DE196055C - - Google Patents
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- Publication number
- DE196055C DE196055C DENDAT196055D DE196055DA DE196055C DE 196055 C DE196055 C DE 196055C DE NDAT196055 D DENDAT196055 D DE NDAT196055D DE 196055D A DE196055D A DE 196055DA DE 196055 C DE196055 C DE 196055C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/26—Magazine arrangements
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- Fuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196055 KLASSE 21 c. GRUPPE
Schmelzdrähten.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stöpselsicherung mit mehreren mittels Schaltkurbel
nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten. Gegenüber den bekannten Stöpsel-Sicherungen
dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Schaltkurbel stromleitend ist und auf einem feststehenden,
als Zentralkontakt ausgebildeten Bolzen drehbar angebracht ist. Der Zentralkontakt wird
ίο dabei über die Schmelzdrähte möglichst unmittelbar
mit dem äußeren Gewindekontakt in leitende Verbindung gebracht. Der unbeweglich sitzende Zentralkontaktstift bewirkt
mit Hilfe einer Gewindehülse gleichzeitig ein gleichmäßiges Festpressen einer Glimmerplatte.
Die freien oberen Enden der Schmelzdrähte werden durch mit Querbohrungen und Schlitzen versehene Klemmen gehalten, welche
sich in durchgehende Längskanäle des Stöpseiao körpers von oben leicht einführen lassen, wobei
der vorspringende Rand der Klemmen den freien Rand der Isolierscheibe übergreift
und dadurch diese Scheibe sicher und dicht über den Schmelzdrahtkanälen festhält.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Stöpselsicherung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 eine Draufsicht nach Abnahme der Verschlußkappe,
Fig. 4 eine schaubildliche Sonderansicht des die Schmelzdrähte tragenden Ringes,
Fig. 5 eine Sonderansicht des zentralen Kontaktstiftes.
An einem Ring α (Fig. 4) sind die Schmelzdrähte
b mit ihrem einen Ende angelötet, während ihre anderen Enden c freiliegen. Der
Ring α wird in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit dem Stöpselsicherungskörper verbunden
und die Drähte selbst durch Längsbohrungen des Körpers eingezogen. Um während der Montage des Stöpsels ein Verdrehen
des Ringes α zu vermeiden, sind an dessen zylindrischem Ende einige Vertiefungen
ν eingefräst. Die oberen freien Öffnungen der Schmelzdrähte werden in Schlitze
je eines aus der Stöpselsicherung herausnehmbaren Kontaktknopfes oder einer Schraube d
eingeklemmt und ev. durch Lötung mit diesen verbunden. Der aus Porzellan oder einem
anderen nichtleitenden und unverbrennbaren Material bestehende Körper e weist das übliche
Stöpselgewinde/ auf, trägt einen Deckel / und besitzt am unteren Ende den erforderlichen
zentralen Kontakt g. Durch eine zentrale Bohrung der Stöpselsicherung wird ein
langer Voll- oder Hohlstift h eingeführt, dessen oberer Teil mit einem Gewinde i ausgerüstet
ist.
Auf einer Gewindehülse z'1, welche von dem
Stift h getragen wird, sitzt eine Kurbel k, welche durch eine Feder Tc1 mit der erf order-
lichen Reibung nach abwärts gedrückt wird, um einesteils der Drehung einen gewissen
Widerstand entgegenzusetzen und andernteils mit den Kontaktknöpfen d einen sicheren
Kontaktschluß bilden zu können. .
Befindet sich die Kurbel k mit ihrem vorderen Ende auf einem der Kontaktknöpfe d,
dann steht der dazugehörige Schmelzdraht b, welcher wie alle übrigen Schmelzdrähte mit
ίο dem äußeren Gewindekontakt / in Verbindung
steht, auch durch den Stift h mit dem unteren zentralen Kontakt g in leitender Verbindung.
Erfolgt nun ein Durchschmelzen des betreffenden Drahtes b, dann kann man durch schrittweise Fortschaltung der Kurbel k
den nächsten Schmelzdraht in Wirksamkeit setzen, der dann seinerseits durch die Kurbel
mit dem Stift h und dem zentralen Kontakt g eine leitende Verbindung erhält. Auf diese
Weise fährt man fort, bis sämtliche Schmelzdrähte aufgebraucht sind. Das Durchschmelzen
eines Drahtes wird dadurch von außen ohne weiteres sichtbar, daß die sämtliche Öffnungen
j«1 überdeckende Glimmerplatte m an der
betreffenden Stelle einen matten, durch das Durchbrennen hervorgerufenen Fleck erhält.
Da man, wie das Ausführungsbeispiel erkennen läßt, bequem zwölf Schmelzdrähte verwenden
kann, so ist die Stöpselsicherung sehr lange brauchbar. Aber auch nach dem
Abschmelzen sämtlicher Drähte kann man die Stöpselsicherung ohne große Umstände von
neuem wieder wirksam gestalten. Man ersetzt dann einfach den alten Ring α durch
einen neuen Ring, welcher wieder seinerseits zwölf noch unbenutzte Schmelzdrähte aufweist.
Dieselben werden dann wieder durch die Bohrungen m1 eingeführt und mit den
Kontaktknöpfen d verbunden. Nachdem die Schmelzdrähte und die Kontaktknöpfe in die
wirkungsbereite Lage gebracht sind, kann die Stöpselsicherung ohne weiteres wieder von
neuem Verwendung finden.
Um denselben Sicherungsstöpsel unverwechselbar zu machen, werden für verschiedene
Stromstärken entsprechend lange Stiftschrauben h verwendet, welche durch Auflegen
einer bestimmten Anzahl Isolierscheiben η ihren Zweck erfüllen. Damit wird der Stöpselkörper
für alle in Betracht kommenden Stromstärken dieselbe Form behalten.
Claims (3)
1. Stöpselsicherung mit mehreren mittels Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden
Schmelzdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurbel stromleitend
und auf einem feststehenden, als Zentralkontakt ausgebildeten Bolzen (h) angebracht
ist, zum Zwecke, den Zentralkontakt über die Schmelzdrähte möglichst unmittelbar
mit dem äußeren Gewindekontakt in leitende Verbindung, zu bringen.
2. Stöpselsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unbeweglich
sitzende Zentralkontaktstift (h) mit Hilfe einer Gewindehülse (il) gleichzeitig
ein gleichmäßiges Festpressen einer Glimmerplatte über sämtliche Schmelzdrahtkanäle
bewirkt.
3. Stöpselsicherung nach Anspruch ] und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
freien oberen Enden der Schmelzdrähtc durch mit Querbohrungen und Schlitzen versehene Klemmen (d) gehalten werden,
welche sich in durchgehende Längskanälc des Stöpselkörpers von oben leicht einführen
lassen, wobei der vorspringende Rand der Klemmen den freien Rand der
Isolierscheibe übergreift und dadurch diese Scheibe sicher und dicht über den Schmelzdrahtkanälen
festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in der
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196055C true DE196055C (de) |
Family
ID=459066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196055D Active DE196055C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196055C (de) |
-
0
- DE DENDAT196055D patent/DE196055C/de active Active
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