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DE19611933C2 - Oberer Querträger eines Fahrzeug-Frontendteiles - Google Patents

Oberer Querträger eines Fahrzeug-Frontendteiles

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DE19611933C2
DE19611933C2 DE1996111933 DE19611933A DE19611933C2 DE 19611933 C2 DE19611933 C2 DE 19611933C2 DE 1996111933 DE1996111933 DE 1996111933 DE 19611933 A DE19611933 A DE 19611933A DE 19611933 C2 DE19611933 C2 DE 19611933C2
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DE
Germany
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chamber
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DE1996111933
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DE19611933A1 (de
Inventor
Nikolaus Morbach
Michael Hock
Stefan Schmidt
Thibaud Rutsaert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAGON AUTOMOTIVE GmbH 63857 WALDASCHAFF DE
Original Assignee
Wagon Automotive GmbH
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Publication date
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Publication of DE19611933A1 publication Critical patent/DE19611933A1/de
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    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/09Means for mounting load bearing surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
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    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
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Description

Die Erfindung betrifft einen oberen Querträger eines Fahr­ zeug-Frontendteiles.
Der obere Querträger eines Fahrzeug-Frontendteiles dient so­ wohl zur Versteifung und Formgebung des Frontend-Modules als auch als Schloßträger zur Aufnahme des Fanghakens für die Verriegelung der Motorraumabdeckung sowie als Befestigungs­ vorrichtung für die Leuchtenhalterungen und des Kühlergitter­ bleches etc. Nachteilig ist bei bekannten Aggregateträgern vor allem, daß sie üblicherweise aus mehreren Stanzblechen zusammengefügt (z. B. verschweißt oder verschraubt) sind. Es werden daher aufwendige Fertigungseinrichtungen (Stanzwerk­ zeuge, Schweißroboter, Halte- und Montagevorrichtungen) und damit auch hohe Investitions- und Fertigungskosten benötigt.
Aus der nachveröffentlichten DE 196 03 957 A1 ist ferner ein Aggregateträger bekannt, bei dem es sich um ein Leichtmetall-Hohlprofil handelt, welches aus einem quer zur Längsrichtung des Trägers gepreßten Leichtmetall-Strangpreß­ profil besteht. Derartige Träger sind einfach durch Ablängen von einem entsprechenden Profilstrang herstellbar und können durch eine entsprechende Anzahl von Versteifungsrippen sehr stabil ausgebildet sein.
Nachteilig ist bei diesen Aggregateträgern allerdings, daß die Anbindung der einzelnen Aggregate an dem Aggregateträger zusätzliche Flanschteile erforderlich machen, die häufig re­ lativ aufwendig hergestellt werden müssen.
Aus der DE 41 39 305 A1 ist eine Türsäule eines Kraftfahr­ zeuges bekannt, die aus einem mehrere Hohlkammern aufweisen­ den Leichtmetall-Strangprofil besteht. Die Türsäule besitzt eine Außenwand, an deren Innenseite wenigstens zwei in einem Querabstand liegende, längs verlaufende Kanäle als Käfigprofi­ le zur Aufnahme von Gleitsteinen (Muttern) für Verschraubun­ gen angeordnet sind. Zur Befestigung von Scharnierböcken an der Außenwand der Türsäule werden die entsprechenden Schrau­ ben durch in der Außenwand vorgesehene Löcher geführt und mit den in den Käfigprofilen angeordneten Muttern verschraubt. Zur Höheneinstellung der Scharnierböcke sind die in der Außenwand befindlichen Löcher als Langlöcher ausgebildet.
Aus der DE 43 26 175 A1 ist ferner bekannt, einen Kabelkanal im Schwellerbereich eines Fahrzeuges vorzusehen. Dabei werden die Seitenwände des Kabelkanals teilweise durch den Schweller und teilweise durch den als Extrusionsprofil ausgebildeten Endbereich des Bodenbelages des entsprechenden Fahrzeuges ge­ bildet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen oberen Quer­ träger eines Fahrzeug-Frontendteiles anzugeben, an dem die zu befestigenden Aggregate auf einfache Weise montierbar sind, der überdies eine ausreichende Stabilität besitzt und der eine weitgehend beliebige Form aufweisen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An­ spruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestal­ tungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, als oberen Querträger des Frontendteiles ein in Richtung der Längsachse des Trägers sich erstreckendes streckgebogenes Hohlprofil mit mindestens zwei Hohlkammern zu verwenden. Dabei ist die erste Hohlkammer zur Gewährleistung einer ausreichenden Stabilität des Querträgers umfangseitig ge­ schlossen. Die zweite Hohlkammer, die mindestens eine Kam­ merwand besitzt, welche eine Außenwand des Hohlprofiles bildet, weist, in Richtung der Längsachse des Querträgers gesehen, mindestens in Teilbereichen eine schlitzförmige Ausnehmung auf, derart, daß Gleitsteine zur Befestigung von Funktionsbauteilen in die zweite Hohlkammer einführbar und entlang der schlitzförmigen Ausnehmung verschiebbar anordbar sind.
Durch einen derartigen Aufbau des Querträgers ist es möglich, auf einfache Weise Schnittstellen zur Anbindung von Außen- und Innenteilen (z. B. Aufnahme der Fanghaken, Leuchtenhalte­ rung, Bowdenzugführung, Kabelführungen, Anbindungsmöglich­ keit an benachbarte Längs- oder Querträger, Sensoren etc.) zu schaffen. Hierzu müssen lediglich die mit Schrauben versehe­ nen Gleitsteine an die entsprechende Stelle des Aggregateträ­ gers geschoben, dort fixiert und anschließend die Aggregate an den Schrauben der Gleitsteine befestigt werden.
Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Querträgers besteht die Möglichkeit, neue Fahrzeugtypen, -varianten und unter­ schiedliche Ausführungen schnell und kostengünstig zu fer­ tigen. Ferner besteht die Möglichkeit, im Reparaturfalle einzelne Aggregate einfach und kostengünstig zu ersetzen.
Um zu erreichen, daß der Querträger trotz ausreichender Sta­ bilität relativ leicht ist, haben sich als Hohlprofile vor allem gepreßte Leichtmetall-Strangpreßprofile als vorteilhaft erwiesen. Diese können beispielsweise aus einer Aluminium- und/oder einer Magnesiumlegierung bestehen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungs­ beispielen. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht des Endbereiches eines ersten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Querträgers mit Gleitsteinen und dem Endbereich eines Längsträgers, mit dem der Querträger verbunden werden soll und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Endbereiches eines zweiten Ausführungsbeispieles eines Querträgers.
In Fig. 1 ist mit 1 ein oberer Querträger für ein Fahrzeug- Frontendteil bezeichnet. Bei dem Querträger 1 handelt es sich um ein in Richtung der Längsachse 2 des Trägers 1 gepreßtes Leichtmetall-Strangpreßprofil, welches anschließend streck­ gebogen wurde, um eine an die jeweilige Fahrzeugkontur ange­ paßte Form zu erhalten. Das Strangpreßprofil besteht z. B. aus einer Aluminium- oder einer Magnesiumlegierung.
Der Querträger 1 ist als Hohlprofil ausgebildet und besitzt zur Gewährleistung der erforderlichen Stabilität des Aggre­ gateträgers eine erste Hohlkammer 3, die umfangseitig ge­ schlossen ist. An die erste Hohlkammer 3 schließen sich zwei Hohlkammern 4 und 5 an, die jeweils in einer der Kammerwände 6, 7, welche gleichzeitig eine Außenwand des Hohlprofiles bildet, schlitzförmige Öffnungen 8, 9 besitzen, die sich in Richtung der Längsachse 2 des Aggregateträgers 1 erstrecken.
In die Hohlkammern 4 und 5 sind von dem Ende 10 des Querträ­ gers 1 aus zwei Gleitsteine 11, 12 einschiebbar. In bezug auf diese Gleitsteine 11, 12 bilden die Hohlkammern 4 und 5 jeweils eine Flachführung mit Umgriffsleiste. An den Gleit­ steinen 11, 12 sind jeweils zwei Schraubenschäfte 13-16 befestigt, die bei den in den Hohlkammern 4, 5 befindlichen Gleitsteinen 11, 12 durch die schlitzförmigen Öffnungen 8, 9 nach außen herausschauen.
Sobald der jeweilige Gleitstein 11, 12 an den Ort verschoben worden ist, an dem ein entsprechendes Aggregat (z. B. eine Leuchte) an dem Querträger 1 befestigt werden soll, wird der Gleitstein 11, 12 durch Anziehen entsprechender Muttern 17-20 an dem Querträger 1 fixiert. Anschließend kann der so vormon­ tierte Querträger 1 mit entsprechenden Längsträgern 21 des Fahrzeuges verbunden und das jeweilige Aggregat an den Schraubenschäften 13-16 des entsprechenden Gleitsteines 11, 12 befestigt werden.
In Fig. 2 ist der Endbereich eines weiteren erfindungsgemäßen Aggregateträgers 22 wiedergegeben. Dabei sind wiederum eine geschlossene Hohlkammer 23 und zwei mit schlitzförmigen Öffnungen versehene Hohlkammern 24, 25 vorgesehen. In der Hohlkammer 23 befinden sich sowohl ein elektrisches Kabel 26, welches beispielsweise mit einer an dem Aggregateträger 22 zu befestigenden Leuchte verbindbar ist, als auch ein Bowdenzug 27 für die Verriegelung der Motorraumabdeckung. Durch eine derartige Anordnung der elektrischen Kabel und Bowdenzüge in den Hohlkammern der Aggregateträger sind diese vor Beschädi­ gungen weitgehend geschützt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So können bei­ spielsweise auch mehr als zwei Hohlkammern mit schlitzförmi­ gen Öffnungen vorgesehen sein, um möglichst viele Aggregate in funktionsgerechter Anordnung an dem Querträger zu befe­ stigen. Außerdem können die elektrischen Leitungen und Bowdenzüge anstatt in die umfangseitig geschlossene Hohlkam­ mer auch in eine oder mehrere der Hohlkammern mit schlitzför­ miger Öffnung eingelegt werden.
Bezugszeichenliste
1
Aggregateträger, oberer Querträger, Hohlprofil, Strangpreßprofil
2
Längsachse
3
erste Hohlkammer
4
,
5
Hohlkammern
6
,
7
Kammerwände, Außenwände
8
,
9
schlitzförmige Öffnungen
10
Ende (Querträger)
11
,
12
Gleitsteine
13-16
Schraubenschäfte
17-20
Muttern
21
Längsträger
22
Aggregateträger, Hohlprofil, Strangpreß­ profil
23
Hohlkammer
24
,
25
Hohlkammern
26
elektrische Leitung
27
Bowdenzug

Claims (5)

1. Oberer Querträger eines Fahrzeug-Frontendteiles mit fol­ genden Merkmalen:
  • a) bei dem Querträger (1; 22) handelt es sich um ein in Richtung der Längsachse (2) des Querträgers (1; 22) streckgebogenes Strangpreß-Hohlprofil mit minde­ stens zwei Hohlkammern (3-5; 23-25);
  • b) die erste Hohlkammer (3; 23) ist umfangseitig ge­ schlossen;
  • c) mindestens eine der Kammerwände (6, 7) der zweiten Hohlkammer (4, 5; 24, 25) bildet eine Außenwand des Hohlprofiles (1; 22);
  • d) die eine Außenwand des Hohlprofiles (1; 22) bildende Kammerwand (6, 7) der zweiten Hohlkammer (4, 5; 24, 25) weist, in Richtung der Längsachse (2) des Aggrega­ teträgers (1; 22) gesehen, mindestens in Teilberei­ chen eine schlitzförmige Öffnung (8, 9) auf, derart,
  • e) daß Gleitsteine (11, 12) zur Befestigung von Funk­ tionsbauteilen in die zweite Hohlkammer (4, 5; 24, 25) einführbar und entlang der schlitzförmigen Öffnung (8, 9) verschiebbar sind.
2. Oberer Querträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß es sich bei dem Hohlprofil (1; 22) um ein ge­ preßtes Leichtmetall-Strangpreßprofil handelt.
3. Oberer Querträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Leichtmetall-Strangpreßprofile (1; 22) aus einer Aluminium- und/oder einer Magnesiumlegierung be­ stehen.
4. Oberer Querträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (1; 22) min­ destens zwei Hohlkammern (4, 5; 24, 25) mit in Richtung der Längsachse (2) des Trägers (1; 22) angeordneten schlitz­ förmigen Öffnungen (8, 9) aufweist.
5. Oberer Querträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Hohl­ kammern (3-5; 23-25) derart gewählt sind, daß in ihnen elektrische Leitungen (26) und/oder Bowdenzüge (27) anordbar sind.
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DE102014110239A1 (de) 2014-07-21 2016-01-21 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Längsträger eines Kraftfahrzeugs und Seilzuganordnung zur Entriegelung einer Fronthaube eines Kraftfahrzeugs
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Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

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