DE19610175C2 - Gehrungs-Bandsäge - Google Patents
Gehrungs-BandsägeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gehrungs-Bandsäge nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Band-Gehrungssäge ist durch das Buch von Herrn Professor
Dr. Dieter Spath "Sägen und Lagern von Metall", "Die Bibliothek der
Technik", Band 27, 1990, Verlag Moderne Industrie AG und Co.,
Landsberg/Lech, Seiten 17 und 18, bekannt. Dabei ist die maximale
Schwenkbarkeit des Bandführungsträgers von einer Mittelstellung aus nach
beiden Seiten auf 45 Grad begrenzt, so daß spitzwinklige Gehrungsschnitte,
wie sie im modernen Stahlbau verlangt werden, mit dieser bekannten Säge
nicht ausgeführt werden können.
Bekannt sind auch Bandsägen, die auf einer Seite Gehrungswinkel von
30 Grad, auf der anderen Seite aber nur solche von maximal 45 Grad
schneiden können.
Durch die DE 40 40 470 A1 ist eine Horizontalbandsäge bekannt, mit der in
senkrechter Richtung auch Gehrungen geschnitten werden können. Die
Gehrungswinkel sind jedoch nach beiden Seiten des Schwenkbereichs eines
Schwenkauslegers auf 45 Grad beschränkt, wobei beim Schwenken nach
der einen Seite bereits die Werkstück-Spannvorrichtung mit verschoben
werden muß. Die Säge ist gattungsfremd, denn der Drehausleger besitzt
keine vertikale Führungssäule für eine Parallelverschiebung eines
horizontalen Bandführungsträgers, sondern eine Schwenkachse für dessen
Kippbewegung. Dabei stellt sich nicht das Problem, daß eine senkrechte
Führungssäule den Schwenkwinkel begrenzen könnte. Die
erfindungsgemäße Aufgabe der Vergrößerung des Schwenkwinkels einer
Führungssäule wird also nicht gelöst.
Durch die DE 40 05 143 A1 ist eine Vertikalbandsäge bekannt, mit der
gleichfalls auch Gehrungen geschnitten werden können, allerdings durch
Horizontalbewegung eines vertikalen Bandführungsträgers. Ein eigentlicher
Drehausleger im Wortsinne eines "Auslegers" ist nicht vorhanden, und die
Horizontalführung ist als rund Stange ausgeführt, die keine Torsionskräfte
aufnimmt und an ihren beiden Enden in einem Drehtisch gelagert ist. Dieser
Drehtisch muß also einen entsprechend großen Durchmesser aufweisen und
besitzt eine viertelkreisförmige Ausnehmung. Auf der Horizontalführung ist
der Bandträger radial verschiebbar gelagert.
Dasjenige Teil, das mit einem etwa dreieckigen Querschnitt schraffiert
gezeichnet ist, ist keine vertikale Führungssäule für den
Bandführungsträger, sondern der Bandführungsträger selbst, der dort als
Laufradträger bezeichnet ist. Auch dient die abgeschrägte Seite des
Bandführungsträgers nicht zur Vergrößerung des Schwenkbereichs, denn
auf dieser abgeschrägten Seite befinden sich die Laufräder mit dem
Sägeblatt. Das hochlaufende hintere Trumm des Sägeblatts würde dabei an
eine Anlagebrücke anstoßen, wenn der Schwenkwinkel noch weiter
vergrößert würde, beispielsweise bis auf einen Gehrungswinkel von nur 30
Grad. Stets ist das hintere, hochlaufende Trumm des Sägeblatts im Weg.
Der Schwenkwinkel beträgt nach der einen Seite 45 Grad, nach der anderen
Seite aber nur 20 Grad. Damit ist der Schwenkbereich des Drehtischs mit
dem Bandführungsträger eng begrenzt.
Der Bandführungsträger soll beim Horizontalvorschub nicht an den Rand
des sektorförmigen Ausschnitts des Drehtischs anlaufen, der sich mit dem
Bandführungsträger dreht. Durch die Lagerung einer zylindrischen
Schiebeführung mit einer Verdrehsicherung am Ende eines Hebels für den
Bandführungsträger und einer Lagerung in einem wiederum geführten
Drehtisch mit einer Addition aller Toleranzen wird schon wegen der großen
Verfahrwege nicht das Maß an Steifigkeit des Gesamtaufbaus erreicht, wie
sie die Erfindungsaufgabe vorschreibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gehrungs-Bandsäge
der eingangs angegebenen Gattung anzugeben, bei der der
Schwenkbereich nach beiden Seiten von der Mittelstellung aus auf
mindestens 60 Grad erweitert ist, und bei der trotz der durch den großen
Schwenkbereich bedingten Spannweite des sägenden Trumms des
Sägebandes eine hohe Steifigkeit des Gesamtaufbaus sowie eine gute
Zugänglichkeit des Arbeitsraumes gewährleistet sind.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei der eingangs angegebenen
Gehrungs-Bandsäge erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1.
Durch diese Maßnahme wird zunächst einmal erreicht, daß der
Schwenkbereich nach beiden Seiten um mindestens 15 Grad erweitert wird.
Es ist aber besonders vorteilhaft, wenn der waagrechte Querschnitt der
Führungssäule keilförmig bzw. als spitzwinkliges Dreieck ausgeführt ist,
dessen spitzester Winkel auf die Drehachse A-A ausgerichtet ist. Besonders
vorteilhaft ist aber die zeichnerisch dargestellte Ausführungsform mit einem
Querschnitt in Form eines rechtwinkligen Parallelogramms.
In besonders vorteilhafter Weise besteht die Führungssäule aus einem auf
dem Umfang geschlossenen Hohlprofil, das am Ende des Drehauslegers von
diesem aufragt.
Durch das geschlossene Hohlprofil, das gleichfalls in Richtung auf die
Drehachse verjüngt ausgebildet ist, beispielsweise keilförmig, wird eine hohe
Steifigkeit erzeugt, dennoch behindert die Führungssäule nicht den
vergrößerten Schwenkbereich. Die Erhöhung der Steifigkeit gilt auch und
insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Verwindung. Hierbei ist zu
berücksichtigen, daß durch die Vergrößerung des Schwenkbereichs des
Bandführungsträgers naturgemäß die Spannweite des sägenden Trumms
des Sägebandes vergrößert werden muß, ganz einfach deswegen, weil die
Schnittlänge zunimmt.
Es ist dabei weiterhin von Vorteil, wenn
- - die Führungssäule mindestens eine vertikale Seitenwand aufweist, die parallel zur Längsmittenachse des Drehauslegers ausgerichtet ist und die auf ihrer Außenseite mit mindestens einer Vertikalführung für den Bandführungsträger versehen ist,
- - die vertikale Seitenwand der Führungssäule mit einer senkrechten Profilwand des Drehauslegers fluchtet,
- - die vertikale Seitenwand der Führungssäule über den keilförmigen Querschnitt hinaus nach innen verlängert ist und auf der Verlängerung eine der Vertikalführungen trägt,
- - die Vertikalführungen aus linearen Führungskörpern und aus auf diesen verschiebbaren Abwälzführungen bestehen,
- - zwischen zwei Vertikalführungen ein Vorschubzylinder angeordnet ist, und wenn
- - am Ende des Drehauslegers ein Abstützlager angeordnet ist, mit dem der Drehausleger auf einer sektorförmigen Abstützbahn am Maschinengestell geführt ist.
Die Erfindung ist auch nicht auf das Vorhandensein einer einzigen
Führungssäule beschränkt, vielmehr kann der Drehausleger in Richtung auf
die gegenüberliegende Seite verlängert sein und dort eine weitere
Führungssäule tragen, so daß das Bandführungsgehäuse gewissermaßen als
Brücke zwischen zwei Vertikalführungen geführt ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend
anhand der Fig. 1 bis 6 näher erläutert.
Es zeigen.
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer Gehrungs-
Bandsäge mit einer vertikalen Parallelführung des
Bandführungsträgers,
Fig. 2 eine teilweise aufgebrochene und teilweise geschnittene
Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1 in der
Mittelstellung des Bandführungsträgers,
Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 2 nach Verdrehung des
Bandführungsträgers um 60 Grad aus der Mittellage,
Fig. 4 einen teilweisen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Drehauslegers nach
Fig. 4, und
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch eine Abwälzführung gemäß Fig.
5 in vergrößertem Maßstab.
In Fig. 1 ist eine Gehrungs-Bandsäge 1 für Werkstücke 2 mit größeren
Abmessungen dargestellt, von denen hier eines in Form eines Doppel-T-
Trägers im Schnitt gezeigt ist. Ein Maschinengestell 3 mit Aufstellfüssen 4,
Längsträgern 5 und 6 sowie Querträgern 7 besitzt ein Drehlager 8 mit einer
vertikalen Drehachse A-A.
Auf dem Maschinengestell 3 ist eine Werkstück-Spannvorrichtung 9 mit
einem Spannzylinder 10 und einer Spannbacke 11 angeordnet, die das auf
einer Werkstück-Auflage 12 liegende Werkstück 2 gegen einen Werkstück-
Anschlag 13 preßt, der eine Anschlagebene E besitzt. In dieser Ebene E liegt
auch die Drehachse A-A. Die Werkstück-Spannvorrichtung 9 ist an zwei
Auslegern 14 befestigt und mittels dieser senkrecht zur Zeichenebene auf
einem Führungsrohr 15 verschiebbar, das in zwei Halteplatten 16 befestigt
ist, die zum Maschinengestell gehören. Weitere Einzelheiten sind Fig. 2 zu
entnehmen.
Der äußere Teil des Drehlagers 8 ist mit einem Drehausleger 17 verbunden,
dessen Einzelheiten nachstehend noch näher erläutert werden. Am äußeren
Ende des Drehauslegers 17 ist eine Führungssäule 19 angeordnet, die vom
Drehausleger 17 senkrecht nach oben ragt. An dieser Führungssäule 19 ist
heb- und senkbar ein Bandführungsträger 20 angeordnet, der ein
Versteifungsrohr 21, eine senkrechte Platte 22, ein Antriebsrad 23, ein
Umlenkrad 24 und das Sägeband 25 trägt. Um die Hauptebene des
Sägebandes 25 in eine vertikale Position zu bringen, sind im Bereich des
unteren Trumms, des sogenannten sägenden Trumms 25a, zwei
Bandführungen 26 und 27 für die Tordierung des Sägebandes 25 um 90 Grad
angeordnet. Um die sogenannte Spannweite den Werkstückabmessungen
anpassen zu können, ist mindestens die linke Bandführung 26 in Richtung
des Doppelpfeils 28 verschiebbar angeordnet. Das Antriebsrad 23 wird
mittels eines Elektromotors 29, eines variablen Getriebes 30 und eines
Untersetzungsgetriebes 31 angetrieben. Das Sägeband 25 wird durch eine
Band-Spannvorrichtung 32 gespannt. Der Bandführungsträger 20 ist im
Betrieb durch ein Bandführungsgehäuse 33 geschlossen, von dem in Fig. 2
nur ein Teil der Zarge gezeigt ist.
In Fig. 2 ist auch gezeigt, daß die Längsmittenachse MA des Drehauslegers
17 exzentrisch zur Drehachse bzw. zum Drehlager 8 angeordnet ist, und
zwar um das Maß "D". Dies wird durch zwei Laschen 34 und 35 erreicht, die
in Fig. 5 deutlicher dargestellt sind. Es ist noch zu erkennen, daß beiderseits
einer hinteren Verlängerung der Werkstück-Auflage 12 zwei Stützrollen 36
und 37 angeordnet sind, die zwecks einer Höhenverstellung an Schwingen 38
aufgehängt sind. Am Ende des Drehauslegers 17 ist ein Abstützlager 39
angeordnet, mit dem der Drehausleger 17 auf einer sektorförmigen
Abstützbahn 40 am Maschinengestell 3 geführt ist.
Während Fig. 2 die sogenannte Mittelstellung des Bandführungsträgers 20
zeigt, ist in Fig. 3 die eine äußerste Stellung des Bandführungsträgers 20
dargestellt, bei dem ein Sägeschnitt unter einem Winkel von 30 Grad erzeugt
werden kann. Zu diesem Zweck wurde das Bandführungsgehäuse aus der
Mittelstellung um 60 Grad verschwenkt. Insbesondere Fig. 3 ist zu
entnehmen, daß durch die besondere Gestaltung der Führungssäule 19,
nämlich durch deren Keilform in einer waagrechten Schnittebene bei
gegebener Steifigkeit der äußerste Schwenkwinkel möglich ist, wobei auch zu
beachten ist, daß aufgrund des keilförmigen Querschnitts der Führungssäule
19 der Drehausleger 17 relativ kurz und innerhalb des Maschinengrundrisses
gehalten werden kann, was erheblich zur Erhöhung der Steifigkeit der
gesamten Anordnung beiträgt.
Gemäß Fig. 4 besitzt die Führungssäule 19 eine dem Betrachter zugekehrte
vertikale Seitenwand 41, die parallel zur Längsmittenachse MA des
Drehauslegers 17 ausgerichtet ist, und die auf ihrer Außenseite mit zwei
Vertikalführungen 42 und 43 für den Bandführungsträger 20 versehen ist. Die
Vertikalführungen 42 und 43 bestehen aus linearen Führungskörpern 42a und
43a sowie aus auf diesen verschiebbaren Abwälzführungen 44, die für sich
genommen - bekannt sind und als Rollen- oder Kugelumlaufführungen
ausgebildet sein können. Zwischen den Vertikalführungen 42 und 43 ist ein
Vorschubzylinder 45 mit einer Kolbenstange 46 angeordnet, die an ihrem
oberen Ende einen Befestigungswinkel 47 trägt. Bei der Endmontage wird der
Bandführungsträger 20 mit den Abwälzführungen 44 und dem
Befestigungswinkel 47 verschraubt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Da die
betreffenden Teile jedoch in Fig. 1 verdeckt gezeigt sind, sind diese nur
gestrichelt dargestellt. Es sind auch andere Arten einer solchen
Führungseinrichtung denkbar, jedoch ist die dargestellt Anordnung mit den
Abwälzführungen besonders präzise und hochbelastbar, und sie hat zudem
ein relativ geringes Gewicht.
Aus Fig. 5 ist zu entnehmen, daß der Drehausleger 17 als Kastenprofil
ausgebildet ist, dessen eine senkrechte Profilwand 48 von besonderem
Interesse ist. Es ist erkennbar, daß die Drehachse A-A seitlich außerhalb des
Querschnitts des Drehauslegers 17 angeordnet ist, insbesondere ist die
Drehachse A-A des Drehauslegers 17 mit Abstand von der besagten
senkrechten Profilwand 48 angeordnet. Dies wird durch die beiden bereits
beschriebenen Laschen 34 und 35 mit ihren Bohrungen 34a und 35a für
einen Lagerzapfen bewirkt.
Es ist weiterhin zu erkennen, daß die Führungssäule 19 aus einem auf dem
Umfang geschlossenen Hohlprofil besteht, das am Ende des Drehauslagers
17 von diesem senkrecht aufragt. Der waagrechte Querschnitt der
Führungssäule 19 ist in Richtung auf die Drehachse A-A verjüngt ausgebildet,
und zwar in etwa keilförmig. Es ist Fig. 5 weiterhin zu entnehmen, daß die
vertikale Seitenwand 41 der Führungssäule 19 mit der senkrechten
Profilwand 48 des Drehauslegers 17 fluchtet, was zwar vorteilhaft, aber nicht
zwingend erforderlich ist. Der Querschnitt der Führungssäule 19 ist etwas
breiter als der Drehausleger 17, so daß die Führungssäule auf der dem
Betrachter abgewandten Seite etwas über den Drehausleger 17 vorsteht.
Fig. 5 ist weiterhin zu entnehmen, daß die vertikale Seitenwand 41 über den
keilförmigen Querschnitt hinaus nach innen verlängert ist und auf der
Verlängerung 41a die eine der beiden Vertikalführungen 42 trägt.
In Fig. 6 ist grob schematisch der Aufbau einer solchen Abwälzführung 44
dargestellt. Die Wälzkörper 49, die beiderseits in Nuten gelagert sind, können
auch durch Zylinderrollen ersetzt werden, deren Achsen alternierend um 90
Grad versetzt angeordnet sind, um eine exakte Führung in allen waagrechten
Koordinaten zu gewährleisten. In montiertem Zustand verlaufen die vertikale
Seitenwand 41 und die Platte 22 des Bandführungsträgers 20 absolut
parallel, d. h. der Bandführungsträger 20 verläuft auch parallel zum
Drehausleger 17, wobei gewährleistet ist, daß das sägende Trumm 25a exakt
durch die Drehachse A-A verläuft.
Claims (8)
1. Gehrungs-Bandsäge für Werkstücke aus der Gruppe Profil- und Voll
material mit einem Bandführungsträger (20) mit einem zumindest im
wesentlichen horizontal geführten Sägeband (25) und mit einem Maschi
nengestell (3), das ein Drehlager (8) mit einer senkrechten Drehachse
(A-A) aufweist, um die ein Drehausleger (17) verschwenkbar ist, an dem
mindestens eine vertikale Führungssäule (19) für den Bandführungs
träger (20) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs
säule (19) mindestens eine vertikale Seitenwand (41) aufweist, die
parallel zur Längsmittenachse (MA) des Drehauslegers (17) ausgerichtet
ist und die auf ihrer Außenseite mit mindestens einer vertikalen Gerad
führung (42, 43) für den Bandführungsträger (20) versehen ist, und daß
der waagrechte Querschnitt der Führungssäule (19) auf der dem Band
führungsträger (20) gegenüberliegenden Seite in Richtung auf die Dreh
achse (A-A) verjüngt ausgebildet ist.
2. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
waagrechte Querschnitt der Führungssäule (19) keilförmig ausgebildet
ist.
3. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungssäule (19) aus einem auf dem Umfang geschlossenen Hohl
profil besteht, das vom Drehausleger (17) aufragt.
4. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
vertikale Seitenwand (41) der Führungssäule (19) mit einer senkrechten
Profilwand (48) des Drehauslegers (17) fluchtet.
5. Gehrungs-Bandsäge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die vertikale Seitenwand (41) der Führungssäule (19) über
den keilförmigen Querschnitt hinaus nach innen verlängert ist und auf der
Verlängerung (41a) eine der Vertikalführungen (42) trägt.
6. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vertikalführungen (42, 43) aus linearen Führungskörpern (42a, 43a) und
aus auf diesen verschiebbaren Abwälzführungen (44) bestehen.
7. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen zwei Vertikalführungen (42, 43) ein Vorschubzylinder (45)
angeordnet ist.
8. Gehrungs-Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
Ende des Drehauslegers (17) ein Abstützlager (39) angeordnet ist, mit
dem der Drehausleger (17) auf einer sektorförmigen Abstützbahn (40)
am Maschinengestell (3) geführt ist.
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| DE19610175A DE19610175C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Gehrungs-Bandsäge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19610175A DE19610175C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Gehrungs-Bandsäge |
Publications (2)
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|---|---|
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Family
ID=7788364
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19610175A Expired - Fee Related DE19610175C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Gehrungs-Bandsäge |
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| Country | Link |
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Families Citing this family (3)
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- 1996-03-15 DE DE19610175A patent/DE19610175C2/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: EISELE SAEGESYSTEME GMBH, 73257 KOENGEN, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE MB, DE Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE, DE Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE, 70182 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
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Effective date: 20141001 |