DE1960522A1 - Tintentroepfchen-Schreibsystem - Google Patents
Tintentroepfchen-SchreibsystemInfo
- Publication number
- DE1960522A1 DE1960522A1 DE19691960522 DE1960522A DE1960522A1 DE 1960522 A1 DE1960522 A1 DE 1960522A1 DE 19691960522 DE19691960522 DE 19691960522 DE 1960522 A DE1960522 A DE 1960522A DE 1960522 A1 DE1960522 A1 DE 1960522A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- droplets
- ink
- signal
- droplet
- charged
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 19
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 3
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims 1
- 108010076504 Protein Sorting Signals Proteins 0.000 description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 description 5
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 5
- 230000004044 response Effects 0.000 description 4
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 4
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 2
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 2
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000002776 aggregation Effects 0.000 description 1
- 238000004220 aggregation Methods 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J2/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
- B41J2/005—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
- B41J2/01—Ink jet
- B41J2/07—Ink jet characterised by jet control
- B41J2/115—Ink jet characterised by jet control synchronising the droplet separation and charging time
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/024—Details of scanning heads ; Means for illuminating the original
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/024—Details of scanning heads ; Means for illuminating the original
- H04N1/032—Details of scanning heads ; Means for illuminating the original for picture information reproduction
- H04N1/034—Details of scanning heads ; Means for illuminating the original for picture information reproduction using ink, e.g. ink-jet heads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, 1 9 O U O 2
Dipl.-Ing. H. We ι c km an n, DiPL1-PhYs. De.. ILFingke
Dipl.-Ing. RA."Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
3 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH S6Q S20
MÖHLSTB.ASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
A.B. DICK
5700 V/est I1OUh1T Ave., Chicago, Illinois, V.St.A.
(Pintentrö-of chen-Schreibs.ys tem
Die Erfindung besieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausführung
von SchreibvorgHiigen mit Hilfe von -Pintentröpfchen,
die durch ein Bildsignal aufgeladen und durch ein elektrisches Feld hindurchgeleitet v/erden, in welchem sie entsprechend
ihrer Ladung abgelenkt werden.
Es ist bereits eine T-intentröpfchen-Schreibainrichtunr entwickelt
worden, bei der Tinte unter Druck einer Düse zugeführt wird. Die Düse wird in Abhängigkeit von einem Synchronisiersignal
in Schwingungen versetzt, das auch zur Synchronisierung
von Bildsignalen verwendet wird. Die in Schwingungen versetzte Düse ruft einen Tintenstrahl hervor, der in einem
bestimmter. Abstand von der Düsenspitze entfernt in einseine
gleichmäßige Tintentröpfchen zerfällt. Die Frequenz, mit der
diese Tröpfchenbildung erfolgt, ist durch die Vibrationsfrequenz bestimmt. An der Stelle, an der der Tintenstron
beginn-t, in einzelne Tröpfchen zu zerfallen, ist eine Lac.e-
009826/153 3
einrichtung· vorgesehen, die jeden Tropfen auflädt. Bei
dieser Einrichtung handelt, es sich gewöhnlich um ein leitendes ?uohr oder um einen leitenden Zylinder. Zwischen der Düse-
und dem Zylinder werden Bildsignale angelegt, deren jeweilige Amplitude die Ladung bestimmt, die der jeweilige den
Tintenstrom verlassende Tropfen annimmt«, ' ' ·
Das jeweilige Tröpfchen gelangt anschließend durch ein
konstantes elektrisches ]?eld hindurch, in welchem eine Tröpfchenablenkung' erfolgt. Die Stärke der Ablenkung ist
durch, die Amplitude der auf dem jeweiligen Tröpfchen befindlichen
Ladung bestimmt. An der Grenze des elektrischen Feldes ist ein Aufzeichnungsträger vorgesehen, auf den die Tröpfchen
fallen,, Da die Ablenkung der Tröpfchen durch die auf diesen
befindliche Ladung bestimmt ist, kann mit Hilfe der betrachteten Anordnung also eine durch ein Videosignal übertragene
Information aufgezeichnet werden, und zwar mit Hilfe von Tinte.
Wie zuvor, ausgeführt,, werden die Tröpfchen "zu dem Zeitpunkt,
su dem sie sich von dem Flüssigkeitsstrom, lösen, durch elektrostatische Induktion aufgeladen. V/ird das durch das
Bildsignal erzeugte Feld während der Tröpfchentrennung beibehalten,
so führt das jeweilige Tröpfchen eine durch dieses Bildsignal bestimmte Ladung. Es dürfte einzusehen sein, daß
in dem Fall, daß das Bildsignal zum Zeitpunkt der Tröpfchentrennung ansteigt oder absinkt oder nicht vorhanden ist, die
Ladung auf dem jeweiligen Tröpfchen nicht die Ladung des betreffenden Bildsignals sein wird. Um auf bestimmte Tröpfchen
spezifische Ladungen aufzubringen, muß daher das Auftreten
der Tröpfchentrennung bzw. -bildung oder die Phasenlage der
Tröpfchenbildung in Bezug auf das Bildsignal bekannt sein. Bei Fehlen einer Steuerung während der Tröpfchenbildungszeit
auf Grund nicht vorhersagbarer Phasenänderungen in der Tintentröpfchenbildung
uerden die Gleichförmigkeit und die Qualität der Wiedergabe nachteilig beeinflußt.
009828/1533
Es ist bereits an anderer Stelle vorgeschlagen worden
(US-Patentanmeldung, Serial Έο. ?12 800), die Ermittelung
der Phasenlage der Tintentröpfchen dadurch vorzunehmen, aai
ein Detektor an der Stelle angeordnet wird, an der die Tintentröpfchen
abgelenkt werden sollten, wenn sie in geeignet~r
Weise aufgeladen waren» Sind die Tintentröpfchen nicht richtig aufgeladen, so wird auf Grund der Anzeige einer fehlerhaften
Tintentröpfchenbildungs-Phasenlage kein Signal von
dem Detektor erhalten. Die Phasenlage der Schwingungen der Düse würde daraufhin so verschoben werden, daß die Phasenlage
der Ausbildung der Tintentröpfchen wieder stimmt. Auf diese "eise würden die Tintentröpfchen, richtig aufgeladen
w erden.
Es ist auch schon eine Anordnung beschrieben worden (US-Patentanmeldung,
Serial No. 712 808), um eine Phasenüberwachung
und -korrektur der Tintentröpfchenbildung vorzunehmen. Babei ist die Frequenz des Bildsignals in Bezug auf
die Frequenz, mit der die Tintentröpfchen erzeugt werden, so gewählt, daß bei genauer Phasenlage alternierend auftretende
Tintentröpfchen eine Ladung annehmen, V/ährend der Laufzeit zwischen dem Ladetunnel und dem Phasendetektor bestellt für
ein geladenes Tintentröpfchen die Neigung, mit dem benachbarten nicht geladenen Tintentröpfchen zusammenzugehen. Demzufolge
kann ein Frequenzdetektor verwendet v/erden. V/erden die Tintentröpfchen-niit richtiger Phasenlage erzeugt, so betrat
die Frequenz der an dem Tröpfchen-Detektor ankommenden Tr:irfchen
die Hälfte der Frequenz, mit der die Tröpfchen erzeugt worden sind. !.."enn die Phasenbeziehung nicht stimmt, besitzen
die von den Detektor aufgenommenen Tröpfchen eine davon abweichende Frequenz.
Obwohl aas gerade betrachtete Verfahren zur Ermittelung der
Phasenlage der Iintentröofchen zufriedenstellend arbeitet,
erfordert die Zug ariinenb ellung oder Zusammenfassung der
009826/1533
benachbarten Tintentröpfchen eine ziemlich lange Flugzeit der Tintentröpfchen, um nämlich absolut sicherzustellen,
daß dieser Vorgang auftritt. "Es hat sich ferner gezeigt, daß die auf den Tröpfchen befindlichen Ladungen einen beacht
lichen V/ert aufzuweisen haben. Durch Untersuchung zeigte
sich ferner, daß der Grund für die Zusammenfassung benachbarter Tintentrcpfchen darin lag, daß bei dem Tropf chanauf*-
ladevorgang die aufgeladenen Tröpfchen im Vergleich zu den nicht geladenen TrÖOfchen eine geringere Geschwindigkeitsänderung erfuhren. Wenn die geladenen Tröpfchen sich den
nicht geladenen Tröpfchen nähern, beschleunigt die Anziehungskraft zwischen diesen Tröpfchen die Zusammenfassung.
Ohne die Geschwindigkeitsmodulation sind die Kräfte zwischen den Tröpfchen ausgeglichen, weshalb dann keine neigung zur
Zusammenfassung besteht.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes System zur Ermittelung und Korrektur einer -fehlerhaften
Tintentröpfchenphasenlage zu schaffen.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem Tintentröpfchen-Schreibsystem, bei dem unter Druck stehende
Tinte an eine Düse abgegeben wird, die durch einen Wandler in Schwingungen versetzt wird, v/elcher durch von einer Signalquelle
abgegebene Synchronisiersignale angesteuert wird, wobei die Düse einen Tintenstrahl abgibt, der synchron mit
den Schwingungen der Düse in einzelne Tröpfchen zerfällt, welche in einen Aufladetunnel hineinfallen, dem von einer
durch Synchronisiersignale synchronisierten Bildsignalquelle Signale zur Aufladung der jeweiligen Tröpfchen zugeführt
werden und aus dem die geladenen Tintentröpfchen austreten,
erfindungsgem^E dadurch, daß zur Erzielung einer genauen
Phasenlage zwischen der Bildung der Tintentröpfchen und der
Zuführung eines Bildsignals zu dem Ladetunnel eine Bildsifnal
einrichtung vorgesehen ist, die Tropfchen-Aufladesirrnale an
009826/1533
BAD ORIGINAL
60
den Aufladetunnel mit einer aolchen Frequenz abgibt, daß
die jeweils ersten beiden Tröpfchen von jeweils vier tröpfchen
aufgeladen werden und daß die letzten beiden Tröpfchen der betreffenden vier Tröpfchen nicht aufgeladen werden, daß
neben dem Aufladetunnel eine Detektoreinriohtung angeordnet
ist, die sämtliche durch diesen Tunnel hindurchfallenden
'Tintentröpfchen ermittelt und die auf jedes ermittelte
Tröpfchen hin ein Detektorsignal an Auswerteeinrichtimgen
abgibt, welche ein Ausgangssignal abgeben, wenn die Frequenz
jeweils zweier Detektorsignale einen bestimmten Wert besitzt, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die bei Fehlen eines
derartigen Ausgangssignals die Phasenlage der Synchronisiersignale zum Zwecke der Korrektur der Phasenlage der Tröpfchen
ändern.
Erfindungsgemäß werden also Prüfbildsignale zur Aufladung
von Tintentröpfchen verwendet, und zwar in der Art, daß zwei benachbarte 'üintentröpfchen aufgeladen werden und daß
dann die nachfolgenden beiden Tintentröpfchen nicht aufgeladen v/erden. Dadurch ergibt sich, daß die jeweils benachbarten
aufgeladenen Tintentröpfchen sich zwangsweise in entgegengesetzte dichtungen bewegen, und zwar auf Grund der
Abstoßwirkungen ihrer Ladungen. Auf diese Weise erfolgt somit eine Zusammenfassung mit den benachbarten nicht geladenen
Tröpfchen. Ist die Phasenlage der Tröpfchen fehlerfrei, so erzeugt der Detektor ein starkes konstantes Frequenz-Signal.
Ist die Phasenlage der Tröpfchen fehlerhaft, so ist die konstante Frequenz nicht vorhanden. Die Phasenlage der
Tröpfchenbildung kann dann geändert werden, um die richtige Phasenlage wieder zu erhalten.
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockdiagramm ein bekanntes Tintentropf
chen-Gchreibsj'st em. :
009826/1533
Figc 2 zeigt schematise!! eine mechanische Anordnung für
ein Tintentröpfehen-Schreibsystem, das bei der Erfindung
aiB-siidbar ist«
Figo 5 veranschaulicht eine Seihe von Signalfolgen, an
Hand derer die Erfindung, naher erläutert -werden wird.
Fig. 4 veranschaulicht in einem Blockdiagramm die für die
Erfindung erforderliche elektrische Anordnung» S1Ign 5 veranschaulicht in einem Blockschaltbild Einzelheiten
von in Iigo 4 angedeuteten'Detektor- und. Bildprüfsignalschaltungen,,
J'ig«, 6 veranschaulicht Schaltungseinzelheiten einer in
Verbindung mit der Erfindung erforderlichen Bildsignal-Varknupfungsschaltung«
Wie erwähnt, ist in Fig. 1 schematisch eine bekannte Anordnung dargestellt, die zum bssseren Verständnis der Erfindung dienen
solle Ein Tintenvorratsbehälter 10 gibt Tinte unter Druck an eis Rohr 12 ab, das flexibel ist. Neben oder um das P.ohr herum
i,3"ö normalerweise ein elelcfaromechanischer Wandler 14 vorgesehen«
Dar Wandler 14 wird durch Signale gesteuert, die von
einer Signalquelle 16 geliefert werden» Der Wandler dient dasUj das Solir 12 in dem Bereich einsr Düse 18 in Schwingungen
zu versetzen und/oder zusammenzudrücken. Dies führt dazu, daß ein Tintenstrahl 20 abgegeben wird, der eine kurze Strecke in
Strömungsrichtung in einzelne Tröpfchen 22 zerfällt. Die
Tröpfchenbildung erfolgt dabei mit einer Frequenz, die durch die Frequenz der Schwingungen bestimmt ist. In dem Bereich,
in dem der Tintenstrahl 20 in die Tröpfchen zerfällt, ist ein Ladetunnel 24 vorgesehen. Dieser Ladetunnel besteht aus
einem leitenden Zylinder, an den Bildsignale von einer Bildsignalquelle
26 angelegt werden. Die Bildsignale rufen in dem Ladetunnel ein Feld hervor, auf Grund dessen die in dem
Ladetunnel gebildeten Tröpfchen eine Ladung annehmen. Die Höhe der Ladung ist dabei durch die Amplitude des Bildsignals
bestimmt, die zu dem Zeitpunkt vorhanden ist, zu dem sich das.
betreffende Tröpfchen von dem Tintenstrahl 20 löst.
009826/163 3 bad original
In Strömungsrichtung des Lad.etunnels betrachtet - sind
normalerweise zwei Elektroden 28 -vorgesehen, die an eine
Peldvorspannungsquelle 30 angeschlossen sinde Dadurch
baut sich zv/ischen den .Elektroden ein konstantes elektrisches
Feld auf. Die Tintentröpfchen,, die entsprechend dem äXldsignal Ladungen tragen, treten in dieses Feld ein und.
werden um eine Größe abgelenkt, die proportional der Amplitude
dar Ladung ist. Auf diese Weise ist es möglich, eine Information auf einem Aufzeichnungsträger 32 aufzuzeichnen,
der mit einer Synchro^geschwindigkeit an den Elektroden
vorbei/bewegt wird. Tröpfchen, die keine Bildladung-tragen.y
v/erden von einem ?.ohr oder einem Trog 34· aufgefangen, der
sum Auffangen -dieser Tröpfchen suf einer Seite in ersichtlicher
Weise angeordnet ist. Dieser Trog führt zu einem
Abf luftbehälter 36 hin. Das Papier J2 bewegt sich in die
Zeichenebene hinein. Durch diese Bewegung in Verbindung mit der Ablenkung der Tropfen ist es möglich, verständliche
Zeichen zu bilden.
Zum Aufzeichnen γόη Zeilen von Informationen über ein
breites Stück Papier kanu eine Anordnung verwendet werdei;:
wie sie schematisch in Fig. 2 gezeigt ist. Dabsi ist eine
Tintentropxchen-Schreibeinrichtung 4-0 an einem sich bewegenden
Kutternteil 4-2 befestigt, das sich auf einer drehbar gelagerten
Leitspindel 4-4- ungehindert bewegen kann. An der Oberseite der "XintentrÖDfchen-Schreibeinrichtung ist ein
Mutternteil 4-6 vorgesehen, das längs eines Stabes 4-8 frei
gleiten kann, iird die Leitspindel 4-4- daher in der einen
oder der anderen "".ichtung gedreht, so bewegt sich die Tintentröpfchen-ochreibeinrichtung
in einer durch diese Drehung festgelegten :ichtung entlang eines parallel zu der Leitspindel
verlaufenden '/eges.
unter der "iintentröpfcher.-Schreibeinrichtung" v;ird hier
ein Gehäuse vorstanden, ans den Tintenvorratsbehälter 10,
009826/1533
das Rohr 12, den Wandler 14, die Düse 20 und den i/adetunnel
24 trägt. Die Bild- und Synchronisiersignalquellen sind irgendwo untergebracht; sie sind über Zuführungsdrähte
mit der Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung verbunden. Die Aufgabe der Ablenkelektroden 28 wird hier durch zwei voneinander
beabstandete Platten 41 vorgenommen, die sich längs der Bewegungsbahn der Tintentröpfchen-Schreib-einrichtung erstrecken
und die so angeordnet sind, daß der Tröpfchenstrom durch sie im Zuge der Bewegung zu der geweiligen Papierfläche
hin hindurchtritt. Sin dem 2ohr 34 entsprechender (gedoch hier
nicht dargestellter) Trog erstreckt sich neben der Unterplatte.
Das Papier 50, auf dem eine Aufzeichnung zu erfolgen hat, bewegt sich in einer Sichtung, die vertikal zur Bewegungsrichtung
der Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung verläuft. Eine erste 'tieile 54 eines Motors 52 verläuft zu einem halben
Segmentzahnrad 56 hin. Der PIotor 52 besitzt eine zweite
Welle 58S die zu einem Zaimradkasten 60 hin verläuft, dessen
Aufgabe darin besteht, die tfelle 58 in anderer Richtung zu
drehen«. Diese Umkehrfoewegung wird über eine Welle 62 auf ein
weiteres halbes Segmentzahnrad 64 übertragen, das die betreffende
Welle abschließt. Die Segmentzahnräder sind so ausgebildet, daß dann, wenn der Motor das Segmentzahnrad
mit einem Zahnrad 66 in Eingriff bringt, das an einem Ende
der sich dadurch drehenden Leitspindel 44 befestigt ist, die Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung von links nach rechts
bewegt wird. Erreicht die "Hintentröpfchen-Schreibeinrichtung
das rechte Ende der Leitspindel, so wird das Segmentzahnrad von dem Sahnrad 66 getrennt,,d.h.beide Zahnräder v/erden außer
Eingriff gebracht. Nunmehr kämmt das Segmentzahnrad 64 in einem an dem anderen Ende der Leitspindel sitzenden Zahnrad
Dies führt dazu, daß die Leitspindel in entgegengesetzte Hichtung gedreht wird. Die Folge hiervon ist, daß die Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung
40 in ihre Ausgangsstellung
auf der linken Seite der Leitspindel zurückgeführt wird. Eine
00.9 826/1533
BAD ORIGINAL
^ Jf
-tr- ■
Kotorsteueranoranung 70 dient dabei dazu, die Speisung
des Motors zu bewirken, damit sich dieser Motor während
der Zeitspanne dreht, die für die 'lintentröpfcheii-Schreib™
einrichtung erforderlich ist, um eine vollständige Unlaufbewegung
auf der Leitspindel auszuführen. Die i-Iotorsteuere
ir. richtung wartet dann wieder, bis sie ein Signal von einem
'.ra-G'G-ar her auf nimmt,. das in Fig. 4 dargestellt ist. Dieses
latter ermöglicht dem Motor, erneut in Funktion zu traten.
und der Tintentrcpfchen-Schreibeinrächtung, eine volle Bewegung
aus zuführen.
Neben den betrachteten Sienenten ist ein Abtast-Schalterkreis 72 mit einem Fühlelement 74 vorgesehen, das den Abtastschalterkreis
auslöst; wenn die Tintentröofchen-Sehreibeinrichtung
in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt. Der Abtastschalterkreis kann durch irgendeine bekannte Anordnung gebildet
sein, die ein Signal erzeugt, wenn der Fühler 74 betätigt wird. Lie betreffende Anordnung kann z«,B„ eine
Batterie an eine Anschlußklemme *?Λ anschalten, bis der
Fühler 7^ außer Kontakt mit der Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung
ist.
Es sei darauf hingewiesen, daß in dem Fall, daß die Sintentröpfchen-Schreibeinrichtung
sich in ihrer Ausgangsstellung befindet, die Ablenkplatten M nicht vorhanden sind.
Gemäß der Erfindung besteht nun der YJunsch, eine ladung
mit dem Prüfbildsignal auf zwei benachbarte Tröpfchen aufzubringen, die beiden nächsten Tröpfchen sodann auszulassen
und dann wieder eine Ladung auf die beiden folgenden Tröpfchen aufzubringen. Um die3 zu erreichen, ist ein Bildsignal erforderlich,
das den aus Fig. 3 ersichtlichen Signalverlauf 80
besitzt. Diese Signalfolge wird dadurch erhalten, daß eine
33-kHz-Iiechteckinpulsfol:Te erzeugt wird und daß jev/eils nach
009826/1633
ζΐί©·1 aufeinanderfolgenden Impulsen zwei danach aufeinanderfolgende
Impulse unterdrückt werden, wie dies durch die gestrichelten
Linien 82 in der Signalfolge angedeutet ist. Tröpfchen 84, die in Phase mit dem Bildsignal erzeugt werden,
nehmen somit ein einer Ladung und Kientladung entsprechendes
Lademuster auf, wie dies durch die Impulse tragenden Tröpfchen angedeutet isto Diese Tröpfchen sind somit· charakteristisch
für die Ladungströpfclien, während diejenigen Tröpfchen ohne
ein Seichen kennzeichnend sind für Tröpfchen ohne Ladung.
Gemäß der Erfindung weisen jeweils zwei benachbarte Tröpfchen Ladungen auf. Demgemäß stoßen diese Tröpfchen sich mit einer
ziemlich starken Kraft voneinander ab. Das eine Tröpfchen wird zn dem.vorangehenden nicht geladenen Tröpfchen zurückgeführts
während das andere Tröpfchen .nach vorn zu dem nächstfolgenden
nicht geladenen Tröpfchen hin gezogen wird. Da zwischen den geladenen Tröpfchen kein Abschirmtröpfchen vorhanden ist,
tritt dieser Vorgang sehr schnell auf und innerhalb einer kursen Strecke von dem Ladetunnel aus betrachtet.
Zufolge des betrachteten Vorgangs wird ein Tröpfchenmuster
aus den kombinierten Tröpfchen erhalten, wie es durch die Tröpfchenfolge 86 verdeutlicht ist. Die Signalfolge 88 veranschaulicht
dabei dasjenige Signal, das von einem diese •Tröpfchen aufnehmenden Wandler erzeugt wird. Diese Signalfolge
tritt mit einer Frequenz von 16,5 kHz auf.
Werden die Tröpfchen nicht in Phase mit dem Bildsignal erzeugt , so tritt ein nicht geladenes Tröpfchenmuster auf, das
zur Erzeugung einer Signalimpulsfolge 90 führt. Die Frequenz dieser Signalimpulsfolge ist wesentlich höher,als die Frequenz
der Signalfolge 88. Damit ist die Ermittelung einer richtigen Phasenlage bei der Bildung der Tröpfchen und einer nicht richtigen
Phasenlage bei der Tropfchenbildung relativ einfach. Ss sei
009826/1833
BAD GRJGiNAL
ferner darauf hingewiesen, daß die Breite der zur Aufladung
benutzten Bildsignalimpulse relativ gering ist und in der
Größenordnung von 7:5 Mikrosekunden liegt» Auf diese '.leise
ist sichergestellt, daß die Wahrscheinlichkeit der Aufladung von tröpfchen, die nicht in Phase mit dem Bildsignal sind,
wesentlich verringert ist«
Fir, 4 veranschaulicht eine Schaltung, die in Verbindung mit
der lintentröpfchenbildung und der Ladevorrichtung erforderlich
ist. In Fig. 4 ist· schematisch eine Schaltung dargestellt,
wie sie in Verbindung mit der 'Tintentröpfchenbildung
und der Aufladevorrichtung benötigt wird. Dabei sind solche Schaltungselemente, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt sind
und die die gleichen Funktionen erfüllen wie die in diesen Figuren dargestellten Elemente» mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet. Die 66-kHz-Synchronisiersignale
werden von dem Generator 16 einem Phasenschiebernetzwerk 92 zugeführt und ferner der Bildprüfsignal
schaltung 94. Das Phasenschiebernetzwerk gibt unter
der Steuerung eines Phasensteuernetzwerks 96 66~kEz-3ign&le
mit der einen oder der anderen Rias enless iron zvsi Phasenlagen
an den V/an dl er 14- ab, der die Düse zun Schwingen bringt.
Der von der Düse 18 abgegebene Tintenstrom zerfällt innerhalb
des Ladetunnels 24 in einzelne Tröpfchen, die durch Induktion
mit Hilfe der Bildsignale aufgeladen werden» Diese (Tröpfchen folgen einer Bewegungsbahn (ohne durch zwei Elektroden 28
hindurch_zu_^gelangen, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind), um
auf einen Stab 98 aufzutreffen. Bei diesem Stab kann es sich
um einen elektrisch leitenden Stab oder um einen Stab aus einem piezoelektrischen Material oder aus irgendeinem anderen
Y/andlermatei'ial handeln. Ist der betreffende Stab elektrisch
leitend, so nimmt er die Ladungen von den geladenen Tröpfchen auf und erzeugt eine Signalfolge 88, wie sie in Fig» 3 angedeutet
ist. Besteht der betreffende Stab aus einem pxezoelek-
009826/1533
trischen Material, so wird eine Signalfolge 88 erzeugt»
In jedem Fall gelangt die jeweils erzeugte Signalfolge über einen Widerstand 100 zu einem Verstärker 102. Das
Ausgangssignal des Verstärkers 102 wird einem Detektornetzwerk
104 zugeführt. Das Detektornetzwerk bestimmt, ob ein 16,5-kHz-Signal vorhanden ist oder nicht. Ist ein derartiges
Signal vorhanden, so bewirkt das Phasenregelnetzwerk 96,
daß das Phasenschiebernetzwerk 92 die Phase des 66-kHz-Signals um 180 verschiebt. Dies führt dazu, daß die von der schwingenden
Düse 18 erzeugten Tröpfchen mit einer 180 -Phasenverschiebung auftreten. Zufolge dieser Maßnahme sind die Tröpfchen
in entsprechender tfeise 'wie aus Fig. 3 ersichtlich richtig
aufgeladen.
Um sicherzustellen, daß eine genügende Anzahl an Tröpfchen
aufgenommen ist, bevor das Phasenschiebernetzwerk in Betrieb gesetzt wird, zwecks Gewährleistung dar Aufnahme einer guten
Probe, wird das Ausgangssignal des Abtastschalters 72 einer
Verzögerungsschaltung 106 zugeführt. Diese Verzögerungschaltung
verzögert die Freigabe des Phasenregelnetzwerks 96 hinsichtlich
des Ansprechvermögens auf das Ausgangssignal des
Detektors 104, und zwar bis zu einem solchen Zeitpunkt, zu dem die für die Bildung einer guten Probe erforderliche Anzahl
an Tintentröpfchen aufgenommen worden ist.
Der Detektor 98 ist über einem Behälter 99 angeordnet, in
welchen die verbrauchten Tintentröpfchen hineilfallen.
Fig. 5 zeigt nun die Einzelheiten der Bildprüf signal-Schal-'
tung sowie des Detektors, des Phasenregelnetzwer3.es und des
Phasenschiebernetzwerks. Der Tropfcher.wandler 98 gibt sein
auf die Aufnahme von ircpfchen erzeugtes Ausgangssignal an
den Verstärker 102 ab. Das Ausgangssignal des Verstärkers 102
wird einem 16,5-kHs-Filter 105 zugeführt. Bei diesen J1Uter
009826/1533
handelt es sich um ein Schmalbandfilter, das mit einer
Mittenfrequenz von 16,5 kHz auftretende Signale einem
Integrator 107 zuführt. Der Integrator 107 wird dazu benutzt sicherzustellen, daß die erzeugte Signalamplitude
höher ist als die Amplitude einer willkürlich auftretenden Gruppe von Tröpfchen. Das Ausgangssignal des Integrators
wird von einer Schmitt-Triggerschaltung 108 geformt.
Das Ausgangssignal des Schmitt-Triggers 108 wird einen
Inverter 109 zugeführt. Das Ausgangssignal des Inverters "09
wird einem UND-Gatter 110 zugeführt. Dem UBD-Gatter 110 wird
ferner eine Impulsfolge von einem Multivibrator 112 zugeführt.
Ein v/eiterer Eingang des UND-Gatters ist an den Ausgang der Verzögerungsschaltung 106 angeschlossen. Es sei
daran erinnert, daß das von dem Abtastschalter 72 bei in
der Ausgangsstellung befindlicher Verzögerungsschaltung ermittelte Signal die Abgabe des Endsignals verzögert , um
nämlich eine geeignete Probe von 'Tröpfchen von dem Tröpfchenwandler
98 aufnehmen zu lassen.
Bei Vorhandensein eines Ausgangssignals von dem Schmitt-Trigger
108 sperrt der Inverter 109 die Abgabe eines Ausgangssignals
von dem UED-Gatter 110. Bei Fehlen eines Eingangssignals an dem Integrator 107 ermöglicht das Ausgan^ssignal
des Inverters 109 zusammen mit dem Ausgangssignal der
Verzögerungschaltung 106 die übertragung eines Impulses
von dem Multivibrator 112 über das UND-Gatter 110. Das Ausgangssignal des UKD-Gatters 110 steuert ein Flip-Flop 114·
an, das nuf diese Ansteuerung hin von seinem einen Zustand in 3einen anderen Zustand wechselt. Befindet sich das Flip-
Flop 114 in einem Zustand, in welchem sein Q-Ausgang eine
"1" führt, so wird es in den Zustand übergeführt, in welchem sein 7T-AuSgang eine "1" führt. Befindet sich das FÜd-FIop 114-in
dem Zustand, in dem sein Q-Ausgang eine "1" führt, so gelangt es in den dazu inversen Zustand.
009826/1533
196052
•Die Ausgänge O und Q des.Flip-Flops 114 sind an zwei
UND-Gatter 116 bzw. 118 angeschlossen. Der Ausgang des
66-kHz-Signalgenerators 16 ist unmittelbar an den anderen
Eingang des UliD-C-atters 118 und über einen Phaseninverter
an den anderen Eingang des UND-Gatters 116 angeschlossen.
Die Funktion der in Fig. 5 dargestellten Schaltungsanordnung
dürfte ersichtlich sein. Ist das Ausgangssignal des Schmitt-Triggers
108 vorhanden, so zeigt dieses Ausgangssignal an, daß die gebildeten Tröpfchen in Phase sind. Dadurch wird das
UND-Gatter 110 gesperrt, wodurch das Flip-Flop 114· nicht angesteuert
wird. Bei Fehlen eines Ausgangssignals von dem Schmitt-Trigger 108 tritt-ein Impuls von dem Multivibrator
an dem Ausgang des UND-Gatters 110 auf, wodurch das Flip-Flop 114- in seinen bezogen auf den gerade eingenommenen Zustand
inversen Zustand übergeführt wird. Dies führt dazu, daß eines der beiden Phasenauswahlgatter 116 bzw» 118 übertragungsfähig
wird, wodurch die Phasenlage eines einem nachfolgenden ODER-Gafcter zugeführten 66-kEz-Signales umgekehrt
wird. Das Aus gangs signal des ODER-Gatters 122 wird dem Wandler
14 zugeführt, um die Düse in Schwingungen zu versetzen.
Auf diese TJeise ist die Phasenlage der Tröpfchenbildung bestimmt.
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 106 kann ferner
dazu herangezogen werden, der Motorsteuereinrichtung 70
(in Fig. 2 dargestellt) ein Signal darüber zuzuführen, daS das Ende einer Proben- bzw. Abtastperiode erreicht ist und
daß es sich dabei um den Zeitpunkt handelt, zu dem eine
weitere Schreiblinie zu beginnen ist. Um jedoch sicherzustellen, daß die Phasendetektorschaltung in Betrieb gesetzt
worden ist, v/erden die Ausgangssignale des Integrators 106 und des UIID-Gatters 110 ferner einem ODER-Gatter 124 zugeführt,
dessen Aus gangs signal dem" einen Eingang eines UND-
009826/153 3
Gatters 126 zugeführt wird. I)sin anderen Eingang des UKB-Gatters
126 viird das Ausgangssignal der Verζögerungsschaltung
106 zugeführt. Somit wird bei Vorhandensein eines Ausgangssignals von der Verzögerungsschaltung zusammen mit einem
Aus gangs signal von dem Schmitt-Trigger oder dem üiiB-Gatter
aj.s Charakteristikum.für den Umstand, daß das Phasendetektornetzwerk
gearbeitet hat, ein Signal an die Motorsteuerschaltung 70 abgegeben, auf das hin der Motor veranlaßt wird,
einen weiteren Arbeitszyklus auszuführen.
Das Prüfbildsignal, wie es in Fig. 3 veranschaulicht ist,
wird dadurch erzeugt, daß das Ausgangssignal des 66-kHz-Signalgenerators
16 einer -Untersetzerschaltung 130 zugeführt
wird. Bei dieser Untersetzerschaltung 130 kann es sich um ein Flip-Flop handeln, das die Frequenz des zugeführten Signals
auf den halben Wert herabsetzt. Das Ausgangssignal der Untersetzer- bzw. üeilerschaltung 130 wird einem UED-G-atter
augeführt. Dieses TIED-G-atter 132 ist bei Vorhandensein eines
Signals von dem Abtastschalter 72 UbertragungsfHhig. Sein
Ausgangssignal, das durch ein 33-kHz-Signal gebildet ist,
wird Bildverknupfur.gsschaltungen TJ^- zugeführt. Da.s Ausgangssignal
der Bildver'-cnüpfungsschaltungen stellt das Bildsignal
dar, das eine erforderliche Form besitzt.
In Fig. 6 sind in einem Blockschaltbild die Bildverknüpfungrsschaltungen
134·' veranschaulicht. Das 33-kEz-Impulssignal wird
einer Verzögerungsschaltung 134- zugeführt, die eine kurze
Verzögerung dieser Impulse bewirkt, und zv/ar zu dem Zv;eck, die Schaltungen in einen Dauerzustand gelangen su lassen,
nachdem der Abtastschalter 72 betätigt worden ist. Das Ausgangssignal
der Verzögerungschaltung 134- wird einem TeilerFlip-Flop
136 zugeführt, das auf ihm zugeführte 33-kHz-Singangssignal
ein 16,5-kHs-Ausgangssignal abgibt. Diesos Ausgangssignal
wird einer mono stabil en 15-^ikrose'oinden-rZipp-
009826/1533
OHlGiNAL
stufe 138 und einer monostabilen 7,5-Mikrosekunden-lvippstufe
140 zugeführt. Das Ausgangssignal der 15-Kikrosekunden-Kippsehaltung
wird ferner einer zweiten monostaloilen
7,5-Miitrosekunden-Kippschaltung 142 zugeführt. Die Ausgange
der beiden monostabilen 7,5-Mikrosekunden-Kippschaltungen
werden den Eingängen eines ODER-Gatter 144 zugeführt. Am
Ausgang des ODER-Gatters 144 tritt das gewüns'chte Bildsignal auf.
Bei der monostabilen 7,5-Ki^o Sekunden-Kipp schaltung handelt
es sich um eine Kippschaltung, die auf die Aufnahme eines Eingangsimpulses hin ein Ausgangssignal abgibt, des eine.
Breite von 7*5 KikrοSekunden besitzt. Bei der monostabilen
1-5-Mikrosekunden-Kippschaltung handelt es sich urn eine Kippschaltung,
die auf ein ihr zugeführtes Eingangssignal hin ein Ausgangssignal abgibt, das von dem Eingangssignal um 15 Mikrosekunden
verzögert ist. Dieses Ausgangssignal triggert die zweite monostabile 7,5-Mi^rosekunden-Kippschaltung 142, die
einen zweiten 7,5-Hikrosekunden-Impuls 15 MikroSekunden nach
Beginn des ersten 7,5-MikiOSekunden-Impulses abgibt.
Die Punktion der gerade beschriebenen Schaltung besteht darin,
auf jeden aufgenommenen 16,5-kHz-Imüuls hin zv/ei 7?5-i--ikrosekunden-Impulse
abzugeben, deren Vorderflanken um 15 Kikrosekunden
voneinander entfernt sind. Dies führt schließlich zu der in Fig. 3 dargestellten Impulsfolge.
Aus der vorstehenden Erläuterung dürfte ersichtlich sein, daß durch die erfindungsgem:i3e Aufladung jeweils zv/eier
benachbarter Iröpfchen und dann der Hi cht aufladung zv/eier folgender Tröpfchen ein Mechanismus geschaffen ίετ, auf
Grund dessen sich die benachbarten geladenen Tröpfchen zwangsweise voneinander abstoßen und sich mit den nicht geladenen
Tröpfchen zu ihrer ,jeweiligen Seite verbinden. Dies dient zur
009826/ 1533
BAD ORIGINAL
Feststellung des ümstandes, ob die Tröpfchen mit der richtigen
Phasenlage erzeugt worden sind oder nicht, um Ladungen aufzunehmen. Damit steht aber ein einfacher und binär arbeitender
Betrieb zur Verfügung. Dies bedeutet, daß in dem ?all,
daß die Tröpfchen in Phase mit dem Bildsignal erzeugt werden und damit in richtiger Weise aufgeladen v/erden, die Phasenlage
der Erzeugung der Tröpfchen unbeeinflußt bleibt. Zeigt die Überwachung jedoch eine fehlerhafte Tröpfchenphasenlage,
und zwar durch ü'ehlen eines 16,5-kHz-Signales, so wird die
Phasenlage der Tropfcheneraeugung zum Zwecke der Korrelcbur
verschoben. Diese Prüfung wird auf die Beendigung jedes Umlaufes der Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung ausgeführt. Auf diese
Weise wird ein ordnungsgemäßer Betrieb der Tintentröpfchen-Schreibeinrichtung
beibehalten.
Abschließend sei noch bemerkt, daß durch die vorstehend erläuterte neue und brauchbare Anordnung sichergestellt ist,
daß die Ermittelung der Phasenlage der Bildung von Tintentröpfchen
zivangsweise und zuverlässig erfolgt.
009826/1533
Claims (3)
- Pat entansprücheTintentröpfchen-Schreibsystem, bei dem unter Druck stehende Tinte an eine Düse abgegeben wird, die durch •einen Wandler in Schwingungen versetzt wird, welcher durch von einer 'Signalquelle abgegebene Synchronisiersignale angesteuert wird, wobei die Düse einen Tintenstrahl abgibt, der synchron mit den Schwingungen der Düse in einzelne Tröpfchen zerfällt, welche in einen Aufladetunnel hineinfallen, dem von einer durch Synchronisiersignale synchronisierten Bildsignalquelle Signale zur Aufladung der jeweiligen Tröpfchen zugeführt werden und aus dem die geladenen Tintentröpfchen austreten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer genauen Phasenlage zwischen der Bildung der Tintentröpfchen und der Zuführung eines Bildsignals zu dem Ladetunnel (24-) eine Bildsignaleinrichtung (94-) vorgesehen ist, die Tröpfchen-Aufladesignale an den Aufladetunnel.(24) mit einer solchen !Frequenz abgibt, daß die jeweils ersten beiden Tröpfchen von jeweils vier Tröpfchen aufgeladen werden und daß die letzten beiden Tröpfchen der betreffenden vier Tröpfchen nicht aufgeladen werden, daii neben dem Aufladetunnel (24-) eine Detektoreinrichtung (104) angeordnet ist,, die sämtliche durch diesen Tunnel (24) hindurchfall enden Tintentröpfchen ermittelt und die auf jedes ermittelte Tröpfchen hin ein Detektorsignal an Auswerteeinrichtungen (96,106) abgibt, welche ein JLusgangssignal abgeben, wenn die Frequenz jeweils zweier · Detektorsignale einen bestimmten Wert besitzt, und dar. Einrichtungen (92) vorgesehen sind, die bei ÖTehlen einos derartigen Ausgangssignals die Phasenlage der Synchronisiersignale zum Zwecke der Korrektur der Phasenlage der Tröpfchen ändern.0098 26/1533
- 2. Schreibsystem nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eiltereinrichtung (105) vorgesehen ist, die auf die Wiederholungsfrequenz abgestimmt ist, mit der jeweils zwei geladene Tröpfchen auftreten.
- 3. Schreibsystem na.ch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daP- der Bildsignaleinrichtung (26) eine Einrichtung (94) zugehörig ist, die an die Synchronisiersignalquelle (Ί6) angeschlossen ist und die Bildsignale mit einer Frequenz erzeugt, die ein Viertel der Frequenz der Synchronisiersignale beträgt, und daß an dem Aus-gang (144) einer in dieser Sinrichtung (94) vorgesehenen Untersetzereinrichtung (130,136) eine Bildsignal-Impulsfolge auftritt, die auf .jeden empfangenen Impuls hin jeweils zwei aufeinanderfolgende Impulse (68) aufweist, wobei die jeweiligen Impulspaare um einen Abstand voneinander entfernt sind, der der Dauer eines solchen Impulspaares entspricht.009826/ 1 533
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US78627768A | 1968-12-23 | 1968-12-23 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960522A1 true DE1960522A1 (de) | 1970-06-25 |
| DE1960522B2 DE1960522B2 (de) | 1971-01-28 |
Family
ID=25138141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691960522 Withdrawn DE1960522B2 (de) | 1968-12-23 | 1969-12-02 | Tintentropfchen Schreibsystem |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3562761A (de) |
| DE (1) | DE1960522B2 (de) |
| FR (1) | FR2026916A1 (de) |
| GB (1) | GB1293910A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0039772A1 (de) * | 1980-05-09 | 1981-11-18 | International Business Machines Corporation | Mehrfachdüsen-Tintenstrahldrucker und Verfahren zur Steuerung eines solchen Druckers |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3631511A (en) * | 1970-05-08 | 1971-12-28 | Dick Co Ab | Drop charge compensated ink drop video printer |
| US3681778A (en) * | 1971-05-03 | 1972-08-01 | Dick Co Ab | Phasing of ink drop charging |
| US3750191A (en) * | 1972-09-25 | 1973-07-31 | Ibm | Synchronization of multiple ink jets |
| US3761941A (en) * | 1972-10-13 | 1973-09-25 | Mead Corp | Phase control for a drop generating and charging system |
| GB1439216A (en) * | 1972-10-24 | 1976-06-16 | Oki Electric Ind Co Ltd | Ink-jet printers |
| US3834505A (en) * | 1972-12-11 | 1974-09-10 | Ibm | Ink jet printing apparatus with line sweep and incremental printing facilities |
| US3831728A (en) * | 1972-12-11 | 1974-08-27 | Ibm | Ink jet printing apparatus with overrun of printhead to insure better visibility |
| DE2324610C2 (de) * | 1973-05-16 | 1975-03-06 | Olympia Werke Ag, 2940 Wilhelmshaven | Schreibkopf zum Erzeugen eines feingerasterten Schriftzeichens aus Schreibfliissigkeitstropfen auf einem Aufzeichnungsträger |
| US3846800A (en) * | 1973-10-03 | 1974-11-05 | Ibm | Ink jet recording method and apparatus |
| JPS5228224A (en) * | 1975-08-18 | 1977-03-03 | Nippon Telegr & Teleph Corp <Ntt> | Deflecting electrode |
| US4046961A (en) * | 1976-03-04 | 1977-09-06 | Burroughs Corporation | Conditioning system for transducer signals |
| US4128841A (en) * | 1977-09-28 | 1978-12-05 | Burroughs Corporation | Droplet microphone |
| US4150384A (en) * | 1977-10-17 | 1979-04-17 | International Business Machines Corporation | Method and apparatus for synchronizing charging of droplets of a pressurized conductive liquid stream |
| US4217594A (en) * | 1977-10-17 | 1980-08-12 | International Business Machines Corporation | Method and apparatus for determining the velocity of a liquid stream of droplets |
| US4207579A (en) * | 1979-01-08 | 1980-06-10 | The Mead Corporation | Reciprocating paper handling apparatus for use in an ink jet copier |
| US4417256A (en) * | 1980-05-09 | 1983-11-22 | International Business Machines Corporation | Break-off uniformity maintenance |
| US4323905A (en) * | 1980-11-21 | 1982-04-06 | Ncr Corporation | Ink droplet sensing means |
| US4418352A (en) * | 1981-05-18 | 1983-11-29 | Ricoh Company, Ltd. | Ink jet printing apparatus |
| US4484199A (en) * | 1982-03-30 | 1984-11-20 | Konishiroku Photo Industry Co., Ltd. | Method and apparatus for detecting failure of an ink jet printing device |
| GB8725465D0 (en) * | 1987-10-30 | 1987-12-02 | Linx Printing Tech | Ink jet printers |
-
1968
- 1968-12-23 US US786277A patent/US3562761A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-12-02 DE DE19691960522 patent/DE1960522B2/de not_active Withdrawn
- 1969-12-19 GB GB62072/69A patent/GB1293910A/en not_active Expired
- 1969-12-22 FR FR6944404A patent/FR2026916A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0039772A1 (de) * | 1980-05-09 | 1981-11-18 | International Business Machines Corporation | Mehrfachdüsen-Tintenstrahldrucker und Verfahren zur Steuerung eines solchen Druckers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1293910A (en) | 1972-10-25 |
| US3562761A (en) | 1971-02-09 |
| FR2026916A1 (de) | 1970-09-25 |
| DE1960522B2 (de) | 1971-01-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1960522A1 (de) | Tintentroepfchen-Schreibsystem | |
| DE1912279C3 (de) | Tintentropfenschreiber | |
| DE1912289C3 (de) | Tintentropfenschreiber | |
| DE2331803A1 (de) | Tintenstrahlmatrixdrucker | |
| DE2348724B2 (de) | Vorrichtung zum synchronisieren der troepfchenbildung mit der troepfchenaufladung in einem tintenstrahldrucker | |
| DE3148539C2 (de) | Sprühbeschichtungsanlage | |
| DE2428425A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur digitalen phasensteuerung in tintenstrahldruckern | |
| DE2541082B2 (de) | Vorrichtung zum Synchronisieren von Tröpfchenbildung und -aufladung bei einem Tintenstrahlschreiber | |
| DE1910386A1 (de) | Anordnung zur Darstellung von Informationen auf einem Aufzeichnungstraeger | |
| DE2221477B2 (de) | Einrichtung zur aufzeichnung von informationen mittels tintentropfen | |
| DE2843544A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schneiden eines laufenden bahnfoermigen materials | |
| DE3311727A1 (de) | Vorrichtung zur laufzeitmessung von elektrischen impulssignalen | |
| DE1961164C3 (de) | Tintenstrahlschreiber | |
| DE2705993A1 (de) | Verfahren zum ortsgenauen einstellen des beginns und endes der reproduktion bei einer gravieranlage | |
| DE4428143A1 (de) | Röntgenabbildungssystem | |
| DE2532047C3 (de) | Magnetisches Aufzeichnungssystem zum Aufzeichnen von Fernsehsignalinformation auf ein Magnetband | |
| DE1957104A1 (de) | Instrument zur linearen Abtastung | |
| DE2209906C3 (de) | Prüfkopfanordnung zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung von Rohren und Stangen im Ultraschallverfahren | |
| DE2219548C3 (de) | Verfahren zum Synchronisieren der Frequenz eines mechanischen Resonators und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| CH637324A5 (de) | Verfahren und einrichtung zum aussortieren von tabletten nach ihrer herstellung in einer tablettiermaschine. | |
| DE2439246C3 (de) | Phasensynchronisierschaltung | |
| DE961828C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Synchronisation der Ausgangsimpulse eines periodisch arbeitenden Teilchenbeschleunigers | |
| DE1942354C3 (de) | Impulsaddierer und Integrator unter Verwendung zweier Impulsaddierer | |
| DE921311C (de) | System zur Servoregelung | |
| DE2055100B2 (de) | Schaltungsanordnung in einer Strickmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |