DE19609024A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der bei einem Schweißvorgang einem Schweißgut zugeführten Wärmemenge - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der bei einem Schweißvorgang einem Schweißgut zugeführten WärmemengeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der bei einem Schweißvor
gang einem Schweißgut zugeführten Wärmemenge, die einen Schweißtransfor
mator aufweist, dessen sekundärseitige Ausgangsklemmen mit Schweißelektro
den verbindbar sind, dessen erste primärseitige Eingangsklemme unter Zwi
schenschaltung einer Steuereinheit mit einem ersten Leiter einer Versorgungslei
tung, der ein erstes Spannungspotential aufweist, verbindbar ist, und dessen
zweite primärseitige Anschlußklemme mit einem zweiten Leiter der Versorgungs
leitung, der ein zweites Spannungspotential aufweist, verbindbar ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus dem praktischen Einsatz bekannt. Diese Vor
richtungen werden üblicherweise an das 50-Hz-400-V-Netz angeschlossen, wobei
die zweite primärseitige Anschlußklemme des Schweißtransformators direkt mit
einem ersten Phasenleiter dieses Spannungsnetzes verbunden ist, während die
erste primärseitige Anschlußklemme über zwei antiparallel geschaltete
Thyristoren (Triac) mit dem zweiten Phasenleiter der dreiphasigen Versorgungs
leitung verbunden ist. Die bei einem Schweißvorgang dem Schweißgut über die
sekundärseitig am Schweißtransformator angeschlossenen Schweißelektroden
zugeführte Wärmemenge ist im wesentlichen durch das Produkt des quadrati
schen Effektivwerts des beim Schweißvorgang fließenden Schweißstroms, des
durch den Schweißkreis vorgegebenen, unbeeinflußbaren Schweißwiderstands,
und der Schweißzeit, also des Zeitraums, für den bei einem Schweißvorgang ein
Schweißstrom fließt, festgelegt: Dies bedeutet, daß im wesentlichen die beim
Schweißvorgang dem Schweißgut zugeführte Wärmemenge bei den bekannten
Vorrichtungen durch die Verschiebung des Zündzeitpunktes der Thyristoren rela
tiv zum Nulldurchgang der Versorgungsspannung, also durch die Einstellung des
Effektivwerts des Schweißstroms, und durch eine entsprechende Einstellung der
Schweißzeit durch die Steuerungseinheit der Vorrichtung verändert werden kann.
Bei den bekannten Vorrichtungen kann der Zündzeitpunkt der Thyristoren, also
der Steuerwinkel, typischerweise zwischen 30° und 170° eingestellt werden, wor
aus eine Veränderung des Effektivwerts des Schweißstroms von ca. 20% bis
90% seines maximalen Effektivwertes erzielt werden kann. Die Schweißzeit kann
bei den bekannten Vorrichtungen typischerweise im Bereich von ein bis zwölf Pe
riodenlängen der sinusförmigen Versorgungsspannung eingestellt werden.
Der o.a. Einstellbereich der Schweißmenge ist für einen begrenzten Einsatzbe
reich der Vorrichtung ausreichend, ermöglicht es jedoch nicht, daß die bekannten
Vorrichtungen für einen großen Bereich von erzielbaren Wärmemengen einzuset
zen, wie es z. B. bei einer Schweißanlage erforderlich ist, die eine Vielzahl von
unterschiedlichen Produkten mit gleichbleibend guter Schweißqualität fertigen
soll. Zum Beispiel erfordert eine Schweißung von großen Silberkontakten, die ty
pischerweise 15-25 mm² Schweißfläche aufweisen, auf einen Kupfer-Träger, der
eine typische Materialstärke von 0,5-2 mm aufweist, eine relativ große Wärme
menge. Hierzu würde üblicherweise ein Schweißtransformator mit einer Nennlei
stung von typischerweise 70 kVA und mit einem frühen Zündzeitpunkt der Thyri
storen, der kurz nach dem Netzspannungs-Nulldurchgang liegt und damit einen
hohen Stromeffektivwert mit sich bringt, eingesetzt. Nachteilig hierbei ist, daß aus
einer derartigen Auslegung die Schweißzeit nur im begrenzten Maß erhöht wer
den kann, da bei langen Schweißzeiten viel Wärme aus der eigentlichen
Schweißlinse in den sehr gut wärmeleitenden Kupfer-Träger abfließt und somit
dem Schweißvorgang verlorengeht.
Wenn mit der gleichen Vorrichtung nun ein kleiner Silberkontakt von typischer
weise 1-5 mm² Schweißfläche auf einem Messing-Träger mit einer typischen Ma
terialstärke von 0,3-1,2 mm aufgeschweißt werden soll, wird bei dem obigen An
wendungsbeispiel eine Faktor 5-15 geringere Wärmemenge benötigt. Da es un
wirtschaftlich ist, den Schweißtransformator auf einen mit kleinerer Nennleistung
umzurüsten, wird bei den bekannten Vorrichtungen vorgesehen, daß die Thyri
storen erst später zünden, damit ein kleinerer Stromeffektivwert erreicht wird. Ei
ne derartige Vorgangsweise besitzt den Nachteil, daß durch den späten Zünd
zeitpunkt der Thyristoren ein ungünstiges Strom/Pausen-Verhältnis erreicht wird,
bei dem durch die langen Pausenzeiten zwischen den einzelnen Impulsen des
Schweißstroms wiederum viel Wärme aus der Schweißlinse abfließt, die somit
der Schweißung verlorengeht und zusätzlich über die Schweißelektroden zuge
führt werden muß, so daß in nachteiliger Art und Weise die Elektrodenstandzeit
herabgesetzt wird.
Ein weiterer Nachteil dieser Vorgangsweise besteht darin, daß die Verwendung
von kurzen Stromimpulsen und langen Pausenzeiten zu einer stoßartigen, hohen
Stromdichte an dem Übergang zwischen den Schweißelektroden und den
Schweißteilen führt. Dies resultiert in nachteiliger Art und Weise in einer stark er
höhten Anlegierung der Schweißelektroden. Dies führt zu einer weiteren Vermin
derung der Standmenge der Schweißelektroden.
Es ist auch bekannt, bei Schweißvorrichtungen mit einer kleineren Nennleistung,
etwa typischerweise bis 15 kVA, die Primärspannung des Schweißtransformators
stufenweise zu verändern, um durch die Auswahl einer kleineren Spannungsstufe
einen kleineren maximalen Effektivwert des Schweißstroms vorgeben zu können
so daß auch Schweißteile, deren Verschweißung eine kleinere Wärmemenge er
fordert, mit einem günstigen Strom/Pausen-Verhältnis geschweißt werden kön
nen. Dies wird bei den bekannten Schweißvorrichtungen durch die Vorschaltung
eines in der Steuerungseinheit integrierten Transformators mit mehreren An
zapfungen ermöglicht.
Nachteilig daran ist, daß eine derartige Vorgangsweise nur bei kleinen Nennlei
stungen der Vorrichtung wirtschaftlich ist: Bei Nennleistungen von typischerweise
mehr als 15 kVA ist ein großes Bauvolumen des Vorschalttransformators der
Steuerungseinheit erforderlich. Dies verteuert die bekannte Vorrichtung beträcht
lich und resultiert außerdem in einer schweren Bauart. Außerdem ist von Nach
teil, daß bei den bekannten Vorschalttransformatoren bei größeren Schweißströ
men eine hohe Verlustleistung entsteht, die über eine aufwendige und daher un
wirtschaftliche Wasserkühlung abgeführt werden müßte.
Deshalb wird bei Schweißvorrichtung mit einer größeren Nennleistung vorgese
hen, daß der Schweißtransformator mehrere Anzapfungen, typischerweise vier,
aufweist, wobei typischerweise eine Spannungsstufung von 70%, 80%, 90%
und 100% vorgesehen ist. Eine derartige bekannte Spannungsstufung reicht
aber nicht aus, um - zum Beispiel - den eingangs beschriebenen Bereich von un
terschiedlichen Wärmemengen abzudecken. Es wäre auch möglich, durch das
Vorsehen von mehr als vier Anzapfungen eine größere Spannungsstufung vorzu
sehen, die aber in einer erhöhten Baugröße und damit auch in einem größeren
Gewicht und einem höheren Preis der bekannten Schweißvorrichtung resultieren
würde. Aus diesem Grund haben sich in der Praxis mehr als vier Anzapfungen
nicht durchgesetzt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß in einfacher und daher kostengünstiger Art und Weise
ein vergrößerter Bereich von erzielbaren Wärmemengen beim Schweißvorgang
erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, bei der vor
gesehen ist, daß der primärseitigen zweiten Anschlußklemme des Schweißtrans
formators der Vorrichtung ein Schalterelement vorgeschaltet ist, durch das die
zweite primärseitige Anschlußklemme des Schweißtransformators wahlweise zu
mindest mit dem das zweite Spannungspotential aufweisenden zweiten Leiter der
Versorgungsleitung und einem dritten Leiter der Versorgungsleitung, der ein vom
zweiten Spannungspotential unterschiedliches drittes Spannungspotential auf
weist, verbindbar ist.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Vorrichtung zur Steuerung der bei ei
nem Schweißvorgang zuführbaren Wärmemenge besitzt den Vorteil, daß zum ei
nen die Mehrkosten gegenüber einer bekannten Schweißvorrichtung minimal
sind, da zur Realisierung des erfindungsgemäßen Konzepts lediglich ein einfa
ches Schalterelement erforderlich ist. Zum anderen sind auch bereits existieren
de Schweißvorrichtungen besonders einfach mit dem erfindungsgemäßen Schal
terelement nachrüstbar, da es für die erfindungsgemäße Ausrüstung dieser Vor
richtungen ausreicht, daß zwischen die eine primärseitige Anschlußklemme des
Transformators und die Versorgungsleitung ein zumindest zweistufiger Schalter
angeordnet wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt damit eine besonders
einfache und preiswerte Möglichkeit dar, mit einer für höhere Nennleistungen
ausgelegten Schweißvorrichtung auch Schweißaufgaben durchzuführen, die eine
geringere Nennleistung erfordern, ohne daß man dazu gezwungen ist, die ein
gangs beschriebenen, nachteiligen Vorschalttransformatoren einzusetzen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die mit dem erfin
dungsgemäßen Schalterelement verbundene primärseitige Anschlußklemme des
Schweißtransformators mehrere Anzapfungen aufweist. Durch diese einfache
konstruktive Ausgestaltung ist es besonders einfach möglich, eine feinere Abstu
fung für die dem Schweißgut zuführbare Wärmemenge zu schaffen.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu
entnehmen, das im folgenden anhand der einzigen Figur beschrieben wird. Es
zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung
zur Steuerung der beim Schweißvorgang zugeführten
Wärmemenge.
Das in Fig. 1 dargestellte Schaltbild zeigt den prinzipiellen Aufbau einer allge
mein mit 1 bezeichneten Vorrichtung zur Steuerung der bei einem Schweißvor
gang einem Schweißgut 10 über Schweißelektroden 11 zuführbaren Wärmemen
ge. Hierbei wird der Vorrichtung 1 die erforderliche elektrische Energie über eine
Versorgungsleitung L zugeführt, die drei Phasenleiter L1, L2 und L3 sowie einen
Nulleiter N aufweist, wie dies bei der von den Versorgungsbetrieben bereitge
stellten 50-Hz-400-V-Netz der Fall ist. Hierbei sind die einzelnen Spannungspo
tentiale in den drei Phasenleitern L1-L3 in an und für sich bekannter Art und Wei
se um 120° zueinander phasenverschoben. Es soll an dieser Stelle betont wer
den, daß die nachfolgende, auf der vorstehend beschriebenen Netzspannung ba
sierende Erläuterung des Ausführungsbeispiels zwar den typischen Einsatzzweck
darstellt, daß es jedoch aber auch möglich ist, anstelle der vorbeschriebenen
Spannungsverhältnisse auch eine andere Konstellation vorzusehen.
Die Vorrichtung 1 weist einen an und für sich bekannten und daher nicht näher
beschriebenen Schweißtransformator 3 auf, dessen sekundärseitige Klemmen
3a′, 3b′ mit den Schweißelektroden 11 verbindbar sind. Die eine erste
primärseitige Anschlußklemme 3a des Schweißtransformators 3 ist mit einem
zwei antiparallel geschaltete Thyristoren 4a, 4b aufweisenden Triac 4 einer
Steuerungseinheit 5 verbunden, wobei der Zündzeitpunkt des Triacs 4 über ein
ihn ansteuerndes Zeitsteuerelement 6 der Steuereinheit 5 verstellbar ist. Der
Triac 4 ist über einen Ein/Aus-Schalter 9 mit dem ersten Phasenleiter L1 verbun
den. Eine derartige Ausgestaltung einer Vorrichtung ist bekannt und muß daher
nicht mehr näher beschrieben werden.
Wichtig ist nun, daß die zweite primärseitige Anschlußklemme 3b des Schweiß
transformators 3, welche bei den bekannten Schweißvorrichtungen direkt mit dem
zweiten Phasenleiter L2 der Versorgungsspannung verbunden ist, nunmehr mit
einem Schalterelement 7 verbunden ist, das mindestens zwei Schaltstufen 7a
und 7b aufweist, durch die die zweite primärseitige Anschlußklemme 3b des
Schweißtransformators 3 wahlweise mit dem auf dem zweiten Spannungspotenti
al liegenden zweiten Phasenleiter L2 (Schalterstufe 7b geschlossen) oder mit
dem auf einem dritten Spannungspotential liegenden Nulleiter N verbindbar ist.
An dieser Stelle muß angemerkt werden, daß die Verwendung des Phasenleiters
L2 nicht zwingend erforderlich ist. Es ist auch möglich, daß der Eingang der er
sten Schalterstufe 7a des Schaltelements 7 mit dem dritten Phasenleiter L3 ver
bunden ist. Bei der weiteren Beschreibung soll jedoch von der in Fig. 1 darge
stellten, o.g. Konstellation ausgegangen werden.
Desweiteren ist vorzugsweise noch vorgesehen, daß die zweite primärseitige An
schlußklemme 3b des Schweißtransformators über mehrere, in dem hier gezeig
ten Fall vier, Anzapfungen 8a-8d verfügt, durch die in an und für sich bekannter
Art und Weise eine Spannungsstufung erzielbar ist. Für Zwecke der weiteren Be
schreibung wird hierbei angenommen, daß durch ein Anlegen der Versorgungs
spannung an die erste Anzapfung 8a 100%, an die zweite Anzapfung 8b 90%,
an die dritte Anzapfung 8c 80% und an die vierte Anzapfung 8d 70% des maxi
malen Effektivwerts des Schweißstroms an den sekundärseitigen Anschlußklem
men 3a′, 3b′ des Schweißtransformators 3 abgreifbar ist. Es bedarf keiner
weiteren Erläuterung, daß mehr oder weniger als vier Anzapfungen 8a-8d an der
zweiten primärseitigen Anschlußklemme 3b des Schweißtransformators 3 vorge
sehen sein können, und daß auch eine andere als die vorstehend aufgeführte,
von 70% bis 100% reichende Spannungsstufung vorgesehen sein kann.
Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun wie folgt: Wenn bei
dem Schalterelement 7 die erste Schaltstufe 7a offen und die zweite Schaltstufe
7b geschlossen ist, wird der Schweißtransformator 3 in seiner normalen Betriebs
art betrieben, so daß bei einer 400 V Netzspannung in Abhängigkeit von der aus
gewählten Anzapfung 8a-8d 70%-100% des maximal erreichbaren Effekti
vwerts des Schweißstroms über die sekundärseitigen Anschlußklemmen 3a′, 3b′
an die Schweißelektroden 11 abgegeben werden.
Um nun die dem Schweißgut 10 zuführbare Wärmemenge reduzieren zu kön
nen, wird das Schaltelement 7 derart betätigt, daß die erste Schaltstufe 7a ge
schlossen und die zweite Schaltstufe 7b geöffnet ist, so daß an den beiden pri
märseitigen Anschlußklemmen 3a, 3b - die vorstehend aufgeführten Spannungs
verhältnisse vorausgesetzt - eine Versorgungsspannung von 230 V anliegt. Hier
durch wird in vorteilhafter Art und Weise erreicht, daß - in Abhängigkeit von der
jeweils verwendeten Anzapfung 8a-8d - an den sekundärseitigen Ausgangsklem
men 3a′, 3b′ des Schweißtransformators 3 nunmehr 40%, 46%, 52% oder 58%
des maximalen Effektivwerts des Schweißstroms abgegeben wird. Es ist daher
durch die einfache Anordnung des Schalterelements 7 in besonders vorteilhafter
Art und Weise möglich, mit minimalem Aufwand den Effektivwert des Schweiß
stroms und - damit korreliert - die während einer definierten Schweißzeit dem
Schweißgut 10 zuführbare Wärmemenge herabzusetzen.
Wenn - wie es in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist - die ein
zelnen Leiter L1-L3, N der Versorgungsleitung L jeweils ein Spannungspotential
aufweisen, das gegenüber der anderen Leitung eine relative Phasenverschie
bung aufweist, wie es bei dem 400-V-50-Hz Netz auftritt, bei dem zwischen den
Phasenleitern L1-L3 jeweils eine Phasendifferenz der sinusförmigen Spannung
von 120° herrscht - ist es erforderlich, das Zeitsteuerelement 6 der Steuerungs
einheit 5 auf die durch das Umschalten vom zweiten Phasenleiter L2 auf den
Nulleiter N geänderten Spannungsverlauf zu adaptieren, um den richtigen Zünd
zeitpunkt des Triacs 4 zu gewährleisten. Dies wird in besonders einfacher Art und
Weise dadurch erreicht, daß die Spannungsversorgung für das Zeitschaltelement
6 der Steuerungseinheit 5 in Stromflußrichtung hinter dem Schaltelement 7 abge
griffen wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Steuerung der bei einem Schweißvorgang einem Schweißgut
(10) zugeführten Wärmemenge, die einen Schweißtransformator (3) aufweist,
dessen sekundärseitige Ausgangsklemmen (3a′, 3b′) mit Schweißelektroden
(11) verbindbar sind, dessen erste primärseitige Eingangsklemme (3a) unter
Zwischenschaltung einer Steuerungseinheit (5) mit einem ersten Leiter (L1)
einer Versorgungsleitung (L), der ein erstes Spannungspotential aufweist,
verbindbar ist, und dessen zweite primärseitige Anschlußklemme (3b′) mit ei
nem zweiten Leiter (L2) der Versorgungsleitung (L), der ein zweites Span
nungspotential aufweist, verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der pri
märseitigen zweiten Anschlußklemme (3b′) des Schweißtransformators (3)
der Vorrichtung (1) ein Schalterelement (7) vorgeschaltet ist, durch das die
zweite primärseitige Anschlußklemme (3b) des Schweißtransformators (3)
wahlweise zumindest mit dem das zweite Spannungspotential aufweisenden
zweiten Leiter (L2) der Versorgungsleitung (L) und einem dritten Leiter (N)
der Versorgungsleitung (L), der ein vom zweiten Spannungspotential unter
schiedliches drittes Spannungspotential aufweist, verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalterele
ment (7) mindestens zwei Schaltstufen (7a, 7b) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite primärseitige Anschlußklemme (3b) mindestens zwei eine
Spannungsstufung bewirkende Anzapfung (8a-8d) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (5) ein Zeitschaltelement (6) aufweist, das auf die aktuell an
der zweiten primärseitigen Eingangsklemme (3b) des Schweißtransformators (3)
anliegende Phasenlage der dem Schweißtransformator (3) zugeführten
Spannung synchronisierbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungs
spannung für das Zeitschaltelement (6) der Steuerungseinheit (5) im Strom
flußrichtung nach dem Schalterelement (7) abgreifbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Steuerungseinheit (5) und der Versorgungsleitung (L) ein
Ein/Aus-Schalter (9) angeordnet ist.
7. Verfahren zur Steuerung der beim Schweißvorgang einem Schweißgut (10)
zuführbaren Wärmemenge, bei dem an einen Schweißtransformator (3) pri
märseitig ein erstes Spannungspotential angelegt wird, und bei dem die Dau
er des Anlegens dieses Spannungspotentials von einer Steuereinrichtung (5)
gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß einer Anschlußklemme (3b′)
des Schweißtransformators (3) ein Schalterelement (7) vorgeschaltet wird,
und daß durch das Schalterelement (7) an die Anschlußklemmen (3a, 3b) des
Schweißtransformators (3) wahlweise ein erstes oder ein zweites Spannungs
potential angelegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitsteuerele
ment (6) der Steuereinheit (5) auf die an den Anschlußklemmen (3a, 3b) des
Schweißtransformators (3) anliegenden Phasenlage der dem Schweißtrans
formator (3) zugeführten Spannung synchronisiert wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996109024 DE19609024A1 (de) | 1996-03-08 | 1996-03-08 | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der bei einem Schweißvorgang einem Schweißgut zugeführten Wärmemenge |
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| DE1996109024 DE19609024A1 (de) | 1996-03-08 | 1996-03-08 | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der bei einem Schweißvorgang einem Schweißgut zugeführten Wärmemenge |
Publications (1)
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| DE19609024A1 true DE19609024A1 (de) | 1997-09-11 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19609024A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008064487A1 (de) * | 2008-12-22 | 2010-06-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Mittel-Niederspannungstransformator mit Stufenschaltung |
-
1996
- 1996-03-08 DE DE1996109024 patent/DE19609024A1/de not_active Ceased
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DVS-Merkblätter Widerstandsschweißtechnik, Bd. 68, Teil III, S. 44-51 u. 182-184 * |
| STANLEY, W.A.: "Resistance Welding", New York 1950, S. 6-8 * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102008064487A1 (de) * | 2008-12-22 | 2010-06-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Mittel-Niederspannungstransformator mit Stufenschaltung |
| CN102209998A (zh) * | 2008-12-22 | 2011-10-05 | 西门子公司 | 带有分接电路的中低压变压器及其运行方法 |
| EP2361435B2 (de) † | 2008-12-22 | 2018-04-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Transformator zur transformation zwischen mittel- und niederspannung mit stufenschaltung und verfahren zu dessem betrieb |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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