DE19607966A1 - Bilddrucker - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich einen Bilddrucker und insbesonde
re auf einen Bilddrucker, bei dem ein mehrfarbiges Tonerbild auf einem
Druckkörper ausgebildet wird.
Beim Drucken mit einer Mehrzahl von Farben unter Verwendung eines
Bilddruckers nach dem elektrophotographischen Verfahren, wie einer
Kopiermaschine, einem Laserdrucker oder dergleichen, ist ein Verfahren
bekannt, wo durch Bereitstellung einer Mehrzahl von Entwicklungsein
heiten, die verschiedene Farbtoner enthalten, ein erstes Farbbild auf
einem Druckkörper ausgebildet wird unter Durchführung eines ersten
Ladeprozesses, eines ersten Belichtungsprozesses und eines ersten Ent
wicklungsprozesses für den Druckkörper; und darauffolgend ein zweites
Farbbild auf dem Druckkörper ausgebildet wird, unter Durchführung
eines zweiten Ladeprozesses, eines zweiten Belichtungsprozesses und eines
zweiten Entwicklungsprozesses für den Druckkörper; und daß dann die
Tonerbilder der ersten Farbe und der zweiten Farbe auf ein Druckmate
rial wie ein Blatt Papier zugleich übertragen werden.
Im Fall der Ausbildung des Tonerbildes der zweiten Farbe auf dem
Druckkörper; auf dem das Tonerbild der ersten Farbe existiert, entsteht
das Problem, daß das Tonerbild der ersten Farbe durch eine magnetische
Bürste der Entwicklungseinheit für die zweite Farbe gestört wird, wenn
der Druckkörper an der Entwicklungseinheit für die zweite Farbe vor
beiläuft, der abgeschabte Toner in die Entwicklungseinheit für die zweite
Farbe eintritt und schließlich mit dem zweiten Farbtoner gemischt wird,
um ein Bild zu drucken, das ein vom Original abweichenden Farbton
hat.
Im Fall der Verwendung eines Zweikomponenten-Entwicklers bestehend
aus Toner und Träger als Entwickler; gibt es Abweichungen in der
Teilchengröße und der magnetischen Charakteristik (Sättigungsmagnetisie
rung) des verwendeten Trägers, und ein Träger mit kleiner Teilchengröße
oder einer kleinen Sättigungsmagnetisierung neigt dazu, an einem Druck
körper zu haften, da ein solcher Träger mit geringer Kraft von dem
entwickelten Magnetpol gehalten wird. Sobald der Träger auf dem
Druckkörper haftet, unterbricht der Träger die Zufuhr von Toner auf ein
elektrostatisches latentes Bild, das darauf ausgebildet worden ist. Als
Ergebnis wird das Auslassen von Buchstaben verursacht und entsprechend
die Druckqualität vermindert.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Bilddrucker
bereitzustellen, der kaum Farbmischen verursacht, wenn Mehrfachdrucken
durchgeführt wird.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Laserdrucker
bereitzustellen, bei dem der Träger kaum an dem Druckkörper haftet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann gelöst werden durch
Bereitstellen eines Bilddruckers, der eine erste Entwicklungseinheit mit
einem den ersten Entwickler enthaltenden, drehbar gelagerten Körper
aufweist, welche ausbildet eine magnetische Bürste bestehend aus einem
Entwickler enthaltend einen Toner und einen Träger in dem peripheren
Teil des den ersten Entwickler haltenden Körpers, und welche ein erstes
elektrostatisches latentes Bild entwickelt, das auf einem Druckkörper
gebildet wird, unter Verwendung der magnetischen Bürste, um ein erstes
Tonerbild auf dem Druckkörper zu bilden; eine zweite Entwicklungsein
heit mit einem einen zweiten Entwickler haltenden, drehbar gelagerten
Körper; welche ausbildet eine magnetische Bürste bestehend aus einem
Entwickler enthaltend einen Toner und einen Träger in dem peripheren
Teil des den zweiten Entwickler haltenden Körpers, und welche ein
zweites elektrostatisches latentes Bild entwickelt, das auf dem Druckkör
per ausgebildet ist, unter Verwendung der magnetischen Bürste zur
Ausbildung eines zweiten Tonerbildes auf dem Druckkörper; der das
erste Tonerbild hält; wobei zwei Magnetpole gleicher Polarität nebenein
ander in einer Stellung vorgesehen sind, in der sie dem Druckkörper des
den zweiten Entwickler haltenden Körpers, der in der zweiten Entwick
lungseinheit vorgesehen ist, gegenüberstehen; wobei die Entwicklung unter
Bedingungen stattfindet, die die folgenden Formeln befriedigen: B11100
1000B21200 -300B1-B20 wobei B1 (Gauß) die magnetische Flußdich
te, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von einem
der Magnetpole ist, der auf der Stromabseite der Übertragungsrichtung
des Entwicklers angeordnet ist, und B2 (Gauß) die magnetische Flußdich
te, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von dem
anderen Magnetpol ist, der auf der Stromaufseite der Übertragungsrich
tung des Entwicklers angeordnet ist.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung kann ausreichende magnetische
Haltekraft zum Halten des Trägers ohne Farbmischen erhalten werden
durch definieren der magnetischen Flußdichten des ersten und des zwei
ten magnetischen Flußpolarisationsmusters, und die Kraft zum Abschaben
eines Tonerbilds der ersten Farbe, die auf dem Druckkörper ausgebildet
ist, kann eliminiert werden, da die Reibkraft der magnetischen Bürste in
der zweiten Entwicklungseinheit auf den Druckkörper auf fast 0 (Null)
abgesenkt wird.
Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand eines Ausführungsbei
spieles beschrieben, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. In
der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt, der ein Ausführungsbeispiel eines Bilddruckers
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht, die den Aufbau eines Entwicklungs
magnetpols zeigt;
Fig. 3 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen der
magnetischen Flußdichte B1 und dem Farbmischverhältnis zeigt;
Fig. 4 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen der
magnetischen Flußdichte B2 und dem Farbmischverhältnis zeigt;
Fig. 5 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen (B1-B2)
und dem Farbmischverhältnis zeigt;
Fig. 6 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen der
magnetischen Flußdichte B2 und der Menge von verspritztem
Träger zeigt;
Fig. 7 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen der
magnetischen Flußdichte B1 und der magnetischen Flußdichte
B2 zeigt; und
Fig. 8 ein erläuterndes Diagramm, das die Beziehung zwischen der
Reibkraft und dem Farbmischverhältnis zeigt.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail beschrieben. Dieses Aus
führungsbeispiel wird anhand eines Beispieles beschrieben, wo die vor
liegende Erfindung auf einen Laserdrucker mit Zweifarbdruck angewandt
ist. In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 1 einen Druckkörper; der aus
einem photoempfindlichen Körper usw. besteht. Um den Druckkörper 1
sind angeordnet ein Auflader 2, eine Entwicklungseinheit 5 für die erste
Farbe, die einen Zweikomponenten-Entwickler bestehend aus schwarzem
Toner und Träger enthält, eine Entwicklungseinheit 4 für die zweite
Farbe, die einen Zweikomponenten-Entwickler aus rotem Toner und
Träger enthält, eine Übertragungseinheit 6, einen Vorlader 8, eine Lösch
lampe 9 und einen Reiniger 7. Der verwendete Träger ist ein Ferrit-
Träger; dessen Schüttdichte 2,2 bis 2,7 g/cm², dessen Sättigungsmagneti
sierung 20 bis 60 emu/g und das Mischverhältnis mit dem Toner 2 bis
5 Gew.-% beträgt. Die Ladepolarität des Toners für die erste Farbe ist
gleich der für die zweite Farbe gesetzt.
Im Fall der Durchführung von Zweifarbendruck unter Verwendung eines
Laserdruckers für Zweifarbendruck mit dem oben erwähnten Aufbau
werden die Entwicklungseinheit 4 für die zweite Farbe, die Übertragungs
einheit 6 und der Reiniger 7 vorher vom dem Druckkörper 1 weggezo
gen, und in der ersten Umdrehung des Druckkörpers 1 wird die Ober
fläche des Druckkörpers 1 durch Corona-Entladung unter Verwendung
des Aufladers 2 einheitlich aufgeladen, und ein erstes elektrostatisches
latentes Bild wird durch einen Strahl 3 gebildet, der durch eine Licht
quelle (nicht dargestellt) wie einen Gaslaser; einen Halbleiterlaser; einer
LED oder dergleichen, erzeugt wird, und dann wird ein erstes Tonerbild
auf dem Druckkörper 1 unter Verwendung der Entwicklungseinheit 5 für
die erste Farbe gebildet.
Danach wird in der zweiten Umdrehung des Druckkörpers 1 die Ent
wicklungseinheit 5 für die erste Farbe zurückgezogen, und die Entwick
lungseinheit 4 für die zweite Farbe, die Übertragungseinheit 6 und der
Reiniger 7 an den Druckkörper 1 herangeführt, die Oberfläche des
Druckkörpers 1 wird durch Corona-Entladung unter Verwendung des
Aufladers 2 gleichmäßig aufgeladen, und ein zweites elektrostatisches
latentes Bild wird durch einen Strahl 3 gebildet, und dann wird ein
zweites Tonerbild auf dem Druckkörper 1 unter Verwendung der Ent
wicklungseinheit 4 für die zweite Farbe gebildet. Nachdem das erste
und das zweite Tonerbild, die auf dem Druckkörper 1 gebildet wurden,
mit der Übertragungseinheit 6 auf ein Blatt Papier 10 übertragen worden
sind, werden die übertragenen Bilder durch Arbeitsgänge des Erhitzens
und Druckens, z. B. mit einer Rolle 11, fixiert.
Der Aufbau einer Entwicklungsrolle der Entwicklungseinheit 4 für die
zweite Farbe wird nun beschrieben unter Bezugnahme auf Fig. 2.
In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen 12 einen zylindrischen Magneten.
Der zylindrische Magnet 12 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird
aus einem isotropen Magneten gebildet, um ein gleichmäßiges und
stabiles Magnetflußpolarisationsmuster zu erhalten. Die Peripherie des
fixierten zylindrischen Magneten 12 ist mit einer Hülle 13 umgeben, die
in der durch den Pfeil in der Figur angedeuteten Richtung drehbar
installiert ist. In einer Position, wo der Druckkörper 1 der Hülle 13
gegenübersteht, sind ein Magnetstück 14 und ein Magnetstück 16 vor
gesehen, und das Magnetstück 16 wird in der Stromaufseite der Rota
tionsrichtung der Hülle 13 in bezug auf das Magnetstück 14 angeordnet.
Das Magnetstück 14 und das Magnetstück 16 bestehen in diesem Aus
führungsbeispiel aus anisotropen Magneten, um verhältnismäßig große
magnetische Kräfte größer als 1000 Gauß zu erhalten.
Das Magnetstück 14 erzeugt ein magnetisches Flußpolarisationsmuster 15
mit einer magnetischen Flußdichte B1, und das Magnetstück 16 erzeugt
ein magnetisches Flußpolarisationsmuster 17 mit einer magnetischen
Flußdichte B2. Eine abstoßende Kraft wird zwischen dem Magnetstück
14 und dem Magnetstück 16 entstehen, da beide die gleiche Polarität
haben. Außerdem sind die Magnetstücke so angeordnet, daß die Lage
des Spitzenwerts des magnetischen Flußpolarisationsmusters 15 auf einer
geraden Linie liegt, die das Rotationszentrum des Druckkörpers 1 und
das Rotationszentrum des zylindrischen Magneten 12 verbindet.
Es werden die Resultate von Versuchen beschrieben, in denen die Werte
der magnetischen Flußpolarisationsmuster 15 und 17 in dem oben be
schriebenen Aufbau variiert wurden, wie durch die Muster A bis P in
den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist. Obwohl sich die Farbmischung in Abhän
gigkeit von den Materialien und Druckbedingungen ändert, bleibt sie
nach dem Drucken von etwa 200 bis 500 Seiten im allgemeinen gleich.
Daher wird das Farbmischungsverhältnis von dem Verhältnis in einem
Bereich eines Bildes nach dem Drucken von 1000 Seiten erhalten, unter
Verwendung eines Bildanalysators. Fig. 3 und 4 zeigen die Beziehungen
zwischen den magnetischen Flußdichten B1, B2 und dem Farbmischungs
verhältnis für die zweite Farbe. Das Farbmischungsverhältnis, ausgenom
men für die Versuchspunkte B und I, ist ungefähr proportional der
magnetischen Flußdichte B1 des magnetischen Flußpolarisationsmusters 15,
und es ist verständlich, daß das Farbmischungsverhältnis durch Absenken
der magnetischen Flußdichte B1 verringert werden kann. Im allgemeinen
kann das Bild in der Praxis ohne Schwierigkeit verwendet werden, wenn
das Farbmischungsverhältnis kleiner als 6% ist. Es wird klargestellt, daß
die magnetische Flußdichte B1 des magnetischen Flußpolarisationsmusters
15 auf weniger als 1100 Gauß gesetzt wird, um das Farbmischungsver
hältnis auf weniger als 6% zu drücken.
Hinsichtlich der Beziehung zwischen der magnetischen Flußdichte B2 des
magnetischen Flußpolarisationsmusters 17 und dem Farbmischungsverhält
nis gibt es einige experimentelle Punkte mit hohen Farbmischungsverhält
nissen, wie die experimentellen Punkte O, M in Fig. 4 sogar bei kleinen
Werten der magnetischen Flußdichte, und dementsprechend kann keine
klare Korrelation zwischen ihnen beobachtet werden. Man versteht
jedoch aus Fig. 3, daß die Abweichungen der experimentellen Punkte O,
P von den Größen der magnetischen Flußdichte B1 verursacht werden.
Durch Entfernen dieser experimentellen Punkte ist es verständlich, daß
das Farbmischungsverhältnis zunimmt, wenn die magnetische Flußdichte
B2 zunimmt, da die magnetische Flußdichte B2 in dem Teil des magneti
schen Flußpolarisationsmusters 17 auch das Tonerbild reibt. Daher ist
es erforderlich, daß die magnetische Flußdichte B2 kleiner als 1200 Gauß
ist. Es ist weiter verständlich, daß die experimentellen Punkte B und I
in Fig. 3 durch große Werte der magnetischen Flußdichte B2 betroffen
sind. Aus dem obigen Grund wird die Beziehung zwischen (B1-B2) und
dem Farbmischungsverhältnis in den Bereichen von B11100 Gauß,
B21200 Gauß aufgetragen, um Fig. 5 zu erhalten. In Fig. 5 nimmt das
Farbmischungsverhältnis zu, wenn (B1-B2) erhöht wird, d. h. wenn B1B2.
In anderen Worten ist klargestellt, daß der praktische Bereich von (B1-
B2) -300-0 Gauß ist. Daher ist es möglich, das Farbmischungsverhältnis
unter 6% zu drücken, indem man die Hauptpole zu B11100 Gauß,
B21200 Gauß und -300 Gauß (B1-B2)0 Gauß setzt. Es ist vorzuzie
hen, um das Farbmischungsverhältnis auf 2-5% zu drücken, daß die
Hauptpole zu B11000 Gauß, B21100 Gauß und
-300 Gauß B1-B2-100 Gauß gesetzt werden. Im Fall eines Farbmi schungsverhältnisses von 2-5% wird die Bildqualität nicht beeinträchtigt, da sowohl das Abschaben des ersten Farbbildes vermindert als auch die Farbmischung in dem Farbbild verringert wird.
-300 Gauß B1-B2-100 Gauß gesetzt werden. Im Fall eines Farbmi schungsverhältnisses von 2-5% wird die Bildqualität nicht beeinträchtigt, da sowohl das Abschaben des ersten Farbbildes vermindert als auch die Farbmischung in dem Farbbild verringert wird.
Fig. 6 zeigt die Beziehung zwischen der magnetischen Flußdichte B2 und
der Menge des am Druckkörper haftenden Trägers. Die Menge des
haftenden Trägers wird gemessen durch Wiegen der Menge des haften
den Trägers auf einem Sammelglied (einem Magneten aus seltenen
Erden), das für das Experiment vorgesehen ist. Die Menge des haften
den Trägers an dem Druckkörper 1 nimmt ab, wenn die magnetische
Flußdichte B2 erhöht wird, da die Kraft zum magnetischen Halten des
Trägers auf der Hülle 13 vergrößert wird, wenn die magnetische Fluß
dichte B2 erhöht wird. Durch Setzen der magnetischen Flußdichte B2
auf 1000 Gauß kann die Menge des haftenden Trägers auf dem Druck
körper 1 auf weniger als 500 mg gesenkt werden, und dementsprechend
entsteht kein Problem in der Druckqualität und keine Schwierigkeit
infolge verspritzenden Trägers. Durch Auftragen der magnetischen
Flußdichte B1 über der magnetischen Flußdichte B2, maßgeblich zur
Definition sowohl des Farbmischungsverhältnisses als auch des Trägerver
spritzens, erhält man Fig. 7. Die geraden Linien A und B in der Figur
stellen die oberen Grenzen der magnetischen Flußdichte B1 bzw. B2 dar
im Verhältnis zur Farbmischung, und die geraden Linien C und D
drücken den Bereich von (B1-B2) aus. Die gerade Linie E drückt die
untere Grenze der magnetischen Flußdichte B2 im Verhältnis zum
Verspritzen des Trägers aus. Die Markierung stellt einen experimen
tellen Punkt mit einem Farbmischungsverhältnis kleiner als 6% dar; und
die Markierung x stellt einen experimentellen Punkt mit einem Farb
mischungsverhältnis größer als 6% dar. Aus der Figur versteht man, daß
der wie oben definierte Bereich die Farbqualität hinsichtlich der Farb
mischung befriedigend macht.
Fig. 8 zeigt das Verhältnis zwischen der Reibkraft und dem Farbmi
schungsverhältnis. Die Reibkraft wird erhalten durch das Detektieren
des Drehmomentbetrages, der in der rotierenden Welle des Druckkörpers
erzeugt wird, wenn man die magnetische Bürste unter Verwendung eines
Lastsensors für kleine Drehungen auf den Druckkörper anwendet. Die
Reibkraft wird erzeugt durch Aufrechtstehen der magnetischen Bürste des
magnetischen Flußpolarisationsmusters 15. Daher wird das Farbmi
schungsverhältnis vergrößert, da die Kraft, die ein Tonerbild auf dem
Druckkörper reibt, groß wird, wenn die mechanische Reibkraft durch die
magnetische Bürste ansteigt. Wenn die Reibkraft kleiner als 0-10 gf
wird, kann das Farbmischungsverhältnis unter 6% gedrückt werden.
Außerdem kann man durch Wahl der Bedingungen der magnetischen
Flußpolarisationsmuster 15, 17 derart, daß die Reibkraft auf 0 (Null)
geht, die durch mechanisches Reiben verursachte Farbmischung beseiti
gen.
Obwohl die obige Beschreibung für den Fall gemacht worden ist, wo die
Entwicklungseinheit und das Entwicklungsverfahren des bildformenden
Gerätes die Bauart und das Verfahren nach Anspruch 1 zeigen, ist der
Aufbau der Entwicklungseinheit wie die Rotationsrichtung des den Ent
wickler haltenden Körpers, die Zahl der Entwickler haltenden Körper;
die Form des Mischgliedes usw. nicht darauf beschränkt, sondern der
Effekt der vorliegenden Erfindung kann mit anderem Aufbau und Ver
fahren erhalten werden. Obwohl das Ausführungsbeispiel für das Ver
fahren beschrieben wurde, in dem zwei Farbtoner in zwei Rotationen auf
den photoempfindlichen Körper überlagert werden, kann der gleiche
Effekt mit einem Verfahren erhalten werden, wo Mehrfarbentwicklung
durch mehrere Rotationen eines photoempfindlichen Körpers durchgeführt
wird, oder ein Verfahren, bei dem Mehrfarbtoner in einer einzigen
Umdrehung überlagert werden. Außerdem ist es wirksam, einen Harz
träger in dem Entwickler zu verwenden, da die Reibkraft dadurch ver
ringert werden kann.
Wie oben beschrieben, kann gemäß der vorliegenden Erfindung das
Reiben der magnetischen Bürste und das Verspritzen von Träger unter
drückt werden, und dementsprechend ist es möglich, ein Bild mit weniger
Fehlern und geringer Farbmischung infolge haftenden Trägers zu erhal
ten.
Claims (3)
1. Bilddrucker mit einer ersten Entwicklungseinheit mit einem einen
ersten Entwickler enthaltenden, drehbar gelagerten Körper; welche
ausbildet eine magnetische Bürste, bestehend aus einem Entwickler;
enthaltend einen Toner und einen Träger; in dem peripheren Teil
des den ersten Entwickler haltenden Körpers, und welche ein erstes
elektrostatisches latentes Bild entwickelt, das auf einem Druckkörper
gebildet wird, unter Verwendung der magnetischen Bürste, um ein
erstes Tonerbild auf dem Druckkörper zu bilden;
einer zweiten Entwicklungseinheit mit einem einen zweiten Entwick ler haltenden, drehbar gelagerten Körper; welche ausbildet eine magnetische Bürste, bestehend aus einem Entwickler enthaltend einen Toner und einen Träger; in dem peripheren Teil des den zweiten Entwickler haltenden Körpers, und welche ein zweites elek trostatisches latentes Bild entwickelt, das auf einem Druckkörper gebildet wird, unter Verwendung der magnetischen Bürste, um ein zweites Tonerbild auf dem Druckkörper zu bilden, der das erste Tonerbild hält; wobei
zwei Magnetpole gleicher Polarität nebeneinander in einer Position vorgesehen sind, in der sie dem Druckkörper des den zweiten Ent wickler haltenden Körpers, der in der zweiten Entwicklungseinheit vorgesehen ist, gegenüberstehen, wobei die Entwicklung unter Bedin gungen stattfindet, die die folgenden Gleichungen befriedigen: B11100,
1000B21200
-300B1-B20worin B1 (Gauß) die magnetische Flußdichte, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von einem der beiden Magnetpo le ist, der auf der Stromabseite der Übertragungsrichtung des Ent wicklers angeordnet ist, und B2 (Gauß) die Flußdichte, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von dem anderen der beiden Magnetpole ist, der auf der Stromaufseite der Über tragungsrichtung des Entwicklers angeordnet ist.
einer zweiten Entwicklungseinheit mit einem einen zweiten Entwick ler haltenden, drehbar gelagerten Körper; welche ausbildet eine magnetische Bürste, bestehend aus einem Entwickler enthaltend einen Toner und einen Träger; in dem peripheren Teil des den zweiten Entwickler haltenden Körpers, und welche ein zweites elek trostatisches latentes Bild entwickelt, das auf einem Druckkörper gebildet wird, unter Verwendung der magnetischen Bürste, um ein zweites Tonerbild auf dem Druckkörper zu bilden, der das erste Tonerbild hält; wobei
zwei Magnetpole gleicher Polarität nebeneinander in einer Position vorgesehen sind, in der sie dem Druckkörper des den zweiten Ent wickler haltenden Körpers, der in der zweiten Entwicklungseinheit vorgesehen ist, gegenüberstehen, wobei die Entwicklung unter Bedin gungen stattfindet, die die folgenden Gleichungen befriedigen: B11100,
1000B21200
-300B1-B20worin B1 (Gauß) die magnetische Flußdichte, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von einem der beiden Magnetpo le ist, der auf der Stromabseite der Übertragungsrichtung des Ent wicklers angeordnet ist, und B2 (Gauß) die Flußdichte, auf der Oberfläche des den Entwickler haltenden Körpers, von dem anderen der beiden Magnetpole ist, der auf der Stromaufseite der Über tragungsrichtung des Entwicklers angeordnet ist.
2. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Entwicklung zusätzlich die Bedingung F ≒ 0 eingehalten wird, wobei F
(gf) die Reibkraft der magnetischen Bürste in der zweiten Entwick
lungseinheit auf den Druckkörper ist.
3. Bilddrucker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der auf der Stromabseite der Übertragungsrichtung des Entwicklers
angeordnete Magnetpol auf einer geraden Linie liegt, die das Rota
tionszentrum des Druckkörpers und das Rotationszentrum des den
Entwickler haltenden Körpers verbindet.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |