DE19608566A1 - Blendschutzvorrichtung - Google Patents
BlendschutzvorrichtungInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blendschutzvorrichtung mit den Merkmalen des Ober
begriffes des Patentanspruches 1.
Solche Blendschutzvorrichtungen sind bei Kraftfahrzeugen bekannt. An der Rückseite der
Blende, also an jener Seite, die dem Fahrer oder Beifahrer zugewandt ist, wenn die Blende
in ihre funktionsgerechte Lage nach unten geschwenkt ist, ist ein Spiegel angeordnet, der bei
Nichtgebrauch von einem Schieber oder Deckel verdeckt ist. Wird der Schieber verschoben
oder der Deckel verschwenkt, um den Blick in den Spiegel freizugeben, so wird dadurch ein
elektrischer Schalter betätigt, mit welchem ein im Fahrgastraum befindliches Licht anschalt
bar ist. Die für diesen Stromkreis erforderlichen Drähte verlaufen in dem röhrenartig ausge
bildeten Arm, der die Blende trägt. An den Drahtenden, die auf Seiten des Beschlages aus
dem Arm herausgeführt sind, ist ein Stecker angebracht, der bei der Montage der Blend
schutzvorrichtung mit einem karosserieseitigen Gegenstecker verbunden werden muß. Die
Drähte, die den röhrenartig ausgebildeten Arm durchsetzen, sind in die Blende eingearbeitet
und aus dieser herausgeführt und müssen in einem eigens dafür vorgesehenen Montage
schritt in den röhrenartigen Arm ein- und durch ihn hindurchgefädelt werden, wobei dann
noch die freien Enden der Drähte an den erwähnten Stecker anzuschließen sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, diese Konstruktion
zu vereinfachen, um damit den Montageaufwand zu verringern. Dafür sieht die Erfindung
jene Maßnahmen vor, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentan
spruches 1 sind. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgelistet.
Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert, ohne dadurch die Erfindung auf dieses gezeigte Ausführungsbeispiel einzu
schränken. Es zeigen:
Fig. 1 die Blende von hinten;
Fig. 2 die Blende von hinten wie Fig. 1, jedoch in einem vergrößerten Maßstab und zum
Teil aufgerissen;
Fig. 3 in einem vergrößerten Maßstab den die Blende tragenden Arm mit den endseitigen
elektrischen Anschlüssen;
Fig. 4 ein Querschnittsdetail nach der Schnittlinie V-V in Fig. 3;
Fig. 5 ein Detail betreffend die Ausbildung der Schleifkontakte.
Die Blende 1 der Blendschutzvorrichtung besitzt eine im wesentlichen flache, rechteckige
Gestalt und ist mittels eines Beschlages 2 oberhalb einer hier nicht dargestellten Wind
schutzscheibe an einem durch eine strichlierte Linie 3 angedeuteten Karosserieteil festgelegt,
und zwar über einen winkelig gebogenen Arm 4, der aus einem geeigneten Kunststoffmate
rial besteht. Diese Blende ist sowohl um die Achse 5 wie auch um die dazu rechtwinkelig
stehende Achse 6 schwenkbar. Üblicherweise ist die Blende 1 mit ihrem integrierten Lager
zapfen 6 an einem am Karosserieteil festgelegten Halter eingehängt und kann dann von oben
nach unten bzw. von unten nach oben verschwenkt werden, und zwar um die bereits erwähn
te Achse 5. Wird der mit der Blende 1 integrierte Lagerzapfen 6 aus dem erwähnten und hier
nicht dargestellten Halter herausgenommen, so ist die Blende noch um die Achse 6 ver
schwenkbar. An der Rückseite der Blende 1, also jener Seite, die dem Fahrgast zugewandt
ist, wenn die Blende 1 heruntergeschwenkt oder heruntergeklappt ist, ist ein Spiegel ange
bracht, der von einem hier verschiebbar gelagerten Deckel 7 überdeckt ist.
Dieser verschiebbar gelagerte Deckel 7 ist von einer innerhalb der Blende 1 angeordneten
Führung 8 aufgenommen (Fig. 2), in der auch der Spiegel selbst festgelegt ist. Im Verschie
bebereich des Deckels 7 liegt ein Bügel 9 eines elektrischen Schalters 10, der durch die Ver
schiebung des Deckels 7 geschlossen bzw. geöffnet wird. Das Gehäuse dieses Schalters 10
ist Teil eines Armierungsholmes 11, der am oberen Rand der Blende 1 und innerhalb dersel
ben liegt. Die elektrischen Leitungen 12, die zum Schalter 10 führen, sind ebenfalls am
Armierungsholm 11 festgelegt, und ihre einen Enden fuhren in ein Gehäuse 13, das hier
beim gezeigten Ausführungsbeispiel ebenfalls als Teil des Armierungsholmes 11 ausgebildet
ist. Dieses Gehäuse kann aber auch ein selbständiger Bauteil sein.
Der Arm 4, der die Blende 1 mit dem Beschlag 2 verbindet, ist aus einem geeigneten Kunst
stoffmaterial gespritzt. Dieses Kunststoffmaterial des Armes 4 umschließt und beinhaltet ei
nen mittig liegenden Versteifungsholm, der als koaxialartige Leitung 14 mit einem Innenlei
ter 15 und einem diesen umgebenden, vorzugsweise röhrenförmigen Außenleiter 16 ausge
bildet ist, und zwischen diesen Leitern liegt eine Isolation 17. Diese Leitung 14 kann als
Koaxialleitung ausgebildet sein im Sinne dieses technischen Begriffes oder aus einem
einadrigen isolierten Leiter mit aufgebrachter Metallhülle bestehen.
Die beiden Enden dieser koaxialartigen Leitung 14, die gegenüber den Stirnseiten des Ar
mes 4 vorstehen, sind so ausgebildet, daß Innenleiter 15, Außenleiter 16 und die Isolation 17
gegeneinander abgestuft sind, die beiden Leiter 15, 16 der koaxialartigen Leitung 14 liegen,
in Achsrichtung des Armes 4 gesehen, hintereinander. Das eine Ende dieser koaxialartigen
Leitung ragt in das bereits erwähnte Gehäuse 13, das hier beim gezeigten Ausführungsbei
spiel als Teil des Armierungsholmes 11 ausgebildet ist. In diesem Gehäuse 13 sind Schleif
kontakte 18 und 19 vorgesehen, die mit den Leitungen 12 verbunden sind, die zum Schalter
10 führen. Die Leitungen 12 und die ihnen zugeordneten Schleifkontakte 18 und 19 können
jeweils als einteilige Stanz-Biege-Teile ausgebildet sein. Die Schleifkontakte 18 und 19, die
im Gehäuse 13 liegen, sind gabelartig ausgebildet, und die Leiter 15, 16 der koaxialartigen
Leitung 14 liegen zwischen den die Gabel bildenden Kontaktfahnen. Die gedachten Mittel
ebenen der gabelartigen, innerhalb der Blende 1 liegenden Schleifkontakte 18, 19 liegen im
wesentlichen rechtwinkelig zu den Leitern 15 und 16 der koaxialartigen Leitung 14.
Auch am anderen Ende des Armes 4, das vom Beschlag 2 aufgenommen ist, sind Schleif
kontakte 20 und 21 vorgesehen, die ebenfalls in einem Gehäuse 22 festgelegt sind, das hier
mit dem Arm 4 verbunden ist. Hier ist die Anordnung der gabelartigen Schleifkontakte 20
und 21 so getroffen, daß die gedachten Mittelebenen der gabelartigen Schleifkontakte 20
und 21 im wesentlichen mit den Achsen der Leiter 15 und 16 der koaxialartigen Leitung 14
zusammenfällen. Aus dem Gehäuse 22 können mit den Schleifkontakten 20 und 21 verbun
dene Leitungen zu einem in der Karosserie angeordneten Schaltglied oder elektrischen Bau
teil (Lampe) führen, oder aber das Gehäuse 22 kann unmittelbar als Stecker ausgebildet sein,
der ein Gegenstück aufnehmen kann, das mit den letzterwähnten Leitungen verbunden ist.
Die Kontaktfahnen der Schleifkontakte 18, 19, 20, 21 können an jener Seite, von der her die
koaxialartige Leitung 14 einführbar ist, keil- oder trichterartige, das Einführen der Leiter
erleichternde Ansätze aufweisen. Dies dient der Montageerleichterung: Die Blende 1 einer
seits und der Beschlag 2 mit dem Arm 4 andererseits werden getrennt gefertigt. Nach der
Herstellung dieser Teile wird der lange, gerade Teil des Armes 4 in eine dafür vorgesehene
Öffnung der Blende 1 eingeschoben, bis die freien Leiter 15 und 16 in das Gehäuse 13 ra
gen. Dieses Gehäuse 13 mit den darin befindlichen Schleifkontakten 18 und 19 ist von den
die Blende bildenden Konstruktionsteilen überdeckt und nicht ohne weiteres zugänglich.
Sind die Schleifkontakte oder zumindest einer derselben in der vorstehend beschriebenen
Weise ausgebildet, so wird dadurch das Einführen der Leiter erheblich erleichtert. Ver
gleichbares und Ähnliches gilt für das Gehäuse 22 am anderen karosserieseitigen Ende des
Armes 4, das formschlüssig auf dieses Ende aufsteckbar ausgebildet ist. Anstelle von gabel
artigen Schleifkontakten können diese auch einarmig ausgebildet sein, wie dies Fig. 5 veran
schaulicht.
Durch die Verwendung einer koaxialartigen Leitung 14 als Armierungsholm für den Arm 4
und durch den Einsatz von Schleifkontakten kann bei einer solchen Blendschutzvorrichtung
für Kraftfahrzeuge der bisher erforderliche Montageaufwand ganz erheblich reduziert wer
den. Die koaxialartige Leitung 14 wird in der winkelig gebogenen Form in die Spritzguß
form für den Arm 4 eingelegt und mit Kunststoffmaterial umspritzt. In Fig. 2 ist der innere
Aufbau der Blende 1 nur soweit gezeigt, wie er für das Verständnis der Erfindung erforder
lich ist.
Bezugszeichenliste
1 Blende
2 Beschlag
3 strichlierte Linie
4 Arm
5 Achse
6 Lagerzapfen
7 Deckel
8 Führung
9 Bügel
10 Schalter
11 Armierungsholm
12 Leitung
13 Gehäuse
14 koaxialartige Leitung
15 Innenleiter
16 Außenleiter
17 Isolation
18 Schleifkontakt
19 Schleifkontakt
20 Schleifkontakt
21 Schleifkontakt
22 Gehäuse.
2 Beschlag
3 strichlierte Linie
4 Arm
5 Achse
6 Lagerzapfen
7 Deckel
8 Führung
9 Bügel
10 Schalter
11 Armierungsholm
12 Leitung
13 Gehäuse
14 koaxialartige Leitung
15 Innenleiter
16 Außenleiter
17 Isolation
18 Schleifkontakt
19 Schleifkontakt
20 Schleifkontakt
21 Schleifkontakt
22 Gehäuse.
Claims (10)
1. Blendschutzvorrichtung in Verbindung mit Windschutzscheiben bei Kraftfahrzeugen
mit einer im wesentlichen rechteckigen Blende (1), die um eine längsrandseitige Achse
(5) sowie um eine dazu winkelig, vorzugsweise rechtwinkelig angeordnete zweite
Achse (6) schwenkbar ist, und die Blende (1) mittels eines Beschlages (2) an einem Ka
rosserieteil festlegbar ist, wobei zwischen Blende (1) und Beschlag (2) ein vorzugsweise
winkelig gebogener Arm (4) aus einem Kunststoffmaterial vorgesehen ist und das eine
Ende dieses Armes (4) im Beschlag (2) gelagert ist und das andere Ende dieses Armes
(4) mit der längsrandseitigen Achse (5) der Blende (1) koaxial liegt und in die Blende
ragt, und der Arm (4) von mindestens einer elektrisch leitenden Leitung durchsetzt ist,
die einerseits mit einem an oder in der Blende vorgesehenen Schalter (10) und/oder mit
einer mit Strom bzw. elektrischer Spannung zu speisenden Baukomponente in der Blen
de leitend verbunden ist, und die andersseitig mit einem an oder in der Karosserie des
Fahrzeuges befindlichen Strom- oder Steuerkreis verbunden ist, dadurch gekennzeich
net, daß die elektrische Leitung als vom Kunststoffmaterial des Armes (4) umschlosse
ne, vorzugsweise umspritzte koaxialartige Leitung (14) mit einem Innenleiter (15) und
einem diesen umgebenden Außenleiter (16) mit zwischen diesen Leitern (15, 16) liegen
der Isolation (17) ausgebildet ist und an den gegenüber dem Arm end- und beidseitig
vorstehenden Leitern dieser koaxialartigen Leitung (14) elektrische Schleifkontakte (18,
19, 20, 21) anliegen, die ihrerseits über Leitungen mit den erwähnten Schaltgliedern
oder Baukomponenten verbunden sind.
2. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, in Achsrich
tung des Armes (4) gesehen, die endseitig vorgesehenen beiden Leiter (15, 16) der
koaxialartigen Leitung (14), an denen die Schleifkontakte (18, 19, 20, 21) anliegen,
hintereinander liegend angeordnet sind.
3. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleifkontakte (18, 19, 20, 21) gabelartig ausgebildet sind und die Leiter (15, 16) der
koaxialartigen Leitung (14) zwischen den die Gabel bildenden Kontaktfahnen liegen.
4. Blendschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die gedachten Mittelebenen der gabelartigen, innerhalb der Blende (1) liegenden
Schleifkontakte (18, 19) im wesentlichen rechtwinkelig zu den Leitern (15, 16) der
koaxialartigen Leitung (14) liegen.
5. Blendschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die gedachten Mittelebenen der gabelartigen, im Beschlag (2) liegenden Schleifkon
takte (20, 21) im wesentlichen mit den Achsen der Leiter (15, 16) der koaxialartigen
Leitung (14) zusammenfallen.
6. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfah
nen zumindest eines Schleifkontaktes (18, 19, 20, 21) an jener Seite, von der her die
koaxialartige Leitung (14) einführbar ist, keil- oder trichterartige, das Einführen der
Leiter erleichternde Ansätze aufweisen.
7. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleifkontakte (18, 19), deren gedachte Mittelebenen rechtwinkelig zu den Leitern (15, 16) der koaxialartigen Leitung (14) liegen, von einem Gehäuse (13) aufgenommen sind,
das einstückig mit einem in der Blende (1) längsrandseitig vorgesehenen Armierungs
holm (11) ausgebildet ist.
8. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkon
takte (20, 21), deren gedachte Mittelebenen im wesentlichen mit den Achsen der Leiter
(15, 16) der koaxialartigen Leitung (14) zusammenfallen, von einem Gehäuse (22) auf
genommen sind, das mit dem im Beschlag (2) gelagerten einen Ende des Armes (4)
verbunden ist.
9. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung
(14) als Koaxialleitung ausgebildet ist.
10. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkon
takte einarmig ausgebildet sind (Fig. 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996108566 DE19608566A1 (de) | 1996-03-06 | 1996-03-06 | Blendschutzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996108566 DE19608566A1 (de) | 1996-03-06 | 1996-03-06 | Blendschutzvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19608566A1 true DE19608566A1 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=7787328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996108566 Ceased DE19608566A1 (de) | 1996-03-06 | 1996-03-06 | Blendschutzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19608566A1 (de) |
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-
1996
- 1996-03-06 DE DE1996108566 patent/DE19608566A1/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3338279A1 (de) * | 1983-10-21 | 1985-05-02 | Wolfgang 7140 Ludwigsburg Zipperle | Sonnenblende fuer kraftfahrzeuge |
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|---|---|---|---|
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