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DE19610246A1 - Körperelektrode für medizinische Zwecke - Google Patents

Körperelektrode für medizinische Zwecke

Info

Publication number
DE19610246A1
DE19610246A1 DE19610246A DE19610246A DE19610246A1 DE 19610246 A1 DE19610246 A1 DE 19610246A1 DE 19610246 A DE19610246 A DE 19610246A DE 19610246 A DE19610246 A DE 19610246A DE 19610246 A1 DE19610246 A1 DE 19610246A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrolyte
electrode
capsule
contact plate
medical purposes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19610246A
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Dr Med Lamster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19610246A priority Critical patent/DE19610246A1/de
Publication of DE19610246A1 publication Critical patent/DE19610246A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/24Detecting, measuring or recording bioelectric or biomagnetic signals of the body or parts thereof
    • A61B5/25Bioelectric electrodes therefor
    • A61B5/279Bioelectric electrodes therefor specially adapted for particular uses
    • A61B5/28Bioelectric electrodes therefor specially adapted for particular uses for electrocardiography [ECG]
    • A61B5/282Holders for multiple electrodes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B2562/00Details of sensors; Constructional details of sensor housings or probes; Accessories for sensors
    • A61B2562/02Details of sensors specially adapted for in-vivo measurements
    • A61B2562/0209Special features of electrodes classified in A61B5/24, A61B5/25, A61B5/283, A61B5/291, A61B5/296, A61B5/053
    • A61B2562/0217Electrolyte containing

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Körperelektrode für medizinische Zwecke, wie Elektrokardiogramme, insbesondere Langzeit-EKG.
Bei der Erstellung von Langzeit-EKG′s werden mehrere Einzel­ elektroden eingesetzt, die im einzelnen aus einer Metallelek­ trode, z. B. Silberchlorid bestehen und zur Haftung und Kontakt­ gabe auf der menschlichen Körperhaut mit einer Klebschicht versehen sind.
Eine solche Elektrode ist in der DE 31 36 193 beschrieben und ist nur einmal verwendbar.
Weiterhin wird in der DE 35 07 301 eine einmal verwendbare bioelektrische Elektrode beschrieben, bei der die leitfähige Kleberschicht aus einer wäßrigen Dispersionsklebeschicht mit Haftklebereigenschaften besteht.
In der DE 37 36 498 ist eine leitende Kontaktschicht für Elektroden beschrieben, die aus einem aus härtenden Kolloid besteht.
Weiterhin ist aus der DE 37 29 826 eine Einmalelektrode bekannt, bei der zur Vorbereitung für das Aufsetzen der Elektrode ein Einreibmittel auf die Körperhaut aufgetragen wird, mit dem die Reinigung der Haut, insbesondere die Verminderung der Impedanz der Haut erreicht wird.
Alle bekannten Elektroden sind aufgrund ihrer Haftschicht Ein­ mal- bzw. Wegwerfelektroden und sind für eine Wiederverwendung nicht vorgesehen bzw. nicht geeignet. Die Aufwendungen für die Wegwerfelektroden sind nicht unerheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektrode für medizinische Zwecke und deren Halterung auf der Körperhaut vorzuschlagen, die wiederverwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die leitfähige Kontaktplatte der Elektrode perforiert ist und somit durchlässig für einen Elektrolyt ist. Der Elektrolyt selbst ist in einem schwammfähigen Reservoir gespeichert und dient der permanenten Benetzung der Grenzfläche zwischen Haut und Metallelektrode zur Verminderung des Übergangswiderstandes.
Die Kontaktfläche der Elektrode besteht vor allem aus hygienischen Gründen aus Edelstahl und ist vorteilhaft konvex ausgebildet, um Kantenabdrücke auf der Haut zu vermeiden.
Die Perforation in der Metallplatte besteht aus vielen Mikro­ poren, über die der Elektrolyt eine Benetzung an der Kontakt­ fläche der Elektrode hervorruft. Die Kontaktplatte ist mittels bekannter Technologien mit dem Ableitkabel für die Meßwerte verbunden.
Die Metallplatte sowie der Elektrolytspeicher sind in einer Kapsel eingebettet, die vorzugsweise aus einem Kunststoff besteht und nach einer Seite geöffnet ist und von einem wulstförmigen Rand begrenzt wird. Von dem wulstförmigen Rand wird gleich­ zeitig die Metallplatte in der Kapsel gehalten bzw. arretiert. Der vorzugsweise aus einem Schwamm bzw. aus einem saugfähigen Material bestehende Elektrolytspeicher ist leicht zusammen­ gedrückt und dient als Widerlager für die Kontaktplatte. Mit dieser Anordnung kann die Metallplatte leicht montiert bzw. leicht ausgewechselt werden.
Zur Halterung der Einzelelektroden auf der Körperhaut sind diese verschiebbar auf einem Trägergürtel befestigt, der wiederum mit bekannten Methoden am Körper angelegt und geschlossen wird.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke wird in der nach­ folgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung näher dargestellt ist, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf die Kontaktfläche der Elektrode;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Elektrode gemäß Fig. 1;
Fig. 3 die Halterung der Elektrode auf einem Träger­ gürtel;
Fig. 4 die Draufsicht auf die Halterung der Elektrode von links gemäß Fig. 3.
Die Elektrode ist in Fig. 1 in einer quadratischen Form darge­ stellt und zeigt die perforierte Metallplatte 1 eingebettet in einer Kapsel 2. Die Elektrode ist gleichermäßen in einer runden oder rechteckigen Bauform möglich.
Wie in Fig. 2 erkennbar, besteht die Metallplatte 1 aus dünnem Edelstahlblech und vorteilhafterweise in einer konvexen Form. Die Metallplatte 1 weist in perforierter Anordnung durchlässige Mikroporen 3 auf, durch die ein Elektrolyt 4 hindurchtreten kann. Dazu ist hinter der Metallplatte 1 ein Elektrolytspeicher 5 angeordnet, der federnd vorgespannt ist und somit als Wider­ lager für die Metallplatte 1 dient.
Die Metallplatte 1 und der Elektrolytspeicher 5 sind in einer Kapsel 6 eingebettet, die vorzugsweise aus einem Kunststoff besteht.
Die Kapsel 6 ist einseitig offen und wird am Öffnungsrand von einer Wulst 7 begrenzt. Durch die Wulst 7 wird die Metall­ platte 1 in der Kapsel 2 gehalten. Durch diese Anordnung kann die Metallplatte 1 leicht montiert und auch bei Bedarf leicht ausgetauscht werden.
An der Metallplatte 1 ist ein Ableitkabel 8 fest, zweckmäßig jedoch lösbar mittels bekannter Technologien verbunden.
Je nach der Anzahl der Meßstellen können mehrere Elektroden auf einem Trägergürtel 9 verschiebbar angeordnet werden. Der Trägergürtel 9 wird dazu gemäß der Fig. 3 und 4 hinter Umlenkrollen 10 geführt, die sowohl für die Halterung als auch für die Verschiebbarkeit der Elektroden 1 auf dem Träger­ gürtel 9 geeignet sind.
Vorstehend ist die Erfindung anhand ausgewählter Merkmale beschrieben und dargestellt worden. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf diese Darstellung beschränkt, sondern können sämtliche Merkmale allein oder in beliebiger Kombination verwendet werden.

Claims (5)

1. Körperelektrode für medizinische Zwecke, wie Elektrokardio­ gramme, insbesondere Langzeit-EKG′s mit einer Kontaktfläche und einer Halteeinrichtung auf der Hautfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die leitfähige Kontaktplatte (1) gemein­ sam mit einem Elektrolytspeicher (5) in einer nach einer Seite offenen Kapsel (2) angeordnet sind, daß die leitfähige Kontaktplatte (1) mit Mikroporen (3) perforiert und durch­ lässig für einen Elektrolyt (4) ist, der Elektrolytspeicher (5) als federndes Widerlager für die Kontaktplatte (1) dient und eine oder mehrere Körperelektroden verschiebbar auf einem gemeinsamen Trägergürtel (9) angeordnet sind.
2. Körperelektrode für medizinische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierte Kontaktplatte (1) konvex gewölbt ist und in der Kapsel (2) von einer Wulst (7) begrenzt und am Rand mit einem Ableitkabel (8) verbunden ist.
3. Körperelektrode für medizinische Zwecke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolytspeicher (5) aus einem schwamm- und saugfähigem Material besteht, das in der Kapsel (2) elastisch vorgespannt ist.
4. Körperelektrode für medizinische Zwecke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (2) aus Kunststoff besteht bzw. von einer Isolierschicht umgeben ist.
5. Körperelektrode für medizinische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägergürtel (9) aus einem elastischem Band besteht.
DE19610246A 1996-03-15 1996-03-15 Körperelektrode für medizinische Zwecke Withdrawn DE19610246A1 (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE19610246A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1649805A1 (de) 2004-10-20 2006-04-26 Dräger Medical AG & Co. KGaA Elektrodengürtel zur Anwendung in der Elektrodiagnostik
AT503420B1 (de) * 2006-05-16 2007-10-15 Univ Wien Med Oberflächenelektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1649805A1 (de) 2004-10-20 2006-04-26 Dräger Medical AG & Co. KGaA Elektrodengürtel zur Anwendung in der Elektrodiagnostik
AT503420B1 (de) * 2006-05-16 2007-10-15 Univ Wien Med Oberflächenelektrode

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