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DE19607601C2 - Hartschaum-Schalungselement - Google Patents

Hartschaum-Schalungselement

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DE19607601C2
DE19607601C2 DE19607601A DE19607601A DE19607601C2 DE 19607601 C2 DE19607601 C2 DE 19607601C2 DE 19607601 A DE19607601 A DE 19607601A DE 19607601 A DE19607601 A DE 19607601A DE 19607601 C2 DE19607601 C2 DE 19607601C2
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Description

Die Erfindung befaßt sich mit einem Hartschaum-Schalungsele­ ment gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Schalungselement ist durch die EP 0 088 875 A1 bekannt.
Mit solchen Hartschaum-Schalungselementen werden Wände ge­ schoßhoch errichtet und mit Beton befüllt. Um den dabei ent­ stehenden statischen und dynamischen Kräften des einfließen­ den Betons zu widerstehen, ist neben einer günstigen Formge­ staltung der Schalungselemente ein sicheres Ineinandergreifen übereinanderliegender Schalungselemente über ihre Nuten- und Nasenelemente erforderlich. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, daß nicht zwei Stöße unmittelbar übereinanderliegen­ der Schalungselemente zusammenfallen. Im Bereich von Ecken sollte jede zweite Reihe von Schalungselementen um die Wand­ breite der anzuschließenden Wand überstehen, um eine Verzah­ nung der beiden Wände und einen sicheren Halt zu gewährlei­ sten.
Um nicht eine Vielzahl passender Endstücke für die Erstellung von Ecken bereithalten zu müssen, verwendet man teilbare Hartschaum-Schalungselemente, die bisher jeweils in Quersteg­ mitte in Normlängen unterteilbar waren (vgl. EP 0 088 875 A1). Ein halbierter Quersteg bildete somit den Wandabschluß in axialer Richtung, was bedeutete, daß die Nut- und Nasen­ elemente so angeordnet werden mußten, daß beim Aufsetzen ei­ nes um 90° verdrehten Schalungselements auf dieses Schalungs­ element die Seitenwand des aufgesetzten Elements mit dem hal­ bierten Quersteg des darunterliegenden Elements bündig ab­ schloß.
Das Unterteilen der Schalungselemente in Stegmitte bringt mehrere Nachteile mit sich. Zum einen führt die Schwächung des Materials im Bereich der Querstege zu gelegentlichen Aus­ brüchen während des Befüllungsvorganges, da der halbierte Quersteg nicht mehr den auftretenden Zugkräften und Biegemo­ menten gewachsen ist. Weiterhin macht das vollständige Durch­ trennen des Quersteges Mühe, worunter auch die Genauigkeit des Schnittes leidet. Der Quersteg kann auch nicht einfach verbreitert werden, da hierdurch der Fluß des Betons behin­ dert werden würden und es zur Bildung von Hohlräumen in der Wand kommen könnte. Da sich das Rastermaß der Schalungsele­ mente jeweils von der Stegmitte aus errechnet, müssen auch innerhalb einer Wand die Schalungselemente in Stegmitte ge­ teilt werden, um in der Gesamtlänge wieder auf ein Normmaß zu kommen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Schalungselement der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, das auch in ge­ teiltem Zustand ohne Festigkeitseinbußen verwendbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Nut­ elemente im Bereich der Querstege aus wenigstens zwei glei­ chen, um 90° um einen Drehpunkt zueinander verdrehten Nutele­ mententeilen bestehen, wobei der Abstand des einen Nutelemen­ tenteils von der Außenfläche des Schalungselements gleich dem Abstand des anderen Nutelemententeils von einer Seitenfläche des Querstegs ist und daß die Schalungswände im Schnittbe­ reich mit den Ebenen der Seitenflächen der Querstege teilbar sind.
Durch die Erfindung ist es nunmehr möglich, in Ecken die Querstege mit den Seitenflächen der verdreht aufgesetzten Schalungselemente bündig abschließen zu lassen, ohne daß der Quersteg in seiner Breite verringert werden müßte. Da man das Schalungselement nur jeweils zwischen zwei Nutelementen tei­ len wird, weil sich sonst kein weiteres Schalungselement auf­ setzen läßt, ist auch in Wandmitte kein Durchtrennen eines Quersteges erforderlich. Mit den erfindungsgemäßen Schalungs­ elementen erreicht man somit insbesondere in Ecken bessere Festigkeitswerte der Verschalung und vermeidet Materialaus­ brüche. Das Unterteilen eines Schalungselements, das übli­ cherweise mit einer Säge vorgenommen wird, ist deutlich weni­ ger mühsam, da nur noch die Schalungswände neben den Querste­ gen durchtrennt werden müssen.
Im übrigen hat die Erfindung zur Folge, daß der Abstand glei­ cher Seitenflächen zweier Querstege gleich dem ganzzahligen Vielfachen der Länge eines Nut- bzw. Nasenelements ist. Über­ schneidungen der beiden Nutelemente sind ohne Einschränkung der Funktionalität möglich, auch kann ein Elemententeil im Vergleich zum anderen leicht größer ausgebildet sein, z. B. sich zum Rand hin erweitern. Das Zusammenstecken mit den zu­ gehörigen Nasenelementen wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Vorzugsweise sind die Nutelemente im Bereich der Verlängerung der Querstege zentralsymmetrisch um eine senkrechte Achse durch den Drehpunkt, die zur Außenfläche des Hartschaum-Scha­ lungselements den gleichen Abstand wie zu einer durch eine Seitenfläche eines Querstegs definierten Ebene besitzt. Da­ durch wird sichergestellt, daß sich ein Schalungselement mit seinen Nutelementen in allen vier möglichen Ausrichtungen auf die Nasenelemente eines anderen Schalungselementes aufstecken läßt. Als vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen, daß auch die Nasenelemente den Nutelementen entsprechend zentralsymme­ trisch sind, da hierdurch eine optimale Stabilität der Befe­ stigungsverbindung gewährleistet wird.
Eine absolut strenge symmetrische Ausbildung der Nut- und Na­ senelemente ist nicht erforderlich. Die Funktionsfähigkeit des Systems bleibt auch gewahrt, wenn, abweichend von der Symmetrie, ein nicht zu großer Teil der Nasenelemente verkleinert oder umgekehrt unwesentliche Teile der Nutelemente erweitert worden sind.
Prinzipiell ist es ausreichend, wenn die Symmetrieachse nur zu einer Seitenfläche des Quersteges den gleichen Abstand wie zur Außenfläche des Schalungselementes besitzt, auch wenn es bei der Verwendung solcher Schalungselemente zu beachten gilt, daß für das gegenüberliegende Wandende ein um 180° ge­ drehtes Schalungselement verwendet werden muß, um wieder mit einer im Normmaß liegenden Seitenfläche abschließen zu kön­ nen. Um die Schalungselemente richtungsunabhängig einbauen zu können, ist es zweckmäßig, daß die senkrechten Achsen mittig zwischen den Ebenen der beiden Seitenflächen der jeweiligen Querstege liegen. Die Querstege sind damit doppelt so breit, wie der Abstand der senkrechten Achse zur Außenfläche des Schalungselements. Die Stegbreite ist auch ein ganzzahliges Vielfaches der Länge der sich wiederholenden Nut- und Nasen­ elemente, im einfachsten Fall gleich deren Länge. Am rechten Ende der Wand wird das Schalungselement unmittelbar rechts neben einem Quersteg abgeschnitten, am linken Wandende er­ folgt das Abschneiden links von einem Quersteg.
In einer bevorzugten Ausführungsform schließen die Schalungs­ wände an ihren Längsenden mit jeweils einem vollständigen Nut- und Nasenelement ab. Damit lassen sich die Schalungsele­ mente ohne vorbereitende Arbeiten und Abfall zusammenstecken, und das Teilen der Schalungselemente ist nur an den Wandenden notwendig, um mit einem Quersteg die Wand abzuschließen.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß die Schalungswände im Schnittbereich mit den Ebenen der Seitenflächen der Querstege Soll-Teilungsfugen be­ sitzen. Diese Soll-Teilungsfugen erleichtern das Abtrennen des Materials und erlauben ein genaueres Arbeiten. In vor­ teilhafter Ausgestaltung der Erfindung besitzen die Schalungswände zwischen allen Nut- und Nasenelementen Teilungsfu­ gen. Damit läßt sich das Schalungselement beliebig um Vielfa­ che der Länge eines Nutelementes kürzen und leicht an die ge­ wünschte Länge anpassen.
Um einerseits ein gutes Einfließen des Betons in die Wand zu ermöglichen und andererseits eine ausreichende Festigkeit der Schalungselemente zu erzielen, ist in vorteilhafter Weiter­ bildung der Erfindung vorgesehen, daß die Querstege halb so breit wie die zwischen ihnen liegenden Hohlräume sind. Vor­ teilhafterweise ist dann weiterhin vorgesehen, daß die Scha­ lungswänden an ihren Enden den letzten Quersteg um die Länge eines Nutelements überragen. Damit ergibt sich auch bei an­ einandergesetzten Schalungselementen ein konstanter Abstand der Querstege.
Um das Einfließen des Betons in die fertig aufgebaute Scha­ lungswand zu erleichtern, ist erfindungsgemäß weiterhin vor­ gesehen, daß sich die Querstege in ihrem oberen und/oder un­ teren Bereich verjüngen. Sie bieten daher dem einfließenden Beton einen geringeren Widerstand, wodurch die Gefahr von Hohlraumbildungen in der Wand vermieden wird. Ein weiterer entscheidender Vorteil der sich verjüngenden Stege besteht darin, daß eingelegte Bewehrungen punktförmig auf dem Steg zu liegen kommen. Damit ist sichergestellt, daß die Bewehrung vollständig von Beton umschlossen wird, was einer späteren Korrosion der Bewehrung infolge sich in Hohlräumen ansammeln­ der Feuchtigkeit vorbeugt. Bei den bisher üblichen Schalungs­ elementen, die in Stegmitte geteilt wurden, wäre eine solche Stegform sehr ungünstig, da der Teilungsschnitt entlang der Spitze des Grates erfolgen müßte.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind auf der Oberseite der Querstege Halterungen zur Aufnahme der Bewehrungen angeformt, die deren seitliches Verrutschen verhin­ dern.
Um bei Querstegen, die nicht über die gesamte Höhe des Scha­ lungselementes verlaufen, an Eckstößen einen geschlossenen Wandabschluß zu erhalten, sind erfindungsgemäß obere und un­ tere Endeinsätze vorgesehen, die entsprechend der Quersteg­ form so ausgebildet sind, daß die Oberkante des oberen End­ einsatzes bündig mit der Oberkante der Schalungswände, die Unterkante des unteren Endeinsatzes bündig mit der Unterkante der Schalungswände und die Seitenwände der Einsatzstücke bün­ dig mit den Seitenflächen der Querstege abschließen. Vorzugs­ weise besitzen die oberen und unteren Endeinsätze an ihrer Oberkante bzw. an ihrer Unterkante entsprechend den Kanten der Seitenwände Nasen- und Nutelemente, damit die Schalungs­ wände der oberhalb und unterhalb verdreht eingebauten Scha­ lungselemente mit ihren Befestigungselementen sicher in die Endeinsätze eingreifen.
Da steife Hartschaum-Schalungselemente keine besonders gün­ stige Schalldämmung besitzen, ist vorzugsweise weiterhin vor­ gesehen, daß in den Schalungswänden nebeneinander dünne, wandparallel senkrechte Luftschlitze mit welligem Profil an­ geordnet sind. Diese machen die Wände biegeweicher, was der Schalldämmung zugute kommt, schwächen aber das Element in seiner für die Schalungsfunktion notwendigen Stärke nicht zu sehr. Aus diesem Grund sollten die Luftschlitze auch mög­ lichst schmal sein und von unten nur bis auf etwa 1 cm an die Nasenelemente an der Oberkante der Schalungswand heranrei­ chen.
Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
Fig. 1 ein Hartschaum-Schalungselement in Drauf­ sicht;
Fig. 2 einen Quersteg des Hartschaum-Schalungs­ elements nach Fig. 1 im Schnitt;
Fig. 3 einen oberen Endaufsatz zum Aufsetzen auf den Quersteg nach Fig. 2.
In Fig. 1 ist ein Hartschaum-Schalungselement 10 dargestellt, das im wesentlichen aus zwei über Querstege 12 miteinander verbundenen Schalungswänden 14 besteht. Durch Nebeneinander- und Übereinanderlegen solcher Schalungselemente 10 können Wände erstellt werden, deren Hohlräume zwischen den Scha­ lungswänden 14 anschließend nur noch mit Beton befüllt zu werden brauchen. Um während des Füllungsvorgangs einen siche­ ren Halt der Schalungselemente untereinander zu gewährlei­ sten, sind an den Oberseiten der Schalungswände 14 kreuzför­ mige, aneinandergereihte Nasenelemente 16 vorgesehen, die in entsprechende Nutelemente 18 (siehe Fig. 2) an der Unterseite der Schalungswände 14 eingreifen. Die Schalungswände 14 be­ sitzen an ihren Außenseiten senkrechte Schwalbenschwanznuten 20, die für einen verbesserten Halt des Wandputzes sorgen.
Um Mauerecken oder T-förmige Wandanschlüsse herstellen zu können, sind die Nasen- und Nutelemente 16, 18 so ausgebil­ det, daß sie auch um 90° zueinander verdreht sicher ineinan­ dergreifen. Weiterhin sind die Nasenelemente 16 so angeord­ net, daß ihre Symmetrieachse im Punkt D den gleichen Abstand von der Außenfläche des Schalungselements 14 wie von den ver­ längerten Seitenflächen 22 der Querstege 12 besitzt. Dadurch schließt die Außenfläche einer Schalungswand 14 beim um 90° verdrehten Aufsetzen auf ein anderes Schalungselement mit der äußeren Seitenfläche 22 des äußersten Quersteges 12 ab. Die überstehenden Teile der Schalungswände 14 werden abgeteilt, was durch Teilungsfugen 24 erleichtert wird, die zwischen al­ len aneinandergrenzenden Nasen- und Nutelementen 16, 18 vor­ gesehen sind. Vorteilhaft ist dabei, daß beim Unterteilen ei­ nes Schalungselementes 10 nicht mehr, wie bisher üblich, die Querstege 12 durchtrennt werden müssen, sondern nur noch die Schalungswände 14. Da der Mittenabstand zweier Nasenelemente 16 bzw. deren Länge ein Teiler des bauüblichen Rastermasses ist, kann durch ein entsprechendes Durchtrennen der Scha­ lungselemente 10 zwischen den Nasen- und Nutelementen immer die erforderliche Wandlänge erzielt werden. Die Reststücke können dabei ohne weiteres in anderen Wandabschnitten Verwen­ dung finden.
Um dem einfließenden Beton möglichst wenig Widerstand zu bie­ ten und eine Querverteilung zu ermöglichen, sind die Querste­ ge 12 nicht über die gesamte Höhe des Schalungselementes 10 ausgeführt und besitzen in ihrem oberen Bereich 26 und in ih­ rem unteren Bereich 28 zur Ober- bzw. Unterkante zulaufende Verjüngungen (siehe Fig. 2). Diese erweisen sich auch bei der Verwendung von Bewehrungen als vorteilhaft, da diese nur noch punktförmig auf dem Quersteg aufliegen und besser von dem einfliessenden Beton umschlossen werden. Weiterhin sind an der Querstegoberkante Halterungen 29 vorgesehen, die ein seitliches Verrutschen eingelegter Bewehrungen verhindern.
In Fig. 3 ist ein oberer Endeinsatz 30 gezeigt, der zur Her­ stellung von Mauerecken und Wandabschlüssen notwendig ist. Der Endeinsatz 30 besitzt an seiner Unterseite einen rinnen­ förmigen Bereich 32, der entsprechend dem oberen Bereich 26 der Querstege 12 ausgebildet ist. An seiner Oberseite besitzt der Endeinsatz 30 Nasenelemente 16, die mit den Nutelementen des darüber quer angeordneten Schalungselementes 10 zusammen­ wirken. Für unterhalb der Querstege 12 ist ein unterer End­ einsatz (nicht gezeigt) vorgesehen, dessen oberer Bereich entsprechend dem unteren Bereich 28 der Querstege 12 rinnenförmig ausgebildet ist und der an seiner Unterseite Nutele­ mente 18 aufweist, die mit den Nasenelementen 16 des darunter querliegenden Schalungselementes 10 zusammenwirken. Um die Endeinsätze 30 zusätzlich zu stabilisieren, greifen diese mit Haltenasen (nicht gezeigt) in Trapeznuten 34 in den Scha­ lungswänden des Schalungselementes 10 ein. An den Außenflan­ ken der Endeinsätze 30 sind Schwalbenschwanznuten 20 vorgese­ hen, die mit den Schwalbenschwanznuten der Querstege 12 und den Schwalbenschwanznuten in den Außenwänden der quer aufsit­ zenden Schalungselemente eine über die gesamte Wandhöhe durchgängige Schwalbenschwanznut bilden. Damit wird auch in Mauerecken ein optimaler Halt des Wandputzes gewährleistet.
Bei dem beschriebenen Schalungselement ist es möglich, jede Seitenfläche 22 eines Quersteges 12 als Außenfläche in Ecken zu verwenden. Dabei ergibt sich, daß die Breite des Querste­ ges 12 gleich der Länge eines Nasenelements 16 ist. Bei ein­ facheren Ausführungsformen ist es auch möglich, jeweils nur eine Seitenfläche der Querstege 12 als mögliche Außenfläche auszubilden, wobei dann allerdings das Schalungselement für einen Mauerabschluß nur in einer bestimmten Richtung einge­ baut werden kann.
Als guter Kompromiß zwischen ausreichender Festigkeit des Schalungselementes 10 und möglichst niedriger Durchflußbehin­ derung des einzufüllenden Betons können Zwischenräume zwi­ schen den Querstegen 12 gelten, die doppelt so breit wie die Querstege selbst sind.
In den Schalungswänden 14 des Schalungselementes 10 sind ne­ beneinanderliegende dünne Luftschlitze 36 vorgesehen, die sich von unten bis ungefähr knapp 1 cm unter die Nasenelemen­ te 16 an der Oberseite der Schalungswände 14 erstrecken. Die Luftschlitze 36 sind sehr schmal gehalten, um einerseits die Festigkeit des Schalungselements 10 nicht wesentlich zu beeinträchtigen, andererseits jedoch die Wand in Querrichtung biegeweicher zu machen und dadurch für ein verbessertes Schalldämmverhalten der Wand zu sorgen. Dabei nehmen die Luftschlitze 36 ungefähr 2/3 der Gesamtlänge des Schalungs­ elementes 10 ein. In ihrer Mitte besitzen die Luftschlitze 36 jeweils ein Wellenprofil 38. Dieses ist vorteilhaft, weil die zur Herstellung der schmalen, langen Schlitze in der Herstel­ lungsform für das Schalungselement benutzten, entsprechend gewölbten Schwerter steifer sind, als es gerade Schwerter wä­ ren.

Claims (13)

1. Hartschaum-Schalungselement, bestehend aus zwei über Hartschaum-Querstege (12) miteinander verbundenen Schalungswänden (14), auf deren Ober- und Unterseite eine Vielzahl gleicher Nasen- (16) und korrespondierender Nutelemente (18) in regelmäßiger Abfolge angeordnet sind, so daß ein um 90° verdrehtes Schalungselement auf ein darunterliegendes Schalungselement aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutelemente (18) im Bereich der Querstege (12) aus wenigstens zwei gleichen, um 90° um einen Drehpunkt zueinander verdrehten Nutele­ mententeilen bestehen, wobei der Abstand des einen Nut­ elemententeils von der Außenfläche des Schalungselements (10) gleich dem Abstand des anderen Nutelemententeils von einer Seitenfläche des Querstegs ist und daß die Scha­ lungswände (14) im Schnittbereich mit den Ebenen der Sei­ tenflächen der Querstege (12) teilbar sind.
2. Hartschaum-Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Nut- (18) und Nasenelemente (16) im Bereich der Verlängerung der Querstege (12) jeweils zen­ tralsymmetrisch um eine senkrechte Achse durch den Dreh­ punkt (D) ausgebildet sind, die zur Außenfläche des Hartschaum-Schalungselements (10) den gleichen Abstand wie zu einer durch eine Seitenfläche (22) der Querstege (12) definierten Ebene aufweist.
3. Hartschaum-Schalungselement nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die senkrechten Achsen (D) mittig zwischen den Ebenen der beiden Seitenflächen (22) der jeweiligen Querstege (12) liegen.
4. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswände (14) an ihren Längsenden mit jeweils einem vollständigen Nut- (16) und Nasenelement (18) abschließen.
5. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswände (14) im Schnittbereich mit den Ebenen der Seitenflächen (22) der Querstege (12) Soll-Teilungsfugen (24) aufwei­ sen.
6. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswände (14) zwischen allen Nut- (18) und Nasenelementen (16) Soll-Teilungsfugen (24) besitzen.
7. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (12) halb so breit wie die zwischen ihnen liegenden Hohlräume sind.
8. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswände (14) an ihren Enden den letzten Quersteg (12) um die Län­ ge eines Nasenelementes (16) überragen.
9. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Querstege (12) in ihrem oberen und/oder unteren Bereich (26, 28) verjüngen.
10. Hartschaum-Schalungselement nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an der Querstegoberkante Halterungen (29) zur Aufnahme von Bewehrungen angeformt sind.
11. Hartschaum-Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schalungs­ wänden (14) nebeneinander dünne, senkrechte Luftschlitze (36) mit welligem Profil (38) angeordnet sind.
12. Oberer und unterer Endeinsatz (30) zum Ansetzen an am Rand liegende Querstege (12) eines Hartschaum-Schalungs­ elements (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie entsprechend der Quer­ stegform so ausgebildet sind, daß die Oberkante des obe­ ren Endeinsatzes (30) bündig mit der Oberkante der Scha­ lungswände (14), die Unterkante des unteren Endeinsatzes bündig mit der Unterkante der Schalungswände (14) und die Seitenwände der Einsatzstücke (30) bündig mit den Seiten­ flächen (22) des Quersteges abschließen.
13. Oberer und unterer Endeinsatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie entsprechend den Ober- bzw. Un­ terkanten der Schalungswände (14) Nasen- (16) bzw. Nut­ elemente (18) besitzen.
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