DE1960503A1 - Mechanisches Getriebe - Google Patents
Mechanisches GetriebeInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
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Description
Dr. Ing. H. Negendenk
Dipl. Ing. H. Hauck \
Dipt. Phys. W. Schmitz |
Tel (K)MK '
The Bendix Corporation i«h.*mw* ,
Pisher Building ;
Detroit, Michigan, USA München, 2. Dezember 1969 \
Anwaltsakte M-
• Die Erfindung bezieht sich auf ein übersetzungsgetriebe mit
einem stationären Getriebeelement, einem drehbar gelagerten, koaxial zum stationären Getriebelement angeordneten Abtriebselement, einem schwimmend gelagerten Getriebering, der mit dem
stationären Getriebelement und dem Ab triebselement in Eingriff steht und eine zur stationären Achse des stationären Getriebeelementes
exzentrische Achse aufweist, und einer Antriebswelle.
Ein derartiges Getriebe, bei dem die epizyklische Bewegung des
Getrieberinges zum Antrieb eines Abtriebselementes verwendet wird, ist bereits vorgeschlagen worden (Patentanmeldung
; P 17 75 712.9-32). Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
ein derartiges übersetzungsgetriebe hinsichtlich des übertragj
baren Drehmoments, der Abmessungen und des Gewichts, zu verbessern*
insbesondere bei großen Untersetzungsverhältnissen, Ferner soll ein Getriebe geschaffen werden, das dynamischen Massenausgleich
-1-
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aufweist und keine Lager für hohe Drehzahlen benötig«ß ν U b U O
Bei einem Getriebe der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe im wesentlichen gelöst durch auf die Drehung der Antriebswelle
ansprechende Umlaufbahn-Antriebsmittel, die zum Antrieb des Abtriebselementes eine Bewegung der Achse des Getrieberinges
in einer Umlaufbahn um die Achse des stationären Getriebe-
elements hervorrufen.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Getriebes werden besonders in Fällen, wo große Untersetzungsverhältnisse verlangt werden, Ver-
: besserungen in bezug auf die Drehmomentbelastbarkeit, die Ab- ; messungen und das Gewicht erzielt. Bei dem erfindungsgemäßen
Getriebe läßt sich ein dynamischer Ausgleich erzielen. Es erfordert außerdem keine Hochgeschwindigkeitslager.
Das verbesserte erfindungsgemäße Getriebe besteht im wesent- j
liehen aus einem feststehenden stationären Getriebeelement, einem!
dazu konzentrisch drehbar gelagerten Abtriebselement, einem exzentrisch
angeordneten schwimmend gelagerten Getriebering, der ! mit dem stationären Getriebeelement und dem Abtriebselement
j kämmt, und einer mechanischen Antriebseinrichtung, die dem Getriebering
einen rotierenden Kraftvektor aufprägt und dadurch eine epizyklische Bewegung des Getrieberings gegenüber dem statlo
nären Getriebelement hervorruft. Die grundsätzliche Wirkungs
dieser Getriebekomponenten, die entsprechend der Drehung Kraftvektors ein Abtriebselement mit einem gewünschten
zungsverhältnis antreiben, das durch das Verhältnis ü®r
vektordrehzahl aur Drehzahl des Abtriebselemenfcs gegeben ±&fct
bereits früher beschrieben worden (Patentanmeldung P 1775712οS?
-2- 009824/1S2g
Bei dem Getriebe der vorliegenden Erfindung wird der notwendige !
Kraftvektor durch die mechanische Antriebseinrichtung erzeugt,die !
aus einer Antriebswelle und aus einer Nockeneinrichtung besteht, '
die von der Antriebswelle angetrieben 1st und mit dem Getriebering
in Eingriff steht. In der erläuterten Ausführungsform der Erfin-
von
dung besteht die Nockeneinrichtung aus einer Anzahl von/der Antriebswelle angetriebenen Rädern, von denen eines größer als die
anderen 1st. Diese Räder sind bei einer Ausführungsform der Erfindung auf einem Träger angeordnet. Bei einer anderen Aufuhrungsform wirken zwei Sätse dieser Räder mit zwei Getrieberingen zusammen, die um 180° phasenverschoben sind, um dem Getriebe den
gewünschten dynamischen Ausgleich zu verleihen.
Weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der Erfindung ge«
hen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen hervor·
Flg. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen mechanischen Übersetzungsgetriebes,
bei der zur deutlicheren Darstellung ein Teil herausgebrochen wurde;
Flg. 3 zeigt einen Schnitt durch das Getriebe gemäß Fig. 1 entlang der Linie 3-3;
entlang der Linie 4-4, wobei einige Teile sur deutlicheren
Darstellung fortgelassen sind;
-3-
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Fig. 5
Pig. 6
zeigt einen Längsschnitt durch eine andere Airführungs
form der Erfindung; und
zeigt einen Söhnitt durch das Getriebe gemäß Pig. 5 entlang der Linie 6-6.
In den Pign. 1 und 2 ist das Getriebe allgemein mit 10 bezeichnet Es enthält ein Gehäuse 12, an dem ein stationäres Ringzahnrad 14
mit radial nach innen weisenden Zähnen 16 befestigt ist. Ein Abtriebsringzahnrad
18 mit radial nach innen weisenden Zähnen 20 ist drehbar auf Lagern 22 und 24 gelagert, die im Gehäuse 12 angeordnet
sind. Das Ringzahnrad 18 ist mit einer Abtriebswelle 26
verbunden, die zu einem hier nicht gezeigten .Mechanismus führt, der von dem Getriebe 10 angetrieben werden soll. Das stationäre
Ringzahnrad 14 und das Abtriebsringzahnrad l8 sind koaxial und ■ konzentrisch zueinander angeordnet und haben eine mit 28 bezeichnete
Achse. Die Begriffe •koaxial" und "konzentrisch" werden
abwechselnd verwendet, um die Beziehung von Teilen, die eine gemeinsame Achse aufweisen, von den exzentrisch angeordneten Teilen
zu unterscheiden. Ein schwimmend gelagerter Getriebering JO, der
aus zwei identischen Teilen 32 und 54 besteht, die durch geeignete
Mittel wie ein oder mehrere Stifte miteinander verbunden sind, von denen einer in Fig. 2 gezeigt und mit J56 bezeichnet
ist,.beiitzt eine Achse 38, die exzentrisch zur Achse 28 verläuft.
Die Teile 32 und 34 des Getrieberings sind identisch und
besitzen radial nach außen gerichtete Zähne 40 und radial nach innen gerichtete Zähne 42. Die äußeren Zähne 40 des Teils J2
stehen im Eingriff mit den Zähnen 16 des stationären Getriebe-
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ringes 14, und die äußeren Zähne 40 des Teils 34 stehen im Eingriff
mit den Zähnen 20 des Ausgangsgetrieberinges 18.
Ein zweiter Getriebering 44 mit demselben Durchmesser des Getrieberinges
30 hat aüßenliegende Zähne 46und innenliegende Zähne
48. Die außenliegenden Zähne 46, die mit den stationären Getriebe zähnen 16 und den Zähnen 20 des Abtriebsgetrieberinges kämmen,
nicht entsprechen in ihren Abmessungen und Anzahlten außenliegenden
Zähnen 40 des Getrieberinges 30. Die inneren Zähne 48 entsprechen in ihren Abmessungen und ihrer Zahl den innaen Zähnen 42
des Getrieberinges 30. Der Getriebering 44 besitzt eine Achse
50, die exzentrisch zur Achse 28 des stationären Getrieberinges l
liegt. Hie aus den Pign. 1 und 2 hervorgeht, ist der Getriebe- ;
ring 44 so angeordnet, daß er um l8o° phasenverschoben gegen- ; über dem Ringzahnrad 30 ist. Mit anderen Worten, der Getriebering
44 greift in Bereiche des stationären Getrieberinges 14 und , des Abtriebsgetrieberinges l8, die um l80° gegenüber den Berei- ;
chen, in denen der Getriebering 30 mit dem stationären Getriebe- ;
ring 14 und dem Abtriebsgetriebering 18 in Eingriff steht, versetzt sind. Ein Schlitz 45 im Getriebering 44 dient zurAufnahme ;
eines Stiftes 36, der die beiden Teile 32 und 34 des Getriebe- j
ringes verbindet. '
In dem Getriebe 10 sind die Getrieberinge 30 und 44 so angetrieben,
daß sie auf dem inneren Umfang des stationären Getrieberinges 14 abrollen. Da die Anzahl der Zähne 40 und 46 der Getrieberinge
30 und 44 von der Zähnezahl der Zähne 16 des sta-
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tionären Oetrieberinges 14 verschieden sind und die Getrieberinge
30 und 44 im Verhältnis zur stationären Achse 28 exzentrisch sind
erfahren die Getrieberinge in bezug auf den stationären Getriebering
14 während ihres Abrollens auf dem inneren Umfang auf dem. stationären Getriebering 14 eine epizyklische Bewegung. Mit anderen
Worten, die Getrieberingachsen 38 und 50 kreisen um die stationäre Getriebeachse 28.
Im Getriebe 10 wird der Antrieb der Getrieberinge 30 und 44 von
einer allgemein mit 52 bezeichneten Antriebseinheit durchgeführt.
j Die Antriebseinheit 42 enthält eine mit Zähnen versehene Welle 54. die von einer geeigneten hier nicht gezeigten Antriebsquelle ange|
trieben wird. Die Welle 54 ist in einem Wälzlager 56 gelagert,
das in dem Gehäuse 12 angeordnet ist. Auf der Antriebswelle 54
ist ein Paar identischer Sonnenräder 58 befestigt. Die Sonnenräder 58 kämmen mit ihren Zähnen 6l jeweils mit drei Planetenrädern
60, 62 und 64, die in einem bestimmten Abstand gleichmäßig um die Antriebswelle 54 herum angeordnet sind. Jedes der Planetenräder
60, 62 und 64 ist mit einer Schicht 66 eines Materials mit hohem Reibungskoeffizienten, wie etwa Gummi, überzogen. Die
Schicht 66 steht in reibendem und rollendem Eingriff mit der Oberfläche der Antriebswelle 54, wie es in Fig. 6 dargestellt
istβ Das Planetenrad 60 hat einen größeren Durehmesser als die
Planetenräder 62 und 64» Daher weist das größere Planetenrad dem Punkt, an dem es an dem Getriebering 30 anliegt, ©inen F
nach außen gerichteten mit Fl bezeichneten Kraft vektor auf o
Vektor Pl ist gegen den Getriebering JO gerichtet* wodurch
Qetriehering JO in Eingriff mit dem stationären Getriebering 14
gehalten wird. Durch seinen größeren Durchmesser hat das größere Getrieberad 6O mehr Zähne 6l. Diese Zähne haben jedoch die gleicht
Umfangsgeschwindigkeit wie die Zähne 61 der anderen Getrieberäder 62 und 64, bo daß wenn der Schaft 54 sich dreht« sämtliche Planetenräder 60« 62 und 64 mit derselben Geschwindigkeit um die
Aohse 28 gedreht werden. Die Zähne 61 der Getrieberäder 60, 62 und 64 kämmen mit den inneren Zähnen 42 des Getrieberinges 30 ·
und werden in gleichmäßigem Abstand gehalten« so daß bei Drehung
der Antriebswelle 54 der Kraftvektor Fl um die Achse 28 gedreht
wird.
Bin ähnliches Sonnenrad und ähnliche Planetenräder sind für den
zweiten Getriebering 44 vorgesehen. Diese Anordnung besteht aus einem Sonnenrad 70, das auf der Welle 54 befestigt ist und dee
Sonnenrad 58 gleicht, und aus drei Planetenrädern 72, Jk und 76,
die den Planetenrädern 60, 62 und 64 gleichen und Reibschichten 78 zum Eingriff mit der Antriebswelle 54 aufweisen. Xn Fig. 2
ist eine Reibschicht 78 an dem Planetenrad 72 gezeigt. In Fig.l ist diese Schicht zur deutlicheren Darstellung entfernt worden.
Di· Planetenräder 72, 7^ und 76 besitzen Zähne 75, die mit dem
Sonnenrad 70 und den Zähnen 48 des Getrieberinges 44 kämmen. Daa Planetenrad 72 ist größer als die anderen Planetenräder 74
und 76, so daß es die gleiche Wirkungsweise hat wie das Plentenrad 60, um einen Kraftvektor F2 zu erzeugen, der gleich groß
und entgegengesetzt dem Kraftvektor Fl ist und den Getriebering 44 um l80° phasenverschoben gegenüber dem Getriebering 30 hält.
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Die Lage des Kraftvektors F2 wird dadurch erzielt, daß das Plane
tenrad 72 diametral gegenüber dem Planetenrad 60 angeordnet ist, daß die Planetenräder 72, 74 und 76 um 120° gegeneinander versetzt
und zwischen den Planetenrädern 60, 62 und 64 angeordnet sind.
Wird die Antriebswelle 54 angetrieben, dann rotieren die Planetenräder
60, 62 und 64 um die stationäre Getriebeachse und erzeugen den Kraftvektor Fl, der den Getriebering jJO in Eingriff
mit dem stationären Getriebering 14 hält, und rufen eine Rotation des Kraftvektors Pl hervor, so daß der Getriebering J>0 eine
epizyklische Bewegung gegenüber dem stationären Getriebering 14 ausübt und die Getriebeachse 38 um die stationäre Getriebeachse
28 kreist.Iftrgleicher Weise ruft die Drehung der Antriebswelle
54 Über die Planetenräder 72, 74 und 76 den Kraft vektor P2 hervor.
Der Kraftvektor F2 rotiert so, daß er den Getriebering 44 um l80° phasenverschoben gegenüber dem Getriebering 30 hält. Die
um l8o° phasenverschobene Anordnung der Getrieberinge JtQ und 44
sorgt für einen dynamischen Ausgleich des Getriebes 10 und beseitigt
außerdem das Erfordernis von Hochgeschwindigkeitslagern, da die einzigen Lager,die benötigt werden, die Lager 22, 24 und
56 sind. Entsprechend der Rotation der Kraftvektoren Pl und E2 treiben die Getrieberinge j50 und 44 den Abtriebsgetriebering 18,
so daß dieser sich um die Achse 28 dreht'. Ein gewünschtes Übersetzungsverhältnis
wird erzielt, indem der stationäre Getriebering, der Abtriebsgetriebering und die Ringzahnräder eine entsprechende
Anzahl Zähne aufweisen. Das Übersetzungsverhältnis
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ist durch folgende Gleichung bestimmt:
N, N6 -
N. = Anzahl der Zähne des Sonnenrades 58 oder 7Oj
N, = Anzahl der Zähne 42 oder 48 der Ringzahnräder
und 44;
Nh = Anzahl der Zähne l6 des stationären Getrieberinges
14 und
N6 = Anzahl der Zähne 20 des Abtriebgetrieberinges
18 ist.
In dem Übersetzungsgetriebe 10 ist ein PlanetentEäger nicht erforderlich,
da die seitlichen Gehäuseplatten zur Ausrichtung der Planetenräder herangezogen werden. Die Parallelität der Kraftvektoren
Fl und P2 zwischen den gemeinsamen Antriebs- und Abtriebswellen
ermöglicht ein Kämmen im Getriebe, durch das sämtliche Reaktionskräfte ausgeglichen sind.Außerdem wird das durch
die exzentrische Anordnung der Getrieberinge j50 und 44 hervorgerufene
dynamische Ungleichgewicht durch ihre um I80 phasenverschobene Anordnung aufgehoben.
Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Übersetzungsgetriebes,
das allgemein mit 100 bezeichnet ist, ist in den Pign. 5 und 6 dargestellt. Das Getriebe 100 weist ein Gehäuse
102 auf, in dem ein Lager 104 angeordnet ist, in dem seinerseits ein Antriebsgetrieberad I06 drehbar gelagert ist. Das
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Abtriebsgetrieberad 1Oo hat äußere Zähne 108, die mit inneren
Zähnen 110 eines schwimmend gelagerten Oetrieberinges 112 kämmen. Der Getriebering 112 hat ebenfalls äußere Zähne 114, die
mit inneren Zähnen 116 eines stationären Oetrieberinges 118 kämmen, das fest in dem Gehäuse 102 angeordnet ist. Das Abtriebsgetrieberad
106 und das stationäre Getrieberad 118 sind konzentrisch zueinander angeordnet und haben eine gemeinsame Achse 120. Der Oe
triebering 112 besitzt eine Achse 122, die exzentrisch zur Achse
120 ist. In dem Übersetzungsgetriebe 100 wird bei Antrieb durch eine Antriebseinheit 124 der Getriebering 112 so angetrieben,daß
seine Achse 122 um die Achse 120 lauft^ und dem Getriebering eine
epizyklische Bewegung gegenüber dem stationären Getrieberad
j be
ι verleiht. Die Antriebseinheit 124\steht aus einer im Inneren mit
j Zähnen versehenen Antriebswelle 126, die drehbar in Wälzlagern 128 und 120 gelagert ist, die ihrerseits im Gehäuse 102 bzw. im
; Antriebsgetrieberad 106 angeordnet sind, und zwei Planetenräder
132 und 134. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, stehen die]pianetenräder
132 und 134 in Eingriff mit dem Umfang der Antriebswelle 126 und
ι mit einer inneren Rollfläche 136 des Getrieberinges 112. Da das
Planetenrad 132 größer als das Planetenrad 1^4 ist, bilden beide
einen Kraftvektor P, der den Getriebering 112 in Eingriff mit
dem stationären Getriebering II8 hält. Wird die Antriebswelle
128 gedreht, dann rotiert der Vektor P um die Achse 120, um den Getriebering 112 anzutreiben und damit auch das Abtriebsgetrieberad
I06.
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Jt
In dem Übersetzungsgetriebe 100 sind die Planetenräder 132 und l>
drehbar auf Lagern 140 angeordnet, die ihrerseits auf einem Träger 142 sitzen, der drehbar in einer Laufbuchse 144 des Gehäuses 102
angeordnet ist. Der Träger 142 hält die Planetenräder 1?2 und 134
um l80° versetzt, um die Lage der Planetenräder 1J2 und 134 sichel
zustellen, damit der Kraftvektor P um die. Achse 120 rotiert. Es ist ersichtlich, daß das übersetzungsgetriebe 100 ähnlich wie das
vorher beschriebene Übersetzungsgetriebe 10 arbeitet, um ein be-· stimmtes übersetzungsverhältnis zu erzielen, nämlich das , Ver
hältnis der Drehung des Kraftvektora P gegenüber der Drehung der
Abtriebswelle 106. Das gewünschte Übersetzungsverhältnis wird leicht durch eine entsprechende Zähnezahl 108, 110, 114 und 116
erzielt.
Bs versteht sich, daß das hier beschriebene und offenbarte mecha-
nische übersetzungsgetriebe der Erklärung und Erläuterung dient,
und dafi dar* keine Beschränkung, der Erfindung liegt.
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Claims (2)
- Patentanwalt.« Dr. Ing. H. NegendenkDIpI. Ing. H. Haudc DIpI. Phys. W. Schmlfe β Mönchen i5,M<*art*»r.»*T.I. 5380586The Bendix CorporationFisher Building München, 2. Dezember I969Detroits Michigan, USA (Anwaltsakte M-Patentansprüche\) übersetzungsgetriebe mit einem stationären Getriebeelement, einem drehbar gelagerten, koaxial zum stationären Oetriebe-■element angeordneten Abtriebselement, einem schwimmend gelagerten Getriebering, der mit dem stationären Getriebeelement; und dem Afatriebselement in Eingriff steht und eine zur stationären Achse des stationären Getriebeelementes exzentrische Achse aufweist, und einer Antriebswelle, gekennzeichnet durch auf die Drehung der Antriebswelle (5*0 ansprechende Umlaufbahn-rAntriebsmittel, die zum Antrieb des Abtriebseleraentes (18) eine Bewegung der Achse (58,50) des Getrieberinges (32, 34) in einer Umlaufbahn um die Achse (28) des stationären Oetriebeelements hervorrufen.009824/1S29
- 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbahn-Antriebsmittel Elemente (60,62,64 bzw. 72,74,76) aufweisen, die mit dem Getriebering (32,34) in Eingriff stehen und von dar Antriebswelle (54) so angetrieben werden, daß der Getriebering (32,34) gegenüber dem stationären Getriebeelement (14) eine epizyklische Bahn beschreibt.3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Getriebeelement (14) eine vorgegebene Zähnezahl aufweist, daß der Getriebering (32.,32O zwei Zahnreihen aufweist, von denen die eine mit dem stationären Getriebeelement (14) und die andere mit dem Abtriebselement (l8) kämmt, daßjäie Zähnezahl der einen Zahnreihe ungleich der vorgegebenen Zähnezahl des stationären Getriebeelementes (14) ist,daß die mit dem Getriebering (32, 34) in Eingriff stehenden Elemente (60,62,64 bzw. 72,74,76) der Umlaufbahn-Antriebsmittel den Getriebering (32,34) derart um das statinäre Getriebeelement (14) bewegen, daß die eine Zahnreihe mit den Zähnen des stationären Getriebeelementes (14) kämmt.4. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebering (32,34) axial innerhalb des stationären Getriebeelements (14) angeordnet ist, daß die mit dem Getriebering in Eingriff stehenden, zur Bewegung des Getrieberinges dienenden Elemente (60,, 62,64 bzw. 72, 74,76) eine mit der Antriebswelle (54) zusammenwirkende Nockeneinrichtung (52) aufweisen, die bei Drehung der Antriebt009824/1529Ίΐwelle den Bingriffsbereich vo . Getriebering (32,34) und stationärem Getriebeelement (14) fortschreitend über den Umfang des stationären Getriebeelementes (14) fortbewegt.5. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn-Räderzeichnet, daß die Umlaufbahn-Antriebsmittel/(6O,62,64 bzw. 72,74,76) aufweisen, die an in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Stellen der Antriebswelle (54) mit dieser sowie an in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Eingriffspunkten mit dem inneren Umfang des Getrieberinges (32,34) in Eingriff stehen, wobei diese Eingriffspunkte unterschiedliche Abstände zur stationären Getriebeachse (28) aufweisen, und daß auf die Drehung der Antriebswelle (54) ansprechende Mittel zur Bewegung der Räder (6o,62>64 bzw. 72,7^*76) um die stationäre Achse vorgesehen sind.6. Getriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß min destens zwei Räder (60,62,64 bzw. 72,7^,76) unterschiedli chen Durchmessers vorgesehen sind.7.. Getriebe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der Räder ein auf der Antriebswelle (54) angeordnetes Sonnenrad (58) und mit den Rädern (60*62,, 64 bzw. 72 s 74 , 76) eins tückige Planetenräder sind., die mitdem Sormenrad (58) und dem Getriebering (32*3*) in Eingriff stehen.009824/112US8. Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der Räder einen die Räder aufnehmenden drehbaren Träger (142) aufweisen.9. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Qetriebeelement (14) radial nach innen gerichtete kreisförmig um eine Achse angeordnete Zähne (16) aufweist, daß der schwimmend gelagerte Oetriebering (32,34) radial nach außen weisende« kreisförmig um die Oetriebeachse und radial innerhalb des stationären Oetriebeelements (14) angeordnete Zähne (46) aufweist, daß die Zähne (46) des Ge-trieberinges (32,34·) in einem Umfange bereich mit den Zähnen (16) des stationären Getriebeelements (14) in Eingriff stehen, daß Räder (60,62,64 bzw. 72,74,76) radial in dem Oetrieb; ring (32,34) angeordnet sind und eine gerichtete Kraft (Pl) erzeuge?,^leiden Oetriebering (32,34) zwecks Eingriff in das stationäre Oetriebeelement (14) radial nach außen drückt, daß die Antriebswelle (54) über mit den Rädern (60,62,64 bzw. 72,74,76) zusammenwirkende Eingriffsmittel die gerichtete Kraft (Fl) um die stationäre Getriebeachse (28) dreht, so daß die Achse (38,50) des Getrieberinges (32,34) die stationäre Getriebeachse (28) umkreist, daß das Abtriebselement (18) konzentrisch zum statlaären Getriebeelement (14) angeordnet ist, und daß zum Antrieb des Abtriebselementes (18) dieses mit Zähnen des Getrieberinges (32,34) kämmt.009824/1529tt.10. Übersetzungsgetriebe mit einem stationären Getriebeelement, einem drehbar gelagerten, koaxial zum stationären Getriebeelement angeordneten Abtriebselement und einem schwimmend gelagerten Getriebering,'der mit dem stationären Getriebeelement und dem Abtriebselement kMjnmt, wobei die Achse des Getrieberinges exzentrisch zur Achse des stationären Getrieoeelementes und d?.s Abtriebselement> angeordnet ist, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Antriebswelle (54) zusammenwirkende Mittel (60,62,64 bzw. 72,74,76) vorgesehen sind, mit denen der Getriebering (32,^4) in Eingriff steht und die dem Getriebering (32,34) eine gerichtete bewegliche Kraft (Pl, F2) erteilen, die am Umfang des Getrieberings (32,34) in einer Richtung umläuft und mit dem kämmenden Eingriff der Getriebeelemente so zusammenwirkt, daß die Achse (38.50) des Getrieberinges (32,34) sich in einer Umlaufbahn um die stationäre Getriebeachse (28) bewegt und dadurch eine Drehung des Abtriebselements (18) hervorruft.11. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die gerichtete Kraft (Fl, F2) erzeugenden Mittel (60,62,64 bzw. 72,74,70) von der Antriebswelle (54) angetrieben sind und mit dem inneren Umfang des Getrieberinges (32,3^) in Eingriff stehen, und daß die Umlaufbahn des Getrieberinges (32) konzentrisch zur stationären Getriebeachse (28) und der Achse des Abtriebselementes (l8) um die Antriebswelle verläuft.009824/1S299Γ "12. Getriebe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Räder (60,62,64 bzw. 72,74,76) vorgesehen sind,.* von denen eines\einen größeren Durchmesser als die übrigen aufweist.13. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasstationäre Getriebeelement kreisförmig um eine Achse ange- j ordnete Zähne (42) aufweist, daß das drehbare Abtriebsele- ,ment (18) um die gleiche Achse kreisförmig angeordnete Zähne , (20) aufweist, daß zwei in Achsrichtung auf Abstand gehalte- ! ne Getrieberinge (32,34) vorgesehen sind, deren Achsen (50, ;38) jeweils exzentrisch zur stationären Getriebeachse (28) liegen, daß die Getrieberinge (32,34) derart in diametral gegenüberliegenden Bereichen mit dem stationären Getriebeelement (14) kämmen, daß ihre Achsen (50,38) im vesentliehen · um l80° versetzt auf entgegengesetzten Seiten der stationären Achse (28) liegen, daß eine von der Antriebswelle (54) angetriebene Nockeneinrichtung (52) mit den Getrieberingen (32,34) in Eingriff steht und bei Drehung der Anordnung diese' gemeinsam so antreiben, daß ihre Achsen (38^50) sich in Um- ; laufbahnen um die stationäre Achse (28) bewegen, und daß das ! Abtriebselement (18) -und die Getrieberinge (32,34) miteinander kämme'nde Zähne aufweisen, über die das Abtriebselement infolge der Umlaufbewegung angetrieben wird.Lh, Getriebe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet;, daß dia : Antriebswelle (54) konaentr-isch zum stationären Getriebe- J0 0982 4/ 1 S 2 3ifelement (14) angeordnet ist, daß auf der Antriebswelle (54) zwei Sonnenräder (58) angeordnet sind, die radial mit den Getrieberingen (32,34) ausgerichtet sind, daß zwei von den Sonnenrädern (58) angetriebene Planetenradanordnungen (60,die62,64 bzw. 72,74,76) vorgesehen sind,/mit den Getrieberingen (32,34) in Eingriff stehen, daß die Planetenräder (60,62,64 bzw. 72,74,76) ferner in rollendem Singriff mit der Antriebswelle (54) und den Getrieberingen (32,34) stehen, und daß je ein Planetenrad (60,72) der Planetenradanqrdnungen (60,62,64 bzw. 72^74,76) einen größeren Durciamesser aufweist als die anderen Planetenräder (62,64,74,76) zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Exzentrizität der Getrieberinge (32,34) und ihres Eingriffs in das stationäre Gefcriebeelement (14)„δ 0 9 8 2 4> / 1
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