DE19603931A1 - Vorrichtung zur SZ-Verseilung - Google Patents
Vorrichtung zur SZ-VerseilungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine SZ-Verseilvorrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise, aber nicht
ausschließlich, verwendbar, um elektrische und/oder optische
Verseilselemente miteinander zu verseilen. Um die Biegefähigkeit
solcher aus mehreren Verseilelementen bestehenden Kabel zu
verbessern, werden die Verseilelemente in einem kontinuierlichen
Prozeß miteinander verdrillt. Der Grad der Verdrillung ist dabei
durch eine geeignete Schlaglänge festzulegen. Unter einer
Schlaglänge versteht man die Länge, über der ein Verseilelement
sich einmal vollständig um 360° um die anderen Verseilelemente
herumgewunden hat. Zur Verdrillung der Verseilelemente werden
sogenannte Verseilmaschinen verwendet. Die Drallrichtung wird als
S-Richtung oder als Z-Richtung bezeichnet, je nachdem, ob die
Verseilelemente rechtshändig oder linkshändig miteinander verdrillt
werden. Es hat sich herausgestellt, daß es produktionstechnisch und
ökonomisch günstiger ist, wenn die Drallrichtung bei der
Herstellung in gewissen Abständen gewechselt wird, anstatt über die
gesamte Kabellänge hinweg die Drallrichtung beizubehalten.
Für hochwertige SZ-Verseilungen ist es erforderlich, den Bereich,
in dem von S-Verseilung auf Z-Verseilung umgestellt wird, kurz zu
halten. Dieser Bereich, der auch als Drallwechselstelle bezeichnet
wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß dort die Verseilelemente
parallel zur Strangachse liegen. Eine Parallellage der
Verseilelemente über eine längere Strecke hinweg wirkt sich
nachteilig auf die Biegsamkeit des Kabels aus. Weiterhin ist es
wünschenswert, den Abstand zwischen den einzelnen
Drallwechselstellen möglichst groß zu machen. Diese zwei
Erfordernisse lassen sich nur schwer miteinander in Einklang
bringen. Das Erfordernis nach kurzen Drallwechselstellen legt die
Verwendung sogenannter Verseilscheiben nahe, deren
Rotationsrichtung sich rasch ändern läßt. Das zweite Erfordernis
läßt sich am besten erfüllen ohne die Verwendung von
Verseilscheiben.
Der Nachteil bei der Verwendung einer Verseilscheibe liegt darin,
daß die Verseilscheibe die Verseilelemente auch in dem Bereich
verseilt, der zwischen der Verseilscheibe und dem der Zuführung der
Verseilelemente dienenden Kabeltrommeln liegt. Dadurch entstehen
dort bereits nach wenigen Umdrehungen der Verseilscheibe große
Reibungskräfte, die die Verseilelemente beschädigen können. Die
Zahl der Umdrehungen der Verseilscheibe zwischen den Drallwechseln
ist somit sehr begrenzt. Bei gegebener Schlaglänge ist der Abstand
zwischen den Drallwechselstellen entsprechend gering.
Wird hingegen auf die Verwendung einer Verseilscheibe verzichtet,
so sind die Drallwechselstellen so lang, daß, wie oben erläutert,
darunter die Biegefähigkeit des Kabels leiden kann.
Verseilmaschinen mit Verseilscheiben können verbessert werden,
indem man im Bereich vor der Verseilscheibe Einrichtungen anbringt,
die die Reibungskräfte zwischen den verdrillten Verseilelementen
verringern. Eine Möglichkeit für eine solche Einrichtung besteht in
der Verwendung zusätzlicher Verseilscheiben, die die Rotation in
kontrollierter Weise über eine längere Distanz hinweg verteilen.
Weiterhin ist bekannt, jedes Verseilelement in einer eigenen Röhre
zu führen, die zwischen einer beweglichen Verseilscheibe und einer
nicht rotierbaren Verseilscheibe befestigt ist. Dennoch entstehen
auch bei diesen Lösungen erhebliche Reibungskräfte, so daß die Zahl
der Umdrehungen zwischen den Drallwechselstellen begrenzt bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die mit den bekannten Lösungen
verbundenen Nachteile zu überwinden und insbesondere durch Lösung
des Reibungsproblems den Abstand zwischen den Drallwechselstellen
zu vergrößern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Vorrichtung mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer Verseilvorrichtung, die
nach den Prinzipien der Erfindung konstruiert worden ist.
Die wesentlichen Bestandteile der Vorrichtung sind in
vereinfachter Form dargestellt. Die Vorrichtung befindet
sich in einem Zustand, bevor die Verseilung der
Verseilelemente beginnt.
Fig. 2 zeigt eine Verseilvorrichtung gemäß Fig. 1 in einem
Zustand während des Verseilvorgangs.
Fig. 3 ist eine räumliche, vereinfachte Darstellung einer
besonders vorteilhaften Anordnung, die in Verbindung mit
einer Verseilvorrichtung, wie sich in Fig. 1 und 2
dargestellt ist, verwendet werden kann.
Einander entsprechende Bestandteile sind in den Zeichnungen durch
gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
Ein wesentlicher Bestandteil der in Fig. 1 und 2 dargestellten
Verseilvorrichtung ist eine zylindrische Trommel 10 aus
transparentem Kunststoff. Zur Lagerung der zylindrischen Trommel 10
werden Kugellager 12 verwendet, wie sie vereinfacht in Fig. 1
dargestellt sind. Aufgrund dieser Lagerung kann die Trommel 10 um
ihre Längsachse herum rotieren. In der Trommel 10 ist quer zu ihrer
Längsachse eine Verseilscheibe 14 angebracht, die die Trommel 10 in
zwei Abschnitte unterteilt. In der Verseilscheibe 14 sind zwei
Führungslöcher 16 vorgesehen, durch die die entsprechenden
Verseilelemente 18, 20 geführt werden. Die Verseilelemente 18, 20
werden zur Verseilvorrichtung über einen Verseilnippel 22 geführt,
der in der Nähe der Öffnung 24 der Trommel 10 montiert ist. Die
Verseilscheibe 14 ist, wie durch die Pfeile 30, 32 dargestellt,
innerhalb der Trommel 10 in beiden Richtungen beweglich. Die
Befestigung der Verseilscheibe 14 in der Trommel 10 ist so
durchgeführt, daß die Verseilscheibe 14 synchron mit der Trommel 10
rotiert. In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel wird diese Synchronisation dadurch ermöglicht,
daß die Verseilscheibe 14 durch eine Führungsschiene 34 geführt
wird. Die Führungsschiene 34 erstreckt sich über die gesamte Länge
der Trommel 10 und wird von einer passenden Aussparung 36 im Rand
der Verseilscheibe 14 umfaßt. An dem dem Verseilnippel 22
abgewandten Ende 26 der Trommel 10 befindet sich eine weitere
Verseilscheibe 38, die fest mit der Trommel 10 verbunden ist.
In dieser festen Verseilscheibe 38 sind ebenfalls zwei
Führungslöcher 40 vorgesehen, durch die die Verseilelemente 18, 20
geführt werden. Die beiden Verseilscheiben 14, 38 sind vorzugsweise
aus Kunststoff gefertigt. Die den Abschluß der Trommel darstellende
feste Verseilscheibe 38 kann auch in anderer Weise ausgeführt sein
und beispielsweise einen Aufbau haben, der in einem Punkt endet.
Dies ist in den Figuren nicht dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Verseilvorrichtung in einem Zustand, bevor die
Verseilung beginnt. Folglich sind die Verseilelemente zu beiden
Seiten der Verseilscheibe 14 unverdrillt.
Es sei nun angenommen, daß die Verseilelemente 18, 20 in Richtung
des mit dem Referenzzeichen 42 versehenen Pfeils gezogen werden.
Gleichzeitig werde die Röhre 10 durch einen in den Abbildungen
nicht dargestellten Motor angetrieben, und zwar in - aus der
Ziehrichtung 42 gesehen - linkshändiger Richtung. Aufgrund der
Führungsschiene 34 folgt nicht nur die feste Verseilscheibe 38,
sondern auch die Verseilscheibe 14 der Bewegung der Röhre 10. In
Fig. 2 ist dargestellt, wie nach einigen Umdrehungen auf der
Vorderseite der Verseilscheibe das gewünschte verseilte Kabel 46
entsteht. Auf der Rückseite der Verseilscheibe 14 entsteht
ebenfalls ein verseilter Abschnitt 44. Durch die bei der Verseilung
entstehenden Kräfte wird die Verseilscheibe 14 in Richtung des
Pfeiles 32 gedrückt. Einer von außen angelegten externen Kraft
bedarf es hierzu nicht. Nach einer vorher festgelegten Anzahl von
Umdrehungen wechselt die Rotationsrichtung der Röhre 10 und damit
auch die Rotationsrichtung der beiden Verseilscheiben 14 und 38.
Die Verseilung in Abschnitt 46 wechselt dann von S-Richtung in
Z-Richtung. Die beiden Verseilelemente 18, 20 werden bei diesem
Drallwechsel mit Hilfe bekannter Vorrichtungen relativ zueinander
fixiert, um ein Entseilen zu verhindern.
Im verseilten Abschnitt 44 auf der Rückseite der Verseilscheibe
sind die Verseilelemente nicht fixiert, so daß sich bei einem
Wechsel der Rotationsrichtung hier die Verseilelemente wieder
entseilen. Auch während der Entseilung wird die Verseilscheibe 14
weiter in Richtung des Pfeiles 32 vorwärts getrieben, da die
Verseilelemente 18, 20 unverändert in Verseilrichtung 42 gezogen
werden. Wenn sich der verseilte Abschnitt 44 vollständig entseilt
hat, d. h. die Verseilelemente 18, 20 sich nicht mehr berühren, so
wird die Verseilscheibe 14 mit Hilfe einer externen Kraft dazu
gebracht, sich rückwärts in Richtung des Pfeils 30 zu bewegen. Auf
eine Möglichkeit, eine derartige Kraft auf die Verseilscheibe 14
auszuüben, wird unten eingegangen.
Auch nach dem vollständigen Entseilen des Abschnitts 44 wird die
Rotationsrichtung beibehalten, so daß sich der Abschnitt 44 erneut
verseilt. Damit beginnt der Prozeß von neuem. Der Schlag der
Verseilelemente 18, 20 und des herzustellenden Seilabschnittes 46
wechselt bei jeder Änderung der Rotationsrichtung der Röhre 10.
Damit wird eine gleichmäßige Verseilung erzielt, denn die
Führungslöcher 40 in der festen Verseilscheibe 38 können sich in
seitlicher Richtung nicht bewegen.
Es sei bemerkt, daß für das in den Fig. 1 und 2 dargestellte
Ausführungsbeispiel die Verseilabschnitte 18, 20 auf der Rückseite
der Verseilscheibe 14 miteinander verklemmt sind. Die verdrillten
Verseilelemente 18, 20 erzeugen somit selbst die Kraft, die
benötigt wird, um die Verseilscheibe 14 in Richtung des Pfeiles 32
vorwärts zu bewegen. Diese von den verdrillten Verseilelementen
erzeugte Kraft benötigt somit weder eine Zeitsynchronisation, noch
irgendwelche anderen Antriebsmittel, um die Verseilscheibe 14 in
Richtung des Pfeils 32 zu bewegen. Das Verklemmen der
Verseilelemente 18, 20 und die damit verbundene Bewegung der
Verseilscheibe 14 ist abhängig von der Steifheit der
Verseilelemente 18, 20.
Bei der Verseilung steifer Verseilelemente 18, 20, wird sich die
Verseilscheibe 14 bereits nach wenigen Umdrehungen verschieben,
wohingegen bei der Verseilung biegsamer Verseilelemente 18, 20 die
Bewegung der Verseilscheibe 14 erst nach mehreren Umdrehungen
einsetzt.
Das Zurückschieben der Verseilscheibe 14 in Richtung des Pfeils 30
kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Die Kraft, die bei der
Zurückführung der Verseilscheibe 14 aufzubringen ist, kann dabei
zeitlich konstant sein. Bei Verwendung einer konstanten
Rücktreibekraft wird die Geschwindigkeit der Verseilscheibe 14
davon abhängen, wie weit die Verseilelemente 18, 20 im Abschnitt 44
bereits entseilt sind. Die Geschwindigkeit wird normalerweise
niedrig sein, solange die Verseilelemente 18, 20 noch teilweise
verseilt sind. Sobald die Verseilelemente 18, 20 vollständig
entseilt sind, wird sich die Verseilscheibe 14 mit deutlich höherer
Geschwindigkeit in Richtung des Pfeils 30 zurückbewegen. Wie auch
die Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeils 32, so wird auch die
Rückwärtsbewegung in Richtung des Pfeils 30 entscheidend von der
Steifheit der verwendeten Verseilelemente bestimmt.
Eine konstante Kraft auf die Verseilscheibe 14 kann beispielsweise
durch ein Überdrucksystem ausgeübt werden, wie es in Fig. 3
vereinfacht dargestellt ist. Durch ein Einlaßventil 48, welches am
Austrittsende 26 der Trommel angebracht ist, wird Luft in die
Trommel geblasen. Der sich zwischen den Verseilscheiben
einstellende Überdruck führt dazu, daß auf die Scheibe 14 eine
Kraft in Richtung des Pfeils 30 ausgeübt wird. Eine Bewegung der
Verseilscheibe 14 erfolgt erst, wenn der Zustand der
Verseilelemente im Abschnitt 44 dies zuläßt, d. h. die
Verseilelemente sich zu entseilen beginnen.
Durch in der Trommelwand angebrachte Luftaustrittslöcher kann der
Überdruck zwischen den beiden Verseilscheiben während der
Rückwärtsbewegung der Verseilscheibe 14 eingestellt werden. Die
Rücklaufgeschwindigkeit der Verseilscheibe 14 läßt sich somit
kontrollieren.
Die vorstehend beschriebene SZ-Verseilungsvorrichtung ist mit guten
Ergebnissen getestet worden. Bei der Verwendung einer 4 m langen
Trommel ist es mit der beschriebenen Vorrichtung möglich, 3
Verseilelemente mit einem Querschnitt von 0,75 mm² so zu
verseilen, daß mindestens 35 Verseilschläge in jeder Richtung
aufeinander folgen. Der Abstand zwischen den Drallwechselstellen
wird durch die Länge der Trommel bestimmt. Bei einer 4 m langen
Trommel beträgt der Abstand zwischen den 3 Drallwechselstellen mehr
als 4 m.
Die Trommel 10 und die Verseilscheiben 14, 38 sollten vorzugsweise
aus einem sehr leichten Material, z. B. Kunststoff hergestellt
werden, da dann die gesamte rotierende Masse klein ist. Die
Trommel 10 kann dann durch einen Motor angetrieben werden, der
selbst eine kleine rotierende Masse besitzt. Dies ermöglicht es,
rasch zwischen der S- und der Z-Richtung umzuschalten mit der
Folge, daß die Drallwechselstellen kurz sind. Dies ist eine
wichtige Anforderung bei der SZ-Verseilung.
Es sei bemerkt, daß das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
der Erfindung innerhalb des durch die folgenden Ansprüche
abgesteckten Rahmens modifiziert werden können. So können
beispielsweise die Verseilscheiben durch andere Verseilelemente
ersetzt werden, die nicht scheibenförmig sind. Weiterhin können die
Verseilelemente mittels Ösen geführt werden, die auf geeignete
Weise innerhalb der Trommel angebracht sind.
Die Kraft, die zum Zurückführen der beweglichen Verseilscheibe 14
aufzubringen ist, kann alternativ aufgebracht werden durch
verschiedene Federtypen oder durch die Erdbeschleunigung.
Schließlich ist es möglich, die vorstehend erwähnte Kunststoffröhre
durch eine andere geeignete Anordnung zu ersetzen, die eine
Synchronisation zwischen den beiden Verseilscheiben ermöglicht.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur SZ-Verseilung von Verseilelementen, mit zwei
Verseilmitteln (14, 38), die an der Eingangs- und an der
Ausgangsseite (24, 26) der Vorrichtung senkrecht zu deren
Längsachse positioniert sind, und die in einer wählbaren Richtung
rotieren können, so daß eine S-Verseilung oder eine Z-Verseilung
der Verseilelemente erzielt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das auf der
Eingangseite der Vorrichtung befindliche Verseilmittel (14)
- - verschiebbar ist entlang der Längsachse der Vorrichtung,
- - mit der Rotation des Verseilmittels (38) auf der Ausgangsseite der Vorrichtung synchronisiert ist,
- - in Verseilrichtung (42) vorwärts getrieben wird durch die Kraft, die bei der Verdrillung der Verseilelemente (18, 20) erzeugt wird
- - und in entgegengesetzter Richtung (30), d. h. gegen die Verseilrichtung (42), getrieben wird durch eine von außen wirkende Kraft, sofern der Verseilzustand der Verseilelemente (18, 20) dies zuläßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilmittel (14, 38) in einer
Trommel (10) befestigt sind, die um ihre Längsachse rotieren kann
und in der das bewegliche Verseilmittel (14) sich in beide
Richtungen entlang der Längsachse bewegen kann, wobei die
Verseilmittel (14, 38) synchron mit der Trommel (10) rotieren
können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das feste Verseilmittel (38) aus einer
die Trommel abschließenden Wand besteht oder einen Teil einer
solchen Trommelwand darstellt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Trommel (10) in deren
Längsrichtung mindestens eine nach innen weisende Führungsschiene
(34) oder eine ähnliche Vorrichtung angebracht ist, die von
entsprechenden Aussparungen (36) am Rand des in Längsrichtung
verschiebbaren Verseilmittels umfaßt wird, so daß das verschiebbare
Verseilelement (14) in Längsrichtung geführt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (10) aus Kunststoff
besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilmittel (14, 38)
scheibenförmig sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Verseilmittel (14,
30) aus Kunststoff besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (10) eine zylindrische Form
hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft, die zum Zurücktreiben des in
axialer Richtung beweglichen Verseilmittels (14) benötigt wird,
durch eine Anordnung erzeugt wird (48), die den Druck zwischen den
zwei Verseilmitteln (14, 38) durch Zufuhr von Luft erhöht.
10. Anordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (10) in ihrer Längsrichtung
mit Luftauslaßlöchern (50) versehen ist, die den Druck in
Abhängigkeit vom Abstand der Verseilmittel (14, 38) reguliert.
Applications Claiming Priority (1)
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| SE9500669A SE513714C2 (sv) | 1995-02-23 | 1995-02-23 | Anordning för SZ-kabling av flerpartskablar |
Publications (1)
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