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DE19606617A1 - Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug

Info

Publication number
DE19606617A1
DE19606617A1 DE1996106617 DE19606617A DE19606617A1 DE 19606617 A1 DE19606617 A1 DE 19606617A1 DE 1996106617 DE1996106617 DE 1996106617 DE 19606617 A DE19606617 A DE 19606617A DE 19606617 A1 DE19606617 A1 DE 19606617A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
coupling
tool
sprue
path
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996106617
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moebius & Ruppert KG
Original Assignee
Moebius & Ruppert KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moebius & Ruppert KG filed Critical Moebius & Ruppert KG
Priority to DE1996106617 priority Critical patent/DE19606617A1/de
Publication of DE19606617A1 publication Critical patent/DE19606617A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/2084Manipulating or transferring devices for evacuating cast pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine im Titel bezeichnete Vorrichtung, die in den Arbeits­ prozeß einer Spritzgußmaschine zu integrieren ist.
Zweck der Erfindung ist die Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug mit ausschließlich elektromechanischen Vorrichtungs­ bauteilen geringer Abmessungen zu bewirken um damit zugleich eine optimale Funktionssicherheit, unter Wegfall zeitaufwendiger Einrichtungs-und Montage­ arbeiten, zu gewährleisten.
Der Erfindung lag zur Erfüllung ihres Zweckes die Aufgabe zugrunde, zur Ent­ nahme des Angußzapfens einen Greifer in das Zentrum, zwischen die mehr oder weniger voneinander getrennten Werkzeugplatten in der Weise eintauchen zu lassen,daß die Greiferarme nach Entnahme des Angußzapfens so weit aus dem Werkzeug- und Maschinenbereich ausfahren, daß nicht nur jegliche Behinderung der Arbeit zum Ein-und Ausbau der Werkzeugplatten entfällt, vielmehr die Anwesenheit des den Greifer und die Greiferarme bewegenden Antriebsorgans keinerlei Berücksichtigung bei den üblichen Einrichtungs- und Montagearbeiten erfordert. Des weiteren soll der Ort des Abwurfes, bzw. der Ablage des dem Werkzeug entnommenen Angußzapfens wahlweise in der Mitte oder auch links wie rechts neben der Spritzgußmaschine wählbar sein, ohne daß der zentrale Eingriff des Greifers zwischen die Werkzeugplatten zu verän­ dern oder nachzurichten ist.
Vorrichtungen zur Entnahme von Angußzapfen und Werkstücken aus geöffne­ ten Spritzgußwerkzeuge sind in vielen Varianten bekannt. Zumeist pneumatisch betrieben verlangen diese in der Mehrzahl mechanische Sicherungsmittel und Maßnahmen zu Verhinderung von Taktausfällen und Integrationsdefekten die oft zu Werkzeug- und Maschinenbeschädigungen von erheblichem Ausmaß führen. Unbedingt funktionssichere Vorrichtungen einschlägiger Art, die mobil einsetzbar sind, kommen zum Vergleich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht in Betracht und rangieren im Energie- und Raum bedarf unter die Spezis der Industrie-Roboter. Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Auf­ gabe sind die bisher bekannten und praktizierten Vorrichtungen einschlägiger Art nicht geeignet.
Ein Ansatz zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe bietet die Vorrichtung zur Entnahme von Werkstücken aus Werkzeugmaschinen, ins­ besondere Druckgußmaschinen nach der Deutschen Patentschrift 21 47 436 in der ein Greiferarm als Teil (Koppel) eines, aus der Getriebelehre bekannten Vierergelenk-Kurbelgetriebes, mit dem eigentlichen Greifer auf eine bestimmte Koppelbahn bewegt wird, wobei die in der vorgenannten DP-Schrift vorgege­ bene Koppelbahn nicht geeignet ist den Zweck der vorliegenden Erfindung zur Entnahme eines Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug zu erfüllen, da deren fest liegender Endpunkt eine Weiterführung des Werkstückes (Angußzapfen) nur durch Übernahme desselben mittels einer weiterführenden Einrichtung zu erreichen ist, indessen Ortsveränderungen der Angußablage, ohne Umbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich sein müssen.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist eine Variante eines Vierergelenk-Kurbeltriebes vorgesehen dessen Einzelteile, (Kurbel, Koppel und Schwinge) in leichter, den grundsätzlich kleinen Gewichten der Anguß­ zapfen angepaßter Bauweise, auf dem Gehäuse des Kurbelantriebes gelagert sind, wobei das Kurbel-Antriebsgehäuse auf einem Kreisbogen verstellbar befestigt ist dessen Achse mit dem Zentrum und Sitz des Angußzapfens iden­ tisch ist. Erfindungsgemäß sind die Drehpunkte des verwendeten Kurbelge­ triebes so bestimmt, daß in Verbindung mit den Abmessungen des Kurbel­ kreises, sich die, zu einem Greiferarm ausgebildete Koppel, in Stellung der Angußabgabe, hinter dem Kurbelantriebsgehäuse und der Werkzeug-Aufspann­ platten-Ebene befindet, womit der Operationsraum zum Ein- und Ausbau der Werkzeuge ohne Einschränkungen frei bleibt. Bevor der Greiferarm mit dem Greifer den Weg aus dem Werkzeug beendet hat, öffnet sich der Greifer und der Angußzapfen fliegt frei in einen bereit gestellten Behälter. Die erfindungs­ gemäße Kurbelgetriebe-Variante als alleinbewegendes Teil der der Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug gestattet die Integration derselben in den Arbeitstakt der Spritzgießmaschine, samt allen Sicherung über nur einen Schnittpunkt der Maschinensteuerung und auch dies ist ein Teil des Erfindungszwecks.
Die beschriebene Merkmale und weitere Ausgestaltungen der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung sind mit den Zeichnungen näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit, zwischen die geöffneten Werkzeughälften eingetauchter Greiferschwinge und der mit Punktlinien angedeuteten Greifer-Bahnkurve, (Koppelbahn).
Fig. 2 Sicht auf die Vorrichtung in Richtung von der Linie A-B gemäß Fig. 1
Fig. 3 Sicht auf die Vorrichtung gemäß Fig 2 im Winkel von 15° zur Maschi­ nensenkrechte stehend.
Fig. 4 vergrößerter Schnitt C durch den Befestigungsteil der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Bezugszeichenliste
1 Antriebsgehäuse
2 Antriebsgehäusesockel
3 Greiferschwinge (Schwinge)
4 Greiferarm (verlängerte Koppel)
5 Werkzeug-Aufspannplatte
6 Konsole
7 Schwenkplatte
8 Maschinenholm
9 Gleitbolzen
10 Antrieb
11 Gewindestange
12 Werkzeug-Zentrum
13 Greifer
14 Kurbel
15 Greifer-Bahnkurve (Koppelbahn)
16 Greifer-Öffnungspunkt
17 Angußzapfen
18 Bogenabsatz
19 Spannschraube
20 Bogenlangloch
21 Stellgriff
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug besteht im wesentlichen aus einem Kurbelgetrie­ be dessen Gehäuse 1 verstellbar an der Werkzeugaufspannplatte 5 der Spritz­ gießmaschine befestigt ist. Der Greiferarm 4 ist eine Verlängerung der Koppel des Kurbelgetriebes, der an seinem frei schwingenden Ende mit einem Greifer 13 verbunden ist, der sich bei der Kreisbogenbewegung D-E der Kurbel 14 auf der Greifer-Bahnkurve 15 (Koppelbahn F-G) bewegt und nach Abgriff des An­ gußzapfens 17 aus dem Werkzeugzentrum 12, am Greiferöffnungspunkt 16 den Angußzapfen frei gibt, der vermittels der ihm erteilten Bewegungsenergie er­ findungsgemäß in der Bahnkurvenrichtung eine freie Strecke durchfliegend, in einen Angußbehälter 22 geworfen wird.
Wie die Fig. 3 zeigt ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auf einem Kreis­ bogen, mit dem Mittelpunkt im Werkzeugzentrum 12, im Winkel von ca. 15° aufgebaut, womit der Abwurf des Angußzapfens nicht auf der Spritzgußmaschi­ nen-Mittellinie erfolgt, sondern parallel mit derselben, seitlich der Spritzguß­ maschine. Diese erfindungsgemäße Verstellmöglichkeit erweitert den Einsatz­ bereich der Vorrichtung auch an Maschinentypen bei denen der Abwurf des Angußzapfens aus baulichen Gründen nicht in der Maschinenmitte möglich ist. Erreicht wird diese Verstellmöglichkeit dadurch,daß das Antriebsgehäuse 1 mit dem Kurbelgetriebe auf einer Schwenkplatte 7 befestigt ist, deren kreis­ bogenförmige Fußfläche auf dem Bogenabsatz 18 der Konsole 6 um das Werkzeugzentrum 12 entsprechend dem Bogenlangloch 20 im Bereich von ca. 30°, nach Lösung der Spannschraube 19 zu bewegen ist. Die axiale Ver­ stellbarkeit der Vorrichtung ist durch die Lagerung des Antriebsgehäuses (1) auf den Gleitbolzen 9 gegeben die mittels des Stellgriffs 21 durch Drehung der Gewindestange 11 zu betätigen ist.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug mit Verwendung eines Kurbelgetriebes an dessen zu einem Greiferarm verlängerten Koppel ein Greiforgan befestigt ist welches auf einer Koppelbahn bewegt wird deren Begrenzung einerseits im Zentrum des geöffneten Werkzeugs und andererseits außerhalb des­ selben liegt dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelgetriebe so ausgelegt ist um mit der zum Greiferarm (4) und dem daran befestigten Greifer (13) ver­ längerten Koppel eine Koppelbahn (15) beschreibt, deren Begrenzungspunkt (D) hinter der Ebene der Werkzeugaufspannplatte (5) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebs­ gehäuse (1) mit einem angeformten Sockel (2) auf zwei Gleitbolzen beweg­ lich, mit einer Schwenkplatte (7) verbunden ist, die mit einem eigenen ver­ zahnten Kreisbogen (18) in einen korrespondierenden, verzahnten Kreisbo­ gen der Konsole (6) eingreifend in einem, durch das bogenförmige Lang­ loch (20) begrenzten Bereich, nach Lockerung der Spannschraube (19) posi­ tionierbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des verzahnten Kreisbogens an den Teilen (6) und (7) im Werkzeugzentrum (12), bzw. in der Angußkanalachse der Werkzeugplatte (23) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Öff­ nungspunkt (16) des Greifers (13) vor dem Endpunkt (D) der Koppelbahn (15) liegt, womit erreicht wird, daß der Angußzapfen (17) in Richtung der Koppel­ bahn abgeworfen wird.
DE1996106617 1996-02-22 1996-02-22 Vorrichtung zur Entnahme des Angußzapfens aus einem geöffneten Spritzgußwerkzeug Ceased DE19606617A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10022627A1 (de) * 2000-05-11 2001-11-15 Fuchs Lubritech Gmbh Gießteil-Entnahmegerät

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2147436C3 (de) * 1971-09-23 1975-05-28 Wotan-Werke Gmbh, 4000 Duesseldorf Vorrichtung für Maschinen mit relativ zueinander bewegbaren Formhälften, insbesondere Druckgießmaschinen

Patent Citations (1)

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