DE19606813A1 - Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien - Google Patents
Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von EinsatzdateienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Anzeigetableau mit einem Gefäßsystem zur
Aufnahme von Einsatzdateien gemäß Patent . . .
(Patentanmeldung: 195 24 756.6), wobei erforderliche Einsatzdateien,
umgangssprachlich auch Feuerwehr-Laufkarten, Linien-Laufkarten oder
Feuerwehr-Einsatzdatei genannt, Tableauangaben direkt zuordenbar sind.
Mit dem Hauptpatent . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) wurde
ein Anzeigetableau und ein Verfahren zu dessen Betrieb geschaffen, das
unter Vermeidung der Nachteile herkömmlicher bekannter Tableaus eine
kostengünstige, störunabhängige und melderbezogene Darstellung von
Meldern einer Vielzahl von Meldelinien oder von Einzelmeldern einer
Ringbuszentrale zuläßt, wobei das Anzeigetableau unabhängig vom
Hersteller der Meldezentrale ausgelegt ist und auch noch bei Zerstörung
der Meldezentrale selbst, eine funktionssichere Anzeige des oder der
Meldeorte einzelmelderbezogen zuläßt. Zusätzlich zu diesen
Informationen benötigt bspw. die Feuerwehr beim Eintreten eines
Alarms, z. B. ausgelöst durch einen Brandmelder, eine eindeutige
Zuordnung genannter Feuerwehr-Laufkarten zu den eintreffenden
Melder-Ereignissen.
Nach dem Stand der Technik sind dabei nachstehende Lösungen bekannt:
Zum einen existieren Gefäßsysteme zur Aufbewahrung von
Einsatzdateien für die Feuerwehr, die aus einfach gestalteten Metall- oder
Plastikkästen bestehen (Produktinformation Nr. 12 Firma WSK 1995).
Die Feuerwehr-Laufkarten, auf denen in der Regel auf der Vorderseite
der Gebäudegrundriß mit dem Standort der Feuerwehrmelder grafisch
dargestellt ist und die auf der Rückseite Teile des Gebäudes enthält, die
gemeinsam von einer Melderlinie einer Brandmelder-Zentrale überwacht
werden, werden in solchen einfachen Gefäßsystemen mit einem
Kartenreiter versehen und fortlaufend numeriert. Bei Ausbruch eines
Feuers erfährt die eintreffende Feuerwehr aus der Anzeige der
Brandmelder-Zentrale die Meldelinie, von der die erste Meldung
ausgegangen ist und kann sich an Hand der Feuerwehr-Laufkarte
detaillierte Informationen über die Örtlichkeit, Zugangswege, Hydranten-
Anschluß usw. einholen. Eine Zuordnung der Feuerwehr-Laufkarte zu
der ausgelösten Melderlinie erfolgt in solchen einfachen Systemen durch
Numerierung der Laufkarten entsprechend der Anzahl vorhandener
Melderlinien.
Diese Art der Informationsgewinnung kostet wertvolle Zeit, Irrtümer und
Fehlgriffe beim Herausnehmen der Laufkarten sind in der Hektik der
Ereignisse nicht auszuschließen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurden bereits Gefäßsysteme
entwickelt, die über eine einfache Leuchtdioden-Anzeige verfügen, die im
Alarmfall die ausgelöste Linien-Nummer anzeigen (Produktkatalog RLS-
Elektronik 1995 Artikel-Nr. 2004).
In diesen Fällen wird die bei der Brandmelder-Zentrale eingehende
Meldung der Linien-Nummer in der Brandmelder-Zentrale erkannt und
angezeigt, gleichzeitig wird die Meldung über eine ausgangsseitige
Parallelschnittstelle der Brandmelder-Zentrale zum Gefäßsystem der
Laufkartendatei geleitet. Die aufleuchtende LED signalisiert der
eintreffenden Feuerwehr, die sich unterhalb der aufleuchtenden LED
befindliche Laufkarte aus dem Laufkarten-Gehäuse zu entnehmen, um
sich über den Einsatzort näher zu informieren.
Nachteilig ist in solchen Systemen, daß die Anzahl der im Gefäßsystem
unterzubringenden Einsatzdatei-Karten einerseits durch die konstruktive
Gestaltung des Gefäßsystems begrenzt ist, andererseits die Anordnung der
Leuchtdioden am Gefäßsystem so vorgenommen werden muß, daß eine
eindeutige Zuordnung der aufleuchtenden LED zur entsprechenden
Laufkarte vorgenommen werden kann und dabei das Herausnehmen der
Laufkarten aus dem Laufkartengehäuse schnell und unkompliziert
erfolgen kann. Damit sind im allgemeinen Laufkarten-Gehäuse mit 16
LED in 2 Reihen zu je 8 LED ausgelegt. Eine weitere Erhöhung der
Anzahl der LED auf der Oberseite des Laufkarten-Gehäuses führt bei
vorgegebener Größe des Laufkarten-Gehäuses zwangsläufig zu Fehlinformationen,
da aus ergonometrischen Gründen nur maximal 8-16
Laufkarten hintereinander so anzuordnen sind, daß die Kartenreiter noch
sichtbar und die Karten ohne weitere Umstände dem Laufkarten-Gehäuse
zu entnehmen sind.
In Kenntnis dieser Nachteile wurden bereits Laufkarten-Einsatzdatei-
Gefäßsysteme vorgeschlagen, die die Feuerwehr-Laufkarten in der Ebene
des Laufkarten-Gehäuses nicht hintereinander, sondern nebeneinander
anordnen, wobei Zuordnungen von bis zu 40 Laufkarten in einer Ebene
senkrecht zur Vorderansicht des Gefäßsystems bekannt sind.
(Produktkatalog Firma RLS 1995, Artikel-Nr. 2101). Da in solchen
Konstruktionen die Entnahme der Laufkarte durch die räumliche Enge
zur Nachbar-Laufkarte sehr eingeschränkt ist, wurden solche
Gefäßsysteme entwickelt, die im Alarmfall zusätzlich zur Anzeige der
Meldelinie durch Aufleuchten der über der Laufkarte befindlichen LED,
die Laufkarte durch eine elektromechanische Einrichtung, z. B. durch
einen Stoßmagneten, aus dem Gefäßsystem einige Millimeter bis
Zentimeter herausschieben (Produktkatalog Firma Infotronik 1995, S. 17
Artikel 10.6). Solche Gefäßsysteme sind erfahrungsgemäß sehr teuer und
durch die Vielzahl der elektromechanischen Stoßmagnete und deren
Justage sehr störanfällig.
Allen bisher bekannten Gefäßsystemen gemeinsam ist jedoch der
Nachteil, daß sie nicht geeignet sind, einen Einzelmelder einer
Brandmelder-Linie anzuzeigen.
Nach Vorschrift (Verband der Schadensversicherer, Europäische Norm
EN 54-2) dürfen an eine Meldelinie einer Brandmeldezentrale nur bis zu
dreißig Brandmelder angeschlossen werden.
Das Auslösen des Melders einer Linie führt in einer Brandmeldezentrale,
die über keine Einzelmeldererkennung verfügt, nur zur Anzeige der Linie,
die ausgelöst wurde. Damit wird auf dem an die Brandmelder-Zentrale
an einem Parallelausgang angeschlossenen Dateikarten-Gefäßsystem
ebenfalls nur die eine ausgelöste Linie angezeigt, womit bei derartigen
Anlagen nur eine sehr eingeschränkte Information über den eigentlichen
Brandherd für die Feuerwehr vorliegt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden bereits Brandmeldezentralen
entwickelt, die über eine Einzelmeldererkennung des Sensors einer Linie
verfügen. Auch existieren nach heutigem Stand der Technik
Brandmeldezentralen mit einem Ringbus, an den eine endliche Zahl von
Brandmeldern angeschlossen werden kann. Aus dem seriellen
Datenstrom werden in der Brandmeldezentrale die erforderlichen Daten
gewonnen (Produktkatalog der Fa. ESSER 1995/96). Um den
Einzelmelder als Leuchtdiode im Einsatzdatei-Gefäßsystem der
Feuerwehr-Laufkarten anzusteuern, werden in der Brandmelderzentrale
zusätzliche Aufwendungen an Hardware und Software in Form von
Seriell-Parallel-Wandlern erforderlich, die das serielle Protokoll des
Ringbusses in eine parallele Ausgabeform wandeln und zusätzliche
Hardwareaufwendungen in Form von Optokopplerkarten, um die
parallelgewandelten Signale potentialfrei zu dem räumlich von der
Brandmeldezentrale entfernt angebrachten Feuerwehr-Laufkarten-
Gehäuse zu leiten.
Nachteilig wirken in solchen Systemen die zusätzlichen Kosten für die
nachträgliche Wandlung und Parallelansteuerung in der
Brandmeldezentrale. Der weitaus größere Nachteil besteht darin, daß
von der Zentrale zu jeder Leuchtdiode auf dem Laufkarten-Gehäuse
nunmehr mindestens ein Kupferdraht geführt werden muß, ein Aufwand,
der insbesondere bei Systemen mit einer Vielzahl von Einzel-Meldern mit
erhöhten Kosten verbunden ist. Hierzu kommt, daß der Spannungsabfall
auf der Leitung dazu führt, daß die Brandmeldezentrale und das
Laufkarten-Gehäuse nur wenige Meter entfernt aufgestellt werden
können, wenn man den Einsatz kostenintensiver Leitungstreiber
vermeiden will.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung der Lehre
des Hauptpatents . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) ein
Anzeigetableau mit einem Gefäßsystem zur Aufnahme von
Einsatzdateien zu schaffen, das eine eindeutige Zuordnung nach dem
Hauptpatent gewonnener Signale zu Einsatzdateiangaben wie
Einzelmelder der Brandmelderzentrale und Meldelinie zuläßt.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 unter Verwendung der Lehre gemäß Patent
. . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) gelöst.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in dem Anzeigetableau mit
Gefäßsystem ein Mikrorechner untergebracht ist, der über mindestens
eine serielle Schnittstelle verfügt und der in einem Festwertspeicher
neben einem seriellen Softwareprotokoll einer Meldezentrale eine
entsprechende Betriebssoftware besitzt, die den seriellen Datenstrom der
Meldezentrale auswertet, eine Zuordnung der Daten zu einer in einem
Speicher abgelegten Konfigurationsdatei, worunter im folgenden die
Zuordnung von Meldern zu den sie repräsentierenden Anzeigemitteln auf
dem Anzeigetableau verstanden werden soll, vornimmt und über
Treiberschaltkreise eine Ansteuerung der Anzeigemittel vornimmt, die
aus mehrstelligen numerischen oder alphanumerischen Anzeigemitteln,
wobei die zugleich maximal darstellbare Anzeigestelligkeit mit der
Anzahl in einem Gefäßystem befindlicher Einzeleinsatzdateien
korrespondierend festgelegt ist, und einem optische und/oder akustische
Signale erzeugendem Anzeigemittel bestehen, und die entsprechend der
Zuordnung in der Konfigurationsdatei den Ort eines Einzelmelders einer
Linie oder eines Bussystems eindeutig darstellen. Weiterhin wirken
ereignisbezogene Meldungen, die einen Alarm auslösen, auf einen
Entriegelungsmechanismus des die Einsatzdateien aufnehmenden
Gefäßsystems ein.
Die Anzeige der betreffenden Ziffer auf der numerischen Anzeige des
Laufkartengehäuses weist die eintreffende Feuerwehr eindeutig darauf
hin, welcher Einzelmelder den Feuerausbruch an die
Melder-Zentrale gemeldet hat und die Entnahme der mit einem
entsprechenden Kartenreiter versehenen Feuerwehr-Laufkarte zeigt dem
Einsatzleiter auf der Rückseite der Laufkarte die unmittelbare örtliche
Umgebung des Melders der Melderlinie an.
Von besonderem Vorteil bei vorliegender Lösung ist die nunmehr
mögliche Unterbringung einer Vielzahl von Feuerwehr-Laufkarten in der
Ebene des Einsatzdatei-Gehäuses, da nur noch die konstruktiven
Vorgaben der Kartengröße und des zu verwendenden Gehäuses die
Anzahl der Einsatzdatei begrenzen und nicht mehr die konstruktiv
aufwendige Zuordnung der Anzeigeelemente zu den Feuerwehr-
Laufkarten, wie nach dem Stand der Technik.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels und schematischer
Zeichnungen im nachstehenden näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Schaltungsanordnung zur seriellen
Ansteuerung eines Gefäßsystems zur Aufnahme von Einsatzdateien,
Fig. 2 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur
Aufnahme von Einsatzdateien mit numerischer Anzeige einer
Melderlinie und eines Einzelmelders bei geöffneter
Abdeckung,
Fig. 3 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur
Aufnahme von Einsatzdateien im seitlichen Schnitt und
Fig. 4 eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems zur
Aufnahme von Einsatzdateien in Seitenansicht mit elektromagnetischer
Verriegelung der Gefäßsystem-Abdeckung.
In Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung mit ihren wesentlichen
Komponenten zur seriellen Ansteuerung eines Gefäßsystems zur
Aufnahme von Einsatzdateien dargestellt, welche aus einem an sich
bekannten Einchip-Mikrorechner 2, einem batteriegepufferten
Arbeitsspeicher 3, im Ausführungsbeispiel einem RAM, einem
Festwertspeicher 4, im Ausführungsbeispiel einem ROM, mindestens
einer seriellen Schnittstelle 5, Ansteuertreiberschaltkreisen 6 und daran
angeschlossenen numerischen oder alphanumerischen Anzeigemitteln 7,
z. B. Sieben-Segment LED oder Flüssigkristalldisplayanzeige, besteht.
Alle genannten Baugruppen sind innerhalb des erfindungsgemäßen
Gefäßsystems untergebracht. Diese Schaltungsanordnung funktioniert
folgendermaßen:
Die im Speicher einer nicht dargestellten Meldezentrale abgelegten
Daten, wie z. B. solche ereignisbezogenen Daten, wie Alarm, Störung,
Sabotage und Daten, wie Melderlinie, Melderbereich, Meldernummer
sowie Art des Melders (automatischer Melder, Handmelder) werden über
die serielle Schnittstelle 5 in das Gefäßsystem übertragen, in dem sich der
Mikrorechner 3 mit gepuffertem Arbeitsspeicher (RAM), der
Festwertspeicher 4 als Programmspeicher (ROM) befindet. Der von der
Meldezentrale ausgesandten Datenstrom wird vom Mikrorechner im
Gefäßsystem ständig überwacht, die anzeigerelevanten Daten werden
herausgefiltert und ein Vergleich dieser Daten mit den im
Programmspeicher abgelegten Einträgen vorgenommen. Wird beim
Vergleich eine Übereinstimmung genannter Daten festgestellt, so
veranlassen die vorgesehenen Ansteuer- und Treiberschaltkreise 6, ein
Aufleuchten der dem Ereignisort zugeordneten Melderlinie und
Meldernummer auf den Anzeigeelementen 7 des Gefäßsystems.
Der als Programmspeicher vorgesehene Festwertspeicher ist dabei in
einen Programmteil und einen Tabellenteil (Konfigurationsdatei)
aufgeteilt, wobei im Tabellenteil alle Ereignisse aufgezeichnet sind, die
am Einsatzdatei-Gefäßsystem angezeigt werden sollen, während dem
Programmteil die funktionellen und protokollspezifischen Eigenschaften
zugeordnet wurden. Weiterhin ist im gepufferten Arbeitsspeicher ein
Ereignisbereich vorgesehen, in den die empfangenen ereignisbezogenen
Meldungen eingetragen werden. Zu jedem Eintrag existiert eine
Kennung, die zeitliche Angaben zum erstmaligen Auftreten eines
Ereignisses und das Ereignisende enthält.
Weiterhin können Vermerke zur Anzeige (aktiv/passiv) sowie zur
Darstellungsart (statisch/blinkend) enthalten sein.
In Fig. 2 ist eine beispielhafte Ausführung eines Gefäßsystems 1 zur
Aufnahme von Einsatzdateien mit numerischer Anzeige einer Melderlinie
und eines Einzelmelders bei geöffneter Abdeckung dargestellt. Das
Gefäßsystem 1, vorzugsweise aus Stahlblech gefertigt, besteht aus einem
Grundkörper 10, hinter dem sich die Mikrorechner-Leiterplatte 15 (vgl.
Fig. 3) mit den Bauteilen der Schaltungsanordnung nach Fig. 1, d. h.
Mikrorechner 2, Arbeitsspeicher 3, Festwertspeicher 4, serielles Interface
5 und Ansteuertreiberschaltkreisen 6 befindet. Oberhalb von bevorzugt in
kaskadenartig in eine Aufnahme 11 einhängbaren Kartenschächten 111
(vgl. Fig. 3) untergebrachten Einzeleinsatzdateien 9 ist eine mehrstellige
numerische Anzeige 7, im Ausführungsbeispiel eine vierstellige
7-Segment-LED-Anzeige, angeordnet, so daß im Beispiel 99 Meldelinien
mit der maximal möglichen Anzahl von 99, jedoch nach Vorschrift nur
30 zugelassenen Einzelmeldern pro Melderlinie angezeigt werden
können, wenn die ersten zwei Ziffern der LED-Anzeige den Meldelinien
und die weiteren Ziffern der Einzelmelderanzeige zugeordnet werden.
Eine zusätzlich vorgesehene Leuchtdiode 8 wird vom Mikrorechner
aktiviert, wenn die nicht dargestellte Melderzentrale die Auslösung
mehrerer Melderlinien oder Einzelmelder an das Gefäßsystem 1 sendet,
so daß die angesprochenen Linien oder Melder im Wechsel an der
numerischen Anzeige 7 angezeigt werden und die Leuchtdiode 8 den
Wechsel durch Blinken zusätzlich als Aufmerksamkeitssignal signalisiert.
In Fig. 3 ist schematisch eine Ausbildungsmöglichkeit eines
Gefäßsystems 1 im seitlichen Schnitt dargestellt. Mit den bevorzugt
kaskadiert ausgeführten Kartenschächten 111, die in die Aufnahme 11
einhängbar sind, läßt sich das Gefäßsystem 1 nach vorn zur
Unterbringung von bevorzugt jeweils 8-16 Feuerwehrlaufkarten 9
erweitern. Dargestellt ist ein Gefäßsystem mit sechs Kartenschächten mit
je acht Laufkarten.
Fig. 4 zeigt das Gefäßsystem von der Seite in tlw. aufgerissenem
Zustand. Ein mechanisches Schloß 12 sorgt für die Verriegelung der
Kartenschächte mit der Grundplatte 10. Die Gefäßsystem-Abdeckung 13
schützt die Einsatzdatei 9 vor Verschmutzung und unberechtigter
Entnahme. Ein im Seitenblech der Kartenschächte angebrachter
Hubmagnet 14 dient der Entriegelung der Abdeckung 13 bei Eintreffen
der ersten Alarmmeldung von der Melderzentrale, so daß die eintreffende
Feuerwehr ungehindert und ohne Verzögerung die auf der mehrstelligen
numerischen Anzeige 7 angezeigten Laufkarten 9 entnehmen kann. Dabei
kann die Entnahme der Einzeleinsatzdateikarten durch nicht dargestellte
Mittel zum melderbezogenen Einzelkartenausstoß bzw. -vorschub
zusätzlich erleichtert werden.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der
Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
1 - Gefäßsystem
2 - Mikrorechner
3 - Arbeitsspeicher (RAM)
4 - Festwertspeicher (ROM)
5 - Serielle Schnittstelle
6 - Ansteuertreiberschaltkreise
7 - alphanumerisches oder numerisches Anzeigemittel
8 - optischer Signalgeber (LED)
9 - Einsatzdatei (Einzeleinsatzdateien)
10 - Grundkörper
11 - Aufnahme
111 - Kartenschacht
12 - mechanisches Schloß
13 - Abdeckung
14 - elektromagnetisches Haltemittel
15 - Mikrorechner-Leiterplatte
2 - Mikrorechner
3 - Arbeitsspeicher (RAM)
4 - Festwertspeicher (ROM)
5 - Serielle Schnittstelle
6 - Ansteuertreiberschaltkreise
7 - alphanumerisches oder numerisches Anzeigemittel
8 - optischer Signalgeber (LED)
9 - Einsatzdatei (Einzeleinsatzdateien)
10 - Grundkörper
11 - Aufnahme
111 - Kartenschacht
12 - mechanisches Schloß
13 - Abdeckung
14 - elektromagnetisches Haltemittel
15 - Mikrorechner-Leiterplatte
Claims (6)
1. Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien
gemäß Patent . . . (Patentanmeldung 195 24 756.6) bei
dem innerhalb eines Grundkörpers (10)
- - ein Mikrorechner (2) mit wenigstens einer nach außen geführten seriellen Schnittstelle (5),
- - ein Festwertspeicher (4), in dem ein beliebiges serielles Protokoll einer Meldezentrale abgelegt ist,
- - und der eine Betriebssoftware beinhaltet, die einen seriellen Datenstrom einer Meldezentrale auswertet und die gewonnenen Daten
- - einer ebenfalls in einem Speicherbereich des Festwertspeichers (4) abgelegten Konfigurationsdatei zuordnet und
- - wenigstens ein Treiberschaltkreis (6), vermittels dessen eine Ansteuerung der Anzeigemittel (7) vornehmbar ist, vorgesehen sind und daß
- - ein optisches Anzeigemittel (7) mit alphanumerischer bzw. numerischer Anzeige vorgesehen ist, das den Ort eines Einzelmelders und/oder einer Melderlinie zur Anzeige bringt, wobei die zugleich maximal darstellbare Anzeigestelligkeit mit der Anzahl in einer Aufnahme (11) befindlicher Einzeleinsatzdateien (9) korrespondierend festgelegt ist und
- - die Einzeleinsatzdateien (9) mittels einer verriegelbaren Abdeckung (13) gesichert untergebracht sind.
2. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung (13) durch ein melderbezogenes Signal vermittels eines
elektromagnetischen Haltemittels (14) entriegelbar ist.
3. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzeleinsatzdateien (9) kaskadenartig in die Aufnahme (11)
einhängbaren Kartenschächten (111) untergebracht sind.
4. Gefäßsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Kartenschacht (111) zur Aufnahme von vorzugsweise acht bis
sechszehn Einzeleinsatzdateien (9) ausgelegt ist.
5. Gefäßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zum Anzeigemittel (7) mit alphanumerischer bzw.
numerischer Anzeige ein aktivierbarer Signalgeber (8) vorgesehen ist,
der in Bereitschaft und Aktivität versetzbar ist, wenn mehr als ein
Einzelmelder bzw. eine Einzelmelderlinie angesprochen haben, wobei
das Anzeigemittel (7) in einen adäquaten Zustand einer zeitgetakteten
Wechseleinzelanzeige versetzt ist.
6. Gefäßsystem nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
Mittel zum melderbezogenen Einzelkartenausstoß bzw. -vorschub
vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606813A DE19606813A1 (de) | 1995-07-07 | 1996-02-23 | Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995124756 DE19524756C2 (de) | 1995-07-07 | 1995-07-07 | Anzeigetableau und Verfahren zu dessen Betrieb |
| DE29602746U DE29602746U1 (de) | 1995-07-07 | 1996-02-16 | Gefäßsystem für die Aufnahme von Einsatzdateien |
| DE19606813A DE19606813A1 (de) | 1995-07-07 | 1996-02-23 | Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19606813A1 true DE19606813A1 (de) | 1997-08-21 |
Family
ID=26016606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19606813A Ceased DE19606813A1 (de) | 1995-07-07 | 1996-02-23 | Anzeigetableau mit Gefäßsystem zur Aufnahme von Einsatzdateien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19606813A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19805518B4 (de) * | 1998-02-11 | 2013-10-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von Schutzsignalen für eine Anzahl von sicherheitsrelevanten Anlagenteilen einer technischen Anlage |
| CN110517568A (zh) * | 2019-08-29 | 2019-11-29 | 宁波工程学院 | 书包平台式单片机实验平台及其实验方法 |
-
1996
- 1996-02-23 DE DE19606813A patent/DE19606813A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19805518B4 (de) * | 1998-02-11 | 2013-10-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von Schutzsignalen für eine Anzahl von sicherheitsrelevanten Anlagenteilen einer technischen Anlage |
| CN110517568A (zh) * | 2019-08-29 | 2019-11-29 | 宁波工程学院 | 书包平台式单片机实验平台及其实验方法 |
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