DE19611994A1 - Träger für Fotoleiter für elektrofotographische Anwendungen - Google Patents
Träger für Fotoleiter für elektrofotographische AnwendungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Träger (ein Substrat) für einen Fotoleiter für elektrofoto
graphische Anwendungen und insbesondere einen zylindrischen, röhrenförmigen Träger, der
hauptsächlich aus elektrisch leitfähigem Harz besteht und mit einem an seinem einen Ende
angebrachten Mechanismus zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft von einem elektrofotogra
phischen Gerät sowie einer Einrichtung zum Erden des Trägers versehen ist.
Ein Fotoleiter für ein elektrofotographisches Gerät (nachfolgend als ein "Hauptgerät" bezeichnet)
wie eine Kopiermaschine oder einen Drucker, der elektrofotographische Techniken einsetzt,
umfaßt einen elektrisch leitfähigen Träger und eine auf diesem angeordnete fotoleitfähige
Schicht.
Gewöhnlich wird ein solcher Fotoleiter an dem Hauptgerät, also zum Beispiel einer Kopierma
schine oder einem Drucker, mittels einer Welle drehbar um die Dreh- bzw. Zylinderachse des
zylindrischen, röhrenförmigen Trägers montiert. Ein Bild wird erzeugt, während der Träger
kontinuierlich um seine Achse gedreht wird, indem die Oberfläche des Fotoleiters aufgeladen
wird, die aufgeladene Oberfläche des Fotoleiters zur Bildung eines latenten Bildes belichtet wird,
das latente Bild mit einem Toner enthaltenden Entwickler entwickelt wird und das erhaltene
Tonerbild auf ein Trägermittel übertragen und fixiert wird. Nachdem das Tonerbild übertragen
wurde, wird die Oberfläche des Fotoleiters gesäubert und entladen, so daß der Fotoleiter
wiederholt verwendet werden kann.
Um den Fotoleiter um seine Achse drehbar an dem Hauptgerät zu montieren und den montierten
Fotoleiter zu drehen, wird ein Flansch (nachfolgend als "Antriebsflansch" bezeichnet) zur Über
tragung der Antriebsdrehkraft an einem Ende des Trägers eingesteckt und befestigt. Der
Antriebsflansch hat ein Durchgangsloch, in welches eine metallische Welle koaxial mit dem
Träger eingesteckt wird, sowie ein Zahnrad zur Übertragung der Antriebsdrehkraft von dem
Hauptgerät auf den Träger.
Ein weiterer Flansch zur Fixierung der Drehachse wird an dem anderen Ende in den Träger
eingesetzt und an ihm fixiert. Der weitere Flansch weist ein Durchgangsloch auf, in die die
vorgenannte metallische Welle eingeführt wird. Der Antriebsflansch muß auch die Funktion einer
Elektrode zum Erden des Fotoleiters erfüllen. In der letzten Zeit sind, aufgrund ihres geringen
Gewichts, Harz-Flansche, das heißt Flansche aus einem Harzwerkstoff, verwendet worden. In
diesem Fall wird der Fotoleiter dadurch geerdet, daß eine metallische Feder eingebaut wird, über
die der Träger und die Welle elektrisch miteinander verbunden sind.
Zum Erhalt einer Kopie oder eines Druckes guter Qualität ist es erforderlich, daß der Fotoleiter
sehr genau und schwankungsfrei um seine Drehachse gedreht wird. Es ist wichtig, daß der
Fotoleiter unter dem während des Kopier- oder Reinigungsprozesses auf ihn ausgeübten Druck
keinen Lageabweichungen unterliegt. Daher soll der Antriebsflansch an dem Träger fest und in
hohem Maß koaxial zu dessen Drehachse montiert werden. Das Zahnrad des Antriebsflansches
muß ausreichende Ermüdungsbeständigkeit, Abnutzungsbeständigkeit und mechanische Festig
keit aufweisen.
Aluminiumlegierung sind wegen ihrer guten maschinellen Bearbeitbarkeit, guten Oberflächen
eigenschaften, niedriger Kosten und geringen Gewichts in weitem Umfang als Werkstoff für
solche Träger verwendet worden. Es ist jedoch notwendig, die Umfangsfläche jedes zylindri
schen Trägers aus einer Aluminiumlegierung sehr genau maschinell zu bearbeiten, so daß die
erforderliche hohe Maßgenauigkeit und die bevorzugte Oberflächenrauheit erreicht werden. Es
ist außerdem notwendig, einen Flansch zum Drehen eines Fotoleiters in jeden einzeln genau
einzusetzen. Äußere Oberflächenverunreinigungen müssen von dem Träger abgewaschen
werden, bevor die fotoleitfähige Schicht ausgebildet wird. Da die Oberfläche der Aluminiumle
gierung in der Lagerhaltungsumgebung merklich altert, ist es ferner nötig, Maßnahmen gegen
das Altern der Oberfläche zu ergreifen, wie etwa das Überziehen der Trägeroberfläche mit einem
Oxidfilm. Die Herstellung der Träger aus einer Aluminiumlegierung erfordert daher viele Herstel
lungsschritte und verursacht hohe Kosten.
Die Druckschrift JP O2-17026B offenbart einen zylindrischen, röhrenförmigen Träger, der ein
geringeres Gewicht aufweist, chemisch und thermisch sehr beständig ist, an Luft weder oxidiert
noch deformiert wird und für Fotoleiter geeignet ist. Der Träger wird durch Spritzgießen eines
Polyphenylensulfidharzes (PPS-Harzes) hergestellt, dem Ruß zugesetzt wird, um dem Träger
elektrische Leitfähigkeit zu verleihen.
Ein Antriebsflansch aus einem Harzwerkstoff ist für solche aus einem leitfähigen Harz herge
stellte Träger bevorzugt. Der Harz-Flansch kann an dem Harz-Träger durch Einpressen in einen
mit Klebstoff beschichteten Einsteckabschnitt des Trägers montiert werden. Es ist allerdings
technisch schwierig, den Antriebsflansch an einem Ende des zylindrischen, röhrenförmigen
Trägers genau koaxial mit dessen Dreh- oder Zylinderachse zu befestigen.
Wie zuvor beschrieben, ist es nötig, den Träger zu erden, so daß er als eine der Elektroden des
Fotoleiters dienen kann. Gewöhnlich wird der Träger dadurch geerdet, daß, wenn der Harz-
Antriebsflansch in den Träger eingesteckt und an ihm befestigt ist, beispielsweise eine metalli
sche Feder montiert wird, so daß der Träger und die Welle elektrisch miteinander verbunden
sind. Dies erhöht jedoch die Anzahl der Herstellungsschritte.
Die Kosten des Fotoleiters erhöhen sich weiter dadurch, daß ein leitfähiger Klebstoff zwischen
dem Harz-Träger und dem nicht-leitfähigen Antriebsflansch wegen des hohen Kontaktwider
stands zwischen dem Träger und dem Flansch aufgetragen werden sollte.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen zylindrischen, röhrenförmigen Träger zu
schaffen, der hauptsächlich aus einem elektrisch leitfähigen Harz besteht und präzise koaxial mit
einem Mechanismus zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft von dem Hauptgerät versehen ist,
so daß der Träger präzise um seine Drehachse drehbar ist, wobei ferner Mittel zum zufrieden
stellenden Erden des Trägers vorhanden sind, und dieser leicht und preiswert herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Träger gemäß Patentanspruch i, 2, 4 bzw. 6
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird der Träger in einem Stück dadurch herge
stellt, daß ein zylindrisches Rohr und ein Antriebsflansch zum Drehen des Trägers, welcher ein
Durchgangsloch zur Lagerung einer metallischen Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr sowie
ein Zahnrad zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist, unter Verwendung eines als
Hauptbestandteil ein elektrisch leitfähiges Harz enthaltenden Werkstoffs - vorzugsweise durch
Spritzgießen - so geformt werden, daß der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindri
schen Rohrs angeordnet ist, um so den Träger zu bilden. Der erfindungsgemäße Träger kann
daher leichter hergestellt werden als der herkömmliche Träger, bei dem das zylindrische Rohr
und der Antriebsflansch getrennt geformt werden und der Antriebsflansch mittels eines Kleb
stoffs an einem Ende des zylindrischen Rohrs befestigt wird. Darüberhinaus können die Achse
des zylindrischen Rohres und die Mittenachse des Wellen-Durchgangslochs des Flansches durch
das Formwerkzeug (die Gießform) koaxial angeordnet werden. Da das zylindrische Rohr und der
Antriebsflansch aus demselben elektrisch leitfähigen Harz bestehen, kann das zylindrische Rohr
leicht über die metallische Welle geerdet werden. Außerdem können leicht Träger mit unter
schiedlichen Arten von Flanschen, die verschiedene Formen und Abmessungen aufweisen,
dadurch hergestellt werden, daß für das Flanschformteil eine Einsatzformaufbau verwendet wird
und die Formen und Abmessungen des Flanschformteils entsprechend der Art des als nächstes
herzustellenden Trägers geändert werden.
Durch einstückiges Formen des zylindrischen Rohres und des Antriebsflansches mit in das
Formwerkzeug eingelegter Welle gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden
das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und die Welle durch das Formwerkzeug sehr genau
koaxial zueinander angeordnet. Durch Verschieben des Gleitabschnitts vom Bereich zwischen
dem Träger und der Welle zum Bereich zwischen der Welle und dem Hauptgerät kann die
Gleiteigenschaft des rotierenden Trägers leicht verbessert werden. Um dies zu ermöglichen, ist
es wichtig, wenigstens eine Ausnehmung oder einen Vorsprung an der Kontaktfläche der Welle
mit dem Flansch vorzusehen. Obwohl das Harz, aus dem der Flansch hergestellt wird, nicht so
gut an der metallischen Welle haftet, wird durch solch eine Ausnehmung oder einen Vorsprung
verhindert, daß sich die Welle vom Flansch löst oder eine Relativdrehung zwischen ihnen
auftritt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Antriebsflansch in einem ersten
Formschritt unter Verwendung eines Werkstoffs geformt, der eine niedrige Gleitreibung
aufweist, wobei der Antriebsflansch ein Durchgangsloch zur Lagerung einer metallischen Welle
und ein Zahnrad zur Übertragung der Antriebsdrehkraft von dem Hauptgerät aufweist. In einem
zweiten Formschritt wird der Antriebsflansch mit einem zylindrischen Rohr und einem elektri
schen Leiter zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres mit der Welle zu einem Stück
integriert, wobei für das Rohr ein Werkstoff mit elektrisch leitfähigem Harz als Hauptbestandteil
verwendet wird. Hierdurch wird die Abnutzung des Zahnrads und des Gleitabschnitts der Welle
deutlich reduziert. Der erste und der zweite Formschritt lassen sich leicht in einem Formwerk
zeug ausführen. Der zweistufige Formprozeß erübrigt die Arbeiten des Einsetzens des Flansches
in das zylindrische Rohr und deren Verbindung mittels eines Klebstoffs. Der zweistufige Form
prozeß ermöglicht darüberhinaus das Anordnen von Flansch und zylindrischem Rohr exakt
koaxial zueinander. Das zylindrische Rohr und die Welle können leicht dadurch elektrisch mitein
ander verbunden werden, daß das zylindrische Rohr, die Welle und ein elektrischer Leiter zu
einer Einheit geformt werden. Bei diesem Aufbau ist es wichtig, wenigstens eine Ausnehmung
oder einen Vorsprung an der Kontaktfläche des äußeren Umfangs des Flansches mit dem zylin
drischen Rohr vorzusehen. Obwohl das Harz, aus dem der Flansch besteht, nicht stark an dem
Harz haftet, das Bestandteil des zylindrischen Rohres ist, kann hierdurch verhindert werden, daß
der Flansch während des Formens verschoben wird, aus dem zylindrischen Rohr herauskommt
oder eine Relativdrehung zwischen ihnen auftritt.
Durch Integrieren von Flansch und Welle zu einer Einheit durch Einlegen der Welle in das Form
werkzeug beim ersten Formschritt, d. h. vor dem zweiten Formschritt zum Zusammenfügen,
wird gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung die koaxiale Anordnung der Welle mit
dem zylindrischen Rohr weiter verbessert. Dabei ist es wie bei dem vorangehenden gleichzeiti
gen einstufigen Formprozeß von zylindrischem Rohr, Flansch und Welle wichtig, an der Kontakt
fläche der Welle mit dem Flansch wenigstens eine Ausnehmung oder einen Vorsprung vorzuse
hen. Diese Ausnehmung oder dieser Vorsprung verhindert, daß die Welle aus dem Flansch
herauskommt oder eine relative Drehung auftritt.
Polyphthaldiamid wird vorzugsweise zum Integrieren des Antriebsflansches und des zylindri
schen Rohres zu einer Einheit verwendet, da Polyphthaldiamid hinsichtlich Ermüdungsbestän
digkeit und Abnutzungsbeständigkeit besser als Polyphenylensulfid ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles eines ersten Ausführungsbei
spiels eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles einer zweiten Ausführungsform
eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3(a) einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles einer dritten Ausführungsform
eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3(b) einen Querschnitt längs der Linie X-X in Fig. 3(a),
Fig. 3(c) einen Querschnitt längs de Linie Y-Y in Fig. 3(a),
Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles eines vierten Ausführungsbei
spiels eines Träger gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs zum Formen des Trägers von Fig. 1,
Fig. 6 einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs zum Formen des Trägers von Fig. 2,
Fig. 7 einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs zum Formen des Antriebsflansches von Fig.
3(a),
Fig. 8 einen Längsschnitt des mit dem Formwerkzeug von Fig. 7 geformten Antriebsflan
sches,
Fig. 9 einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs zum Formen des Antriebsflansches von Fig.
4, und
Fig. 10 einen Längsschnitt des mit dem Formwerkzeug von Fig. 9 geformten Antriebsflan
sches.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt eines Hauptteiles eines ersten Ausführungsbeispiels eines
Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung. In Fig. 1 weist ein Träger 1a (der zur Unterschei
dung von Trägern späterer Ausführungsbeispiele auch als "erster Träger" bezeichnet wird) einen
zylindrischen Rohrabschnitt 2a und einen Flanschabschnitt 3a für den Drehantrieb (Antriebs
flanschabschnitt) auf. Der zylindrische Rohrabschnitt 2a und der Antriebsflanschabschnitt 3a
bestehen hauptsächlich aus demselben elektrisch leitfähigen Harz und sind einstückig zu dem
ersten Träger 1a geformt. Ein Zahnrad 4 ist an dem Antriebsflanschabschnitt 3a angeordnet,
und ein Durchgangsloch zum Einstecken einer metallischen Welle ist in dem Antriebsflansch
abschnitt 3a ausgebildet.
Der in Fig. 1 gezeigte erste Träger 1a wird mit einem Formwerkzeug (einer Gießform) -
vorzugsweise durch Spritzgießen - hergestellt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Wie in Fig. 5 darge
stellt, umfaßt das Formwerkzeug einen Formkern 9, ein Hohlformteil 10 und ein festes Formteil
11, welches einen nicht gezeigten Einspritzangießkanal aufweist. Ein Flanschformteil 12 ist an
dem festen Formteil 11 montiert. Ein Zahnradformabschnitt 13 und ein Wellendurchgangsloch-
Formabschnitt 14 sind an dem Flanschformteil 12 ausgebildet. Der Formkern 9 ist so oberflä
chenbearbeitet, daß die maximale Rauhtiefe Rmax als Maß der Oberflächenrauheit 1 µm oder
weniger beträgt. Die Umfangsfläche des Formkerns 9 ist in bezug auf dessen Mittenachse um
0,15 bis 0,26 Grad geneigt, um das Herausziehen des geformten Trägers zu erleichtern. Das
Hohlformteil 10 weist keine Neigung zur Erleichterung des Herausziehens an seiner Innenfläche
auf. Die Oberfläche des Hohlformteils 10 ist so bearbeitet, daß die maximale Rauhtiefe Rmax 1
µm oder weniger beträgt.
Ein erster Träger gemäß Fig. 1 wurde durch einstückiges Formen eines zylindrischen Rohrab
schnitts 2a und eines Flanschabschnitts 3a hergestellt. Das in Fig. 5 gezeigte Formwerkzeug
wurde auf 120 bis 150°C erhitzt, und ein elektrisch leitfähiges PPS-Harz, dem 10 bis 25
Gewichtsprozent Ruß zugesetzt waren, wurde auf 280 bis 330°C erhitzt. Das erhitzte Harz
wurde durch das Seitenangußschema in das erhitzte Formwerkzeug gefüllt. Ein weiterer erster
Träger wurde auf gleiche Weise hergestellt durch Erhitzen des Formwerkzeugs auf zwischen
130 und 160°C und eines elektrisch leitfähigen PPA-Harzes (Polyphthaldiamidharz), dem 10
bis 25 Gewichtsprozent Ruß zugesetzt waren, auf zwischen 280 und 330°C.
Diese ersten Träger können über eine in das Durchgangsloch 5 eingesteckte Welle leicht und
zuverlässig geerdet werden.
Fig. 2 zeigt einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles eines zweiten Ausführungsbei
spieles eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung. In Fig. 2 weist ein (zur Unterscheidung
des ersten Trägers des ersten Ausführungsbeispiels nachfolgend auch als "zweiter Träger"
bezeichneter) Träger 1b einen zylindrischen Rohrabschnitt 2b, einen Flanschabschnitt 3b für den
Drehantrieb (Antriebsflanschabschnitt) und eine in den Antriebsflanschabschnitt 3b eingesteckte
metallische Welle 6 auf. Der zylindrische Rohrabschnitt 2b und der Antriebsflanschabschnitt 3b
sind aus demselben elektrisch leitfähigen Harz hergestellt und einstückig mit der metallischen
Welle 6 zu dem zweiten Träger 1b geformt. Da ein Vorsprung an der Innenfläche des Antriebs
flanschabschnitts 3b und eine Ausnehmung a, die in der Welle 6 ausgebildet ist, miteinander im
Eingriff stehen, wird ein Herausfallen der Welle 6 oder eine Relativdrehung verhindert.
Der zweite Träger 1b von Fig. 2 wird mit einem Formwerkzeug (Gießform), das in Fig. 6 gezeigt
ist, - vorzugsweise durch Spritzgießen - geformt. Gemäß dieser Darstellung umfaßt das Form
werkzeug einen Formkern 9, ein Hohlformteil 10 und ein festes Formteil 11, das einen nicht
gezeigten Angießkanal aufweist. Ein Flanschformteil 12 ist an dem festen Formteil 11 montiert.
Ein Zahnradformabschnitt 13 ist an dem Flanschformteil 12 ausgebildet. Wellen-Einlageab
schnitte 1 5 und 16 sind in der Mitte am oberen Ende des Formkerns 9 und im mittleren Teil des
Flanschformteils 12 ausgebildet. Die Oberfläche des Formkerns 9 ist so oberflächenbearbeitet,
daß die maximale Rauhtiefe Rmax 1 µm oder weniger beträgt. Die Umfangsfläche des Form
kerns 9 ist in bezug auf seine Achse um einem Winkel von 0,15 bis 0,26 Grad geneigt, um das
Herausziehen des geformten Trägers zu erleichtern. Der Hohlformteil 10 hat keine der Erleichte
rung des Herausziehens dienende Neigung seiner Innenfläche. Die Innenfläche des Hohlformteils
10 ist so oberflächenbearbeitet, daß sie eine maximale Rauhtiefe Rmax von 1 µm oder weniger
besitzt.
Ein zweiter Träger 1b gemäß Fig. 2 wurde in gleicher Weise wie der erste Träger mit dem in Fig.
6 gezeigten Formwerkzeug hergestellt, wobei eine Welle 6 in die Wellen-Einlageabschnitte 15,
16 des Formwerkzeugs eingelegt war. Da die Ausnehmung a an dem Teil der Umfangsfläche
der Welle 6, der den Antriebsflanschabschnitt 3b kontaktiert, während des einstückigen Form
vorgangs mit Harz gefüllt wird, wird verhindert, daß die Welle 6 herausfällt oder eine Relativ
drehung auftritt.
Der zweite Träger kann über die Welle 6 leicht und zuverlässig geerdet werden.
Fig. 3(a) zeigt einen Längsschnitt eines Hauptteiles eines dritten Ausführungsbeispiels eines
Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 3(b) ist ein Querschnitt längs der Linie X-X in
Fig. 3(a), und Fig. 3(c) ist ein Querschnitt längs der Linie Y-Y in Fig. 3(a). Gemäß Darstellung in
Fig. 3(a) weist ein (nachfolgend auch als "dritter Träger" bezeichneter) Träger 1c ein zylindri
sches Rohr 2c, das hauptsächlich aus einem elektrisch leitfähigen Harz besteht, einen Flansch
3c für den Drehantrieb (Antriebsflansch) und einen elektrischen Leiter 8 zum elektrischen
Verbinden des zylindrischen Rohrs 2c mit einer Welle auf. Der Antriebsflansch 3c ist unabhän
gig von zylindrischen Rohr 2c aus einem Werkstoff mit geringer Gleitreibung geformt und weist
ein Zahnrad 4 auf. Der Träger 1c wird dadurch hergestellt, daß der (in einem ersten Formschritt
geformte) Flansch 3c, so wie er geformt wurde, und der Leiter 8 mit einem Ende des zylindri
schen Rohrs 2c durch einen nachfolgenden zweiten Formschritt zu einem Stück integriert
werden. Das heißt, der dritte Träger wird durch einen zweistufigen Formprozeß hergestellt. In
den Fig. 3(a) und 3(b) bezeichnet das Bezugszeichen b eine Ausnehmung zur Verhinderung
einer Relativdrehung zwischen Antriebsflansch 3c und Rohr 2c. In Fig. 3(a) bezeichnet die
Bezugszahl 7 einen ringförmigen Vorsprung, der an dem äußeren Umfang des Antriebsflansches
3c ausgebildet ist um zu verhindern, daß der Antriebsflansch 3c aus dem zylindrischen Rohr 2c
herausfällt.
Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs zum Formen des Antriebsflansches 3c von
Fig. 3(a). Das Formwerkzeug von Fig. 7 weist einen Zahnradformabschnitt 17, einen Wellen
lochformabschnitt 18, einen Leiter-Einlageabschnitt 19 und einen Formabschnitt 20 für den
ringförmigen Vorsprung auf. Das Formwerkzeug hat außerdem einen Vorsprung B zur Ausbil
dung der Ausnehmung b an dem Flansch 3c.
Der Antriebsflansch 3c, dessen Längsschnitt in Fig. 8 gezeigt ist, wird dadurch - vorzugsweise
durch Spritzgießen - geformt, daß das in Fig. 7 gezeigte Formwerkzeug mit einer Mischung aus
einem Werkstoff niedriger Gleitreibung, zum Beispiel Polyamidharz, und Kohlenstoffasern gefüllt
wird und diese Mischung dann ausgehärtet wird.
Der dritte Träger 1c von Fig. 3 wird dann (mittels des zweiten Formschritts) dadurch erhalten,
daß das zylindrische Rohr 2c unter Verwendung des gleichen oder eines ähnlichen Werkstoffs
wie dem bei dem ersten Ausführungsbeispiel - vorzugsweise durch Spritzgießen - geformt wird,
wobei die Einheit aus Flansch 3c und Leiter 8 mit dem zylindrischen Rohr 2c in einer solchen
Anordnung zu einem Stück integriert wird, daß der Flansch 3c an einem Ende des zylindrischen
Rohrs 2c angeordnet ist.
Der so erhaltene dritte Träger kann leicht und zuverlässig über den Leiter 8 und die Welle 6
geerdet werden. Der ringförmige Vorsprung 7 verhindert, daß der Flansch aus dem zylindrischen
Rohr herauskommt. Die Ausnehmung b verhindert, daß sich Flansch und zylindrisches Rohr
relativ zueinander drehen.
Fig. 4 zeigt einen schematischen Längsschnitt eines Hauptteiles eines vierten Ausführungsbei
spiels eines Trägers gemäß der Erfindung. Wie in Fig. 4 gezeigt, besitzt (ein nachfolgend auch
als "vierter Träger" bezeichneter) Träger 1d ein zylindrisches Rohr 2d, das hauptsächlich aus
einem elektrisch leitfähigen Harz besteht, einen Flansch 3d für den Drehantrieb (Antriebsflansch)
und einen elektrischen Leiter 8 zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres 2d mit
einer Welle 6. Der Flansch besteht aus einem Werkstoff niedriger Gleitreibung und ist mit in das
Formwerkzeug eingelegter metallischer Welle 6 vorab, vor dem Formen des zylindrischen Rohrs
2d, geformt und weist ein Zahnrad 4 auf. Der Träger 1d wird dadurch hergestellt, daß der
Antriebsflansch 3d mit der Welle (die in dem ersten Formschritt zu einer Einheit integriert
wurden) und der Leiter 8 mit einem Ende des zylindrischen Rohres 2d durch Formen (in einem
zweiten Formschritt) vereinigt werden. Auch der vierte Träger ist somit durch einen zweistufi
gen Formprozeß hergestellt. In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen a eine an der Welle 6
ausgebildete Ausnehmung um zu verhindern, daß die Welle 6 herausfällt oder sich relativ zum
Antriebsflansch dreht. Die Bezugszahl b bezeichnet eine Ausnehmung, die ausgebildet ist, um
eine relative Drehung des Antriebsflansches 3d zu verhindern. Die Bezugszahl 7 bezeichnet
einen ringförmigen Vorsprung, der an dem äußeren Umfang des Antriebsflansches 3d ausgebil
det ist, um zu verhindern, daß der Antriebsflansch 3d herausfällt.
Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt eines Formwerkzeugs (Gießform) zum Formen des Antriebsflan
sches 3d von Fig. 4. Das Formwerkzeug von Fig. 9 umfaßt einen Zahnradformabschnitt 17,
einen Leiter-Einlageabschnitt 19, einen Formabschnitt 20 für den ringförmigen Vorsprung, einen
Wellen-Einlageabschnitt 21 und einen Vorsprung B zur Ausbildung der Ausnehmung b an dem
Flansch 3d.
Der Flansch 3d, dessen Aufbau in Fig. 10 gezeigt ist, wird dadurch (mittels des ersten Form
schritts) in dem Formwerkzeug von Fig. 9 - vorzugsweise durch Spritzgießen - geformt, daß die
Welle 6, an der die Ausnehmung ausgebildet ist, eingelegt wird und das Formwerkzeug mit
einer Mischung aus einem Werkstoff niedriger Gleitreibung, zum Beispiel Polyamidharz, und
Kohlenstoffasern gefüllt wird, und dieser ausgehärtet wird.
Der vierte Träger 1d von Fig. 4 wird dann durch Formen (in dem zweiten Formschritt) -
vorzugsweise durch Spritzgießen - des zylindrischen Rohres 2d unter Verwendung des gleichen
oder eines ähnlichen Werkstoffs, wie es bei dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet wurde,
erhalten, wodurch die Einheit von Flansch 3d, Welle 6 und Leiter 8 weiter mit dem zylindrischen
Rohr 2d zu einem Stück integriert wird, und zwar so, daß der Flansch 3d an einem Ende des
zylindrischen Rohres 2d angeordnet ist.
Der so erhaltene vierte Träger kann leicht und zuverlässig über den Leiter 8 und die Welle 6
geerdet werden. Der ringförmige Vorsprung 7 verhindert ein Herauskommen des Flansches aus
dem zylindrischen Rohr. Die Ausnehmung b verhindert eine relative Drehung zwischen dem
Flansch und dem zylindrischen Rohr. Die Ausnehmung a fixiert die Welle zuverlässig an dem
Flansch, so daß sie nicht aus dem Flansch herausfallen kann und keine relative Drehung
zwischen ihnen auftreten kann.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen können die Ausnehmungen a und b durch
Vorsprünge ersetzt werden. Es reicht aus, für jede der Ausnehmungen a und b eine Ausneh
mung oder einen Vorsprung auszubilden. Die Ausnehmung oder der Vorsprung kann beliebige
Form aufweisen einschließlich einer quadratischen Säule, einer zylindrischen Säule, einer drei
eckigen Säule etc.
Gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die Drehachse des zylindrischen Rohres sehr präzise mit
den Drehachsen von Antriebsflansch und Welle zusammenfällt. Bei dem zweiten Ausführungs
beispiel, bei dem das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und die Welle zu einer Einheit inte
griert werden, sind das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und die Welle im wesentlichen
koaxial angeordnet, da ihre koaxiale Anordnung zueinander dadurch bestimmt wird, wie koaxial
die Bestandteile des Formwerkzeugs zueinander sind. Die Toleranz gegenüber einer völlig
koaxialen Anordnung beträgt 10 bis 30 µm bei dem Träger, dessen zylindrisches Rohr und mit
eingelegter Welle geformter Flansch durch einen zweistufigen Formprozeß ausgebildet werden,
10 bis 30 µm bei dem Träger, bei dem das zylindrische Rohr und der Flansch, der nicht mit
eingelegter Welle geformt, sondern bei dem die Welle in das Durchgangsloch des Flansches
eingesteckt wird, durch einen zweistufigen Formprozeß ausgebildet werden und 30 bis 60 µm
für den herkömmlichen Träger, bei dem der Flansch eingesteckt und mittels Klebstoffs mit dem
zylindrischen Rohr verbunden wird und die Welle in das Durchgangsloch des Flansches gesteckt
wird.
Mit dem Träger der Erfindung, der gemäß oben erläuterter Weise aufgebaut ist, ergeben sich die
folgenden Wirkungen.
Durch koaxiale Anordnung eines Antriebsflansches mit einem Zahnrad zur Übertragung einer
Antriebsdrehkraft von dem Hauptgerät und einem Durchgangsloch zur Lagerung einer metalli
schen Welle an einem Ende eines zylindrischen Rohres und durch einstückiges Formen des
zylindrischen Rohres und des Antriebsflansches, die beide aus einem elektrisch leitfähigen Harz
bestehen, kann leicht ein Träger erhalten werden, bei dem das zylindrisches Rohr und der
Antriebsflansch mit hoher Genauigkeit koaxial gehalten werden, und der das gesonderte Vorse
hen eines Leiters zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres und der Welle mit dem
Antriebsflansch erübrigt.
Durch einstückiges Formen des zylindrischen Rohres und des Antriebsflansches zusammen mit
der Welle, wird eine problemfreie Rotation erleichtert, da das zylindrische Rohr, der Antriebs
flansch und die Welle sehr genau koaxial zueinander angeordnet sind. Durch Verlagern der
Gleitabschnitte weg von dem Träger durch einstückiges Formen des zylindrischen Rohres und
des Antriebsflansches zusammen mit der Welle wird die Lebensdauer des Trägers verlängert.
Bei diesem Aufbau wird durch Ausbilden wenigstens einer Ausnehmung oder eines Vorsprungs
in der Kontaktfläche zwischen Welle und Flansch verhindert, daß die Welle aus dem Flansch
herausfällt oder eine relative Drehung auftritt.
Das Zahnrad kann an der Außen- oder Innenfläche des Antriebsflansches ausgebildet werden.
Durch einstückiges Formen, mittels eines zweistufigen Formprozesses, eines hauptsächlich aus
einem elektrisch leitfähigen Harz bestehenden zylindrischen Rohres, eines aus einem Werkstoff
niedriger Gleitreibung bestehenden Antriebsflansches, der koaxial an einem Ende des zylindri
schen Rohres angeordnet ist und ein Wellendurchgangsloch zur Lagerung einer metallischen
Welle, sowie ein Zahnrad zur Übertragung der Antriebsdrehkraft von dem Hauptgerät aufweist,
und eines elektrischen Leiters, kann die Abnutzung des Zahnrads und von Gleitabschnitten stark
verringert werden. Durch Ausbilden wenigstens einer Ausnehmung oder eines Vorsprungs an
der Kontaktfläche zwischen der äußeren Umfangsfläche des Antriebsflansches und dem zylin
drischen Rohr des in einem zweistufigen Formprozeß geformten Trägers wird verhindert, daß
der Antriebsflansch aus dem zylindrischen Rohr herausfällt oder eine relative Drehung zwischen
ihnen auftritt. Dadurch, daß die Welle durch Einlege-Formen mittels des ersten Formschritts an
dem Antriebsflansch montiert wird und der Flansch und das zylindrische Rohr mittels des zwei
ten Formschritts miteinander integriert werden, wird die Welle sehr genau koaxial mit dem
Träger angeordnet. Durch Ausbilden wenigstens einer Ausnehmung oder eines Vorsprungs an
der Kontaktfläche der Weile mit dem Flansch wird verhindert, daß die Welle aus dem Flansch
herausfällt oder eine relative Drehung zwischen ihnen auftritt.
Durch Verwenden von Polyphenylensulfid oder Polyphthaldiamid als elektrisch leitfähiges Harz,
dem Ruß zugesetzt wird, wird der Träger mit ausgezeichneter Wärmebeständigkeit und chemi
scher Beständigkeit versehen.
Claims (11)
1. Träger für einen Fotoleiter für elektrofotographische Anwendungen, umfassend:
ein zylindrisches Rohr (2a),
eine metallische Welle (6), und
einen Antriebsflansch (3a) zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch ein Durchgangsloch (5) zur Lagerung der Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr sowie ein Zahn rad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist,
wobei das zylindrische Rohr und der Antriebsflansch hauptsächlich aus einem elek trisch leitfähigen Harz bestehen und zu einer Einheit geformt sind, bei der der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohrs angeordnet ist.
ein zylindrisches Rohr (2a),
eine metallische Welle (6), und
einen Antriebsflansch (3a) zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch ein Durchgangsloch (5) zur Lagerung der Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr sowie ein Zahn rad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist,
wobei das zylindrische Rohr und der Antriebsflansch hauptsächlich aus einem elek trisch leitfähigen Harz bestehen und zu einer Einheit geformt sind, bei der der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohrs angeordnet ist.
2. Träger für einen Fotoleiter für elektrofotographische Anwendungen, umfassend:
ein zylindrisches Rohr (2b),
eine metallische Welle (6), und
einen Antriebsflansch (3b) zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch ein Zahnrad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist,
wobei das zylindrische Rohr und der Antriebsflansch hauptsächlich aus einem elek trisch leitfähigen Harz bestehen, das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und die metallische Welle zu einer Einheit geformt sind, bei der der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist, und die metallische Welle in den Antriebsflansch koaxial mit dem zylindrischen Rohr eingelegt ist.
ein zylindrisches Rohr (2b),
eine metallische Welle (6), und
einen Antriebsflansch (3b) zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch ein Zahnrad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist,
wobei das zylindrische Rohr und der Antriebsflansch hauptsächlich aus einem elek trisch leitfähigen Harz bestehen, das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und die metallische Welle zu einer Einheit geformt sind, bei der der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist, und die metallische Welle in den Antriebsflansch koaxial mit dem zylindrischen Rohr eingelegt ist.
3. Träger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kontaktfläche der
metallischen Welle mit dem Antriebsflansch wenigstens eine Ausnehmung oder ein Vorsprung
ausgebildet ist.
4. Träger für einen Fotoleiter für elektrofotographische Anwendungen umfassend:
ein hauptsächlich aus elektrisch leitfähigem Harz bestehendes zylindrisches Rohr (2c),
eine metallische Welle (6),
einen Antriebsflansch (3c), der in einem ersten Formprozeß hergestellt ist, zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch aus einem Werkstoff mit niedriger Gleitreibung besteht und ein Zahnrad zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft sowie ein Durchgangsloch zur Lage rung der Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr aufweist, und
einen elektrischen Leiter (8) zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres mit der Welle,
wobei das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und der elektrische Leiter durch einen zweiten Formschritt zum Formen des zylindrischen Rohres zu einer Einheit integriert sind derart, daß der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist.
ein hauptsächlich aus elektrisch leitfähigem Harz bestehendes zylindrisches Rohr (2c),
eine metallische Welle (6),
einen Antriebsflansch (3c), der in einem ersten Formprozeß hergestellt ist, zum Drehen des Trägers, wobei der Antriebsflansch aus einem Werkstoff mit niedriger Gleitreibung besteht und ein Zahnrad zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft sowie ein Durchgangsloch zur Lage rung der Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr aufweist, und
einen elektrischen Leiter (8) zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres mit der Welle,
wobei das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und der elektrische Leiter durch einen zweiten Formschritt zum Formen des zylindrischen Rohres zu einer Einheit integriert sind derart, daß der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist.
5. Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kontaktfläche des
Antriebsflansches mit dem zylindrischen Rohr wenigstens eine Ausnehmung oder ein Vorsprung
ausgebildet ist.
6. Träger für einen Fotoleiter für elektrofotographische Anwendungen umfassend:
ein hauptsächlich aus elektrisch leitfähigem Harz bestehendes zylindrisches Rohr (2d),
eine metallische Welle (6),
einen Antriebsflansch (3d), der in einem ersten Formschritt hergestellt ist, zum Drehen des Substrats, wobei der Antriebsflansch aus einem niedrige Gleitreibung aufweisenden Werk stoff besteht und ein Zahnrad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist, und wobei die metallische Welle bei dem ersten Formschritt in den Antriebsflansch eingelegt wird, und
einen elektrischen Leiter (8) zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres und der Welle,
wobei das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und der elektrische Leiter durch einen zweiten Formschritt zum Formen des zylindrischen Rohres zu einer Einheit integriert sind derart, daß der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist und die metallische Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr angeordnet ist.
ein hauptsächlich aus elektrisch leitfähigem Harz bestehendes zylindrisches Rohr (2d),
eine metallische Welle (6),
einen Antriebsflansch (3d), der in einem ersten Formschritt hergestellt ist, zum Drehen des Substrats, wobei der Antriebsflansch aus einem niedrige Gleitreibung aufweisenden Werk stoff besteht und ein Zahnrad (4) zur Übertragung einer Antriebsdrehkraft aufweist, und wobei die metallische Welle bei dem ersten Formschritt in den Antriebsflansch eingelegt wird, und
einen elektrischen Leiter (8) zum elektrischen Verbinden des zylindrischen Rohres und der Welle,
wobei das zylindrische Rohr, der Antriebsflansch und der elektrische Leiter durch einen zweiten Formschritt zum Formen des zylindrischen Rohres zu einer Einheit integriert sind derart, daß der Antriebsflansch koaxial an einem Ende des zylindrischen Rohres angeordnet ist und die metallische Welle koaxial mit dem zylindrischen Rohr angeordnet ist.
7. Träger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kontaktfläche der
metallischen Welle mit dem Antriebsflansch wenigstens eine Ausnehmung oder ein Vorsprung
ausgebildet ist und an der Kontaktfläche des Antriebsflansches mit dem zylindrischen Rohr
wenigstens eine Ausnehmung oder ein Vorsprung ausgebildet ist.
8. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zahnrad (4) einstückig an der äußeren Umfangsfläche des Antriebsflansches (3a, 3b)
ausgebildet ist.
9. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahn
rad einstückig an der inneren Umfangsfläche des Antriebsflansches ausgebildet ist.
10. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektrisch leitfähige Harz Polyphenylensulfid und diesem zugesetzten Ruß umfaßt.
11. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elek
trisch leitfähige Harz Polyphthaldiamid und diesem zu gesetzten Ruß umfaßt.
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