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DE19610749A1 - Klebeverbindung bei insbesondere Fahr- oder Flugzeugteilen - Google Patents

Klebeverbindung bei insbesondere Fahr- oder Flugzeugteilen

Info

Publication number
DE19610749A1
DE19610749A1 DE1996110749 DE19610749A DE19610749A1 DE 19610749 A1 DE19610749 A1 DE 19610749A1 DE 1996110749 DE1996110749 DE 1996110749 DE 19610749 A DE19610749 A DE 19610749A DE 19610749 A1 DE19610749 A1 DE 19610749A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
parts
control element
adhesive connection
glued
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996110749
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dipl Ing Guertler
Marica Paurevic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE1996110749 priority Critical patent/DE19610749A1/de
Publication of DE19610749A1 publication Critical patent/DE19610749A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B11/00Connecting constructional elements or machine parts by sticking or pressing them together, e.g. cold pressure welding
    • F16B11/006Connecting constructional elements or machine parts by sticking or pressing them together, e.g. cold pressure welding by gluing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Klebeverbindung bei insbesondere Fahr- oder Flugzeugteilen.
Durch Überlastung können Klebeverbindungen beschädigt werden.
In vielen Fällen sind solche Schädigungen den Klebestellen nicht ohne weiteres anzusehen. Dies ist insbesondere bei Fahrzeugunfällen gefährlich, da hierdurch die Reparaturbe­ dürftigkeit beschädigter Klebeverbindungen nicht sicher er­ kennbar ist.
Hiervon ausgehend beschäftigt sich die Erfindung mit dem Pro­ blem, eine insbesondere unfallbedingte Schädigung einer Kle­ beverbindung, die an dieser selbst nicht ohne weiteres er­ kennbar ist, leicht und sicher sichtbar zu machen.
Gelöst wird dieses Problem durch eine Klebeverbindung nach dem kennzeichnenden Merkmal des Patentanspruchs 1.
Zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprü­ che.
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, die miteinander ver­ klebten Teile zumindest an einzelnen ausgewählten Stellen mit einem zusätzlichen Verbindungselement zu versehen, das in er­ ster Linie die Aufgabe hat, über die Klebeverbindung erfol­ gende relative Lageveränderungen der miteinander verklebten Teile sichtbar zu machen.
Zur Erzielung dieser Sichtbarmachung kann das zusätzliche Verbindungsteil beispielsweise aus einem plastisch verformba­ ren Material oder aus einem Material bestehen, das sich bei einer Verformung sichtbar verfärbt. Das zusätzliche erfin­ dungsgemäß als Kontrollelement bezeichnete Verbindungsteil kann eine auf die miteinander verbundenen Teile überbrückend aufgeklebte Folie sein. Diese Folie kann durchgehend längs der gesamten Klebenaht aufgebracht sein oder auch nur in vor­ bestimmten Abständen. Eine durch beispielsweise einen Unfall erfolgte Beschädigung einer Klebeverbindung durch ein bei dem Unfall erfolgtes Auftrennen der Klebenaht unter entsprechen­ der gegenseitiger Verschiebung der verklebten Teile kann bei reversibler Rückverformung der während des Unfalls gegenein­ ander verschobenen verklebten Teile anschließend noch sicher an der Art und Größe der bleibenden Verformung des Kontrolle­ lementes festgestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zweier über gegeneinan­ der anliegende Flansche verklebter Teile eines Kraft­ fahrzeuges,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II durch ein Kontrollele­ ment der Klebeverbindung,
Fig. 3 eine aufgetrennte Klebeverbindung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine reversibel in den Ursprungszustand nach einer Schädigung gemäß der Darstellung in Fig. 3 sich dar­ stellende Klebeverbindung mit einem sichtbaren ver­ formten Kontrollelement.
Zwei Teile (1, 2) besitzen jeweils einen Flansch, über die sie miteinander über eine Klebenaht (3) verklebt sind. Die Klebenaht verläuft zwischen den beiden miteinander verklebten Flanschen frei nach außen.
Über die beiden miteinander verklebten Flansche sind längs der Flansche einzelne die Klebenaht (3) übergreifende Folien (4) als Kontrollelemente aufgeklebt.
Diese Folien (4) bestehen aus plastisch verformbarem Materi­ al.
Wie eine in Richtung senkrecht zu den Flanschen aufgetrennte Klebenaht (3) bei einer elastischen Rückverformung der mit­ einander verklebten Teile (1, 2) bleibend durch eine Folie (4) als Kontrollelement sichtbar gemacht werden kann, zeigen die Darstellungen der Klebeverbindung in den Fig. 2 bis 4. Bei einer aufgetrennten Klebenaht nach Fig. 3 wird der Ma­ terialbereich der die Klebenaht (3) überspannenden Folie (4) bleibend gedehnt, so daß sich bei einer späteren Wiederanlage der Flansche der Teile (1, 2) eine aus der Materialdehnung resultierende Falte an der Folie (4) als Kontrollelement er­ gibt. Bei einer Kontrolle der Klebeverbindung auf Unversehrt­ heit zeigt diese Falte (5) sofort sichtbar eine vorliegende Schädigung der Klebeverbindung an.
Eine ähnliche Dehnfalte ergibt sich in einem Fall, in dem die aneinanderliegenden verklebten Flansche sich durch eine Scherbewegung gegeneinander gelöst haben.
Wird als Material für das Kontrollelement ein solches ge­ wählt, das sich bei Verformung verfärbt, läßt sich eine durch gegenseitige Verschiebung der miteinander verklebten Teile beschädigte Klebenaht durch eine entsprechende Farbänderung des Kontrollelementes leicht und sicher feststellen. Materia­ lien, die sich bei einer Verformung dem Grad der Verformung entsprechend verfärben, sind an sich bekannt.
Die eingesetzten Kontrollelemente können darüber hinaus auch von ihrer Form derart ausgebildet werden, daß sie diese bei einer Verformung bleibend verändern.
Bei Verwendung einer Folie als Kontrollelement (4) kann diese ganz einfach auf die miteinander verklebten Teile gemeinsam aufgeklebt werden. Alternativ oder zusätzlich kann das Kon­ trollelement noch durch Verkerbungen kraftschlüssig mit den miteinander verklebten Teilen (1, 2) verbunden sein.
Die Kontrollelemente können auch integriert sein in Auflagen, die eine Klebenaht zu anderen Zwecken, beispielsweise aus äs­ thetischen Gründen, abdecken sollen. Solche Auflagen können beispielsweise bei miteinander verklebten Flanschen als Kan­ tenschutz oder auch als Dichtung dienen.

Claims (5)

1. Klebeverbindung bei insbesondere Fahr- oder Flugzeugtei­ len, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verklebten Teile (1, 2) mit wenigstens einem diese Teile (1, 2) gemeinsam erfassenden Kontrollele­ ment (4) aus Verformungen gegenüber dessen Ausgangsform an­ zeigendem Material und/oder Aufbau fest verbunden sind.
2. Klebeverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollelement (4) aus plastisch verformbarem Mate­ rial besteht.
3. Klebeverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollelement (4) aus einem sich bei Verformungen verfärbenden Material besteht.
4. Klebeverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Kontrollelementes (4) eine aufgeklebte Folie ist.
5. Klebeverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verklebten Teile (1, 2) eine Überlapp- Steg- oder Flansch-Klebenaht bilden.
DE1996110749 1996-03-19 1996-03-19 Klebeverbindung bei insbesondere Fahr- oder Flugzeugteilen Withdrawn DE19610749A1 (de)

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