DE19610296C1 - Verbindungselement - Google Patents
VerbindungselementInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/04—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
- F16B13/08—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
- F16B13/0841—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation with a deformable sleeve member driven against the abutting surface of the head of the bolt or of a plug
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungselement
für Bauteile insbesondere aus Faserverbundwerkstoffen,
bestehend aus einer zylindrischen Hülse und aus einem die
Hülse in Längsrichtung durchsetzenden Gewindebolzen, dessen
eines Ende sich über einen Flansch auf einem Ende der Hülse
abstützt und dessen anderes Ende in eine mit einer
Gewindebohrung versehene Spannmutter eingreift.
Derartige Verbindungselemente sind in Form von Spreizdübeln
oder Schwerlastdübeln vielfältig bekannt und bestehen im
allgemeinen aus Metall, wobei insbesondere die vom Bolzen
durchsetzte zylindrische Hülse aus einem weichen, leicht
verformbaren Metall wie Blei oder dgl. besteht, das beim
Anziehen der Spannmutter bzw. beim Einschrauben des
Gewindebolzens in die Spannmutter verformt wird, wodurch
die Hülse aufgeweitet wird und aufgrund der Klemmwirkung in
einer Bohrung für einen festen Sitz des Dübels sorgt.
Um die Haltekraft eines derartigen herkömmlichen Verbin
dungselementes mit einer aufweitbaren Hülse zu verbessern,
kann diese noch mit Rippen, Krallen oder ringförmigen
Sicken versehen sein, die sie in die Innenwand der die
Hülse umgebenden Bohrung einpreßt.
Ein derartiges Verbindungselement ist für eine Vielzahl von
Einsatzzwecken geeignet, nicht jedoch im speziellen Fall
der Verbindung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoff
miteinander insbesondere im Luftfahrt- und Raumfahrtbereich
aufgrund des hohen, durch die Metalle bedingten Gewichtes,
sowie der Korrosionsempfindlichkeit.
Aus der DE-A 29 51 996 ist ein Dübel zum Einbau in
Schichtverbundplatten bekannt, die aus zwei dünnwandigen,
steifen Außenhäuten und einem diese verbindenden dickeren
Kern geringerer Dichte bestehen und eine sie durchsetzende
Bohrung aufweisen, in welche der mit einem flanschartig auf
den Bohrungsdurchmesser vergrößerten Kopf versehenen Dübel
mit der Außenseite der Außenhaut bündig abschließend
einsetzbar und mittels einer durch wenigstens eine Öffnung
im Dübelkopf einfüllbaren aushärtenden Vergußmasse
verankerbar ist. Der Dübelkopf ist an seinem Außenumfang
mit wenigstens einem, radial nach außen federnden Bereich
versehen, mit welchem der Dübel in der Bohrung der
Schichtverbundplatte vor dem und beim Vergießen
reibungsschlüssig verspreizbar ist.
Das DE U 19 03 707 beschreibt einen Dübel mit einer Hülse
aus einem elastischem Werkstoff, die unter Verwendung einer
mit einer Schraube zusammenwirkenden Mutter aufweitbar ist,
wobei eine zylindrische Hülse vorgesehen ist, der mehrere,
unterschiedliche, wahlweise . benutzbare Muttern bzw.
Schrauben zugeordnet sind; dabei greift die gewählte Mutter
an der einen Stirnfläche der Hülse an, während die
Unterlegscheibe bzw. der Kopf der Schraube an der
gegenüberliegenden anderen Stirnfläche der Hülse angeordnet
ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Anwendungs
bereich derartiger Verbindungselemente zu erweitern, so daß
diese insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich einsetzbar
sind, wobei sie ein geringes Gewicht aufweisen,
korrosionsunempfindlich und leicht herstellbar sind und
infolge Temperaturdifferenzen nur geringe Zusatzspannungen
aufweisen.
Ausgehend von einem Verbindungselement der eingangs näher
genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen,
daß die Hülse aus einem Faserverbundwerkstoff besteht, der
unter einem positiven und/oder negativen Winkel α zur
Längsachse gewickelt ist.
Der Winkel α kann dabei zwischen 20° und 70° liegen;
alternativ kann auch der Gewindebolzen aus einem Faserver
bundwerkstoff bestehen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bestehen sowohl
der Endflansch als auch die Spannmutter ebenfalls aus
Faserverbundwerkstoff.
Das erfindungsgemäße Verbindungselement weist, insbesondere
wenn es vollständig aus Faserverbundwerkstoff besteht, ein
äußerst geringes Gewicht auf, ist leicht herstellbar, im
Aufbau sehr einfach, völlig korrosionsunempfindlich und ist
damit insbesondere für Zwecke der Luft- und Raumfahrt
aufgrund einer erheblich verlängerten Lebensdauer geeignet,
verglichen mit den herkömmlichen Verbindungselementen aus
einem oder mehreren Metallen. Aufgrund der Wicklung der
Hülse aus einem Faserverbundwerkstoff mit einem positiven
und/oder negativen Winkel α zur Längsrichtung der Hülse
erhält man eine hohe Querexpansion (0,5 bis 2,5) wobei der
Winkel α zwischen 20° und 70° liegen kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert, in der vorteilhafte Ausführungsbeispiele darge
stellt sind.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Verbin
dungselementes mit Schnitt durch die Hülse;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Hülse mit Darstellung des
Winkels α;
Fig. 3 eine Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemäßen Ver
bindungselementes im Verbund mit drei Bauteilen und
Fig. 4 eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungs
gemäßen Verbindungselementes.
Wie die Figuren erkennen lassen, in denen gleiche Bauteile
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist mit 1 eine
erfindungsgemäße zylindrische Hülse aus einem Faserverbund
werkstoff bezeichnet, die, wie deutlicher aus Fig. 2 her
vorgeht, unter einem Winkel α, der vorteilhafterweise
zwischen 20° und 70° liegt und der positiv und/oder negativ
sein kann, zur Längsachse 8 der Hülse 1 gewickelt ist. Die
Buchse 1 aus Faserverbundwerkstoff wird von einem
Gewindebolzen 4 durchsetzt, der vorteilhafterweise
ebenfalls aus einem Faserverbundwerkstoff besteht und
dessen eines Ende fest mit einem Flansch 2 verbunden ist,
der sich auf einem Ende der zylindrischen Hülse 1 abstützt.
Der Flansch 2 ist wiederum mit einer fest mit ihm verbun
denen Mutter 9 versehen um ein geeignetes Spannwerkzeug
ansetzen zu können.
Das gegenüberliegende Ende des Gewindebolzens 4 tritt aus
der zylindrischen Hülse 1 aus Faserverbundwerkstoff aus und
durchsetzt eine Spannmutter 3, so daß beim Aufschrauben der
Spannmutter 3 auf den Gewindebolzen 4 eine Aufweitung wie
bei den herkömmlichen Spreizdübeln der zylindrischen Hülse
1 erfolgt.
Fig. 3 zeigt, wie eine Scherverbindung mit einer querkraft
übertragenden zylindrischen Hülse 1 aus einem Faserver
bundwerkstoff im Zusammenhang mit einem Gewindebolzen 4,
ebenfalls möglicherweise aus einem Faserverbundwerkstoff,
gemäß dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgen
kann, wobei die drei Bauteile 5, 6, 7, die fest
zusammengefügt werden sollen, ebenfalls aus
Faserverbundwerkstoffen bestehen können. Mit F, F₁ und F₂
sind dabei die Kraftrichtungen bezeichnet, welche die
einzelnen Bauteile beaufschlagen.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Spannmutter 3 in eine Bohrung eines Bauteils 9 aus
Faserverbundwerkstoff eingesetzt und wird dort verdreh
sicher festgehalten. Der Gewindebolzen 4 des Verbindungs
elementes greift in diese Spannmutter 3 ein, wobei durch
Anziehen des Flansches 2 zusammen mit der an ihm be
festigten Mutter ein weiteres Bauteil 10, an dem die Kraft
F angreift, sicher und dauerhaft befestigt werden kann.
Aufgrund des geringen Gewichtes, der einfachen
Herstellbarkeit und der stark herabgesetzten Korrosions
empfindlichkeit eignet sich das erfindungsgemäße
Verbindungselement insbesondere für Faserverbundstrukturen
der Luft- und Raumfahrt.
Claims (4)
1. Verbindungselement insbesondere für Bauteile aus
Faserverbundwerkstoff, bestehend aus einer
zylindrischen Hülse (1) und aus einem die Hülse (1) in
Längsrichtung durchsetzenden Gewindebolzen (4), dessen
eines Ende sich über einen Flansch (2) auf einem Ende
der Hülse abstützt und dessen anderes Ende in eine mit
einer Gewindebohrung versehene Spannmutter (3)
eingreift, wobei durch Aufschrauben der Spannmutter (3)
auf den Gewindebolzen (4) eine Aufweitung der
zylindrischen Hülse (1) erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (1) aus einem
Faserverbundwerkstoff besteht, der unter einem
positiven und/oder negativen Winkel α zur Längsachse (8)
gewickelt ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Winkel α zwischen 20° und 70° liegt.
3. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (4) aus
einem Faserverbundwerkstoff besteht.
4. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Endflansch (2) und die
Spannmutter (3) aus Faserverbundwerkstoff bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110296 DE19610296C1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verbindungselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110296 DE19610296C1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verbindungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19610296C1 true DE19610296C1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=7788443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996110296 Expired - Fee Related DE19610296C1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verbindungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19610296C1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903707U (de) * | 1964-03-26 | 1964-11-05 | Bauer Carl Fa | Duebel. |
| DE2951996A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-09 | Camloc Fastener Gmbh, 6233 Kelkheim | Duebel, insbesondere metallduebel, zum einbau in schichtverbundplatten |
-
1996
- 1996-03-15 DE DE1996110296 patent/DE19610296C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903707U (de) * | 1964-03-26 | 1964-11-05 | Bauer Carl Fa | Duebel. |
| DE2951996A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-09 | Camloc Fastener Gmbh, 6233 Kelkheim | Duebel, insbesondere metallduebel, zum einbau in schichtverbundplatten |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: EUROCOPTER DEUTSCHLAND GMBH, 86609 DONAUWOERTH, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20111001 |