DE19610237A1 - Dampfkondensator - Google Patents
DampfkondensatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dampfkondensator, wie er im Oberbegriff des
Anspruchs 1 beschrieben ist.
Ein derartiger Dampfkondensator ist aus der CH-PS 423 819 und der
DE-OS 19 48 073 bekannt. Dort sind in einem Kondensatorgehäuse die Kondensatorrohre
in mehreren, sogenannten Teilbündeln angeordnet. Der Dampf strömt durch ei
nen Abdampfstutzen in das Kondensatorgehäuse ein und verteilt sich im Raum
durch Strömungsgassen (steam entry lanes). Die freie Zuströmung des Dampfes
zu den außenliegenden Rohren der Teilbündel ist gewahrt. Durch die Bündel
strömt der Dampf anschließend mit durch die geringe Rohrreihentiefe bedingtem
kleinen Widerstand hindurch. Um die Bedingung der in den Zuströmkanälen aus
reichend hoch zu haltenden Dampfgeschwindigkeit erfüllen zu können, sind die
Teilbündel im Kondensator so nebeneinander angeordnet, daß zwischen ihnen
Strömungskanäle entstehen, die im Schnittbild in der gleichen Größenordnung
erscheinen wie die Teilbündel selbst. Desweiteren bilden die Rohre in den hin
tereinanderfolgenden Reihen eine durchlässige Umschließung, die vorzugsweise
durchwegs einen gleichen hydraulischen Widerstand darstellt.
Dieser bekannte Kondensator weist den Vorteil auf, daß durch die lockere An
ordnung der Teilbündel alle peripheren Rohre eines Teilbündels ohne merklichen
Druckverlust gut mit Dampf beschickt sind.
Die unter Vakuum arbeitenden Kondensatoren benötigen ein gut funktionierendes
Saugsystem, damit einfallende, nicht kondensierbare Gase stets aus dem Kon
densationsbereich entfernt werden. Kühlrohre, die von diesen, mit Dampf ver
mischten Gasen umgeben bzw. umströmt sind, gehen als Kondensationsfläche
fast restlos verloren, was die Leistung heruntersetzt.
Das bedeutet, daß durch die einfallenden nicht kondensierbare Gase das Va
kuum nicht auf dem tiefst möglichen Wert gehalten werden kann. Wie bekannt,
rufen nicht kondensierbare Gase - meistens Luft - bereits in Konzentrationen von
1% Molanteil, bei Temperaturdifferenzen zwischen Wand und Dampfkern von 4
bis 5 K, eine Verminderung des dampfseitigen Wärmeübergangs - bei quasi
ruhendem Dampf - auf 30-40% desjenigen Wertes hervor, der mit reinem Dampf
erzielbar ist. Der Vakuumverlust drückt sich damit in einem niedrigeren Wir
kungsgrad des Kreislaufsystems aus.
Bei der oben erwähnten Lösung nach DE-OS 19 48 073 gelangt eine Einflußan
ordnung der Rohre zur Ausführung. Die Teilbündel sind durch senkrecht zu den
Rohren angeordnete Stützplatten in Kompartimente unterteilt. Wie bekannt, hängt
die Kondensationsleistung entlang der Kühlrohre hauptsächlich von der lokalen
Temperaturdifferenz zwischen Dampf und Kühlwasser ab. Danach wird die Kon
densationsleistung der ersten Kompartimente an der Kühlwassereintrittsseite
mehr kondensieren als jene der Kompartimente an der Kühlwasseraustrittsseite.
Dementsprechend werden nicht kondensierbare Gase - proportional zur Konden
sationsleistung - vermehrt in den "kühleren" Kompartimenten anfallen. Um dem
Rechnung zu tragen, wird beim Kondensator nach DE-OS 19 48 073, der später
noch im Zusammenhang mit Fig. 1 detailliert beschrieben wird, die Inertgas-An
reicherungszone zweiteilig ausgebildet. Sie besteht aus einem trichterförmigem
"Vorkühler", dort "Nachkondensationsteil" genannt, und einem Luftkühler, der mit
dem Vorkühler und einem nachgeordneten Saugkanal (Header) über eine dop
pelte Reihe von gleichmäßig verteilten Kühlereintrittsblenden respektive Kühler
austrittsblenden kommuniziert. Dieser Luftkühler ist geometrisch so gestaltet,
daß die Verschlechterung des dampfseitigen Wärmeübergangs durch eine Stei
gerung der Geschwindigkeit der Gasphase teilweise kompensiert wird.
Im Luftkühler weist jede Stützplatte zum Boden des Luftkühlers hin eine Ausspa
rung auf, die als Entwässerungsöffnung für im Luftkühler anfallendes Kondensat
dient. Für die Entwässerung des Luftkühlers ist sein Boden über die gesamte
Längsausrichtung mit einer Neigung versehen, gemäß derer anfallendes Kon
densat aus den Kompartimenten mit höhergelegenem Luftkühlerboden zum tiefst
gelegenen abfließt. Das Kompartiment mit dem tiefst gelegenen Luftkühlerboden
wird mittels einer Leitung in das Kondensatsammelgefäß des Kondensators ent
wässert.
Da sich die Kondensationsleitung des Luftkühlers dem ungefähren Temperatur
verlauf des Kühlwassers in den benachbarten Rohren anpaßt, sorgt er somit
dafür, daß eine geeignete Ventilierung des Vorkühlers in etwa proportional zu
den anfallenden, nicht kondensierbaren Gasen gewährleistet ist.
Eine solche Luftkühlerkonstruktion stellt indes eine nicht ideale Lösung für die in
verschiedenen Kompartimenten bei variierenden Betriebsbedingungen an
stehende unterschiedliche Ventilierung dar. Hierbei können unerwünschte Aus
gleichsströmungen von Restdampfinertgasgemisch auftreten, die eine Beein
trächtigung der Kondensatorleistungsfähigkeit mit sich ziehen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Dampfkondensator der ein
gangs genannten Art die Absaugung der Inertgase aus dem Luftkühler jedes ein
zelnen Kompartimentes auf das jeweilige Kompartiment gezielt auszurichten und
damit zu verbessern. Hierdurch wird eine preiswerte Steigerung des Konden
satorwirkungsgrades angestrebt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1
erreicht.
Der Kern der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Aussparungen für die Kon
densatströmung zwischen benachbarten Kompartimenten in den Stützplatten gas- und
dampfdicht verschlossen werden. Eine Austauschströmung von Restdampf
inertgasgemisch innerhalb des Luftkühlers zwischen benachbarten Kompar
timenten wird somit unterbunden.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist erfindungsgemäß darin zu sehen, daß
mindestens am Luftkühlerboden des Kompartimentes mit dem tiefst gelegenen
Luftkühlerboden mindestens eine parallel zu einer Stützplatte angeordnete Stau
wand angeordnet ist, so daß das aus einem höhergelegenen Kompartiment her
abfließende Kondensat an dieser Stauwand staubar ist, und damit der durch die
Aussparungen gebildete Entwässerungskanal für das Kondensat aus einem höher
gelegenen Kompartiment hydraulisch sowohl gas- als auch dampfdicht
verschließbar ist.
Die aufgezeigte Ausführungsform ermöglicht bei jedem Betriebszustand des
Dampfkondensators eine effektivere Ausnutzung des Luftkühlers in jedem Kom
partiment, indem eine Ausgleichsströmung des Restdampfinertgasgemisches im
Luftkühler zwischen benachbarten Kompartimenten vollständig unterbunden wird.
Die Ausführungsform der Erfindung sowie die damit erzielbaren Vorteile werden
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines Kraft
werkkondensators schematisch dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Teilbündel eines Kondensators mit herausgebrochenen Teilen in
Schrägrissdarstellung mit zum Stand der Technik zählendem Luft
kühler;
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung des Luftkühlers;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausbildung des Luftkühlers in einer Längs
schnittdarstellung.
In den Figuren sind die jeweils gleichen Teile mit denselben Bezugszeichen ver
sehen, und es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Ele
mente gezeigt.
Beim dargestellten Wärmeaustauscher handelt es sich um einen Oberflächen
kondensator in rechteckiger Bauform, wie er geeignet ist für eine sogenannte
Unterfluranordnung. Erfindungsunwesentliche Teile wie Kondensatorhals, Kon
densationsraum, Kondensatormantel, Wasserkammern, Rohrböden, Kondensat
sammelgefäß sind weggelassen, nachstehend jedoch im Zusammenhang mit der
Erfindung kurz erläutert.
Über einen Abdampfstutzen, mit dem der Kondensator an einer Turbine ange
schlossen ist, strömt Dampf in den Kondensatorhals ein. Darin wird ein möglichst
gutes homogenes Strömungsfeld erzeugt, um eine saubere Dampfbespülung der
stromabwärts angeordneten Bündel 20, Fig. 1, über deren ganze Länge vorzu
nehmen. Der Kondensationsraum im Innern des Kondensatormantels beinhaltet
mehrere nebeneinander angeordnete Bündel 20. Ein Bündel 20 besteht aus einer
Anzahl Rohre, von denen in Fig. 1 nur ein mit 13 bezeichnetes Kühlrohr einge
zeichnet ist. An ihren beiden Enden sind die Kühlrohre jeweils in Rohrböden be
festigt. Jenseits der Rohrböden sind jeweils Wasserkammern angeordnet. Das
von den Bündeln 20 abfließende Kondensat wird in einem Kondensatsammel
gefäß aufgefangen und gelangt von dort in den Wasser/Dampf-Kreislauf.
In Fig. 1 ist der durch die punktierte Fläche nur teilweise veranschaulichte Kon
densationsteil des Bündels 20 mit 1 bezeichnet. Durch Einsetzen der durchge
henden Stützplatten 5, welche der Abstützung der Kühlrohre 13 dienen, ergibt
sich eine Unterteilung der Teilbündel in Kompartimente 10.
Im Innern jedes Bündels 20 ist ein Hohlraum 19 ausgebildet, in dem sich der mit
nicht kondensierbaren Gasen angereicherte Dampf sammelt. In diesem Hohlraum
19 ist ein Luftkühler 3 untergebracht. Das Restdampfinertgasgemisch durchströmt
diesen Luftkühler, wobei der größte Teil des Dampfes kondensiert. Der Rest des
Gemisches wird abgesaugt.
Der sich im Innern des Rohrbündels befindliche Luftkühler 3 hat die Wirkung,
daß das Restdampfinertgasgemisch innerhalb des Kondensatorbündels 20 be
schleunigt wird. Dadurch verbessern sich die Verhältnisse insofern, als keine
kleinen Strömungsgeschwindigkeiten vorherrschen, die den Wärmeübergang be
einträchtigen könnten.
Im Betrieb kondensiert der Dampf an den Rohren 13 und das Kondensat tropft
gegen den Kondensatorboden ab.
Der Luftkühler 3 hat die Aufgabe, die nicht kondensierbaren Gase aus dem Kon
densator zu entfernen. Bei diesem Vorgang sind die Dampfverluste so gering wie
möglich zu halten. Dies wird dadurch erreicht, daß das Restdampfinertgas
gemisch in Richtung Saugkanal 4 beschleunigt wird. Die hohe Geschwindigkeit
hat einen guten Wärmeübergang zur Folge, was zu einer weitgehenden Konden
sation des Restdampfes führt. Zwecks Beschleunigung des Gemisches wird der
Querschnitt in Strömungsrichtung zunehmend kleiner bemessen.
In Fig. 1 ist das eingangs erwähnte, aus DE-OS 19 48 073 bekannte Kühlsystem
dargestellt. Es besteht aus dem Vorkühler 2, von dem das Kühlrohr 14 einge
zeichnet ist, und dem Luftkühler 3, von dem das Kühlrohr 15 eingezeichnet ist.
Der Luftkühler 3 ist durch eine Blechwand 8 mit Blenden 6 vom Saugkanal 4 ge
trennt, über den die nicht kondensierbaren Gase abgezogen werden. Durch den
Einbau dieser Drosselstellen 6, 7 wird erreicht, daß die auf jeden Fall notwen
dige Druckdifferenz am Anfang und Ende des Kondensationsvorgangs vorwie
gend in den Blenden abgebaut wird.
In Fig. 2 ist der Luftkühler 3 mit vorgelagertem Vorkühler 2 und dem Saugkanal 4
vergrößert dargestellt. Die Stützplatte 5 unterteilt auch den Luftkühler 3 in Kom
partimente 10, wobei eine Aussparung 18 in der Stützplatte 5 gegen einen Luft
kühlerboden 21 vorhanden ist. Diese Aussparung 18 ermöglicht einen Queraus
gleich des im Luftkühler 3 anfallenden Kondensats. Der Saugkanal 4 ist für alle
Kompartimente 10 gemeinsam; er wird also nicht von den Stützplatten 5 unterteilt.
In der Längsschnittdarstellung Fig. 3 des Luftkühlers 3 wird deutlich, daß der
Luftkühlerboden 21 eine Neigung aufweist, so daß im Luftkühler anfallendes
Kondensat 23 aus Kompartimenten 10 mit höher gelegenem Luftkühlerboden ab
fließt in Richtung des Kompartimentes mit dem tiefst gelegenen Luftkühlerboden.
In diesem letzteren erfolgt die Entwässerung, die hier nicht eingezeichnet ist, da
sie erfindungsunwesentlich ist.
Bei wechselnden Betriebsbedingungen ist es möglich, daß die Aussparungen 18
in den Stützplatten 5 im Luftkühler 3 nicht vollständig mit herabfließendem Kon
densat 23 verschlossen sind. Dies bedeutet aber, daß aufgrund von betrieb
lichen Druckunterschieden in den einzelnen Kompartimenten 10 ebenfalls zu der
Kondensatströmung im Luftkühler 3 eine Restdampfinertgas-Ausgleichsströmung
zwischen benachbarten Kompartimenten 10 auftreten kann. Die Kompartimente,
die näher zur Kühlwassereintrittsseite 24 hin angeordnet sind, zeigen aufgrund
der größeren Temperaturdifferenz zwischen dem Kühlwasser und einströmen
dem Dampf bessere Kondensationsbedingungen als nachfolgende Komparti
mente 10, die bereits mit temperiertem Kühlwasser beschickt werden. In Kompar
timenten 10 mit niedrigerer Kühlwassereintrittstemperatur stellt sich somit ein
niedrigerer Druck ein, der sich selbstverständlich auch in dem zum Kompartiment
10 gehörenden Bereich des Luftkühlers 3 einstellt. Somit ist ein Druckgefälle zwi
schen dem Kompartiment 10 an der Kühlwasseraustrittsseite 25 und dem Kom
partiment an der Kühlwassereintrittsseite 24 festzustellen. Im Luftkühler 3 ist in
einem Betriebsfall des Dampfkondensators, bei dem die Aussparungen 18 in den
Stützplatten 5 nicht durch Kondensat 23 verschlossen sind, eine Ausgleichsströ
mung des Restdampfinertgasgemisches zu verzeichnen. Restdampfinertgasge
misch strömt dann von Kompartimenten 10 mit höherem Druck - also auch mit
höherer Kühlwassertemperatur - innerhalb des Luftkühlers in das Kompartiment
mit dem niedrigsten Druck und der niedrigsten Kühlwassertemperatur.
In diesem Fall wird die Funktion des Luftkühlers 3 in der näheren Umgebung der
Kühlwassereintrittsseite 24 dadurch eingeschränkt, daß zum Kühlwassereintritt
näher gelegene Kompartimente das Restdampfinertgasgemisch höher gelegener
Kompartimente mitlüften müssen, anstatt die Restdampfinertgase des lokal be
trachteten Kompartimentes. Dies führt ebenfalls zu Funktionseinbußen im Vor
kühler 2 und im Kondensationsteil 1 des entsprechenden Kompartiments.
Die Erfindung will diese Nachteile in allen Betriebspunkten eines Dampfkonden
sators durch Vermeiden einer Ausgleichsströmung des Restdampfinertgasge
misches im Luftkühler 3 eliminieren. Gemäß Fig. 3 wird hierzu eine Stauwand 22
am Boden des Luftkühlers 3 im Bereich des Kompartimentes 10 an der Kühlwas
sereintrittsseite 24 parallel zu den Stützplatten 5 angeordnet. Die Stauwand 22 ist
dabei so hoch, daß an ihr gestautes, aus benachbarten Kompartimenten 10 her
abfließendes Kondensat 23 über die gesamte Bündellänge die Aussparungen 18
in allen Stützplatten 5 hydraulisch verschließt. Mittels dieser Maßnahme wird
das in einem Kompartiment 10 des Luftkühlers 3 anfallende Restdampfinertgas
gemisch lokal in den Saugkanal 4 gesaugt. Das Kondensat 23 fließt durch die
hydraulisch verschlossenen Aussparung 23 in der Stützplatte 5 ab zum benach
barten Kampartiment 10. Für das Restdampfinertgasgemisch bleibt eine Aus
gleichsströmung von Kompartiment 10 Kompartiment unterbunden. Durch das
Vermeiden einer Ausgleichsströmung des Restdampfinertgasgemisches innerhalb
des Luftkühlers 3, wird der Wirkungsgrad des Luftkühlers 3, des Vorkühlers 2 und
des gesamten Kondensatorsystems bei wechselnden Betriebsbedingungen er
höht. Desweiteren werden lokale Konzentrationserhöhungen von Inertgasen
vermieden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist beispielsweise als weitere erfindungs
gemäße Ausführungsvariante denkbar, in jedem Kompartiment am Luftkühlerbo
den 21 parallel zu den Stützplatten eine oder mehrere Stauwänden 22 anzuord
nen.
Bezugszeichenliste
1 Kondensationsteil
2 Vorkühler
3 Luftkühler
4 Saugkanal
5 Stützplatte
6 Blende
7 Trennwand
8 Blechwand
9 Blende
10 Kompartiment
13 Kühlrohr des Kondensationsteils 1
14 Kühlrohr des Vorkühlers 2
15 Kühlrohr des Luftkühlers
18 Aussparung
19 Hohlraum
20 Teilbündel
21 Luftkühlerboden
22 Stauwand
23 Kondensat
24 Kühlwassereintrittsseite
25 Kühlwasseraustrittsseite
2 Vorkühler
3 Luftkühler
4 Saugkanal
5 Stützplatte
6 Blende
7 Trennwand
8 Blechwand
9 Blende
10 Kompartiment
13 Kühlrohr des Kondensationsteils 1
14 Kühlrohr des Vorkühlers 2
15 Kühlrohr des Luftkühlers
18 Aussparung
19 Hohlraum
20 Teilbündel
21 Luftkühlerboden
22 Stauwand
23 Kondensat
24 Kühlwassereintrittsseite
25 Kühlwasseraustrittsseite
Claims (3)
1. Dampfkondensator, in dem der Dampf an kühlwasserdurchflossenen, in sepa
raten Bündeln (20) zusammengefaßten Rohren (13) niedergeschlagen wird,
- - wobei jedes Bündel (20) durch senkrecht zu den Rohren (13) angeordneten Stützplatten (5) in Kompartimente (10) unterteilt ist,
- - wobei die in Reihen angeordneten Rohre (13) eines Bündels einen Hohlraum (19) umschließen, in dem ein Luftkühler (3) für ein Restdampfinertgasge misch angeordnet ist,
- - wobei der Boden (21) des Luftkühlers (3) über die gesamte Länge der Rohr reihen eine Neigung aufweist, so daß das im Luftkühler (3) in einem Kom partiment (10) anfallende Kondensat (23) aufgrund der Bodenneigung zu ei nem benachbarten Kompartiment (10) mit tiefer gelegenem Luftkühlerboden (21) durch eine Anzahl Aussparungen (18) in den Stützplatten abfließbar ist,
- - wobei die in einem Kompartiment (10) anfallenden nicht kondensierbaren Gase aus dem Luftkühler (3) über Blenden (6) in einen für alle Kompartimente gemeinsamen Saugkanal (4) einströmen, der sich über die ganze Länge der Rohre (13) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftkühler (3) Mittel (22) zum gas- und dampfdichten Verschließen
der Aussparungen (18) aufweist, so daß diese Mittel (22), ohne Beeinträchti
gung der Kondensatströmung durch die Aussparungen (18), einen unmittelba
ren Austausch des Restdampfinertgasgemisches im Luftkühler (3) zwischen
benachbarten Kompartimenten verhindern.
2. Dampfkondensator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens am Luftkühlerboden (21) des Kompartiments (10) mit dem
tiefst gelegenen Luftkühlerboden mindestens eine Stauwand (22) angeordnet
ist, so daß das aus einem höher gelegenen Kompartiment (10) herab
fließende Kondensat (23) an dieser Stauwand (22) staubar ist, und damit die
Aussparungen (18) für die Strömung des Kondensats (23) aus einem höher
gelegenen Kompartiment (10) hydraulisch sowohl gas- als auch dampfdicht
verschließbar sind.
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