DE19605080A1 - Transportbehälter mit lösbar verrastbaren Klappwänden - Google Patents
Transportbehälter mit lösbar verrastbaren KlappwändenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Transportbehälter
für beispielsweise Obst und insbesondere auf derartige Trans
portbehälter deren Wände klappbar sind und in aufgerichteter
Position untereinander verbunden sind.
Bei dem Transport von Gütern des täglichen Lebens, insbeson
dere verderblichen Lebensmitteln wie Früchten und ähnlichem,
ist es eine bekannte Vorgehensweise Behälter einzusetzen, de
ren Seitenwände sich über dem Boden zusammenklappen lassen,
so daß sich für den Transport einerseits ein ausreichendes
Volumen ergibt, die Behälter andererseits beim Leertransport
entsprechend wenig Platz einnehmen. Es sind diesbezüglich die
unterschiedlichsten Vorschläge gemacht worden, wie ein ge
eigneter Transportbehälter für die oben genannten Zwecke aus
zusehen hat.
Eine immer wieder auftretende Diskrepanz beim Transport von
verderblichen Gütern in Behältern ist das Verhältnis von
Leichtigkeit des Transportbehälters, die in der Regel durch
eine durchbrochene Boden- und Seitenwandstruktur erreicht
wird und einem Schutz vor Beschädigung der in den Behälter
aufgenommenen Güter. Hierbei steht die Gefahr im Vordergrund,
daß die aufgenommenen Güter, zum Beispiel Bananen oder ähnli
ches, von außen her beschädigt werden können, da zum Beispiel
im gemischten Stapel mit Holzbehältern oder Holzkisten Split
ter durch die offene Struktur der Seiten bzw. Bodenwände
dringen können und in das transportierte Gut gelangen können,
so daß diese sich nicht mehr zum weiteren Verkauf eignen.
Ein weiteres Problem der bekannten Behälter ist darin zu se
hen, daß die Handhabung der Verbindungsmechanismen der aufge
richteten Klappwänder derartiger Behälter oftmals nur schwer
zu bedienen ist. Dies stellt insbesondere dann ein Problem
dar, wenn die Behälter auch im privaten Bereich eingesetzt
werden sollen. Mehr noch als im professionellen Bereich steht
hierbei die Leichtigkeit des Trennens der verbundenen Klapp
wände im Vordergrund, was insofern von Bedeutung ist, da bei
der Nutzung derartiger Behälter im Einzelhandel auch weibli
che Personen in der Lage sein müssen die aufgerichteten ver
bundenen Seitenwände ohne große Probleme zu trennen und her
unter zu klappen, so daß sich ein entsprechender Behälter
platzsparend verstauen läßt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Trans
portbehälter für zum Beispiel Obst vorzusehen, dessen Klapp
wände sich in aufgerichteter Stellung problemlos fixieren und
auch wieder lösen lassen und der gleichzeitig einen beschädi
gungsfreien Transport der aufgenommenen Güter gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Pa
tentanspruchs 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen
durch die Unteransprüche gekennzeichnet sind.
Erfindungsgemäß ist ein Transportbehälter vorgesehen, der aus
einem Boden, zwei auf den Boden herunterklappbaren Längswän
den sowie zwei auf den Boden herunterklappbaren Schmalseiten
wänden besteht. Bevorzugterweise sind die Längs- bzw. Schmal
seitenwände über Scharnierbolzen klappbar mit dem Boden ver
bunden, wobei die Scharnierbolzen einstückig mit dem Boden
verbunden sind und in einstückig mit den Längs- bzw. den Sei
tenwänden verbundene Bolzenaugen eingreifen, so daß die ent
sprechenden Seitenwände auf den Boden herunterklappbar sind.
An Stelle der Scharnierbolzenverbindung ist natürlich ebenso
eine klappbare Verbindung zwischen Seitenwänden und Boden
über Filmscharniere denkbar, wobei in dem Fall sämtliche Ele
mente des Transportbehälter, einschließlich Boden, Seiten
wänden und Filmscharnieren einstückig ausgeführt sind. Die
Nach-Innen-Klappbarkeit der Längs- bzw. Schmalseitenwände auf
dem Boden gewährleistet ein vorteilhaftes Verhältnis von
Transport zu Stauvolumen des Behälters.
Der Boden bzw. die Seitenwände des erfindungsgemäßen Trans
portbehälters sind in regelmäßiger Anordnung mit Durchgangs
öffnungen zum Belüften der Ware versehen, wobei die Durch
gangsöffnungen durch Stege begrenzt sind, die sowohl am einen
als auch am anderen Ende Schenkel aufweisen und mit geringem
Abstand zueinander und nebeneinander angeordnet sind. Die
Verbindung zweier Schenkel durch einen Steg ergibt somit ein
Profil, das vorzugsweise Z-Form aufweist und Durchgangsöff
nungen begrenzt, welche einfach durch Formgebung herstellbar
sind und zusätzlich eine sehr effektive Versteifung der
Wandausbildung ermöglichen. Die Schenkel der Profile liegen
bevorzugterweise versetzt zueinander, so daß bei Draufsicht
auf die Wandausbildung die Schenkel der einen Seite eines Be
hälterteiles im Bereich der Lücken zwischen den Schenkeln der
anderen Seite liegen, so daß ein Durchstoßen von Gegenständen
im rechten Winkel zur flächenmäßigen Erstreckung der Wandaus
bildung unmöglich ist. Die zum Inneren des Transportbehälters
gerichteten Schenkel der Profile sind vorzugsweise deutlich
länger ausgebildet als die nach außen weisenden Schenkel der
Profile, so daß sich eine glatte Innenfläche des Bodens und
der Seitenwandteile ergibt, die eine schonende Aufnahme der
aufzunehmenden Güter ermöglicht und die sich leicht reinigen
läßt. Die Längs- bzw. Schmalseitenwände des erfindungsgemäßen
Transportbehälters sind vorzugsweise derart ausgebildet, daß
die nach außen weisenden kürzeren Profilschenkel der Wandpro
file nach oben gerichtet sind, während die längeren zur In
nenseite des Transportbehälters gerichteten Schenkel nach un
ten weisen, was im Zusammenhang mit der weiter oben beschrie
benen Anordnung der Profile nebeneinander ergibt, daß die in
dem Behälter enthaltene Ware trotz der Durchstoßsicherheit
der Wandausbildung von schräg oben eingesehen werden kann.
Die Profile der Seitenwände sind so nebeneinander angeordnet,
daß die innen bzw. außen liegenden Schenkel zweier nebenein
ander angeordneter Profile nicht überlappen sondern einen
leichten Abstand aufweisen, der bevorzugterweise drei Milli
meter beträgt.
Die Asymmetrie der Schenkel der Profile, von denen der innere
größer ist als der nach außen weisende, ergibt darüberhinaus
einen ergonomischen Vorteil, der darin zu sehen ist, daß sich
in den äußeren Seitenwänden Griffmöglichkeiten ergeben, die
unabhängig von den in den Seitenwänden vorzugsweise vorgese
henen Grifföffnungen oder -mulden benutzt werden können.
Durch die Profilstege des Bodens und der Seitenwände des er
findungsgemäßen Transportbehälters ergibt sich eine erheb
liche Versteifung der Wände und des Bodens in Richtung der
Erstreckung der Profile, da diese bei geringem Materialein
satz eine hohe Biegesteifigkeit zeigen. Um auch in quer zur
Erstreckung der Profile sich ergebender Richtung der Wandaus
bildung eine ausreichende Steifigkeit zu erreichen, sind die
nebeneinander angeordneten Profile untereinander vorzugsweise
durch weitere Stege verbunden, die bevorzugterweise im rech
ten Winkel zur Erstreckung der Profile selbst angeordnet
sind. Da die Profile im Gegensatz zu Leisten mit Vollquer
schnitt wie aus dem Stand der Technik bekannt eine erheblich
höhere Biegesteifigkeit zeigen, ist hier im Gegensatz zum
Vollquerschnitt eine deutliche Materialeinsparung möglich,
was zur Leichtigkeit des Transportbehälters insgesamt, wie
auch zur Resourcenschonung beiträgt.
Da der erfindungsgemäße Transportbehälter vorzugsweise aus
Kunststoff hergestellt ist ergibt sich durch die Anordnung
der Profile nebeneinander bzw. durch die versetzte Anordnung
der Profilschenkel eine gute Entformbarkeit des Bodens bzw.
der Seitenwände des Transportbehälters, wobei die vorbeding
ten Grate nach innen liegen, so daß sich eine vorteilhafte
äußere Erscheinung der Elemente des Transportbehälters er
gibt, die zur Akzeptanz derartiger Behälter beitragen kann.
Die Längs- bzw. Schmalseitenwände des erfindungsgemäßen
Transportbehälters sind an ihren Enden vorzugsweise mit kor
respondierenden Nasen versehen, die im aufgerichteten Zustand
der Seitenwände ineinander greifen und somit eine definierte
Position der Seitenwände zueinander gewährleisten. Diese Na
sen bzw. die entsprechenden Ausnehmungen an den Enden der
Seiten- bzw. Längsseitenwände des Transportbehälters dienen
ausschließlich der Führung und nicht der Fixierung der Sei
tenwände im aufgerichteten Zustand. Für die Funktion der
Fixierung sind bevorzugterweise an den Enden der Schmalsei
tenwände jeweils ein Rastelement, vorzugsweise eine Rastnase
vorgesehen, die klinkenförmig ausgebildet ist und die in auf
gerichtetem Zustand sowohl der Schmal- als auch der Längssei
tenwände des Transportbehälters in entsprechend ausgebildete
Rastflächen an den Enden der Längsseitenwände eingreift. Die
klinkenförmige Rastnase an den Enden der Schmalseitenwände
ist elastisch federnd mit den Schmalseitenwänden verbunden,
so daß sie in verrasteter Position eine ausreichende Stabili
tät zeigt, gleichzeitig aber durch einen horizontalen Druck
auf die Klinkenaußenseite der Rastnase aus dem Eingriff mit
der entsprechenden Rastfläche am Ende der korrespondierenden
Längsseitenwand des Transportbehälters gelöst werden kann.
Zur einfachen Lösbarkeit der klinkenförmigen Rastnase aus ih
rer Eingriffsstellung trägt darüberhinaus die Ausbildung der
Rastflächen an den Enden der Längsseitenwände bei, die so ge
staltet ist, daß ein direkter, ungehinderter Zugriff von der
Seite auf die Rastnasen möglich ist. Durch die dementspre
chend frei vorstehende Rastnase an den jeweiligen Enden der
Schmalseitenwände ist eine einfache und fingernagelschonende
Lösung derselben aus Eingriffsstellung mit den Rastflächen an
den Enden der Längsseitenwände des erfindungsgemäßen Trans
portbehälters möglich. Ebenso einfach gestaltet sich das Ver
rastern der Rastnasen beim Aufrichten der Seitenwände, da die
elastisch an den Schmalseitenwänden befestigte klinkenartige
Rastnase hierbei von entsprechend ausgebildeten Gleitflächen
an den Enden der Längsseitenwände des Transportbehälters über
die schräge äußere Klinkenfläche der Rastnase nach innen ge
drückt wird, bis sich die Rastnase schließlich in Eingriff
mit den entsprechenden Rastflächen befindet. Die Federstärke
der Rastelemente und damit die Stabilität der Verbindung der
Schmal- bzw. Längsseitenwände untereinander läßt sich im Rah
men der Fertigung der Rastnasen leicht einstellen, wobei
sowohl separate Elemente denkbar sind, die die Rastelemente
tragen und an den Schmalseitenwänden befestigt werden, wie
auch eine einstückige Ausbildungen der Rastelemente im Zusam
menhang mit den Schmalseitenwänden.
Erfindungsgemäß ist daher ein Transportbehälter vorgesehen,
der aufgrund der Nach-Innen-Klappbarkeit der Schmal- bzw.
Längsseitenwände ein günstiges Verhältnis von Transportvolu
men zu Stauvolumen hat, der auf einfache und vorteilhafte Art
und Weise einen sicheren Transport bzw. eine sichere Aufbe
wahrung von verderblichen Gütern wie beispielsweise Bananen
gewährleisten kann, wobei die aufzunehmenden Güter durch die
Ausbildung des Bodens bzw. der Seitenwände belüftet aber auch
geschützt werden, und dessen nach innen klappbare Schmal
bzw. Längsseitenwände in aufgerichteter Position auf einfache
Art und Weise verrastbar sind und aus verrasterter Stellung
zu lösen sind, wobei das Lösen der Rastelemente einfach zu
bewerkstelligen ist und durch definierte Druckflächen an den
Rastelementen einen geringen Kraftaufwand benötigt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen be
schrieben, darin zeigt
Fig. 1 ein Draufsicht auf die nach innen gerichtete Seite
eines Teiles eines Bodens des Ausführungsbeispieles
sowie einen Teilquerschnitt des Bodens;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterseite eines Teilbereiches
des Bodens des Ausführungsbeispiels sowie eine Sei
tenansicht des Bodens;
Fig. 3 die Außenansicht eines Endbereiches einer Längsseiten
wand sowie eine Seitenansicht der Längsseitenwand und
einen Querschnitt der Längsseitenwand;
Fig. 4 eine Innenansicht eines Endbereiches einer Längssei
tenwand;
Fig. 5 die Innenansicht einer Schmalseitenwand sowie des
Querschnittes der Schmalseitenwand;
Fig. 6 die Außenansicht einer Schmalseitenwand sowie die Sei
tenansicht einer Schmalseitenwand;
Fig. 7 die Verbindungselemente einer Schmal- und einer Längs
seitenwand; und
Fig. 8 das Rastelement zur Verbindung der Längs- und Schmal
seitenwand in aufgerichteter Stellung.
In Fig. 1 ist die Draufsicht auf den Boden 1 eines Ausfüh
rungsbeispieles des Transportbehälters von der Innenseite her
dargestellt, mit geringem Abstand zueinander angeordneten
Profilschenkeln 2a, die ein relative glatte Innenfläche bil
den und ein ästhetisches und ruhiges Aussehen vermitteln.
Durch die Zwischenräume 3 der nebeneinander angeordneten Pro
filschenkel 2a sind die an der Außenseite des Bodens angeord
neten Profilschenkel 2b zu sehen, die in dem Bereich der Zwi
schenräume 3 angeordnet sind und so eine Durchsicht und ein
Durchstoßen von Gegenständen durch die Wandausbildung verhin
dern. Im rechten Winkel zur Erstreckung der Profilschenkel 2a
und 2b sind bei dem in Fig. 1 dargestellten Boden 1 Quer
stege 4 angeordnet, die die Profilschenkel 2a und 2b in Rich
tung der Längserstreckung des Bodens miteinander verbinden.
Die Anzahl sowohl der Profilschenkel als auch der Querleisten
4 kann je nach Bedarf variieren. Darüberhinaus sind Scharnier
bolzen 5 zu sehen, die zur klappbaren Verbindung mit den ent
sprechenden Seitenwänden des Ausführungsbeispieles des Trans
portbehälters dienen.
In dem ebenfalls in Fig. 1 dargestellten Querschnitt des Bo
dens 1 sind ebenfalls die Profilschenkel 2a und 2b zu sehen,
wobei deutlich sichtbar ist, daß der Profilschenkel 2a länger
ist als der Profilschenkel 2b, wodurch sich eine quasi glatte
Innenfläche des Bodens 1 ergibt, was zur schonenden Aufnahme
beispielweise von Früchten vorteilhaft ist. Die Pro
filschenkel 2a und 2b sind durch einen Steg 2c verbunden, so
daß sich ein Z-förmiges Profil ergibt. Durch die klar er
sichtliche Anordnung der Profile 2 mit geringem Abstand ne
beneinander ergibt sich eine Struktur, die einen Durchtritt
von Ventilationsluft, jedoch kein Durchstoßen von Gegenstän
den durch die Abstände zwischen den nebeneinanderangeordneten
Profilen 2 zuläßt. Ebenso ist in dem Querschnitt in Fig. 1
ein Quersteg 4 ersichtlich, der im rechten Winkel zur Er
streckung der Profile 2 angeordnet ist und diese unterein
ander verbindet. Durch die hohe Biegesteifigkeit der Profile
2 ergibt sich im Zusammenhang mit der Verbindung durch die
Querleiste 4 eine große Stabilität des Bodens 1.
Fig. 2 zeigt den Boden 1 nach Fig. 1, jedoch von der zur
Außenseite des Behälters gerichteten Ansicht. Die Seitenan
sicht des Bodens 1 der Fig. 2 zeigt einen Gelenkscharnier
bolzen 5 sowie Aufstandskufen 6 und einen nach innen bezgl.
der Außenkanten des Bodens 1 zurückversetzten Aufstandsfuß 7.
Diese Aufstandselemente garantieren einen sicheren Stand des
erfindungsgemäßen Behälters.
Fig. 3 zeigt die Außenansicht des Endbereiches einer Längs
seitenwand des Ausführungsbeispieles des Transportbehälters
mit horizontal angeordneten Profilen 8, die aus zur Innen
seite des Behälters gerichteten Profilschenkeln 8a sowie zur
Außenseite gerichteten Profilschenkeln 8b bestehen. Wie aus
der Querschnittsansicht der Längsseitenwand 13 in Fig. 3 er
sichtlich, sind die Profilschenkel 8a und 8b durch einen Pro
filsteg 8c miteinander verbunden, so daß sich ein Z-Profil
ergibt. Um eine gütergerechte Innenfläche der Seitenwand 13
zu erhalten, sind die nach innen weisenden Profilschenkel 8a
deutlich länger als die nach außen weisenden Profilschenkel
8b. Druckempfindliche Früchte wie zum Beispiel Bananen können
auf diese Weise mit dem dargestellten Behälter transportiert
werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Ware durch
Druckspuren verdirbt. Gleichzeitig ist aber auch gewährlei
stet, daß die aufgenommene Ware durch die Durchtrittöffnung
10 ventiliert wird. Die horizontal mit geringem Abstand zu
einander angeordneten Profile 8 sind untereinander durch
Querstege 9 verbunden, die der gesamten Längsseitenwand 13
eine große Stabilität im Zusammenhang mit der Biegesteifig
keit der Profile 8 selbst verleihen. An der Unterkante der
Längsseitenwand 13 sind Bolzenaugen 11 vorgesehen, die zur
Aufnahme der in Fig. 1 und 2 dargestellten Gelenkbolzen 5
dienen, so daß sich eine klappbare Verbindung zwischen dem
Boden 1 und der Längsseitenwand 13 ergibt. Die insbesondere
in der Seitenansicht der Längsseitenwand 13 ersichtliche Flä
che 14 dient dazu, daß die Längsseitenwand 13 im aufgerichte
ten Zustand bzgl. des Bodens 1 eine definierte Position ein
nimmt, in dem die Fläche 14 auf eine entsprechende korrespon
dierende Fläche am Boden 1 trifft. Ein ungewolltes über die
Senkrechte hinausgehendes Klappen der Seitenwand 13 ist daher
nicht möglich. Von besonderer Bedeutung in der Fig. 3 ist
die an den Enden der Längsseitenwand 13 vorgesehene Ausneh
mung 12, die in Richtung der Längserstreckung der Längssei
tenwand bzgl. des Endes der Längsseitenwand zurückversetzt
ist. Wie deutlich sichtbar, erstreckt sich diese Ausnehmung
12 über die gesamte Dicke der Längsseitenwand 13 und ist da
her ohne weiteres von außen her zugänglich. Diese Ausnehmung
12 dient als Rastfläche für eine im Folgenden zu beschrei
bende Rastnase, die der Verbindung der Längs- mit der Schmal
seitenwand im aufgerichteten Zustand dient. Ein derartiges
Rastelement ist aufgrund der Ausbildung der Ausnehmung 12,
die sich über die gesamte Dicke der Seite der Längsseitenwand
13 erstreckt, ohne weiteres zugänglich.
In Fig. 4 ist die Innenansicht des Endes einer Längsseiten
wand 13 des Ausführungsbeispieles dargestellt, wobei im we
sentlichen dieselben Elemente wie in Fig. 3 zu sehen sind.
Auch hierbei ist auf die Ausnehmung 12 hinzuweisen, die auch
von der Innenseite her gesehen, wie in Fig. 4 dargestellt,
frei zugänglich ist. Darüberhinaus ist eine Fläche 15 darge
stellt, die sich in schräger Anordnung aus der Draufsichts
fläche erhebt und direkt zur Ausnehmung 12 bzw. zur damit ge
bildeten Rastfläche führt.
In Fig. 5 ist die Innenansicht bzw. die Querschnittansicht
einer Schmalseitenwand des dargestellten Ausführungsbeispie
les gezeigt, wobei auch hier Profilschenkel 17a und 17b zu
sehen sind, die durch Profilstege 17c verbunden sind. Ebenso
wie bei dem Boden 1 und der Längsseitenwand 13 sind die nach
innen weisenden Profilschenkel 17a deutlich länger als die
nach außen weisenden Profilschenkel 17b, so daß sich eine für
die Aufnahme von druckempfindlichen Früchten vorteilhafte In
nenfläche ergibt. Auch bei der Schmalseitenwand 16 sind die
Profile 17 durch Querstege 23 untereinander verbunden, so daß
sich eine große Stabilität der Schmalseitenwand an sich er
gibt. Wie auch beim Boden 1 und der Schmalseitenwand 13 kann
sowohl die Anzahl der Profile 17 als auch die den diese ver
bindenden Querstreben 18 je nach Einsatzbedingung variieren.
Ebenso wie die Längsseitenwand 13 hat auch die Schmalseiten
wand 16 an ihrer Unterkante Bolzenaugen 21, die der Aufnahme
der entsprechenden Anzahl von Gelenkbolzen am Boden 1 dienen,
so daß sich die Schmalseitenwand 16 auf den Boden 1 herunter
klappen läßt. Darüberhinaus sind im oberen Bereich der
Schmalseitenwände 16 Grifföffnungen 20 vorgesehen, die hand
gerecht ausgebildet sind und dem komfortablen Transport des
Ausführungsbeispieles des Behälters, zum Beispiel durch End
abnehmer, dienen. An den Enden der Schmalseitenwand 16 sind
nach außen vorstehende Nasen 18 vorgesehen, die in den in
Fig. 5 dargestellten Ansichten lediglich von hinten zu sehen
sind, und die der Führung bei der Verbindung der Schmalsei
tenwand 16 mit einer Längsseitenwand 13 im auf gerichteten Zu
stand der Seitenwände dienen. Darüberhinaus sind sowohl am
einen als auch am anderen Ende der Schmalseitenwand 16 Aus
nehmungen 19 vorgesehen, die der Aufnahme eines separaten
Rastelementes dienen. An Stelle dieser Aufnahmen 19 für die
Rasteleinente können die letzteren genausogut einstückig mit
der Schmalseitenwand verbunden sein, wobei auch die Anordnung
bzgl. der Höhe an der Schmalseitenwand je nach Einsatz vari
ieren kann.
In Fig. 6 ist die Schmalseitenwand aus Fig. 5 dargestellt,
jedoch in einer Außenansicht. Die Darstellung zeigt im we
sentlichen dieselben Elemente wie die Fig. 5, wobei in der
Seitenansicht in Fig. 6 deutlich die Ausnehmung 19 zur Auf
nahme von Rastelementen sichtbar ist. Darüberhinaus sind die
Nasen 18 zu erkennen, die in der Darstellung aus der Sichte
bene herausragen. Ebenso wie bei der Längsseitenwand 13 ist
auch an der Schmalseitenwand des Ausführungsbeispieles eine
Fläche 14 vorgesehen, die der definierten Stellung in aufge
richteter Position der Seitenwand dient.
In Fig. 7 sind die jeweiligen Enden der Längsseitenwand 13
und der Schmalseitenwand 16 des dargestellten Ausführungs
beispieles in zwei unterschiedlichen Schnitten gezeigt. In
dem linken Schnitt wird deutlich, wie die Nasen 18 Schmal
seitenwand 16 in entsprechende Ausnehmungen 24 an den Enden
der Längsseitenwand 13 zur Führung eingreifen. Sind die Nasen
18 innerhalb der Ausnehmungen 24 in Position, so nehmen die
Schmal- und die Längsseitenwand in aufgerichteter Position
eine definierte Stellung zueinander ein, was sowohl der ein
fachen Änderung des Transportbehälters aus Transport in Stau
stellung dient, als auch der Stabilität des Transport
behälters in Transportstellung mit auf gerichteten Seitenwän
den.
In dem rechten Schnitt der Fig. 7 ist der Bereich eines
Schnappelementes 25 dargestellt, daß, wie in Fig. 8 gezeigt,
aus einem Befestigungsbereich 26 einem federnden Übergangsbe
reich 27 einem Klinkenteil 28 sowie Rastfläche 30 und Druck
fläche 29 besteht. Dieses Rastelement 25 ist in der dafür
vorgesehenen Ausnehmung 19 am Ende der Schmalseitenwand 16
befestigt, wobei sowohl eine Schraubenbefestigung als auch
eine Klebverbindung oder ähnliches denkbar ist. Ebenso kann
das Rastelement einstückig mit der Schmalseitenwand 16 ver
bunden sein.
In aufgerichtetem Zustand, sowohl der Längs- als auch der
Schmalseitenwand, steht die Rastfläche 30 der Klinke des
Rastelementes 25 mit der Rastfläche 12 der Längsseitenwand 13
des Transportbehälters in Eingriff. Dieser Eingriffin Zusam
menhang mit der Führungsfunktion der Nasen 18 und der Ausneh
mungen 24 ergibt eine paßgenaue und stabile Verbindung, die
eine problemlose Nutzung des Transportbehälters in Transport
stellung erlaubt. Damit die Klinke 28 des Rastelementes 25
beim Aufrichten der Seitenwände problemlos mit der Rastfläche
12 der Längsseitenwand einrasten kann, ist an der Längssei
tenwand 13 in der entsprechenden Höhe eine schräge Fläche 15
vorgesehen, die der Einfederung des Klinkenelementes während
des Aufrichtens der Schmalseitenwand dient, so daß der Feder
bereich 27 des Rastelementes in Raststellung der Klinke 28
entspannt ist, was wiederum der Lebensdauer des Rastelementes
25 entgegenkommt. Die Federkraft des Federbereiches 27 des
Rastelementes 25 läßt sich auf einfache Art und Weise während
der Fertigung einstellen, in dem zum Beispiel der Querschnitt
des Federbereiches 27 verändert wird.
Obwohl das dargestellte Ausführungsbeispiel des Transportbe
hälters aus Kunststoff hergestellt ist, ist es ebenso denk
bar, das Rastelement 25 aus einem anderen Werkstoff, wie zum
Beispiel Kunststoff oder dergleichen herzustellen, um eine
spezifische Federkraft des Bereiches 27 zu erreichen.
Wie aus der Fig. 7 unzweideutig ersichtlich, ist die Druck
fläche 29 des Klinkenteiles 28 durch die sich über die Ge
samtdicke der Längsseitenwand 13 erstreckende Ausnehmung 12
in horizontaler Richtung ohne weiteres zugänglich. Auf diese
Weise erreicht man, daß die Verbindung der Längs- und Schmal
seitenwand im aufgerichteten Zustand durch einen einfachen
Druck auf die Druckfläche 29 des Klinkenteiles 28 gelöst wer
den kann, ohne daß eine Verletzungsgefahr bestünde oder daß
komplizierte Mechanismen in Gang gesetzt werden müßten. Durch
zum Beispiel einen Fingerdruck auf die Druckfläche 29 des
Klinkenteiles 28 wird der Eingriff zwischen der Rastfläche 30
und der Rastfläche 12 gelöst und die Schmalseitenwand kann
nach innen geklappt werden. Da auf beiden Seiten der Schmal
seitenwand bzw. der Schmalseitenwände des Ausführungsbeispie
les des Transportbehälters derartige Rastelemente 25 vorgese
hen sind, erreicht man durch einen gleichzeitigen horizonta
len Druck auf zwei derartige Rastelemente, daß es zu keiner
Verschiebung des Kastens an seinem Standort kommt, da sich
die Verschiebekräfte gegeneinander aufheben.
Obwohl im dargestellten Ausführungsbeispiel die Rastelemente
an den Schmalseitenwänden vorgesehen sind, und die Ausnehmun
gen 12 mit den entsprechenden Rastflächen an den Enden der
Längsseitenwände, ist auch eine umgekehrte Anordnung denkbar.
Claims (15)
1. Transportbehälter aus Kunststoff mit nach innen klapp
baren Seitenwänden, die in aufgerichteter Stellung re
lativ zueinander fixierbar sind, wobei der Boden (1)
und die Seitenwände (13, 16) in bevorzugt regelmäßiger
Anordnung mit Durchgangsöffnungen zum Belüften der Ware
versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten
wände (13, 16) in aufgerichteter Stellung durch mit
einfachem Fingerdruck zu lösende Rastelemente (25) re
lativ zueinander fixierbar sind.
2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurchgekennzeich
net, daß die Rastelemente (25) aus einem Haltebereich
(26), einem Federbereich (27) und einem Klinkenbereich
(28) mit Druckfläche (29) und Rastfläche (30) bestehen.
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rastfläche (30) des Rasterelemen
tes (25) in Fixierstellung in Eingriff mit einer Rast
fläche (12) an derjenigen Seitenwand steht, die nicht
das Rastelement trägt.
4. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfläche (12) an
der Seitenwand ohne Rastelement so ausgebildet ist, daß
die Druckfläche (29), die Klinke (28) des Rastelementes
(25) in Fixierstellung der Seitenwände mit einem senk
recht darauf wirkenden Fingerdruck betätigt werden
kann.
5. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (13,
16) jeweils entweder zwei Rastelemente (25) oder zwei
Rastflächen (12) tragen, die jeweils an den Seitenwän
den in korrespondierender Höhe angeordnet sind.
6. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (25)
an den Schmalseitenenden, die korrespondierenden Rast
flächen (12) an den Längsseitenwandenden vorgesehen
sind.
7. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente ein
stückig mit der jeweiligen Seitenwand (16) verbunden
sind.
8. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Groß
teil, bevorzugt alle Öffnungen jeweils zwei seitlich
zueinander versetzte Öffnungsquerschnitte aufweisen.
9. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich zueinan
der versetzten Öffnungsquerschnitte einander überlap
pen.
10. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Anspru
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen seitlich
von Stegen begrenzt sind, die als Profile mit am Pro
filsteg vorzugsweise entgegengesetzt angeordneten
Schenkeln gebildet sind, die mit benachbarten Schenkeln
die versetzten Öffnungsquerschnitte begrenzen.
11. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Anspru
che, dadurch gekennzeichnet, daß die am einen Ende der
Stege ausgebildeten Profilschenkel (2a, 8a, 17a) die
Innenfläche und die am anderen Ende der Stege ausgebil
deten Profilschenkel (2b, 8b, 17b) die Außenfläche der
Seitenwände (13, 16) bzw. des Bodens (1) bilden, wobei
die nach innen weisenden Schenkel (2a, 8a, 17a) deut
lich länger sind als die nach außen weisenden Schenkel
(2b, 8b, 17b).
12. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächenschen
kel (2a, 8a, 17a) eine im wesentlichen ebene Fläche
bilden.
13. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile mit Steg
und Schenkel mit geringem Abstand parallel zueinander
angeordnet sind, wobei die Innenflächenschenkel (2a,
8a, 17a) eines Steges im Bereich des Zwischenraumes
zwischen dem Außenflächenschenkel (2b, 8b, 17b) dieses
Steges und demjenigen eines benachbarten Profiles lie
gen und diesen überdecken.
14. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (2) durch
mindestens eine bzw. mehrere Versteifungsquerleisten
(4, 9, 23) miteinander verbunden sind, die quer und be
vorzugt im rechten Winkel zu den Stegen angeordnet
sind.
15. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile in den
Seitenwänden (13, 16) derart ausgebildet sind, daß ein
Fingereingriff von außen zwischen die Profile möglich
ist.
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