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DE19606813A1 - Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien - Google Patents

Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien

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Publication number
DE19606813A1
DE19606813A1 DE19606813A DE19606813A DE19606813A1 DE 19606813 A1 DE19606813 A1 DE 19606813A1 DE 19606813 A DE19606813 A DE 19606813A DE 19606813 A DE19606813 A DE 19606813A DE 19606813 A1 DE19606813 A1 DE 19606813A1
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DE
Germany
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display
vascular system
detector
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individual
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Ceased
Application number
DE19606813A
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English (en)
Inventor
Manfred Dr Conrad
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IFAM INGENIEURBUERO fur APPLI
Original Assignee
IFAM INGENIEURBUERO fur APPLI
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Publication date
Priority claimed from DE1995124756 external-priority patent/DE19524756C2/de
Application filed by IFAM INGENIEURBUERO fur APPLI filed Critical IFAM INGENIEURBUERO fur APPLI
Priority to DE19606813A priority Critical patent/DE19606813A1/de
Publication of DE19606813A1 publication Critical patent/DE19606813A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/30Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being fed one by one from storage place to a display position
    • G09F11/34Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being fed one by one from storage place to a display position the feeding means comprising electromagnets
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/14Central alarm receiver or annunciator arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Anzeigetableau mit einem Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien gemäß Patent . . . (Patentanmeldung: 195 24 756.6), wobei erforderliche Einsatzdateien, umgangssprachlich auch Feuerwehr-Laufkarten, Linien-Laufkarten oder Feuerwehr-Einsatzdatei genannt, Tableauangaben direkt zuordenbar sind.
Mit dem Hauptpatent . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) wurde ein Anzeigetableau und ein Verfahren zu dessen Betrieb geschaffen, das unter Vermeidung der Nachteile herkömmlicher bekannter Tableaus eine kostengünstige, störunabhängige und melderbezogene Darstellung von Meldern einer Vielzahl von Meldelinien oder von Einzelmeldern einer Ringbuszentrale zuläßt, wobei das Anzeigetableau unabhängig vom Hersteller der Meldezentrale ausgelegt ist und auch noch bei Zerstörung der Meldezentrale selbst, eine funktionssichere Anzeige des oder der Meldeorte einzelmelderbezogen zuläßt. Zusätzlich zu diesen Informationen benötigt bspw. die Feuerwehr beim Eintreten eines Alarms, z. B. ausgelöst durch einen Brandmelder, eine eindeutige Zuordnung genannter Feuerwehr-Laufkarten zu den eintreffenden Melder-Ereignissen.
Nach dem Stand der Technik sind dabei nachstehende Lösungen bekannt:
Zum einen existieren Gefäßsysteme zur Aufbewahrung von Einsatzdateien für die Feuerwehr, die aus einfach gestalteten Metall- oder Plastikkästen bestehen (Produktinformation Nr. 12 Firma WSK 1995). Die Feuerwehr-Laufkarten, auf denen in der Regel auf der Vorderseite der Gebäudegrundriß mit dem Standort der Feuerwehrmelder grafisch dargestellt ist und die auf der Rückseite Teile des Gebäudes enthält, die gemeinsam von einer Melderlinie einer Brandmelder-Zentrale überwacht werden, werden in solchen einfachen Gefäßsystemen mit einem Kartenreiter versehen und fortlaufend numeriert. Bei Ausbruch eines Feuers erfährt die eintreffende Feuerwehr aus der Anzeige der Brandmelder-Zentrale die Meldelinie, von der die erste Meldung ausgegangen ist und kann sich an Hand der Feuerwehr-Laufkarte detaillierte Informationen über die Örtlichkeit, Zugangswege, Hydranten- Anschluß usw. einholen. Eine Zuordnung der Feuerwehr-Laufkarte zu der ausgelösten Melderlinie erfolgt in solchen einfachen Systemen durch Numerierung der Laufkarten entsprechend der Anzahl vorhandener Melderlinien.
Diese Art der Informationsgewinnung kostet wertvolle Zeit, Irrtümer und Fehlgriffe beim Herausnehmen der Laufkarten sind in der Hektik der Ereignisse nicht auszuschließen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurden bereits Gefäßsysteme entwickelt, die über eine einfache Leuchtdioden-Anzeige verfügen, die im Alarmfall die ausgelöste Linien-Nummer anzeigen (Produktkatalog RLS- Elektronik 1995 Artikel-Nr. 2004).
In diesen Fällen wird die bei der Brandmelder-Zentrale eingehende Meldung der Linien-Nummer in der Brandmelder-Zentrale erkannt und angezeigt, gleichzeitig wird die Meldung über eine ausgangsseitige Parallelschnittstelle der Brandmelder-Zentrale zum Gefäßsystem der Laufkartendatei geleitet. Die aufleuchtende LED signalisiert der eintreffenden Feuerwehr, die sich unterhalb der aufleuchtenden LED befindliche Laufkarte aus dem Laufkarten-Gehäuse zu entnehmen, um sich über den Einsatzort näher zu informieren.
Nachteilig ist in solchen Systemen, daß die Anzahl der im Gefäßsystem unterzubringenden Einsatzdatei-Karten einerseits durch die konstruktive Gestaltung des Gefäßsystems begrenzt ist, andererseits die Anordnung der Leuchtdioden am Gefäßsystem so vorgenommen werden muß, daß eine eindeutige Zuordnung der aufleuchtenden LED zur entsprechenden Laufkarte vorgenommen werden kann und dabei das Herausnehmen der Laufkarten aus dem Laufkartengehäuse schnell und unkompliziert erfolgen kann. Damit sind im allgemeinen Laufkarten-Gehäuse mit 16 LED in 2 Reihen zu je 8 LED ausgelegt. Eine weitere Erhöhung der Anzahl der LED auf der Oberseite des Laufkarten-Gehäuses führt bei vorgegebener Größe des Laufkarten-Gehäuses zwangsläufig zu Fehlinformationen, da aus ergonometrischen Gründen nur maximal 8-16 Laufkarten hintereinander so anzuordnen sind, daß die Kartenreiter noch sichtbar und die Karten ohne weitere Umstände dem Laufkarten-Gehäuse zu entnehmen sind.
In Kenntnis dieser Nachteile wurden bereits Laufkarten-Einsatzdatei- Gefäßsysteme vorgeschlagen, die die Feuerwehr-Laufkarten in der Ebene des Laufkarten-Gehäuses nicht hintereinander, sondern nebeneinander anordnen, wobei Zuordnungen von bis zu 40 Laufkarten in einer Ebene senkrecht zur Vorderansicht des Gefäßsystems bekannt sind. (Produktkatalog Firma RLS 1995, Artikel-Nr. 2101). Da in solchen Konstruktionen die Entnahme der Laufkarte durch die räumliche Enge zur Nachbar-Laufkarte sehr eingeschränkt ist, wurden solche Gefäßsysteme entwickelt, die im Alarmfall zusätzlich zur Anzeige der Meldelinie durch Aufleuchten der über der Laufkarte befindlichen LED, die Laufkarte durch eine elektromechanische Einrichtung, z. B. durch einen Stoßmagneten, aus dem Gefäßsystem einige Millimeter bis Zentimeter herausschieben (Produktkatalog Firma Infotronik 1995, S. 17 Artikel 10.6). Solche Gefäßsysteme sind erfahrungsgemäß sehr teuer und durch die Vielzahl der elektromechanischen Stoßmagnete und deren Justage sehr störanfällig.
Allen bisher bekannten Gefäßsystemen gemeinsam ist jedoch der Nachteil, daß sie nicht geeignet sind, einen Einzelmelder einer Brandmelder-Linie anzuzeigen.
Nach Vorschrift (Verband der Schadensversicherer, Europäische Norm EN 54-2) dürfen an eine Meldelinie einer Brandmeldezentrale nur bis zu dreißig Brandmelder angeschlossen werden.
Das Auslösen des Melders einer Linie führt in einer Brandmeldezentrale, die über keine Einzelmeldererkennung verfügt, nur zur Anzeige der Linie, die ausgelöst wurde. Damit wird auf dem an die Brandmelder-Zentrale an einem Parallelausgang angeschlossenen Dateikarten-Gefäßsystem ebenfalls nur die eine ausgelöste Linie angezeigt, womit bei derartigen Anlagen nur eine sehr eingeschränkte Information über den eigentlichen Brandherd für die Feuerwehr vorliegt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden bereits Brandmeldezentralen entwickelt, die über eine Einzelmeldererkennung des Sensors einer Linie verfügen. Auch existieren nach heutigem Stand der Technik Brandmeldezentralen mit einem Ringbus, an den eine endliche Zahl von Brandmeldern angeschlossen werden kann. Aus dem seriellen Datenstrom werden in der Brandmeldezentrale die erforderlichen Daten gewonnen (Produktkatalog der Fa. ESSER 1995/96). Um den Einzelmelder als Leuchtdiode im Einsatzdatei-Gefäßsystem der Feuerwehr-Laufkarten anzusteuern, werden in der Brandmelderzentrale zusätzliche Aufwendungen an Hardware und Software in Form von Seriell-Parallel-Wandlern erforderlich, die das serielle Protokoll des Ringbusses in eine parallele Ausgabeform wandeln und zusätzliche Hardwareaufwendungen in Form von Optokopplerkarten, um die parallelgewandelten Signale potentialfrei zu dem räumlich von der Brandmeldezentrale entfernt angebrachten Feuerwehr-Laufkarten- Gehäuse zu leiten.
Nachteilig wirken in solchen Systemen die zusätzlichen Kosten für die nachträgliche Wandlung und Parallelansteuerung in der Brandmeldezentrale. Der weitaus größere Nachteil besteht darin, daß von der Zentrale zu jeder Leuchtdiode auf dem Laufkarten-Gehäuse nunmehr mindestens ein Kupferdraht geführt werden muß, ein Aufwand, der insbesondere bei Systemen mit einer Vielzahl von Einzel-Meldern mit erhöhten Kosten verbunden ist. Hierzu kommt, daß der Spannungsabfall auf der Leitung dazu führt, daß die Brandmeldezentrale und das Laufkarten-Gehäuse nur wenige Meter entfernt aufgestellt werden können, wenn man den Einsatz kostenintensiver Leitungstreiber vermeiden will.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung der Lehre des Hauptpatents . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) ein Anzeigetableau mit einem Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien zu schaffen, das eine eindeutige Zuordnung nach dem Hauptpatent gewonnener Signale zu Einsatzdateiangaben wie Einzelmelder der Brandmelderzentrale und Meldelinie zuläßt.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 unter Verwendung der Lehre gemäß Patent . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) gelöst.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in dem Anzeigetableau mit Gefäßsystem ein Mikrorechner untergebracht ist, der über mindestens eine serielle Schnittstelle verfügt und der in einem Festwertspeicher neben einem seriellen Softwareprotokoll einer Meldezentrale eine entsprechende Betriebssoftware besitzt, die den seriellen Datenstrom der Meldezentrale auswertet, eine Zuordnung der Daten zu einer in einem Speicher abgelegten Konfigurationsdatei, worunter im folgenden die Zuordnung von Meldern zu den sie repräsentierenden Anzeigemitteln auf dem Anzeigetableau verstanden werden soll, vornimmt und über Treiberschaltkreise eine Ansteuerung der Anzeigemittel vornimmt, die aus mehrstelligen numerischen oder alphanumerischen Anzeigemitteln, wobei die zugleich maximal darstellbare Anzeigestelligkeit mit der Anzahl in einem Gefäßystem befindlicher Einzeleinsatzdateien korrespondierend festgelegt ist, und einem optische und/oder akustische Signale erzeugendem Anzeigemittel bestehen, und die entsprechend der Zuordnung in der Konfigurationsdatei den Ort eines Einzelmelders einer Linie oder eines Bussystems eindeutig darstellen. Weiterhin wirken ereignisbezogene Meldungen, die einen Alarm auslösen, auf einen Entriegelungsmechanismus des die Einsatzdateien aufnehmenden Gefäßsystems ein.
Die Anzeige der betreffenden Ziffer auf der numerischen Anzeige des Laufkartengehäuses weist die eintreffende Feuerwehr eindeutig darauf hin, welcher Einzelmelder den Feuerausbruch an die Melder-Zentrale gemeldet hat und die Entnahme der mit einem entsprechenden Kartenreiter versehenen Feuerwehr-Laufkarte zeigt dem Einsatzleiter auf der Rückseite der Laufkarte die unmittelbare örtliche Umgebung des Melders der Melderlinie an.
Von besonderem Vorteil bei vorliegender Lösung ist die nunmehr mögliche Unterbringung einer Vielzahl von Feuerwehr-Laufkarten in der Ebene des Einsatzdatei-Gehäuses, da nur noch die konstruktiven Vorgaben der Kartengröße und des zu verwendenden Gehäuses die Anzahl der Einsatzdatei begrenzen und nicht mehr die konstruktiv aufwendige Zuordnung der Anzeigeelemente zu den Feuerwehr- Laufkarten, wie nach dem Stand der Technik.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels und schematischer Zeichnungen im nachstehenden näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Schaltungsanordnung zur seriellen Ansteuerung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien,
Fig. 2 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien mit numerischer Anzeige einer Melderlinie und eines Einzelmelders bei geöffneter Abdeckung,
Fig. 3 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien im seitlichen Schnitt und
Fig. 4 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien in Seitenansicht mit elektromagnetischer Verriegelung der Gefäßsystem-Abdeckung.
In Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung mit ihren wesentlichen Komponenten zur seriellen Ansteuerung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien dargestellt, welche aus einem an sich bekannten Einchip-Mikrorechner 2, einem batteriegepufferten Arbeitsspeicher 3, im Ausführungsbeispiel einem RAM, einem Festwertspeicher 4, im Ausführungsbeispiel einem ROM, mindestens einer seriellen Schnittstelle 5, Ansteuertreiberschaltkreisen 6 und daran angeschlossenen numerischen oder alphanumerischen Anzeigemitteln 7, z. B. Sieben-Segment LED oder Flüssigkristalldisplayanzeige, besteht. Alle genannten Baugruppen sind innerhalb des erfindungsgemäßen Gefäßsystems untergebracht. Diese Schaltungsanordnung funktioniert folgendermaßen:
Die im Speicher einer nicht dargestellten Meldezentrale abgelegten Daten, wie z. B. solche ereignisbezogenen Daten, wie Alarm, Störung, Sabotage und Daten, wie Melderlinie, Melderbereich, Meldernummer sowie Art des Melders (automatischer Melder, Handmelder) werden über die serielle Schnittstelle 5 in das Gefäßsystem übertragen, in dem sich der Mikrorechner 3 mit gepuffertem Arbeitsspeicher (RAM), der Festwertspeicher 4 als Programmspeicher (ROM) befindet. Der von der Meldezentrale ausgesandten Datenstrom wird vom Mikrorechner im Gefäßsystem ständig überwacht, die anzeigerelevanten Daten werden herausgefiltert und ein Vergleich dieser Daten mit den im Programmspeicher abgelegten Einträgen vorgenommen. Wird beim Vergleich eine Übereinstimmung genannter Daten festgestellt, so veranlassen die vorgesehenen Ansteuer- und Treiberschaltkreise 6, ein Aufleuchten der dem Ereignisort zugeordneten Melderlinie und Meldernummer auf den Anzeigeelementen 7 des Gefäßsystems.
Der als Programmspeicher vorgesehene Festwertspeicher ist dabei in einen Programmteil und einen Tabellenteil (Konfigurationsdatei) aufgeteilt, wobei im Tabellenteil alle Ereignisse aufgezeichnet sind, die am Einsatzdatei-Gefäßsystem angezeigt werden sollen, während dem Programmteil die funktionellen und protokollspezifischen Eigenschaften zugeordnet wurden. Weiterhin ist im gepufferten Arbeitsspeicher ein Ereignisbereich vorgesehen, in den die empfangenen ereignisbezogenen Meldungen eingetragen werden. Zu jedem Eintrag existiert eine Kennung, die zeitliche Angaben zum erstmaligen Auftreten eines Ereignisses und das Ereignisende enthält.
Weiterhin können Vermerke zur Anzeige (aktiv/passiv) sowie zur Darstellungsart (statisch/blinkend) enthalten sein.
In Fig. 2 ist eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems 1 zur Aufnahme von Einsatzdateien mit numerischer Anzeige einer Melderlinie und eines Einzelmelders bei geöffneter Abdeckung dargestellt. Das Gefäßsystem 1, vorzugsweise aus Stahlblech gefertigt, besteht aus einem Grundkörper 10, hinter dem sich die Mikrorechner-Leiterplatte 15 (vgl. Fig. 3) mit den Bauteilen der Schaltungsanordnung nach Fig. 1, d. h. Mikrorechner 2, Arbeitsspeicher 3, Festwertspeicher 4, serielles Interface 5 und Ansteuertreiberschaltkreisen 6 befindet. Oberhalb von bevorzugt in kaskadenartig in eine Aufnahme 11 einhängbaren Kartenschächten 111 (vgl. Fig. 3) untergebrachten Einzeleinsatzdateien 9 ist eine mehrstellige numerische Anzeige 7, im Ausführungsbeispiel eine vierstellige 7-Segment-LED-Anzeige, angeordnet, so daß im Beispiel 99 Meldelinien mit der maximal möglichen Anzahl von 99, jedoch nach Vorschrift nur 30 zugelassenen Einzelmeldern pro Melderlinie angezeigt werden können, wenn die ersten zwei Ziffern der LED-Anzeige den Meldelinien und die weiteren Ziffern der Einzelmelderanzeige zugeordnet werden.
Eine zusätzlich vorgesehene Leuchtdiode 8 wird vom Mikrorechner aktiviert, wenn die nicht dargestellte Melderzentrale die Auslösung mehrerer Melderlinien oder Einzelmelder an das Gefäßsystem 1 sendet, so daß die angesprochenen Linien oder Melder im Wechsel an der numerischen Anzeige 7 angezeigt werden und die Leuchtdiode 8 den Wechsel durch Blinken zusätzlich als Aufmerksamkeitssignal signalisiert.
In Fig. 3 ist schematisch eine Ausbildungsmöglichkeit eines Gefäßsystems 1 im seitlichen Schnitt dargestellt. Mit den bevorzugt kaskadiert ausgeführten Kartenschächten 111, die in die Aufnahme 11 einhängbar sind, läßt sich das Gefäßsystem 1 nach vorn zur Unterbringung von bevorzugt jeweils 8-16 Feuerwehrlaufkarten 9 erweitern. Dargestellt ist ein Gefäßsystem mit sechs Kartenschächten mit je acht Laufkarten.
Fig. 4 zeigt das Gefäßsystem von der Seite in tlw. aufgerissenem Zustand. Ein mechanisches Schloß 12 sorgt für die Verriegelung der Kartenschächte mit der Grundplatte 10. Die Gefäßsystem-Abdeckung 13 schützt die Einsatzdatei 9 vor Verschmutzung und unberechtigter Entnahme. Ein im Seitenblech der Kartenschächte angebrachter Hubmagnet 14 dient der Entriegelung der Abdeckung 13 bei Eintreffen der ersten Alarmmeldung von der Melderzentrale, so daß die eintreffende Feuerwehr ungehindert und ohne Verzögerung die auf der mehrstelligen numerischen Anzeige 7 angezeigten Laufkarten 9 entnehmen kann. Dabei kann die Entnahme der Einzeleinsatzdateikarten durch nicht dargestellte Mittel zum melderbezogenen Einzelkartenausstoß bzw. -vorschub zusätzlich erleichtert werden.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
  1 - Gefäßsystem
  2 - Mikrorechner
  3 - Arbeitsspeicher (RAM)
  4 - Festwertspeicher (ROM)
  5 - Serielle Schnittstelle
  6 - Ansteuertreiberschaltkreise
  7 - alphanumerisches oder numerisches Anzeigemittel
  8 - optischer Signalgeber (LED)
  9 - Einsatzdatei (Einzeleinsatzdateien)
 10 - Grundkörper
 11 - Aufnahme
111 - Kartenschacht
 12 - mechanisches Schloß
 13 - Abdeckung
 14 - elektromagnetisches Haltemittel
 15 - Mikrorechner-Leiterplatte

Claims (6)

1. Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien gemäß Patent . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) bei dem innerhalb eines Grundkörpers (10)
  • - ein Mikrorechner (2) mit wenigstens einer nach außen geführten seriellen Schnittstelle (5),
  • - ein Festwertspeicher (4), in dem ein beliebiges serielles Protokoll einer Meldezentrale abgelegt ist,
  • - und der eine Betriebssoftware beinhaltet, die einen seriellen Datenstrom einer Meldezentrale auswertet und die gewonnenen Daten
  • - einer ebenfalls in einem Speicherbereich des Festwertspeichers (4) abgelegten Konfigurationsdatei zuordnet und
  • - wenigstens ein Treiberschaltkreis (6), vermittels dessen eine Ansteuerung der Anzeigemittel (7) vornehmbar ist, vorgesehen sind und daß
  • - ein optisches Anzeigemittel (7) mit alphanumerischer bzw. numerischer Anzeige vorgesehen ist, das den Ort eines Einzelmelders und/oder einer Melderlinie zur Anzeige bringt, wobei die zugleich maximal darstellbare Anzeigestelligkeit mit der Anzahl in einer Aufnahme (11) befindlicher Einzeleinsatzdateien (9) korrespondierend festgelegt ist und
  • - die Einzeleinsatzdateien (9) mittels einer verriegelbaren Abdeckung (13) gesichert untergebracht sind.
2. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (13) durch ein melderbezogenes Signal vermittels eines elektromagnetischen Haltemittels (14) entriegelbar ist.
3. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzeleinsatzdateien (9) kaskadenartig in die Aufnahme (11) einhängbaren Kartenschächten (111) untergebracht sind.
4. Gefäßsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kartenschacht (111) zur Aufnahme von vorzugsweise acht bis sechszehn Einzeleinsatzdateien (9) ausgelegt ist.
5. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Anzeigemittel (7) mit alphanumerischer bzw. numerischer Anzeige ein aktivierbarer Signalgeber (8) vorgesehen ist, der in Bereitschaft und Aktivität versetzbar ist, wenn mehr als ein Einzelmelder bzw. eine Einzelmelderlinie angesprochen haben, wobei das Anzeigemittel (7) in einen adäquaten Zustand einer zeitgetakteten Wechseleinzelanzeige versetzt ist.
6. Gefäßsystem nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum melderbezogenen Einzelkartenausstoß bzw. -vorschub vorgesehen sind.
DE19606813A 1995-07-07 1996-02-23 Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien Ceased DE19606813A1 (de)

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DE29602746U DE29602746U1 (de) 1995-07-07 1996-02-16 Gefäßsystem für die Aufnahme von Einsatzdateien
DE19606813A DE19606813A1 (de) 1995-07-07 1996-02-23 Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19805518B4 (de) * 1998-02-11 2013-10-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von Schutzsignalen für eine Anzahl von sicherheitsrelevanten Anlagenteilen einer technischen Anlage
CN110517568A (zh) * 2019-08-29 2019-11-29 宁波工程学院 书包平台式单片机实验平台及其实验方法

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