DE1960946A1 - Magnetschienenbremse und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Magnetschienenbremse und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- DE1960946A1 DE1960946A1 DE19691960946 DE1960946A DE1960946A1 DE 1960946 A1 DE1960946 A1 DE 1960946A1 DE 19691960946 DE19691960946 DE 19691960946 DE 1960946 A DE1960946 A DE 1960946A DE 1960946 A1 DE1960946 A1 DE 1960946A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- leg
- individual
- rail brake
- magnetic
- pole
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 11
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 7
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 5
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 42
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000035943 smell Effects 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H7/00—Brakes with braking members co-operating with the track
- B61H7/02—Scotch blocks, skids, or like track-engaging shoes
- B61H7/04—Scotch blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles
- B61H7/06—Skids
- B61H7/08—Skids electromagnetically operated
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
- Electric Clocks (AREA)
Description
P-Dr.Pd/Wo -903-
KNORR-BREMSE G.m.b.H.
8 München 13, Moosacher Str. 80
Magnetschienenbremse und Verfahren zu seiner
Herstellung
Die Erfindung betrifft eine Magnetschienenbremse mit einer Erregerspule, deren Achse quer zur Fahrtrichtung
steht und die eine in Fahrtrichtung ausgerichtete Reihe von während der Bremsung zur Anlage an der Schiene
kommenden, u-förmigen Einzelgliedern trägt, die zwischen Trennwänden gegenseitig beweglich angeordnet sind.
Bei bekannten Gliedermagneten der vorstehend bezeichneten Magnetschienenbremse trat häufig die Schwierigkeit auf,
daß während der Bremsung die Einzelglieder, die bei Anlage auf der Schienenoberfläche in ihrer Eigenbeweglichkeit
gegenüber den Nachbargliedern unbehindert gehalten sind, in Fahrtrichtung etwas angekippt wurden und
damit nicht mit der ganzen. Stirnfläche auf der Schiene gleichmäßig zur Auflage gelangten. Hierdurch wurde die
Leistung der Magnetschienenbremse beeinträchtigt. Außerdem
erfolgte ein die Pol schuhe an ihren Auflageflächen auf dex* Schiene abrundender Verschleiß der die Lebensdauer
einer; Einzelgliedes beträchtlich verringerte.
Derartige Ochwierigkoiben zeigten sich insbesondere bei
bekannten Ho.gnet nchienenbr emum der eingangs genannten
109825/0 855
BAD ORIGINAL
Art mit Wirbelstromwirkung. Eine solche Magnetschienenbremse
ist beispielsweise durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 864 750 bekannt geworden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Magnetschienenbremse der genannten Art anzugeben, bei der ein Kippen der
Einzelglieder in Fahrtrichtung weitgehend vermieden wird,, ohne dabei jedoch die ungehinderte Beweglichkeit der
Einzelglieder untereinander bei Aiiflage an der Schienenoberfläche
wesentlich zu beeinträchtigen. Zur Aufgabe der Erfindung gehört es weiterhin, die verbesserte
Magnetschienenbremse nach der Erfindung derart auszubilden, daß nie sich teilweise oder ganz aus angebauten
Einzelgliedern bekannter insbesondere verschlissener Magnetschienenbremsen aufbauen läßt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß in'der V/eise gelöst,
daß zur Verhinderung eines Kippens der Einzelglieder in Fahrtrichtung jeweils zwei benachbarte Einzelglieder
sich teilweise überlappen.
.Hiernach läßt sich eine Magnetschienenbremse nach der
Erfindung derart ausbilden, daß die Schenkelenden der u-förmigen Einzelglieder in Längsrichtung jeweils
einseitig vorspringende Abschnitte und anderseitig freie Flächen aufweisen, wobei jeweils ein vorspringender
Abschnitt an einem ßchenkelende eines Einzelgliedesan
dor freien Fläche eines benachbarten, gleichpoligen
Sclöikelendes eines benachbarten anderen Einsclgliedes
abstützbar int;.
10SB2R/0856
BAD ORIGINAL
_ 3 —
Vorteilhafterweise können an den Stirnflächen der Schenkel der Einsclglieder Polschuhe befestigt sein, die
,jeweils am einen Ende eines Schenkels etiias überstehen
und sin anderen Ende des Schenkels eine Aiiflagefläche
für das überstehende Ende des Polschuhes an dem Schenkel des benachbarten Einzelgliedes frei lassen.
In einer Weiterbildung d.er Erfindung läßt sich eine Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkung angeben,
die erfindungßgemäß derart ausgebildet ist, daß die Pol schuhe drei- oder viereckig aixsgebildet sind und
zwischen den Lücken der Pol schuhe unmagnetischer Werkstoff abwechselnd an einem zweier benachbarter Polschuhe
angebracht ist, wobei jeweils ein an der Stirnseite eines Schenkels eines Einzelgliedes befestigter
Polschuh sich mit unmagnetischem Werkstoff auf der gegenüberliegenden anderen Stirnseite des Schenkels
des Einzelgliedes abstützt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen können den Merkmalen weiterer Unteransprüche entnommen v/erden.
Das Verfahren zur Herstellung einer erfind\ingsgemäßen
Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkung unter Verwendung
von u-förmigen Einzelgliedern, die jeweils aus mindestens zwei im Stegteil miteinander starr verbundene?:,
vorzugsweise verschraubten Schenkeln zusammengesetzt
und in die ovale Öffnung des Spulenkastens unter Übergreifen den letzteren einsetzbar sind, besteht nach
der Erfindung d^rin, daß die Stirnflächen der Schenkel zum Anr.'.chv;Gißeij von Polschuhen schienenparallel abge-
10SP2K/0855
BAD
BAD
schliffen und jeweils ein Abschnitt zur Verschmälerung
der Auflagefläche für den unmagnetischen Werkstoff an einem Polschuh zusätzlich schräg abgeschliffen wird,
so daß jeweils eine schräggeschliffene Fläche an einem Schenkel' eines Einzelgliedes einer schienenparallel
abgeschliffenen Fläche zum Anschweißen eines Polschuhes gegenüberliegt. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn
jeweils an der Schmalseite eines Schenkels mit der schräg abgeschliffenen Fläche zur Verlängerung und
Verbreiterung der stirnseitigen Auflagefläche ein Flachkörper angeschweißt wird, der schmaler ist als
der freie Spalt zwischen benachbarten Einzelgliedern.
Die Erfindung wird mehr im einzelnen anhand von Ausführungsformen beschrieben, die in beigefügten Zeichnungen
schematisch dargestellt sind. Hierzu zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen Teil
■ einer erfindungsgemäßen Magnetschienenbremse ;
Fig. 2 eine Unteransicht auf einen Teil einer erfindungsgemäßen Magnetschienenbremse
mit Wirbelstromwirkung;
Fig. 3 eine' Ansicht eines Einzelgliedes einer
erfindungsgemäßen Magnetschienenbremse,
das aus einem Einzelglied einer herkömmlichen Magnetschienenbremse hergestellt
ist.
109825/0855
In Fig. 1 ist ein Teil eines bekannten ovalen Spulenkastens 1 dargestellt, der zur Aufnahme der erforderlichen
Wicklungen dient, die zur Erziehung des notwendigen elektromagnetischen Flusses erforderlich sind.
In der öffnung 2 des Spulenkastens 1 sind in gleichmäßigen Abständen bekannte Trennwände 3 verteilt und
am Spulenkasten 1 in ihren Stellungen fixiert. Zwischen je zwei solchen Trennwänden 3 wird ein im Querschnitt
.u-förmiges, den magnetischen Kraftfluß aufnehmendes Einzelglied 4 eingesetzt, wobei es mit seinen Schenkeln
5, von denen in Fig. Λ jeweils nur der eine sichtbar ist, den Spulenkasten 1 übergreift. In Fig. 1 sind lediglich
zur einfacheren Darstellung nur zwei Einzelglieder dargestellt. Jeder Schenkel 5 der Einzelglieder 4- enthält
jeweils an seinem einen Ende in Fahrtrichtung eine freie Fläche 6 und an der gegenüberliegenden anderen
Fläche einen vorspringenden Abschnitt 7» wobei jeweils ein vorspringender Abschnitt 7 an einem Schenkel an der
freien Fläche 6 eines benachbarten, gleichpoligen Schenkels abstützbar ist. Hierdurch wird ein Kippen
der Einzelglieder in Fahrtrichtung beim Bremsen vermieden, obwohl die Einzelglieder gegenseitig soviel
Bewegungsfreiheit behalten, daß sich die Stirnflächen der Schenkel unabhängig von der durch die Abnutzung
bedingten jeweiligen Form des Schienenkopfes 9 auf diesem
voll auflegen können. Ein Ankippen über die linken oder rechten unteren Ecken der Schenkel, wie es bei den herkömmlichen
Magnetschienenbremsen noch der Fall war, wird hierdurch vermieden. Auch wird eine gleichförmige Abnutzung
über die gesamte Stirnfläche der Schenkel
109825/0855
erzielt und ein Abrunden an den Ecken tritt im wesentlichen
nicht mehr auf.
In Fig. 2 ist lediglich ein aus zwei Schenkeln 11,12 zusammengesetztes u-förmiges Einzelglied 10 sowie
zwei anschließende einzelne Schenkel 13,14- einer
erfindungsgemäßen Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkung
von der Schiene her gesehen dargestellt. Jeweils an Stirnflächen der Schenkel 11,12,13,1^- sind '
dreieckige Polschuhe 15,16,15'»16* entlang einer Dreieckseite
angeschweißt. Jeweils an einer freien Dreiecksseite der Polschuhe sind längliche Körper 17,18,17',18'
aus unmagnetischem Material angeschweißt. Die länglichen Körper 17,18,17',18' kommen dabei jeweils in Lücken
zwischen zwei Polschuhen unterschiedlicher Polung zu liegen. Im Beispielsfalle sind die Polschuhe
16,16' als Nordpole und die Polschuhe 15*15' als Südpole
gepolt. Die Polschuhe sind jeweils derart mit der Stirnfläche eines Schenkels verschweißt, daß ein Abschnitt
des Pol schuhe s in Fahrtrichtung an einem Ende des mit ihm verbundenen Schenkels etwas übersteht. Am gegenüberliegenden
anderen Ende des Schenkels eines Einzelgliedes 10 bleibt jeweils eine Auflagefläche 19 für das überstehende
eine Ende eines länglichen Körpers 17,18 an einem Polschuh am anderen Schenkel des Einzelgliedes
frei. Die frei bleibenden Auflageflächen 19 an den Stirnseiten der Schenkel eines Einzelgliedes sind durch
abgeschrägte Flächen 20,21 derart verkleinert, daß sich die Dreieckspitzen der Polschuhe 15,^6 jeweils nahezu
bis in die Höhe der Basis benachbarter, entgegengesetzt
109825/0855
gepolter Polschuhe ohne Kurzschluß führen lassen. Hierzu rragen die länglichen unmagnetischen Körper 17,18, 17',Ί81
an einem Polschuh wesentlich über die Dreieckspitzen hinaiis.
Es ist ohne weiteres klar, daß die Polschuhe auch rechteckig ausgebildet sein können, sofern sie von
länglichen, unmagnetischen Körpern entsprechend überragt werden. Hierfür können die länglichen unmagnetischen
Körper eine Winkelform aufweisen, um sie entlang zweier Rechteckseiten eines rechteckigen Polschuhes anschweißen
zu können, wobei der eine Winkelarm des gewinkelten, unmagnetischen Körpers die Pollücken zwischen zwei
benachbarten, entgegengesetzt gepolten Polschuhen ausfüllt und der andere Winkelarm zur isolierten Auflage
auf einem gegenüberliegenden Schenkel eines Einzelgliedes dient.
Fig. 3 zeigt ein Einzelglied 25 einer erfindungsgemäßen
Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkung, das aus einem
Einzelglied einer bekannten Magnetschienenbremse, wie sie durch die deutsche Patentschrift 928 106 bekanntgeworden
ist, hergestellt worden ist. Das ursprüngliche Einzelglied bestand aus zwei im Stegteil miteinander verschraubten
Schenkeln 26,27, die in die ovale Öffnung eines Spulenkastens unter Übergreifen des letzteren
einsetzbar sind.
Die schic-nenseitigen Enden der Schenkel 26,27 sind
etwas nach innen geführt und verlaufen in der Anordnung der Gliedermagnete parallel zum Schienenkopf. Die Stirnflächen
der Schenkel 26,27 sind schienenparallel ab-
109825/0855
geschliffen. Jede Stirnfläche an einem Schenkel weist aufgrund eines schrägen Anschliffes 31 einen schmäleren
Abschnitt 30 auf, der Jeweils einem breiten Abschnitt der Stirnfläche am anderen Schenkel gegenüberliegt. Jeweils
auf dem breiterem Abschnitt 32 der Stirnfläche
eines Schenkels 26,27 ist ein Polschuh 28,29 durch , Schweißnähte 35»36 angeschweißt. Die Polschuhe sind
hier dreieckig ausgebildet. Entlang einer Dreieckseite eines Polschuhe in Nachbarschaft zur Dreieckseite eines
weiteren Polschuhes sind jeweils durch Schweißnähte 37»38 längliche Körper 33 aus unmagnetischem Material
angeschweißt, die mit Reibflächen in eine Ebene mit den Polschuhflächen zu liegen kommen. Die länglichen
hier etwa fechteckig ausgebildeten Körper 33 überragen jeweils die Dreieckspitze eines Polschuhes, um jeweils
auf dem schmäleren Abschnitt 30 der Stirnfläche am anderen, entgegengesetzt gepolten Schenkel isoliert
zur Auflage zu kommen, während die Dreieckspitzen der. Polschuhe jeweils möglichst nahe ohne magnetischem
Schluß an den anderen Schenkel herangeführt sind. Die Polschuhe 28,29 sind jeweils derart an den Stirnflächen
der Schenkel 26,27 angeschweißt, daß sie die Schenkel seitlich etwas überragen. Hierdurch gelangen jeweils
Polschuhabschnitte auf der Stirnfläche eines benachbarten
gleichpoligen Schenkels zu liegen. Um ein derartiges Abstützen eines Polschuhes an einem Schenkel
auf einem gleichpoligen benachbarten Schenkel sicherstellen zu können, sind jeweils seitlich an die Schenkel
26,27 Flachkörper /angeschweißt, die mit einer Auflagefläche an die verschmälerte Stirnfläche 30 anschließen.
109825/0855
Bei Einzelgliedern die von vornherein für einen Glieder* magneten einer erfindungsgemäßen Hagnetschienenbremse
hergestellt sind, ist das nachträgliche Anschweißen solcher zusätzlicher Auflageflächen bildender Körper
nicht erforderlich. Hier ist den Schenkeln der Einzelglieder zweckmäßiger Weise von vornherein eine entsprechende
Form gegeben, die eine verbreiterte Auflagefläche zum Anschweißen eines Polschuhes, eine
anschließende schmälere Auflagefläche für das umagnetische Material an einem gegenüber dem ersteren entgegengesetzt
gepoiten Polschuh und eine weiter anschließende wieder verbreiterte Auflagefläche für
einen Teil eines benachbarten, gleichpoligen Polschuhes enthält.
Patenten sr>rüche:
109825/0855
Claims (10)
1. (Magnetschienenbremse mit einer Err eg er spul e, deren
e quer zur Fahrtrichtung steht und die eine in Fahrtrichtung
ausgerichtete Reihe von während der Bremsung zur Anlage an der Schiene kommenden, u-förmigen Einzelgliedern
trägt, die zwischen Trennwänden gegenseitig beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verhinderung eines Kippens der Einzelglieder (4,10,25) in Fahrtrichtung jeweils zwei benachbarte
Einzelglieder sich teilweise überlappen.
2. Magnetschienenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkelenden der u-förmigen Einzelglieder in Längsrichtung jeweils einseitig vorspringende
Abschnitte (7) und anderseitig freie Flächen (6,19) aufweisen, wobei Jeweils ein vorspringender Abschnitt an einem
Schenkelende eines Einzelgliedes an der freien Fläche eines benachbarten, gleichpoligen Schenkelendes eines
anderen Enzelgliedes abstützbar ist.
3. Magnetschienenbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Stirnflächen der Schenkel der Einzelglieder (10) Polschuhe (15,16, 15',161) befestigt
sind, die jeweils am einen Ende eines Schenkels etwas überstehen und am anderen Ende des Schenkels eine
Auflagefläche (19) für das überstehende Ende des Polschuhes
an dem Schenkel des benachbarten Einzelgliedes frei lassen.
4. Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkunp nach
Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe
109825/0855
drei- oder viereckig ausgebildet sind und zwischen den
Lücken der Polschuhe unmagnetischer Werkstoff abwechselnd
an einem zweier benachbarter Polschuhe angebracht ist,
wobei jeweils ein an der Stirnseite eines Schenkels eines Einzelgliedes (10) befestigter Polschuh sich mit
unmagnetischem Werkstoff auf der gegenüberliegenden
anderen Stirnseite des Schenkels des Einzelgliedes abstützt.
5. Magnetschienenbremse nach Anspruch 4·, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützflächen (19) an den Stirnseiten
der Schenkel der Einzelglieder jeweils schmäler ausgebildet sind als die benachbarten Tragflächen für die
Polschuhe.
6. Magnetschienenbremse nach Ansprüchen ^ι^-,ί?) dadurch
gekennzeichnet, daß die Polschuhe (15,16, 15')16') auf
den Stirnseiten der Schenkel der Einzelglieder (10) angeschweißt sind.
7. Magnetschienenbremse nach Ansprüchen 3,4,5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der unmagnetische Werkstoff in Form von Flachkörpern (17,18, 17'»18') schmalseitig
an den Polschuhen angeschweißt sind, wobei die schienenseitigen Auflageflächen der Polschuhe (15r16, 15'»16')
und des Flachmaterials im wesentlichen in einer Ebene liegen.
8. Magnetschienenbremse nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der unmagnetisehe Werkstoff
109825/0855
die gleiche vorzugsweise eine größere A"briebhärte aufweist
als die Polschuhe.
9. Verfahren zur Herstellung einer Magnetschienenbremse mit Wirbelstromwirkung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 8, unter Verwendimg von u-förmigen
Einzelgliedern, die jeweils aus mindestens zwei im Stegteil miteinander starr verbundenen, vorzugsweise verschraubten
Schenkel zusammengesetzt und in die ovale Öffnung des Spulenkastens unter Übergreifen des letzteren
einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Schenkel (26,27) zum Anschweißen von Polschuhen
schienenparallel abgeschliffen und jeweils ein Abschnitt zur 7erschmälerung der Auflagefläche für
den unmagnetischen Werkstoff an einem Polschuh zusätzlich schräg abgeschliffen wird, so daß jeweils
eine schräggeschliffene Fläche an einem Schenkel eines Einzelgliedes einer schienenparallel abgeschliffenen
Fläche zum Anschweißen eines Polschuhes gegenüber liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 95 dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils an der Schmalseite eines Schenkels mit der schrägabgeschliffenen Fläche zur Verlängerung
und Verbreiterung der stirnseitigen Auflagefläche ein Flachkörper angeschweißt wird, der schmaler ist als der
freie Spalt zwischen benachbarten Einzelgliedern.
10932 5/ 0 R 5 5
Leerseite
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960946 DE1960946C (de) | 1969-12-04 | Magnetschienenbremse und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| CH1779170A CH523163A (de) | 1969-12-04 | 1970-12-01 | Magnetschienenbremse und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| AT1089570A AT305362B (de) | 1969-12-04 | 1970-12-03 | Magnetschienbremse |
| SE1638870A SE363283B (de) | 1969-12-04 | 1970-12-03 | |
| FR7043473A FR2077545B1 (de) | 1969-12-04 | 1970-12-03 | |
| GB1297658D GB1297658A (de) | 1969-12-04 | 1970-12-04 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960946 DE1960946C (de) | 1969-12-04 | Magnetschienenbremse und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960946A1 true DE1960946A1 (de) | 1971-06-16 |
| DE1960946B2 DE1960946B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE1960946C DE1960946C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3108184A1 (de) * | 1981-03-04 | 1982-09-16 | Knorr-Bremse GmbH, 8000 München | "schienenbremsmagnet" |
| DE102017006734A1 (de) * | 2017-07-17 | 2019-01-17 | Knorr-Bremse Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Gliedermagnetschienenbremsvorrichtung eines Schienenfahrzeugs mit verlängerten Schenkeln |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3108184A1 (de) * | 1981-03-04 | 1982-09-16 | Knorr-Bremse GmbH, 8000 München | "schienenbremsmagnet" |
| DE102017006734A1 (de) * | 2017-07-17 | 2019-01-17 | Knorr-Bremse Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Gliedermagnetschienenbremsvorrichtung eines Schienenfahrzeugs mit verlängerten Schenkeln |
| DE102017006734B4 (de) | 2017-07-17 | 2020-07-30 | Knorr-Bremse Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Gliedermagnetschienenbremsvorrichtung eines Schienenfahrzeugs mit verlängerten Schenkeln |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2077545A1 (de) | 1971-10-29 |
| DE1960946B2 (de) | 1972-07-27 |
| GB1297658A (de) | 1972-11-29 |
| SE363283B (de) | 1974-01-14 |
| CH523163A (de) | 1972-05-31 |
| FR2077545B1 (de) | 1977-01-21 |
| AT305362B (de) | 1973-02-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2456361C3 (de) | Elektromagnetisches Relais | |
| EP2192019B1 (de) | Elektromagnetische Magnetschienenbremsvorrichtung mit mehrteiliger Spule | |
| DE112019005764T5 (de) | Variable motorschichtungen | |
| EP2855231B1 (de) | Magnetschienenbremsvorrichtung | |
| DE102004018009B3 (de) | Magnetschienenbremsvorrichtung | |
| EP1613811B1 (de) | Fahrweg für ein spurgebundenes fahrzeug mit einem wenigstens einen langstator aufweisenden langstator-linearantrieb sowie einen bausatz und ein statorpaket zu seiner herstellung | |
| DE2221051A1 (de) | Magnetschienenbremse | |
| DE2716358B2 (de) | Anziehend arbeitende Elektromagnetvorrichtung für Magnetschwebefahrzeuge | |
| DE1960946A1 (de) | Magnetschienenbremse und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1960946C (de) | Magnetschienenbremse und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP0575935B1 (de) | Magnetschienenbremse | |
| WO2019015934A1 (de) | Gliedermagnetschienenbremsvorrichtung eines schienenfahrzeugs mit verlängerten schenkeln der zwischenglieder | |
| DE2720815A1 (de) | Magnetschienenbremse | |
| DE2603092A1 (de) | Elektromagnetischer tonabnehmer | |
| DE2201984A1 (de) | Elektromagnetisches trag- und/oder fuehrungssystem fuer schwebefahrzeuge | |
| DE2833394A1 (de) | Elektromagnetische schienenbremse fuer schienenfahrzeuge | |
| DE928106C (de) | Magnetschienenbremse | |
| DE2155580C3 (de) | Bremsmagnet für mit Wirbelstrombremsen ausgerüstete Schienenfahrzeuge | |
| DE1168554B (de) | Nutenverschlusskeil fuer elektrische Maschinen mit halbgeschlossenen Nuten | |
| DE102017006732A1 (de) | Magnetschienenbremsvorrichtung eines Schienenfahrzeugs mit vergrößertem Wickelraum | |
| DE454502C (de) | Polplatte fuer elektromagnetische Aufspanngeraete, bei der streifenfoermige Teile aus weichem Eisen mit ebenfalls streifenfoermigen unmagnetischen Zwischenlagen abwechseln | |
| DE7814328U1 (de) | Verbindungsanordnung fuer zwei gitterstaebe im wickelkopf elektrischer maschinen | |
| DE1864750U (de) | Magnetschienenbremse. | |
| DE666509C (de) | Verfahren zur Herstellung von vierpoligen Glockenmagneten, insbesondere fuer elektrische Kleinmaschinen | |
| EP0038963A1 (de) | Schienenbremsmagnet für Magnetschienenbremsen von Schienenfahrzeugen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KNORR-BREMSE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |