DE1961023U - Betaetigungsvorrichtung fuer ausstellfenster, insbesondere fuer lueftungsfenster von gewaechshaeusern. - Google Patents
Betaetigungsvorrichtung fuer ausstellfenster, insbesondere fuer lueftungsfenster von gewaechshaeusern.Info
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Description
? * - 4 A 67
WL-SINIG. St OKMST^Pi ,
JfiPJL*,mo. s. schlep ' ■
flf
Wilhelm Gabler
Gewächshausbau und Heiztmgsbau
Schomä©a?£/fiirfcfc., Wleaeastr· #9
Lüf t^agsfensfeer von Gewäclis«-
häusern
Die Brflnäxmg besle&t; sich auf «iae
für 'Attefttellf«aoster* issbesoMer© für Lüf-frungsfraster von
Gewächshluseam^ialt mindesteas einer, Ia einer äie Feasteiv·
ebeae ©dbjaeideaden Sbeaie angeoröneten, mit dem Fenster
veaibuncteaen, sckwesikbaren oder verscliiebbaren Ausst»ellstüt2i©i
Tsobei das freie Jäade der AiasstellstStae ait einer antreib*
baren Wickeivorciefa.tun@ veThxmaea. ist, amf die ein in der
to— oder Söhiebebeae der Äuastellstütze angeordaetes,
durch das Fensfcergewicht gespanntes Band, Seil oder dergleichen auf wickelbar ist und das freie Ende des Bandes
am Gewächshaus befestigt und das Band bei geschlossenem
Ausstellfenster gestreckt «ad "bei geöffnetem siiadesteas
teilweise auf die Wlc&elwrrlG&feuog aufgewiegelt ist· Um
diesen Gegenstand ncxjh weiter au verbessern, wird erfindungsgeiaäss
vorgeschlagen, dass die Drehachse das Ausstellfensters
in einest sicö. in das Gewäe&shÄiisittQer© erst^eckendea Abstand
von der Feast erebene aageordaet ist. Auf diese eisö befindet
sich mxah der Schwer^tmkt des Flügels im Abstand von der
Drehachse, so dass aufgrmd seines Bigeagewichtes ein Brehmoiaeat
erzeugt wird, welches den Flügel in die geschlossen©
Bndstellujag führt und in dieser Stellung dichtend anpresst.
Bei Flügeln mit schräger geschlossener- ladlage reicht es
an sich aus, sie In &&r üblichen Weise anzuschlagen, um
ia der geschlossenen Stellung ein dichtes Änliegea zu
erreiche». Bei Flügeln jedoch, die in geschlosseaer Sadstellung
senkrecht stehen, ist es erforderlich, durch das
Eigengewicht ein zusätzliches Drehmoment zu erzeugen, damit
sie in der geschlossenen Indatellnng dicht anliegen.
In ^©iterer Ausgestaltung der Erfindung ist bei einer Vorrichtung mit einer etwa ®& der Schnittlinie der Fenster-
und einer Dachebene angeordneten Eeg©nrinne die Dreh-
achse des Fensters an der inneren Flanke der Regenrinne
angeordnet und liegt das Fenster in der Seilließstellung an der äußeren flanke der Hegenrinne dichtend an. Da die
Hegenrinne mit dem Dach dicht verbunden ist und das Fenster in der Schließstellung an der Regenrinne ebenfalls dichtend
anliegt, ist das Eindringen von Segen- oder Spritzwasser
in das Gewächshaus bei geschlossenem Fenster nicht möglich.
Durch die Anordnung der-. Drehachse an <äer inneren Flanke
der Hegenrin&e' ent steht- bei geöffnetem Fenster ein. beträchtlicher
Spalt zwischen Regenrinne und Fenster, durch welchen die von unten hochsteigende Warmluft abströmen kann. Der
beim üblichen Anschlagen des Fensters entstehende Luftstau
unter dem schräg stehenden Fenster tritt somit nicht auf»
Besonders zweclmaßig ist &&, daß die Drehachse des Fensters
an der Außenseite der inneren Flanke der Segenrinne angeordnet
ist, weil dadurch die Lager der Drehachse nicht der
Witteituag ausgesetzt sind und somit nicht verschmutzen
können. Dadureh wird auch verhindert, daß das Schmiermittel
durch Hegenwasser atxsgeif/asehen wird.
lsi besonders -vorteilhafter Weise ist das Fenster ac seiner
oberen ^uer&ante mit einer Abdeckleiste oder dergleichen
verblinden» welche in Schließstellung die freie Kante der
äußeren Flanke der Eegenrijaae von atissea her umgreift« Bies
stellt eiaea zusätzliches Schutz gegen das Siadriagen von
Wass@r in das Gewächshaus dar. Dieser Schutz ist besoiiders
dann nütslieh, weaa die Dichtung zwischen Regenriiaiie tind
Fenster im !.aufe der 2©it aaehläßt oder infolge mangelhafter
Montage oder Wärme&e&xwmg unwirksam ist.
Die Wickelvorriehtung ist vorsugsweise mit einer Stüta-
und FijhrxaigsvorriQhtung für das freie So.de der Ausstellstütze versehen» welche äas Gewi ent des Fensters sowie
eventuell auftretende Windkräfte aufniimt. Gemäß einer
besonders bevorzugten lusführuagsform stttzt sich die
Wicfcelisrelle de^?i ekel vorrichtung mittels Sollen auf der
svQr richtung ab. Man hält auf diese Weise die
Beibungsverluste bei der Betätigung gering, so daß ein
relativ Idein dimensionierter Antriebsmotor für die Betätigxuigsvorrichtung
ausreicht ♦
Die FüiLrimgs vorrichtung wird zweckmäßigerweise als tW
ausgebildet und das Band der Wickelvorrichtung verläuft
zwischen den li-Scheii&eln, wodurch ein seitliches Yersciiieben
des Bandes ausgeschlossen ist. Dabei besteht die Möglichkeit, die Wickelwelle direkt oder mittels Bollen auf den U-Scheiikeln
abzustützen» Gemäß einer anderen bevorjamgten Atasfiihrungsform
ist die Führösgsvorrichtung als Φ-Sehieae ausgebildet und das
Band äew fiele el vorrichtung jswisohea den Bollen -and dem Bodenflansch
der 3?-Sc3aie&e angeordnet. Auch hierdmroh isird eiae
gute seitlich© Jiihrimg des Bandes erreicht.
Gemäß eine« weiteren Merlcmal der Erfindung ist die Welle
oder ein mit ihr verbundenes Glied mit eines Endschalter
für den Klettermotor gekuppelt und das Fenster über ein nur
Druckkräfte übertragendes Leerlaufglied mit dem nettem©tor
verbunden. Falls keine Druckkräfte auf das Leerlaufglied einwirken,
kann es seine Leerlaufbewegung ausführen. Der mit der
Welle oder einem damit verbundenen Glied gekoppelte Endschalter wird nun so angeordnet» daB seine Betätigung nur während des
Leerlaufes erfolgen kann. &.§.. bei Verwendung eines Druckknopf»
schalters ist die Hubbewegung des Druckknopfes der Leerlaufbewegung
umgeordnet. Wenn maß von den Schaltkräften absieht, ist das
Leerlaufglied nur bei geschlossenem Fenster kräftefrei»
Das Leerlauf glied hat im xyesentlichen die Aufgabe, nach Beendigung
des Schließvorganges da© Weiterlaufen der Welle oder eines damit gekuppelten Gliedes ia Schließrichtung au ©radglichen.
Durch diese Zusatzbewegung wird sichergestellt, daß der Kletteriao
tor auf $ ©den ITaIl erst daim abschaltet» wenn das Fenster
vollkommen geschlossen ist.
Eine große Leerlaufstrecke ermöglicht einen entsprechend großen
Einstellbereich des Endschalters. Aufgrund des Leerlaufgliedes
ist die Verwendung eines einfach gebauten Schalters möglich.
Das Leeslaufglied ist Vorzugsweise in die Ausstellstütze
eingebaut, wobei man ita allgemeinen eine zweigeteilte Äusstell—
stütse verwendet. Denkbar ist ^edoeh auch eine Anordnung des
Leerlauf gliedes an einem der beiden Enden der Ausstellstiitze.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausfiihrumgsform ist das
Leerlaufglied als ein in einer Hülse verschiebbares Stabende
ausgebildet,welches in der eingeschobenen Indstellung an
einem Anschlag anliegt. Als Anschlag kann beispielsweise
ein Bund oder Absatz in der lüte oder deren Stirnkante dienen.
Bine andere günstige Ausführiingsfürra besteht darin» das leerlaufglied
als ein in einem Langloeh verschiebbarer Gleitstein,
Stift oder dergleichen auszubilden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Anlenkpunkt
des Bügels am Fenster unterhalb des Gelentepunktes der Ausstellstütze
angeordnet mnd ein die Auswärt ssehwenkbewegung des
oberen flügelendes begrenzender Anschlag vorgesehen* Aufgrund
der gewählten Anlenkung führt das Fenster beim öffnen bzw.
in der Schlußphase des Schließvorganges eine genau vorbestiamte
Bewegung durch. Beim öffnen beispielsweise hebt zunächst das
obere jfensteren&e von der Regenrinne ab, wobei das !Fenster
selbst um seine untere Kante kippt. Liegt es am Anschlag an,
so folgt die übliche Ausstellbewegung, wobei das !Fenster um
den Drehpunkt des Bügels nach aussen geschwenkt wird, Umgekehrt
erfolgt das Anlegen des oberen Fensterendes an die Dachrinne
oder eine dort angebracht® Dichtleiste erst mit der letaten Schließbewegung. Dadurch wird ein sauberes und schonendes
öffnen und Schliessen der Dichtstelle an der Bachrinne
erreicht.
2)er Anschlag für das Fenster ist -vorzugsweise als nur Zugkräfte
übertragendes» bei geschlossen em Fenster entlastetes Glied,
insbesondere Üette, ausgebildetT dessen eines Bnde am Bügel
Und dessen anderes Ende am Fenster oberhalb des Bügelanlenfo»
punktes angeordnet ist. Biese Ausführungsform hat sov/ohl finanzielle
als auch £©rtigtüäg&~ «ad montageteeiniisclie Torteile.
Ein weiterer Vorteil d©r SrfindHBg bestebt daria, daß die Bolle
zur Abstützung der Wickelwell® in Längsrichtung dei* Atisstellstrüt2e
gesellen Mater den Wickelwellejilagenit etwa am freien
Ende der Ausstellstiitze angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführuagsbeispiel öer Brfindiang
dargestellt. Es aeigens
Fig. 1 einen teilweisen ^tierscknitt durch ein Gewächshaus»
Fig. 2 ein© teilweise Seitenansielit des Gewächshaus es T
Pig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie ΪΙΙ-ΧΙΙ der Fig. 2
fig. 4 einen Querechnitt gemäß der Linie III-III der Fig, 2
einer anderen Amsflihnangsform,
Fig. 5 einen Ausschnitt aus Pig. 2 bei Terwendung einer anderen
Auss t el 1st üt ze,
Fig. 6 einen teilweisen Querschnitt durch ein Gewächshaus wie
in Fig* 1, ^jedoGh bei anderer Anleitung des Fensters,
Fig. 7 das an der Stütj^rorriehtiamg abliegende Bnde der Ausstell
stütae in Seitenansicht gesäS einer weiten Ausfü&rußgß--
£oxis.
Die nachfolgeaä be&eliriebene Vorrichtung wird vorliegend
an senkrecht stehenden Winden» insbesondere von Gewächshäusern anmontiert* Sie dient daaa» fenster oder Wandteile ausatistellön
um dadurch das Gewächshaus am belüften.
An einem Stützpfeiler 1 ist im Pun&t 2 das ein© Ende 3
eines aufwickelbaren Bandes 4· befestigt. Das andere Ende 5
des Bandes 4 ist mit' einetö Wie&el- oder Elettermotor 31 fest
verbunden. Wird der ?/iekelmotor unter Strom gösötsst, so
wickelt er das Band mittels einer Wickelvorrichtung 6 auf und
bewegt sich dabei eatlang dem Sirtepf eiler 1. Bineja wesentlichen
Bestaadteil der Wickel vorsieht tang 6 bildet die
Wickelwelle 7» Biese dient einerseits &um -Aufwickeln des
Bandes und bei Verweadung mehrerer, im Abist and voneinander
angeordneter Bänder andererseits stir Bewsguags» bzw, Brehmomentüfcertragong»
Bs besteht also durchaus die Möglichlceit,
auf einer Widtelwell© mehrere, an verschiedenen Stützpfeilern
1 angeschlagene Binder 4 aufzuwiciceln.
Auf der Wickslwelle ? stützt sich über Rollen S oder Lagerbüchsen
9 ©ine Y»fdmLge Ausstellstütz© 10 ab. Letatere
Ist am Selenfcpunict 11 schwenkbar ait dsm Ausstellfenster
des SewäehshauBes verbunden·
Spult ατοί der Hlettermotoa? das Band 4-. autf die Wiekelwelle
auf und «rändert dabei aacb. oben, so bewegt ^ich B.wsh das
mit der Wiokelwell© verbtnid^B© freie Ende 1'5 der
1Ö jiacJa oben. Aiii grand einer Stlitz— iiad
Bg 14 -wird dieses Bji&e aji ©iser lewegiang
zur Ijängsetoexi© dee Bandes 4 geMndert, d,li« es muß
fcei laufendes Wickelootor längs des durch den Stilt 2»
pieiler 1 und die Stützforrlclituiig 14 gebildeten Spaltes
15 bewegen» Aufgrund dieses Bawegungsvo^ganges schwenkt .aas am
Gelenlcpunkt 11 mit dem S1 nster 12 verbttiidene Ende 16 der Ausstellstütg©
10 naca. auss.en trnd dreht dadurch das
Fenster 12 -am. seine "Drehachse 17. Let at ere ist in einem
sieb, in das Gewächsh&usinnere erstr eck enden Abstand IS von
der Fensterebene angeordnet« Die ir@rbin.dtmg erfolgt über
Bügel 19· Man erreicht durch diese Konstruktion die Er-*
zeugotng eines Drehmoments, aufgrund des Eigengewichtes des
Fensters» Dieses Drehmoment dient zmr Schließring des Fensters
sowie ZW& dichten, Anpressen im geschlossenen
Die Stützvorrichtimg 14 bestellt im wesentlichen aus einer
Profil schiene. Im Atisfiihruiigsbeispiel der Figur 3 weist
sie U-förmigen und im itisführiingsbeispiel der Figar 4
5?-formigen Querschnitt auf. Die Wiekelwelle 7 sttitat sich
entweder direkt oder über Hollen 20 an den beiden Schenkeln
21 der Stützvorrichtung 14 ab" (figur 3)· Bei der Äiiöfühning
£ovm gemäß ?igur 4 ist die Welle 7 über Bollen 22 am Bodenflansoh
23 der f-Sehiesae abgestützt» Bas Band 4 ist dabei
zwischen den Sollen 22 wad dem Bodenflansch 23 sais^o^änOt.
Auf diese Weise wird ein seitliches Austreten des Bandes
verhindert.
Damit das Fenster oben dicht absehließt» liegt es sjit seiner
oberen Querk&nte 24 diclitend an der laßeren Flanke 25 der
Eegenrinne 26 aö.
Di© Itoehachse 17 des fe&sters ist an der Aus sens eitö der
irsiereii JPla-Bke 27 der Hegenrizme 26 angebracht. Sie ist
dadurch dmrcli die Eegearimie sowie das Dach 28 des ß-ewEchsframses
gegen äußere Binflüsse geschütsst. Um sicher au stellen»
daß B33.ciL bei nachlassender Öichtwirktang zwischen dem Fenster
12 und der äußeren ?las&e 25 der Begenrime kein Wasser
ei&dri&geft karm* ist das fenster an seiner oberen Q&er&aiite
arasltsslich Mit eiöer Abdeckleiste 29 versehen, welche in
SohließstellKiig die freie Kante 30 der äiißerea
der Hegenriߣ|e 26 von aiissen her smgreift.
Die lusstellst'utae 10 in figur 5 weist eine ©twas abge&üderte
Form auf. Sie besitzt 23ffar ebenfalls eine im wesentlichen
Y-foxtaige Gestalte ^edoeh 1st der Knotenpunkt 32 der schrägen
Stütseletaesate in eiäigez* !iatferasaiag von der Well© 7 angeordnet»
Außerdem ist noch ei&e Querst^eb© JJ vorgeseli©Ry Die ?erbindO23.g
»wischen dem K&oteiipmkt 32 wd d©r Lagerbuchse 9 auf üer Welle
7 wird über eine Soliubst^ige 54 li©rgest©llt* Diese Konsti'iaKtioa
hat (iea Tort eil, daB die Lagerbmelise 9 mir raöi'al beamf schlagt
wird» Sas freie lade 35 äer Beteibstaage 34 ragt in eine Hülse
36 Mneiii tmä. bildet mit letzterer ztisasnaes. iin Isserl&Miglied
37. Sfcira am fröiea Sade 35 der üeimbstange 3^· ist außerdem noch
ein Bund 3S angeordnet, weichen mit am? Stiraflache 39 der
SÖlsö 36 2aisamm«awi3?kt. Wird die Welle 7 uad damit die Bchmbstaage
34 dmrok ae& la dieser 21IgKr jaiclit dargestelltes Elettermotor
3*1 iß Piell-Eic&t-ypßg 4O vex-sohobea, so legt si oh der Blind
3S BM diese Sti3?Bfläc&s 39■ aa waä bei an^.altender
bewegimg ifird dis imsstellstütse ia derselben mehtusg
mtä gl ei einseitig -
Wird dagegen das gamse System is Pfeilriehttmg 41 bewegt, so
liegt des? Btrnd 38 so laage aa der StimfXäclie 39 an, als ei&e
Druckkraft vorhanden ist» ä*&. solange das fenster nicht ganz
geschlossen ist. Läuft mm 4©r KletteritotGr 31 weiter, so
aieht er die Schubstange 54 ms der Hülse 36 heraus. Diese
Bewegung hält so lange an» bis öle Welle 7 <3.®ß ladseiialter 42
für den llettermotoi· 31 driiekt. Diesem Endschalter kaö& selbstverständlich
auch durch den Stand 38 oder ©ia sonst an dieser Weitteilnehmendes
Organ betätigt werden.
Anstelle des aus Hülse wnd Stabende a-afgebamt^n Leerlaufgliedes
ksaoxi selbstveystäandlich arnoh ein anders amfgebautes
Verwendung finden. Denkbar1 ware beispielsweise einen iFeil desselben mit einem liongloch vmu. den anderen mit einem darin verschiebbaren
Gleitetein. Stift oder dergleichen zu versehen.
In figur 5 ist nmr eine Lagerbuchse 9 vorgesehen und die Schub
stange 34 verläuft seitlich des Stützpfeilers 1. Man kann die
dort gegeigte Form der Atasstellstütsse 9 selbstverständlich
auch syiaiaetrisch zw& Stützpfeiler 1 anordnen und a^Ußerdem
anstelle einer, zwei Lagerbüchsen vorsehen» die gegebenenfalls
miteinander zu verbinden v/ären. Bie Schubstange 34 kann sich
aaa dieser Verbindtaig abstützen.
&em&ß Fig. 7 is* die Bolle 22 jeut Abetiitsnmg der Wiekelwelle
auf der Stmtz- und ^ühnaigsvorriohtxinEj 14 in Längsrichttang der
Aiisst eil stütze 10 gese&es. hinter der Wickelwelle 7 am freien
Ende der Msstellstütze angeordnet. Dieses ist äureh swei Lagerlappen
4J verlängert» an welchen die Rollen 22 mittels einer
Welle 44 drehbar gelagert 1st«
line zweite Art der Anlenkung des Fensters 12 ist in Fig. 6 dargestellt.
Der am fenster gelegene Anlenkptmkt 45 des B%els
19 liegt dabei mterhalb des fenstersei ti gen Selenkptinktes 11
der Amsstellsttitae 10 imd zwar etm in halber Fliigelhöhe oder
geraingftigig daSTmter. Ireiterhin ist zwischen dem oberes Eade
der Ausstellstütze wxü dem des Fensters 12 eis.« Kette 4-7
angeordnet, welche bei geschlossenem Fensterflügel entlastet ist»
Wird die jLiisstellstütse durch den nicht dargestellten Wickelmotor
in Pfeilrichtung 46 -verschoben» so kippt das Fenster 12
atmlchst um seine wintere Kante 49» bis die Kette 47 gespannt ist.
Dabei entfernt sick die obere Querkante 24 von der ättsseren
Flanke 25 der Hegenrinne 26» so daß sieb, dort ein klein«3? Luftspalt
bildet. Böi anhaltender Vorschubbewegung der Awsstellstütste
10 erfolgt eine Verschwenkung des Fensters in Ffeilriehtung
50 tun die Drehachse 17.
Der Schliessvorgang erfolgt genau in umge&ehrter- leinenfolge.
2unäGhst legt si cn al© untere ^aerkaate 49 am lalxiaen 51 an "önd
suascMießend sckwenlct äie obere Qaerkante 24 raameinwärts, bis
sie dichtend an der lasseren Flanke der Dachrinne 26 anliegt.
Diese Konstruktion bringt also awei wichtige Torteile mit sich.
Erstens wird durch kurae Betätigung der Wiefcelvorrichtung ein oberes
Luftspalt gebildet, über welchen entlüftet werden kann, Bei noch
weitergehender Betätigung wird das Fenster mit geringem Abstand
vom Böhmen parallel abgestellt. Zweitens wälzt sich beim Hochstellen
des Fensters die obere ^uerfcante 24 nicht an der Dichtstelle
ab*
Claims (1)
- t^-A η s ρ r ü c h1, Betatigimgsvorriclatmig für Ausstellfenster» insbesondere für Lüftungsfenster von Gewächshäusern, mit mindestens einer in einer &i© Fsnsterebene scto©iden&ea Ebene angeordneten, mit dem Fenster verbundenen, schwenkbar©» oder verschiebbaren Aiisstellstut&e, wobei das freie Ende der AussteLl« st&tae mit einer antreibbaren Wickelvorrichtung verbunden ist, auf die ©in in der Schwenk- oder Schiebebene der Aus~ stellstütae angeordnetes, dtirch das Fenstergewicht gespanntes Band, Seil oder dergleichen aufwickelbar ist und das freie Snde des Bandes aia Gewächsha»s befestigt xind das Band bei geschlossenem Ausstellfenster gestreckt uad bei geoffnetem mindestens teilweise auf die Wickelvorrichtung aufgewickelt ist, dadurch geicenazeicnaet, dass die Drehachse (17) des Ausstelltensfcers (12) ia einem sich in das Gewäehshattsinnere erstreekeadea Abstand (18) von der Fensterebene angeordnet ist.• -te -2. Yorrichtung mit ei&er etwa an der Schnittlinie der Penster ebe&e und eine!» Bacheben© angeordneten. Begenrijsne nach Anspruch ΛΛ dadurch gekennzeichnet, daß <äi<s Breliach.se (17) des Fensters (12) an der inneren Flank« (2?) der Seg^arirm (26) angeoranet ist und das ^ aster (12) in der· Schließstellung aa der äußeren Flan&e (25) der Hegeaciutne (26) dichtesa anliegt.5. Vorrielitiiiig aacli Anspruch 2, dadurch gefeeiuaaeichnet» daß die Drehachse (17) &es Fc-nsters (12) an der Außenseite der inneren Flanke (27) ä,&r Hegearin^- (26) aageordnet ist.. ?orrichtmag nach einem der vorhergehenden dadurch gekennzeichnetf-daB das Fenster (12) an seiner oberen Querkante (24-) mit einer Abdeckleiste (29) oder dergleichen ferbusäen ists welche in SchlieBstellimg die freie Kante (50) der äußeren Flanke (25) der Regenrinne (26) von außen-her umgreift.- 19 -5· Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die WiekelVorrichtung (6) mit einer Stütz- und Führungsvorrichtung (14) für das freie Ende (13) der Aussfcellstütze (10) verschen ist. • · " ι ■6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß ■ sich die Wlckelwel^e (?) der V/i ekel vorrichtung (6) mittels Hollen (22) auf der Führungsvorrichtung (14) abstützt.7· Vorrichtung nach einem dex· Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (14) als U-Schiene ausgebildet ist und das Band (4) der Wickelvorrichtung (6) zwischen den U-Schenkeln (21) ve ..läuft.δ. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (14) als T-Schiene ausgebildet ist und das Band (4) der Wickelvorrichtung (6) zwischen den Rollen (22) und den Bodenflansch (2^) der ordnet ist 4 .- 20 -9. Vorrichtung nach, einem dor vorhergehenden Ansprüche, dadurch" gö&onnaeichnet, daß die V/ellö (7) oder ein-mit ihr vürbundones Glied mit einem ändsehalter (42) für den Elettertaotor "j,/
(31) gekuppelt uiid das Fenster (12) über ein nur Druck- . ,■kräfto übortragendi.s Leerlaufgliod (J7) ^* dem Klotter- ' , . motor v<£j? blind en !,et.10. Vorrichtung nach Anspruch % dadurctiVgekennaeichnet, daß , "" das Leerlaufglied (37) in die iusstellstütze (10) öinge- ' baut i et«11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Leerlaufglied (2?) als ein in einer Hülse (56) verschiebbares Stabende. (3P) ausgebildet ist, welches in der eingeschobenen Endstelltuag an einem Anschlag anliegt.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 odex- 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Leerlaui'gliod (57) als ein in einem Langloch verschiebbarer Gleitetein, Stift oder dergleichen ausgebildet ist.13. Vorrichtung nach eineta der vorhergehenden Ansprüche, dadurch'gekennzeichnet, daß der Anl&nkpunkt (4-5) des Bügels (19) am Fenster (12) unterhalb des Gelenkpunktes (11) der AuS-. . stellstütze (10) angeordnet und sin die Auswärtsechwenkbewegung des oberen Flügölenäea begrenzender Anschlag vorge- ■ sehen ist.14. Vorrichttuig nach Anspruch 1J1 dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag* für das Penst-er (12) als nur Zugkräfte übertragendes, bei geschlossenem Fenster entlastetes Glied, insbesondere Kette, ausgebildet ist, dessen eines Ende am Bügel (19) ttnd dessen anderes Ende am Fenster (12) oberhalb des Bügelanlenkpunktes (45) angardnet ist.■- 22. -15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche'6 bis 14·, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (22) zur Abstützung der Wickelwelle (7) in'Längsrichtung der Ausstellstütze (10) gesehen hinter den Wicke lv/ellenla gern (9) »etwa am freien Ende der Ausstellstütge angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966G0035874 DE1961023U (de) | 1966-11-16 | 1966-11-16 | Betaetigungsvorrichtung fuer ausstellfenster, insbesondere fuer lueftungsfenster von gewaechshaeusern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966G0035874 DE1961023U (de) | 1966-11-16 | 1966-11-16 | Betaetigungsvorrichtung fuer ausstellfenster, insbesondere fuer lueftungsfenster von gewaechshaeusern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961023U true DE1961023U (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=33338445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966G0035874 Expired DE1961023U (de) | 1966-11-16 | 1966-11-16 | Betaetigungsvorrichtung fuer ausstellfenster, insbesondere fuer lueftungsfenster von gewaechshaeusern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1961023U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3050200C2 (de) * | 1980-01-04 | 1989-05-18 | Richard George Incline Village Nev. Us Spademan |
-
1966
- 1966-11-16 DE DE1966G0035874 patent/DE1961023U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3050200C2 (de) * | 1980-01-04 | 1989-05-18 | Richard George Incline Village Nev. Us Spademan |
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