merkmale, sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird nachstehend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die doppeltwirkende Schubzentrifuge
mit Sedimentationskammer, die den Druckgasweg zeigt.
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die doppeltwirkende Schubzentrifuge
mit Sedimentationskammer, die den Schleudergutweg zeigt.
Die doppeltwirkende Schubzentrifuge enthält in einem Gehäuse 1 eine Zentrifugentrommel
2 mit einem darin angeordneten Schubboden 3, der mit einer Sedimentationskammer
4 starr verbunden ist. Schubboden 3 und Sedimentationskammer
4 sind über Bolzen 5 an dem Flansch 6 einer Schubstange 7 befestigt, die
zusätzlich zur Rotation oszillierende Schubkräfte in axialer Richtung auf den
Schubboden 3 überträgt.
Die Schubstange 7 ist konzentrisch in der fest mit dem Trommelboden 8
verbundenen, hohlen Antriebswelle 9 der Schleudertrommel geführt.
Von der Druckgaszuleitung 23 wird über ein in die Antriebsvorrichtung
integriertes Dichtungssystem 10 der teilweise in der Schubstange 7 befindlichen
Leitung 11 Druckgas zugeführt. Diese Leitung 11 leitet das Druckgas in die
Bohrungen 12 in den Außenwänden 13 der Sedimentationskammer 4, von wo es
über die umlaufende Nut 14 in die Schleudergutschicht eindringt.
Die beiden rotationssymmetrischen Mantelflächen 15 der Sedimentationskammer 4
sind nicht zylindrisch, sondern ihr Radius nimmt mit größer werdendem Abstand
vom Schubboden 3 etwas zu. Die so profilierten Mantelflächen 15 verdichten die
radial nach innen weisende Oberschicht des Schleuderguts beim Verschieben des
Schubbodens 3 und ermöglichen eine bessere Abdichtung der Schleudergutschicht.
Diese Verdichtung der Oberschicht verhindert, daß das Druckgas an
der Mantelfläche 15 entlang axial nach außen strömt und dabei Schleudergut
mitreißt. Ein geringer Teil des Druckgases gelangt bis zur zweiten Nut 16 und
expandiert über die Druckentlastungsbohrungen 17 nach außen. Die Hauptmenge
des Druckgases schiebt die Flüssigkeit durch das Zwickelvolumen der
Schleudergutschicht und expandiert durch die Siebfläche 22 nach außen.
Das Flüssigkeits-Feststoffgemisch (Maische) wird mit dem Zulaufrohr 18 in die
Sedimentationskammer 4 geleitet und mit Blechen 19 des Rotors auf Umfangsgeschwindigkeit
beschleunigt. Der Rotor besteht aus den Blechen 15, dem Zentrierring
24, der Frontplatte 25 und dem Zentratrohr 20.
Der Feststoff hat in der Regel eine höhere Dichte als die Flüssigkeit. In dem
durch die Rotation erzeugten Gravitationsfeld sedimentiert der Feststoff in
radialer Richtung nach außen und die Flüssigkeit wird durch das nachströmende
Flüssigkeits-Feststoffgemisch in das zum Zulaufrohr koaxiale Zentratrohr 20 gedrückt.
Das sich bildende Sediment strömt an den Bolzen 5 vorbei durch den Lochkranz
21 in der Außenwand der Sedimentationskammer hinter den sich bewegenden
Schubboden 3 auf die Siebfläche 22 der Zentrifugentrommel 2.
Claims (4)
1. Doppeltwirkende Schubbodenzentrifuge zum Trennen von Flüssigkeit und
Feststoff eines Flüssigkeits-Feststoffgemisches mit einer in axialer Richtung zu
beiden Seiten des Schubbodens sich erstreckenden Sedimentationskammer mit
rotationssymmetrischen Außenwänden, die die Schleudergutschicht abdecken
und mit einem zentrisch in die Sedimentationskammer mündenden Einlaufrohr,
dadurch gekennzeichnet, daß in den rotationssymmetrischen Außenwänden (13)
der Sedimentationskammer (4), die die Schleudergutschicht abdecken,
Bohrungen (12) angebracht sind, mit denen in den Außenwänden (13) je eine umlaufende zur
Schleudergutschicht offene und in der Nähe des Schubbodens (3) befindliche
Nut (14) mit Druckgas gespeist wird.
2. Schubzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mantelflächen (15) der beiden rotationssymmetrischen Außenwände (13) gegen die
Zentrifugentrommel (2) geneigt sind, dergestalt, daß der Radius der Mantelfläche
(15) jeweils mit zunehmendem Abstand vom Schubboden (3) größer wird.
3. Schubzentrifuge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Außenwände (13) am Rande der Sedimentationskammer (4) mit einer zweiten
Nut (16) und Druckentlastungsbohrungen (17) versehen sind.
4. Schubzentrifuge nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gaszuführung antriebsseitig über eine Leitung (11) erfolgt, die anfangs in der
Schubstange (7) verläuft, dann an der Rückwand der Sedimentationskammer
(4) befestigt ist und in den Bohrungen (12) der Außenwände (13) endet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19611129A DE19611129C1 (de) | 1996-03-21 | 1996-03-21 | Druckbeaufschlagte Schubzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19611129A DE19611129C1 (de) | 1996-03-21 | 1996-03-21 | Druckbeaufschlagte Schubzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19611129C1 true DE19611129C1 (de) | 1997-07-31 |
Family
ID=7788963
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19611129A Expired - Fee Related DE19611129C1 (de) | 1996-03-21 | 1996-03-21 | Druckbeaufschlagte Schubzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19611129C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1468741A1 (de) * | 2003-04-16 | 2004-10-20 | Ferrum AG | Doppelschubzentrifuge |
| US7025211B2 (en) | 2003-04-16 | 2006-04-11 | Ferrum Ag | Double pusher centrifuge |
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| DE970399C (de) * | 1951-06-21 | 1958-09-18 | Krauss Maffei Ag | Einlaufvorrichtung fuer Schubzentrifugen |
| DE977591C (de) * | 1953-12-25 | 1967-06-08 | Krauss Maffei Ag | Schleudertrommel von Schubzentrifugen |
| DE2848156C2 (de) * | 1977-11-25 | 1989-03-23 | Sulzer-Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg, De | |
| DE4446019A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-06-27 | Henning Dr Ing Meldau | Verfahren und Einrichtung zum Trennen eines Flüssigkeits-Feststoffgemisches |
-
1996
- 1996-03-21 DE DE19611129A patent/DE19611129C1/de not_active Expired - Fee Related
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