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DE19606500A1 - Verfahren zum Versehen einer Raumfläche mit einem Belag - Google Patents

Verfahren zum Versehen einer Raumfläche mit einem Belag

Info

Publication number
DE19606500A1
DE19606500A1 DE1996106500 DE19606500A DE19606500A1 DE 19606500 A1 DE19606500 A1 DE 19606500A1 DE 1996106500 DE1996106500 DE 1996106500 DE 19606500 A DE19606500 A DE 19606500A DE 19606500 A1 DE19606500 A1 DE 19606500A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covering
recesses
covering material
wall covering
appearance wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996106500
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996106500 priority Critical patent/DE19606500A1/de
Publication of DE19606500A1 publication Critical patent/DE19606500A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/10Applying flat materials, e.g. leaflets, pieces of fabrics
    • B44C1/105Applying flat materials, e.g. leaflets, pieces of fabrics comprising an adhesive layer
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Versehen einer Raumfläche mit einem Belag aus einem textilen Werkstoff, sowie einen entsprechenden Belag.
Raumflächen, daß heißt, Wände, Decken oder Böden, werden in der Regel mit einem Belag versehen. Als Belag wird üblicherweise auf Wände und Decken eine Tapete aufgebracht, die in früherer Zeit aus gewebten Stoffen oder Leder und heute meist aus Papier oder Rauhfaser hergestellt ist. Bekannt sind beispielsweise Leimdruck-, Präge-, Linkrusta- oder Velourtapeten. Auch Kunststoff-Tapeten sind im Handel.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der o.g. Art zu entwickeln, bei dem eine Raumfläche schneller, billiger und ästhetisch schöner mit einem Belag versehen werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß in den Belag Ausnehmungen eingebracht werden und diese Ausnehmungen an der Raumfläche mit Flächen od. dgl. eines anderen Werkstoffes aufgefüllt werden.
Diese Erfindung hat den Vorteil, daß eine Raumfläche wesentlich stilvoller und dem Wunsch des Kunden entsprechend belegt wird. Der textile Werkstoff ist zudem schalldämmend und wärmeisolierend, so daß er sich positiv auf das Raumklima auswirkt.
Als textile Werkstoffe kommen überwiegend genadelte Materialien in Betracht; sie können gewebt, kaschiert, getaftet od. dgl. sein.
Ein weiterer Vorteil dieser textilen Werkstoff liegt, daß eine einmal belegte Raumfläche über Jahrzehnte keiner weiteren Pflege bedarf. Sie muß lediglich ab und zu abgesaugt werden. Malerarbeiten od. dgl. sind nicht notwendig.
Als anderer Werkstoff, mit dem die Ausnehmungen aufgefüllt werden, bietet sich vor allem ebenfalls ein textiler Werkstoff an. Dabei können die Flächen zum Auffüllen der Ausnehmungen beliebig geformt sein. Dies gilt auch für die Ausnehmungen selbst. Je nach Wunsch des Kunden oder nach dem ästhetischen Geschmack desjenigen, der die Wand belegt, können die Ausnehmungen beliebig aufgefüllt werden. Dabei sind die Flächen zum Auffüllen der Ausnehmung beispielsweise streifenförmig, rund, eckig oder können eine andere geometrische Struktur aufweisen. Sie brauchen auch nicht unbedingt eben zu sein, sondern können Erhöhungen aufweisen, wiederum je nach dem Geschmack des Kunden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens soll der Belag bereits werkseitig hergestellt und mit den Ausnehmungen versehen werden. Auch das Auffüllen der Ausnehmungen zur Probe sollte werkseitig erfolgen, so daß beim Kunden alles zusammenpaßt und somit der Belag mit dem geringsten Aufwand auf die Raumfläche aufgebracht werden kann.
Das Aufbringen des Belags kann direkt durch Aufkleben auf die Raumfläche erfolgen. Falls gewünscht oder notwendig kann auch ein Papier dazwischen geschaltet werden.
Vom vorliegenden Erfindungsgedanken wird auch ein Belag aus einem textilen Werkstoff für eine Raumfläche umfaßt, wobei dieser Belag die oben erwähnten Ausnehmungen aufweist, die mit den Flächen od. dgl. eines anderen Werkstoffes aufgefüllt sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Raumfläche, die mit einem Belag versehen ist;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Belag;
Fig. 3 eine Draufsicht auf Flächen zum Auffüllen von Ausnehmungen in dem Belag gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf weitere Flächen zum Auffüllen von Ausnehmungen in dem Belag gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 ist ein Belag 1 gezeigt, der auf eine nicht näher gezeigte Raumfläche aufgebracht ist. Bei dieser Raumfläche kann es sich um eine Wand, eine Decke oder einen Boden eines Raumes handeln. Der Belag 1 ersetzt dabei die bekannte Tapete.
Erfindungsgemäß sind in den Belag 1 Ausnehmungen 2.1 bis 2.5 eingeformt. Diese Ausnehmungen werden mit Flächen 3 eines anderen Werkstoffes aufgefüllt. Das Auffüllen geschieht nach ästhetischen Gesichtspunkten bzw. vorgegebenen Mustern.
In den Fig. 2 bis 4 ist erkennbar, daß beispielsweise das Auffüllen der Ausnehmung 2.1 mit 3 Flächen 3.1, 3.2 und 3.3 erfolgt. Diese 3 Flächen 3.1 bis 3.3 bilden zusammen ein Wappen, beispielsweise des VfB Stuttgart. In diesem Fall ist der Belag 1 beispielsweise für die Auskleidung einer Wand einer Bar eines Fans des VfB Stuttgart gedacht.
Das Wappen in der Ausnehmung 2.1 kann dann von den weiteren Ausnehmungen 2.2 bis 2.5 umrahmt sein, die jeweils mit dreieckförmigen Segmenten 3.4 bis 3.7 aufgefüllt sind. Dabei können diese Segmente auch eine unterschiedliche Farbgebung aufweisen, so daß ein ästhetisch formschönes Gesamtbild gegeben wird.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
Werkseitig wird der Belag 1 entsprechend den zu belegenden Raumflächen zugeschnitten. Aus dem Belag 1 werden die gewünschten Ausnehmungen 2 herausgeschnitten, und ferner werden bereits werkseitig die Flächen 3 zugeschnitten, wobei auch ebenfalls werkseitig ein Einpassen der Flächen 3 in die Ausnehmungen 2 erfolgen kann.
Beim Kunden wird nun der Belag 1 auf die Raumfläche aufgebracht. Dies kann beispielsweise durch Kleben erfolgen, wobei jedoch auch daran gedacht ist, den Belag 1 auf seiner Rückseite mit einem Papierträger zu belegen, der wiederum zusammen mit dem Belag 1 auf die Raumfläche aufgeklebt wird.
Nach dem Aufbringen des Belags 1 auf die Raumfläche erfolgt das Auffüllen der Ausnehmungen 2 mit den Flächen 3. Dies geschieht auf einfache und schnelle Art und Weise, da bereits werkseitig die Flächen 3 den Ausnehmungen 2 angepaßt wurden. Somit entsteht beim Kunden selbst der geringste Aufwand zum Belegen von Raumflächen.

Claims (7)

1. Verfahren zum Versehen einer Raumfläche mit einem Belag aus einem textilen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß in den Belag Ausnehmungen eingebracht werden und diese Ausnehmungen an der Raumfläche mit Flächen od. dgl. eines anderen Werkstoff aufgefüllt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als anderer Werkstoff ebenfalls ein textiler Werkstoff verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen bereits werkseitig in den Belag eingebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen werkseitig in die Ausnehmungen eingepaßt werden.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag auf die Raumfläche aufgeklebt wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag auf einen Papierträger und diese auf die Raumfläche aufgeklebt wird.
7. Belag für eine Raumfläche aus einem textilen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (1) Ausnehmungen (2) aufweist, die mit Flächen (3) od. dgl. eines anderen Werkstoffes aufgefüllt sind.
DE1996106500 1996-02-22 1996-02-22 Verfahren zum Versehen einer Raumfläche mit einem Belag Withdrawn DE19606500A1 (de)

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DE (1) DE19606500A1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB448498A (en) * 1933-11-08 1936-06-08 Ralph Garfield Jackson Decorative sheet and process of preparing the same
DE6812700U (de) * 1968-12-21 1969-08-07 Rudolph Koepp & Co Chem Fab Ag Dekorationswand, insbesondere fuer kinderzimmer
DE3519025A1 (de) * 1985-05-25 1986-01-09 Jankowski, Gabriela Tapete zum selbstgestalten
DD244371A1 (de) * 1985-12-10 1987-04-01 Freiberger Zellstoff Papier Dekoratives flaechenfoermiges verbundmaterial
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