DE19610234C2 - Verwendung von Siloxanen mit betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis - Google Patents
Verwendung von Siloxanen mit betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und PapierfaserbasisInfo
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- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Siloxanen mit
betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von
Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis durch
Aufschlämmen von Mineralfasern, Bindemitteln und üblichen
Zusatzstoffen in Wasser, Formen der Dämmstoffplatte durch
Aufbringen des Slurrys auf ein Sieb, Trocknen und Verfestigen
der Dämmstoffplatte.
Solche Platten werden, mit dekorativen Oberflächen versehen, in
abgehängten Decken oder Wandpaneelen vorwiegend zur akustischen
Isolation von Räumen eingesetzt. Sie finden jedoch auch Verwen
dung im baulichen Brandschutz, besonders als Türfüllungen und
Verkleidungen von Trägern und Stützen bei Stahlkonstruktionen
sowie von Lüftungs- und E-Leitungskanälen.
Die genannten Platten werden in einem sogenannten Naßverfahren
hergestellt. Dabei wird eine stark wäßrige Aufschlämmung von
Mineralwolle, Papierfasern, Stärke und Ton bereitgestellt, wel
cher auf einem Sieb durch Abnutschen ein Teil des Wassers ent
zogen wird. Der so entstandene Siebkuchen wird dann in einen
Ofen geführt, in welchem das Restwasser bei erhöhter Temperatur
verdampft. Gleichzeitig erhärtet das Stärkegel durch Trocknung
und stellt dabei eine feste Verbindung zwischen den sich kreu
zenden Mineral- und Papierfasern her.
Um ein schnelleres Entwässern auf dem Maschinensieb zu errei
chen, werden der wäßrigen Aufschlämmung nichtionische Tenside
zugesetzt (auch um durch den entstehenden Schaum das Raumge
wicht zu reduzieren). Dieser Tensidzusatz hat jedoch den Nach
teil, daß nach dem Trocknen eine stark hydrophile Komponente in
den Platten verbleibt. Diese Nachteile zeigen sich im einzelnen
wie folgt:
Nach dem Schliff der getrockneten Rohplatten werden diese mit wäßrigen Dispersionsfarben beschichtet. Da der Untergrund stark porös ist und deshalb viel Farbe in den Untergrund wandert, wird bei diesem Vorgang unnötig Farbe verbraucht.
Nach dem Schliff der getrockneten Rohplatten werden diese mit wäßrigen Dispersionsfarben beschichtet. Da der Untergrund stark porös ist und deshalb viel Farbe in den Untergrund wandert, wird bei diesem Vorgang unnötig Farbe verbraucht.
Weiter neigen die bisher eingesetzten Tenside dazu, Luftfeuch
tigkeit zu adsorbieren. Dadurch kann es zum Erweichen des ver
wendeten Bindemittels kommen. Die Bindekraft wird dadurch ver
mindert, und aufgrund des Eigengewichts kann es dann zum Durch
biegen der im Rahmen befestigten Platten kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es zu erreichen, daß dem zu trocknen
den Gemisch vor dem Trocknungsprozeß möglichst viel Wasser ent
zogen wird und kein hydrophiles Tensid in der Platte verbleibt.
Erfindungsgemäß wird das durch den Einsatz der im folgenden
aufgeführten tensidischen Siloxane erreicht, die betainische
oder quaternäre Gruppen aufweisen.
Vorzugsweise werden dabei Betaine verwendet, die die allgemeine
Formel aufweisen
wobei
R1 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest oder einen Polyoxyalkylenrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß mindestens 70% der Reste R1 Methylreste sind,
R2 gleich R1 sein kann, mit der Maßgabe, daß mindestens ein Rest R2 die Gruppe
R1 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest oder einen Polyoxyalkylenrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß mindestens 70% der Reste R1 Methylreste sind,
R2 gleich R1 sein kann, mit der Maßgabe, daß mindestens ein Rest R2 die Gruppe
ist, in der
R3 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 12 Kohlen stoffatomen,
R4 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 6 Kohlen stoffatomen ist,
R5, R6 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest be deuten,
n 1, 2 oder 3 ist,
x einen Wert von 0 bis 200 und
y einen Wert von 1 bis 50 hat.
R3 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 12 Kohlen stoffatomen,
R4 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 6 Kohlen stoffatomen ist,
R5, R6 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest be deuten,
n 1, 2 oder 3 ist,
x einen Wert von 0 bis 200 und
y einen Wert von 1 bis 50 hat.
Beispiele dieser erfindungsgemäß eingesetzten Organpolysiloxane
mit Betaingruppen sind
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Einsatz der Polysiloxane mit quaternären Ammoniumgruppen der
allgemeinen Formel
wobei
R7 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Methylrest oder den Rest
R7 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Methylrest oder den Rest
bedeutet,
R8 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder den Rest
R11 -CONH-(CH2)4- bedeutet, indem R11 ein Alkylrest mit 7 bis 17 Kohlenstoffatomen ist,
R9, R10 im Molekül gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
Z der Rest
R8 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder den Rest
R11 -CONH-(CH2)4- bedeutet, indem R11 ein Alkylrest mit 7 bis 17 Kohlenstoffatomen ist,
R9, R10 im Molekül gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
Z der Rest
ist,
X⊖ ein anorganisches oder organisches Anion ist, das von einer üblichen physiologisch verträglichen Säure FIX herrührt,
n' einen Wert von 5 bis 20,
m einen Wert von 1 bis 10 hat,
wobei der Quotient aus der Anzahl der Dimethylsiloxygruppen und der Anzahl der quaternären Ammonium gruppen einen Wert von 0,5 bis 15 hat.
X⊖ ein anorganisches oder organisches Anion ist, das von einer üblichen physiologisch verträglichen Säure FIX herrührt,
n' einen Wert von 5 bis 20,
m einen Wert von 1 bis 10 hat,
wobei der Quotient aus der Anzahl der Dimethylsiloxygruppen und der Anzahl der quaternären Ammonium gruppen einen Wert von 0,5 bis 15 hat.
Beispiele besonders geeigneter Verbindungen sind
Als brauchbare Verbindungen können ebenso Polysiloxane mit quaternären Gruppen eingesetzt werden, die
folgende allgemeine Formel aufweisen
wobei
A der Rest
A der Rest
ist,
R12, R13, R14 = Alkylreste mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder Alkenylreste mit 2 bis 22 Kohlenstoffatomen, wobei die Alkyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können und mindestens einer der Reste R12, R13, R14 mindestens 10 Kohlenstoffatome aufweist,
R15, R16, R18, R19, R20 = Alkylreste mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder Alkenylreste mit 2 bis 22 Kohlenstoff atomen, wobei die Alkyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können,
R17 -O- oder -NR21-Rest,
R21 = Alkyl- oder Hydroxylalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Wasserstoffrest,
p = 2 bis 4,
M = ein zweiwertiger Rest, ausgewählt aus der Gruppe
R12, R13, R14 = Alkylreste mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder Alkenylreste mit 2 bis 22 Kohlenstoffatomen, wobei die Alkyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können und mindestens einer der Reste R12, R13, R14 mindestens 10 Kohlenstoffatome aufweist,
R15, R16, R18, R19, R20 = Alkylreste mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder Alkenylreste mit 2 bis 22 Kohlenstoff atomen, wobei die Alkyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können,
R17 -O- oder -NR21-Rest,
R21 = Alkyl- oder Hydroxylalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Wasserstoffrest,
p = 2 bis 4,
M = ein zweiwertiger Rest, ausgewählt aus der Gruppe
wobei das N-Atom des Restes A mit dem Rest M über das zur C-OH-Gruppe im Rest M benachbarte
Kohlenstoffatom verbunden ist,
o = eine Zahl von 0 bis 200 ist, X⊖ die oben angegebene Bedeutung hat.
o = eine Zahl von 0 bis 200 ist, X⊖ die oben angegebene Bedeutung hat.
Beispiele dieser besonders geeigneten quaternären Siloxane sind
Die Herstellung der obengenannten Siloxane, die betainische
oder quaternäre Gruppen aufweisen, ist u. a. in DE-C-34 22 268,
DE-C-37 19 086 und DE-C-38 37 811 beschrieben.
Durch den Einsatz dieser Siloxane hat sich gezeigt, daß diese
zu einer außerordentlich schnellen Entwässerung führen und so
mit die für den Trocknungsprozeß vorgesehenen Filterrückstände
deutlich weniger Wasser enthalten. Man spart dadurch an Energie
und erreicht höhere Produktionsgeschwindigkeiten. Die getrock
neten Platten zeigen auf ihrer Oberfläche deutlich hydrophobe
Eigenschaften.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, der Mineral- und Papierfa
seraufschlämmung Siliconharze als Hydrophobierungsmittel zuzu
setzen. Durch die Verwendung dieser bekannten Siliconharze in
Verbindung mit den erfindungsgemäß eingesetzten tensidischen
Siloxanen wird eine noch gleichmäßigere und bessere Hydropho
bierung erzielt.
Anhand der folgenden Beispiele wird die erfindungsgemäße Ver
wendung anhand des Verfahrens zur Herstellung der
Dämmstoffplatten noch näher erläutert.
Zunächst wird eine Mischung hergestellt, bei der auf den Zusatz eines Tensids verzichtet wird.
In 3 l Wasser werden 120 g Steinwolle, 10 g Stärke, 30 g Ton und 0,4 Gew.-% einer 50%igen Hydrophobiere
mulsion, bezogen auf die o. a. Festkörper, auf Basis eines Methylsiliconharzes zugesetzt und gut miteinander
vermischt.
Zu der oben beschriebenen Standardmischung werden 0,1 Gew.-% eines Tensids des Standes der Technik,
nämlich eines Nonylphenylethoxylats mit 6 Ethylenoxidgruppen gegeben.
Der Standardmischung werden 0,1 Gew.-% eines Siloxans mit quaternären Gruppen folgender Zusammen
setzung zugesetzt
R = langkettiger Alkylrest, C12H25-.
Der Standardmischung werden 0,1 Gew.-% eines Siloxans mit Betaingruppen folgender Formel zugesetzt
Die eingesetzten Tensidkonzentrationen beziehen sich auf den in der Standardmischung befindlichen Fest
stoffanteil.
Diese Aufschlämmung wird nacheinander in eine auf einer Saugflasche befindlichen mit Schwarzbandfilter
versehenen Nutsche gegeben und im Wasserstrahlvakuum von 50 mbar abgesaugt.
Für den Absaugvorgang benötigt man bei der Standardmischung: 27 Minuten
bei der Mischung mit dem Tensid des Standes der Technik (Beispiel 1): 22 Minuten
bei der Mischung mit dem erfindungsgemäß zugesetzten Siloxan (Beispiele 2 und 3): 11 bzw. 10 Minuten.
bei der Mischung mit dem Tensid des Standes der Technik (Beispiel 1): 22 Minuten
bei der Mischung mit dem erfindungsgemäß zugesetzten Siloxan (Beispiele 2 und 3): 11 bzw. 10 Minuten.
Entsprechend enthalten die auf dem Filter befindlichen Rückstände noch folgende Wasseranteile:
Standardmischung: 61%
Beispiel 1 : 56%
Beispiel 2 : 46%
Beispiel 3 : 45%.
Standardmischung: 61%
Beispiel 1 : 56%
Beispiel 2 : 46%
Beispiel 3 : 45%.
Neben einer erheblich schnelleren Entwässerung gegenüber der Standardmischung und der Probe mit Alkyla
rylsulfonat (Nonylphenolethoxylate mit 6 Ethylenoxidgruppen) enthalten die Filterrückstände, bei denen mit den
erfindungsgemäßen Siloxantensiden gearbeitet wird, deutlich weniger Wasser. Das bedeutet, daß neben gerin
geren Energie kosten auch höhere Produktionsgeschwindigkeiten bei der Herstellung von Mineral- und Papier
faserplatten erzielt werden können.
Claims (5)
1. Verwendung von Siloxanen, welche betainische oder quaternäre
Gruppen aufweisen, in Mengen von 0,01 bis 3 Gew.-%, bezogen
auf Festkörper, als Entwässerungsmittel bei der Herstellung
von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis.
2. Verwendung von Siloxanen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß man als Betaingruppen enthaltende
Siloxane Verbindungen der allgemeinen Formel
wobei
R1 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkyl rest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest oder einen Polyoxyalkylenrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß mindestens 70% der Reste R1 Methylreste sind,
R2 gleich R1 sein kann, mit der Maßgabe, daß mindestens ein Rest R2 die Gruppe
ist, in der
R3 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 12 Kohlen stoffatomen,
R4 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 6 Kohlen stoffatomen ist,
R5, R6 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzyl rest bedeuten,
n 1, 2 oder 3 ist,
x einen Wert von 0 bis 200 und
y einen Wert von 1 bis 50 hat, verwendet.
wobei
R1 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkyl rest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest oder einen Polyoxyalkylenrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß mindestens 70% der Reste R1 Methylreste sind,
R2 gleich R1 sein kann, mit der Maßgabe, daß mindestens ein Rest R2 die Gruppe
ist, in der
R3 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 12 Kohlen stoffatomen,
R4 ein zweiwertiger Alkylenrest mit 2 bis 6 Kohlen stoffatomen ist,
R5, R6 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzyl rest bedeuten,
n 1, 2 oder 3 ist,
x einen Wert von 0 bis 200 und
y einen Wert von 1 bis 50 hat, verwendet.
3. Verwendung von Siloxanen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß man als quaternäre Ammoniumgruppen
enthaltende Siloxane Verbindungen der allgemeinen Formel
wobei
R7 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Methylrest oder den Rest
bedeutet,
R8 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder den Rest R11 -CONH-(CH2)4- bedeutet, in dem R11 ein Al kylrest mit 7 bis 17 Kohlenstoffatomen ist,
R9, R10 im Molekül gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
Z der Rest
ist,
X⊖ ein anorganisches oder organisches Anion ist, das von einer üblichen physiologisch verträglichen Säure HX herrührt,
n' einen Wert von 5 bis 20,
m einen Wert von 1 bis 10 hat,
wobei der Quotient aus der Anzahl der Dimethylsiloxygruppen und der Anzahl der quaternären Ammoniumgruppen einen Wert von 0,5 bis 15 hat, verwendet.
wobei
R7 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Methylrest oder den Rest
bedeutet,
R8 im Molekül gleich oder verschieden ist und einen Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder den Rest R11 -CONH-(CH2)4- bedeutet, in dem R11 ein Al kylrest mit 7 bis 17 Kohlenstoffatomen ist,
R9, R10 im Molekül gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
Z der Rest
ist,
X⊖ ein anorganisches oder organisches Anion ist, das von einer üblichen physiologisch verträglichen Säure HX herrührt,
n' einen Wert von 5 bis 20,
m einen Wert von 1 bis 10 hat,
wobei der Quotient aus der Anzahl der Dimethylsiloxygruppen und der Anzahl der quaternären Ammoniumgruppen einen Wert von 0,5 bis 15 hat, verwendet.
4. Verwendung von Siloxanen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß man als quaternäre Gruppen enthaltende
Polysiloxane Verbindungen der allgemeinen Formel
wobei
A der Rest
ist,
R12, R13, R14 = Alkylreste mit 1 bis 22 Koh lenstoffatomen oder Alkenyl reste mit 2 bis 22 Kohlen toffatomen, wobei die Al kyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können und mindestens einer der Reste R12, R13, R14 min destens 10 Kohlenstoffatome aufweist,
R15, R16, R18, R19, R20 = Alkylreste mit 1 bis 22 Koh lenstoffatomen oder Alkenyl reste mit 2 bis 22 Kohlen stoffatomen, wobei die Al kyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können,
R17 = -O- oder -NR21-Rest,
R21 = Alkyl- oder Hydroxylalkyl rest mit 1 bis 4 Kohlen stoffatomen oder Wasser stoffrest,
p = 2 bis 4,
M = ein zweiwertiger Rest, ausgewählt aus der Gruppe
wobei das N-Atom des Restes A mit dem Rest M über das zur C-OH-Gruppe im Rest M benachbarte Kohlenstoffatom verbunden ist,
o = eine Zahl von 0 bis 200,
X⊖ die oben angegebene Bedeutung hat,
verwendet.
wobei
A der Rest
ist,
R12, R13, R14 = Alkylreste mit 1 bis 22 Koh lenstoffatomen oder Alkenyl reste mit 2 bis 22 Kohlen toffatomen, wobei die Al kyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können und mindestens einer der Reste R12, R13, R14 min destens 10 Kohlenstoffatome aufweist,
R15, R16, R18, R19, R20 = Alkylreste mit 1 bis 22 Koh lenstoffatomen oder Alkenyl reste mit 2 bis 22 Kohlen stoffatomen, wobei die Al kyl- oder Alkenylreste Hydroxylgruppen aufweisen können,
R17 = -O- oder -NR21-Rest,
R21 = Alkyl- oder Hydroxylalkyl rest mit 1 bis 4 Kohlen stoffatomen oder Wasser stoffrest,
p = 2 bis 4,
M = ein zweiwertiger Rest, ausgewählt aus der Gruppe
wobei das N-Atom des Restes A mit dem Rest M über das zur C-OH-Gruppe im Rest M benachbarte Kohlenstoffatom verbunden ist,
o = eine Zahl von 0 bis 200,
X⊖ die oben angegebene Bedeutung hat,
verwendet.
5. Verwendung von Siloxanen nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß man der Aufschlämmung zusätzlich
zu den Siloxanen Siliconharze der allgemeinen Formel
wobei
R22 ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest und
R23 ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist,
a = 0,8 bis 1,2 und
b = 0,2 bis 1,2 ist,
in Mengen von 0,02 bis 2 Gew.-%, bezogen auf Festkörper, zu setzt.
wobei
R22 ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest und
R23 ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist,
a = 0,8 bis 1,2 und
b = 0,2 bis 1,2 ist,
in Mengen von 0,02 bis 2 Gew.-%, bezogen auf Festkörper, zu setzt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19610234A DE19610234C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verwendung von Siloxanen mit betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis |
| EP97103400A EP0795644A3 (de) | 1996-03-15 | 1997-03-01 | Verfahren zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis |
| US08/818,816 US5776392A (en) | 1996-03-15 | 1997-03-14 | Method for producing insulating panels based on mineral and paper fibers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19610234A DE19610234C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verwendung von Siloxanen mit betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19610234A1 DE19610234A1 (de) | 1997-09-18 |
| DE19610234C2 true DE19610234C2 (de) | 1999-08-05 |
Family
ID=7788404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19610234A Expired - Fee Related DE19610234C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verwendung von Siloxanen mit betainischen und quaternären Gruppen zur Herstellung von Dämmstoffplatten auf Mineral- und Papierfaserbasis |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5776392A (de) |
| EP (1) | EP0795644A3 (de) |
| DE (1) | DE19610234C2 (de) |
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- 1996-03-15 DE DE19610234A patent/DE19610234C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1997
- 1997-03-01 EP EP97103400A patent/EP0795644A3/de not_active Withdrawn
- 1997-03-14 US US08/818,816 patent/US5776392A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0353687A2 (de) * | 1988-08-01 | 1990-02-07 | Dow Corning Corporation | Organofunktionelle Betain-modifizierte Siloxane |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| EP0795644A2 (de) | 1997-09-17 |
| EP0795644A3 (de) | 1999-12-29 |
| DE19610234A1 (de) | 1997-09-18 |
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