DE19606609A1 - Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende Arbeitsmaschinen - Google Patents
Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende ArbeitsmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Lenkvorrichtung, wie sie in selbstfahrenden
Arbeitsmaschinen, wie beispielsweise Feldhäckslern oder Mähdreschern, verwendet wird.
Aus dem Stand der Technik sind Lenkvorrichtungen bekannt, bei denen der Lenkeinschlag
der gelenkten Räder durch Betätigung eines oder mehrerer Hydraulikzylinder bewirkt wird.
Ausführungsbeispiele für solche hydraulische Lenkvorrichtungen finden sich in den Patent
schriften DE 21 50 298, DD 1 06 771 oder DE 195 39 088. Bei den aus dem Stand der
Technik bekannten Lenkvorrichtungen werden Lenksignale entweder vom Fahrer über das
Lenkrad oder über geeignete Tasteinrichtungen zur automatischen Lenkung in das Lenksy
stem übermittelt. Neben den vollhydraulischen Systemen sind insbesondere aus den genann
ten Schriften auch Lenksysteme bekannt, die Lenksignale in elektrische Signale umwandeln
und zur Steuerung von Hydraulikventilen nutzen, die die Hydraulikzylinder der Lenkvor
richtung ansteuern. Bei den kombinierten elektrohydraulischen Lenksystemen wird aus den
Lenksignalen ein elektrischer Sollstellwert für den Radwinkel abgeleitet, der mit einem
Iststellwert verglichen wird, den ein mit den Achsschenkeln verbundenes Drehpotentiometer
als Radwinkelgeber erzeugt. Bei einer Differenz zwischen Soll- und Iststellwert bekommt das
Hydraulikventil der Lenkvorrichtung einen elektrischen Impuls, um durch Beaufschlagung
des Lenkhydraulikzylinders mit einem Ölstrom die Differenz des Radwinkels zwischen Soll-
und Iststellwert auszugleichen. Aufgrund von Spiel und Verschleiß in den Kugelköpfen der
Lenkhebel, im Befestigungsauge des Hydraulikzylinders, in den Hebelgelenken des Radwin
kelgebers sowie durch auftretende Torsionskräfte ermittelt der Radwinkelgeber Iststellwerte,
die teilweise erheblich von dem wirklichen Radwinkel abweichen. Aufgrund des fehlerhaften
Iststellwertes bekommt das Hydraulikventil einen falschen Steuerimpuls, der nach erneutem
Vergleich des Soll- mit dem Iststellwert korrigiert werden muß. Insbesondere bei höheren
Geschwindigkeiten, die heute aufgrund gestiegener Maschinenleistung zunehmend gefahren
werden können, wirken sich die erforderlichen Korrekturen in einem Schlingerkurs aus, der
aufgrund der ständigen Korrekturen der fehlerhaften Iststellwerte entsteht. Bei zunehmenden
Geschwindigkeiten nimmt die Gefahr zu, daß sich das System aufschaukelt und damit die
Lenkung insgesamt nicht mehr gefahrlos beherrschbar ist. Nachteilig ist auch die aufwendige
Justage der Hebel eines Radwinkelgebers sowie eine Vielzahl angepaßter Teile für die
Montage des Radwinkelgebers an unterschiedlichen Achsen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Iststellwert des Radwinkels möglichst ohne
durch Spiel und Verschleiß bedingte Fehlereinflüsse zu ermitteln. Die Vorrichtung soll mit
möglichst wenigen Teilen und geringem Montageaufwand für eine Vielzahl unterschiedlicher
Achsen einsetzbar sein.
Die Aufgabe wird durch Ermittlung des Radwinkelsignals gelöst, indem ein im oder am
Hydraulikzylinder angeordneter Wegsensor die Stellung des Kolbens bzw. der Kolbenstange
erfaßt, den ermittelten Stellwert an die elektronische Steuereinheit übermittelt und die
elektronische Steuereinheit aus dem übermittelten Stellwert den Iststellwert des Radwinkels
ermittelt. Dabei kann der Wegsensor aus einem Ultraschall- oder Infrarotsensor bestehen, der
den Abstand der Kolbenstange vom Endstück des Hydraulikzylinders als Maß für die
Stellung des Kolbens mißt. Der Wegsensor kann auch aus einem Linearpotentiometer
bestehen, bei dem ein Schleifkontakt mit der Kolbenstange auf einer mit einer elektrisch
leitenden Beschichtung versehenen Schiene verfahren wird und der sich abhängig von der
Position des Schleifkontaktes auf der Schiene verändernde Spannungswert als Maß für die
Stellung des Kolbens gemessen wird. In bevorzugter Ausgestaltung werden dabei Schiene
und Schleifkontakt in der Ölkammer des Hydraulikzylinders angeordnet, damit sie gut vor
Beschädigungen und Verschmutzungen geschützt sind. Der Wegsensor kann auch aus einem
induktiven Wegaufnehmer bestehen. Auch ein außen am Hydraulikzylinder angebrachter
Laser ist dazu in der Lage, den Verfahrweg der Kolbenstange zu ermitteln und daraus das
Maß für die Stellung des Kolbens oder der Kolbenstange abzuleiten.
Durch die vorgeschlagenen Verbesserungen ist es möglich, den Iststellwert des Radwinkels
mit einer größeren Genauigkeit unter Ausschluß einer Mehrzahl von Fehlerquellen wie
falscher Einstellung, Spiel und Verschleiß im Radwinkelgeber und dem zugehörigen Gestän
ge zu vermeiden, das sich noch zum ebenfalls vorhandenen Spiel zwischen Hydraulikzylinder
und Achsschenkeln hinzuaddieren würde. Aufgrund der größeren Genauigkeit der Lenkbewe
gungen wird die Lenkvorrichtung insgesamt weniger belastet, was zu einem geringeren
Verschleiß führt, und anstelle einer Vielzahl von Hebeln für verschiedene Achsen kann ein
erfindungsgemäß ausgestatteter Hydraulikzylinder durch "Lernen" der Anschläge der Rad
winkel von der elektronischen Steuereinrichtung in einer Vielzahl von Achsen eingesetzt
werden, ohne daß dazu zusätzliche Hebel oder eine Justage der Meßeinrichtung erforderlich
wären. Die vorgeschlagene Lösung ist damit sehr montage- und wartungsfreundlich.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte, mit einer erfindungsgemäßen hydraulischen
Lenkvorrichtung ausgestattete selbstfahrende Arbeitsmaschine in der Drauf
sicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen beispielhaft mit einem Linearpotentiometer
ausgestatteten Hydraulikzylinder.
Der in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel dargestellte Mähdrescher 1 ist an der Frontseite mit
einem Schneidwerk 2, einem sich daran anschließenden Einzugskanal 3 und einer das
Dreschwerk beinhaltenden Hauptmaschine 4 ausgerüstet. Die vorderen Räder 5, 6 des
Mähdreschers sind in nicht näher erläuterter Weise antreibbar, aber nicht lenkbar. Die
hinteren Räder 7, 8 sind lenkbar und wahlweise zusätzlich antreibbar. Die Erfindung kann
auch an selbstfahrenden Arbeitsmaschinen genutzt werden, deren Vorderräder oder an denen
mehrere Achsen gelenkt werden, wie beispielsweise bei Ackerschleppern, Baggern, Träger-
und Kommunalfahrzeugen.
Die Lenkimpulse für die Lenkung werden beispielsweise vom Lenkrad 9, einem Joystick 10
oder Tastbügeln 11 einer automatischen Lenkeinrichtung, die sich an Reihen von Ernte
gutstengeln 12 entlangtasten, erzeugt und über Leitungen einer elektronischen Steuereinheit
13 zugeführt. Anstelle der herkömmlichen Lenkimpulsgeber wie Lenkrad, Tastbügeln oder
auch Joystick ist es auch vorstellbar, die Lenkimpulse durch eine Steuereinheit zu erzeugen,
die die aktuelle Position durch geeignete technische Mittel wie beispielsweise ein
GPS-Empfangssystem mit Korrektureinrichtung ermittelt, mit einem abgespeicherten Sollfahrweg
vergleicht und daraus die Lenkimpulse ableitet. Zur Weiterverarbeitung der Lenkimpulse in
einen Lenkvorgang bereitet die elektronische Steuereinheit 13 die Lenkimpulse zu einem
Sollstellwert des Radwinkels der Räder 7, 8 auf.
Neben den Lenkimpulsen erhält die elektronische Steuereinheit 13 von einem im Hydraulik
zylinder 15 angeordneten Wegsensor, beispielsweise einem Schleifstein 16 eines Linearpoten
tiometers, ein Signal, das die aktuelle Position der Kolbenstange 17 bzw. des Kolbens 20 des
Hydraulikzylinders 15 angibt. Das Signal des Wegsensors kann wahlweise bereits als
Iststellwert des Radwinkels übermittelt worden sein, oder das Signal wird von der elek
tronischen Steuereinheit 13 zu einem Iststellwert aufbereitet.
Die elektronische Steuereinheit 13 vergleicht den Sollstellwert mit dem Iststellwert. Ergibt
sich dabei eine Differenz, so übermittelt die elektronische Steuereinheit 13 über Leitungen
ein Stellsignal an das Hydraulikventil 14. Das Hydraulikventil 14 gibt entsprechend dem
übermittelten Stellsignal einen Ölstrom zum Hydraulikzylinder 15 frei, der den Kolben 20
sowie die Kolbenstange 17 in die dem von der elektronischen Steuereinheit 13 ermittelten
Sollstellwert näherkommenden Richtung bewegt. Das Hydraulikventil 14 bleibt so lange
geöffnet, bis die elektronische Steuereinheit 13 keine Differenz mehr zwischen dem Soll- und
dem Iststellwert mehr feststellt und dem Hydraulikventil 14 ein entsprechendes Stellsignal
zum Stoppen des Ölstromes übermittelt. Anstelle eines herkömmlichen Hydraulikventils kann
für die erfindungsgemäße hydraulische Lenkvorrichtung auch ein sog. Proportionalventil
eingesetzt werden, das in der Lage ist, unterschiedlich starke Ölströme kontrolliert dem
Hydraulikzylinder zufließen zu lassen. Bei Einsatz eines Proportionalventils kann mit ent
sprechende Ausstattung der elektronischen Steuereinheit 13 nicht nur ein "Auf"- oder
"Zu"-Stellsignal an das Hydraulikventil übermittelt werden, sondern auch Zwischenwerte, die
gleichmäßigere, weniger stößige Lenkbewegungen des Hydraulikzylinders 15 sowie der
Räder 7, 8 ermöglichen. Anstelle eines einzigen Hydraulikzylinders 15 können auch zwei
Hydraulikzylinder je gelenkter Achse eingesetzt werden.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch einen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder 15. Das
Hydrauliköl strömt je nach Schaltstellung des Hydraulikventils 14 durch die Anschlüsse 18
und 19 in den Hydraulikzylinder hinein und hinaus, wodurch der Kolben 20 mit der Kolben
stange 17 bewegt wird. Von den Anschlußstücken 21 ist das eine am Achskörper oder am
Fahrzeugrahmen und das andere am Achsschenkel der Lenkachse befestigt. Durch das Ein-
und Ausfahren der Kolbenstange 17 wird so der Radwinkel eines gelenkten Rades 7, 8
verändert. Bei einem einzelnen Hydraulikzylinder 15 einer hydraulischen Lenkvorrichtung
wird die Lenkbewegung eines Rades 7 über ein Gestänge auf das Rad 8 übertragen. Bei
Verwendung eines zweiten Hydraulikzylinders 15 kann ein Gleichlauf der beiden Hydraulik
zylinder durch Parallelschaltung der Hydraulikleitungen und ggfls. ein zusätzliches Ver
bindungsgestänge zwischen beiden Achsschenkeln erreicht werden. An dem Kolben 20 ist ein
Schleifkontakt 16 befestigt, der bei einer Bewegung des Kolbens 20 mitbewegt wird. Der
Schleifkontakt 16 läuft dabei auf einer Schiene 22, die sich von einem Ende der Ölkammer
des Hydraulikzylinders 15 durch den Kolben 20 hindurch bis in einen Hohlraum 23 in der
Kolbenstange 17 erstreckt. Die Länge des Hohlraums 23 entspricht etwa dem größtmöglichen
Verfahrweg des Kolbens 20. Die Schiene 22 ist mit einer elektrisch leitenden Beschichtung
versehen. Bei einer Bewegung des Schleifkontaktes 16 auf der Schiene 22 verändert sich der
Spannungswert, der von der mit der Schiene 22 verbundenen Meßeinrichtung 24 ermittelt
und über die Kabel 25 an die elektronische Steuereinheit 13 übermittelt wird. Der von der
Meßeinrichtung 24 gemessene Spannungswert kann durch eine geeignete Elektronik in einen
Iststellwert umgerechnet werden, der den aktuellen Radwinkel des vom Hydraulikzylinder 15
verschwenkten Rades 7 angibt.
Anstelle eines Linearpotentiometers kann der Verstellweg des Kolbens 20 auch mittels
Ultraschall oder Infrarot berührungslos und verschleißfrei festgestellt werden. Unter Wegfall
des Schleifkontaktes 16 und der Schiene 22 würde der Ultraschall- oder Infrarotsensor 24 den
Abstand der Oberfläche des Kolbens 20 vom Sensor 24 messen und über die Kabel 25 an die
elektronische Steuereinheit 13 übermitteln. Auch kann die Ölkammer oder die Kolbenstange
17 des Hydraulikzylinders 15 mit einem Meßkondensator versehen sein, der beim Verfahren
des Kolbens 20 und der Kolbenstange 17 den Verfahrweg durch Messung der Veränderung
des Magnetfeldes induktiv ermittelt und an die elektronische Steuereinheit 13 meldet.
Claims (7)
1. Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende Arbeitsmaschinen bestehend aus
einem Lenksignalgeber, der das Lenksignal einer elektronischen Steuereinheit zuführt,
einem Radwinkelgeber, der das Radwinkelsignal an die elektronische Steuereinheit
übermittelt, und zumindest einem Hydraulikventil, an das die elektronische Steuer
einheit Stellsignale übermittelt, die sich aus einem Vergleich der Sollstellwerte vom
Lenksignal und den Iststellwerten des Radwinkelsignals ergeben, wobei das Hydrau
likventil zumindest einen Hydraulikzylinder steuert, der durch Ein- bzw. Ausfahren
der Kolbenstange eine Veränderung des Radwinkels bewirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Radwinkelsignal ermittelt wird, indem ein im oder am Hydraulikzylinder (15)
angordneter Wegsensor die Stellung des Kolbens (20) bzw. der Kolbenstange (17) erfaßt,
den ermittelten Stellwert an die elektronische Steuereinheit (13) übermittelt und die
elektronische Steuereinheit (13) aus dem übermittelten Stellwert den Iststellwert des
Radwinkels errechnet.
2. Hydraulische Lenkvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wegsensor aus einem Ultraschall- oder Infrarotsensor (24) besteht, der den
Abstand des Kolbens (20) oder der Kolbenstange (17) vom Endstück des Hydraulikzylin
ders als Maß für die Stellung des Hydraulikzylinders mißt.
3. Hydraulische Lenkvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wegsensor aus einem Linearpotentiometer besteht, bei dem ein Schleifkontakt
(16) mit der Kolbenstange (17) auf einer mit einer elektrisch leitenden Beschichtung ver
sehenen Schiene (22) verfahren wird und der sich abhängig von der Position des
Schleifkontaktes (16) auf der Schiene (22) verändernde Spannungswert als Maß für die
Stellung des Kolbens (20) oder der Kolbenstange (17) gemessen wird.
4. Hydraulische Lenkvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schiene (22) und Schleifkontakt (16) in der Ölkammer des Hydraulikzylinders 15
angeordnet sind.
5. Hydraulische Lenkvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wegsensor aus einem induktiven Wegaufnehmer besteht.
6. Hydraulische Lenkvorrichtung nach Anspruch l,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein außen am Hydraulikzylinder angebrachter Laser als Wegsensor den Verfahr
weg der Kolbenstange ermittelt und daraus daß Maß für die Stellung des Kolbens (20)
bzw. der Kolbenstange (17) ableitet.
7. Hydraulische Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Iststellwert des oder der Hydraulikzylinder (15) oder der daraus abgeleitete
Radwinkel von der elektronischen Steuereinheit (13) auf dem Bedienbord der selbst
fahrenden Arbeitsmaschine (1) angezeigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1996106609 DE19606609A1 (de) | 1996-02-22 | 1996-02-22 | Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende Arbeitsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1996106609 DE19606609A1 (de) | 1996-02-22 | 1996-02-22 | Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende Arbeitsmaschinen |
Publications (1)
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| DE19606609A1 true DE19606609A1 (de) | 1997-08-28 |
Family
ID=7786113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996106609 Withdrawn DE19606609A1 (de) | 1996-02-22 | 1996-02-22 | Hydraulische Lenkvorrichtung für selbstfahrende Arbeitsmaschinen |
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