[go: up one dir, main page]

DE196055C - - Google Patents

Info

Publication number
DE196055C
DE196055C DENDAT196055D DE196055DA DE196055C DE 196055 C DE196055 C DE 196055C DE NDAT196055 D DENDAT196055 D DE NDAT196055D DE 196055D A DE196055D A DE 196055DA DE 196055 C DE196055 C DE 196055C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
fusible
wires
central contact
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT196055D
Other languages
English (en)
Publication of DE196055C publication Critical patent/DE196055C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196055 KLASSE 21 c. GRUPPE
Schmelzdrähten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stöpselsicherung mit mehreren mittels Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten. Gegenüber den bekannten Stöpsel-Sicherungen dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Schaltkurbel stromleitend ist und auf einem feststehenden, als Zentralkontakt ausgebildeten Bolzen drehbar angebracht ist. Der Zentralkontakt wird ίο dabei über die Schmelzdrähte möglichst unmittelbar mit dem äußeren Gewindekontakt in leitende Verbindung gebracht. Der unbeweglich sitzende Zentralkontaktstift bewirkt mit Hilfe einer Gewindehülse gleichzeitig ein gleichmäßiges Festpressen einer Glimmerplatte. Die freien oberen Enden der Schmelzdrähte werden durch mit Querbohrungen und Schlitzen versehene Klemmen gehalten, welche sich in durchgehende Längskanäle des Stöpseiao körpers von oben leicht einführen lassen, wobei der vorspringende Rand der Klemmen den freien Rand der Isolierscheibe übergreift und dadurch diese Scheibe sicher und dicht über den Schmelzdrahtkanälen festhält.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Stöpselsicherung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 eine Draufsicht nach Abnahme der Verschlußkappe,
Fig. 4 eine schaubildliche Sonderansicht des die Schmelzdrähte tragenden Ringes,
Fig. 5 eine Sonderansicht des zentralen Kontaktstiftes.
An einem Ring α (Fig. 4) sind die Schmelzdrähte b mit ihrem einen Ende angelötet, während ihre anderen Enden c freiliegen. Der Ring α wird in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit dem Stöpselsicherungskörper verbunden und die Drähte selbst durch Längsbohrungen des Körpers eingezogen. Um während der Montage des Stöpsels ein Verdrehen des Ringes α zu vermeiden, sind an dessen zylindrischem Ende einige Vertiefungen ν eingefräst. Die oberen freien Öffnungen der Schmelzdrähte werden in Schlitze je eines aus der Stöpselsicherung herausnehmbaren Kontaktknopfes oder einer Schraube d eingeklemmt und ev. durch Lötung mit diesen verbunden. Der aus Porzellan oder einem anderen nichtleitenden und unverbrennbaren Material bestehende Körper e weist das übliche Stöpselgewinde/ auf, trägt einen Deckel / und besitzt am unteren Ende den erforderlichen zentralen Kontakt g. Durch eine zentrale Bohrung der Stöpselsicherung wird ein langer Voll- oder Hohlstift h eingeführt, dessen oberer Teil mit einem Gewinde i ausgerüstet ist.
Auf einer Gewindehülse z'1, welche von dem Stift h getragen wird, sitzt eine Kurbel k, welche durch eine Feder Tc1 mit der erf order-
lichen Reibung nach abwärts gedrückt wird, um einesteils der Drehung einen gewissen Widerstand entgegenzusetzen und andernteils mit den Kontaktknöpfen d einen sicheren Kontaktschluß bilden zu können. .
Befindet sich die Kurbel k mit ihrem vorderen Ende auf einem der Kontaktknöpfe d, dann steht der dazugehörige Schmelzdraht b, welcher wie alle übrigen Schmelzdrähte mit
ίο dem äußeren Gewindekontakt / in Verbindung steht, auch durch den Stift h mit dem unteren zentralen Kontakt g in leitender Verbindung. Erfolgt nun ein Durchschmelzen des betreffenden Drahtes b, dann kann man durch schrittweise Fortschaltung der Kurbel k den nächsten Schmelzdraht in Wirksamkeit setzen, der dann seinerseits durch die Kurbel mit dem Stift h und dem zentralen Kontakt g eine leitende Verbindung erhält. Auf diese Weise fährt man fort, bis sämtliche Schmelzdrähte aufgebraucht sind. Das Durchschmelzen eines Drahtes wird dadurch von außen ohne weiteres sichtbar, daß die sämtliche Öffnungen j«1 überdeckende Glimmerplatte m an der betreffenden Stelle einen matten, durch das Durchbrennen hervorgerufenen Fleck erhält. Da man, wie das Ausführungsbeispiel erkennen läßt, bequem zwölf Schmelzdrähte verwenden kann, so ist die Stöpselsicherung sehr lange brauchbar. Aber auch nach dem Abschmelzen sämtlicher Drähte kann man die Stöpselsicherung ohne große Umstände von neuem wieder wirksam gestalten. Man ersetzt dann einfach den alten Ring α durch einen neuen Ring, welcher wieder seinerseits zwölf noch unbenutzte Schmelzdrähte aufweist. Dieselben werden dann wieder durch die Bohrungen m1 eingeführt und mit den Kontaktknöpfen d verbunden. Nachdem die Schmelzdrähte und die Kontaktknöpfe in die wirkungsbereite Lage gebracht sind, kann die Stöpselsicherung ohne weiteres wieder von neuem Verwendung finden.
Um denselben Sicherungsstöpsel unverwechselbar zu machen, werden für verschiedene Stromstärken entsprechend lange Stiftschrauben h verwendet, welche durch Auflegen einer bestimmten Anzahl Isolierscheiben η ihren Zweck erfüllen. Damit wird der Stöpselkörper für alle in Betracht kommenden Stromstärken dieselbe Form behalten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Stöpselsicherung mit mehreren mittels Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurbel stromleitend und auf einem feststehenden, als Zentralkontakt ausgebildeten Bolzen (h) angebracht ist, zum Zwecke, den Zentralkontakt über die Schmelzdrähte möglichst unmittelbar mit dem äußeren Gewindekontakt in leitende Verbindung, zu bringen.
2. Stöpselsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unbeweglich sitzende Zentralkontaktstift (h) mit Hilfe einer Gewindehülse (il) gleichzeitig ein gleichmäßiges Festpressen einer Glimmerplatte über sämtliche Schmelzdrahtkanäle bewirkt.
3. Stöpselsicherung nach Anspruch ] und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien oberen Enden der Schmelzdrähtc durch mit Querbohrungen und Schlitzen versehene Klemmen (d) gehalten werden, welche sich in durchgehende Längskanälc des Stöpselkörpers von oben leicht einführen lassen, wobei der vorspringende Rand der Klemmen den freien Rand der Isolierscheibe übergreift und dadurch diese Scheibe sicher und dicht über den Schmelzdrahtkanälen festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in der
DENDAT196055D Active DE196055C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE196055C true DE196055C (de)

Family

ID=459066

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT196055D Active DE196055C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE196055C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3113759C2 (de) Überspannungsableitervorrichtung für Trennleisten
DE2406769A1 (de) Leitungsschutzvorrichtung fuer elektrische stromkreise, insbesondere fernmeldeanlagen
DE196055C (de)
AT40482B (de) Stöpselsicherung mit mehreren mittelst Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten.
DE352859C (de) Steckkontaktsicherung
DE644526C (de) Abspannvorrichtung fuer Hochspannungssicherungen mit Federzug und Haltedraht
DE381602C (de) Mehrfachsicherung mit von zwei Seiten verwendbarer Patrone in Form eines Schraubstoepsels
DE710234C (de) Vorrichtung fuer die elektrische Doppelpunktschweissung
DE241862C (de)
DE513536C (de) Mehrfachschmelzsicherung
DE756740C (de) Zweiteiliger, aus Schraubkappe und Quecksilber-Sicherungspatrone bestehender elektrischer Sicherungs-Schraubstoepsel
DE350384C (de) Mehrfachschmelzsicherung mit einer drehbaren, die Schmelzdraehte enthaltenden Trommel
DE218398C (de)
DE331996C (de) Mehrfachsicherung mit auswechselbaren Schmelzpatronen
DE2329512C3 (de) Vielstufiger Umschalter
DE382996C (de) Mehrfachschmelzsicherung
DE339475C (de) Elektrisches Feuerzeug mit zwei selbsttaetig auseinanderfedernden Kohlenstiften
DE127051C (de)
DE604593C (de) Sicherungspatronenhalter mit mehreren getrennten Bohrungen fuer Sicherungspatronen verschiedener Betriebsspannung
DE503156C (de) Vereinigte Kurzschluss- und Waermesicherung
DE255491C (de)
DE199197C (de)
DE567556C (de) UEberlastungstraege geschlossenen Schmelzsicherungspatrone mit Schmelzleitern und einer traege arbeitenden Schaltvorrichtung
AT91274B (de) Mehrfach-Schmelzsicherung.
DE306528C (de)