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DE1960327U - Gekuehlte heisswindschieberzunge. - Google Patents

Gekuehlte heisswindschieberzunge.

Info

Publication number
DE1960327U
DE1960327U DER34515U DER0034515U DE1960327U DE 1960327 U DE1960327 U DE 1960327U DE R34515 U DER34515 U DE R34515U DE R0034515 U DER0034515 U DE R0034515U DE 1960327 U DE1960327 U DE 1960327U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
coolant
channels
flat
hot blast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER34515U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Rappold and Co GmbH
Original Assignee
Hermann Rappold and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Rappold and Co GmbH filed Critical Hermann Rappold and Co GmbH
Priority to DER34515U priority Critical patent/DE1960327U/de
Publication of DE1960327U publication Critical patent/DE1960327U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures
    • B22D41/22Closures sliding-gate type, i.e. having a fixed plate and a movable plate in sliding contact with each other for selective registry of their openings
    • B22D41/28Plates therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

P.A. 096151*21.2.6/
VP/Su/We. lall 2286
Hermann Rappold & Co. G.m.beH. Düren-Birkesdorf, Dürener Straße 121
Gekühlte Heißwindschieberzunge
Die Heuerung "betrifft gekühlte HeißwindschieberZungen mit einem die Dichtflächen tragenden Umfangskühlring, der einen in der Breitenabmessung schmaleren» im Innern mit Kühlmittelführungskanälen versehenen Hohlkörper umgibt, dessen Planflächen mit feuerfestem Material verkleidet sind. Die mit der Heuerung zu lösende Aufgabe fjlrd darin gesehens bei möglichst kleinen Querschnittsabmesaungen der Kühlräume eine hohe Stabilität der Schieberzunge und eine betriebssichere Befestigung der feuerfesten Terkleidung zu erzielen.
Heißwindschieber, die in verhältnisraässig großen Durchmesser aufweisende Heißwindleitungen von Hochofenanlagen eingebaut werden, sind relativ hohen Wärmebeanspruchungen ausgesetzt, die in besonderem Maße auch auf die Schieberzunge einwirken. Man hat deshalb die Sohieberzunge als Hohlkörper ausgebildet und mit verschiedenen Ktihlsys-temen versehen.
Die Neuerung geht von einer bekannten Schieberzunge aus, die aus spiralförmig gewickelten Rohren besteht, welche an den Berührungsstellen zu einer Scheibe verschweißt sind und von einem die Dichtflächen sowie den Kühlmittel-Zuführungsstutzen und den Kühlmittel-Abfuhr ungs stutz en tragenden Umfangsring umschlossen werden, dessen Breitenabmessung die Breite der Scheibe übertrifft, die an den Planflachen bis zur vorstehenden Kante des Umfangsringes mit feuerfestem Material verkleidet ist. Hierbei hat man durch die Verwendung von Rohren mit besonders kleinem Durchmesser angestrebt, das Kühlmittel mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohrsystem hindurchzuführen, um damit die Bildung von luftkissen, Filmverdampfungen,
Sehmutzablagerungen und dergl. zu vermeiden, die in den meisten Fällen die Ursachen für einen frühzeitigen Verschleiß der Schieberzunge infolge örtlicher Überhitzungen bilden.
Die bekannte Konstruktion hat sich in der Praxis nicht bewährt, was vor allem darauf zurückzuführen ist, daß während des beim Umstellen eines Winderhitzers von der Heizzeit auf die Blasezeit erfolgenden Druckausgleiches zwischen Winderhitzer und Heißwindleitung die Schieberzunge Flatterbewegungen ausführt, die ein Abfallen der feuerfesten Verkleidung schon nach relativ kurzer Betriebszeit zur folge hat.
Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, das Kühlmittel durch auf den Planseiten des Hohlkörpers angeordnete Kanäle zu- und abzuführen, die die Planfläohen in mehrere mit feuerfestem Material verkleideten Einzelflächen unterteilen. In den sich auf diese Weise ergebenden Zellen findet das feuerfeste Material betriebssicheren Halt. Darüber hinaus erfüllen die Kühlmittel Zu- und Abführungskanäle die Funktion von Versteifungsrippen, so daß der Aufbau der Zunge leichter und einfacher wird und die Querschnitte der Kühlkanäle Abmessungen für eine erhöhte Kühlwasser-Geschwindigkeit erhalten können, bei der Störungen im Kühlmitteldurchlauf, wie beispielsweise Filmverdampfungen oder das Absetzen von im Wasser mitgeführten Verunreinigungen, mit Sicherheit vermieden werden.
Zweckmässig wird man an beiden Zungenplanseiten Zu- und Abführungskanäle von den Kühlmittel Bin- und Austrittsöffnungen am-Umfangskühlring ausgehend mit Abstand quer über die Planseiten des Hohlkörpers verlaufend anordnen und dann an den Ausgangspunkten gegenüberliegenden Stellen wieder in den Umfangskühlring münden lassen, wobei die Leitmittel im Zungenhohlraum derart vorgesehen sein können, daß das Kühlmittel zunächst von den Mündungen der Kühlmittel-Zuführungskanäle durch den Umfangsring bis vor die Mündungen der Abführungskanäle geführt wird, um von dort aus in spiralförmig verlaufenden Kanälen zur Schieberzungenmitte und v/ieder zurück zu den Abführungskanälen zu fließen.
In "besonderen Fällen, beispielsweise bei bestimmten Winderhitζer-33auarten9 ist ©s denkbar die Schieberstange so auszubilden, daß eine Planseite des flachen Hohlkörpers mit der entsprechenden Planseite des Umfangsringes in einer Ebene liegt und die Ktihlmittel-Zu- und Abführungskanäle sowie die feuerfeste Auskleidung auf der anderen Planseite angeordnet sind.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich, die zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Figo 1 aeigt eine neue Schieberzunge im Aufriss Fig« 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1 !ig» 3 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, während Pig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel in der gleichen Darstellungsweise wie Fig. 3 gibt.
In der Zeichnung sind mit 1 und 2 die Planseiten und mit 3 ein die Dichtflächen 4 und 5 tragender Urafangsring der Schieberzunge bezeichnet. Der Ring 3 ist mit den Planseiten 1 und 2, deren Abstand voneinander etwa ein drittel der Breitenabmessung des Umfangsringes 3 beträgt,so verbunden, daß auf beiden Seiten der Schieberzunge von den Planseitenebenen bis zu den Dichtflächenebenen ein freier Raum verbleibt·
An der äusseren Umfangswand des Umfangsringes 3 sind der Kühlmittel- Zuführungsstutzen 6 und der Kühlmittel-Abführtingsstutzen mit Abstand voneinander befestigt. Beide Stutzen werden durch Kanäle 8 und 9 fortgesetzt, die durch die Scheibe getrennt an gegenüberliegenden Stellen quer über die T>lanseiten 1 und 2 verlaufen und dann in den Umfangsring 3 münden, wobei die Kanäle 8 und 9 von den Stutzen 6 -und 7 aus zunächst auseinander streben, ehe sie parallel zueinander verlaufend die Planseiten 1 und 2 in drei fläohenmässig etwa gleich große Felder 1o,11 und 12 aufteilen.
Wie besonders Figur 2 zeigt, liegen die Außenwände der Kanäle 8 und 9 in der Ebene der ^lanseiten des Umfangsringes 3» während als Kanalinnenwände die Planseiten 1 und 2 dienen, die über den Breitenbere&ch der Kanäle su dachartigen Spitzen 13 verbunden sind.
Die von den Kanälen 8 und 9 und dem TJmfangsring 3 gebildeten leider 1o bis 12 sind mit feuerfestem Material 14 verkleidet, das durch am Zungenkörper angeschweißte, aufgebogene Splinte 15 zusätzlich gehalten wird» Zu diesem Zweck kann man auch die Kanäle 8 und 9 und den Umfangering 3 so formen, daß deren mit dem feuerfesten Material in Kontakt stehende Schmalwände sohwalbenschwanzartig nach innen verlaufen (Pig. 4)
Beim Kühlen der Schieberzunge wird das Kühlwasser am Eintrittsstutzen 6 durch die dachartige Spitze 13 in zwei Tsilströme getrennt, die durch die Kanäle 8 quer über die Schieberzunge zur gegenüberliegenden Stelle des Umfangsringes 3 fließen« Hier vereinen sich die Teilströme und durchfließen den Umfangskühlring bis nahe zum Mündungsende der Abführungs-Kanäle 99 von wo ab der durch die spiralförmigen Leitmittel 16 gebildete Strömungsweg zur Zungenmitte und von dort wieder zurück zu den Abführungs-Kanälen verläuft 5 durch die hindurch das Kühlwasser wieder in Teilströmen bis sum Abführungsstutzen 7 strömt«,
Bei der Ausführung nach Mg* 4 ist der durch die Planseite 1 und gebildete Hohlkörper derart angeordnet, daß die ^lanseite 1 mit der ^lanseite 17 des Umfangsringes 18 in eine Ebene su liegen kommt Die gu-und Abführungskanäle 19 und 2o für das Kühlwasser sind an der gegenüberliegenden Seite angeordnet, die auch die feuerfeste Auskleidung 21 trägt.

Claims (2)

  1. RA. 096151*21.2.67 .'
    - 5 Schutzansprüche
    . Gekühlte Heißwindschieberzunge mit einem die Dichtflächen tragenden Umfangskühlring, der einen im der Breitenabmessung schmaleren, im Innern mit Kühlmittel-i*ührungskanälen versehenen Hohlkörper umgibt, dessen ^lanflachen mit feuerfestem Material verkleidet sind9 dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel durch auf den Planseiten (1 und 2) des Hohlkörpers angeordnete Kanäle (8 und 9) zu- und abgeführt wird, die die Planflächen in mehrere9 mit feuerfestem Material (14) verkleidete Einzelflächen (1o bis 12) unterteilen.
  2. 2. Heißwindschieberzunge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Planseiten(1 und 2) Zu» und Abführungskanäle (8 und 9) von den Kühlmittel Ein- und Austrittsöffnungen (7 und 8) am Unfangskühlring (3) ausgehend mit Abstand voneinander quer über die Planseiten des Zungenkörpers verlaufend angeordnet sind und dann an den Ausgangspunkten gegenüberliegenden Stellen wieder in dem Umfangskühlring (3) münden.
    - Heißwindschieberzunge nach Anspruch 29 gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung von leitmitteln (16) im Zungenhohlraum, daß von den Mündungen der Kühlmittel-Zuführungskanäle (8) das Kühlmittel zunächst durch den TJmfangsringraum bis vor die Mündungen der Abführungskanäle (9) geführt wird, um von dort aus in spiralförmig verlaufenden Kanälen zur Schieberzungenmitte und wieder zurück zu den Abführungskanälen zu fließen.
    4« Heißwindschieborzunge nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine KLanseite (2) des flachen Zungenhohlkörpers mit der einen Planseite (17) des Umfangsringes (18) in einer Ebene liegt und die Kühlmittel-Zu- und Abführungskanäle (19 und 2o) sowie die feuerfeste Auskleidung (21) auf der anderen Planseite (1) angeordnet sind.
DER34515U 1967-02-21 1967-02-21 Gekuehlte heisswindschieberzunge. Expired DE1960327U (de)

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