DE1960862A1 - Radar-Simulator - Google Patents
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Description
Stuttgart-Feuerbach
Kurse Strasse 8
Kurse Strasse 8
LABOHATOIRE- CENTRAL DEJTELECOMMÜNICATIONS,
■/■;iii:y-ViiIaoou'olav, r r'-Macrii
Radar - Simulator
Die Erfindung betrifft eine Sohaltungsanordnung zum Simulieren der Videosignale eines kohärenten Impuls-Doppler-Raciargerätes,
insbesondere eines solchen mit zwei sich teilweise überlappenden Strahlungskeulen, das allgemein
unter dem Namen Monopuls-Radar bekannt ist.
Es sei kurz darauf hingewiesen, daß ein Monopuls-Radargerät
gestattet, in einer Koordinate, z.B. im Azimut, Winkeldifierenzen
zwischen einem ersten und einem zweiten Ziel zu bestimmen. Das Antennensystem eines solchen Radargerätes
besteht beispielsweise aus einem Reflektor, der von zwei Primärstrahlern erregt wird, so daß man zwei Strahlungskeulen
erhält, die symmetrisch in Bezug auf die Achse des Reflektors sind und sich teilweise überlappen. Der Radarimpuls wird
von beiden PrimärStrahlern gleichzeitig ausgestrahlt, und
das vom Antennensystem in den Raum ausgestrahlte Strahlungsdiagramm
entspricht dann der Summe der Strahlungsdiagramme der Primärstrahler. Beim Empfang wird dann die Summe und die
Differenz der Signale der einzelnen Primärstrahler gebildet. Das Summen- und das Differenzsignal werden in getrennten
Empfan^ükanälen weitarverarbeitet (Summen-Kanal S bzw.
Differenz-Kanal D). Die Signale des Summenkanals S werden
einerseits zur Entfernungsmessung benützt, andererseits
Ktz/Gr
1. Dezember 1969
0098A8/1Q41
"2" 1360862
> als Referenzsignal zur Bestimmung des Vorzeichens der
'Jinkelabweichung in Bezug auf die Achse des Antennensystems verwendet; die Größe der Winkelabweichung ergibt sich aus
den Signalen des Differenzkanals D.
Bei einem Monopuls-Radar kann man auch den Doppler-Effekt
ausnützen, um bei Anwesenheit von Festzielen bewegte Ziele
zu erkennen. Wenn nämlich die Phase des ausgesendeten Signals in jeder Impulsperiode gespeichert und mit der
des empfangenen Signals verglichen wird, so ergibt sich ein konstanter Phasenwinkel zwischen Signalen aus einer
Impulsperiode zur nächstfolgenden nach einer Reflexion an Festzielen, während sich ein linear mit der Zeit veränderlicher
Phasenwinkel für bewegte Ziele ergibt, die eine von Null verschiedene Radialgeachwindigkeit in Bezug auf das
Antennensystem haben. Wenn man also einem Phasendetektor
einerseits das Bezugssignal,, das die Phase des ausgesendeten Signals gespeichert enthält, ander«, ^its das an Festzielen
oder beweglichen Zielen refxektierte Bmpf<\. .wasignal zuführt,
so erhält man als Ausgangssignal des Phasendetektors bei
Festzielen ein Signal konstanter Amplitude und bei beweglichen Zielen ein Signal, dessen Amplitude sinusförmig mit einer
Frequenz f, variiert, die allgemein als Dopplerfrequenz
bezeichnet wird; diese ist mit der Radialgeschwindigkeit .v und der Wellenlänge λ der ausgesendeten Wellen des Radarsystems
durch die Formel f, = 2 ν/λ verknüpft* y
Im Falle eines Monopuls-Radargerätes können die Signale
des Summen- und Differenzkanals so betrachtet werden, als ob sie von einem kohärenten Impuls-Doppler-Radar des klassischen
Typs stammen, und sie können auch in der gleichen Weise
weiterverarbeitet werden. Insbesondere kann für jeden Kanal ein hinsichtlich des Entfernungsbereiches einstellbares-,
Entfernungstor vorgesehen werden, deren Ausgangssignale je einem sogenannten MTI-Filter eingegeben werden; die
00 9848/1041
Ausgancssignale des Summen- und des Differenzkanals entsprechen
dann nur noch bewegten Zielen, die in dem eingestellten Entfemungsbereich vorhanden sind.
Um die Bedienungsmannschaft an Monopuls-Doppler-Radargeräten
auszubilden, werden die Ausgangssignale des Summen- und
des Differenzkanals künstlich erzeugt und den Sichtgeräten zugeführt, die mit den normalen Sichtgeräten identisch sind.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung
ZUT. Simulieren der Summen- und Differenzsignale eines
Monopuis-Doppler-Radargerätes anzugeben; es ist weiterhin
Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Simulieren der Ausgangssignale des Phasendetektors eines kohärenten
Impuls-Doppler-Radargerätes anzugeben.
Die Schaltungsanordnung zum Simulieren der Ausgangssignale
eines kohärenten Impuls-Doppler-Radargerätes enthält einen liiederfrequenzgenerator, einen ersten Impulsgenerator zum
Erzeugen von schmalen Impulsen der Frequenz F1, die gleich
ist der Frequenz der zu simulierenden, ausgestrahlten Radarirr.pulse
und deren Fnase den Azimut des Antennensystems beinhaltet, und eine Schaltungsanordnung zum Quantisieren der
lliederfrecuenzsignale mit Hilfe der schmalen Impulse des
ersten !."".pulsgenerators, die den Azimut des Antennensystems
beinhalten; die Schaltungsanordnung enthält ferner ein Filter, dessen Durchla3charalcteristik der Form des Strahlungsdiasramn-.es
des Antennensystems entspricht, und einen Verstärker mit einstellbarem Verstärkungsfaktor, dem die
Ausgangssignale des Filters eingegeben werden; sie enthält weiterhin einen zweiten Impulsgenerator zum Erzeugen schmaler
Impulse der Frequenz F1, deren Phase den Azimut des imaginären Echos beinhaltet, und eine zweite Schaltungsanordnung
zum Quantisieren der Ausgangssignale des Verstärkers
00'9 848/1(H1
BAD ORiQiKAL
mit Hilfe der vom zweiten Impulsgenerator gelieferten Impulse,
ferner ein Tiefpaßfilter, dessen Grenzfrequenz bei F x/2
liegt; es ist ferner ein dritter Impulsgenerator vorgesehen, der Impulse der Frequenz P' erzeugt, deren Dauer gleich ist
der Impulsdauer des zu simulierenden Radargerätes; diese Impulse sind um eine Zeit verzögert, die der Entfernung des
imaginären Echos entspricht; es ist weiterhin eine Abtastschaltung für Ausgangssignale des Tiefpaßfilters vorgesehen,
die" von den vom dritten Impulsgenerator gelieferten Impulsen gesteuert wird.
Der Simulator für die Ausgangssignale eines kohärenten
Konopul's-Doppler-Radargerätes enthält zusätzlich zu den soeben genannten Baugruppen eine Verzögerungsschaltung für
die Impulse des zweiten Impulsgenerators, wobei die Zeitverzögerung dem Winkel zwischen den beiden Strahlungskeulen
des Antennensystems entspricht; es ist ferner eine von diesen verzögerten Impulsen gesteuerte Quantisierungsschaltung für
die Ausgangssignale des oben erwähnten Verstärkers vorgesehen, weiterhin ein Tiefpaßfilter und eine Abtastschaltung, die
rr.it den bereits erwähnten identisch sind; es sind schließlich noch vorgesehen eine Summierschaltung, in der die Sumrr.e
der Amplituden der von den Abtastschaltungen gelieferten Signale gebildet wird, und eine Differenzschaltung, in der
die Differenz der ■ Amplituden der von den Abtastschaltungen
gelieferten Signale gebildet wird.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert;
die Figuren stellen dar:
Fig. la, Ib und Ic Diagramme von Signalen, die die Arbeitsweise
einer Analog-Kultiplikationselnrichtung erläutern;
Fig. 2 die Schaltungsanordnung der Erfindung;
009848/ 1041
BAD ORIGINAL.
-K-
Fig. 3a und 3b einige Impulse, die bestimmte Azimutwinkel
darstellen;
Fig. 4a bis 4d Diagramme von Signalen zur Erläuterung der
Arbeitsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2.
Wie oben bereits ausgeführt wurde, erhält man am Ausgang
eines Phasendetektors eines kohärenten Impuls-Doppler-Radargerätes
für bewegliche Ziele Impulse, deren Amplitude sich sinusförmig mit der Dopplerfrequenz f, ändert; jedoch erhält
man diese Dopplerfrequenz in reiner Form nur für eine feststehende Antenne, wohingegen im Falle einer rotierenden
Antenne jeder Impuls noch durch die Form des Strahlungsdiagrammes
der Antenne amplitudenmoduliert ist. Man ersieht so, daß es zur Simulation der Radarsignale notwendig ist, die
infolge des Strahlungsdiagrammes der Antenne auftretende Amplitudenmodulation zu reproduzieren.
In einer älteren Anmeldung (P 19 09 469-0) ist eine Schaltungsanordnung
beschrieben worden, mittels der die Multiplikation eines Signals der Form f (t) mit einem Signal g(t) von
zeitlich begrenzter Dauer mit Anfangs- und Endwert gleich oder annähernd Null durchgeführt werden kann.
Der Multiplikationsprozeß besteht aus folgenden Schritten:
1. Quantisieren des Signals f (t) mittels kurzer Impulse I
(Fig. la) der Frequenz F = l/T, die mindestens doppelt so hoch ist wie die höchste Frequenz des Spektrums
von f (t);
2. Eingeben der durch das Quantisieren entstandenen Impulse
in ein Filter, dessen Impuls-Durchlaßcharakteristik g (k + l)t ist (Fig. Ib); die Dauer der durchgelassenen
Impulse ist also kleiner als T;
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J5. Quantlsieren (Pig. Ib) des Ausgangssignals des Filters
durch schmale Impulse II der Dauer T (1 + l/k), die
also etwas größer ist als die Dauer T beim ersten Quantisieren;
h. Eingeben der durch das zweite Quantisieren entstandenen
Impulse in ein Tiefpaßfilter, dessen Grenzfrequenz 1/2 T (1 + l/k) ist.
Das Signal mit der Zeitfunktion h (t) (Fig. Ic) am Ausgang
des Tiefpaßfilters ist nicht exakt das Produkt von f (t) g (t); es ist gegeben durch den Ausdruck:
h (t) = f (tJ&pt) - g (t);
da jedoch k groß gegen Eins ist, .so ersieht man, daß
f ( ) mit großer Annäherung s^laft f (t) ist.
Sine solche Multiplikationsschaltung kann also zum Simulieren
eines von einem kohärenten Impuls-Doppler-Radargerät ausgegebenen Signals verwendet werden. Das Signal f (t) ist
nui ein sinusförmiges Signal der Dopplerfrequenz fd oder
nahe der Dopplerfrequenz f,, wenn man den Paktor k in
α k + 1
Betracht zieht; das Ausgangssignal des Filters g (t) entspricht
dann der Form des Strahlungsdiagrammes der Antenne, jedoch mit einer anderen Zeitfunktion, nämlich im Verhältnis
k + 1. .
In Fig. 2 ist die Schaltungsanordnung dargestellt, mit der die Signale eines kohärenten Impuls-Doppler-Radargerätes
simuliert werden können; bei dieser Schaltung ist das Prinzip der Analog-Multiplikationsschaltung, die oben kurz beschrieben
worden ist, langewendet. Sie enthält einen Niederfrequenzgenerator
1, dessen Frequenz variabel ist, eine Quantisiörungs·
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BAD ORIGINAL
schal^un- 2 zur Quantisierung der Niederfrequenzsignale
rr.it einer Impulsreihe, die den Azimut der Antenne charakterisiert., ein Filter 2, dessen Impuls-Durchlaßcharakteristik
die Form des Strahlungsaiagrarr.ir.es hat, und
einen Verstärker k mit einstellbarem Verstärkungsfaktor; die Schaltung enthält ferner zwei identische Kanäle, von
denen jeder einer Strahlungskeule des Antennen-Strahlungsdiajra.Tu7.es
entspricht; jeder Kanal enthält eine Quantisierungs schaltung 5 bzw. 6 zur Quantisierung der Signale mittels
einer Irr.pulsreihe, die den Azimut des imaginären Echos
charakterisiert, ein Tiefpaßfilter 7 bzw. 8, ein Entfernungstor 9 bzw. 10, dem Impulse eingegeben v/erden, die die
Entfernung des imaginären Echos charakterisieren und deren 3auer gleich der der ausgesendeten Radarimpulse des zu
simulierenden Radargerätes ist. Die Ausgangssignale der
Entfernungstore 9 und 10 werden einer Summierschaltung 11 und einer Differenzschaltung 12 zugeführt, in denen die
Summe bzw. die Differenz der Signale gebildet wird. Die Ausgangssignale der Summen- und Differenzschaltungen 11
und 12 sind identisch mit den Ausgangsspannungen der Phasendetektoren des Summen- bzw. Differenzkanals eines !«'oncpuls-Doppler-Radargerätes;
diese Signale werden zum Überwachungspult der Bedienungsmannschaft geleitet, das mit dem normalen
Pult identisch ist; es enthält in der Hauptsache Schaltungen zur Aufbereitung der Summen- und Differenzsignale und einen
Lageplananzeiger (PPI).
Die den Antennenazimut und den Azimut des Echos charakterisierenden
Impulsreihen werden von den Impulsgeneratoren 15 bzw. I^ geliefert. Das sind für einen bestimmten Azimut der
Antenne bzw. des Echos Impulse mit·einer Wiederholungsfrequenz
F1, die mit der des zu simulierenden Radargerätes identisch' ist; für einen anderen Azimut hat nur deren Phase
einen anderen Viert. So zeigt Fig. 3a die Impulsreihe, die
den als Anfangspunkt gewählten Azimut charakterisiert,
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BAD ORIGINAL
und Fig. 5b zeigt die Impulsreihe, die den Azimut charakterisiert,
der vom Anfangspunkt l8O° abliegt.
Diese Impulse werden durch Phasenverschiebung eines sinusförmigen Referenzsignales Ref der Frequenz F1 hergestellt,
das von einem Generator 22 geliefert wird, wobei der Phasenwinkel proportional dem zu simulierenden Azimut ist. Da zwei
Arbeitsweisen für die Antenne vorgesehen sind, nämlich kontinuierliche Rotation während des "Suchens" oder Bewegung
von Hand während der "Verfolgung", wird der Impulsgenerator entweder von einer Steuerschaltung 16 gesteuert, die die
kontinuierliche Rotation der Antenne simuliert, oder von einer Steuerschaltung 17 für die Handsteuerung; diese beiden
Steuerungsarten werden vom Schüler besorgt. Die von den Sseuerschaltungen ΐβ und 17 gelieferten Signale werden auch
den Zeitablenkungsschaltungen des PPI im Bedienungspult zugeleitet, das Referenzsignal Ref des Generators 22 wird
auch dem Bedienungspult zugeführt.
Der Phasenwinkel des Signals des Impulsgenerators 14 ist
variabel, entweder von Hand mittels einer Steuerschaltung oder automatisch nach einem Programm, das in einem Programmgeber
19 gespeichert ist; diese beiden Steuerungen werden vom Lehrer betätigt.
Um die beiden Strahlungskeulen des Antennen-Strahlungsdiagra.T.sjes
zu simulieren, die ja unterschiedliche Richtungen haben, v/erden die vom Impulsgenerator 14 gelieferten Impulse
mittels einer "Verzögerungsschaltung 20 um eine der Winkeldifferenz
der beiden Strahlungsachsen proportionale Zeit verzögert, bevor sie der Sch ii:ungsanordnung 6 eingegeben
werden.
Die Arbeitsweise der Schaltung der Pig. 2 wird unter der Annahme beschrieben, daß die Antenne feststeht, und daß der
009848/1041
BAD ORIGINAL.
Azimut des Echos sich in einer solchen Richtung verändert, da3 es in die Strahlungskeule der Antenne kommt, die als
erste das Echo überstreichen würde, wenn sie sich in einer bestimmten Richtung drehen würde. Wie in Fig. 4a, die ähnlich
der in" Fig. la ist, gezeigt ist, wird das vom Niederfrequenzgenerator
1 gelieferte Signal mittels Impulsen der Frequenz F' = l/T', die gleich der Impulsfrequenz des zu simulierenden
Radargerätes ist, quantisiert; am Ausgang des Filters 3.»
dessen Impuls-Durchlaßcharakteristik G Kk + l)t die Form des Antennen*-Strahlungsdiagrammes G(t) entsprechend einer
einzigen Primär-Strahlungsquelle hat, haben die Impulse die in Fig. 4b gezeigte Form. Die Ausgangssignale des Filters 5
werden in den Quantisierungsschaltungen 5 und 6 mittels Impulsreihen 25 bzw. 26 (Fig. 4c und 4d) quantisiert, deren
Phase sich ändert, da. angenommen worden ist, daß das Echo seinen Azimut verändert; die Impulsreihe 25 wird direkt vorn
Impulsgenerator 14 geliefert, und sie entspricht der ersten Strahlungskeule der Antenne, die bei einer bestimmten
Rotationsrichsung über das Ziel hinwegstreicht; die Impulsreihe
2o ist mit der Impulsreihe 25 identisch, jedoch in der Verzögerungsschaltung 20 verzögert, und entspricht so
der zweiten Strahlungskeule der Antenne, die über das Ziel hinwegstreicht. Es ist zu bemerken, daß für den gleichen
Azimut der Antenne bzw. einer Strahlungskeule die die Strahlungsrichtung der Antenne charakterisierenden Impulse
(Impulse I der Fig. 4a) und die den Azimut der Antenne charakterisierenden Impulse (Fig. 4c oder 4d) nicht koinziden
sind, vielmehr sind die letzteren um eine Zeit verzögert, die der Ansprechzeit t (Fig. 4b) des Filters 3 (Fig. 2)
gleich ist. Die aus der Quantisierung hervorgehenden Signale werden den Tiefpaßfiltern 7 bzw. 8 zugeführt, deren Grenzfrequenz
F'/2 ist; dadurch erhält man die Hüllkurve der
Signalquanten.
Die Ausgangssignale der Tiefpaßfilter 7 und 8 werden in den
Entfernungstoren 9 bzw. 10 durch die Impulse der Frequenz F1,
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-NW-
die von gleicher Dauer sind wie die ausgesendeten Impulse
des zu simulierenden Radargerätes, zerhackt. Diese Impulse entsprechen beispielsweise den Triggerimpulsen für die Zeitablenkungsschaltungen
des PPI, jedoch verzögert um eine Zeit tjj, die der Entfernung R des Zieles entspricht. Diese
Impulse werden von einem Verzögerungsglied 13 geliefert, dem das Referenzsignal Ref eingegeben wird; die Impulse sind um
die Zeit tR verzögert, die entweder von Hand in einer Verzögerungsschaltung
20 oder automatisch in einer Verzögerungsschaltung 21 eingestellt werden kann. Die so entstandenen
Signale werden danach der Summler schaltung 11 und der
Differenzschaltung i2 eingegeben, in denen die Summe bzw. die Differenz der Amplituden gebildet wird.
Man erkennt, daß die Beschreibung der Arbeitsweise auch dann gültig ist, wenn die Antenne rotiert, denn eine Rotation der
Antenne ist gleichbedeutend mit einem Quantisierungssignal;,
dessen Impulse eine der Rotationsgeschwindigkeit entsprechendvariierende Phase haben.
Bei der Beschreibung der Arbeitsweise ist die Botationsrichtung
der Antenne in Betracht gezogen worden; man ersieht jedoch, daß die Rotationsrichtung in der Praxis überhaupt
keine Rolle spielt, wenn die Strahlungskeulen symmetrisch zur Achse der Antenne liegen; denn es wird ja gleichzeitig
die Summe und die Differenz der Ausgangssignale der beiden Kanäle gebildet, und nur diese werden dann weiter verwendet.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 gestattet das Simulieren
nur eines einzigen Echos; um mehrere Echos zu simulieren^,
die unter dem gleichen Azimut liegen* ist eg m^'notweriaig^
das Verzögerungsglied 13 so auszulegen, daS es im Laufe einer
Periode Tf mehrere Impulse liefert, ?©si clsnea Jeder einem
Echo entspricht, um mehrere ^sJhos zu simulieren, die unter
verschiedenem Azimut li-agen, ist ©s nur erforderlich, mehrere
Schaltungsanordnungen I1U 18; 19 ima 20 (Figa 2} vorzusehen.
2 Bl. Zeichnungen, 4 Fig.
3 Patentansprüche
009848/ 1041
Claims (2)
1. Dezember 1969 0098Λ8/1041
196.086?
die Summe (Summierschaltung 11) und die Differenz (Differenzschaltung
12) gebildet werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,.dadurch gekennzeichnet,
dai die Breite der Impulse des ersten, zweiten und dritten Impulsgenerators gleich der Breite der Sendeimpulse des
zu simulierenden Radargerätes gewählt wird.
j5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
ca2 die Impulse aus einer Sinusspannung eines gemeinsamen Generators (22) abgeleitet werden.
009848/10^1
Jl
Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |