DE19606271A1 - Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten - Google Patents
Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen EinschaltenInfo
- Publication number
- DE19606271A1 DE19606271A1 DE19606271A DE19606271A DE19606271A1 DE 19606271 A1 DE19606271 A1 DE 19606271A1 DE 19606271 A DE19606271 A DE 19606271A DE 19606271 A DE19606271 A DE 19606271A DE 19606271 A1 DE19606271 A1 DE 19606271A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit breaker
- disc
- slide
- actuating handle
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims abstract description 16
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims abstract description 10
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 9
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 9
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 abstract 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000009349 indirect transmission Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/20—Interlocking, locking, or latching mechanisms
- H01H9/28—Interlocking, locking, or latching mechanisms for locking switch parts by a key or equivalent removable member
- H01H9/281—Interlocking, locking, or latching mechanisms for locking switch parts by a key or equivalent removable member making use of a padlock
- H01H9/282—Interlocking, locking, or latching mechanisms for locking switch parts by a key or equivalent removable member making use of a padlock and a separate part mounted or mountable on the switch assembly and movable between an unlocking position and a locking position where it can be secured by the padlock
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
- Breakers (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
- Slide Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schutzschalter, insbesondere
Leistungs- oder Motorschutzschalter, mit Gehäuse und einem am
Gehäuse angeordneten drehbaren Betätigungsgriff für eine
Schaltwelle des Schutzschalters und mit einer
Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten des Schutzschalters
mittels in Abschließöffnungen einhängbarer Vorhängeschlösser,
wobei die Abschließöffnungen nur bei vollständig geöffneten
Schaltkontakten des Schutzschalters freigebbar sind, und die
Verriegelungsvorrichtung eine Blockiervorrichtung für das
Verhindern der Einschaltbewegung des Betätigungsgriffes und
eine Freigabevorrichtung für die Abschließöffnungen, umfassend
einen verschiebbaren Schieber und eine mit der Schaltwelle in
Wirkverbindung stehende Scheibe, die die Bewegung des
Schiebers bei nicht geöffneten Schaltkontakten des
Schutzschalters verhindert, aufweist.
Derartige Schutzschalter werden beispielsweise in den
Anschlußleitungen eines Maschinenantriebes eingesetzt, so daß
es möglich ist, beispielsweise bei einem wartungsbedingten
Aufenthalt im Gefahrenbereich der Maschine die Stromzufuhr zum
Antrieb zu unterbrechen und gegen ein Einschalten zu sichern,
was üblicherweise durch Einhängen von Vorhängeschlössern in
entsprechende Abschließöffnungen erfolgt. Um den geltenden
Sicherheitsrichtlinien zu entsprechen, weisen derartige
Schutzschalter eine zusätzliche Einrichtung auf, die ein
Abschließen des Schutzschalters nur für den Fall erlaubt, daß
sich die Kontakte des Schutzschalters vollständig geöffnet
haben und nicht etwa infolge eines beispielsweise
vorausgegangenen hohen Kurzschlußstromes miteinander
verschweißt sind und von daher der Sicherheitsschalter die
Stromzufuhr nicht mehr unterbrechen kann.
Zu diesem Zweck ist es aus der EP 0 450 699 A2 bekannt, eine
Blockiervorrichtung für das Verhindern der Einschaltbewegung
des Betätigungsgriffes und eine Freigabevorrichtung für die
Abschließöffnungen mittels eines verschiebbaren Schiebers und
einer mit der Schaltwelle des Schutzschalters in
Wirkverbindung stehenden Scheibe zu schaffen, wobei die
Scheibe die Bewegung des Schiebers bei nicht geöffneten
Schaltkontakten des Schutzschalters, beispielsweise infolge
verschweißter Kontakte, verhindert. Die
Verriegelungsvorrichtung mit Blockier- und Freigabevorrichtung
ist dabei im Betätigungsgriff des Schutzschalters
untergebracht und der Betätigungsgriff steht ebenso wie die
Scheibe in Wirkverbindung mit der Schaltwelle des
Schaltgerätes. Nachteilig bei dieser bekannten Ausführungsform
ist es dabei, daß zum einen die Unterbringung der
Verriegelungsvorrichtung im Betätigungsgriff nur mit hohem
konstruktivem Aufwand und entsprechenden Fertigungsaufwand zu
realisieren ist, insbesondere aber durch den mit der
Schaltwelle in Wirkverbindung stehenden Betätigungsgriff, der
gleichzeitig sämtliche Elemente der Verriegelungsvorrichtung
in sich trägt, Manipulationsmöglichkeiten zur Überwindung der
infolge verschweißter Kontakte nicht öffnenden
Freigabevorrichtung für die Abschließöffnungen gegeben sind,
etwa wenn der Betätigungsgriff mit großem Kraftaufwand
betätigt wird und die die Bewegung des Schiebers bei nicht
geöffneten Schaltkontaktes des Schutzschalters verhindernde
Wirkung der Scheibe aufgehoben wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die bekannten
gattungsgemäßen Schutzschalter derart weiterzubilden, daß
Manipulationsmöglichkeiten am infolge verschweißter Kontakte
nicht mehr verriegelbaren Schutzschalter ausgeschlossen sind
und zum anderen der Schutzschalter möglichst einfach und
kostengünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen entnehmbar.
Die Erfindung schlägt einen Schutzschalter vor, bei dem der
Betätigungsgriff auf der Schaltwelle frei drehbar ist und die
Scheibe spielfrei mit der Schaltwelle verbunden ist, und der
Betätigungsgriff und die Scheibe mittels mindestens einer
elastischen Klaue miteinander in Wirkverbindung stehen, so daß
eine Drehung des Betätigungsgriffes über die elastische Klaue
auf die Scheibe und von dort auf die Schaltwelle übertragen
wird, und der Schieber der Verriegelungsvorrichtung zum
Blockieren der Einschaltbewegung der Schaltwelle auf die
Scheibe einwirkt.
Durch die freie Drehbarkeit des Betätigungsgriffes auf der
Schaltwelle und die indirekte Übertragung der Drehung mittels
der elastischen Klaue auf die Scheibe und von dort auf die
Schaltwelle ist es beim erfindungsgemäßen Schutzschalter nicht
mehr möglich, durch entsprechenden Kraftaufwand die am
Schutzschalter, insbesondere die an dem Gehäuse angebrachte
vorgesehene Verriegelungsvorrichtung durch hohen Krafteinsatz
derart zu manipulieren, daß ein Abschließen des
Schutzschalters trotz nicht geöffneter Kontakte möglich ist.
Wenn sich bei einem Ausschalten des Schutzschalters die
Kontakte, beispielsweise infolge Verschweißen nicht
vollständig öffnen, bewirken die starken Kontaktfedern im
Inneren des Schaltgerätes ein Rückstellmoment auf die
Schaltwelle, so daß diese nicht in ihre Position gedreht wird,
die sie bei vollständig geöffneten Schaltkontakten einnimmt.
Der Betätigungsgriff läßt sich nun zwar mit geringem
Kraftaufwand, da er frei auf der Schaltwelle drehbar ist, in
diese Aus-Stellung weiterdrehen, jedoch folgt die spielfrei
auf der Schaltwelle angeordnete Scheibe dieser Weiterdrehung
nicht, sondern verbleibt zusammen mit der Schaltwelle in der
infolge des Rückstellmomentes auf die Ein-Stellung um einen
üblicherweise etwa 10° betragenden Winkel zurückbewegten Lage.
Somit ist es trotz von Hand in die Aus-Stellung bewegtem
Betätigungsgriff nicht möglich, die Verriegelungsvorrichtung
zu betätigen, da die Bewegung des Schiebers von der Scheibe
weiterhin verhindert wird. Auch ein größerer Kraftaufwand am
Betätigungsgriff führt zu keinem Erfolg, da dieser über die
elastische Klaue aufgenommen wird und nicht an die Scheibe und
damit an die Schaltwelle weitergegeben wird.
Um den konstruktiven Aufwand und die Herstellungskosten des
erfindungsgemäßen Schutzschalters möglichst gering zu halten,
schlägt die Erfindung weiterhin vor, die
Verriegelungsvorrichtung mit dem Gehäuse zu verbinden, so daß
sie in einer einfachen Einheit leicht an handelsüblichen
Schutzschaltern mit Gehäuse angeordnet werden kann. Zum
Blockieren der Einschaltbewegung der Schaltwelle ist es dann
lediglich nötig, den Schieber der Verriegelungsvorrichtung auf
die mit der Schaltwelle in Wirkverbindung stehende Scheibe
einwirken zu lassen und gleichzeitig die Abschließöffnungen
freizugeben, wodurch die Scheibe in ihrer blockierten Lage
mittels Vorhängeschlössern abschließbar ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung schlägt die Erfindung
dazu vor, daß die Scheibe kreisförmig mit einem
weggeschnittenen Segment ausgebildet ist und bei vollständig
geöffneten Schaltkontakten die Scheibe sich in einer solchen
Position befindet, daß der Schieber in den Freiraum des
abgeschnittenen Kreissegmentes einführbar ist und in dieser
Position die Scheibe blockiert und gleichzeitig die
Abschließöffnungen freigibt. Auf diese Weise wird durch eine
einzige Bewegung, nämlich die des Schiebers, gleichzeitig eine
Blockierung der Scheibe und eine Freigabe der
Abschließöffnungen bewirkt, sofern sich beim Ausschalten des
Schutzschalters die Schaltkontakte vollständig öffnen und die
Schaltwelle und die daran spielfrei angeordnete Scheibe die
entsprechende Aus-Stellung einnehmen, so daß der Schieber
bewegt werden kann.
In einer anderen Ausgestaltung schlägt die Erfindung vor, die
Scheibe zumindest teilweise kreisförmig mit zumindest über
einen Teil des Außenumfanges verlaufendem hochgezogenem Rand
auszubilden, wobei in dem Rand ein Einsteckschlitz ausgebildet
ist und bei vollständig geöffneten Schaltkontakten die Scheibe
sich in einer solchen Position befindet, daß der Schieber in
den Einsteckschlitz einführbar ist und in dieser Position die
Scheibe blockiert und gleichzeitig die Abschließöffnungen
freigibt. Auch bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist
wiederum nur eine Bewegung des Schiebers notwendig, um die
Scheibe zu blockieren und die gleichzeitig die
Abschließöffnungen freizugeben.
Vorteilhaft ist am Gehäuse außerhalb des Betätigungsgriffes
ein Halter angebracht, in dem der Schieber geführt ist und in
dem mindestens eine Abschließöffnung für das Einhängen der
Vorhängeschlösser ausgebildet ist.
Weiterhin schlägt die Erfindung vor, bei in
Verriegelungsposition befindlichem Schieber den
Betätigungsgriff gegen ein Abziehen von der Schaltwelle zu
sichern. Dies kann beispielsweise durch einen entsprechend
ausgebildeten Vorsprung am Schieber bewirkt werden, der ein
Abziehen des Betätigungsgriffes von der Schaltwelle
verhindert. Auf diese Weise wird eine weitere
Manipulationsmöglichkeit des Schutzschalters aufgehoben, da es
nicht möglich ist, am verriegelten Schutzschalter den
Betätigungsgriff zu entfernen und an der darunter befindlichen
Schaltwelle ein unerlaubtes Einschalten des Schutzschalters zu
bewirken.
In einer Ausführungsform weist dazu der Schieber einen
vorstehenden Zapfen auf, der bei in den Freiraum des
abgeschnittenen Kreissegmentes eingeführtem Schieber in eine
am Betätigungsgriff ausgebildete Öffnung einführbar ist, um
den Betätigungsgriff in der abgeschlossenen Position gegen ein
Abziehen von der Schaltwelle zu sichern.
In einer weiteren Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß der
Schieber einen vorstehenden Zapfen aufweist, der bei in den
Einsteckschlitz der Scheibe eingeführtem Schieber auf den
oberen Rand des Betätigungsgriffes auflegbar ist, um den
Betätigungsgriff in der abgeschlossenen Position gegen ein
Abziehen von der Schaltwelle zu sichern.
Zur weiteren Sicherung des Betätigungsgriffes gegen ein
Abziehen von der Schaltwelle schlägt die Erfindung weiterhin
vor, daß am Gehäuse Haken angebracht sind, die den
Betätigungsgriff an seiner Außenwandung umgreifen und den
Betätigungsgriff gegen ein Abziehen von der Schaltwelle
sichern. Durch diese Haken wird eine nochmals größere
Manipulationssicherheit des erfindungsgemäßen Schutzschalters
erreicht, da die Haken ein Abziehen des Betätigungsgriffes von
der Schaltwelle andauernd, d. h. unabhängig von der Stellung
des Betätigungsgriffes und der Verriegelungseinrichtung
verhindern.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Ansicht auf
ein erfindungsgemäßes Schaltgerät mit von der
Schaltwelle abgezogener Scheibe und
Betätigungsgriff
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Schaltgerät
Fig. 3 einen Schnitt B-B durch das Schaltgerät gemäß Fig.
2
Fig. 4a in schematisierter Darstellung die Wirkungsweise
der Verriegelungseinrichtung bei vollständig
geöffneten Schaltkontakten
Fig. 4b in schematisierter Darstellung die Wirkungsweise
der Verriegelungseinrichtung bei nicht vollständig
geöffneten Schaltkontakten
Fig. 5 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Schaltgerätes
Fig. 6 einen Schnitt C-C durch das Schaltgerät gemäß Fig. 5
Fig. 7 in perspektivischer Darstellung eine weitere
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schaltgerätes.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, weist der erfindungsgemäße
Schutzschalter 1 auf seiner Gehäusefrontseite 11 eine
Grundplatte 10 auf. Auf der Grundplatte 10 ragt eine
Schaltwelle 5 heraus, die in nicht näher dargestellter Weise
mit dem Schaltgerät im Inneren des Gehäuses des
Schutzschalters 1 in Wirkverbindung steht. In einem radialen
Abstand von der Schaltwelle 5 ist ein Führungsring 2 auf der
Grundplatte 10 befestigt, welcher zur axialen Führung des
Betätigungsgriffes 3 dient, wenn dieser auf der Schaltwelle 5
aufsitzt. Dazu ist der Betätigungsgriff 3 etwa napfförmig mit
einer ringförmigen Außenwandung 31 und einer Bodenfläche 32
ausgebildet, aus der ein Griffteil 30 herausragt. In
montiertem Zustand des Betätigungsgriffes 3 am Schutzschalter
1 liegt der Betätigungsgriff 3 mit seinem über die
Außenwandung 31 vorstehenden oberseitigen Rand 39 auf der
oberen Randfläche 22 des Führungsringes 2 auf und wird von
diesem axial geführt.
Weiterhin ist am in der Fig. 1 dargestellten Schutzschalter 1
eine Scheibe 4 vorgesehen, die kreisförmig mit einem
weggeschnittenen Segment entlang einer Sehne 44 ausgebildet
ist. Die Scheibe 4 wird auf die Grundplatte 10 aufgelegt und
weist dazu in ihrem Mittelpunkt einen Führungszapfen 40 auf,
der mit einer Vierkantbohrung 41 versehen ist, die
entsprechend einem Vierkantabschnitt 50 an der Schaltwelle 5
ausgebildet ist, so daß die auf die Grundplatte 10 aufgelegte
Scheibe 4 spielfrei mit der Schaltwelle 5 über die Bohrung 41
und den Vierkantabschnitt 50 in Wirkverbindung tritt.
Demgegenüber ist der Betätigungsgriff 3, welcher oberhalb der
Scheibe 4 ebenfalls auf die Schaltwelle 5 aufgesetzt wird,
frei auf dieser Schaltwelle 5 drehbar. Dazu weist die
Schaltwelle 5 an ihrem dem Betätigungsgriff zugeordneten
Endbereich einen Rundabschnitt 51 auf, der in eine
entsprechende Bohrung im Inneren des Betätigungsgriffes 3, wie
in Fig. 3 mit der Bezugsziffer 36 dargestellt, eingesteckt
wird, ohne daß dabei ein Drehmoment übertragbar ist.
Die Drehung des Betätigungsgriffes zum Ein- bzw. Ausschalten
des Schutzschalters wirkt daher nicht direkt auf die
Schaltwelle 5 ein. Vielmehr weist die mit der Schaltwelle 5 in
Wirkverbindung stehende Scheibe 4 auf ihrer dem
Betätigungsgriff 3 zugewandten Seite eine vorstehende
elastische Klaue 42 auf, welche beispielsweise aus einem
Federstahl hergestellt sein kann. Diese elastische Klaue 42
greift, wie auch in der Fig. 3 dargestellt, in eine
entsprechende Ausnehmung 35 im Betätigungsgriff 3 ein, so daß
eine Drehung des Betätigungsgriffes 3 über die elastische
Klaue 42 auf die Scheibe 4 und von dort auf die Schaltwelle 5
auf einem indirekten Weg übertragen wird. Der Schaltzustand
des Schutzschalters 1 kann dabei über Sichtöffnungen 33, 43 im
Betätigungsgriff 3 und der Scheibe 4 von auf der Grundplatte
10 angebrachten Schaltmarkierungen "0" und "1" abgelesen
werden.
Weiterhin ist an dem in der Fig. 1 dargestellten
Schutzschalter 1 eine Verriegelungsvorrichtung 6 an dem
Gehäuse des Schutzschalters 1 ebenfalls auf dessen Frontseite
11 angebracht. Wie auch den Fig. 2 und 3 entnehmbar, weist die
Verriegelungsvorrichtung 6 einen Halter 65 auf, in dem eine
Abschließöffnung 60 zum Einhängen eines Vorhängeschlosses
ausgebildet ist. Im unverriegelten Zustand der
Verriegelungsvorrichtung 6 ist diese Abschließöffnung 60
mittels einer Freigabevorrichtung 63, die an einem Schieber 61
ausgebildet ist, verschlossen, so daß ein Einhängen eines
Vorhängeschlosses in die Abschließöffnung 60 nicht möglich
ist.
Der Schieber 61 weist weiterhin eine Blockiervorrichtung in
Gestalt eines Fingers 62 auf, der auf den Führungsring 2 mit
der darin auf der Schaltwelle 5 angeordneten Scheibe 4 hin
ausgerichtet ist. Bei vollständig geöffneten Schaltkontakten,
wie in der Fig. 2 dargestellt, nimmt die Scheibe 4 eine solche
Position ein, daß der Schieber 61 mit seinem Finger 62 als
Blockiervorrichtung über eine Öffnung 21 im Führungsring 2 in
den Freiraum des abgeschnittenen Kreissegmentes entlang der
Sehne 44 einführbar ist, wenn der Schieber 61 in Pfeilrichtung
A bewegt wird. In dieser Position bewirkt der Finger 62 des
Schiebers 61 eine Blockierung der Scheibe 4 in der Aus
stellung durch Anlage an der Sehne 44 des abgeschnittenen
Kreissegmentes der Scheibe 4.
Gleichzeitig wird durch Bewegung des Schiebers 61 in
Pfeilrichtung A die am Schieber 61 ausgebildete
Freigabevorrichtung 63 für die Abschließöffnung 60 aus dieser
in Richtung auf den Führungsring 2 herausbewegt, so daß ein
Einhängen eines Vorhängeschlosses in der Abschließöffnung 60
ermöglicht ist, wenn der Schieber 61 die Scheibe 4 in der Aus
stellung blockiert hat.
Das Bewegen des Schiebers 61 in Pfeilrichtung A in den
Freiraum des abgeschnittenen Kreissegmentes der Scheibe 4 wird
durch eine angeschrägte Spitze 67 des Fingers 62 erleichtert
und erfolgt gegen die Wirkung einer Spiralfeder 64, die den
Schieber 61 bei nicht in die Abschließöffnung 60 eingeführtem
Vorhängeschloß in der in der Fig. 2 dargestellten
unverriegelten Position hält. Zum Schutz des Schiebers 61 kann
weiterhin eine Abdeckleiste 68 auf der Grundplatte 10
vorgesehen sein, die sich entlang des Fingers 62 des Schiebers
61 erstreckt und diesen vor Beschädigungen schützt.
Die Wirkungsweise der Verriegelungsvorrichtung 6 mit Schieber
und Finger 62 als Blockiervorrichtung ist schematisch in den
Fig. 4a und 4b dargestellt. In der Fig. 4a ist die Position
von Betätigungsgriff 3, Scheibe 4 und Schaltwelle 5 des
erfindungsgemäßen Schutzschalters bei vollständig geöffneten
Schaltkontakten dargestellt. Dabei bewegt sich die Schaltwelle
5 und die damit in spielfreier Wirkverbindung stehende Scheibe
4 vollständig in die Aus-Stellung, wie sie auch in der Fig. 2
dargestellt ist, so daß der Schieber mit seinem Finger 62
entlang der Sehne 44 des weggeschnittenen Kreissegmentes der
Scheibe 4 in Pfeilrichtung A eingeschoben werden kann und eine
Verriegelung der Scheibe 4 und damit der Schaltwelle 5 in der
Aus-Stellung bewirkt. In dieser Position kann die
Verriegelungsvorrichtung durch die freigegebenen
Abschließöffnungen mittels Vorhängeschlössern abgeschlossen
und gegen ein Einschalten gesichert werden.
Für den Fall, daß die Schaltkontakte des Schutzschalters zum
Beispiel infolge eines Kurzschlußstromes miteinander
verschweißt sind und sich beim Ausschalten des Schutzschalters
nicht öffnen, nimmt die Schaltwelle 5 und damit auch die
Scheibe 4 eine in der Fig. 4b dargestellte Stellung ein, die
gegenüber der in der Fig. 4a dargestellten korrekten Aus
stellung um etwa 10° in Pfeilrichtung B auf die Ein-Stellung
zurückgedreht ist. In dieser Stellung sind die Sehne 44 des
weggeschnittenen Kreissegmentes der Scheibe 4 und der Finger
62 des Schiebers 61 nicht parallel zueinander, so daß ein
Einschieben des Fingers 62 in Pfeilrichtung A zwecks
Blockieren der Scheibe und gleichzeitiger Freigabe der
Abschließöffnung nicht möglich ist. Wird der Betätigungsgriff
3, wie in Fig. 4b strichliert dargestellt, durch zusätzlichen
Kraftaufwand in seine korrekte Aus-Stellung bewegte wird diese
Bewegung von der elastischen Klaue 42 durch eine entsprechende
Biegung aufgenommen und führt keinesfalls zu einer Bewegung
der Scheibe 4 und der Schaltwelle 5 gegen den Widerstand der
im Inneren des Schaltgerätes angeordneten Kontaktfedern, so
daß eine Betätigung der Verriegelungsvorrichtung verhindert
wird.
Auch ein starker Krafteinsatz am Schieber der
Verriegelungsvorrichtung und damit am Finger 62 in
Pfeilrichtung A führt nicht zu einer Überwindung der die
Bewegung des Schiebers verhindernden Scheibe 4.
Wie aus der Fig. 4b ersichtlich, führt eine starke
Kraftausübung am Finger 62 in Pfeilrichtung A zu einer
weiteren Drehung der Scheibe 4 und der Schaltwelle 5 in
Pfeilrichtung B, also in Richtung der Ein-Stellung, so daß
einem Erreichen der Aus-Stellung, in der Verriegelung möglich
wäre, entgegengewirkt wird und von daher der erfindungsgemäße
Schutzschalter eine besonders Manipulationssicherheit erhält.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist den Fig. 5 und
6 dargestellt, bei denen gegenüber dem eben beschriebenen
Ausführungsbeispiel abgeänderte Ausgestaltungen von Scheibe 4
und Verriegelungsvorrichtung 6 zum Einsatz kommen, jedoch die
grundsätzliche Funktion beibehalten ist, weshalb zur
Verdeutlichung für funktional gleiche Teile die gleichen
Bezugsziffern wie im erstgenannten Ausführungsbeispiel, das in
den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, verwendet wurden.
Wie aus der Fig. 5 ersichtlich, weist dazu die Scheibe 4, die
ebenfalls mit ihrem Führungszapfen 40, der eine
Vierkantbohrung 41 trägt, spielfrei mit dem Vierkantabschnitt
50 der Schaltwelle 5 in Wirkverbindung steht, einen teilweise
kreisförmigen Außenumfang auf, der zumindest teilweise mit
einem hochgezogenen Rand 48 ausgebildet ist. Wiederum ist eine
Sichtöffnung 43 für das Ablesen des Schaltzustandes des
Schutzschalters mittels auf der Grundplatte 10 angebrachter
Markierungen "0" und "1" vorgesehen.
Weiterhin weist die Scheibe 4 in dem hochgezogenen Rand 48
einen Einsteckschlitz 47 auf, in den ein Finger 62 eines
Schiebers 61 einführbar ist, wenn der Schieber 61, wie in Fig.
6 dargestellt, in Pfeilrichtung A bewegt wird. Der
Einsteckschlitz 47 in der Scheibe 4 ist an der Stelle
ausgebildet, an der sich die Scheibe 4 befindet, wenn die
Schaltkontakte des Schutzschalters vollständig geöffnet sind.
Die Verriegelungsvorrichtung 6 weist wiederum einen Halter 65
auf, in dem der Schieber 61 geführt ist. Weiterhin ist am
Halter 65 eine Abschließöffnung 60 ausgebildet, die von einem
Bügel 69 oberseitig begrenzt wird. Der Schieber 61 weist
wiederum eine Freigabevorrichtung 63 für die Abschließöffnung
60 auf, welche bei in Pfeilrichtung A bewegtem Schieber 61 die
Abschließöffnung 60 freigibt, so daß ein Bügel 8 eines
Vorhängeschlosses in die Abschließöffnung 60 einführbar ist
und die Verriegelungseinrichtung 6 in dieser Position
abschließbar ist. Gleichzeitig blockiert der in den
Einsteckschlitz 47 der Scheibe eingeführte Finger 62 des
Schiebers 61 eine Einschaltbewegung der Schaltwelle 5 durch
Festsetzen der Scheibe 4 in der in Fig. 5 gezeigten Position.
Wenn sich die Schaltkontakte des Schutzschalters infolge von
Verschweißen oder ähnlichem nicht vollständig öffnen, nimmt
die Schaltwelle 5 und die damit in Wirkverbindung stehende
Scheibe 4 analog zum in der Fig. 4b dargestellten Beispiel
eine in Richtung der Ein-Stellung zurückbewegte Lage ein, so
daß der Schieber 61 mit seinem Finger 62 auf dem hochstehenden
Rand 48 der Scheibe 4 aufliegt und eine Bewegung des Schiebers
61 in Pfeilrichtung A zum Blockieren der Einschaltbewegung und
zur Freigabe der Abschließöffnungen 60 unmöglich ist.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann dieser Effekt nicht
durch Manipulation wie zusätzlichem Krafteinsatz am
Betätigungsgriff 3 überwunden werden, da wiederum der
Betätigungsgriff 3 mit seiner Ausnehmung 36 auf einem
entsprechenden Rundabschnitt 51 der Schaltwelle 5 frei drehbar
ist und die Drehbewegung des Betätigungsgriffes 3 über eine
elastische Klaue 42 auf die Scheibe 4 und damit auf die
Schaltwelle 5 auf indirektem Wege übertragen wird. Bei dem in
den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
überdies erkennbar, daß hierbei im Gegensatz zum ersten
Ausführungsbeispiel, welches in den Fig. 1 bis 4 dargestellt
ist, die elastische Klaue 42 in einer Ausnehmung 38 am
Betätigungsgriff 3 befestigt ist und in eine entsprechende
Ausnehmung 45 in der Scheibe 4 hineinragt. Zur Verbesserung
der Drehmomentenübertragung können überdies an der Ausnehmung
45 in der Scheibe 4 noch vorstehende Zapfen 46 ausgebildet
sein, die zusätzliche Anlageflächen für die Klaue 42 bilden.
Die in den Figuren dargestellten Anordnungen von elastischer
Klaue 42 und auch der Bewegungsrichtungen der Schieber 61 sind
dabei jedoch nicht auf das jeweilige Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern beliebig untereinander kombinierbar.
Zur Schaffung einer weiter gesteigerten
Manipulationssicherheit des erfindungsgemäßen Schutzschalters
wird vorgeschlagen, den Betätigungsgriff 3 gegen ein Abziehen
von der Schaltwelle 5 zu sichern. Dazu weist der in den Fig. 1
und 2 dargestellte Schieber 61 parallel zu dem Finger 62 einen
vorstehenden Zapfen 66 auf, der über eine Ausnehmung 20 im
Führungsring 2 bei Bewegung des Schiebers 61 in Pfeilrichtung
A in den vom Führungsring 2 umgrenzten Raum eingreift.
Weiterhin weist der Betätigungsgriff 3, wie in Fig. 1
dargestellt, an seiner Außenwandung 31 eine mit dem
vorstehenden Zapfen 66 korrespondierende Öffnung 34 auf, so
daß der Schieber 61 bei Bewegung in Pfeilrichtung A mit seinem
vorstehenden Zapfen 66 in die Öffnung 34 im Betätigungsgriff 3
eingreift, gleichzeitig mit seinem Finger 62 entlang der Sehne
44 des weggeschnittenen Kreissegmentes der Scheibe 4 die
Einschaltbewegung der Scheibe 4 blockiert und die
Freigabevorrichtung 63 aus der Abschließöffnung herausbewegt,
so daß die Verriegelungsvorrichtung 6 abgeschlossen werden
kann und in dieser Lage der Betätigungsgriff 3 durch Eingriff
des vorstehenden Zapfens 66 in die Öffnung 34 gegen ein
Abziehen von der Schaltwelle gesichert ist.
In analoger Weise ist es auch bei dem in den Fig. 5 und 6
dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung möglich, an
dem Schieber einen der Einfachheit halber nicht dargestellten
Vorsprung auszubilden, der bei in Verriegelungsposition
befindlichem Schieber 61 den Betätigungsgriff 3 gegen ein
Abziehen von der Schaltwelle 5 sichert. Dieser Vorsprung kann
wiederum in Form eines vorstehenden Zapfens ausgeführt sein,
der bei in den Einsteckschlitz 47 der Scheibe eingeführtem
Schieber 61 auf dem oberen Rand 39 des Betätigungsgriffes 3
auflegbar ist, um so den Betätigungsgriff 3 in der
abgeschlossenen Position gegen ein Abziehen von der
Schaltwelle 5 zu sichern.
Weiterhin schlägt die Erfindung zur Sicherung des
Betätigungsgriffes 3 gegen ein Abziehen von der Schaltwelle 5
vor, wie in der Fig. 7 dargestellt, am Gehäuse des
Schutzschalters Haken 7 anzubringen, den Betätigungsgriff 3 an
seiner Außenwandung umgreifen und den Betätigungsgriff 3 gegen
ein Abziehen von der Schaltwelle 5 sichern. Dazu sind die
Haken 7 beispielsweise mittels Schrauben in Schraublöchern 70
auf der Grundplatte 10 befestigt und umgreifen mit ihrer
abgebogenen Hakenfläche 71 den oberen Rand 39 des
Betätigungsgriffes 3 und verhindern so ein Abziehen des
Betätigungsgriffes 3 von der Schaltwelle 5 in jedem
Schaltzustand des Schutzschalters 1. Die Haken 7 können dabei
an jeder geeigneten Stelle auf dem Gehäuse des Schutzschalters
1 angebracht werden, an der sie die Drehbewegung des
Betätigungsgriffes 3 nicht behindern. Sie können darüber
hinaus auch integral an dem Führungsring 2 angeformt sein,
anstatt auf der Grundplatte 10 verschraubt zu sein, so daß bei
Montage des Schutzschalters beim Aufsetzen des
Betätigungsgriffes 3 auf die Schaltwelle 5 eine
Schnappverbindung zwischen dem oberen Rand 39 des
Betätigungsgriffes 3 und den umgebogenen Hakenflächen 71 der
Haken bewirkt wird, die nicht mehr lösbar ist.
Claims (8)
1. Schutzschalter, insbesondere Leistungs- oder
Motorschutzschalter, mit Gehäuse und einem am Gehäuse
angeordneten drehbaren Betätigungsgriff für eine
Schaltwelle des Schutzschalters und mit einer
Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten des
Schutzschalters mittels in Abschließöffnungen einhängbarer
Vorhängeschlösser, wobei die Abschließöffnungen nur bei
vollständig geöffneten Schaltkontakten des Schutzschalters
freigebbar sind, und die Verriegelungsvorrichtung eine
Blockiervorrichtung für das Verhindern der
Einschaltbewegung des Betätigungsgriffes und eine
Freigabevorrichtung für die Abschließöffnungen, umfassend
einen verschiebbaren Schieber und eine mit der Schaltwelle
in Wirkverbindung stehende Scheibe, die die Bewegung des
Schiebers bei nicht geöffneten Schaltkontakten des
Schutzschalters verhindert, aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Betätigungsgriff (3) auf der
Schaltwelle (5) frei drehbar ist und die Scheibe (4)
spielfrei mit der Schaltwelle (5) verbunden ist, und der
Betätigungsgriff (3) und die Scheibe (4) mittels
mindestens einer elastischen Klaue (42) miteinander in
Wirkverbindung stehen, so daß eine Drehung des
Betätigungsgriffes (3) über die elastische Klaue (42) auf
die Scheibe (4) und von dort auf die Schaltwelle (5)
übertragen wird, und der Schieber (61) der
Verriegelungsvorrichtung (6) zum Blockieren der
Einschaltbewegung der Schaltwelle (5) auf die Scheibe (4)
einwirkt.
2. Schutzschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4) kreisförmig
mit einem weggeschnittenen Segment ausgebildet ist und bei
vollständig geöffneten Schaltkontakten die Scheibe (4)
sich in einer solchen Position befindet, daß der Schieber
(61) in den Freiraum des abgeschnittenen Kreissegmentes
einführbar ist und in dieser Position die Scheibe (4)
blockiert und gleichzeitig die Abschließöffnungen (60)
freigibt.
3. Schutzschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4) zumindest
teilweise kreisförmig mit zumindest über einen Teil des
Außenumfanges verlaufendem hochgezogenem Rand (48)
ausgebildet ist, wobei in dem Rand (48) ein
Einsteckschlitz (47) ausgebildet ist und bei vollständig
geöffneten Schaltkontakten die Scheibe sich in einer
solchen Position befindet, daß der Schieber (61) in den
Einsteckschlitz (47) einführbar ist und in dieser Position
die Scheibe (4) blockiert und gleichzeitig die
Abschließöffnungen (60) freigibt.
4. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse außerhalb des
Betätigungsgriffes (3) ein Halter (65) angebracht ist, in
dem der Schieber (61) geführt ist, und in dem mindestens
eine Abschließöffnung (60) ausgebildet ist.
5. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (61) mindestens
einen Vorsprung aufweist, der bei in Verriegelungsposition
befindlichem Schieber (61) den Betätigungsgriff (3) gegen
ein Abziehen von der Schaltwelle (5) sichert.
6. Schutzschalter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (61) einen
vorstehenden Zapfen (66) aufweist, der bei in den Freiraum
des abgeschnittenen Kreissegmentes eingeführtem Schieber
(61) in eine am Betätigungsgriff (3) ausgebildete Öffnung
(34) einführbar ist, um den Betätigungsgriff (3) in der
abgeschlossenen Position gegen ein Abziehen von der
Schaltwelle (5) zu sichern.
7. Schutzschalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (61) einen
vorstehenden Zapfen aufweist, der bei in den
Einsteckschlitz (47) der Scheibe (4) eingeführtem Schieber
(61) auf dem oberen Rand (39) des Betätigungsgriffes (3)
auflegbar ist, um den Betätigungsgriff (3) in der
abgeschlossenen Position gegen ein Abziehen von der
Schaltwelle (5) zu sichern.
8. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse Haken (7)
angebracht sind, die den Betätigungsgriff (3) an seiner
Außenwandung umgreifen und den Betätigungsgriff (3) gegen
ein Abziehen von der Schaltwelle (5) sichern.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606271A DE19606271A1 (de) | 1996-02-21 | 1996-02-21 | Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten |
| EP97901075A EP0882301B1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
| PCT/EP1997/000291 WO1997031382A1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
| CN97192457A CN1067485C (zh) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | 带有防止接通的闩锁装置的保护开关 |
| HK99103680.1A HK1018661B (en) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Protective switch with locking device to prevent switching-on |
| AT97901075T ATE186153T1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
| DE59700623T DE59700623D1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606271A DE19606271A1 (de) | 1996-02-21 | 1996-02-21 | Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19606271A1 true DE19606271A1 (de) | 1997-08-28 |
Family
ID=7785899
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19606271A Withdrawn DE19606271A1 (de) | 1996-02-21 | 1996-02-21 | Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten |
| DE59700623T Expired - Fee Related DE59700623D1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59700623T Expired - Fee Related DE59700623D1 (de) | 1996-02-21 | 1997-01-22 | Schutzschalter mit verriegelungsvorrichtung gegen einschalten |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0882301B1 (de) |
| CN (1) | CN1067485C (de) |
| AT (1) | ATE186153T1 (de) |
| DE (2) | DE19606271A1 (de) |
| WO (1) | WO1997031382A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1137025A3 (de) * | 2000-03-17 | 2003-04-02 | AEG Niederspannungstechnik GmbH & Co. KG | Sicherungseinrichtung für elektrische Vorrichtungen |
| WO2013155545A1 (de) | 2012-04-16 | 2013-10-24 | Benedict Alexander | Vorrichtung für einen trennschalter |
| WO2014191342A1 (fr) * | 2013-05-31 | 2014-12-04 | Alstom Technology Ltd | Dispositif de commande d'appareillage electrique comportant des encoches axiales |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103000408B (zh) * | 2011-09-15 | 2016-03-16 | 西门子公司 | 开关装置的锁定组件及其开关装置 |
| CN102751119B (zh) * | 2012-06-27 | 2014-07-23 | 平高集团有限公司 | 一种全封闭组合电器隔离或接地机构用机械闭锁装置 |
| FR3048119B1 (fr) * | 2016-02-19 | 2018-03-30 | Schneider Electric Industries Sas | Systeme de commande rotative pour un appareil |
| US10211019B2 (en) | 2016-10-24 | 2019-02-19 | Abb Schweiz Ag | Circuit breaker including rotary handle |
| US10361053B2 (en) | 2016-10-24 | 2019-07-23 | Abb Schweiz Ag | Circuit breaker including rotary handle |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1239465B (it) * | 1990-04-04 | 1993-11-02 | Cge Comp Gen Elettromecc | Mezzi di consenso per il lucchettaggio di dispositivi di comando manuale di apparecchi elettromeccanici |
| DE4322214C2 (de) * | 1993-07-03 | 1995-08-24 | Kloeckner Moeller Gmbh | Abschließbarer Drehantrieb für Leistungsschalter |
| DE4439374C1 (de) * | 1994-11-04 | 1996-02-15 | Kloeckner Moeller Gmbh | Abschließbare Handbetätigungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten von gekapselten elektrischen Schaltgeräten, insbesondere von Leistungsschaltern |
| DE4439373C1 (de) * | 1994-11-04 | 1995-12-21 | Kloeckner Moeller Gmbh | Abschließbare Handbetätigungsvorrichtung mit einem Handgriff zum Ein- und Ausschalten von gekapselten elektrischen Schaltgeräten, insbesondere von Schaltgeräten mit Trennfunktion |
-
1996
- 1996-02-21 DE DE19606271A patent/DE19606271A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-01-22 AT AT97901075T patent/ATE186153T1/de not_active IP Right Cessation
- 1997-01-22 EP EP97901075A patent/EP0882301B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-01-22 CN CN97192457A patent/CN1067485C/zh not_active Expired - Fee Related
- 1997-01-22 WO PCT/EP1997/000291 patent/WO1997031382A1/de not_active Ceased
- 1997-01-22 DE DE59700623T patent/DE59700623D1/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1137025A3 (de) * | 2000-03-17 | 2003-04-02 | AEG Niederspannungstechnik GmbH & Co. KG | Sicherungseinrichtung für elektrische Vorrichtungen |
| WO2013155545A1 (de) | 2012-04-16 | 2013-10-24 | Benedict Alexander | Vorrichtung für einen trennschalter |
| AT512813A1 (de) * | 2012-04-16 | 2013-11-15 | Alexander Benedict | Vorrichtung für einen Trennschalter |
| AT512813B1 (de) * | 2012-04-16 | 2023-01-15 | Alexander Benedict | Vorrichtung für einen Trennschalter |
| WO2014191342A1 (fr) * | 2013-05-31 | 2014-12-04 | Alstom Technology Ltd | Dispositif de commande d'appareillage electrique comportant des encoches axiales |
| FR3006498A1 (fr) * | 2013-05-31 | 2014-12-05 | Alstom Technology Ltd | Dispositif de commande d'appareillage electrique comportant des encoches axiales |
| CN105264624A (zh) * | 2013-05-31 | 2016-01-20 | 阿尔斯通技术有限公司 | 用于电气设备的包括轴向槽口的控制装置 |
| CN105264624B (zh) * | 2013-05-31 | 2017-10-24 | 通用电气技术有限公司 | 用于电气设备的包括轴向槽口的控制装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1997031382A1 (de) | 1997-08-28 |
| HK1018661A1 (en) | 1999-12-30 |
| EP0882301A1 (de) | 1998-12-09 |
| CN1067485C (zh) | 2001-06-20 |
| EP0882301B1 (de) | 1999-10-27 |
| CN1212074A (zh) | 1999-03-24 |
| DE59700623D1 (de) | 1999-12-02 |
| ATE186153T1 (de) | 1999-11-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69117555T2 (de) | Abschliessvorrichtung mittels Vorhängeschloss von Handbedienteilen elektromechanischer Einrichtungen | |
| EP1210720B1 (de) | Handbetätigungsvorrichtung mit drehgriff für elektrische schaltgeräte | |
| DE69407625T2 (de) | Sicherheitsschalter | |
| DE19603238C1 (de) | Abschließbare Betätigungsvorrichtung für einen Drehschalter | |
| DE3901260C2 (de) | Griffanordnung für ein elektrisches Schaltgerät | |
| EP2188819B1 (de) | Lasttrennschalter | |
| DE4322214C2 (de) | Abschließbarer Drehantrieb für Leistungsschalter | |
| EP0792985A1 (de) | Elektrischer Türöffner | |
| DE4137779C2 (de) | Motorantrieb für Schaltgeräte, wie Leistungsschalter oder Schutzschalter, mit Kipphebelbetätigung | |
| DE102008018297A1 (de) | Schließzylinder mit magnetisch gekuppeltem Schließglied | |
| DE19606271A1 (de) | Schutzschalter mit Verriegelungsvorrichtung gegen Einschalten | |
| DE10106228A1 (de) | Sicherheitsschalter mit Entriegelungsscheibe | |
| EP0235349A2 (de) | Schloss für Handbremshebel von Kraftfahrzeugen | |
| DE69312892T2 (de) | Abschliessvorrichtung mit Vorhängeschloss eines Handbetätigungshebels eines modularen elektrischen Schaltgerätes | |
| DE102011082255A1 (de) | Blockiervorrichtung für ein elektromechanisches Schaltgerät mit manueller Betätigungsmöglichkeit | |
| DE102007060932B4 (de) | Elektrisches Schaltgerät mit einem Drehgriff | |
| EP1933345A1 (de) | Verriegelungs- und Betätigungssystem für Generatorschalter | |
| EP0938113B1 (de) | Sicherheitsschalter | |
| EP0768690A1 (de) | Radiusbetätiger für Sicherheitsschalter | |
| DE4439374C1 (de) | Abschließbare Handbetätigungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten von gekapselten elektrischen Schaltgeräten, insbesondere von Leistungsschaltern | |
| DE69931147T2 (de) | Fernauslöser für eine schaltvorrichtung | |
| DE4206378A1 (de) | Betaetigungsvorrichtung fuer schaltgeraete | |
| EP0710969B1 (de) | Abschliessbare Handbetätigungsvorrichtung für gekapselte elektrische Schaltgeräte | |
| DE69710858T2 (de) | Zeitgesteuerter elektromechanischer Sicherheitsschalter | |
| EP2067152B1 (de) | Sicherungs-lasttrennschalter mit absperrvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MOELLER GMBH, 53115 BONN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |