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DE19605525A1 - Lattenrost, insbesondere für Polsterkörper - Google Patents

Lattenrost, insbesondere für Polsterkörper

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Publication number
DE19605525A1
DE19605525A1 DE1996105525 DE19605525A DE19605525A1 DE 19605525 A1 DE19605525 A1 DE 19605525A1 DE 1996105525 DE1996105525 DE 1996105525 DE 19605525 A DE19605525 A DE 19605525A DE 19605525 A1 DE19605525 A1 DE 19605525A1
Authority
DE
Germany
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longitudinal
base according
support
slatted base
slats
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996105525
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl Ing Heerklotz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE19605525A1 publication Critical patent/DE19605525A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Lattenrost, insbe­ sondere für Polsterauflagen von Bettstellen und dergleichen Ruhe­ vorrichtungen, bestehend aus einer Anzahl quer zur Rostlängsrich­ tung im Abstand zueinander verlaufender, paralleler Auflagelatten und aus zumindest zwei zu ihnen im wesentlichen orthogonal und im Bereich ihrer Enden verlaufenden, diese in einer ausgerichteten Querlage festlegenden Längsholmen mit gegenüber den Auflagelatten größerem Querschnitt, die durch zumindest zwei Querholme zu einem Rahmen als Einbaueinheit verbunden sind und Paare einander gegenü­ berliegender mit ihren Mittelachsen fluchtender, zur Längsholmin­ nenseite offener Löcher darbieten, die die Enden jeweils einer Auflagelatte aufnehmen.
Bei einem bekannten Lattenrost dieser Art liegen bogenförmig nach oben gewölbte Auflagelatten von rechteckigem Querschnitt, wobei die Dicke der Latte einen Bruchteil ihrer Breite ausmacht, in entsprechenden einseitig offenen Ausnehmungen der Längsholme, die endseitig über Querholme zu einem geschlosse­ nen Rahmen verbunden sind. Dabei sind die Auflagelatten gegenüber Drehung in ihrer Längsachse festgelegt, jedoch in dieser Richtung frei verschieblich bis zum jeweiligen Anschlag ihrer Stirnseite an der Rückwand der Ausnehmung im Längsholm. Die Auflagelatten beste­ hen dabei üblicherweise aus mehreren parallelfaserigen Furnier­ schichten, Längs- und Querholme aus massiven Holzleisten oder Schichtholz.
Es ist inzwischen allgemein bekannt, die Aufla­ gelatten über elastische Formkörper in den Längsholmen zu lagern.
Aufgrund ihrer Rechteckform lassen sich die Auflagelatten durch entsprechende komplementärgeformte Ausnehmun­ gen in den Längsholmen, bzw. in den Lagerkörpern, gegenüber Dre­ hung in ihrer Längsachsenrichtung festlegen, so daß ihre Wölbung stets nach oben gerichtet bleibt.
Es hat sich gezeigt, daß die Wölbung, auch dieser schichtverleimten Leisten, allmählich abnimmt bis zur Aus­ bildung einer Wölbung in Belastungsrichtung. Trotz des hohen Auf­ wands zur Herstellung solcher Auflagelatten erlauben derartige Lattenroste keine Weiterverwendung in gewendeter Lage zur Umkeh­ rung der Wölbung wieder nach oben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kostengünstiges Lattenrost der eingangs angegebenen Art zu schaf­ fen, dessen Auflagelatten ein Minimum an Herstellungsaufwand er­ fordern und das durch seinen Gesamtaufbau ein Wenden zur beidsei­ tigen Nutzung und damit Verlängerung der Lebensdauer erlaubt. Es soll durch überwiegende Verwendung von nachwachsenden, verrottba­ ren Rohstoffen, möglichst in ihrer natürlich gewachsenen Form, herstellbar sein.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Löcher zur Aufnahme der Enden der Auflagelatten zumindest annähernd mittig zur Ober- und Unterseite des Rahmens angeordnet sind und die Auflagelatten zumindest annähernd gerade geformt sind und einen runden Querschnitt besitzen.
Bei dieser Ausgestaltung des Lattenrost es wird der Aufwand zur Herstellung der Auflagelatten durch ihre einfache, symmetrische, endlos extrudierbare Form ein Minimum. Dadurch können auch Rohrkörper verwendet werden, die aufgrund ihrer gegen­ über Biegung günstigen Materialverteilung ein Minimum an Material­ aufwand und -kosten bieten; insbesondere natürlich gewachsene und für den Anwendungsbereich in einem Lattenrost optimal gestaltete und komplett ausgeformte Rohrstöcke.
Bei allmählichem Auftreten von nach unten ge­ richteten Wölbungen in den Auflagelatten im Verlaufe ihrer Nut­ zungszeit, kann das Lattenrost gewendet werden, ohne Veränderung von Einbaubedingungen und Liegehöhe, so daß der Prozeß in umgekehr­ ter Richtung fortgesetzt und damit die Wölbung wieder rückgängig gemacht wird bis zur Bildung einer Wölbung in entgegengesetzter Richtung. Dieses Wenden kann beliebig oft wiederholt werden, wodurch die Gebrauchsdauer des Lattenrostes vervielfacht und damit erheblich verlängert wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jede Auflagelatte mit einem Ende am Rahmen festgelegt und mit dem ande­ ren Ende gegenüber seinem Loch in ihrer Längsachse bis zum stirn­ seitigen Anschlag frei verschiebbar. Damit wird die runde Auflage­ latte auch gegenüber Drehung in ihrer Längsachse an ihrem einen Ende festgelegt. Das andere, gegenüber seinem Loch frei verschieb­ bare Ende, erlaubt die Durchbiegung der Auflagelatte bei Belastung zur gewünschten Federung mit der daraus folgenden Verringerung des Abstandes beider Enden.
Auch ohne Verwendung von Klebstoffen zur Erzie­ lung von Stoffschluß können die Auflagelatten an den Längsholmen durch Paßkörper festgelegt werden, die die Querschnitte beider durchdringen. Durch die Verwendung eines solchen Paßkörpers in Verbindung mit einem an die Form des Endes der Auflagelatte ange­ paßten Loches wird dieses Ende vollständig in allen Richtungen festgelegt. Die Paßkörper können von Stiften oder Strängen gebil­ det sein, die aufgrund ihres Querschnitts und ihres Materials in der Lage sind, die auftretenden Querkräfte gegenüber den Paßflä­ chen zu übertragen.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Paßkörper in Löchern liegen, die die Querschnitte der Auflagelatten und Längs­ holme an ihren dicksten Stellen, vorzugsweise in jeweils einer ih­ rer Symmetrieachsen, durchdringen und insbesondere orthogonal zu den Längsachsen beider ausgerichtet sind. Dies ergibt die stabil­ ste Konstruktion einer solchen Paßkörperverbindung.
Durch die Verwendung von Auflagelatten mit ringförmigem Querschnitt wird der Materialaufwand ein Minimum bei einem hohen Flächenträgheitsmoment einer noch glatten, vertie­ fungsfreien, ringsum geschlossenen Oberfläche. Solche Rohre sind als Profil zu geringen Kosten einfach herstellbar durch endlose Extrusion. Rohrstöcke sind solche Rohre aus nachwachsenden, ver­ rottbaren Rohstoffen. Sie werden natürlich mit harter, glatter Oberfläche annähernd gerade und etwas konisch ausgeformt, können jedoch auch nachträglich durch Hitze und Dampf ausgerichtet wer­ den. Es kommen Rohrstöcke aus Bambus, Tonkin oder Rattan in Dic­ ken von ⌀ 5 bis 30 mm in Frage. Dabei wird jeweils vor dem dick­ sten Knoten eines Rohrstocks gemessen. Der Durchmesser des Rohr­ stocks bestimmt sein Flächenträgheitsmoment und damit die Härte einer als Biegefeder wirkenden Auflagelatte.
Solche Rohrstöcke bilden konische Auflagelatten mit einem dickeren und einem dünneren Ende. Für eine möglichst gleichmäßige Federhärte des Lattenrost es sollten sie an einem Längsholm so angeordnet sein, daß jeweils ein dickeres und ein dünneres Ende benachbart sind. Die Wuchsrichtung wechselt dann je­ weils von einer Auflagelatte zur nächsten. Dabei ist es insbeson­ dere für eine Paßkörperverbindung vorteilhaft, die dickeren Enden der Auflagelatten an den Längsholmen festzulegen.
Für die Längsholme und Querholme des Lattenro­ stes können Rohrstöcke entsprechend größeren Durchmessers - über ⌀ 25 - verwendet werden. Damit ist das gesamte Lattenrost über traditionelle Verbindungstechniken in Naturmaterialien herstell­ bar. So können die Stoßbereiche von Längs- und Querholm mit fase­ rigen Strängen aus z. B. Rattan in traditionellen Techniken umwic­ kelt werden.
Es ist vorteilhaft die gesamten Längsholme schraubenförmig mit solchen faserigen Strängen zu umwickeln, um einem Aufreißen der Seitenholme zwischen den Löchern vorzubeugen. Damit können auch Löcher und vorstehende Kanten von Paßkörpern nach außen verdeckt werden, so daß keine scharfen Kanten mehr zum Verschleiß der auf dem Lattenrost liegenden Matratze führen kön­ nen.
Auch als Paßkörper können diese faserigen Strän­ ge verwendet werden, indem sie durch ein entsprechendes Loch, das Auflagelatten und Längsholme durchdringt, geführt werden. Dies kann zur Verstärkung in mehrfacher Weise geschehen. Auch das teilweise Umwickeln der Auflagelatten, zumindest in ihren Endbe­ reichen, und damit zusätzliche Verbinden von Auflagelatten und Längsholm ist vorteilhaft. Aufgrund ihres größeren Querschnitts ist die Verwendung von Holzstiften als Paßkörper jedoch günstiger.
Damit ist das Lattenrost unter Nutzung der natürlich gewachsenen Form und Oberfläche über traditionelle Tech­ niken vollständig aus reinen nachwachsenden Rohstoffen herstellbar und besteht komplett aus verrottbarem Material etwa gleicher Lebensdauer.
Durch verschiedene Gruppen von Auflagelatten, die sich in ihrer mittleren Dicke orthogonal zur Lattenrostfläche voneinander unterscheiden, sind auf einfache Weise ergonomisch günstige Härtezonen im Lattenrost realisierbar. Die Dicke orthogo­ nal zur Lattenrostfläche hat über das Flächenträgheitsmoment den größten Einfluß auf die Härte der Biegefedern bildenden Auflage­ latten. Es können Auflagelatten unterschiedlichen Durchmessers verwendet oder Auflagelatten gleichen Durchmessers unterschiedlich ein- oder zweiseitig angeschliffen werden, um ihre Dicke orthogo­ nal zur Lattenrostfläche zu verringern. Im Handel sind auch auf­ geschnittene Rohrstöcke - sogenannte Splittstäbe - erhältlich, de­ ren Querschnitt nur durch ein Kreisringsegment mit dadurch wesent­ lich reduziertem Flächenträgheitsmoment gebildet wird.
Darüberhinaus lassen sich Härtezonen durch un­ terschiedliche Abstände gleicher Auflagelatten erzielen. Für eine gleichmäßige Stützung einer Polsterauflage sollten die Mitten der Auflagelatten jedoch nicht weiter als 5 cm beabstandet sein. Auch durch Einsatz von Auflagelatten aus unterschiedlichem Material oder/und unterschiedlichen pflanzlichen Ursprungs bei etwa glei­ chem Durchmesser lassen sich Härtezonen aufbauen. Es können zum Beispiel in einer Härtezone Tonkinstäbe, in einer anderen Rattan­ stäbe verwendet werden. Unterschiedliche Wärme- und Feuchtigkeits­ behandlung hat ebenfalls einen Einfluß auf die Federhärte.
Bei Lattenrosten ist es üblich geworden, zumin­ dest das Rückenteil schräg stellen zu können durch eine gelenkige Lagerung eines schwenkbaren Rahmens gegenüber einem Grundrahmen. Dadurch werden die Auflagelatten wieder in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die jeweils durch ihnen zugeordnete eigene Längsholme und Querholme zu selbständigen Einzelrahmen zusammengefaßt sind, die zueinander zum Beispiel durch gelenkige Verbindungen und/oder Rastvorrichtungen in ihrer Relativlage veränderbar sind.
Es empfiehlt sich innerhalb eines äußeren Grund­ rahmens, der in etwa zwei Drittel seiner Länge Auflagelatten trägt, im dritten Drittel seiner Länge einen zwischen seinen Längsholmen über Zapfen gelenkig gelagerten Schwenkrahmen anzuord­ nen, der mit um etwa seine Längsholmdicke in der Länge verkürzten Auflagelatten versehen ist. Die Rastvorrichtung besteht zum Bei­ spiel aus wiederum am Schwenkrahmen gelenkig gelagerten Stäben oder Rahmen, die gegenüber dem Grundrahmen in verschiedenen Posi­ tionen in Abstützungseingriff gebracht werden können. Ahnlich läßt sich eine Bein-Hochlagerung mit oder ohne Knieknick auch aus Rohrstöcken gemäß der Erfindung realisieren.
Die in Einzelrahmen zusammengefaßten Gruppen von Auflagelatten können wiederum aus verschiedenen Untergruppen unterschiedlicher mittlerer Dicke bestehen. Es ist durchaus auch sinnvoll bei richtiger Anordnung der Drehgelenke im Taillenbe­ reich, den Schwenkrahmen mit einer weicheren Härtezone auszubilden gegenüber dem starren Bereich des Lattenrostes. In dem Fall bilden die in Einzelrahmen zusammengefaßten Gruppen gleichzeitig unter­ schiedliche Härtezonen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungs­ beispiel eines Lattenrostes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Eckbereichs eines weiteren Ausführungs­ beispiels nach der Erfindung, etwa ge­ mäß Fig. 1, jedoch mit anderem Aufbau von Längs- und Querholmen einschließ­ lich der Festlegung der Auflagelatten an den Längsholmen, in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab und
Fig. 3 einen mittig abgebrochenen Querschnitt durch ein Lattenrost entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, wiederum in vergrößertem Maßstab.
Das in Fig. 1 dargestellte Lattenrost besteht aus einer Anzahl von Auflagelatten 1, die quer zur Rostlängsrich­ tung im Abstand und parallel zueinander mit jeweils einem Ende 6′′ an einem Längsholm 2 mit gegenüber den Auflagelatten 1 größerem Querschnitt befestigt ist. Die beiden Längsholme 2 sind endseitig durch Querholme 3 zu einem Rahmen 4 als stabile Einbaueinheit verbunden, indem die Stirnflächen der Querholme 3 mit den Innen­ seiten der Längsholme 2 in Berührungskontakt stehen und tragen Paare einander gegenüberliegender, mit ihren Mittelachsen fluch­ tender, zur Längsholminnenseite offener Löcher 5, die die Enden 6′, 6′′ jeweils einer Auflagelatte 1 aufnehmen. Das an den Längshol­ men 2 festgelegte Ende 6′′ jeder Auflagelatte 1 ist damit auch gegenüber Drehung der Auflagelatte 1 in ihrer Längsachse festge­ legt. Die Auflagelatten 1 sind gerade geformt und besitzen einen runden Querschnitt. In drei Gruppen 8′, 8′′, 8′′′ sind Auflagelatten 1 zusammengefaßt, die sich in ihrer mittleren Dicke orthogonal zur Lattenrostfläche voneinander unterscheiden und damit drei Härtezo­ nen bilden.
Jede Auflagelatte 1 ist mit einem Ende 6′′ am Rahmen 4 befestigt und mit dem anderen Ende 6′ gegenüber seinem Loch 5 in ihrer Längsachse bis zum stirnseitigen Anschlag frei verschiebbar. Die Auflagelatten 1 sind so an einem Längsholm 2 angeordnet, daß jedes zweite Ende 6′′ am Längsholm 2 befestigt ist. Die dazwischenliegenden Auflagelatten 1 sind am gegenüberliegenden Längsholm 2 befestigt.
Fig. 2 zeigt den Eckbereich eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lattenrostes nach der Erfindung. Aufla­ gelatten 1, Längsholm 2 und Querholm 3 bestehen aus Tonkinstäben, sind damit konisch und besitzen kreisringförmigen Querschnitt. Die Längsholme 2 und die Querholme 3 sind mit größerem Außendurchmes­ ser gewählt und mit faserigen Strängen 9 aus Rattan schraubenför­ mig umwickelt. Im Eckbereich sind sie auf Gehrung zusammengefügt und ebenfalls nachträglich in traditioneller Technik umwickelt. Jeweils ein Ende 6′′ jeder Auflagelatte 1 ist an einem Längsholm 2 durch einen Holzstift als Paßkörper 7 festgelegt, der die Quer­ schnitte beider durchdringt. Der Paßkörper 7 wird durch ein Loch aufgenommen, das die Querschnitte der Auflagelatte 1 und des Längsholms 2 an ihren dicksten Stellen in jeweils einer ihrer Symmetrieachsen durchdringt und ist orthogonal zu den Längsachsen beider ausgerichtet. Das jeweils dickere Ende 6′′ der Auflagelatten 1 ist am Längsholm 2 befestigt. Die Auflagelatten 1 sind gegenüber einem Längsholm 2 so angeordnet, daß jeweils ein dickeres und ein dünneres Ende 6′, 6′′ benachbart sind. Das dünnere Ende 6′ ist ge­ genüber seinem Loch 5 in der Längsachse der Auflagelatte 1 bis zum stirnseitigen Anschlag frei verschiebbar. Die Umwicklung des Längsholms 2 mit einem faserigen Strang 9 ist nur teilweise darge­ stellt, um den Paßkörper 7 sichtbar zu machen. Die Umwicklung ist vorteilhaft so gelegt, daß sie die Paßkörper 7 nach außen abdeckt.
In Fig. 3 ist noch einmal der Verbindungsbereich von Auflagelatte 1 und Längsholmen 2 im Schnitt deutlich darge­ stellt. Die konische Auflagelatte 1 liegt mit ihrem dicken Ende 6′′ und mit ihrem dünnen Ende 6′ in einem Paar jeweils zueinander fluchtender, gegenüberliegender Löcher 5 der Längsholme 2, die mit wesentlich größerem Außendurchmesser gewählt sind.
Das frei verschiebbare dünne Ende 6′ der Aufla­ gelatte 1 sollte möglichst weit in den Längsholm 2 hineinragen, um bei Verformung der Auflagelatte 1 im Gebrauch bis zu einer nach unten gerichteten Wölbung und der damit verbundenen Verkürzung des Abstands beider Enden 6′, 6′′ ein Hinausrutschen des Endes 6′ auszuschließen. Das dicke Ende 6′′ der Auflagelatte 1 ragt eben­ falls in ein Loch 5 im gegenüberliegenden Längsholms 2.
Beide werden orthogonal zu ihren Längsachsen jeweils in einer Symmetrieachse ihrer Querschnitte und gleichzei­ tig an ihren dicksten Stellen von einem zylindrischen Paßstift aus Holz als Paßkörper 7 vollständig durchdrungen. Hier ist die Aufla­ gelatte 1 am Längsholm 2 und damit auch gegenüber Drehung in ihrer Längsachse festgelegt. Sie ist mittig zur Ober- und Unter­ seite des Rahmens 4 angeordnet, wodurch das Lattenrost gegenüber einer Wendung invariant ist.
Die Längsholme 2 sind ringsherum durch faserige Stränge 9 aus Rattan schraubenförmig umwickelt und halten diese, insbesondere gegenüber Aufreißen längs der innenliegenden Reihe der Löcher 5, zusammen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Ansprüche auch anderweitige Ausgestaltungen und Modifikationen denkbar und möglich.

Claims (14)

1. Lattenrost, insbesondere für Polsterauflagen von Bettstellen und dgl. Ruhevorrichtungen, bestehend aus einer Anzahl quer zur Rostlängsrichtung im Abstand zueinander verlaufen­ der, paralleler Auflagelatten (1) und aus zumindest zwei zu ihnen im wesentlichen orthogonal und im Bereich ihrer Enden (6′, 6′′) ver­ laufenden, diese in einer ausgerichteten Querlage festlegenden Längsholmen (2) mit gegenüber den Auflagelatten (1) größerem Quer­ schnitt, die durch zumindest zwei Querholme (3) zu einem Rahmen (4) als Einbaueinheit verbunden sind und Paare einander gegenüber­ liegender, mit ihren Mittelachsen fluchtender, zur Längsholminnen­ seite offener Löcher (5) darbieten, die die Enden (6′, 6′′) jeweils einer Auflagelatte (1) aufnehmen, von denen jeweils zumindest ein Ende (6′′) an einem Längsholm (2) gegenüber Drehung der Aufla­ gelatte (1) in ihrer Längsachse festgelegt ist, wobei die Löcher (5) zumindest annähernd mittig zur Ober- und Unterseite des Rahmens (4) angeordnet sind, die Auflagelatten (1) zumindest annähernd gerade geformt sind und einen runden Querschnitt besitzen.
2. Lattenrost nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Auflagelatte (1) mit einem Ende (6′′) am Rahmen (4) festgelegt und mit dem anderen Ende (6′) gegenüber seinem Loch (5) in ihrer Längsachse bis zum stirnseitigen Anschlag frei verschiebbar ist.
3. Lattenrost nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagelatten (1) an den Längsholmen (2) durch Paßkörper (7) festgelegt sind, die die Querschnitte beider durchdringen.
4. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßkörper (7) in Lochern liegen, die die Querschnitte der Auflagelatten (1) und Längsholme (2) an ihren dicksten Stellen vorzugsweise in jeweils einer ihrer Symmetrieachsen durchdringen und insbesondere orthogonal zu den Längsachsen beider ausgerichtet sind.
5. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Auflagelatten (1) mit ringförmigem Quer­ schnitt.
6. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch konische Auflagelatten (1) mit einem dickeren Ende (6′′) und einem dünneren Ende (6′), wobei sie an einem Längs­ holm (2) so angeordnet sind, daß jeweils ein dickeres und ein dünneres Ende (6′, 6′′) benachbart sind.
7. Lattenrost nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die dickeren Enden (6′′) der Auflagelatten (1) an dem Längsholm (2) festgelegt sind.
8. Lattenrost nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch Auflagelatten (1) aus Rohrstöcken, wie Bam­ bus, Tonkin oder Rattan.
9. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch Längsholme (2) und Querholme (3) aus Rohr­ stöcken.
10. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsholme (2) schraubenförmig mit faserigen Strängen (9) umwickelt sind.
11. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßbereiche von Längsholmen (2) und Querholmen (3) mit faserigen Strängen (9) umwickelt sind.
12. Lattenrost nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die faserigen Stränge (9) aus Rattan bestehen.
13. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch verschiedene Gruppen (8′, 8′′, 8′′′) von Auf­ lagelatten, die sich in ihrer mittleren Dicke orthogonal zur Lat­ tenrostfläche voneinander unterscheiden.
14. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Lattenrost aus mehreren Gruppen (8′, 8′′, 8′′′) von Auflagelatten (1) besteht, die durch ihnen zuge­ ordnete Längsholme (2) und Querholme (3) zu verschiedenen Einzel­ rahmen ergänzt werden, die zueinander insbesondere durch gelenkige Verbindungen und/oder Rastvorrichtungen lageveränderbar ausgebil­ det sind.
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